Hallo, fittken!
Ich hab mir deine Route mal so angesehen, wie ich es fahren würde, das soll NICHT das Maß sein, sondern nur erklären, warum ich manche Ideen äußere, die vielleicht nicht soo üblich sind. Das behalte also bitte im Hinterkopf, wenn du anfängst dich zu wundern... 🙂
Deine Tabelle macht es einem gut möglich nachzuvollziehen, wie die einzelnen Tage gefüllt sind. Ich hab mir mal erlaubt, einfach so’n bisschen darin rumzubasteln...
Einige Kommentare und Ideen zu deiner Tour (Wiederholungen Anderer sind möglich...):
- Der Weg nach Kanaan oder Gunsbewys ist für einen halben Fahrtag ziemlich weit, - morgens Auto abholen, checken, Einkauf – das dauert alles, vor Mittag werdet ihr Windhoek nicht verlassen und ihr braucht auch noch ein Päuschen unterwegs...
- Strecke Sesriem-Swakopmund: Da hättest du die Möglichkeit einen Tag Vogelfederberg im Naukluft NP einzuschieben. Einsamkeit pur! (Permit hierfür in Sesriem, im NP Office holen) Und dann die Strecke am Kuiseb nach Walvisbay – ab da gehen doch auch sowieso die Touren nach Sandwich Habour –
Dann zur nächsten Nacht nach Swakop hoch.
Mowani: Von dort aus, ggf. im Zuge des Besuchs von Twyfelfontein: Besuch des Damara Living Museum. Gamedrive im Aba Huab Riverbed, Option auf Wüstenelefanten.
„Alternative“ zu Mowani: Die Community Aba Huab Campsite direkt am Huab, die ist aber very basic, deshalb steht die „Alternative“ in Tüddelchen.
Hoanib: Nicht IM Fluss oder gar an einem Salvadorsgebüsch (Löwen) und nicht unter einem Ana-Tree oder einer Akazie übernachten (Elefantenfutter)!
Schönste Sicht hat man, wenn man sich an eine übersichtliche Stelle am erhöhten Flussufer stellt oder an eines der „zufließenden“ Flusstäler, da hat man dann eine tolle Weitsicht in das schöne Hoanib-Tal.
Zu Opuwo:
Sollte das mit dem Kontakt im Krankenhaus nicht zu einem gewünschten Himbadorf-Besuch kommen, dann gibt es hier noch den netten Hinweis von Bloke auf den Guide Festus:
http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/102544-himba-kultur-kennen-lernen.html?limitstart=0&start=6Solltet ihr in Opuwo „schneller durch sein“, dann hättet ihr einen Tag für andere Sachen übrig, da wird euch schon was einfallen.
Vor und nach Etosha: außerhalb des NP übernachten! - das spart Geld! – und am ersten Tag früh hinein in den Park und am letzten Tag spät hinaus...
Etosha Safari Camp und Onguma Bush Camp liegen jeweils direkt vor den Toren von Etosha. (Onguma sollte man ein paar Tage zuvor buchen.) Allerdings ist dann der Abstand zu Roys Restcamp seehr kurz, da könntest du eigentlich den Tag noch im Etosha verbringen- das sind immer so die Schwierigkeiten, wenn man in eine Route neue Ideen reinbastelt - da verschiebt sich manchmal einiges...
ab Tag 25:
So toll Senyati sicherlich auch ist, du fährst doch ab Grenzübertritt schon den ganzen Weg auf der Asphaltstr. parallel zur Chobe River Front, da würde es sich doch anbieten, gleich beim Ost-Gate (Ngoma Gate) hinein und auf Ihaha C übernachten (euch steht doch eh der Sinn, nach unzivilisierter Einsamkeit), dann wäre man während des Sonnenuntergangs im Park und während des Sonnenaufgangs direkt an der Chobe River Front. Am Abend des Folgetages zur Schließzeit aus dem Park und nur noch direkt nach Kasane, Chobe River Lodge o.ä., River Cruise buchen, Sundowner, Essen ins Bett fallen...
Am folgenden Tag den Boat Cruise und die folgende Nacht dann Senyati.
Das spart langweiliges Hin- und Herfahren. (Du merkst schon, wir sind fahrfaul...)
Tag 34 – Ich glaub du hast die Fahrzeit ab Robins Camp bis Pandamatenga nicht bedacht, das ist’n langer Ritt bis Planet Baobab! Solltet ihr in Zeitnot geraten, dann Elefant Sands. Beim Planet Baobab könnt ihr dann ja am Folgetag einkehren, eine geniale kleine Pause an diesem wunderbaren „funky place“ genießen, - nimm dir ein wenig Zeit und schau dir die historischen Fotos an, es sind ganz besondere! (- und die sieht man am Tag sowieso besser...)
Ihr plant den Rückweg vom Hwange in sehr großen Abschnitten, - und irgendwie macht der Weg hinunter zur neuen Tiaans Campsite als „ersten“ Anlaufpunkt für den Makgadikgadi dann gar nicht mehr so viel Sinn. Denn ihr seid ja dann schon in mehreren Stunden an dem ganzen Nationalpark vorbeigefahren und noch sogar noch halb rum...
Zusätzlich birgt Khumaga bis dahin (Anfang Oktober) das Risiko, dass das Wasser des Boteti soweit gesunken ist, dass die Fähre ggf. nicht mehr fahren kann..., - dann müsste man wieder nach Norden und über Phuhuduhudu Gate in den NP, um an den Boteti zu gelangen...
Tag 35:– Option: Über das östliche der beiden Gates im Norden des Parks in den Makgadikgadi, Ü auf der staatl. (und deshalb günstiger als Khumaga) - Tree Island Campsite (neue Campsite, 8 km südl. der alten Njuca Hills Campsite) – da ist zwar eher wenig los, in Bezug auf Tiere, – aber man hat hier den ganzen Makgadikgadi für sich allein, also Einsamkeit pur.
Hoffentlich steigst du durch meine Veränderungen, die ich in deiner Tabelle gemacht hab, durch.
Hoffentlich ergibt das für dich Sinn, dann würde mich das freuen.
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Die Tabelle bildet sich nicht als solche ab. mal sehn ob ich das hinkrieg... 😗
Nee... - aber ich denke es ist lesbar, was ich meine...
Tag Ort Aktivität Unterkunft
1 Windhoek schlafen Cardboard-Box-Backpackers
2 Windhoek >Tirasberge Auto holen, einkaufen und Fahrt Kanaan Farm/Gunsbewys
3 Tirasberge Kanaan Farm/Gunsbewys
(4) -----------------
5 Tirasberge-->Sossusvlei Sesriem Campsite
6 Sossusvlei Dune 45 etc. Sesriem Campsite
>4) Sesriem > Walvisbay Namib Naukluft NP > Wavisbay Flamingo Cottages, o. Lagoon Chalets Camping
7 Wvb > Swakopmund Sandwich Harbour Tour Sophia Dale (90N$)
8 Swakopmund-->Brandberg Little 5 Desert Tour Brandberg White Lady Lodge
(9) --------------------
10 Brandberg-->Twyfelfontein wandern Mowani Campsite (150N$)
11 Twyfelfontein Felszeichnungen anschauen,wandern Mowani Campsite (150N$)
12 Twyfeltonein-->Palmwag Permit für Palmwag Palmwag, (dann hast du 2 volle Tage Concession)
>9) Obab Tal ist ein schönes Tal. Concession, Gai-Ais C
13 Palmwag Concession-->Hoanib River Im Hoanib campen
14 Hoanib River > Camp Aussicht Hoanib ü. Ganamub >N >S >Sesfontein > Camp Aussicht o. Warmquelle
15 Camp Aussicht o. Warmquelle > N > Opuwo Opuwo
16 Opuwo Kontakt zum Krankenhs. Opuwo Lodge, Campingsite
>33) Opuwo > Himbadorf Opuwo
17 Opuwo-->Etosha (Okaukuejo) >Etosha Safari Camp
18 Etosha Game drive Okaukuejo/Halali
19 Etosha Game drive > außerhalb: Onguma C
20 (-?-)Etosha-->Roys Rest Camp Roys Rest Camp
21 Roys Rest Camp-->Mahangu Safari Lodge Mahangu Safari Lodge
22 Caprivi Mahango Game Reserve Mahangu Safari Lodge
23 Caprivi Mavunje Camp oder Nambwa Camp
24 Caprivi Babwata NP Mavunje Camp oder Nambwa Camp
25 Mavunje Camp-->CRF Chobe RiverFront NP Ihaha
26 Chobe Gamedrive Chobe River Lodge C
27 (Chobe) Bootstour Chobe Senyati Safari Camp
28 Senyati >Vic Falls Vic Falls Campsite (wir kennen nur die, brauchbar)
29 Victoria Falls > Hwange Sehr früh! bis Mittags Vic Falls ansehen – dann ab Mittag bis Hwange NP Hwange NP, Sinamatella
30 Hwange Game Drive Main Camp
31 Hwange Game Drive Main Camp
32 Hwange Game Drive Robins Camp
(33) ----------------
34 Hwange--> Planet Baobab (Elefant Sands)
35 Planet Baobab >Makgadikgadi NP Makgadikgadi Tree Island Campsite (?)
36 Tree Island Campsite > Boteti GameDrive --- > Boteti Khumaga Campsite
37 Makgadikgadi NP/Boteti GameDrive, (Fähre) Tiaans Camp
38 Boteti>Maun> Ghanzi Peri Peri Chicken essen Thakadu Camp Site
39 Ghanzi-->Windhoek Cardboard-Box-Backpackers
40 Windhoek Abflug meiner Freundin / Weiterfahrt nach Opuwo ins Krankenhaus
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So, nun hab ich es alles ein bisschen verschoben... 🙂 Wie schon oben erwähnt, es sind alles nur Ideen.
Ob es deiner Reiseart/deinem Geschmack entspricht, kann ich natürlich nicht einschätzen.
Fröhliches Weiterplanen.
Gruß lilytrotter
Nachtrag: Du könntest anstatt des deutlich teureren Ihaha an der Chobe River Front auch noch eine Nacht auf der namibischen Seite bleiben und direkt östl. v. Ngoma auf die Chobe Campsite gehen, es soll da angeblich sehr schön sein, ist ja einfach nur die andere Seite des Ufers. Und am nächsten Tage den CRF an der Riverfront von West nach Ost als Tagesaufenthalt durchqueren.