40 Tage Namibia/Botswana/Simbabwe: Erbitte Tipps

49 Antworten · 8'111 Aufrufe · gestartet 01. Mai 2013 von fittken
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Themenstarter277 Beiträge · seit 201322. Juli 2013 · #21
Ich danke euch, ihr seid eine große Hilfe.

Kanaan möchte ich schon gerne besuchen, da ich gerne fotografiere. Aber was haltet ihr von der Idee nach 2 Nächten noch eine Nacht auf Gunsbewys zu verbringen?

Haltet ihr dann Sesriem für ,,überflüssig"? Wir haben schließlich mit Kanaan, Sesriem und Swakopmund (little desert tour) 3 Destinationen wo es primär um Dünen geht.

Oder aber um Volkers Idee mit dem Tsondab Valley aufzugreifen:

Kanaan (+Gunsbewys) und Tsondab an Stelle von Sesriem?

Ich würde mich über Ratschläge dazu freuen!
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2013
2'612 Beiträge · seit 200722. Juli 2013 · #22
Hallo fittken,

Du schreibst jetzt leider nicht, weshalb Du Gunsbewys neu ins Rennen schickst - bin noch nicht dort gewesen, kann ich nichts zu sagen.

Gerade als Fotograf würde ich mir das Sossusvlei nicht aussparen, noch schöner ist es im Dead Vlei. Kein Vergleich zu den anderen von Euch geplanten Zielen.

Viele Grüße,

Volker
Bye bye Forum
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2013
Themenstarter277 Beiträge · seit 201322. Juli 2013 · #23
Volker schrieb:

Du schreibst jetzt leider nicht, weshalb Du Gunsbewys neu ins Rennen schickst - bin noch nicht dort gewesen, kann ich nichts zu sagen.

Gerade als Fotograf würde ich mir das Sossusvlei nicht aussparen, noch schöner ist es im Dead Vlei. Kein Vergleich zu den anderen von Euch geplanten Zielen.
Danke Dir

Ich habe gelesen, dass Gunsbewys wunderschön in der Nähe der Dünen gelegen sein soll. Da dachte ich, dass man sich deshalb vielleicht den Schlenker nach Sossusvlei sparen könnte, aber wenn Du sagst, dass sich Sossusvlei gerade fotografisch lohnt, dann galube ich Dir das.

Viele Grüße!
1'667 Beiträge · seit 200922. Juli 2013 · #24
Hallo, fittken

Sossusvlei auf gar keinen Fall auslassen. Ihr werdet begeistert sein.
Ich würde nachmittags reinfahren, da sind deutlich weniger Leute unterwegs als morgens.
Und die Licht-und Schattenwirkung ist ebenso schön.

Liebe Grüsse
Birgitt
Der Erde eine Stimme geben REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM REISEFOTOS UND KURZER BERICHT: UGANDA IM LAND DER KOCHBANANEN REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012 REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2013 2014 Griechenland 2015 Austria und Griechenland 2016 Costa Rica und Panama 2017 Bretagne und Griechenland
2'612 Beiträge · seit 200722. Juli 2013 · #25
Birgitt schrieb:Hallo, fittken

Sossusvlei auf gar keinen Fall auslassen. Ihr werdet begeistert sein.
Ich würde nachmittags reinfahren, da sind deutlich weniger Leute unterwegs als morgens.
Und die Licht-und Schattenwirkung ist ebenso schön.

Liebe Grüsse
Birgitt
Und ich sage - der frühe Vogel fängt den Wurm 😉 Es ist ein tolles Erlebnis, die Sonne im Deadvlei aufgehen zu sehen - mitunter ohne andere Touris...
Bye bye Forum
1'667 Beiträge · seit 200922. Juli 2013 · #26
Volker schrieb:
Birgitt schrieb:Hallo, fittken

Sossusvlei auf gar keinen Fall auslassen. Ihr werdet begeistert sein.
Ich würde nachmittags reinfahren, da sind deutlich weniger Leute unterwegs als morgens.
Und die Licht-und Schattenwirkung ist ebenso schön.

Liebe Grüsse
Birgitt
Und ich sage - der frühe Vogel fängt den Wurm 😉 Es ist ein tolles Erlebnis, die Sonne im Deadvlei aufgehen zu sehen - mitunter ohne andere Touris...
Der frühe Vogel fängt vielleicht den dicksten Wurm,.......aber es sind noch genug übrig, auch am Nachmittag.
Die Nachmittagsschatten haben nämlich auch ihren Reiz...... 🙂

Ich kenne Sossusvlei immer nur so, dass, wenn wir reingefahren sind, uns Kolonnen von Autos entgegen kamen, die morgens Jagd auf die Würmer machten..... 🤩

LG
Birgitt
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Gast22. Juli 2013 · #27
Hallo,

Sossusvlei ist schon relativ überlaufen, sollte man aber trotzdem wenigstens einmal gesehen haben. Hohe Dünen mit hellen Salz-/Tonpfannen mittendrin gibt es zwar auch anderswo (z.B. in der Rub Al- Khali), aber die Kombination mit den toten Bäumen ist schon recht einzigartig. Nach meinem Eindruck ist das Dead Vlei meistens voller als das Sossusvlei. Leerer ist wahrscheinlich das nicht so berühmte Hidden Vlei. Auch sehr schön, aber nicht ganz so viele tote Bäume.

Zum Thema Elefantenangriffe zeigt das Mowani Mountain Camp gerade noch ein schönes Bild (aus unbekannter Quelle):
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=557429367654350&set=a.356976571032965.86513.104176396312985&type=1

Beste Grüße

Guido
Themenstarter277 Beiträge · seit 201325. Juli 2013 · #28
Ich melde mich nochmal kurz:

Nach langem Grübeln, haben wir uns entschlossen Kanaan zu streichen und stattdessen entweder die Namtib mit der Gunsbewys Farm zu kombinieren oder aber stattdessen einfach das Tsondab Valley zu besuchen.

Sollten wir das Tsondab Valley nehmen, würden wir uns insgesamt ca. 6h Fahrtzeit sparen, aber ich glaube auf der Namtib und der Gunsbewys würde es mir besser gefallen.

Ich bin hin und her gerissen, wenn jemand noch Tipps hat, immer her damit! 😄
4'129 Beiträge · seit 200826. Juli 2013 · #29
Hallo, fittken!

Du bist ja noch hier, ich meinte du seiest schon auf Reisen.

Deine Route ist ja nicht so ganz gewöhnlich, für Jemanden, der noch nie im südlichen Afrika war.

Zu Tag 12: halte ich von der Entfernung für etwas weit.
Du kommst von Twyfelfontein und willst über Palmwag auf den Crowthers Trail bis zur Crowthers Campsite (wieso eigentlich grad die?). Alles in ca. 10 Stunden. Viel länger ist es nicht hell. Das wird ein harter Tag. Ich glaube nicht, dass du dir damit einen Gefallen tust.
Du wirst kaum Zeit haben, für Tierbeobachtungen in der Palmwag Day Area oder für die Tier- und Landschaftsfotografie – und dafür hast du dich doch extra mit einem neuen Objektiv ausgerüstet? – Dafür braucht man Muße, deshalb fährt man dort doch hin, in solche besondere Gegend, - dachte ich bisher jedenfalls.
Etwas anderes wäre es, wenn du deinen Schwerpunkt mehr auf dem Off-Road-Erlebnis ansiedelst, dann allerdings würde ich nicht in die Palmwag Concession fahren, das kann man auch anderswo haben, ohne Fee zu zahlen. ( - das wäre dann aber wohl auch für ein von Privat zur Verfügung gestelltes Fahrzeug - erinnere ich richtig, du hattest doch eines von einem Fomi privat gemietet? – vielleicht ein wenig riskant, so als Anfang aller Afrika-Erfahrungen.)

Du möchtest nach der Palmwag Concession noch weiter nach Norden, ins Kaokoveld. Deine Planung sieht hierfür den sog. „Hoarusib-Khumib-Eco-Trail“ vor. Hierzu: Bedenke in deiner Planung/Ausstattung/Vorratshaltung, dass du dich einige Hundert Kilometer/einige Tage (unfreiwillig wohlmöglich mehr – und diese Sicherheitsreserve mit einplanen!) in einer sehr abgelegenen Wüstenregion befindest, insbesondere gilt dies für Wasser, Nahrungsmittel und Treibstoff (Puros hat keine Tanke). Kenntnisse für Verhalten in solchen Regionen sind lebenserhaltend.

Allgemein sieht es zur Zeit im Kaokoveld ziemlich traurig aus.
Die anhaltende Dürre hat im Kaokoveld einen dramatischen Mangel an Weide zur Folge: Z.B. die Giribis Vlakte ist grau, alles abgefressenes „totes“ Gras – auch in den Tälern sieht es traurig aus (selbst weite Teile des Marienflusstals sind grau) und die Leute sind dorthin, wo sie Versorgung erhalten. Es wurde darüber ja auch in der Presse berichtet – besser geworden ist es seitdem nicht und die nächste Regenzeit ist noch lange hin. Alle Hütten im Khumib und Hoarusib sind leer - nicht einmal die, die in der Nähe des Marble Camps leben waren im Mai da. Entweder sind die Leute auf Weidesuche oder sie sind im Food-Programm.
Und selbst der Uniab bei der Palmwag Lodge (und im Verlauf ist das große Felsbecken bei Twee Palms nur noch eine Pfütze) und auch die Hunkab Quelle sind trocken. Es ist ein Jammer.

Im diesem Zusammenhang würden wir zur Zeit eher nach einem Aufenthalt in der Palmwag Concession über Warmquelle und ggf. die Khowarib Schlucht nach Westen in Richtung Etosha fahren. Dann hättet ihr mehr Muße, das was ihr seht und erlebt auch zu genießen. Oder wenn wir nach Opuwo hochwollten, einen Aufenthalt bei Marius Steiner einplanen.

Zu Tag 17:
Für 500 km von Opuwo nach Andersson Gate setzt du 5h an. Find ich ziemlich sportlich. - Also, schaffen kann man das schon, - Berufskraftfahrer machen das, aber die fotografieren auch nicht und stellen sich an eine besondere Stelle zum genießen, die fahren halt – und die kennen sich auf den Strecken aus. Die wissen, welcher Dip sie aus der Kurve haut und welcher nicht.


Zu Tiaan’s Camp, Botswana: Sicherlich ist das eine ebenso brauchbare Möglichkeit (ich kenne sie aber nicht) unterzukommen, wie die Khumaga Campsite im Park, - jedoch muss man für jeden Gamedrive mit der Fähre übersetzen, das ist zeitlich recht ungünstig, denn ihr verbraucht die Zeit, die ihr für Tierbeobachtungen nutzen könntet dafür, mit der Fähre zu fahren und ihr müsst euch darum kümmern, dass ihr die bestellte Fähre nicht verpasst, also Pünktlichkeit ist erbeten. Das ist für einen Aufenthalt im Nationalpark total blöd, denn man will ja grad in den frühen Morgenstunden/späten Abendstunden relaxte Gamedrives machen können – das wäre aber dann ausgeschlossen. Und das ist schon ziemlich bitter: Da macht man sich auf, zu den Highlights Botswanas und hängt zur besten Zeit nicht im Park sondern wartend an der Fähre... 🙁


Eine problemlose Reise wünschen wir euch, vor allem, dass der Grenzübertritt problemlos klappt und ihr mit dem Auto keine Maleschen habt.

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 26. Juli 2013
Themenstarter277 Beiträge · seit 201327. Juli 2013 · #30
Hallo lilytrotter,

vielen Dank für Deine vielen hilfreichen Tipps.
lilytrotter schrieb:

Du bist ja noch hier, ich meinte du seiest schon auf Reisen.
Wir fliegen erst am 29.08. los.
lilytrotter schrieb:
Zu Tag 12: halte ich von der Entfernung für etwas weit.
Du kommst von Twyfelfontein und willst über Palmwag auf den Crowthers Trail bis zur Crowthers Campsite (wieso eigentlich grad die?)./quote]

Gebe ich Dir Recht. Chrigu hatte mich glaube ich bereits mal drauf hingewiesen, habe es bisher nur noch nicht geändert. Ich glaube die Crowthers Campsite war die einzige, die ich dort gefunden hatte.
lilytrotter schrieb:
Etwas anderes wäre es, wenn du deinen Schwerpunkt mehr auf dem Off-Road-Erlebnis ansiedelst, dann allerdings würde ich nicht in die Palmwag Concession fahren, das kann man auch anderswo haben, ohne Fee zu zahlen.
lilytrotter schrieb:


Du möchtest nach der Palmwag Concession noch weiter nach Norden, ins Kaokoveld. Deine Planung sieht hierfür den sog. „Hoarusib-Khumib-Eco-Trail“ vor. Hierzu: Bedenke in deiner Planung/Ausstattung/Vorratshaltung, dass du dich einige Hundert Kilometer/einige Tage (unfreiwillig wohlmöglich mehr – und diese Sicherheitsreserve mit einplanen!) in einer sehr abgelegenen Wüstenregion befindest, insbesondere gilt dies für Wasser, Nahrungsmittel und Treibstoff (Puros hat keine Tanke). Kenntnisse für Verhalten in solchen Regionen sind lebenserhaltend.

Allgemein sieht es zur Zeit im Kaokoveld ziemlich traurig aus.
Die anhaltende Dürre hat im Kaokoveld einen dramatischen Mangel an Weide zur Folge: Z.B. die Giribis Vlakte ist grau, alles abgefressenes „totes“ Gras – auch in den Tälern sieht es traurig aus

Wir haben das Kaokoveld gewählt, weil wir gerne mal ein paar Tage verbringen würden ohne einen anderen Menschen zu sehen, in völliger Einsamkeit in der Natur. Meine Freundin würde auch gerne ein authentisches Himba-Dorf besuchen. Uns geht es nicht darum irgendwelche anspruchsvollen Offroad-Strecken zu passieren. Wir sind uns natürlich im klaren, dass man da gewisse Vorkehrungen treffen muss und die werden wir auch treffen.

Deinen Hinweis auf die Dürre finde ich gut, darüber zerbreche ich mir auch den Kopf. Doch momentan fehlt mir noch ein alternatives Ziel, was die von mir oben genannten Punkte (Einsamkeit...) so wie das Kaokoveld erfüllt. Abgesehen von der Kalahari in Botswana.
Gibt es eigentlich Fotos, wie es aktuell im Kaokoveld aussieht? Bisher konnte ich leider keine finden...

Wenn Du oder jemand anders da noch Vorschläge hat, wären wir sehr offen.
lilytrotter schrieb: Und das ist schon ziemlich bitter: Da macht man sich auf, zu den Highlights Botswanas und hängt zur besten Zeit nicht im Park sondern wartend an der Fähre... 🙁
Das klingt plausibel. Hast Du einen Vorschlag, wie wir das lösen könnten?


Viele Grüße, Alexander
zuletzt bearbeitet 27. Juli 2013
4'129 Beiträge · seit 200827. Juli 2013 · #31
Hallo, fittken!


Zu den Campsites in der Palmwag Concession: Die Crowthers Campsite ist die C4.
Sinnvoll wäre es, eine Campsite anzufahren, die dichter an der Lodge ist. Du könntest auch die C1 oder C2 anfahren, die liegen bedeutend dichter.
Alternativ dazu wäre es auch möglich eine Nacht auf der Palmwagcampsite zu verbringen und am frühen morgen in die Concession zu fahren und dann mindestens zwei Nächte dort zu verbringen. Wir finden, das gibt die Concession allemal her.

Karte, siehe hier:

http://www.namibia-forum.ch/forum/37-marktplatz/161380-suche-karte-vom-palmwag-konzessionsgebiet.html#161395

http://www.dt800.de/nam%20palmwag%20beschreibung.htm


fittken schrieb:
Wir haben das Kaokoveld gewählt, weil wir gerne mal ein paar Tage verbringen würden ohne einen anderen Menschen zu sehen, in völliger Einsamkeit in der Natur.
Genau das hast du in der Palmwag Concession und insbesondere auf dem Crowthers Trail und in den Nebentälern des Hoanib, man trifft im Schnitt 1 Fahrzeug am Tag – kann auch mal 3 Tage keins sein (außer im Hoanib, da baut Wilderness Safaris sein Camp bei Amspoort neu auf, da ist „Bauverkehr“ – was in der Realität mal ein zwei Fahrzeuge mehr bedeuten kann...).
Zu der Gegend findest du im Reisebericht von Birgitt und Guido einiges.
(Ich bin grad dabei einen kleinen Bericht über die Palmwag Concession zu schreiben und werde ihn hoffentlich noch vor deiner Abreise hier einstellen.)

fittken schrieb:
Meine Freundin würde auch gerne ein authentisches Himba-Dorf besuchen.
Kann ich gut verstehen, in eurem Fall wäre das für sie ja quasi ein Einblick in deinen späteren Arbeitsbereich.
Genau dafür könnte ich mir gut einen Aufenthalt bei Marius Steiner im Camp Aussicht vorstellen (wir haben es jetzt schon das dritte mal „verpasst“, immer sind wir anderswo zu lange hängen geblieben und dann war dafür keine Zeit mehr). Berichte über das Camp Aussicht: bei Uli.S und anderen, guck mal über die Suchfunktion.
Vielleicht wäre es ja auch eine Option, die Route umzustellen und zuerst nach Opuwo zu fahren und schon mal gemeinsam Kontakt zum Krankenhaus aufzunehmen, - vielleicht könntet ihr ja schon außerhalb deiner Famulaturzeit mal zur Begleitung mitfahren... Das könnte ich mir sehr spannend vorstellen und stellt an Authentizität natürlich alles andere in den Schatten!
Deinen Hinweis auf die Dürre finde ich gut, darüber zerbreche ich mir auch den Kopf. Doch momentan fehlt mir noch ein alternatives Ziel, was die von mir oben genannten Punkte (Einsamkeit...) so wie das Kaokoveld erfüllt.
Und das ist die Krux – ich hab da auch nicht wirklich DIE Idee. Einiges hatte ich schon genannt. Vieles kennen wir auch noch nicht, wie z.B. Klein Serengeti, darüber gibt es auch nirgends Info, das muss man sich allein erarbeiten.

fittken schrieb:
Gibt es eigentlich Fotos, wie es aktuell im Kaokoveld aussieht?
Nach Fotos werde ich mal schaun – es ist ja aber immer so, dass man die Hässlichkeiten eher selten fotografiert und nur in seltenen Fällen das Bedürfnis hat ein Vorher-Nacher-Foto zu machen.


Als Vorschlag zu Khumaga hätte ich nur den: Abends auf die Tiaan’s Campsite, Fähre für nächsten morgen so früh als möglich, den ganzen Tag im Park, 1 Nacht auf Khumaga Campsite und den nächsten Morgen Gamedrive und zu mittags Fähre bestellen und wieder raus: macht 1 ½ Tage NP, - Kosten: 1Tag NP Fee + eine Übernachtung für 2 Personen (Beachte: Ausfahrtzeit in allen Botswana NP’s: 11 Uhr! Wenn sie wollen können sie ab 11 Uhr nachfordern – einen weiteren Tag, deshalb sind wir immer lieber rechtzeitig am Gate.)

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 27. Juli 2013
4'129 Beiträge · seit 200828. Juli 2013 · #32
Hallo, fittken!

Hab mir noch mal deine Tour genau angesehen und da sind mir doch noch einige Sachen aufgefallen(einiges hatte ich auch zuvor falsch interpretiert). Und da sind mir noch ein par Ideen eingefallen.
Willst du es lesen?
Wird aber ziemlich lang...

Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
Themenstarter277 Beiträge · seit 201328. Juli 2013 · #33
lilytrotter schrieb:Hallo, fittken!

Hab mir noch mal deine Tour genau angesehen und da sind mir doch noch einige Sachen aufgefallen(einiges hatte ich auch zuvor falsch interpretiert). Und da sind mir noch ein par Ideen eingefallen.
Willst du es lesen?
Wird aber ziemlich lang...
Hallo lilytrotter,

sorry, bin noch nicht dazu gekommen auf Deinen Beitrag von gestern zu antworten.

Klar, ich würde mich sehr freuen, wenn Du uns noch weitere Tipps geben könntest, das wäre super!


Viele Grüße, Alexander
4'129 Beiträge · seit 200829. Juli 2013 · #34
Hallo, fittken!

Ich hab mir deine Route mal so angesehen, wie ich es fahren würde, das soll NICHT das Maß sein, sondern nur erklären, warum ich manche Ideen äußere, die vielleicht nicht soo üblich sind. Das behalte also bitte im Hinterkopf, wenn du anfängst dich zu wundern... 🙂

Deine Tabelle macht es einem gut möglich nachzuvollziehen, wie die einzelnen Tage gefüllt sind. Ich hab mir mal erlaubt, einfach so’n bisschen darin rumzubasteln...


Einige Kommentare und Ideen zu deiner Tour (Wiederholungen Anderer sind möglich...):

- Der Weg nach Kanaan oder Gunsbewys ist für einen halben Fahrtag ziemlich weit, - morgens Auto abholen, checken, Einkauf – das dauert alles, vor Mittag werdet ihr Windhoek nicht verlassen und ihr braucht auch noch ein Päuschen unterwegs...

- Strecke Sesriem-Swakopmund: Da hättest du die Möglichkeit einen Tag Vogelfederberg im Naukluft NP einzuschieben. Einsamkeit pur! (Permit hierfür in Sesriem, im NP Office holen) Und dann die Strecke am Kuiseb nach Walvisbay – ab da gehen doch auch sowieso die Touren nach Sandwich Habour –
Dann zur nächsten Nacht nach Swakop hoch.

Mowani: Von dort aus, ggf. im Zuge des Besuchs von Twyfelfontein: Besuch des Damara Living Museum. Gamedrive im Aba Huab Riverbed, Option auf Wüstenelefanten.
„Alternative“ zu Mowani: Die Community Aba Huab Campsite direkt am Huab, die ist aber very basic, deshalb steht die „Alternative“ in Tüddelchen.

Hoanib: Nicht IM Fluss oder gar an einem Salvadorsgebüsch (Löwen) und nicht unter einem Ana-Tree oder einer Akazie übernachten (Elefantenfutter)!
Schönste Sicht hat man, wenn man sich an eine übersichtliche Stelle am erhöhten Flussufer stellt oder an eines der „zufließenden“ Flusstäler, da hat man dann eine tolle Weitsicht in das schöne Hoanib-Tal.

Zu Opuwo:
Sollte das mit dem Kontakt im Krankenhaus nicht zu einem gewünschten Himbadorf-Besuch kommen, dann gibt es hier noch den netten Hinweis von Bloke auf den Guide Festus: http://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/102544-himba-kultur-kennen-lernen.html?limitstart=0&start=6
Solltet ihr in Opuwo „schneller durch sein“, dann hättet ihr einen Tag für andere Sachen übrig, da wird euch schon was einfallen.

Vor und nach Etosha: außerhalb des NP übernachten! - das spart Geld! – und am ersten Tag früh hinein in den Park und am letzten Tag spät hinaus...
Etosha Safari Camp und Onguma Bush Camp liegen jeweils direkt vor den Toren von Etosha. (Onguma sollte man ein paar Tage zuvor buchen.) Allerdings ist dann der Abstand zu Roys Restcamp seehr kurz, da könntest du eigentlich den Tag noch im Etosha verbringen- das sind immer so die Schwierigkeiten, wenn man in eine Route neue Ideen reinbastelt - da verschiebt sich manchmal einiges...

ab Tag 25:
So toll Senyati sicherlich auch ist, du fährst doch ab Grenzübertritt schon den ganzen Weg auf der Asphaltstr. parallel zur Chobe River Front, da würde es sich doch anbieten, gleich beim Ost-Gate (Ngoma Gate) hinein und auf Ihaha C übernachten (euch steht doch eh der Sinn, nach unzivilisierter Einsamkeit), dann wäre man während des Sonnenuntergangs im Park und während des Sonnenaufgangs direkt an der Chobe River Front. Am Abend des Folgetages zur Schließzeit aus dem Park und nur noch direkt nach Kasane, Chobe River Lodge o.ä., River Cruise buchen, Sundowner, Essen ins Bett fallen...
Am folgenden Tag den Boat Cruise und die folgende Nacht dann Senyati.
Das spart langweiliges Hin- und Herfahren. (Du merkst schon, wir sind fahrfaul...)

Tag 34 – Ich glaub du hast die Fahrzeit ab Robins Camp bis Pandamatenga nicht bedacht, das ist’n langer Ritt bis Planet Baobab! Solltet ihr in Zeitnot geraten, dann Elefant Sands. Beim Planet Baobab könnt ihr dann ja am Folgetag einkehren, eine geniale kleine Pause an diesem wunderbaren „funky place“ genießen, - nimm dir ein wenig Zeit und schau dir die historischen Fotos an, es sind ganz besondere! (- und die sieht man am Tag sowieso besser...)

Ihr plant den Rückweg vom Hwange in sehr großen Abschnitten, - und irgendwie macht der Weg hinunter zur neuen Tiaans Campsite als „ersten“ Anlaufpunkt für den Makgadikgadi dann gar nicht mehr so viel Sinn. Denn ihr seid ja dann schon in mehreren Stunden an dem ganzen Nationalpark vorbeigefahren und noch sogar noch halb rum...
Zusätzlich birgt Khumaga bis dahin (Anfang Oktober) das Risiko, dass das Wasser des Boteti soweit gesunken ist, dass die Fähre ggf. nicht mehr fahren kann..., - dann müsste man wieder nach Norden und über Phuhuduhudu Gate in den NP, um an den Boteti zu gelangen...

Tag 35:– Option: Über das östliche der beiden Gates im Norden des Parks in den Makgadikgadi, Ü auf der staatl. (und deshalb günstiger als Khumaga) - Tree Island Campsite (neue Campsite, 8 km südl. der alten Njuca Hills Campsite) – da ist zwar eher wenig los, in Bezug auf Tiere, – aber man hat hier den ganzen Makgadikgadi für sich allein, also Einsamkeit pur.


Hoffentlich steigst du durch meine Veränderungen, die ich in deiner Tabelle gemacht hab, durch.
Hoffentlich ergibt das für dich Sinn, dann würde mich das freuen.

------------------
Die Tabelle bildet sich nicht als solche ab. mal sehn ob ich das hinkrieg... 😗
Nee... - aber ich denke es ist lesbar, was ich meine...

Tag Ort Aktivität Unterkunft
1 Windhoek schlafen Cardboard-Box-Backpackers
2 Windhoek >Tirasberge Auto holen, einkaufen und Fahrt Kanaan Farm/Gunsbewys
3 Tirasberge Kanaan Farm/Gunsbewys
(4) -----------------
5 Tirasberge-->Sossusvlei Sesriem Campsite
6 Sossusvlei Dune 45 etc. Sesriem Campsite
>4) Sesriem > Walvisbay Namib Naukluft NP > Wavisbay Flamingo Cottages, o. Lagoon Chalets Camping
7 Wvb > Swakopmund Sandwich Harbour Tour Sophia Dale (90N$)
8 Swakopmund-->Brandberg Little 5 Desert Tour Brandberg White Lady Lodge
(9) --------------------
10 Brandberg-->Twyfelfontein wandern Mowani Campsite (150N$)
11 Twyfelfontein Felszeichnungen anschauen,wandern Mowani Campsite (150N$)
12 Twyfeltonein-->Palmwag Permit für Palmwag Palmwag, (dann hast du 2 volle Tage Concession)
>9) Obab Tal ist ein schönes Tal. Concession, Gai-Ais C
13 Palmwag Concession-->Hoanib River Im Hoanib campen
14 Hoanib River > Camp Aussicht Hoanib ü. Ganamub >N >S >Sesfontein > Camp Aussicht o. Warmquelle
15 Camp Aussicht o. Warmquelle > N > Opuwo Opuwo
16 Opuwo Kontakt zum Krankenhs. Opuwo Lodge, Campingsite
>33) Opuwo > Himbadorf Opuwo
17 Opuwo-->Etosha (Okaukuejo) >Etosha Safari Camp
18 Etosha Game drive Okaukuejo/Halali
19 Etosha Game drive > außerhalb: Onguma C
20 (-?-)Etosha-->Roys Rest Camp Roys Rest Camp
21 Roys Rest Camp-->Mahangu Safari Lodge Mahangu Safari Lodge
22 Caprivi Mahango Game Reserve Mahangu Safari Lodge
23 Caprivi Mavunje Camp oder Nambwa Camp
24 Caprivi Babwata NP Mavunje Camp oder Nambwa Camp
25 Mavunje Camp-->CRF Chobe RiverFront NP Ihaha
26 Chobe Gamedrive Chobe River Lodge C
27 (Chobe) Bootstour Chobe Senyati Safari Camp
28 Senyati >Vic Falls Vic Falls Campsite (wir kennen nur die, brauchbar)
29 Victoria Falls > Hwange Sehr früh! bis Mittags Vic Falls ansehen – dann ab Mittag bis Hwange NP Hwange NP, Sinamatella
30 Hwange Game Drive Main Camp
31 Hwange Game Drive Main Camp
32 Hwange Game Drive Robins Camp
(33) ----------------
34 Hwange--> Planet Baobab (Elefant Sands)
35 Planet Baobab >Makgadikgadi NP Makgadikgadi Tree Island Campsite (?)
36 Tree Island Campsite > Boteti GameDrive --- > Boteti Khumaga Campsite
37 Makgadikgadi NP/Boteti GameDrive, (Fähre) Tiaans Camp
38 Boteti>Maun> Ghanzi Peri Peri Chicken essen Thakadu Camp Site
39 Ghanzi-->Windhoek Cardboard-Box-Backpackers
40 Windhoek Abflug meiner Freundin / Weiterfahrt nach Opuwo ins Krankenhaus
------------------

So, nun hab ich es alles ein bisschen verschoben... 🙂 Wie schon oben erwähnt, es sind alles nur Ideen.
Ob es deiner Reiseart/deinem Geschmack entspricht, kann ich natürlich nicht einschätzen.


Fröhliches Weiterplanen.
Gruß lilytrotter



Nachtrag: Du könntest anstatt des deutlich teureren Ihaha an der Chobe River Front auch noch eine Nacht auf der namibischen Seite bleiben und direkt östl. v. Ngoma auf die Chobe Campsite gehen, es soll da angeblich sehr schön sein, ist ja einfach nur die andere Seite des Ufers. Und am nächsten Tage den CRF an der Riverfront von West nach Ost als Tagesaufenthalt durchqueren.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 30. Juli 2013
3'700 Beiträge · seit 200929. Juli 2013 · #35
Hallo Fittken, hallo Lilytrotter,
Ich glaub du hast die Fahrzeit ab Robins Camp bis Panda nicht bedacht, das ist’n langer Ritt bis Planet Baobab! Solltet ihr in Zeitnot geraten, dann Elefant Sands.
Für die Strecke Robins Camp - Pandamatenga Border Post haben wir ohne Stopps 1,5 Stunden benötigt (lt. T4A 54 km, 1:11 Stunde).

Von Dombo (1 Stunde Fahrzeit auf der tiefsandigen Farmpad bis zur A3 eingerechnet) bis Panda haben wir 5,5 Stunden gebraucht. Incl. Tankstopp gegen 11:00 Uhr in Gweta und Mittagspause in Nata. Und Jochen hat in der Baustelle vor Panda das Tempolimit vorschriftsmäßig eingehalten. Da die Ausreise an der Panda Border Post schneller geht, sollte sogar noch ausreichend Zeit sein, in Panda zu tanken. Wenn Ihr zwischen 07:00 und 08:00 Uhr in Robins startet, solltet Ihr locker am frühen Nachmittag Gweta erreichen.

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
zuletzt bearbeitet 29. Juli 2013
Themenstarter277 Beiträge · seit 201329. Juli 2013 · #36
Super! Tausend Dank!

Ich bin leider gerade ein wenig im Stress, morgen gehe ich das mal detailliert durch. 🙂

Viele Grüße, Alexander
Themenstarter277 Beiträge · seit 201331. Juli 2013 · #37
Hallo nochmal,

danke für die große Mühe, die Du Dir gemacht hast.

Es waren viele gute Ratschläge dabei, die wir so umsetzen werden. Ich gehe mal der Reihe nach durch:

- Du schreibst zurecht, dass es in einem Tag von Windhoek zu den Tirasbergen ein wenig weit ist. Wo würdest Du eine Zwischenübernachtung einschieben?
Ich habe auf Marinas Rat schon mal bei info-namibia.com geschaut und die Kalahari Anib Lodge, wo es Campingplätze gibt, östlich von Maltahöhe gefunden.
Aber es ist die Frage, ob sich für uns der weite Weg ,,lohnt", da wir ja alternativ das Tsondab Valley besuchen können.

- Anstelle des Vogelfederberges würde ich glaube ich lieber noch entspannt eine Nacht auf den Farmen der D707 bleiben, bzw. wenn wir dorthin fahren sollten, haben wir ja eh einen Tag weniger wegen der Zwischenübernachtung.

- Verstehe ich richtig, dass Du eine nacht in Twyfeltonein kürzen und dafür im Palmwag Konzessionsgebiet verbringen würdest? Was meinst Du mit ,,Obab Tal ist ein schönes Tal. Concession, Gai-Ais C" dazu habe ich bei google leider nichts gefunden.

- Der Weg über das Camp Aussicht ist auf jeden Fall eine gute Alternative. Würdest Du ihn wählen, weil Du glaubst, dass es um die Vegetation während der Dürre dort besser gestellt ist?

- Der Hinweis zu dem Guide ,,Festus" ist gut, habe ich notiert!

- vielen Dank für den Tipp mit dem Etosha Safari Camp und Onguma Bush Camp, die werden wir nehmen! Ich habe gerade gesehen, dass es ein Ostgate im Etoha gibt, dann brauchen wir ja gar nicht im Norden durch das King Nehale Gate raus oder lohnt sich der Schlenker irgendwie?

- Der Vorschlag eine Nacht an der Chobe River Front zu übernachten, klingt gut. Ihaha ist mit 35 USD pro Nacht in der Tat sehr teuer. Wie genau heißt das Camp gegenüber? Bei Tracks4Africa kann ich leider nichts dazu finden. Ist es vielleicht das hier? http://www.campchobe.com

- Die Chobe River Lodge würdest Du dann folgend als Unterkunft nehmen, weil sie näher als Senyati liegt?

- Die Tree Island Campsite klingt gut, ich denke wir werden dort dann die erste Nacht verbringen und dann zu Tiaans/Khumagu wechseln. Gibt es zufällig Koordinaten zu der Campsite?



Zusammenfassend sind wir nun schon ein ganzes Stück weiter! Nun müssen wir uns nur noch überlegen, ob wir den Schlenker zu den Tirasbergen machen und wie es mit dem Kaokoveld aussieht.

Dir jedenfalls erstmal ein riesiges Dankeschön für Deine Mühe. Ich würde mich freuen, wenn Du mir die Fragen noch beantworten könntest. 🙂


Viele Grüße, Alexander
6'152 Beiträge · seit 200631. Juli 2013 · #38
hallo Alexander,

schau mal unter www.tiaanscamp.com da stehen die Koordinaten.
Kalahari Anib würde ich nicht campen--- sondern die Campsite bei der
Bagatelle ist viel viel schöner.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter277 Beiträge · seit 201331. Juli 2013 · #39
Hanne schrieb:hallo Alexander,

schau mal unter www.tiaanscamp.com da stehen die Koordinaten.
Kalahari Anib würde ich nicht campen--- sondern die Campsite bei der
Bagatelle ist viel viel schöner.
Liebe Grüsse
Hanne
Sorry, habe mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte nicht die Koordinaten von Tiaans, sondern von dem tree island camp.

Danke für den Tipp mit Bagatelle!

Viele Grüße!
4'129 Beiträge · seit 200831. Juli 2013 · #40
Hallo, fittken!

Meine intensive Auseinadersetzung mit deinem Reiseplan war zwar tatsächlich etwas aufwändig, hat mich aber gut von einer ungeliebten Arbeit abgehalten, die ich auf diese Weise erfolgreich vor mir hergeschoben hatte... 😗

Zu deinen Fragen:
- ...Tirasbergen ein wenig weit ist. Wo würdest Du eine Zwischenübernachtung einschieben?
Kann ich ganz schwer was zu sagen, je nach Strecke gibt es da Möglichkeiten – außer Tsondab kenn ich die alle nicht. Das mögen wir, - Hauchabfontein soll auch total nett sein, das sind die „Nachbarn“.
Kommt ja auch drauf an, welche Landschaft man intensiv erleben will: Berge, Granitformationen östl. der 707 oder Dünenrand.
Der Hinweis auf Zeit/Strecke war etwas allgemein gehalten, es bezog sich ja auf einen halben Tag! Für einen ganzen Tag wär es durchaus O.K. Vielleicht könnt ihr es ja auch einfach schaffen, deutlich früher loszufahren (Fahrzeug-Abholung, Kontrolle und Einkauf usw. SEHR straff organisieren!) – Anib kenn ich nicht, - glaube aber, die wäre nicht unser Ding...
Wenn du das für dich nicht lösen kannst, stell es doch noch mal als extra Frage in einen neuen Thread.
- Verstehe ich richtig, dass Du eine nacht in Twyfeltonein kürzen und dafür im Palmwag Konzessionsgebiet verbringen würdest?
Nee, meinte ich nicht, du musst dir das mal ausdrucken und nebeneinander halten, ich weiß jetzt auch nicht mehr, was ich da verschoben hab und wodurch die „freien“ Tage entstanden sind (übrigens: wir setzen in der Planungstabelle die Übernachtungsplätze immer ans Ende der Zeile, finden wir einfacher und klarer in der Aussage)
- Was meinst Du mit ,,Obab Tal ist ein schönes Tal. Concession, Gai-Ais C" dazu habe ich bei google leider nichts gefunden.
Ja, ja, - hab ich zwei Schreibfehler gemacht: Obob Tal und Kai-Ais Campsite.
In meinem ersten Hinweis hatte ich dir Links zu den Karten der Palmwag Concession gegeben, dort wirst du auf der Karte: „Western Touring Route“ die Kai-Ais Campsite, C3 finden. Sie liegt an einem Quellgebiet und kurz danach werdet ihr einen überwältigenden Blick auf das weite Tal des Obob haben. Diesem folgt der Track und quert das Tal, bevor man dann auf dem Nordufer über weite Serirflächen seinen Weg fortsetzt. Diesen Abschnitt mögen wir besonders gern.
Zu Kai-Ais gibt’s es auch hier Info: http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/256235-palmwag-lodge-wird-am-31-10-2012-geschlossen.html?limit=6&start=24
- Der Weg über das Camp Aussicht ist auf jeden Fall eine gute Alternative. Würdest Du ihn wählen, weil Du glaubst, dass es um die Vegetation während der Dürre dort besser gestellt ist?
Nein. Es ist überall da oben ziemlich gleich mit der Dürre und so, wie es die Landschaft an Sich hergibt. Dem Hoarusib Tal, nördlich von Puros sieht man die Trockenheit kaum an, eher den Flächen am Khumib, wo eigentlich etwas Gras wächst und nun alle Leute weg sind. Vielleicht waren auch nur wir so erschrocken, im Mai und Andere beurteilen es ganz anders. Für das reine Fahrerlebnis ist das natürlich kein Unterscheid, die Berge die das Hoarusibtal säumen stehen ja noch...
Es war nur der Gedanke dahinter, dass ihr mit Palmwag Concession und Hoanib wesentliche Eindrücke der Region erfahren habt (auch wenn die Concession noch Damaraland ist). Natürlich sieht der Hoarusib anders aus, aber es ist eine ähnliche Erfahrung wie das vorangegangene. Ich glaube das trifft’s.
Camp Aussicht war einfach die Möglichkeit eine beliebte Campsite/Camp, die von einem besonderen Menschen geführt wird, mit einem Himbadorf-Besuchs zu verbinden – anstatt den langsamen Weg durch die Täler des Hoarusib/Khumib zu machen. Guck mal mit der Suchfunktion oder stelle eine neue Frage dazu (ich war selbst ja noch nicht da), wie das beim Camp Aussicht abläuft, ob das mit 1 Übernachtung organisierbar ist, da der Dorf-Besuch ein wenig dauert.
- ...ein Ostgate im Etoha gibt, dann brauchen wir ja gar nicht im Norden durch das King Nehale Gate raus oder lohnt sich der Schlenker irgendwie?
Das ist immer schwer zu sagen, wir fanden es keine Bereicherung, „nix los“ – andere hatten dort oben ein Rudel von 14 Löwen gesehen... – es passt auf jeden Fall dann, wenn man sowieso nach Oshakati will.
- Ist es vielleicht das hier? www.campchobe.com
Höchstwahrscheinlich. Ist ein Tipp hier aus dem Forum und helga war dort vor einem halben Jahr. Vielleicht auch noch mal extra die Suchfunktion bemühen oder extra Anfrage.
- Die Chobe River Lodge würdest Du dann folgend als Unterkunft nehmen, weil sie näher als Senyati liegt?
Ja, nur deshalb. Weil wir immer bis zum Letzen die Aufenthaltszeiten auskosten... und Senyati uns dann zu weit wäre. Ihr müsstet ja auch noch’n bissl was einkaufen in Kasane, nach dem Grenzübergang (VetControl, Obstkontrolle...)
- Die Tree Island Campsite klingt gut, ich denke wir werden dort dann die erste Nacht verbringen und dann zu Tiaans/Khumagu wechseln. Gibt es zufällig Koordinaten zu der Campsite?
Nee, nimm die Koordinaten von Njuca Hills + folgende Info:
Tree Island campsite 3 campsites with shower and bush toilets ~8kms south of Njuca
Quelle: http://www.maunselfdrive4x4.com/nxaimakgadisuapans.htm


Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
zuletzt bearbeitet 31. Juli 2013