Der ehemalige Besitzer von Transkalahari Inn, Herr Grimm, ist im November 2011 gestorben. Der Sohn führt die Anlage nicht weiter. Das Anwesen wurde verkauft an eine Familie Bowers. Diese betreibt die Campingmobil-Vermietung BOBO-Campers nun auf dem ehemaligen Grimm’schen Gelände. Während der Einstellzeit von Oktober 2011 bis April 2012 ist mir von dem Fahrzeug das Solarpaneel vom Autodach gestohlen worden. Dies war zusätzlich mit einem Schloss gesichert, konnte also nicht einfach abgeschraubt werden. Die Kabel wurden mit einer Zange o.ä. abgezwickt. Da das Paneel etwa 60x130 cm groß war, ist es auch nicht so klein, dass man dieses ohne Mühe aus der Halle schaffen konnte. Weiterhin sollen, soweit mir bekannt, insgesamt 6 Fahrzeuge bestohlen worden sein. (Ich weiß nicht wo die standen.). Ich berichte also nur was ich selbst bezeugen kann, weil ich betroffen bin. Mein Fahrzeug befand sich nebst anderen in der großen Halle, die gleichzeitig auch Werkstatt ist. Diese Halle steht heute, weil sie als Werkstatt für die Reparatur der Campingmobile benutzt wird, weitgehend den ganzen Tag offen- ein Zugang ist auch für geländefremde Leute möglich. Die anderen Hallen sind nur mit einem Vorhängeschloss gesichert. Es ist nicht bewiesen, aber wahrscheinlich, dass der Diebstahl von Leuten erfolgte, die sich auf dem Gelände auskennen. Man muss mit dem Diebesgut durch das Haupttor der Halle gehen, wobei die Gefahr besteht, gesehen zu werden.
Der Familie Bowers, dem neuen Besitzer, war der Vorfall zwar peinlich, sie verwiesen aber auf die Einstellbedingungen : „at owners risk“ Ich musste mir also auf eigene Kosten Ersatz beschaffen.
Bei der Beschaffung eines neuen Paneels und neuer Batterien, die wegen Kurzschluss den Geist aufgegeben hatten, waren sie mir behilflich.
Die Bediensteten schoben den Vorgang auf Probleme auf Sicherheitsmängel bei der Übernahme durch den neuen Besitzer und gaben an, von alle dem nichts bemerkt zu haben. Das könnte eine Möglichkeit sein- kann aber auch eine Ausrede sein. Ich möchte darauf hinweisen, dass vor ein paar Jahren schon einmal ein Sicherheitsproblem auftrat, wie mir gesprächsweise mitgeteilt wurde.
Zu dem Verhalten der Bediensteten der Werkstatt muss noch mitgeteilt werden. 😉 Die Batteriepflege bei anderen Fahrzeugen besteht darin, dass man sie wieder auflädt, wenn infolge Strommangels das Fahrzeug nicht mehr anspringt, wenn dieses zu versetzen ist. In diesem Zustand befindet sich eine Batterie in tiefentladenem Zustand- was eigentlich bei ordnungsgemäßer Batteriepflege nicht eintreten sollte. Dann allerdings werden die Batterien nicht langsam aufgeladen, sondern es wird mit Starthilfe gestartet, oder schnell geladen, indem man das Gerät auf 24 V statt 12 V schaltet. Natürlich geht das und bringt kurzzeitig Erfolg, aber das schadet den Batterien. (selbst gesehen bei einem Mercedes Westfalia-Wohnmobil in der gleichen Halle).
Dass bei einem anderen Fahrzeug die Batterien erst nach mehrmaligem intervenieren meinerseits geladen wurden, fällt in die gleiche Rubrik. Batteriepflege findet also nicht ordnungsgemäß statt.
Dass man „vergessen“ hat das Fahrzeug bereitzustellen, wie das früher einmal üblich war, kann passieren. So entdeckte ich das Fehlen des Solarpaneels erst, als ich mich Wunderte wieso die Anlage keinen Strom einspeiste- also das Kontrolllicht nicht glimmte.
Unter diesen Umständen und der Tatsache, dass zumindest die große Halle nicht ausreichend gesichert ist, sollte man ein Einstellen seines Fahrzeugs an diesem Ort überdenken.
Gruß vom Hagi
(Mein Fahrzeug – Mitsubishi L300 steht z.Z. in Arusha. Fahre ab Januar 2013 nach Norden, also Turkanasee, Äthiopien, Sudan. Wer zu dieser Zeit auch unterwegs sein will, kann sich mit mir in Verbindung setzen.)
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201211. Okt. 2012 · #2
Es ist sowohl für Mieter, als auch Vermieter, eine ungeheuer schwierige Situation. Besonders kommt es darauf an, was man für den Unterstand bezahlt.
Was im Stadtgebiet Windhoek (oder anderen Orten) abgestellt wird, ist immer unter erhöhtem Risiko.
Leider ist es bei gewerblichen Vermietern so, daß sie ihre Mitarbeiter nicht 24 Stunden überwachen können, und leider sind es zumeist die Mitarbeiter, die allein, oder mit Helfershelfern wie z.B. den berüchtigten Taxis, den Diebstahl begehen bzw. das Diebesgut abtransportieren. Zeit und Möglichkeit zum Diebstahl haben sie mehr als genug, und sei es in 10 Mittagspausen für die Demontage. Diese Menschen denken nicht so weit, daß sie ihren Arbeitsplatz riskieren. Und leider erwarten viele Mieter einen Fullservice mit 24 Stunden Bewachung für 25 oder 30 Euro im Monat. Das ist wirtschaftlich garnicht darzustellen. Höchstens privat, jedoch auch nicht die Überwachung, wenn es keine Garage gibt.
Bei Solarpaneelen weiß man, daß sie gestohlen werden. Da muß man schon so weit denken, sie für die Abstelldauer abzumontieren und für die Abwesenheitsdauer unsichtbar im Fahrzeug zu verstauen. Aber nicht auf dem Hof des Vermieters, wo die Mitarbeiter diese Maßnahme mit anschauen können.
Was das Thema Batterie anbetrifft, verstehe ich die Eigentümer nicht. Wenn man das Fahrzeug abstellt, klemmt man die Batteriepole ab. Damit vermeidet man eine Entladung durch Kleinverbraucher, wie z.B. Uhren etc. und Stromlecks. Meistens kann man sogar ein Jahr später das Fahrzeug nach dem Anklemmen sofort mit oder ohne Starthilfe starten und die Batterie bekommt keinen Schaden. Very easy and simple. Und es verlängert sich damit die Lebensdauer der Batterie, wenn sie nicht mit einer Schnelladung traktiert wird.
ich denke schon dass ich für 30Euro/Monat einen sicheren Unterstellplatz erwarten kann! Den Vorschlag ein Solarpanel von 60x1.30 vor dem Unterstellen abzumontieren halte ich für weit hergeholt...was soll ich denn sonst noch alles abbauen? In D bekomme ich für 30Euro eine abschliessbare Garage oder einen eingegitterten, abschliessbaren Stellplatz in einer Tiefgarage - ok, nicht in einer Großstadt. Aber Pampas nähe Windhoek ist ja auch keine Großstadt.
Da die meisten Stellplatzanbieter mehr als ein Fahrzeug auf ihrem Grund stehen haben kommt da monatlich ein erkleckliches Sümmchen zusammen - dafür kann man was tun, oder nur das Geld einstreichen - letztlich ist nichts besser/schlechter für's Geschäft als Mundpropaganda..
In diesem Sinne... Gruß Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
HAHagiThemenstarter7 Beiträge · seit 201111. Okt. 2012 · #4
Hallo Swakop! Eigentlich wollte ich nur andere Fomis darüber informieren, dass es Sicherheitsmängel gibt- ohne Wertung. Leider scheint es zu den Gepflogenheiten zu gehören, in Namibia Diebstahl als normale und zu akzeptierende Verhaltensweise zu betrachten, die man mit landesüblich abtut.
• Wenn man ein Fahrzeug in einer Halle abstellt, die zum Abstellzeitpunkt als überwacht gilt, nimmt man für gewöhnlich an, dass das auch der Tatsache entspricht. • Wenn man außen am Fahrzeug angebrachte Gegenstände zusätzlich zu den Schrauben mit einem Schloss sichert, so ist das zumindest eine Vorkehrung gegen einfachen Diebstahl. • Wenn man sich vorher erkundigt ob der Hof des Nachts bewacht und durch einen Elektrozaun gesichert ist und dies auch bejaht wird, so sollte man sich drauf verlassen können.
Nebenbei für Leute, die grundsätzlich die Fehler beim Geschädigten suchen: Es soll auch Leute geben, die sich trotz angeklemmter Batterie sicher sind, dass diese geladen wird- insbesondere dann, wenn dies über eine Solaranlage geschieht, die auch im Restlicht der Halle noch genügend Leistung bringt. Da ich aber aus Deinem Beitrag sehe, dass Diebstahl offensichtlich der Normalfall in Namibia ist (oder als solcher bewertet wird) kann ich nur den Schluss daraus ziehen, dass es bei manchen Leuten unerwünscht ist solche Dinge nicht zu kommunizieren, weil es dem Ansehen des „geliebten Namibia“ schadet. Das finde ich bedauerlich. Es gibt auch andere Meinungen! Nur beharrliches Nennen von Problemen führt zur Änderung. Vielleicht gibt es doch noch diebstahlsfreie Plätze in Namibia. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
soweit ich mich erinnern kann wurde, oder wollte man den Mindestlohn für Sicherheitsleute von N$ 3,80 auf N$ 5,00 erhöhen.
Nehmen wir doch einfach mal an wir bezahlen nicht nur N$ 5,00 sondern geben noch 50% mehr und zahlen N$ 7,50 wären das im Monat bei 24h-Bewachung (7,50x24x30) 5400,- also so um die € 500,-. Wieviel Autos stehen denn normalerweise in so einer Halle? Und 7,50 bekommen die Leute doch sowieso nicht.
Jeden, aber auch jeden Tag kannst du dir die Schlange der Security Job suchenden an der Eros Rd Ecke Gen. Murtala angucken.
kann ich nur den Schluss daraus ziehen, dass es bei manchen Leuten unerwünscht ist solche Dinge nicht zu kommunizieren, weil es dem Ansehen des „geliebten Namibia“ schadet. Das finde ich bedauerlich.
so wie du denk ich übrigens auch, leider ist diese Fraktion hier sehr stark vertreten und in ihrem Wort nach meinem persönlichen Empfinden oft die höchste Instanz.
Gruß aus Windhoek Kowo
Chrigu7'272 Beiträge · seit 200611. Okt. 2012 · #6
Es gibt einige gute Unterstellmöglichkeiten im Raum Windhoek welche beweisen, dass für 30 Euro pro Monat die Fahrzeuge durchaus sicher eingestellt werden können. Zumindest habe ich von diversen (im Gegensatz zum Transkalahari Inn) noch keine negativen Berichte wie Diebstahl etc. gehört.
Das Hauptproblem bei den guten Unterstellmöglichkeiten ist, dass diese häufig voll sind und keine weiteren Fahrzeuge mehr annehmen.
Herzliche Grüsse Chrigu
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SHshanti454 Beiträge · seit 200611. Okt. 2012 · #7
nur zur info bezueglich der tarife der security firmen: eine 24h schicht kostet bei g4s um die 9000n$ pro monat, wird bei den anderen gleich liegen, du musst hier ja auch mehr als den lohn fuer den security sehen...
NamiBilly444 Beiträge · seit 201111. Okt. 2012 · #8
Hallo Chrigu, herzlichen Dank für diese sehr sachliche Antwort. Auch wir hatten unser Fahrzeug von 2005 bis 2007 im Großraum Windhoek untergestellt und jetzt steht es seit eineinhalb Jahren wieder dort. Und "toi, toi, toi", bis jetzt ohne Probleme!!! Gruß Wilfried
Nur beharrliches Nennen von Problemen führt zur Änderung. Vielleicht gibt es doch noch diebstahlsfreie Plätze in Namibia. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Natürlich sollte man melden, wenn irgendwo was geklaut wurde, denn nur so werden die Leute gewarnt, besonders, wenn es an besagtem Platz schon oft zu Diebstählen gekommen ist. Schliesslich gibt man sein Fahrzeug gegen Bezahlung in Obhut und darf verlangen, dass bei der Rückkehr noch alles dran ist.
Unser Fahrzeug steht sein 1991 in Windhoek. Die ersten paar Jahre mussten wir andauernd den Platz wechseln, weil wir nicht zufrieden waren (Diebstähle und Schäden am Fahrzeug 🙂 ). Nun steht unser G seit ca. 10 Jahren auf Elisenheim, wo wir uns sehr wohl fühlen. Auch an unserem Auto hängt vieles aussen an der Carrosserie, da wir im Wageninneren einfach zu wenig Platz haben. Bis jetzt ist uns dort noch nie was geklaut worden. Es gibt nichts Schlimmeres, als wenn man Angst haben muss, dass die Hälfte fehlt, wenn man ankommt, vom finanziellen Schaden und dem Zeitaufwand für die Wiederbeschaffung mal abgesehen.
Gruss Erika
P.S.: Du schriebst in einem anderen Thema, dass du dein Fahrzeug nun bei M. Lieke in Arusha stehen hast. Wir werden unseres ab Ende März 2013 auch bei ihm unterstellen 😉 .
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201211. Okt. 2012 · #10
@ Hagi
Ich glaube Du hast mich falsch verstanden. Ich habe nur gewagt darauf hinzuweisen, daß auch als vermeintlich sicher angesehene Stellplätze oftmals als "nicht sicher" angesehen werden sollten. Besonders wenn der Vermieter schlampig und grob fahrlässig die Tore offen stehen läßt und den Zugang nicht kontrolliert.
Dennoch: Man muß IMMER, auch an vermeintlich sicheren Orten, mit einem Bruch rechnen.
Beispiel: In Häusern oder Firmen mit Alarmanlagen wurde reihenweise eingebrochen. Bis sich nach langen und mühseligen Ermittlungen herausstellte, daß Mitarbeiter der Alarmanlagen-Installationsfirmen Details an Einbrecher weitergaben, wo die Kabel unter den Dächern lagen, die durchtrennt die Anlage inaktivierten. Und statt durchs Fenster wurde über die Dächer eingestiegen.
Stadtgebiet ist immer Gefahrgebiet. Da kann ich ein schmerzliches Lied von singen aufgrund eines Raubüberfalles inmitten eines Windhoeker Wohngebietes, in Ludwigsdorf, vor einigen Jahren. Eingebildete Sicherheit in Afrika. Die Realität ist anders. Wenn man dann darauf eingestellt ist, passiert nahezu nichts mehr. Man lernt damit zu leben, denn vor dem politischen Umbruch gab es nahezu keine Einbrüche.
Also, ich rede nichts schön, nur sind bei einem Einbruch oft beide gekniffen, der Mieter und der Vermieter. Oder soll ich Dir mal Rechnungen zeigen, was es kostet, ein mit einer Hacke zerstörtes Garagentor, und ein aus der Wand gekappten Türrahmen zu reparieren bzw. zu ersetzen?
Die Warnung des Ursprungsverfassers des Threads ist angebracht und er hat Recht: Aufgrund von Schlamperei von Betreibern der Mietanlagen können sehr viele Diebstähle vorkommen, und sie kommen vor, wie hier beschrieben.
Wir haben sehr, sehr gute Erfahrung mit Langzeitparken im Raume Windhoek auf der Gästefarm Hohewarte östlich von Windhoek gemacht. Das Auto war sicher in einer massiven Halle untergestellt, die Batterien wurden gewartet und kleinere Reparaturen gemacht oder veranlasst.
Hohewarte kann ich bestens empfehlen.
Lumela
und Romeo passt auf
peter 081'927 Beiträge · seit 200812. Okt. 2012 · #12
Lumela schrieb: und Romeo passt auf.....
.... und ist dann der erste der sich versteckt, sollte mal ein Fremder kommen 😄
Da muss ich Romeos Ehre retten: einmal bin ich nach 22:00 Uhr in der Dunkelheit noch zur Halle gegangen, Romeo hat das bemerkt, mich aber nicht erkannt. Sein leises Knurren hat mich augenblicklich zur Unbeweglichkeit erstarren lassen. Ich konnte mich dem Hund dann zu Erkennen geben was die Spannung sofort gelöst hat - als Fremder hätte ich mich an dem Hund nicht vorbei getraut.
Tja, nur leider, leider ist auf Hohenwarte bereits die Erweiterung der Auto-Unterstände ausgebucht... 🙁
kalachee1'059 Beiträge · seit 200616. Jan. 2013 · #15
Hallo zusammen
Ich bin auf der Suche nach einem Stellplatz ab ca. 22. März 2013 im Raum Windhoek.
Es scheint wirklich sehr schwer zu sein, einen freien Platz zu finden. Elisenheim, Hohewarte, Airport Jagd & Gästefarm, Store-all sind alle bereits ausgebucht. Nun schreibt mir ausgerechnet Trans Kalahari Inn, dass sie noch einen verfügbaren Platz hätten... Sie schreiben, dass die Halle jetzt mit einem Elektrozaun gesichert sei. Werde natürlich selbst auch noch nachfragen, ob es zu weiteren Diebstählen gekommen ist und was sie dagegen unternehmen.
Frage aber trotzdem zuerst hier nach: hat jemand aktuelle Erfahrungen oder von weiteren unschönen Vorkommnissen gehört?
CarIn "Rent-A-Garage" bei Brakwater hat immer Stellplätze frei, werben sogar täglich damit in den Zeitungen hier. Ansonsten schreibe mal die anderen an: www.travel-namibia.com/long-term-vehicle-parking/
Sonnige Grüße aus Windhoek Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!