auch ich freue mich schon auf die Fortsetzung Deines Berichts und hoffe, dass es nichts Schlimmes war, was Euch nachts auf die Toilette getrieben hat ! 🙂
Mir gefällt das Bild von Gerd mit seiner kleinen Verehrerin auch sehr gut !!! *g*
LG & schreib' bitte schnell weiter - ich bin schon sehr gespannt !!!!
Antje
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200814. Aug. 2012 · #22
16.07.2012
Um 7 Uhr stehen wir auf. Martine geht es gar nicht gut. Sie musste sich die ganze Nacht übergeben. Draussen ist es wieder sehr frisch. Langsam werde ich auch schlauer. Bin mit Socken und Pulli ins Bett gegangen und habe absolut nicht gefroren.B) Auf dem Weg zum Frühstück erfreue ich mich über den tollen Garten. Ueberall Blumen!
Im Restaurant treffe ich Gerd, Marina und Jochen. Die Pancakes, Croissants und Früchte schmecken lecker. Den Café kann man aber vergessen. Es ist braunes Wasser!😖 Marina hat am Vortag einen 4X4 mit Driver zum Mount Kenya NP an der Rezeption organisiert. Jürgen und Martine haben keine Lust zu laufen und werden mit Gulu das Solio Game Reserve sowie Naro Moru besuchen. Um 8 Uhr holt uns William, der Driver, ab. Unterwegs gibt es schon schöne Fotomotive.
Eine gute halbe Stunde später erreichen wir den Mount Kenya NP.
Eintritt pro Nase: 55US$. Bontefis, ein Ranger, steigt mit uns in den Wagen. William fährt bis zur Met Station.
Bontefis wird uns bis auf ca. 3800m begleiten. Die schnelle Höhendifferenz macht dem Organismus schon zu schaffen. Marina und Jochen geben nach einer Weile auf. Der Gerd marschiert ganz vorne, er hat Flügel in seinen kurzen Hosen!:P Ich bin lieber vorsichtig und passe mich Bontefis an. Wir laufen und laufen aber den Gerd bekommen wir nicht mehr zu sehen...... Auf 3600m sagt Bontefis plötzlich ich solle da stehen bleiben und auf Ihn warten. Er müsse nämlich nach Gerd suchen. Ich fange an mein Lunchpacket aufzuessen und geniesse die Ruhe. Hier hat es aber vor nicht so lange schön gebrannt!
Eine halbe Stunde später kommt der Ranger wieder mit Gerd zurück. Er war nur 100 Meter höher. Bontefis mag nicht mehr weiter laufen. Er will Marina und Jochen nicht länger allein lassen. Es gibt nämlich in der Gegend Büffeln 🙄 Sehr schnell erreichen wir die Stelle wo wir die Beiden gelassen haben. Wir essen den Rest unserer Lunchpackete auf und laufen zur Met Station zurück. Da amüsieren sich einige Sike's Monkeys auf unserem Wagen. Ein tolles Schauspiel dass wir uns gute 20 Minuten angucken.
Gerd und ich sind ein bisschen sauer denn wir haben nicht viel Sport getrieben. Wir beschliessen mit Bontefis bis zum Eintrittsgate (9 Kilometer) zurückzumarschieren. Marina und Jochen fahren lieber mit William bis zum Gate. Unterwegs führen wir ein interessantes Gespräch mit unserem Ranger. Wir erfahren Einiges über Land und Leute.
Gegen 15 Uhr erreichen wir das Gate. Marina und Jochen warten auf uns sowie einige Wasserböcke.
Anschliessend bringt uns William in die Stadt. Es gibt dort ein Internet Corner!:) Er befindet sich in einem Hof auf der ersten Etage. Die Leitung geht super schnell. Leider ist der Raum dunkel und ich habe keine Brille und Taschenlampe dabei. Ich beschliesse morgen wieder vorbei zu kommen. Wir machen noch ein paar Bilder in der Stadt. Die Bevölkerung wirkt sehr freundlich.
Bald fängt es auch an zu regnen und wir entscheiden wieder in die Lodge zurückzukehren. In der Bar treffen wir Martine und Jürgen. Sie scheinen verärgert zu sein. Gulu hat sie nämlich nicht in die Solio Game Reserve gefahren. Er sagt es würde sich nicht lohnen. Also sind sie nur dem Zaun entlang gedüst. Ich frage auch Martine ob Gulu für mich eine Internetmöglichkeit in der Stadt gefunden hat. Martine, laut Gulu, antwortet es würde Keine geben...:S Das Verhalten von Gulu ärgert uns schon sehr. Am Vortag wollten wir schon die Panoramaroute nehmen. Gulu versicherte: very bad road, not possible... Inzwischen haben wir aber erfahren dass diese Strasse absolut gut zu befahren ist. Gulu denkt er kann uns so einfach verarschen. Er erinnert uns an den Uganda Willi von Bamburi!😊 Um unser Frust schon einmal loszuwerden, trinken wir ein Glas Wein und besprechen was wir am nächsten Tag unternehmen werden. Marina beschliesst auf jeden Fall den Chef von Gulu anzurufen um zu erklären: SO NICHT!
Inzwischen regnet es in Ströhmen. An der Rezeption besorgen wir uns Schirme und eilen zu unseren Cottages. Ich möchte meine Kamera sowie Mobile hochladen. Das kann ich aber nur wenn alle Lichter aus sind sonst fällt der Strohm aus......😗 Martine hat langsam die Schnautze voll. Es ist feucht, kalt. Sie ist krank und will in Zukunft nie mehr das Badezimmer mit Jemandem teilen. Das mit dem Badezimmer verstehe ich nicht ganz! Seit unserer Ankunft verbringt sie die meiste Zeit drin und ich muss mich ver.....:S Martine hat nämlich erfahren dass es im anderen Cottage 2 Badezimmer gibt..😜 Um die Atmosphäre ein bisschen zu entschärfen macht Jürgen ein Feuer.
Gegen 20 Uhr treffen wir uns Alle wieder im Restaurant. Das Buffet schmeckt Heute Abend aber gar nicht. Es fehlt an Gewürz. Der Gulu schaut auch bei uns vorbei. Er scheint sehr schlecht gelaunt zu sein. Er will wissen was wir morgen vorhaben. Marina erklärt Ihm dass wir Morgens in die Stadt wollen. Um 12 Uhr haben wir den William bestellt. Er soll uns durch nette Landschaften führen. Der Gulu kennt sich ja hier nicht aus und wir wollen vom Nachmittag profitieren. Gulu scheint es gar nicht zu gefalen, er verschwindet sehr schnell. Eine Stunde später erscheint er wieder total angepisst. Sein Chef hat Ihn nach Marina's Anruf gemahnt.... Marina und Gerd versuchen Ihm zu erklären was nicht in Ordnung ist. Ein unendliches Palaber...😃
Um 21 Uhr gehen wir schlafen. Im Nelion ist es jetzt durch das Kaminfeuer sehr angenehm geworden.
Topobär5'479 Beiträge · seit 200914. Aug. 2012 · #23
Nachdem ich jetzt die ersten Tage gelesen habe drängt sich mir eine Frage auf: Da ist eine ganze Gruppe erfahrener Afrikareisender zusammen und nimmt sich einen Guide/Fahrer - weshalb? Da hättet Ihr Euch doch auch einen großen Geländewagen mieten können und wärt selbst gefahren.
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200914. Aug. 2012 · #24
Hallo Topobär,
aber keiner von uns wollte fahren, während die anderen aus dem Dach fotografieren! Vorab wurden wir auch ein bisschen bange gemacht, dass die Straßen zu schlecht, der Verkehr caotisch, die Unfallquote hoch sei etc.! Nun weiß ich es auch besser! Die Teerstraßen in Kenia (und davon gibt es sehr viele) sind mit die Besten, die wir in Afrika jemals genossen haben. Keine Schlaglöcher! Und die Gravelroads sind wie überall! Außerhalb der größeren Städte kamen uns nur sehr wenige Fahrzeuge entgegen. Hakuna matata!
Auch Nairobi ist kein Problem. Hier kann man keinen Unfall bauen, weil man ja nur steht (im Stau).
Außerdem wären zwei Geländewagen teurer geworden wie zwei Minibusse mit Driver! Nach der ersten Woche hatten wir nämlich zwei Autos. Drei Wochen Safari in Kenia (ganz ohne Beach) schlagen ganz schön ins Budget! Auf die Nationalpark-Permits sind allein pP 1.000 € entfallen. Das muss man dann mal an anderer Stelle Abstriche machen.
Freuen uns schon auf Uganda, welches wir natürlich als Selbstfahrer bereisen werden.
Herzliche Grüße Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200814. Aug. 2012 · #25
Hallo, ANNICK!
Oh, das wird ja grad ein hochinteressanter Bericht! Vielen Dank dafür!
Fomi-Gruppenreise mit Gulu.
...und ich ahne was...
Gulu ist Calamity-Willie!! 🤪 🤢
Bamburi hatte ja den Namen verändert... Und die Beschreibung des Verhaltens ist ja nun extrem ähnlich.
Gruß lilytrotter
Bzgl.des Fahrens mit Guide/Fahrer: Es sind halt unterschiedliche Ansätze. Freunde von uns lassen sich immer und überall fahren und bekochen, - was anderes käme für die garnicht in Frage. Uns sie sind mit ihren, auf Natur spezialisierten Guides immer sehr zufrieden. Die Typen sind gute Fahrer, gebildet, freundlich, umsichtig und sind immer wirklich sehr gut geschult in Bezug auf Tiere und Pflanzen, aber auch in Bezug auf Kultur und Landesgeschichte. Wir sind da eher die Eigenbrödler, wir sind immer happy, wenn wir alleine sind...
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200814. Aug. 2012 · #26
Hallo Topobär,
Marina hat schon Alles gesagt!B)
Im Samburu NP, Nakuru NP und in der Masai Maara waren wir froh nicht selber zu fahren. Da gab es zum Filmen à Gogo!😜
Nächstes Jahr werde ich auch wieder mit meinem Mann als Selbsfahrer durch Uganda ziehen!:)
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200815. Aug. 2012 · #29
17.07.2012
Die Martine hat in der Nacht wieder heftig gehustet und die Toilette wurde auch öfters besucht....😗
Um 7Uhr30 spaziere ich im Garten herum. Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern. Ich schaue mir das Schwimmbad an. Die Anlage sieht sehr sauber aus und das Wasser ist sogar geheizt!B)
Eine Stunde später frühstücken wir. Jürgen und Martine erscheinen viel später und wollen nichts essen. Martine hatte wieder eine schlechte Nacht.
Um 10Uhr30 bringt uns Gulu in die Stadt. Heute scheint er wieder das Lachen gefunden zu haben. Ich verbringe eine gute Stunde im Internet Corner (1 Minute = 1Ksh). Danach schiesse ich noch einige Fotos auf der Strasse. Ich mag Leute fotografieren. In Kenya ist es aber nicht immer sehr einfach. Man muss es schon raffiniert angehen...😜
Um 12 Uhr treffen wir uns Alle bei der Tankstelle wo inzwischen William aufgetaucht ist. Er setzt sich neben Gulu. Das Abenteuer kann losgehen. Mein Adrenalin steigt aber auf einmal!:S Martine will nämlich jetzt was essen und muss aufs Klo.....😃 Erster Stop: Mount Kenya Leisure Lodge. Wir werden da 90 Minuten verlieren. In der Küche gab es warscheinlich keinen Vorrat mehr und man musste sämtliches in der Stadt einkaufen.....🤢 Marina und ich warten draussen. Wir kochen vor Ungeduld. Ich hätte der Martine am liebsten ein zweites Mal den Hals zugedreht!😖 Zum Glück gibt es Jochen und Gerd. Sie nehmen immer Alles so gelassen und versuchen die Lage zu minimisieren....
Um 14Uhr geht es endlich weiter. Wir fahren durch wunderschöne Landschaften. In Nyeri biegen wir irgendwo rechts ab. William erklärt dass wir die Mboi Farm besuchen werden.
2 Kilometer vor der Farm halten wir an. Ein Auto soll uns entgegen kommen und uns den Weg zeigen. Um keine Zeit zu verlieren schiesse ich auch wieder ein paar Fotos. Die 2 Typen sind echt geil!:P
10 Minuten später erscheint das Auto und wir folgen bis zum Haus. Die Café/Thé Plantage liegt wirklich toll.
Die Besitzer führen uns durch den Betrieb. Bald gibt es Café!!
Die Arbeiter lassen sich nicht stören.
Zum Schluss serviert uns die Chefin Café und selbstgebackene Kekse. Sie hat viel Charme. Jochen, gelle, hat es gleich bemerkt....😄
Gegen 16Uhr30 verlassen wir die Anlage und fahren nach Nyeri. Jürgen und Martine wollen da noch Wein einkaufen. Ich schaue mich ein bisschen in der Stadt herum. Anschliessend geht es wieder zurück zur Lodge. Martine und Jürgen verschwinden gleich in die Bar. Ich profitiere und gehe sofort Duschen.:P Später essen wir wieder das Buffet. Dieses ändert sich leider nicht von Tag zu Tag. Man hat das Gefühl immer das Gleiche zu essen...😳 Wir bezahlen danach unsere Extras an der Rezeption und ich verbringe noch eine Weile am Kamin wo das Feuer so schön wärmt.
PKPapa Kenia541 Beiträge · seit 201215. Aug. 2012 · #31
Hallo Annick,
von mir auch vielen Dank für Deinen Bericht und für die tollen Fotos. Hört sich ja richtig nach Abenteuerurlaub an.
Bin schon gespannt auf Deine Zeit im Samburu. Der steht nämlich auch noch mit auf meiner Wunschliste!
LG Papa Kenia
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200816. Aug. 2012 · #32
18.07.2012
TEIL 1
Habe diese Nacht schlecht geschlafen. Auf der Toilette gab es wieder ein Hin und Her......😊 Um 6Uhr30 sind wir Alle auf. Martine erzählt sie hätte sich wieder mehrmals in der Nacht übergeben müssen und Jürgen ist gestern Abend auf die Schnauze gefallen und hat einen geschwollenen Fuss!:S
Ich frühstücke schon einmal mit Marina und Jochen. Die Anderen kümmern sich um das Inventar in den Cottages. Jedes Glas, jede Gabel wird gezählt.
Anschliessend geniessen Jochen und ich ein letztes Mal den tollen Garten.
Gegen 8Uhr fahren wir los. Gerd hustet inzwischen wie die Martine. Sie hat Ihn warscheinlich angesteckt. Wie kann er blos bei dieser Kälte in kurzer Hose und kurzen Aermel so herumlaufen....igitigit!B) Gulu nimmt den Transafrican Highway. Vom Wagen aus knipsen wir wie verrückt. Dem Gulu gefällt die Sache absolut nicht. Er befürchet die Leute würden uns Steine schmeissen.... Erster Stop: die Aequatorüberquerrung bei Nanyuki. Jeder muss da auf dem Bild sein!
Zweiter Stop an der Isiolo Tankstelle. Unterwegs gibt es viel Nebel Wir müssen auch noch am Polizei Check Point anhalten. Gulu zeigt da sämtliche Papiere. Ein Beamter schaut sich die Musungus näher an. Die Landschaft wird auf einmal ganz trocken. Auf der Hauptstrasse sieht man häufiger Somali Taxis (Gulu's Ausdruck).
Danach fahren wir zum UMOJA Frauendorf. Es liegt unweit von Archer Post. Rebecca Lolosoli heisst uns recht herzlich Willkommen. Marina zeigt Ihr auch die deutsche Ausgabe von Ihrem Buch "Mama Mutig". Sie freut sich riesig und gibt ein Autogramm dazu.
Natürlich müssen wir für die Besichtigung Eintriit bezahlen: 1000 Ksh pro Person. Bezahle ich aber sehr gerne wenn man Ihr Buch gelesen hat!
Das vor mehr als 20 Jahren gegründete Frauendorf Umoja (Einheit auf Swahili) ist ein Refugium für Frauen und Mädchen aus ganz Kenya. Sie sind aus Zwangsehen mit älteren Männern ausgebrochen, flohen vor Gewalt und Vergewaltigung. Andere waren als Witwen von der Familie verstossen oder aus ihren Gemeinden verbannt worden. Um ihren Unterhalt und den ihrer Familien zu bestreiten fertigen die indigenen Frauen ihren traditionellen Perlenschmuck an und verkaufen ihn. Heute leben 48 Frauen im Dorf von der Perlenstickerei und dem Betrieb eines nahe gelegenen Campingplatzes und eines Kulturzentrums. Alle Einnahmen wandern in die Gemeinschaftskasse, aus der die Dorfbewohnerinnen ihren Alltagsbedarf bestreiten. Die Einahmen reichen auch für anfallende Kosten für Medikamente und den Unterhalt einer Schule, in der Dorfkinder und Erwachsene lesen und schreiben lernen und auch andere Grundkenntnisse erwerben können.
Die Frauen sehen echt super aus und diese Farben!!!! Sie singen und tanzen für uns.
Anschliessend besuchen wir mit Rebecca noch ein Samburu Haus.
Hier die Küche.
Und danach geht es zur Schule. Für mich ein Highlight. Die Kinder sind drolig, authentisch. Sie singen, tanzen und wir knipsen wie noch nie! Ich glaube es ist einer der wenige Momente wo wir alle 6 auf derselben Wellenlänge sind!😜
Zum Schluss gucken wir uns noch das Kulturzentrum an.
Gegen 12 Uhr schlägt Rebecca vor wir sollen unsere Lunchpackete auf dem Campingsplatz aufessen.
Alexa1'249 Beiträge · seit 201216. Aug. 2012 · #35
Hallo Annick, ich lese Deinen Bericht auch fleißig mit! Die Bilder sind ganz toll, ich liebe diese Bilder mit Leuten drauf. Vielen Dank für Deine Mühe und ich bin gespannt, wie es weitergeht! LG Alexa
ANNICKThemenstarter8'055 Beiträge · seit 200820. Aug. 2012 · #38
TEIL 2
Der Campingsplatz liegt sehr nett am Fluss!
Es gibt da eine Hütte mit Tische und Stühle wo wir gemütlich unsere Lunchpackete essen können. Mann kann sogar kalte Getränke bestellen. Martine geht sofort aufs Klo. Als sie zurückkommt scheint sie nicht sehr begeistert zu sein. 5 Minuten später verstehe ich wieso!😜 Wenn man die Klotür öffnet wird man glatt vom Gestank umgeworfen...😖 Ich gehe lieber in den Bush!😗
Inzwischen wird es sehr heiss. Wir verabschieden uns noch von Rebecca. Die Lunchpackete die wir nicht aufgemacht haben schenken wir den Samburu Frauen weiter. Sie freuen sich und strahlen.
Um 14Uhr 30 erreichen wir das Archer's Post Gate vom Samburu NP.
Auf dem Weg zur Lodge sehen wir schon einige Tiere. Die Samburu Sopa Lodge sieht echt toll aus!:) Das Personal an der Rezeption grüsst uns mit einem JAMBO! Ich bekomme Zimmer 44. Es liegt ein gutes Stück vom Empfang entfernt. Nach dem Essen kann man wenigstens verdauen.... Das Zimmer gefällt mir auf Anhieb. Drin gibt es 2 Grands Lits, einen Safe.
Endlich habe ich auch wieder ein eigenes Bad.
Die Terrasse gibt direkt auf den Bush.
Ich fühle mich pudelwohl, packe meine Sachen aus und ziehe mein Badekleid an. Ich eile dann zum Pool. Die Anlage ist toll und sauber.
Ich schwimme ein paar Laps und lasse mich anschliessend von der Sonne wärmen. Ein super Gefühl.
Martine und Jürgen bechern in der Bar, Marina raucht sich Eine und Jochen geht auf Fotojagd. Unser Gerd geht es leider beschiessen. Er ist direkt ins Bett gegangen und wartet auf den Hausdoktor.
2 Stunden später kehre ich auf mein Zimmer zurück und geniesse meine Dusche.
Am Abend treffen wir uns Alle im Restaurant ausser Gerd. Er liegt im Bett und hat Antibiotika verabreicht bekommen. Das Buffet kann sich sehen lassen!
Unser Jochen, der Kannibale der Gruppe, findet verschiedene Sorten Fleisch und schwebt im siebten Himmel. Ich muss echt staunen was so ein Kerl Alles in sich reinschieben kann...😳 In Frankreich gibt es ein Sprichwort: Lieber ein Bild vom Jochen statt Ihn als Gast zu haben.....😄 Ich nehme mir Curry Masala (miam, miam endlich was Scharfes), Fish, Salate und haue ordentlich rein. Es schmeckt!
Welch ein Glück es gibt auch Wifi. Nach dem Essen verschwinde ich gleich mit meinem Komputer. Weiss nicht was sich die Anderen dabei denken........ What the hell, Jedem seine Macke!!!
Butterblume3'700 Beiträge · seit 200920. Aug. 2012 · #40
Hi Annick,
Unser Jochen, der Kannibale der Gruppe, findet verschiedene Sorten Fleisch und schwebt im siebten Himmel. Ich muss echt staunen was so ein Kerl Alles in sich reinschieben kann... In Frankreich gibt es ein Sprichwort: Lieber ein Bild vom Jochen statt Ihn als Gast zu haben.....
Gleich schmeiß ich mich weg vor Lachen! 🤩 🤪 🤩
Herzlichen Dank und liebe Grüße auch vom Kanibalen, der traurig ist, nicht nach Frankreich eingeladen zu werden!
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de