MAMadeleineThemenstarter10 Beiträge · seit 201216. Juli 2012 · #1Hallo,
Also wir sind ganz neu in diesem Forum...
Wir planen eine Namibia - Botswana Selbstfahrertour mit Allradcamper für Februrar 2013.
Wir haben schon einige Reiseberichte und Bücher gelesen und nun grob einen Reiseverlauf geplant.
Dieser sieht volgendermaßen aus:
1. Nacht: Außerhalb Windhoeks (Richtung Sossusvlei)
2. Nacht: Übernachtung Sossusvlei
3. Nacht: Übernachtung Swakopmund
4. Nacht: Etosha NP
5. Nacht: Etosha NP
6. Nacht: Übernachtung Waterberg
7. Nacht: Zwischenübernachtung
8. Nacht: Ghanzi Tautona Lodge Camping
9. Nacht: New Tsau Gate – Pipers Pan 1. Campsite
10. Nacht: Sundayspan Campsite 1
11. Nacht: Taupan Campsite 3
12. Nacht: Taupan Campsite 3
13. Nacht: Weitere Nacht in der Kalahari
14. Nacht: Moremi NP
15. Nacht: Moremi NP
16. Nacht: Chobe NP
17. Nacht: Chobe NP
18. 19. und 20. Nacht zur freien Verfügung und Rückfahrt nach Windhoek -> Rückflug
So, jetzt ist natürlich die Frage ob schon jemand erfahrungen mit dieser Route hat besonders im Februar, weil das ja in die Regenzeit fällt.
Weiß jemand ob es überhaupt möglich ist zu dieser Zeit in den Moremi und Chobe NP zu fahren? Oder ist das aufgrund des Regens eher nicht machbar?
Zuerst hatten wir auch überlegt nach Etosha über den Caprivi nach Botswana zu fahren und dann eben erst Chobe, Moremi und zum Schluss Kalahari(was von der Route ja eigentlich besser wäre). Allerdings haben wir da schon verschieden Meinungen gelesen und einige haben davon abgeraten, da der Caprivi in der Regeneeit zum Teil nicht befahrbar sei.
Ein paar Campsites haben wir ja schon aufgelistet. Über Vorschläge für die anderen Übernachtungen würden wir uns natürlich auch sehr freuen. Wobei wir großen Wert auf Wildnis und kleinere Campsites legen. Mit wenig Stellplätzen und somit möglichst wenig anderen Touristen=)
Vielen Dank schonmal im Vorraus für alle Antworten, Tipps, Vorschläge usw. =)
Madeleine
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200616. Juli 2012 · #2Hallo Madeleine,
willkommen im Forum!
Gleich zu Anfang: Mir wäre die Tour viel zu viel in viel zu kurzer Zeit. Viele nehmen sich 3 Wochen Zeit nur für einen Teil Namibias. Zudem habt ihr in der Regenzeit eher mit langsameren Fahrten zu rechnen, so dass es stressig wreden kann. Ich würde in Namibia oder in Botswana vieles weglassen. Denkbar wäre, dass ihr in Namibia nur von Windhoek durch Etosha und Caprivi nach Botswana fahrt, dort den Großteil der Reise verbringt und dann über Gobabis auf direktem Weg wieder nach Windhoek. Oder ihr könntet Euch nur auf Namibia, wenn es Euch wichtig ist auch mit Caprivi, beschränken. Zudem habt auch im Hinterkopf, dass viele Campsites in Moremi und Chobe bereits 12 Monate im Voraus ausgebucht sein dürften.
da der Caprivi in der Regeneeit zum Teil nicht befahrbar sei.
der Caprivi ist eher befahrbar als Chobe und Moremi, um ganz genau zu sein kannst Du da zum Großteil alles befahren.
Also ich persönlich würde mir dann nochmal grundlegend Gedanken dazu machen was Euch wichtig ist!
Sonnige Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
KarstenB2'396 Beiträge · seit 201116. Juli 2012 · #3Hallo Madeleine,
eine schöne Route! Haben wir (ohne Kalahari) auch mal so ähnlich gemacht, aber in 6 Wochen! 😗
Also entweder ihr verdoppelt die Reisezeit oder Ihr beherzigt Christians Rat: Sucht Euch Eure Schwerpunkte und verdoppelt die Aufenthaltsdauer an den einzelnen Punkten, sonst habt ihr nur Stress - morgens los, den ganzen Tag fahren und am nächsten Tag schon wieder weiter! 🙁
LG aus dem zu kalten Hamburg,
Karsten
Bloke1'920 Beiträge · seit 200816. Juli 2012 · #4Hallo Madeleine
erst mal herzlich Willkommen im Forum.
Ich hab die Strecke schon mal gemacht, die du unten aufgeführt hast,
aber auf 3 Urlaube verteilt.
Was ich damit sagen möchte, dass die Runde eindeutig zuviel ist.
Mein Vorschlag wäre, du konzentriest dich auf Namibia, mit Sossusflei, Swakop, Etosha und drumerum, oder
auf CKGR und Moremi.Botswana eben
Mein persönlicher Favorite wäre
Botswana
Hast ja noch abissle an Vorbereitungszeit übrig
Viel Spass beim anfixen lassen 😉
LG Bloke
Nunanani521 Beiträge · seit 201116. Juli 2012 · #5Hallo Madeleine,
Wart Ihr schon mal im südlichen Afrika? Habt Ihr in etwa Eure km durchgerechnet?
Ich hole mir zur Planung als erstes mal eine Karte, man unterschätzt die Entfernungen so schnell...
Ihr habt Euch wohl zu viel für zu wenig Zeit vorgenommen, da werdet Ihr nur Stress haben.
Gruß,
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
Hauis303 Beiträge · seit 201016. Juli 2012 · #6Hallo Madeleine,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
Wenn man zum ersten Mal ins südliche Afrika reist, ist es wirklich schwierig die Distanzen zu schätzen. Auf den Sand- und Gravelpads kommt man eben deutlich langsamer voran.
Nicht zu vergessen die unzähligen Stopps die man für Fotopausen einlegt oder eben einfach nur um die Stille und die wunderschöne Landschaft zu geniessen. 😉
Ich würde dir empfehlen die T4A Karte für Namibia empfehlen. Zusammen mit dem kostenlosen Programm "Base Camp" kannst du dir die Strecken durchrechnen und besser planen.
Wenn ich die Strecken so anschaue, wirst du jeden Tag früh aufbrechen, am nachmittag ankommen, hast noch ca. 4 Stunden Sonnenlicht und Zeit für den Ort an dem du ankommst, Abendessen, schlafen und wieder früh los. Und das ist nur für die geraden Strecken zu deinen Zielen kalkuliert! Gerade auch die schönen einsamen Campsites liegen nicht direkt an der Hauptstrecke. Hier musst du oft noch 30 Min. bis 1 Stunde zusätzlich für die Anfahrt auf dem Farmgelände einrechnen. Am nächsten Tag auch wieder für den Rückweg.
Wenn du die Route so fährst, verbringt ihr mehr Zeit auf den Pads, als an den Orten selbst und habt gar keine Zeit die schönen Plätze zu geniessen.
Daher auch von mir der Rat, entweder Namibia oder Botswana. Wenn die neue Route steht, melde dich wieder. Dann können wir auch viele schöne ruhige Campsites empfehlen.
Liebe Grüße und noch viel Spaß bei der Planung
Tanja
PS: Die meisten Routen plane ich auch 4-5x um, bis es endlich passt. 😉
joli3'491 Beiträge · seit 200616. Juli 2012 · #7Hallo Madeleine,
auch von mir ein herzliches Willkommen im Forum.
Ihr müsst jetzt ganz stark sein 😄 - aber so, wie Ihr Euch das gedacht habt, geht es nicht. Und wenn es ginge, dann hättet Ihr nichts davon, weil Ihr nur auf Pad seid, abends totmüde in die Kojen sinkt und von Land und Leuten kaum etwas mitbekommt. Dafür ist so eine Reise zu teuer. Wie Christian ja auch schon schreibt, mit Euren 19 Tagen könnt Ihr bestenfalls einen Teil von Namibia ODER von Botswana bereisen - aber nicht beides zusammen.
Versucht noch mal eine neue Planung: sucht Euch erstmal Euer Hauptzielgebiet aus und geht dann anhand einer Karte ins Detail - mit den Vorgaben: 1. nicht mehr als 400 km an einem Tag und 2. nie weniger als 2 Nächte an einem Ziel.
Ein bisschen Hetze dürft Ihr Euch "gönnen" - nämlich jetzt bei der Planung. Bis zum Februar ist es nicht mehr lange hin.Wir werden etwa zur gleichen Zeit in Namibia sein, haben Ende 2011 mit der Planung begonnen und müssen damit leben, bei dem einen oder anderen Ziel auf der Warteliste zu stehen. Also ran an die Karte - bei dem Wetter hier gibt es sowieso keine bessere Beschäftigung als von Namibia zu träumen.
Gruß Joli
DieWiesbadener482 Beiträge · seit 201216. Juli 2012 · #8Hallo Madeleine,
willkommen im Forum und gut das Du eure Strecke hier reingekippt hast. Wir kommen gerade aus der Central Kalahari zurück und können bestätigen das die Sandpisten sehr viel Fahrzeit verschlingen.
Auch ich empfehle es zu trennen und mit der Einsteiger-Route wie oben beschrieben anfangen. Wenn ihr z.Bsp. im Sossusvlei mal die 4 Kilometer den Allrad ausprobiert habt und es euch gefällt, sind die langen Tiefsandpisten ein kleines bißchen besser einzuschätzen. Denn das können wir uns hier nicht vorstellen, auf einer Piste stundenlang mit max 20- 30 Stundenkilometer vorwärts zu kriechen bzw durchgeschüttelt zu werden.
Ob ihr zuerst BOT macht ( weil es von Jahr zu Jahr teurer und komplizierter wird ) oder zuerst NAM um mal reinzuschnuppern, ist ein anderer Aspekt in eurer Planung.
Ich wünsche euch noch viel Feedback von den anderen Foris damit ihr einen schönen Urlaub planen und erleben könnt.
Viele Grüße
Wolfgang
MAMadeleineThemenstarter10 Beiträge · seit 201218. Juli 2012 · #9Vielen, vielen Dank für die netten Antworten und Ratschläge.
Wir waren bereits einmal in Südafrika und sind nicht so besonders begeistert von eingezäunten NPs. Deshalb würden wir gerne neben Namibia noch in die Kalahari und überlegen ob wir überhaupt nach Etosha fahren sollen, da das ja doch sehr touristisch ist.
Da wir bereits zwei mal in Madagaskar waren wissen wir auch wie es ist stundelang auf unbesfestigten Straßen zu fahren:) Auch in Australien sind wir schon Sandpisten gefahren. Natürlich wäre mehr Zeit besser, aber mehr als 23 Tage sind leider nicht drin...
Nun haben wir eine abgespeckte Route, d.h.
1.Nacht Farm Nähe Windhoek
2+3. Nacht Sossusvlei
4.Nacht Swakopmund
5.Nacht Zwischenübernachtung vor Ethosha
6+7+8.Nacht Etosha
9.Nacht Waterberg
10.Nacht Farm Richtung Gobabis Fahrt auf C22
11.Nacht Ghanzi
12-18.Nacht Kalahari
19+20+21Nacht. Rückfahrt nach Windhoek
Da wir auch gerne Elefanten sehen wollen ist unsere Überlegung nach Etosha zu fahren oder gäbe es da noch eine alternative um Elefanten zu sehen?
Über schöne Übernachtungsvorschläge (Farmen/Campsites) grade um Windhoek würden wir uns sehr freuen.
Mit der festen Planung soll es auch bald losgehen, dass Problem ist allerdings, dass ich noch keinen Urlaub einreichen kann und daher mit der festen Buchung noch warten muss...
Habe zur Verwunderung gelesen, dass es im Februar engpässe mit den Campsites geben könnte. Dachte eigentlich, dass im Februar ziemlich wenig los ist in Namibia(so steht es zumindest in unsern Reiseführern)
KEkessie192 Beiträge · seit 200618. Juli 2012 · #10Hallo Madeleine,
schön das du deine Route abgespeckt hast!denn Namibia und erst recht nicht Botswana kann man nicht mit SA vergleichen! Wenn du Elefantenfan bist solltest du dir den Chobe nicht entgehen lassen! Dort gibt es Elefanten ohne Ende :-))
Ich persönlich würde sowieso den CKGR gegen Caprivi und Chobe austauschen, ist alles gut zu befahren und auch wunderschön.
Während der Regenzeit passiert es dir im CKGR auch das du einfach mal einen Tag oder einen halben warten musst bis du weiter fahren kannst da alles überschwemmt ist, also bau ruhig Zeit-Puffer ein!
Ich persönlich würde im Sossussvlei nur einmal übernachten! Dafür 2 x in Swakop und dort eine der geführten Touren machen in die Wüste oder in die Mondlandschaft, dabei kann man auch mal etwas über die kleinen Tieren und/oder die Pflanzen lernen 🙂
Vielleicht lässt du aber auch Sossussvlei und Swakop und Etosha weg und begibst dich direkt über Waterberg, Caprivi, Chobe, CKGR auf die Reise???
🤩 Oh jehhh wieder eine neue Idee!!
Viel Spaß beim planen😜 🤪
Kessie
Skunki094 Beiträge · seit 201223. Juli 2012 · #11Hallo zusammen,
wir sind seit heute hier im Forum und haben eure Beiträge mit Spannung gelesen, da auch wir gerade unsere erste Namibia-/Botswana-Reise planen; für Juni/Juli 2013.
Wir haben etwa 18 Tage Zeit und wollten eigentlich nach Windhoek fliegen, um dann möglichst schnell nach Botswana zu fahren. Uns interessieren die BOT-Klassiker Okavango Delta und Chobe NP. Evtl. möchten wir auch noch einen Abstecher zu den Vic Falls machen.
Unsere erste und dringendste Frage an euch fachkundige Experten: Wie ist die Strecke von Windhoek nach Maun (B6 über Gobabis)? Lang und langweilig? Wie viele Tage müsste man realistischer Weise dafür einplanen? Oder ist es sinnvoller, über den Caprivi nach Botswana zu fahren und dementsprechend mehr Zeit in Namibia zu verbringen?
Wir sind absolut unschlüssig... Und somit sehr dankbar, wenn ihr uns einige Tipps geben könntet.
Vielen Dank und liebe Grüße,
Tanja & Daniel
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200923. Juli 2012 · #12Hallo,
lang und langweilig ist genau richtig.
Wir sind die Strecke schon mehrmals an einem Tag gefahren, ist aber mordsanstrengend.
Angenehmer ist es mit einer Übernachtung.
LG
Birgitt
Guggu2'261 Beiträge · seit 201124. Juli 2012 · #13Hallo Madeleine,
zunächst ein herzliches Willkommen im Forum.
Unsere Tour durch NAM/BOT in 2010 sah so aus:
2x Waterberg
2x Etoscha
1x Muschara
2x Ngepi Camp
2x Camp Kwando
3x Mowana Safari L. mit Tagesausflug nach Vic Falls
2x Savuti (Camping)
1x Moremi (Camping)
3x Khwai Tented Camp
1x Thamalakahne Lodge
2x San Dune Lodge
War ein langer , langweiliger Fahrtag bis SDL und
hier konnte auch keine große Begeisterung aufkommen. Wir hätten als Abschluss
gerne was schöneres gehabt, sonst waren wir mit den Unterkünften super zufrieden. Ich finde manchmal ist weniger mehr und für uns ist es wichtig mindestens 2 Nächte am gleichen Ort zu bleiben, sonst hat man nicht viel davon.
So machen wir das jetzt auch bei unsere Namibiareise die nächste Woche Freitag startet. 🙂 🙂
Liebe Grüße
Guggu
Reiseberich Namibia August 2012:
Tagebuchaufzeichnungen einer Wikingerin in Namibia
Reisebericht Namibia/Botsuana August 2013:
Frau HIRN on the floodplains
Reisebericht Namibia 2015:
A trip down Memory Lane
NAM/BOT 2017 :
So weit! So gut!
Kenia/Masai Mara 2019 :
Der Kreis schliesst sich
Skunki094 Beiträge · seit 201224. Juli 2012 · #14Hi Birgitt,
vielen Dank für deine Antwort. Würdest du denn die direkte Route von Windhoek nach Maun mit einer Übernachtung trotzdem empfehlen (weil's einfach schneller ist)? Oder sollten wir besser über den Caprivi-Streifen nach Botswana fahren?
LG,
Daniel
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200824. Juli 2012 · #15Sach mal, Skunki09,
ob du vielleicht mal so nett wärst und deine Fragen auf einem eigenen Thread formulieren würdest.
Es ist nicht möglich, zwei Touren und zwei unterschiedlichen Fragern auf einem Thread gerecht zu werden, ohne das es Kuddlmuddl gibt.
Und übrigens auch dir ein Willkommen im Forum.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200824. Juli 2012 · #16Hallo, madeleine!
Willkommen im Forum!
Das ist ja toll, noch jemand, der schon als Selbstfahrer auf Madagaskar war und Tipps geben kann. Super!
Zu deiner ersten Route:
Die verläuft im chaotischen Zick-Zack durch zwei sehr unterschiedliche Länder. Ihr werdet nichts von dem haben, was ihr hier so als Vorstellungen äußert, von der Wildnis und den einsamen Campsites, aber das haben euch ja alle anderen auch schon gesagt (tiefsandige Strecken sind einfach zeitraubend und davon habt ihr ja mehrere in der Planung) – Nehmt euch mal die hier unter Karten zur Verfügung stehende T4A "zur Hand", dort findet ihr auch Fahrzeiten für die jeweiligen Strecken, ihr werdet euch wundern...)
Man könnte sowas Ähnliches planen, aber nicht so im Zick-Zck, dafür aber mit der doppelten Zeit, - ohne Buchungen und sich jeweils vor Ort direkt erkundigen, wie die Verhältnisse sind. Denn die Black-Cotton Flächen auf den abgelegenen Pisten sind bei Regen nicht wirklich spaßig.
Natürlich müsst ihr im Februar überall mit Regen rechnen. Auch in Namibia habt ihr im Februar die Chance mal locker'n Stündchen auf einer Piste vor einem rauschenden Flüsschen zu stehen und zu warten bis der Schwall abgeklungen ist. Das kann dann auch mal länger dauern und manchmal werden auch dort Strecken unbefahrbar.
Also, es gilt in jedem Fall: Alles was nicht Asphalt ist, sollte man in seiner Planung mit Umsicht angehen.
Deine zweite Route ist ja dann nun das genaue Gegenteil von dem, was du dir so eigentlich wünschst: Wenig Touristen und keine Zäune, einsame Campsites in der Wildnis.
Nee, nä? Das soll die Alternative sein?
Da musst du noch mal ran. Nicht verzagen.
Im Moment fällt mir noch keine Lösung ein, aber wir sind ja viele.
Erst einmal das.
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt MAMadeleineThemenstarter10 Beiträge · seit 201225. Juli 2012 · #17Danke für deine Infos. Dachten eigentlich, dass es im Februar in Namibia nicht ganz so touristisch ist.
Wie ist das mit dem Zick-Zack gemeint?? Das man viel fahren muss ist ja klar, aber wie sollte man diese Ziele sonst anfahren? (außer teure Fly-in Safaris?)
Wir haben ja auch knapp eine Woche für die Kalahari eingeplant, wo wir ja hoffentlich Wildnis und Einsamkeit haben. Oder ist das da auch schon nicht mehr so?
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200827. Juli 2012 · #18Hallo, Madeleine!
Naja, was man als touristisch empfindet, ist ja auch immer sehr subjektiv. Manchmal empfindet man etwas Touristisches ja auch einfach als angenehm (immerhin sind wir ja alle irgendwie Touristen...), im anderen Fall als unpassend. Manchmal sieht man drüber weg, manchmal braucht man es.
Natürlich ist Swakop im Februar nicht so touristisch, wie im Dezember, aber es ist doch sehr touristisch für einen Reisengedanken, sich möglichst viel in der Wildnis aufzuhalten und den CKGR zu bevorzugen, der auch heute noch zu den einsamsten Regionen im südlichen Afrika zählt.
Du fragst: „Wie ist das mit dem Zick-Zack gemeint??“
Natürlich musst du, wenn du dir deine Eckpunkte in der Weise suchst, wie bisher, sie auch irgendwie anfahren.
Man kann aber auch zugunsten einer etwas „geschmeidigeren“ Route mal was auslassen, eben das, was einem vielleicht nicht ganz so wichtig ist. Die Kunst besteht im Auslassen... Dafür kann man dann hernach wieder Ziele am Wegesrand, die nicht soviel leeres Kilometer-fressen zur Folge haben, mit einbauen.
Und da Urlaube im südlichen Afrika immer rel. viele Kilometer bedeuten, ist es schon sinnvoll, sich nicht noch unnötig halbe Fahrtage für nur eine Destination weitab von Schuss zuzumuten.
Ich hoffe du verstehst, was ich meine.
Was will man z.B. in Swakop, wenn man abends aus Süd-Ost nach langer Fahrt ankommt und am nächsten morgen wieder nach Nord-Ost zur langen Fahrt aufbricht?? Das ergibt für mich nicht so viel Sinn. Zumal, wenn man eigentlich die Wildnis sucht...
Wenn ich nach Swakop fahre, dann bleibe ich dort auch länger und genieße bei warmem Februarwetter die Küste. Denn dort kann man noch wesentlich mehr und Spannendes machen als z.B. das (sehr touristische) Little5.
Zu deiner Route:
Die zentrale Kalahari scheint euch sehr wichtig zu sein, ihr habt sie ja auch in der „abgespeckten Route“ noch drin.
Elefanten findet ihr dort nicht, aber viel Gegend. Und das sucht ihr ja auch, so wie ich das verstanden habe.
Dann macht doch einen Plan A, ohne Buchungen und einen Plan B, für Regen! Ebenfalls ohne Buchungen. - Und nehmt hin, dass ihr eben nicht überall die Wunschsites bekommt. Es gibt viele schöne Plätze.
Und wenn ihr noch keine Erfahrung im Tiefsand und Matsch habt, macht vorher zuhause einen Fahrertraining (das hilft wirklich) und nehmt euch für den CKGR ein Satphon mit (in WHK mieten o. beim Autovermieter). Ohne solche Vorbereitungen würde ich an eurer Stelle so was nicht angehen. Ihr werdet im CKGR eher selten jemanden treffen. Ihr müsst dort absolut autark sein und sehr gute Bevorratung betreiben, mit Wasser und Treibstoff! Und ihr habt im Februar hohe Temperaturen! Was für tiefsandige Strecken durchaus Bedeutung hat – und für euren Trinkwasser-Bedarf! Plus eine mehrtägige Reserve! Der CKGR ist ohne jegliche Versorgung (abgesehen von den Gates, da gibt es aber nur Wasser).
So ist dann die große Frage: Wo abspecken, wenn CKGR drin bleiben muss? Und wie die Strecke Sossusvlei, Etosha und CKGR sinnvoll verbinden.
Gruß erst mal, lilytrotter
PS:
Deine Posts kommen immer ziemlich nackt rüber...
Eine kleine Anrede und Gruß sind hier im Forum immer gern gesehn. 🙂
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt MAMadeleineThemenstarter10 Beiträge · seit 201227. Juli 2012 · #19Hallo Lilytrotter 🙂
Viel Danke für deine ausführlichen Ratschläge. Ja, die Kalahari ist uns schon sehr wichtig. Gerne würden wir ohne vorbuchung schauen und vor Ort entscheiden, wie weit wir fahren und wo wir übernachten, so wie wir das in Kanada und Australien auch immer gemacht haben. Aber leider scheint das ja speziell in Botswana nicht so leicht zu sein. Da man ja ohne Vorbuchung teilweise gar nicht in die NPs rein kommt und ja auch nur wenig Stellplätze vorhanden sind vorallem in CKGR. Klar kann man am Gate noch fragen oder in Ghanzi aber wenn dann doch alles voll ist sind wir ja umsonst so weit gefahren. Und wildcampen ist wie wir gehört haben verboten...
Also ist das alles ein bisschen schwierig...😕
Wir werden uns weiterhin Gedanken machen und euch auf dem Laufenden halten, wenn sich was Neues ergibt.
Bis dahin erstmal vielen Dank, auch an alle anderen die uns geholfen haben 🙂
Grüße Madeleine