digitalbastiThemenstarter22 Beiträge · seit 201226. Feb. 2012 · #1Hallo Community,
erst einmal ein freundliches Hallo oder besser Moin! Denn in Hamburg sagt man Moin 🙂. Zwar bin ich kein waschechter Hanseat, aber immerhin wohne ich seit einer Weile in einer der schönsten Städte der Welt 🙂!
Meine Freundin und mich wird es in den kommenden Sommerferien wohl auf eine "abenteuerliche" Selbstfahrertour durch das schöne Namibia führen.
Wir freuen uns sehr, haben aber lange gebraucht um uns "für" eine Tour auf eigene Faust zu entscheiden. So richtig 110%ig wohl fühlen wir uns noch nicht ganz. Dieses Forum wird uns hoffentlich weiter in unserem Vorhaben stärken. Ein wenig habe ich bereits in die zahlreichen Beiträge hineingeschnuppert.
So, genug gequatscht!
Grüße aus der Hansestadt!
KarstenB2'397 Beiträge · seit 201126. Feb. 2012 · #2Moin Digitalbasti,
ein herzliches Willkommen hier im Forum!
Ihr könnt Euch ganz entspannt auf Eure Selbstfahrertour freuen, an den Linksverkehr gewöhnt man sich schnell (und wenn man mal den Scheibenwischer beim Abbiegen anmacht, ist das auch kein Beinbruch). 😎 Ansonsten gehört Namibia zu den "zivilisiertesten" Ländern Afrikas. (Ich habe extra Anführungszeichen benutzt, also nicht über mich herfallen, bitte! 😉 )
Wenn Ihr allerdings eins der beiden Superhighlights (Etosha und Sesriem) besuchen wollt und auf den NWR Campsites (oder Lodges) im Innern der NPs übernachten wollt, müsst Ihr Euch mit den Buchungen beeilen! Und ein weiterer Tipp: In Namibia ist dann Winter, d.h. Ihr werdet voraussichtlich kaum ein Wölkchen sehen, tags angenehm warme Temperaturen haben, aber sobald die Sonne untergegangen ist, wird es a....kalt!
Stell' doch Deine Überlegungen zur Tour (möglichst konkret) hier vor, ich bin sicher, man wird Dir gute Tipps geben können. (Nicht von mir, meine letzten Erfahrungen sind von '08).
LG von Haustür zu Haustür,
Karsten
PS: Dass Du kein "echter" Hamburger bist merkt man: erstens ist HH die schönste Stadt der Welt, und zweitens würden wir das nie laut sagen. 😛
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200826. Feb. 2012 · #3Hallo Basti,
erst mal willkommen im Forum und raus mit den Fragen. Eines kann ich Dir sagen:
110 %-ig wohl als Neuling bei einer Selbstfahrertour kannst Du Dich gar nicht fühlen. Da gibt es viel zu viel Dinge, die man vom Hörensagen kennt - allein das Wort Afrika weckt ja die unterschiedlichsten Emotionen - und all diese Dinge hast Du im Hinterkopf, bis Du endlich da bist. Und dann wirst Du staunen, dass alles so ganz anders ist, als Du es erwartet hast. Die Straßen sind größtenteils gut zu befahren (wenn auch nicht immer Teer oder Asphalt), es gibt wunderbare Lokale, wo man richtig gut essen kann, die Unterkünfte sind meist besser (leider aber auch nicht billig) als ihr Ruf und die Natur ist grandios. Nein, Sorgen müsst Ihr Euch auch beim ersten Mal als Selbstfahrer nicht machen. Es gibt in Europa viele Länder mit einer weniger guten Infrastruktur.
Nur ein "Wermutstropfen": Wenn Ihr für Sommer plant, müsst Ihr Euch beeilen mit den Buchungen. Es sei denn, Ihr wollt campen. Da müsst Ihr nur bei den Highlights Etoscha und Sesriem jetzt schon vorbuchen.
Viel Spaß bei der Planung.
Liebe Grüße
Gerd
digitalbastiThemenstarter22 Beiträge · seit 201226. Feb. 2012 · #4Oh ha !
Jetzt macht mir keine Angst. Ich dachte mein "mulmiges" Gefühl muss eher mit Dingen im Land zu tun haben. Ist es eurer Erfahrung nach denn schon zu spät um sich in schönen Lodges niederzulassen und ein vernünftiges Auto zu mieten?
Oder ist das mehr als ein kleiner Anstupser gemeint jetzt auf das Gaspedal zu treten ?
Wir wollen uns jetzt konkret um Route und Co. kümmern.
Nicht das es bereits an der Planung scheitert und die besten Plätze bereits ausgebucht sind !
Max Power570 Beiträge · seit 201126. Feb. 2012 · #5Und.. habe die Ehre, wie man hier eher sagt 😉
Lass dich nicht entmutigen.... Nationalparks buchen funktioniert aktuell eh nur bedingt. Ich versuche seit 2,5 Monaten Etosha zu buchen... aber ausser einer freundlichen Standard-Email bekomme ich keine Antwort (wegen Umstellung des Systems).
Wenn du jetzt startest, bist du also fast so weit wie die anderen auch - zumindest die Camper.
Amos
digitalbastiThemenstarter22 Beiträge · seit 201226. Feb. 2012 · #6Ok, dann will ich mich mal direkt als "Nicht-Camper" outen.
Wir wollen das Land mit dem Auto erkunden und ausschließlich in Lodges und Gästefarmen nächtigen:-)....
Ist das nun schon schwieriger ?
JUKoehler415 Beiträge · seit 201026. Feb. 2012 · #7Hallo digitalbast,
Herzlich willkommen bei den Afrika-infizierten und Glückwunsch zu Eurem Plan.
Wie hier schon gesagt, wäre es gut, wenn Du uns einmal so einen grundsätzlichen Plan mitteilen könntest.
Wie lange wollt Ihr reisen? Habt Ihr schon einen Plan was Ihr unbedingt sehen wollt?
Gib uns eine Route und Dir wird geholfen.
Ich war die letzten Jahre im Juli / August meist im Süden unterwegs. Oft habe ich dort nichts vorgebucht und hatte nie ein Problem (war allerdings auch immer mal im Dachzelt - Lodgen hätte ich aber auch fast überall bekommen können)
In den touristischen Hochburgen könnte es aber auch mal eng werden.
Buchungen über Air Berlin sind zur Zeit nicht möglich, weil diese Gesellschaft gerade den Flugplan umstellt und es nicht schafft, vernünftig Auskunft zu geben.
Also: her mit den Plänen
Jens-Uwe
digitalbastiThemenstarter22 Beiträge · seit 201226. Feb. 2012 · #8Es gibt noch keine "konkrete" Route. Allerdings werden Namib, Windhoek, Swakopmund und der Etosha mit Sicherheit auf der Liste stehen. Wir werden wohl drei Wochen einplanen...
Sicher werden wir nicht alles selbst buchen. Wir werden uns beim ersten Mal wohl ein wenig professionelle Unterstützung suchen. Hierzu waren wir vor einigen Tagen bereits auf der Messe "Reisen" in Hamburg und haben einige Veranstalter kennengelernt und uns informiert.
Reinhard728 Beiträge · seit 200626. Feb. 2012 · #9Hallo Basti,
die Lodges im Juli/August haben den Vorteil, dass du nicht erfrierst. Den Eindruck wirst du haben, falls ihr doch zelten solltet. Die Nächte im Süden sind deutlich kälter als die Nächte jetzt in Hamburg. Stell dir vor, du übernachtest jetzt im Stadtpark 😣
Als Ersttäter halte ich es für vernünftig, wenn ihr auf eines der Angebote zurückgreift, die ihr bei der Reise-Messe gesehen habt. Nach der ersten Reise werdet ihr feststellen, dass man auch alles selbst buchen kann.
Gruß (von dort, wo man wirklich moin sagt, natürlich nur ein moin. Aus meiner Hamburger Zeit kann ich das nicht erinnern, allenfalls im Ohnsorg-Theater.)
Reinhard