Passt das Andreaskreuz auf die Radmuttern
Klasse Tipp. Ich stelle mir gerade vor, wie ihr mit dem platten Reifen noch hunderte Kilometer weiterfahrt, bis ihr endlich an einen Bahnübergang kommt 😉
Zum Auto:
Ich selbst kenne nur die Variante Hilux Double Cab mit Dachzelt und kann euch diese sehr empfehlen. Auf- und Abbau dauern nur < 5 min. bzw. < 10 min., wenn sich die Handgriffe nach ein paar Tagen eingespielt haben. Ein Buschcamper ist etwas größer und schwerer, daher etwas unhandlicher im Gelände, ich stelle ihn mir dafür aber komfortabler vor. Wie gesagt: Mit dem Dachzelt habe ich beste Erfahrungen.
Zur Route:
Ihr habt zwar 33 Tage zur Verfügung, ich würde aber nicht zu viele Stationen in diese Zeit packen. Ihr seid zum ersten Mal in Namibia (und vermutlich im südlichen Afrika) unterwegs, d. h., alles ist neu für euch. Ich weiß nicht, wie viel Erfahrung ihr mit Gravelroads, offroad und generell Geländewagen habt. Aber für eine erste Reise würde ich euch nicht empfehlen, alleine durch's Kaokoveld zu fahren – so schön es dort auch ist. Die Hauptstraße bis Epupa und zurück, das ist in Ordnung.
Die Frage ist auch, wo euer Schwerpunkt liegt: Landschaft oder Tiere. Wenn ihr auch nur ein wenig an faszinierender Landschaft interessiert seid, solltet ihr unbedingt den Süden Namibias besuchen: Fishriver-Canyon, Tirasberge und Sossousvlei sind da ein Muss.
Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich euch für die erste Reise gleich einen Abstecher nach Botswana empfehlen würde. Namibia hat so viel zu bieten – nicht umsonst gibt es ein ganzes Forum zu diesem Land mit vielen Mitgliedern. Ich empfehle euch als Basisroute die klassische Namibia-Rundreise (rechtsdrehend) mit Abstechern in den KTP, zu den Epupa-Fällen und evtl. ein Stückchen in den Caprivi zum Bwabwata-Park (Nambwa-Campsite).
Außer im Etosha und in Sesriem solltet ihr überall Campingplätze finden, wo nicht soo viele andere Touristen unterwegs sind. Und außerdem kann man dort auch sehr nette Bekanntschaften Gleichgesinnter machen.
Also: Je nach eurem Erfahrungsstand und euren Vorlieben, lange Etappen zu fahren, packt mehr oder weniger Programm in diese Reise. Für Ersttäter empfehle ich jedoch, lieber etwas weniger. Wenn es euch in Namibia gefällt (und davon gehe ich aus), kommt ihr sowieso wieder und stellt euch dann eine noch individuellere Route zusammen.
Viel Spaß bei der weiteren Planung,
Uwe