Wireless/IPod/IPhone/BB Frage-Namibia

37 Antworten · 9'886 Aufrufe · gestartet 04. Juli 2011 von marimari
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1'309 Beiträge · seit 200908. Juli 2011 · #22
Hallole,

nur um die Polemik noch ein bißchen zu vervollständigen. Wenn über 50% der Deutschen im Urlaub beruflich erreichbar sind und das als normal empfunden wird, dann könnten Studien zum Burnout zum Nachdenken anregen:

http://www.artikelmagazin.de/technik/kommunikationsstress-der-sichere-weg-ins-burnout.html

Meine Meinung dazu ist, dass jeder wissen muss, was ihm gut tut und nicht, was er will. Wenn die Kommunikation zum Stress wird, sollte man sie abschalten und bis dahin den Spaß an der Arbeit und am Urlaub genießen.

So, jetzt habe ich diesen Thread ausreichend gesquattet, denn zum Thema kann ich nix beitragen.

VG Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
754 Beiträge · seit 201008. Juli 2011 · #23
hmmm... was die Erreichbarkeit angeht möchte ich noch einen anderen Aspekt einbringen.
Ich persönlich kann ganz gut ohne moderne Kommunikationsmittel in Afrika "überleben".
Im Gegenteil, ich hätte auch so meine Probleme wenn ich mich gerade an wilde Tiere
anschleiche und plötzlich klingelt ein Mobiltelefon - KEINE FRAGE !
Aber meine Frau hat eine 90-jährige Mutter die zwar noch allein lebt, aber normalerweise
täglich von ihrer Tochter besucht wird. Für die "ältere Dame" ist es jedesmal eine
absolute Katastrophe wenn wir in dem "ach so gefährlichen" Afrika unterwegs sind.

Deshalb bin ich eigentlich ganz froh wenn wir - zumindest ab und zu - ein Signal
für das Mobiltelefon bekommen und meine Frau wenigstens mal zwei Minuten mit ihrer
Mutter sprechen kann. Dann ist die Mutter glücklich und zufrieden. Und wenn die
Mutter zufrieden ist, dann ist auch die Tochter vieeeel entspannter und kann unsere
Reise genießen - immer mit dem Bewusstsein: meiner Mutter zuhause geht es gut.

So, ich mein ja nur ...
Gruß Walter
Zambia Juni 2018 Botswana April 2017 Mixed Emotions Botswana im Frühjahr 2016 Maun - Kasane als Lodgehopper Unterwegs in Südafrikas Norden - April 2015 Botswana im Frühjahr 2014 Botswana im Frühjahr 2013 Die Katzensafari Zimbabwe im Frühjahr 2012 Botswana im Frühjahr 2011
1'247 Beiträge · seit 200908. Juli 2011 · #24
Da will ich doch auch noch meinen Senf dazu geben 😎

Einstein soll mal gesagt haben: "Alles ist relativ". Ich gehöre zu einer Generation, die noch ohne Handy und Internet aufgewachsen ist. Bis und mit 2002 hatten wir auf unseren Reisen noch nicht einmal ein Handy dabei - da gab's ab und zu mal eine Telefonkabine, wenn man Glück hatte... 2009 hatte ich ein altes Nokia 6310i und das Netbook dabei; Mails geschrieben habe ich mal in Maun im Café Rendez-Vous.

Jetzt haben wir 2011 und Namibia scheint schon recht gut abgedeckt zu sein, so dass ich mir eine Konstellation überlege, um mein Tagebuch jeweils ad hoc ins Forum setzen zu können - wäre doch auch was, oder nicht?

Oder um es anders zu sagen: Lasst die Leute leben wie sie wollen - es ist ihr Leben, und solange sie das Eurige nicht tangieren, kann es euch egal sein 😄

@chrigu: ohne ein paar Tipps kommst du am 30. Juli nicht davon 🤩

Sonnige Grüsse
Thomas
Für mich ist Denkmal ein lebenslanger Imperativ, der aus zwei Wörtern besteht (Fritz Grünbaum) Reisebericht: 50 Tage NamBots (PDF ganz am Ende)
Gast08. Juli 2011 · #25
Hallo,
Nenette schrieb:nur um die Polemik noch ein bißchen zu vervollständigen. Wenn über 50% der Deutschen im Urlaub beruflich erreichbar sind und das als normal empfunden wird, dann könnten Studien zum Burnout zum Nachdenken anregen:

http://www.artikelmagazin.de/technik/kommunikationsstress-der-sichere-weg-ins-burnout.html
In solchen Studien und den Medien werden meistens nur einzelne Symptome thematisiert. Schaut man sich mal die Summe aus Burnout, Depressionen, Diabetes, Adipositas, Herz-Kreislauferkrankungen, Allergien, chronischen Schmerzerkrankungen, etc. an, dann bleibt eigentlich nur der Schluss, dass unsere Lebensweise in der westlichen Welt insgesamt völlig krank ist und die große Mehrheit der Menschen daran psychisch und/oder physisch kaputt geht.

Auch deshalb fahre ich so gern nach Namibia: Ruhe, Weite, Leere, Entschleunigung und ein sehr reduziertes Leben, das hilft die eigenen Horizonte wieder zu justieren.

Und nun zurück ins Hamsterrad und wieder: höher, schneller weiter ...

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 08. Juli 2011
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201108. Juli 2011 · #26
Hallo
erstaunlich - ich unterscheide gar nicht bez. Erreichbarkeit im Urlaub oder nicht. Ich bin sozusagen immer erreichbar-mich stresst es eher, wenn ich nicht erreichbar bin:)

Aber sehr wahrscheinlich kommt das arg darauf an, wie gerne man arbeitet. Für mich ist arbeiten ein Hobby - ich langweile mich, wenn ich zu lange nicht arbeite. Ich fahre gerne und oft in den Urlaub, aber die Verbindung zur Arbeit wird eigentlich keinen Tag abgebrochen.

In all meinen Urlauben, komm ich zur Ruhe - eine Stunde pro Tag arbeiten ist Enspannung pur.

Meine Einstellung hat mir persönlich nie geschadet, weder privat noch beruflich. Diese Einstellung lässt mich ja auch meine Urlaube finanzieren, ohne dass man jeden Euro drei mal umkehren muss - für mich ist das Freiheit pur und dann geniess ich auch die Weiten Namibias umso mehr.

Bez. Burnout-Syndrome etc.: Leider ist es heute so, dass gerade gewisse Leute mit den neusten Medien/Techniken nicht mitkommen und darum gestresst sind, weil sie irgendwann merken, dass sie viel langsamer sind, wie jene, welche die Techniken beherrschen..bez. Diabetes: schlimme Sache..die Studien zeigen aber, dass mehr als 60% vom Typ 2 sind = schlechte Ernährung, zu dick, zu hoher Zuckerspiegel und irgendwann so hoch, dass es Diabetes 2 heisst.. tendenziell steigend - beängstigend..aber leider Realität..für mich bedeuted schlechte Ernährung Stress und nicht wenn man erreichbar ist..
LG Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 08. Juli 2011
100 Beiträge · seit 201009. Juli 2011 · #27
marimari schrieb:Hallo
erstaunlich - ich unterscheide gar nicht bez. Erreichbarkeit im Urlaub oder nicht. Ich bin sozusagen immer erreichbar-mich stresst es eher, wenn ich nicht erreichbar bin:)

Aber sehr wahrscheinlich kommt das arg darauf an, wie gerne man arbeitet. Für mich ist arbeiten ein Hobby - ich langweile mich, wenn ich zu lange nicht arbeite. Ich fahre gerne und oft in den Urlaub, aber die Verbindung zur Arbeit wird eigentlich keinen Tag abgebrochen.

In all meinen Urlauben, komm ich zur Ruhe - eine Stunde pro Tag arbeiten ist Enspannung pur.

Meine Einstellung hat mir persönlich nie geschadet, weder privat noch beruflich. Diese Einstellung lässt mich ja auch meine Urlaube finanzieren, ohne dass man jeden Euro drei mal umkehren muss - für mich ist das Freiheit pur und dann geniess ich auch die Weiten Namibias umso mehr.

Bez. Burnout-Syndrome etc.: Leider ist es heute so, dass gerade gewisse Leute mit den neusten Medien/Techniken nicht mitkommen und darum gestresst sind, weil sie irgendwann merken, dass sie viel langsamer sind, wie jene, welche die Techniken beherrschen..bez. Diabetes: schlimme Sache..die Studien zeigen aber, dass mehr als 60% vom Typ 2 sind = schlechte Ernährung, zu dick, zu hoher Zuckerspiegel und irgendwann so hoch, dass es Diabetes 2 heisst.. tendenziell steigend - beängstigend..aber leider Realität..für mich bedeuted schlechte Ernährung Stress und nicht wenn man erreichbar ist..
LG Mari
Da sage ich nur: Poverino. Tolyviva
2'048 Beiträge · seit 200709. Juli 2011 · #28
Hallo Fomis,
jetzt möchte ich mich doch in die Diskussion einmischen, weil das Thema Burn out mich beruflich sehr beschäftigt.
Es ist sicher, dass für Burn out nicht die viele Arbeit verantwortlich ist - das würde ggf. zur Erschöpfung führen.
Es ist eine Kombination aus
  • einem erfüllenden Beruf mit deutlich spürbarer Verantwortung
  • dem eigenen Ehrgeiz, diese Aufgaben gut zu erfüllen und dafür Anerkennung von Anderen zu bekommen
  • der Unfähigkeit sich gegen weiteren Anforderungen und Aufgaben abgrenzen zu können
Typisch ist, dass eigene Bedürfnisse zugunsten der Arbeit und Aufgabenerfüllung zurückgestellt werden. Genauso typisch ist, dass der eigene Leistungsdruck auch auf die Freizeit und Hobbies übertragen wir, weshalb hier die Erholungsfunktion weniger oder gar nicht mehr erreicht wird. Insoweit sind die Anforderungen einen Selbstfahrerurlaubs, evtl. mit Anforderungen 4x4 Strecken, Fotostress u.a. durchaus mögliche Szenarien für Burn out -Kandidaten.
Aber es ist viel zu oberflächlich es alleine an der Erreichbarkeit festzumachen. Es wären eher die Prioritäten und Einstellungen dazu, sowie die Fähigkeit sich zu erholen und zu entspannen, die vor Burn out schützen. Solange ich in Namibia die Stille bewußt genießen kann und Entspannung eingeplant und umgesetzt wird stört mich auch die Verbindung nach Außen nicht. Ich persönlich finde Telefon viel nerviger - bei e-mails entscheide ich wann ich die anschaue und wann ich darauf reagiere. Telefon (Handy) ist viel fremdbestimmter.

Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201117. Juli 2011 · #29
Hallo zusammen,
jeder wie er/sie es sehen möchte - was für eine traurige Vor-Urlaubs-Zeit; zur Arbeit zu gehen, wenn man diese nicht als Hobby betrachtet? Immerhin leiden diejenigen Leute ja mind. 46-48 Wochen im Jahr;)

ich glaube das würde mich psychisch an den Anschlag bringen und nicht wenn ich jeden Tag im Urlaub ein wenig in meine Emails gucke😕

So long, Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 17. Juli 2011
2'462 Beiträge · seit 200617. Juli 2011 · #30
Naja, zwischen Job=Hobby und 48-Wochen-Leiden gibts ja noch was, oder?;) Man kann seinen Job auch gern machen und sich trotzdem freuen, mal 14 Tage ganz raus zu sein.So geht es uns zumindest, auch wenn wir unterwegs gelegentlich die Emails checken (Ausnahme: Botswana, da so gut wie nie Netz). Und es kann auch sehr schön sein, die Herausforderung zu meistern, mal jobmäßig loszulassen 🙂

Eine rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit sagt meiner Meinung nach auch weniger etwas über die dazugehörigen Menschen aus, sondern mehr über das Unternehmen, das das fordert/fördert. Früher konnten selbst Vorstände 14 Tage weg von allem sein, da gab es nämlich noch Vertretungsregelungen. Ich fürchte, viele Unternehmen kennen dieses Wort gar nicht mehr - ist ja auch einfacher, die Mitarbeiter im Urlaub anzufordern. 😠

Wir hatten bei uns aber auch schon Mitarbeiter, die regelrecht schockiert waren, als ich sie wissen ließ, dass ich "verlange", dass von meinen Leuten keine Emails aus dem Urlaub kommen und sie für mich wirklich 14 Tage weg sind 🤨
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201117. Juli 2011 · #31
Sanne schrieb:
Eine rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit sagt meiner Meinung nach auch weniger etwas über die dazugehörigen Menschen aus, sondern mehr über das Unternehmen, das das fordert/fördert. Früher konnten selbst Vorstände 14 Tage weg von allem sein, da gab es nämlich noch Vertretungsregelungen. Ich fürchte, viele Unternehmen kennen dieses Wort gar nicht mehr - ist ja auch einfacher, die Mitarbeiter im Urlaub anzufordern. 😠

Hi Sanne - im Urlaub emails checken, heisst nicht, dass man rund um die Uhr verfügbar ist. Sich aber im Urlaub aus allem Ausklinken ist so ne Sache - böse Zungen behaupten in globalen Unternehmen; MA die länger als 14 Tage abwesend sein können, braucht man gar nicht..

Aber das kann jeder sehen, wie er/sie will - und das heisst jetzt auch nicht, dass ich das so sehe (aber was böse Zungen behaupten ist manchmal trotzdem nützlich im Hinterkopf zu bewahren - speziell wenn es um Personalkosten u. Produktionsstandorte geht).
Die Leute können über arbeitende Erdenbürger sagen, was sie wollen - mir sind all die lieber, wie diejenigen, welche an irgendwelchen Sozialprogrammen Ansprüche auf Namibia-oder sosnstigen Urlaub erheben..aber auch das, kann jeder sehen wie er/sie will.

LG Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 17. Juli 2011
2'462 Beiträge · seit 200617. Juli 2011 · #32
marimari schrieb:

Dein böses-Zungen-Beispiel zeigt ja, dass Unternehmen wieder zurück zur Vertretungsregelung müssen. Fällt mir nämlich morgen ein Ziegel auf den Kopf, wird man sich spätestens dann Gedanken machen müssen... Aus Sicht des Unternehmens ist es daher besser, vorbereitet zu sein. Daher fordern wir, dass Mitarbeiter wirklich Urlaub machen. Die Notwendigkeit, sie dennoch dort zu stören, ergab/ ergibt sich nur sehr selten. Meist ist es die eigene Faulheit/Unsicherheit in Abwesenheit von Kollegen selbst Entscheidungen zu treffen oder Vorgänge zu suchen - so ist zumindest unsere Erfahrung.

Deinen letzten Absatz habe ich leider nicht wirklich verstanden. Wieso erheben manche aus Sozialprogrammen heraus Ansprüche auf einen Namibia-Urlaub? Sorry, da steh ich wohl auf der Leitung.

Viele Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201117. Juli 2011 · #33
Sanne schrieb:Dein böses-Zungen-Beispiel zeigt ja, dass Unternehmen wieder zurück zur Vertretungsregelung müssen. Fällt mir nämlich morgen ein Ziegel auf den Kopf, wird man sich spätestens dann Gedanken machen müssen... Aus Sicht des Unternehmens ist es daher besser, vorbereitet zu sein. Daher fordern wir, dass Mitarbeiter wirklich Urlaub machen. Die Notwendigkeit, sie dennoch dort zu stören, ergab/ ergibt sich nur sehr selten. Meist ist es die eigene Faulheit/Unsicherheit in Abwesenheit von Kollegen selbst Entscheidungen zu treffen oder Vorgänge zu suchen - so ist zumindest unsere Erfahrung.

Deinen letzten Absatz habe ich leider nicht wirklich verstanden. Wieso erheben manche aus Sozialprogrammen heraus Ansprüche auf einen Namibia-Urlaub? Sorry, da steh ich wohl auf der Leitung.

Viele Grüße Sanne
Hi Sanne,
ich glaube, dahin geht der Trend nicht mehr - nicht wenn Firmen auf Sparflamme gesetzt werden. Heute arbeitet doch jeder schon für 2 oder gewisse Arbeit wird dann halt ausgelagert oder nicht mehr gemacht.

http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/97960-euren-rat-brauche-ich.html

lies mal das - unglaublich..
LG Mari
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444 Beiträge · seit 201117. Juli 2011 · #34
Hallo Jungs!

Langsam aber sich sind wir am Thema vorbei!

Lasst es gut sein und genießt Euren nächsten Urlaub - egal wie, mit oder ohen Kontakt zur Heimat.

In diesem Sinne - Gruß Jochen66
444 Beiträge · seit 201117. Juli 2011 · #36
Sorry!

Also nochmal:

Hallo Mädels!

Der Rest bleibt gleich!

Gruß Jochen66
1'309 Beiträge · seit 200917. Juli 2011 · #37
marimari schrieb:
im Urlaub emails checken, heisst nicht, dass man rund um die Uhr verfügbar ist. Sich aber im Urlaub aus allem Ausklinken ist so ne Sache - böse Zungen behaupten in globalen Unternehmen; MA die länger als 14 Tage abwesend sein können, braucht man gar nicht..
Hallo Mari,

meine (hoffentlich nicht böse, aber sehr berufserfahrene) Zunge sagt mir, dass in den globalen Unternehmen niemand unverzichtbar ist. Die Kunst dieser Unternehmen besteht darin, die Mitarbeiter so lange von ihrer eigenen Wichtigkeit zu überzeugen, bis sie das gegeben haben, was dem Unternehmen am meisten dient und danach wenden sie sich anderen sogenannten Leistungsträgern zu.
Solange man selbst im Aufwind ist, kann man diese Zeit genießen, weil sie in der Tat viel Anerkennung, Geld und Spaß bringt. Für manche Mitarbeiter dauert diese Zeit bis zur Rente an, allerdings ist dies die Minderheit. Die anderen kicken sich irgendwann selbst ins Abseits oder werden ins Abseits gekickt.

@Jaw: ich glaube weder, dass die ständige Erreichbarkeit den Burnout verursacht, noch glaube ich, dass fehlende Anpassungsfähigkeit an die neuen Medien die Ursache für Burnout ist, wie es Marie schreibt. Die ständige Erreichbarkeit ist jedoch konträr zu dem von dir genannten 3.Punkt "der Unfähigkeit sich gegen weitere Anforderungen und Aufgaben abgrenzen zu können". In dem globalen Unternehmen, das ich kenne, ist das Abgrenzen sehr schwer, und die Anforderungen kommen per Email und Telefon. Gerade Emails haben die unangenehme Eigenschaft, sich zu verselbständigen. Aus einer Anfrage mit CC an Chefs und Co. wird dann häufiger eine Sammlung von Mails mit Kommentaren und Bullshit-Bingo, auf jede einzelne muss man reagieren. So wird aus einer Anfrage, die man meist relativ einfach erledigen kann, ein Mailverkehr von 10-20 Antworten.

So, genug off-getopict!
Viele Grüße,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
Themenstarter2'240 Beiträge · seit 201117. Juli 2011 · #38
Nenette schrieb:
marimari schrieb:
im Urlaub emails checken, heisst nicht, dass man rund um die Uhr verfügbar ist. Sich aber im Urlaub aus allem Ausklinken ist so ne Sache - böse Zungen behaupten in globalen Unternehmen; MA die länger als 14 Tage abwesend sein können, braucht man gar nicht..
Hallo Mari,

meine (hoffentlich nicht böse, aber sehr berufserfahrene) Zunge sagt mir, dass in den globalen Unternehmen niemand unverzichtbar ist. Die Kunst dieser Unternehmen besteht darin, die Mitarbeiter so lange von ihrer eigenen Wichtigkeit zu überzeugen, bis sie das gegeben haben, was dem Unternehmen am meisten dient und danach wenden sie sich anderen sogenannten Leistungsträgern zu.
Solange man selbst im Aufwind ist, kann man diese Zeit genießen, weil sie in der Tat viel Anerkennung, Geld und Spaß bringt. Für manche Mitarbeiter dauert diese Zeit bis zur Rente an, allerdings ist dies die Minderheit. Die anderen kicken sich irgendwann selbst ins Abseits oder werden ins Abseits gekickt.

So, genug off-getopict!
Viele Grüße,
Nenette
Hi Nenette,
ich hab nie was anderes behauptet - bin voll und ganz Deiner Meinung:-). Nur die bösen Zungen denken, dass diejenigen die mehr als x Tage im Erdboden verschwinden, eben noch weniger gebraucht werden..:-) und bez. meiner Wenigkeit; ich arbeite gerne und darum sind mir ein paar Email beantworten auch egal. Ich sehe das nicht als Laster an - wobei ich mich auch sehr gut von allen Themen abgrenzen kann und mich nicht und von niemandem ausnutzen lasse - manchmal helfen auch ein paar Ping Pong Emails um gewisse Dinge voranzutreiben.

- Da ich diesen Beitrag eröffnet habe, stört mich dieses off-topic eigentlich gar nicht - jene die es stört, müssen ja nicht mitlesen:-)
In dem Sinne, guter Wochenstart in der Arbeit:-)
LG Mari
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zuletzt bearbeitet 17. Juli 2011