Ausschauen wie ein Tourist

30 Antworten · 7'098 Aufrufe · gestartet 09. Juni 2010 von Crazy Zebra
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Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200609. Juni 2010 · #1
Hallo zusammen,


ich wollte einen anderen Fred nicht mit diesem Thema belasten aber es würde mich schon mal interessieren wie ihr das hand habt nicht wie ein Tourist auszuschauen 😎

Dazu eine kleine Geschichte:

Ich mit Freunden unterwegs in der Mondlandschaft, wir machen eine Wochenendtour mit Braii, Zelten und was so dazugehört.

Nun stehe ich da vor dem Feuer, in Sandalen mit Stahlkappen wegen der Schlangen 😄 kurzen Hosen und einem Sweatshirt.

Da tritt ein Freund an mich heran und sagt zu mir
Hey Kurt, du siehst aus wie ein Tourist 😛

Ich antwortete:
Hey XY, nein ich sehe nicht nur aus wie ein Tourist - ICH BIN EIN TOURIST 🤩

Ich bin der felsenfesten Überzeugung das ich in Afrika immer als Tourist erkennbar bin.
Ich bewege mich zum Vergnügen von A nach B was ein Einheimischer nicht macht (denk ich mal)

Ich hab einen Leihwagen oder einen Eigenen der sich kaum ein Einheimischer leisten kann.

Ich spreche eine Sprache die nur im ersten augenblick wie Bantu klingt.

Ich nächtige dort wo die Baumaterialien selten aus Wellblech sind.

Also wie verhalte ich mich?

Ich ziehe das an worin mir am wohlsten ist, ich trage die Kamera über der Schulter (dann wird mir nicht auch der Rucksack gestohlen) habe nur das nötigste Bargeld dabei und trage in den Ferien ausser einer billigen Uhr sowieso keinen Schmuck.

Dann bin ich freundlich und zuweilen auch bestimmt (Bettler, Händler) und geniesse das Leben in den Ferien als Tourist.

So bin ich eigentlich around the World immer gutgefahren, vlt hatte ich auch nur Glück.

So nun sagt mir, was ihr alles macht um nicht als Tourist aufzufallen, worin liegen die Vorteile?

Grisslix Kurt

PS
Ich passe meine Kleidung natürlich bei Bankbesuchen oder beim Dinner an 🙂
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 09. Juni 2010
3'175 Beiträge · seit 200609. Juni 2010 · #2
Hallo Kurt!
Bin ja jetzt neugierig was Du mit anpasssen bei
Bankbesuchen und Dinner meinst?
Meiner Meinung nach koennen wir uns schlecht als nicht Europaeer "verkleiden", aber durch Art der Bewegung und durch Art des Redens(Sprache und Art der Fragen) kann man das Gefuehl erwecken mit Afrka vertraut zu sein. Hoffe ich habe das vorsichtig genug ausgedrueckt 🙂
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
8'054 Beiträge · seit 200809. Juni 2010 · #3
Hallo Kurt,

Als Tourist wirst Du immer ein Tourist bleiben! 😄

Nur als "Expat" kannst Du die Touri-Etikette loswerden! Aber Du bleibst trotzdem ein Bwana oder Toubab..... 😎

Ich verhalte mich ungefähr wie Du. Ich laufe auch in Sandalen herum, trage Shorts, Tshirt und eine Plastik-Swatch.

Die Kamera hänge ich aber nicht über die Schulter. Da sie klein ist verstaue ich sie in meiner Hosentasche! 😛

So bin ich auch über den ganzen Erdball herumgereist und habe mich sehr wohl gefühlt! 🤪

Für mich also kein Problem, What the Hell!

Liebe Grüsse
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
5'479 Beiträge · seit 200909. Juni 2010 · #4
Ich denke ich kann nachvollziehen was Du meinst und stimme Dir voll zu.

Darüber hinaus ist sicherlich ein weiterer Punkt wie verbreitet Deine Art von Tourist in dem jeweiligen Land ist.

Wenn in Namibia oder Botswana jemand mit 4x4 und Campingausrüstung unterwegs ist, fällt er genau in das Schema Tourist, da kann man sich anziehen wie man will. Dort bin ich sicher immer sofort als Tourist eingeordnet worden. Mich würde nicht wundern, wen der eine oder andere weisse Resident dort nicht auch hin und wieder für einen Touristen gehalten wird.

Als Gegenbeispiel Ostafrika. Dort gibt es zwar auch Touristen, aber kaum Individualreisende. Wenn ich dort als Selbstfahrer unterwegs war hielten mich immer alle für einen Resident. Als ich beim letzten Mal einen großen Landcruiser gemietet hatte, wie ihn auch die Safari-Unternehmen nutzen, hielt man mich sogar häufig für einen Tour-Guide, da meine Schwiegereltern im Fond saßen und somit das Gesamtbild stimmte.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200609. Juni 2010 · #5
Joerg schrieb:
Hallo Kurt!
Bin ja jetzt neugierig was Du mit anpasssen bei
Bankbesuchen und Dinner meinst?
Wenn ich in eine Bank gehe oder mit Behörden zu tun habe oder ein Auto kaufen möchte dann trage ich angemessene Kleidung

Lange Hosen, Socken anständige Schuhe und ein Hemd.

Gehe ich in ein gutes Lokal abends essen lege ich auch auf eine gepflegte Kleidung wert, in einer Buschlodge kann die Kleidung dann etwas légerer sein.

Ich mag es nicht wenn Leute in Bikini und Badehose im Restaurant erscheinen, so hab ich's auch gelernt.

Gruss aus der Schweiz, Kurt
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zuletzt bearbeitet 09. Juni 2010
3'175 Beiträge · seit 200609. Juni 2010 · #6
Hallo Kurt!

Danke fuer Deine Antwort, die mir aus der Seele spricht, leider gehen da die Anschauungen ziemlich weit auseinander...
Gruss Joerg Es gibt NIX, das es nedd gibt
2'338 Beiträge · seit 200709. Juni 2010 · #7
Oder machen wie Toni, es fehlt noch die schwarze Schuhcrème im Gesicht und dann ist die Tarnung perfekt!





Grüessli Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
zuletzt bearbeitet 11. Juni 2010
1'287 Beiträge · seit 200809. Juni 2010 · #8
Hi Kurt,

ich habe den Eindruck das ist ein bisschen eine Macke von einigen Menschen ist (mich eingeschlossen) nicht als Tourist zu erkennen zu sein.
In Europa und USA freue ich mich auch immer, wenn ich in Städten wie Amsterdam, London, New York oder San Fransisco nach dem Weg gefragt werde. (Natürlich kann ich nie helfen 🙂 )

In Afrika (insbesondere Mosambik) habe ich eher den Eindruck gewonnen, dass es sehr positiv ist, als Europäer erkannt zu werden. Im Gegensatz zu weißen Südafrikanern scheinen weiße Touristen aus "Übersee" mit deutlich mehr Sympathie und Interesse bedacht zu werden.

Also die einzige Möglichkeit nicht wie ein Tourist auszusehen, wäre sich z.B. wie ein typischer weißer Südafrikaner anzuziehen (Hut, Kakihemd mit aufgesetzten andersfarbigen Taschen, Shorts, Kniestrümpfe und braune Lederschuhe). Ob man allerdings lieber für einen Südafrikaner gehalten zu werden als für ein europäischer Tourist sei jedem selbst überlassen.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
1'309 Beiträge · seit 200909. Juni 2010 · #9
Crazy Zebra schrieb:
Ich passe meine Kleidung natürlich bei Bankbesuchen oder beim Dinner an 🙂
Hallo Kurt,

ziehst du dann auch immer die Pudelmütze mit dem Sehschlitz an?

Grießelix und Obelix,
Nenette
Il n'y a pas un atome de cette poussière que je n'aime infiniment. Es gibt kein Atom in diesem Staub, das ich nicht unendlich liebe. (Elizabeth Riollet über Voi/Tsavo) Botswana 2010: http://nenette-f.over-blog.de/categorie-11610665.html Mein anderes Hobby: http://lauter-schoene-saetze.over-blog.com/
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200609. Juni 2010 · #10
Nenette schrieb:
Crazy Zebra schrieb:
Ich passe meine Kleidung natürlich bei Bankbesuchen oder beim Dinner an 🙂
Hallo Kurt,

ziehst du dann auch immer die Pudelmütze mit dem Sehschlitz an?

Grießelix und Obelix,
Nenette
Nein, sicher NICHT!

Dafür habe ich meine Festagsburka von NIKE 😄

Griesslix, Kurt

Pudelmütze mit dem Sehschlitz = Roger Staub Mütze
www.Kurt-und-Heidi.ch Reiseberichte - Bilder und noch mehr wir freuen uns über jeden Besuch
zuletzt bearbeitet 09. Juni 2010
2'167 Beiträge · seit 200909. Juni 2010 · #11
Hallo Kurt,

Ein intressantes Thema! 😉

Ein Tourist ist und bleibt ein Tourist, ich denke da kann keiner was daran aendern, egal wie hart er es versucht!
Den Touristen erkennt man von Weitem schon, auch wenn man ihn nicht sprechen hoert: was er fuer ein Auto faehrt (Mietautos erkennt man schon von weitem auch wenn's nicht ein 4x4 mit Dachzelt ist, sehr selten sieht man die juengere Generation Weisse in nagelneuen Autos herumfahren, wie er faehrt (oft mitten auf der Fahrbahn, 10-20km/h unter dem Limit, weil er sich auch noch die Gegend - oder die Landkarte - anschauen muss), wie er im Supermarkt die Regale anschaut, was er einkauft (z.B sackweise Eiswuerfel)... etc. etc
Warum auch nicht? Es hat doch niemand was gegen Touristen, im Gegenteil, wir leben ja auch davon!

Ich lebe permanent an einem Ort wo andere Leute Urlaub machen. Also Besucher von Johannesburg sind hier auch Touristen! Ich moechte aber so weit gehen und behaupten, dass ich zu 95% den Unterschied zwischen weissen Suedafrikanern und weissen Europaern sehen kann! Und das nicht wegen der Kleidung!! (du meine Guete Carl, wo hast du denn dieses Cliche her??!! du beschreibst da einene typischen Mais- oder Bananen-Farmer, nicht einen suedafrikanischen Touristen! Hehee 😉 )

Liebe Gruesse aus Sodwana Bay, dem Touristenort an der KwaZulu-Natal Nordkueste
Maddy

Oh, und im August, wenn wir in Namibia rumreisen, schauen wir dann auch aus wie Touristen! Aber das ist doch egal, warum auch nicht? 🤩
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
zuletzt bearbeitet 09. Juni 2010
1'287 Beiträge · seit 200809. Juni 2010 · #12
maddy schrieb:
(du meine Guete Carl, wo hast du denn dieses Cliche her??!! du beschreibst da einene typischen Mais- oder Bananen-Farmer, nicht einen suedafrikanischen Touristen! Hehee 😉 )

Na gut etwas übertrieben 😉

Aber die Angeltouristen aus RSA an der Südküste in Mosambik sahen echt alle so aus. Ich schwöre!

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
2'167 Beiträge · seit 200909. Juni 2010 · #13
Hallo Carl,

Oohh, jaa, die Suedafrikanischen Hochsee Fischer sind dann noch mal was gamz besonderes. Die erkennt man aber auch am massiven Bierbauch!
Und noch was zeichnet diese Gruppe aus: Die lassen die Luft erst aus den Reifen nachdem sie steckengeblieben und ihren fancy 4x4 am Strand im Tiefsand eingegraben haben! Und das wiederholt sich jeden Tag! 😠

Gruss
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
1'287 Beiträge · seit 200609. Juni 2010 · #14
oder auch: Being Horst, die Steigerung: deutscher Tourist



weiterführend: Der Mensch als Tourist
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/21/21863/1.html

oder ein Buchtipp:
Duccio Canestrini: Schiessen Sie nicht auf den Touristen! [extern] Diaphanes Verlag, Zürich/Berlin 2006. 160 Seiten. 14,90 Euro
zuletzt bearbeitet 09. Juni 2010
705 Beiträge · seit 201009. Juni 2010 · #15
Hallo Kurt, Hallo Zusammen,
ich bin auch ein Torist, aber nicht Mister Neckermann - Kurze Hose mit Hosenträger, Kniestrümpfe und Kamera vor dem Bierbauch 🤩.
Ich habe ja als Torist schon viele Länder bereist und war dieses Jahr zum ersten Mal in Namibia, ich fühle mich (und benehme mich auch so) in einem fremden Land immer als Gast und hatte mit meiner Kleidung oder meinem Auftrten noch nie irgendwelche Probleme. Ich mache es genauso wie Kurt, bequeme Kleidung und Kamera über die Schulter oder in der Hand, also als ganz normaler Mitteleuropäer, auch in Afrika.
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
1'155 Beiträge · seit 200609. Juni 2010 · #16
@ Carsten 😄

... der *Tschäpper” gemeint die "Trottelkappe" mit Schützenabzeichen fehlt noch...

Gruss Beat
545 Beiträge · seit 200609. Juni 2010 · #17
Nicht wie ein Tourist zu wirken ist eigentlich recht einfach.
Das ganze Geheimnis besteht darin, nicht zu wohlhabend auszusehen. Im Gegensatz zu vielen Touristen, die mit Videokameras und Schmuck herumprotzen, gebe ich mich wie ein bettelarmer bzw. verkrüppelter Mann mit trockenem Husten und ungewaschenem Haar.
An besonders gefährlichen Orten mache ich mir manchmal gut sichtbar in die Hose.
Auch wenn Sightseeing mit Krücken ein wenig länger dauert wird man wenigstens nicht gleich als Tourist erkannt 😵

Touristische Grüße
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200609. Juni 2010 · #18
Eintracht schrieb:
Das ganze Geheimnis besteht darin, nicht zu wohlhabend auszusehen.

Touristische Grüße
Hää, wie bitte 😊

wo ist dann der Unterschied zu meinem normalen Leben 🤩
Da kann ich ja zu Hause bleiben 😄

Gruss Kurt
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172 Beiträge · seit 200711. Juni 2010 · #19
Crazy Zebra schrieb:
...

Ich bin der felsenfesten Überzeugung das ich in Afrika immer als Tourist erkennbar bin.

...

So nun sagt mir, was ihr alles macht um nicht als Tourist aufzufallen, worin liegen die Vorteile?

...
Ganz kapiert habe ich die Fragestellung ws. nicht, Kurt.

So nach Gefuehl wuerde ich den goldenen Mittelweg empfehlen.
Irgendwo zwischen Vollhorst und Ueberadept.

Es gibt ja auch praktische Belange zu beruecksichtigen, z.B. was Kleidung angeht.
Afrikareisen sind ja kein Boulevardbuehnenstueck.

Mal ne Gegenfrage:
was faellt Euch in der Schweiz peinlicher/unangenehmer auf:
Ein Duetscher, der hochdeutsch spricht oder einer, der sich in holprig-gestelztem schwyzerduetsch versucht ?

Ich sags mal mit Cat Stevens (aka Yussuf):

And if you want to be me
Be me.
And if you want to be you
Be you.
Cause there's a million things to do.
You know that there are.

😉
Beste Gruesse Piet "Alles ist gut! Solange du wild bist!"
Themenstarter3'766 Beiträge · seit 200611. Juni 2010 · #20
Hallo Crockydile,

was unangenehmer auffällt, hmmm beides muss nicht unangenehm sein. Verucht er Swiss-Bantu zu sprechen weil er sich Mühe gibt oder macht er es um unsere Sprache zu veräppeln, letzters kommt nicht gut an.

Er darf zum Beispiel Schiff-Li sagen aber ja nicht Fränk-li wenn's um den Franken geht sind wir heikel 🙂

Der Vergleich trifft insofern nicht zu als das ein Deutscher von der Kleidung und verhalten nicht so auffällt, so ist mir nicht bewusst das ein deutscher den Rucksack vor dem Bauch trägt oder sonst irgend welche verückten Dinge tut um nicht als Tourist erkannt zu werden.

Es geht ja nicht daraum ob er unangenehm auffällt sondern daraum was er alles tut um wie ein Einheimischer auszusehen. Das wäre so wie wenn ich als Schweizer versuchen würde mich in Bayern mit einer Lederhose zu tarnen 😄

Gruss Kurt

PS
Das Menschen unangenehm auffallen weil sie im Urlaub Kleider tragen die sie zur Witzfigur machen und manchmal nicht nur gegen den guten Geschmack verstossen sondern auch gegen die ortsüblichen Sitten, nun dieser Usus ist weit verbreitet.

Gruss Kurt
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