Botswana 2026 "zwischen" Regen und Flut

Reisebericht 18 Antworten · 1’101 Aufrufe · gestartet 11. Sept. 2026 von cheva
Themenstarter104 Beiträge · seit 201411. Sept. 2026 ·

Da wir hier über das Forum einige sehr hilfreiche Tipps erhalten haben, ebenso wie unseren Kontakt zum Buchen in Botswana gefunden haben, möchte ich in den nächsten Tagen einen kleinen Reisebericht unserer Botswana Reise 2026 zurückgeben. Reisezeit war Mai/Juni 2026

 

Route inkl. Umbuchungen:

Windhuk

Ghanzi

Maun

Savuti 2x

Linynati 2x

Ihaha 2x

Kasane 2x

Kubu Island daraus wurde Elephant Sands

Bains Baobab daraus wurde Nata Lodge

Botteti

Maun 2x

Xakanaxa 3x – daraus wurde South Gate 3x

Third Bridge2x daraus wurde dann Kwhai Elefant Pools 2x

Khwai Elephant Pools 2x, daraus wurde dann South Camp Nxai Pan 2x

Maun

Ghanzi

Windhuk

Windhoek-Frankfurt

 

Vorbereitung und allgemeine Tips:

Gebucht haben wir alles zunächst von August-Oktober 2025. Wir haben danach noch sehr viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt, was sich auch letztendlich ausgezahlt hat. 

Zuvor waren wir mehrmals in Südafrika, Nambia (über Caprivi nach Kasna und Vicfalls) und Tansania (mit Führer), aber erstmals mit Dachzelt unterwegs.

Leider mussten wir dann kurz vor der Reise, und auch währenddessen, einige Anpassungen vornehmen. Die außergewöhnlich und wochenlangen, starken Regenfälle und die früher einsetzten Okavango Flut führten dazu, dass Moremi und einige Salzpfannen ohne für uns zu großes Risiko nicht befahrbar waren.


Zuerst haben wir das Auto, dann die Unterkünfte und zum Schluss den Flug Frankfurt-Windhuk gebucht.


Das Auto (Toyota LC 79 4.0, Benzin ) hatten wir bei „Africa on wheels“ gemietet. Hat alles wunderbar geklappt. Die Kommunikation war schnell und verlässlich. Wir hatten „nur“ die Basisversicherung mit 45.000 € Selbstbehalt. Der Aufpreis, um den SB auf 2.000 NB zu senken, war viel zu hoch. Auch war uns die Haftpflichtsumme für Personenschäden zu unsicher. Wir haben also in Deutschland eine Mietwagen-Selbstbehalt-Ausschluss-Versicherung abgeschlossen, bei der eine Haftpflicht Erhöhung auf 1 Mio € (Mallorca Police) dabei war (zu weniger als 50% der Kosten wie beider Autovermietung Selbstbehaltauschluss ohne Haftpflichterhöhung selbst). Extras: Zwei Vorratsboxen für Lebensmittel, zwei zusätzliche Decken (wurde nachts sehr kalt), Zelt 140 cm breit und Sandmatten. Auch die Rückgabe war problemlos. „Kleinigkeiten“ wurden ohne Beanstandung akzeptiert.

 

Unser Garmin Navi hat ein paar Tage vor Abreise den Geist aufgegeben. Das aber nicht so schlimm, wir hatten uns bereits auf „OsmAnd Maps“ eingestellt, was sehr gut funktioniert hat. Bis auf die Strecke Savuti-Linynati (über die Cutline) wurden die Wege gut gefunden. Sogar die meisten kleinen Wege in den NP sind zu finden. Eine direkte Navigation ist da natürlich schwierig, da die Kriterien sich ständig ändern (kürzeste Strecke, beste Strecke, Wasser ausweichen usw.) Aber man sieht sich immer auf der Karte und weiß, wo man ist. Man kann sich sogar einige Profile anlegen. Anhand der OsmAnd Maps -Daten und Kategorisierungen (z.B. Tiefsand) werden die Fahrzeiten überraschend gut eingeschätzt. Bei kritischen Passagen hatten wir uns immer die Uhrzeit und KM-Stand notiert, damit wir auch wussten, wie lange wir schon unterwegs sind, und wie weit es noch ist. Vor allem, wenn man Passagen mehrmals fahren muss. Ein klassisches Navi hat uns am Ende nie gefehlt.


Für den Notfall hatten wir Starlink dabei. Man kann von EM halten was man will, aber Starlink funktioniert perfekt. Ein sehr guter Powerbank und ein USB-C Kabel sind jedoch auch noch notwendig.


Kopflampen und Taschenlampen und Campinglampe hatten wir von  „Wurkos“ dabei. Vor allem das Rotlicht war sehr angenehm.


Ein guter USB-Zigarettenanzünder-Ladeadapter war auch sehr hilfreich, da man tagsüber eigentlich immer etwas aufladen muss.




191 Beiträge · seit 200612. Sept. 2026 ·
da bin ich sehr gerne dabei. 

Liebe Grüsse, Kudu

Eines Tages wirst Du aufwachen und keine Zeit mehr haben für die Dinge, die Du immer wolltest. Tu sie jetzt. Paulo Coelho
4’388 Beiträge · seit 201512. Sept. 2026 ·
Guten Tag, Cheva, da lese ich doch gerne vom bequemen Sofa aus mit!

Schöne Grüße 

Friederike 

https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
107 Beiträge · seit 202412. Sept. 2026 ·
Für einen Reisebericht bin ich immer zu haben! Ich freue mich auf mehr! 


Liebe Grüße, Dorie

8’801 Beiträge · seit 201029. Sept. 2026 ·

Ups, warum fahr ich da nicht schon länger mit 😱?

Wobei - aktuell geht ja nicht viel... 😎.

Ich hoffe sehr, dass es hier bald weitergeht - liebe Grüße von Bele

Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
Themenstarter104 Beiträge · seit 201408. Okt. 2026 ·
sry, ich war krank. Geht jetzt weiter...
Themenstarter104 Beiträge · seit 201408. Okt. 2026 ·


Reise:

Der Flug mit Discover verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Pünktliche Abholung beim Flughafen vom Agenten von  „Africa on wheels“, die Übergabe selbst verlief ohne Probleme, der Einweiser war sehr geduldig, trotz unserer vielen Fragen (war unsere erste Dachzeltreise). Einzig die winch funktionierte nicht. Ist aber auch, wie wir dann erfahren hatten, kein Vertragsbestandteil. Einmal hätten wir ihn schon gebraucht, als wir einer Familie, die mit Hänger im Tiefsand stecken geblieben waren geholfen hatten.

Die Erste Nacht haben wir im Chameleon Backpaper in Windhuk verbracht, war günstig und zweckmäßig. Zum Shopping fuhren wir in die Groove Mall, etwas schwierig zu parken wegen dem Dachzelt (Tiefgarage geht damit nicht).  Abendessen nahmen wir im Chameleon zu uns, das Potje-Gericht war sehr lecker, das Frühstück am nächsten Morgen einfach, aber auch ok.

Wir fuhren früh los, über die Grenze nach Ghanzi. Die Straße war vollkommen ok. Übernachtet haben wir in der Palm-Afrique-Lodge (in der Nebensaison sehr leer). Abendessen und Frühstück fand als Buffet statt.So konnten wir die ersten Nächte im Dachzelt und das campen in der Zivilisation gut testen. Hat aber von Anfang an sehr gut geklappt. 

In Ghanzi haben wir eine Sim gekauft. Im Ghanzi Craft Shop haben wir die ersten Mitbringsel - sehr schöne sehr schöner Armbänder (aus Schalen von Straußeneiern) und Ketten gekauft. Ein wirklich empfehlenswerter kleiner Laden einer Community!

Dann ging es weiter nach Maun. Unterwegs "durften" wir einige Pula an die notleidende Verkerhspolizei in Bar spenden....

Shopping in der Mall of Maun und vorab Zahlung der Parkfees für den Chobe-NP. Gecampt haben wir in Sitatunga Camping (mit eigener Toilette und Dusche am Stellplatz). .Dort haben wir uns mit unserem Botswana Kontakt getroffen und die konkrete Route nochmal detailliert durchgesprochen. Dinner nahmen wir im Camp zu uns (sehr gutes Steak!).

Am nächsten Morgen fuhren wir über Mopane nach Savuti. Die Straße war sehr viel schlechter und hatte viele Pottholes. Nach einiger Zeit ging die Straße dann in eine Gravel Road über. Wir haben uns kurz darauf einem Rangerfahrzeug „angeschlossen“, konnten einfach hinterherfahren, weil wir dann wussten, wo man auf der Straße am Sichersten fährt und welche Umfahrungen die Besten sind. Nach dem Mopane Gate fuhren wir erst ein paar km die Depression lang, (inkl. erste Sichtungen) und wechselten dann zur Sandrich-Road (gut durchgekommen). In Savuti gibt es einen kleinen Laden am Eingang sowie im Camp-Inneren. Man kann Starlink leihen und Feuerholz kaufen (meines war noch sehr nass!! ) Bei unserer Abend Tour haben wir schöne Baobabs, viele  Giraffen und zwei Löwen gesichtet. Nachts wurde es schon etwas kälter. Am nächsten Tag sind wir einmal im Tiefsand stecken geblieben, passenderweise am Sable Hill (aufgesetzt), konnten uns aber fix befreien. Insgesamt schöne Sichtungen gehabt.

zuletzt bearbeitet 08. Okt. 2026
Themenstarter104 Beiträge · seit 201408. Okt. 2026 ·



zuletzt bearbeitet 08. Okt. 2026
Themenstarter104 Beiträge · seit 201408. Okt. 2026 ·

Nach zwei Nächten fuhren wir weiter nach Linyanti. Der Ranger hatte uns zwar die kürzere Route am Fluss lang empfohlen, aber da dort einige Wasser-Durchfahrten zu erwarten waren und wir das nicht wollten, sind wir die Cutline zum Goha Gate und dann wieder hoch nach Linyanti gefahren. Nur ein paar kleines Wasserdurchfahrten. Die lämgerne und sehr einsamen Tiefsandpassagen waren problemlos für uns zu fahren.  Am nächsten Tag trafen wir eine zwei Südafrikaner,  die sich auf der anderen Route zwei platte Reifen bei einer Wasserdurchfahrt geholt hatten. Wir hatten mit unserer Route also Glück gehabt. Knapp hinter dem Savuti Airstrip sahen wir drei junge Wildhunde direkt neben der Straße, alleine und mit Ruhe, eine sehr schöne Sichtung.

Der Linyanti Campsite (2 Nächte) hat uns sehr gut gefallen. Die Sicht auf die Sümpfe,  die wir vor vielen Jahren schon von der Namibia Seite aus gesehen hatten, war sehr schön. Die Elefanten waren allerdings etwa unruhig dort. Unser Nachbar auf dem Campsite hatte Stress mit einem Elefanten, der das Auto „wegräumen“ wollte, das Auto stand wohl unter dem Baum, wo er Früchte ernten wollte. Ein paar Macken von den Stoßzähnen waren das Resultat, und eine  junge Frau,  die sich ins Auto geflüchtet hatte,  war ziemlich schockiert.

Leider kann man in Linyanti nicht viele Gamedrives machen, zumal es auch sehr bewaldet ist. Vom unserem Campground aus, hatten wir aber sehr viele Tiere beobachten können, Flusspferde, Elefanten, Giraffen, Affen, Springböcke Wasserböcke, Warzenschweine, eine Hyäne und viele Vögel. Aber als Highlight entdeckten wir zwei schlafende männliche Löwen bei unserer Abend-Pirschfahr, aber nur weil wir einen Tipp erhalten hatten.

zuletzt bearbeitet 08. Okt. 2026
Themenstarter104 Beiträge · seit 201408. Okt. 2026 ·


Themenstarter104 Beiträge · seit 201423. Okt. 2026 ·

Nach zwei Nächten ging es weiter nach Ihaha. Wir sind früh los gefahren; ein anderer Camper mit Trailer,  der eine Stunde später los ist mit dem gleichen Ziel, blieb auf der Cutline Richtung Goha Gate im Tiefsand stecken, und musste vom Militär rausgezogen werden.Wir sind aber sehr gut durchgekommen.

Bei Muchenje konnte man am Straßenrand wieder Gemüse einkaufen und übers Ngoma Gate sind wir wieder rein in den Chobe NP gefahren. Mir hat der Bereich bis nach Ihaha sehr gut gefallen. Wir haben viele Baobabs, erstmal Rappenantilopen (eine große Herde) und viele Giraffen gesehen.

Ihaha selbst gefiel uns ebenso gut, wir hatten eine wunderbare Sicht direkt unten am Fluss. Sehr gepflegter Campsite No.10, bei Ankunft mussten wir eine Gruppe Giraffen von unserem Stellplatz „vertreiben“.

Vor ein paar Wochen waren Löwen vor den Abulutions gesichtet worden, der Ranger hat uns die Bilder gezeigt, sehr interessant. Leider hatten wir selbst während unserer Zeit im Chobe keine Katzen- bzw. Löwen-Sichtung

In der Gegend des Serondella-Picknick-Site war es sehr trubelig. Die Fahrer der Gamedrive-Fahrzeuge sind gegenüber Selbstfahrern nicht sehr gesprächig was Sichtungen oder Tipps angeht. Außerdem ist das Gebiet etwas unübersichtlich und zu groß um gezielt Punkte anzufahren oder zu können.

Nach zwei Nächten ging es für uns dann weiter nach Kasane in die Chobe River Cottages, sehr schöne Chalets, heller Garten mit Zugang zum Chobe-River mit eigenem kleinem Pool. War sehr angenehm, endlich mal wieder ein „normales Bett“ zu haben und Vorräte auffüllen zu können, letzteres allerdings nur eingeschränkt, da wir recht bald Veterinär Grenzen durchfahren mussten.

Abends unternahmen wir eine sehr schöne Sundowner-Bootstour inkl. planschender Elefanten vor der untergehenden Sonne. Gebucht hatten wir extra ein kleines Boot mit nur 12 Teilnehmern.

Bei der Community am Ortseingang von Kasane, kann man günstig schöne Flechtkörbe erwerben. Viel besser, als bei den unzähligen Touristenbuden am Straßenrand in Kasane Stadt.

Aufgrund der Regenfälle im April/ Mai mussten wir nun die ersten Umbuchungen vornehmen. Statt nach Kubu-Island und Baines Baobab zu übernachten (die beide geschlossen waren), fuhren wir weiter nach Elephant Sands und in die Nata Lodge.

Bemerkenswert war, dass es hinter Kasane eine LKW Schlange von mind. 12 km Länge gab. Ursache dafür waren Probleme bei der Abfertigung und Einreise nach Sambia und Zimbabwe.

Der Weg nach Süden bescherte uns wieder viele Pottholes, einen überraschenden Coffee-Shop/Wagen am Straßenrand (mit sehr leckerem Cappuccino) und sehr viel Baustellen.

Elephant Sands hat uns überraschenderweise sehr gut gefallen. Zwar campen dort wohl oft Overländer und Gruppen, aber während unseres Aufenthaltes war der Campsite selbst relativ leer, so dass wir einen Platz direkt am See belegen konnten. Nachts wurde es erstmals richtig kalt. Da dort in der Umgebung nur Graslandschaft war, sind die Elefanten immer mal wieder „lautlos“ aufgetaucht um am Wasserloch zu trinken. Abends gab es für uns dann lecker BBQ im Restaurant.

Weiter ging es zur Nata Lodge. Insgesamt gefiel es uns dort auf dem Campground nicht so gut, das Gelände ist irgendwie zu groß und unpersönlich. Der Ausflug ins Nata Bird Sancury begeisterte uns dagegen sehr. Wir haben zB. eine Gruppe von Löfflern gesehen, die ersten Salzpfannen sowie Gnus im roten Sonnenuntergang. Allerdings genossen wir unseren Sundowner lieber unterwegs, statt die Zeit auf der (für uns zu trubeligen) Aussichts-Plattform zu verbringen.

Das Abendessen im Restaurant war (trotz sehr eingeschränkter Karte) sehr lecker; später, auf dem Weg zu unserem Auto, entdeckten wir noch Buschbabies im Gebüsch.

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Themenstarter104 Beiträge · seit 201423. Okt. 2026 ·

Am nächsten Morgen ging es früh (mit sehr vielen Pottholes) weiter nach Khumaga am Boteti. Uns wurde dringend geraten, nicht die Sandpiste vom Phuduhudu Gate zu nehmen. Leider war die Alternativroute mit der Fähre über den Boteti. Die Auf und Abfahrt auf die Fähre führte durch ziemlich tiefes Wasser, da die Jungs wohl nicht so weit schieben wollten oder konnten. Beim Auffahren auf die Fähre ging das Wasser kurzfristig bis zu Türe (in den Kofferraum drang zum Glück nur wenig Wasser ein). Unsere Nachbarn auf dem Campingplatz hatten dabei mehr zu leiden -  sie mussten zwei Tage lang Auto und Klamotten trocknen (sie waren mit ihrem Trailer im Wasser kurz stecken geblieben nach der Abfahrt von der Fähre).

Am Boteti River konnte man sehr gut die Zebra-Migration beobachten. Es waren viele Zebras am Fluss, aber einige Strecken waren auch sehr tiefsandig. Für die Weiterfahrt haben wir uns entschieden, die Tiefsandstrecke von den Hippo Pools nach Phuduhudu zu fahren, statt die Fähre zu nehmen. Das Risiko einer Wasserdurchfahrt zur Fähre war uns bei steigenden Wasserpegel des Flusses zu groß. Die Fahrt zur A3 dauerte ca. eine Stunde und war gut machbar, im Sommer jedoch bei höherer Temperaturen soll diese Route richtig schwierig zu fahren sein.

In Maun konnten wir uns dann in den Maun Studios erholen und wieder unsere Vorräte auffüllen. Leckeres Dinner hatten wir in der Okavango Brewery Company (gut) und Marc`s Eatery (sehr lecker , Filetsteak mit Kalahari Trüffel).

Aufgrund des vielen Regens und der früher einsetzten Okavango Flut mussten wir auch hier einige Buchungen anpassen. Unser erstes Ziel war dann, statt drei Nächte Xakanaxa, drei Nächte am South Gate. Auf dem Weg dorthin gab es nur wenige Tiere zu sehen. Leider waren wegen Überflutungen nur sehr wenige Gamedrives möglich. Spektakulär jedoch war ein vom Löwenrudel erlegter Elefant in der Nähe des North Gate / Khwais.

Nervig für uns war am letzten Abend, dass eine Affenhorde kurz vor Dunkelheit sich den Baum über uns ausgesucht hatte. Wir mussten dann das Auto etwas umparken, um den Affenausscheidungen zu entkommen. Elefanten, eine Hyäne und ein Honigdachs haben uns auf unserem Campingplatz besucht. Am nächsten Morgen fuhren wir sehr früh weiter.

Die Wasserquerung hinter Khwai in Richtung Norden war ok, wir wussten von unseren Campnachbarn, auf welcher Seite man das Wasser durchqueren musste.

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Weiter gings zum Elephants Pool Camping. Leider scheinen die Elefanten die Hinweis-Schilder immer wieder zu zerstören. Der Weg war für uns nicht einfach zu finden, auch andere Besucher hatten Mühe damit und erreichten den Campsite erst völlig entnervt in der Dunkelheit.

Die Mokoro Tour  war ganz nett aber nichts Spektakuläres. Elefanten und Hippos streiften immer wieder sehr nah an unserem Stellplatz vorbei. Morgens gab es etwas Aufregung, Löwen kamen in die Nähe des Camps (unüberhörbar). Letztendlich wurden die Löwen jedoch nicht gesichtet.

Nach zwei Nächten fuhren wir wieder Richtung Maun. Mitten auf dem Weg lag ein Löwenrudel bei einer toten Giraffe.

In Maun mussten wir fix shoppen, um wieder weiter nochmal nach Khumaga Camping (Ersatzbuchung, wieder über Phuduhudu Gate) zu fahren. Am nächsten Morgen ging es dann zum South Camp in der Naxi Pan für zwei Nächte. Leider konnten wir  unsere Baines Baobab Buchung nicht nachholen. Und leider gab es auch Chaos im South Camp, da unsere gebuchte Campsite schon belegt wurde von einer größeren Gruppe. Wir mussten dann mit einem Ersatzstellplatz vorliebnehmen. Das große Wasserloch in der Nähe war sehr schön. Auf dem Rückweg machten wir noch einen Abstecher zu Baines Baobab, was mittlerweile teilweise wieder geöffnet war. Kurz vor dem Gate halfen wir dann einer Familie mit Trailer aus dem Tiefsand heraus.

Zurück ging es über Maun (nochmal Maun Studios und Marc`s Eatery) über Ghanzi nach Windhuk. Die letzte Nacht verbrachten wir wieder im Chamäleon Backpapper mit sehr leckerem BBQ. Am nächsten Tag eine völlig unkomplizierte Rückgabe unseres Autos bei der Autovermietung am nächsten Tag. Einige kleine Wehwehchen wurden ohne Nachzahlungsforderungen akzeptiert
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zuletzt bearbeitet 23. Okt. 2026
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Fazit

Trotz der Umbuchungen war es eine sehr schöne Tour. Nachteilig war natürlich das viele Wasser und daß die Gebiete dicht belaubt waren. Dementsprechend war es sehr schwer, Tiere zu sehen oder vor allem Katzen zu finden. Nachts wurde es wie erwartet auch merklich kälter.

Glück hatten wir mit dem Wetter, die ganze Zeit über war es trocken; bis eine Woche vor und dann eine Woche nach unserer Reise hat es geregnet. Die Campsites waren relativ leer, was für uns recht angenehm war.

Wir hatten vorab sehr viel Zeit in die Vorbereitung gesteckt, dies hat sich nach unserer Ansicht auch wirklich gelohnt 😊.


Insgesamt war es eine sehr schöne Tour, und doch nochmal anders als Namibia, SA oder Tansania. 

zuletzt bearbeitet 23. Okt. 2026
Themenstarter104 Beiträge · seit 201423. Okt. 2026 ·