Hallo zusammen,
ich bedanke mich für eure Resonanz und antworte mal auf eure Anmerkungen und Fragen.
Makra schrieb:Hat Spaß gemacht, dich auf dieser ungewöhnlichen Reise zu begleiten - danke dafür!
Also, falls du noch einen weiteren Bericht zusammenkriegst - ich hab nix dagegen ! 😉
Zu Jordanien könnte ich evtl. noch was zusammenpinseln. Zu Afrika, gab es schon diverse Berichte. Da müsste ich mal schauen, was noch fehlt.
Mannati schrieb:Am Meisten freut mich, dass alle Entbehrungen, Unannehmlichkeiten, Verletzungen und Schmerzen, die mit solchen Touren unweigerlich verbunden sind, Dich nicht von weiteren Abenteuern abgehalten haben. Ich habe eher den Eindruck, es hat Dich noch mehr angestachelt. 😄
Tatsächlich war das so wie ein Dosenöffner für Afrika. Danach kam dann meine Namib-Durchquerung im Südsommer. Meine damalige Anfrage 1998 im Vorläuferforum erbrachte die Antworten, es sei unmöglich, zu heiß, die Entfernungen zu groß, die Pisten zu schlecht und das habe noch niemand gemacht. „Dann wird es ja mal Zeit“, dachte ich mir.
UDi schrieb:
Wohin geht denn die nächste Tour?
Tatsächlich wollte ich die Tour dieses Jahr zum 30-jährigen Jubiläum wiederholen, aber das wird aus beruflichen Gründen leider nicht klappen. Daher ist noch nichts in Planung.
Habicht1864 schrieb:
Mich würde noch interessieren, was den besonderen Reiz dieser Reise für dich ausgemacht hat. Ich meine, weil das ja doch erhebliche Strapazen waren, mal abgesehen von den Moskitos. Und um noch mal eine Vorstellung von den Dimensionen zu bekommen, wie lange warst du denn dafür unterwegs?
Für mich war einfach interessant, etwas zu machen, was nicht jeder macht, weite Landschaften zu erleben und zu sehen, was machbar ist. Konfuzius sagte mal, „Wenige sind, die die Macht des Geistes kennen“. Ich wollte einfach schauen, was für mich geht. Und körperlich war das tatsächlich recht locker machbar. Die Moskitos sind tatsächlich der Punkt, der eine solche Tour scheitern lassen kann. Selbst wenn ich in Rekordzeit ins Zelt bin, waren innerhalb der paar Sekunden ein halbes Dutzend Vampire im Zelt. Da ist die ganze Nacht Gesumme um die Ohren.
Insgesamt hatte ich am Ende 2.650 km auf dem Tacho und sechs Wochen Zeit. Wenn ich radelfreie Tage (fünf in Dawson, drei in Inuvik, drei bei Banff, einzelne Tage am Portage Gletscher, Denali, Fairbanks) abziehe, bin ich etwa vier Wochen geradelt.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...