ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201022. Feb. 2026 ·
30. Januar 2026: Mohave Bush Camp (Tuli Wilderness) / (Teil 1 - der Morgen)
Unser erster so richtiger Urlaubstag 🙂! Wobei 😵 ..... Urlaub 😕 ??? Um 5 Uhr gibt es Frühstück.... 🙄 Nein, alles gut - die Langweilertruppe sitzt pünktlich bei Kaffee, Tee, Müsli und Keksen am Tisch. Danach geht es um 5.30 Uhr los, heute werden wir sowohl vormittags als auch nachmittags jeweils einen Gamedrive machen.
Noch vor Sonnenaufgang verlassen wir das Camp und treffen kurz darauf auf die große Elandherde, die hier ihre Heimat zu haben scheint (wir werden sie öfters in dieser Gegend antreffen). Der Anblick mit der großen Klippe - Eagles Rock genannt - im Hintergrund ist wunderschön! Natürlich darf auch ein Gnu nicht fehlen 😛 .
Es gibt auch ein paar kleine Elands - generell sind aber alle recht scheu, es gibt hier eben nicht so viele Touristen, wenn es hoch kommt, sind mal drei oder vier Fahrzeuge von Tuli Wilderness unterwegs, ansonsten darf hier niemand herumfahren.
Diese Beschreibung trifft aus meiner Sicht übrigens zu 100% zu!
Freudig fahren wir dem Sonnenaufgang entgegen.
Ich hatte ja schon erwähnt, dass in den Fahrspuren ständig Vögel unterwegs sind, unter anderem und auch sehr zahlreich trifft man auf Wachteln, die meistens panisch auffliegen, nachdem sie eine zeitlang vor dem Wagen hergerannt sind. Diese hier - Common Button Quails - machen sich zu Fuß nach rechts aus dem nicht vorhandenen Staub. Leider ist es noch recht dunkel und die Herrschaften sind sehr flott und quirlig unterwegs - aber als Beweisfotos müsste das reichen. Ich denke, Matthias hat besser Bilder von später, denn wir mussten auf seine Bitte hin gefühlt 100 mal wegen dieser Flattermänner (es gab wohl verschiedene Sorten im Angebot) anhalten 😛 😗 .
Inmitten der zauberhaften Landschaft trifft man immer wieder auf (vermeintlich?) glückliche Tiere, über das Futter- und Wasserangebot kann aktuell auf jeden Fall nicht gemeckert werden:
Sind die nicht süß 😘 ?
Auch wir sind glücklich (denke ich jetzt zumindest mal 😉 ) über die herrlichen Temperaturen, das perfekte Wetter und die schöne Landschaft, durch die wir in aller Ruhe cruisen!
Danke Tanja für das Foto:
Wie gesagt, Elefanten sind keine Mangelware:
Landschaft auch nicht:
Sobald die Sonne richtig da ist, wird alles wieder qietschgrün!
Wir kommen wieder zum Motloutse River
und die Adleraugen unter uns entdecken am anderen Flussufer eine kleine Löwenfamilie. In der Trockenzeit führt der Fluss kein Wasser und man kann so den Löwen, die sich oft am Ufer aufhalten, hinterher fahren. Wir haben keine Chance, zu ihnen zu gelangen, von daher gibt es nur diese Suchbilder:
Einen Löwenvater gibt es auch:
Ich bin nur bedingt traurig, dass wir nicht näher herankommen, ich finde das Gesamtarrangement sehr schön:
Trotzdem versuche ich mich natürlich auch mit ein paar Fotos der lustigen Löwenkinder:
Zwischendurch schweifen die Blicke immer mal wieder zu den Vögel - hier denke ich, dass es Queleas sind, auch wenn meine Merlin-App etwas anderes sagt:
Wir ändern unseren Standort ein wenig und beobachten die ganze Löwenfamilie beim Trinken, bzw. Ruhen, später klettern die Kleinen noch auf einem Baumstamm herum:
Das soll's mal mit schlechten Löwenbildern gewesen sein 😐 , jetzt kommen die schlechten Vogel-Pics 😄 :
Ein Brown-hooded Kingfisher idyllisch, aber leider weit weg überm Fluss sitzend:
Und ein Woodland-Kingfisher, auch nicht sehr kooperativ. Die "Woodies" haben uns die ganze Reise über verfolgt, ihr Gesang war überall zu hören (außer in der Kalahari, wenn ich mich richtig erinnere) und die hübschen Vögel selber waren auch oft zu sehen, aber - wie ich finde - schwer zu fotografieren!
Und noch ein schlechtes Foto, aber wie die anderen auch für die Statistik - ein Jacobin Couckoo
Habe ich erwähnt, dass es hier viele Elefanten gibt 😎 ?
Wir fahren nun in ein Trockenflussbett ein und es kommen leichte Huab-Gefühle bei mir auf:
Raus aus dem Flussbett
und rein in die gelben Blümchen, die ja eigentlich gar nicht niedlich Devils Thorn heißen
Elefanten und Impalas
Und dann nur noch Elefanten - beim kollektiven Mampfen 🙂 !
Und wer hätte es gedacht - die nächste Sichtung sind...... Elefanten 🤪 :
Sie sind gerade dabei, den Fluss zu überqueren, für die Kleinen ist es gar nicht so einfach, die Böschung am anderen Ufer zu erklimmen:
Wir wechseln mal zu Impalas
Diese beiden liefern sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen:
Southern Carmine Bee-Eater sieht man hier auch sehr viele:
Und wir rollen weiter.....es gibt immer etwas zu entdecken (und wenn es "nur" Elefanten sind 😉 ).
Das hier ist ein junger Lesser grey Shrike
und hier ist er nochmal zu sehen - das Foto soll zeigen, wie viel Flugbetrieb in der Luft herrscht (man beachte die photobomb direkt neben ihm) :
Hier die erwachsene Ausführung des Shrikes (es gab unterwegs viele Möglichkeiten, richtig schöne Bilder von denen zu machen, aber ich habs irgendwie vepennt, manchmal war ich auch einfach fotografiermüde....)
Dann noch ein African Pipit
und schon nähern wir uns unserem Frühstücksplatz, wo sich aber gerade ein Schakal herumtreibt:
Er posiert zunächst hübsch in den Blümchen,
markiert dann sein Revier 🤢 ,
und macht sich dann vom Acker.
Nun wird es wirklich Zeit für eine Frühstückspause (wobei es erst 8.30 Uhr ist, und wir haben schon so viel gesehen 😮 !) - direkt am Fluss mit Blick auf den Eagles Rock, schöner geht es kaum!
So, und ich brauch jetzt auch eine Pause - bis morgen dann!
fotomatte2’524 Beiträge · seit 200923. Feb. 2026 ·
Guten Morgen, Mabele,
da ist aber mächtig der Safarigaul mit dir durchgegangen. 😛 Von wegen: "...denn wir mussten auf seine Bitte hin gefühlt 100 mal wegen dieser Flattermänner ( es gab wohl verschiedene Sorten im Angebot ) anhalten."
Gegendarstellung: 1. die Flattermänner waren zu exakt 50 % Flätterweiber, die Tierle mit dem poetischen deutschen Namen Laufhühnchen, oder eben Kurrichane Button Quail, treten nämlich immer paarweise auf. 2. es gibt keine weiteren Sorten, wohl aber Arten. Um genau zu sein die Harlequin Quail. Beide Spezies übrigens Erstsichtungen. 3. wenn man bei der 100 die letzte Stelle streicht, dürfte die annähernd richtige Zahl an Wachtelstopps genannt sein. ( Wegen den Grautieren wurde in Potenzen höheren Zahlen gestoppt, wie man ja eindrücklich an deiner Bilderflut sehen kann ). 😗 😗 😎
Und wenn wir schon bei den Erstsichtungen sind, sollte der bislang namenlosen Drossel auch noch die korrekte Bezeichnung Karoo Thrush spendiert werden.
Jedenfalls freue auch ich mich, die Reise auf diese Weise ganz bequem im Sessel vor dem Ofen nochmals Revue passieren zu lassen.
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201023. Feb. 2026 ·
Guten Abend Matte,
fotomatte schrieb: Gegendarstellung:
Ich könnte jetzt natürlich auch mit einer Gegendarstellung zur Gegendarstellung ums Eck kommen, aber wir wissen ja aus anderen Threads hier im Forum, wo das hinführen kann , das will ich niemandem hier zumuten 😎 . Ich denke, wir klären das besser intern 😎 😛 !
Und wenn wir schon bei den Erstsichtungen sind, sollte der bislang namenlosen Drossel auch noch die korrekte Bezeichnung Karoo Thrush spendiert werden.
Meinst du die im Sunrock Guesthouse?
Jedenfalls freue auch ich mich, die Reise auf diese Weise ganz bequem im Sessel vor dem Ofen nochmals Revue passieren zu lassen.
Ich glaube, ich muss mal mehr Fehler einbauen, damit du bisschen aktiver werden musst 😛 , das klingt mir dann doch zu faul und bequem... 😗 .
fotomatte schrieb: 1. die Flattermänner waren zu exakt 50 % Flätterweiber, die Tierle mit dem poetischen deutschen Namen Laufhühnchen, oder eben Kurrichane Button Quail, treten nämlich immer paarweise auf.
Lieber Matte, Danke, dass Du den Namen Laufhühnchen nennst! 🤩 Hier hatte ich mit Bele an anderer Stelle schon einen Austausch und der Name „Wachtel“ kam ins Spiel… 😗 Roberts‘s und Merlin sagten mir für Kurrichane Button Quail genau diesen deutschen Namen: Laufhühnchen! Jetzt kann ich hier einen Haken dran machen!
Liebe Grüße von Couch zu Sofa, Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201023. Feb. 2026 ·
tigris schrieb: Hier hatte ich mit Bele an anderer Stelle schon einen Austausch und der Name „Wachtel“ kam ins Spiel… 😗
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201023. Feb. 2026 ·
30. Januar 2026: Mohave Bush Camp (Tuli Wilderness) / (Teil 3)
So sieht das "richtige" (warm) breakfast aus:
Verhungert ist vermutlich noch niemand in den Unterkünften von Tuli Wilderness 😎 .
Die sehr heiße Mittagszeit kann man hier gut überstehen. Der überdachte Sitzplatz ist erstens sehr gemütlich und zweitens weht immer ein leichtes Lüftchen durch (danke Tanja fürs Foto).
Da die Couch und die Sessel immer im Schatten sind, heizt sich auch nichts wirklich auf. Man kann hier Akkus u.ä. laden, ein bisschen in die Landschaft schauen, sich aus dem Kühlschrank bedienen, auf der kleinen Terrasse aufs Wasserloch schauen, im kleinen Becken die Füße (oder auch den ganzen Körper) kühlen, den Vögeln im Camp nachjagen oder einfach nichts tun!
Im Hintergrund sieht man die Feuerstelle und dann das Chalet von Tanja und Uwe, dahinter liegen noch zwei baugleiche, und auf der anderen Seite der Lapa sind die beiden Bungalows von Simone und von Elke+Uwe. Diese beiden haben allerdings nur französische Betten. Auf dem Gelände gibt es auch noch eine öffentliche Toilette und Dusche, früher wurden die von den Chaletbewohnern genutzt, als es noch keine Sanitärräume direkt bei den Häusern gab.
Wenn es einem nicht zu heiß ist, gibt es immer etwas zu beobachten und zu fotografieren:
Long-billed Crombec
Woodland Kingfisher
Um 16.30 Uhr machen wir uns wieder auf den Weg - nicht ohne voher Snacks und Kaffee /Tee /Saft serviert bekommen zu haben!
Natürlich treffen wir wieder auf diverse Vögelchen, meistens die üblichen Verdächtigen.
Lesser grey Shrike
Marico Flycatcher
Jacobin Couckoo
Sabota Lark
Danach tut sich - zumindest auf meiner Speicherkarte - ca. 15 Minuten nichts. Und dann treffen wir auf den Star des Abends 🤩
Aus den sozialen Medien wusste ich /wussten wir, dass es hier irgendwo Braune Hyänen gibt. Und plötzlich liegt eine im Gras (mal wieder ein etwas unwirklicher Anblick, braune Hyäne in grünem Dschungel 🤪 ).
Es ist nicht ganz einfach, durch das viele Gras das Tier zu erwischen - ich habe viele knackscharfe Fotos von Stängeln 😛 !
Sie putzt sich,
gähnt ein paar Mal herzhaft
und macht sich dann langsam durchs Gebüsch davon.
Kurz sehen wir sie noch auf den Felsen
und das war's dann - Ende der Vorstellung 🙄 !
Hier soll der Bau sein
und SK verspricht uns, dass wir morgen noch einmal hier vorbeischauen werden!
Es ist inzwischen schon 18 Uhr durch, wir fahren wieder zurück vom Hyena-Den, der sich auf dem Weg Richtung Serolo Camp befindet, und entdecken im letzten schönen Licht einen weiteren Schreiadler:
Inzwischen ist der Mond aufgegangen und wir genießen es, bei dieser schönen Stimmung durch das Konzessionsgebiet zu fahren.
Das Licht reicht gerade noch aus für diesen Kittlitz's Plover
und dann ist es Zeit für unseren Sundowner (eigentlich sind wir zu spät dran, es ist eher ein Moonriser).
Danach ist die Fahrt aber noch nicht zu Ende, SK fährt im Mondschein (wie heißt der Stern rechts daneben?) ins Flussbett ein
und schaut mit seinem Scheinwerfer, ob es noch etwas zu entdecken gibt. Und tatsächlich: als toller Abschluss des Tages entdecken wir noch eine Fiery-necked Nightjar 🤩 !
Im Camp wird uns alsbald ein leckeres Abendessen serviert, als Hauptgang gibt es panierte Hühnersteaks mit Gemüse-Couscous, grünen Bohnen und Blumenkohl in einer deftigen Soße.
Wow, das war wirklich ein langer Tag mit sehr vielen Erlebnissen 🙂 ! Ich bin schon gespannt, wie es morgen weitergeht!
fotomatte2’524 Beiträge · seit 200923. Feb. 2026 ·
Hallöle ihr Zwei,
den Namen "Kampfwachtel" habe ich noch nie gehört. Wegen der Drossel: ja genau, die vom Sunrock Guesthouse. Zunächst hatte ich die ja als Kurrichane Thrush gebucht ( da es die Karoo Thrush in meinem Newman´s Guide ( 2002 ) gar nicht gibt, ist wohl erst später zur eigenen Art erhoben worden ), konnte aber im Nachgang als Erstsichtung vermerkt werden.
Ich gratuliere zum Fund der Brownie. Wirklich wunderschön die im grünen statt braunem Grass zu sehen und ja, du hast sie doch scharf abgelichtet. Bravo! Ich genieße es mit euch durch diese tolle Landschaft zu schaukeln. Und mir gefallen die Löwen auch sehr am Flussufer, obschon sie klein sind. Löwen in situ! Danke fürs Berichten. Liebe Grüsse von Katrin
an die Lapa und den woodland kingfisher kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ein paar von uns haben versucht in der Mittagshitze, den kingfisher mit der Kamera zu erwischen, sobald er aus seiner Baumhöhle wieder ausfliegt. Aber was soll ich sagen, er wollte einfach nicht mehr rauskommen 😄
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201025. Feb. 2026 ·
fotomatte schrieb: Wegen der Drossel: ja genau, die vom Sunrock Guesthouse. Zunächst hatte ich die ja als Kurrichane Thrush gebucht ( da es die Karoo Thrush in meinem Newman´s Guide ( 2002 ) gar nicht gibt, ist wohl erst später zur eigenen Art erhoben worden ), konnte aber im Nachgang als Erstsichtung vermerkt werden. Grüßle, Matte
Alles klar, das werde ich noch ergänzen, danke!
Sadie schrieb:Ich gratuliere zum Fund der Brownie. Wirklich wunderschön die im grünen statt braunem Grass zu sehen und ja, du hast sie doch scharf abgelichtet. Bravo!
Hallo Katrin, die Brownie haben natürlich die Guides von Tuli Wilderness entdeckt. Es sind dort meistens zwei, manchmal auch drei Fahrzeuge unterwegs (eines von Mohave und die anderen von Serolo aus) und sie sind per Funk verbunden. Außerdem ist der Hyänenbau dort ganz in der Nähe, wo sie im Gras lag, also nicht soooo schwierig. Aber wir sollten noch merken, dass es nicht selbstversändlich ist, sie anzutreffen 🤨 ! Liebe Grüße zurück!
Tom2008 schrieb:Hallo Bele, an die Lapa und den woodland kingfisher kann ich mich noch sehr gut erinnern. Ein paar von uns haben versucht in der Mittagshitze, den kingfisher mit der Kamera zu erwischen, sobald er aus seiner Baumhöhle wieder ausfliegt.
Ich glaube, davon hab ich ein Foto 😄 !
Aber was soll ich sagen, er wollte einfach nicht mehr rauskommen 😄
Ich hoffe, ich kann dich vom Gegenteil überzeugen - ich glaube nämlich, dass ich ein Foto davon habe, wie er rauskommt, muss mir das aber noch in Ruhe anschauen, die Qulität wird vermutlich bäääh sein 🙄 .
So, nachdem mich das normale Leben wieder im Griff hat, wird es hier erst heute Nachmittag weitergehen!
Bis dahin liebe Grüße von Bele und danke an alle Mitlesenden, Kommentierenden und Dankebuttondrückenden - es freut mich sehr, dass so viele dabei sind 🙂 😘 !
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201025. Feb. 2026 ·
31. Januar 2026 (Teil 1) : Mohave Bush Camp (Tuli Wilderness) / Eagle Rock
Heute wollen wir den Eagle Rock „besteigen“ (ganz so wild wird es nicht, man erläuft ihn eher). Dort brütet – wenn auch nicht zu unserer Jahreszeit – seit vielen Jahren ein Paar Verreaux‘ Eagle (Felsenadler), das sind recht große Adler mit ca. 2m Flügelspannweite! Natürlich haben wir schon vorher von der Möglichkeit, diese Felsklippe zu erklimmen, gehört und auch, dass man von dort oben einen tollen Blick haben soll – wir sind also freudig gespannt 🤩 !
SK erklärt uns, dass wir zuerst noch eine kleine Runde fahren, bis es richtig hell ist, damit wir auch gutes Licht für die Aktion haben. Wir haben eh schon riesiges Glück, dass uns heute ein wolkenloser Himmel mit guter Sicht erwartet – es ist also angerichtet!
5.48 Uhr - kurzer Löwen-Check am Flussbett: niemand daheim!
Ein bisschen Beifang gibt es auf der Fahrt durchs Trockenflussbett (eines kleineren Flusses, ich glaube, es ist der, der auch am Camp „vorbeifließt“ und den wir gestern schon gefahren sind):
Ein junger Fork-tailed Drongo
African Hoopoe
Das ist vermutlich ein Wahlberg’s Eagle
Nun sind wir wieder im Flussbett des Motloutse Rivers und haben den Eagle Rock schon im Blickfeld.
Für diesen gestreng dreinschauenden Greif halten wir aber natürlich an, es ist vermutlich ein junger Lesser Spotted Eagle.
Eigentlich wäre es ein perfekter Platz um schöne Fotos im Abflug zu machen, aber wie immer sitzt der Vogel bei solch tollen Bedingungen wie festgenagelt und dreht höchstens mal den Kopf 🙄 .
Nicht mal das einfliegende Täubchen kann ihn zum Abfliegen motivieren, er schaut nur kurz etwas irritiert aus dem Federkleid.
Gut, dann fahren wir eben weiter, wobei SK zunächst mal auf der Strecke, die aus dem Flussbett führt, den Tisch abräumen muss, das Abendessen der Elefanten liegt da noch herum…
Leider schafft es meine Kamera nicht, die Perspektive bei der Fahrt zum Eagle Rock richtig einzufangen 🙁 . Man fährt zunächst einen niedrigeren, aber längeren Bergrücken hinauf, um dann von oben einen schönen Blick (den Ihr euch jetzt einfach denken müsst 😗 ) in das Tal vor dem Höhenzug, der mit der Klippe über dem Fluss endet, zu haben.
Auf Google Maps kann man gut den schmalen längeren ersten Felsrücken und weiter nördlich den von Eagles Rock erkennen. Das Kreuz markiert unser Ziel, den Aussichtspunkt ganz oben. Das Gebiet rechts vom Fluss gehört laut SK bereits zum Mashatu Game Reserve.
Wenn man genau hinschaut, kann man erkennen, dass wir vom Hausherrn schon erwartet werden!
Unser Weg führt links nach oben, auf dem Foto weiter oben kann man bei den Felsbrocken auf der linken Seite die Fahrspur erkennen. SK erklärt uns einiges zu den Felszeichnungen dort (die wir aber nicht sehen können).
Als wir oben auf dem Plateau ankommen, wo unser Parkplatz sein wird, werden wir nicht etwa von den Adlern, sondern von – ein bizarrer Anblick in dem grünen Gras 😮 – Familie Klippspringer erwartet 😘 !
Zunächst wirken sie eher wie Weidetiere zwischen dem Gras und den Blümchen,
dann zeigen sie uns aber doch kurz, woher sie ihren Namen haben.
Das Kleine macht noch eine kurz Extra-Foto-Session mit uns
und dann wird es Zeit, dass wir uns für unseren Walk mit unserem bewaffneten Guide fertig machen.
Die Strecke ist nicht sonderlich schwierig oder steil, aber man muss schon aufpassen, wohin man seine Füße setzt, denn unter dem hohen Gras verbergen sich Steine und Löcher. Eigentlich eine perfekte Gelegenheit für mich, um mich mal wieder auf die Nase zu legen 😗 , aber ich schaffe den Aufstieg erstaunlicherweise unfallfrei 🤪 !
Nach 10 Minuten haben wir bereits den ersten schönen Ausblick nach Süden, da unten ist auch unser Frühstücksplatz. Uns überkommt der erste leichte Fotorausch 😉
Aber es geht ja noch weiter
Noch nicht ganz an der höchsten Stelle angelangt kann man schon erahnen, was für ein genialer 360° - Ausblick und dort erwartet!
Und jetzt bricht natürlich der richtige Fotorausch aus! Neben der Landschaft gibt es auch einige Vögelchen zu entdecken, die ich aber allesamt nicht fotografiert habe.
Selfie-Uwe in seinem Element - wird hoffentlich was geworden sein 😎 !
Der Ausblick ist unschlagbar und das Wetter dazu.
Manchmal hilft eine Person auf dem Foto, um die Dimensionen besser erkennen zu können
Hier noch ein paar Panoramen
Und dieses farbenfrohe Kerlchen
Eigentlich sollte dies ein stimmungsvolles Bild werden 🙂 – die Köttel links hab ich dann erst daheim am Bildschirm bemerkt 🤢 😛 .
Ja, und als dann die meisten Fotos gemacht sind und wir den Ausblick in Ruhe genießen wollen, haben die Adler ihren großen Auftritt 🤩 .
Sie beginnen, uns zunächst aus der Ferne
und dann teilweise ganz aus der Nähe, nämlich knapp über unseren Köpfen zu inspizieren.
Was für ein Anblick, wie sie über ihr Reich im Gleitflug dahinschweben!
Sie sind nicht alleine, Schwalben (waren es Schwalben) und Falken sind immer in ihrer Nähe.
Manchmal fliegen sie so dicht über einem, dass sie den Bildrand und auch den Fokusbereich verlassen 🤪
Wunderschöne Greife, oder? 😘
Als sie mit der Thermik dann weiter nach oben gestiegen sind, wird es Zeit für eines unserer berühmt-berüchtigten Gruppenfotos, dieses Mal ist nicht Selfie-Uwe, sondern SK im Einsatz und macht seine Sache recht gut.
Zuerst mal alle zusammentrommeln
und dann "grins" (Sk sagte, wir sollen "Okavango" sagen....) und "klick" 🙂
Und noch eins, weil es so schön war, mit etwas mehr Fluss im Hintergrund
Noch ein schneller Blick nach Süden auf unseren Kaffeepausenplatz
und auf eine große Elefantenherde, die unten im Mashatu GR in Richtung Wasser zieht,
dann wird es Zeit für den Abstieg.
Unterwegs zeigt uns SK noch einen Hyena-Den mit Knochenresten.
Um 8.20 Uhr sind wir wieder am Auto.
Was für ein tolles Erlebnis 🤩 – aus meiner Sicht eines der Highlights der Reise 🙂 😘 !
Das ist wirklich ein toller Ausflug mit phantastischen Fotos! Wer hat denn dafür bezahlt, dass sich die Adler aus der Nähe haben fotografieren lassen? 🤪 Deine Fotos habe ich mir sogleich mehrere Male angeschaut, weil ic h meinen Neid eine Weile genießen wollte. Als wir im Tulligebiet waren, sah es dort gaaanz anders aus, aber auch wir fanden diese Ecke Botswanas besonders sehenswert.
Hallo Bele, ich hatte es ja schon erwähnt...ganz tolle Bilder und die grüne Landschaft mit den Blümchen und Tieren echt der Traum. Bin ganz begeistert 😁 . Also ich brauche keine spektakulären Katzenbilder. LG Regina
Hallo Bele, wie es aussieht, ist Tuli Block wirklich eine Reise wert. Wow - Was für eine Landschaft und dann der Eagle Rock … Und dass es braune Hyänen gibt, wusste ich bisher nicht 😄 Es freut mich für euch, dass ihr in Tuli Block so schönes Wetter hattet. Vielen herzlichen Dank, dass ich euch virtuell begleiten darf. Liebe Grüße, Sabine
Boah, wat schön! 🤩 An Eagles Rock sind wir zwar vorbei gefahren, sind aber nicht hoch gelaufen. Wir haben definiv etwas verpasst!
Herzliche Grüße Martin
p.s. die braune Hyäne ist natürlich was besonderes. Wir sahen meist nur einen dämmrigen Schatten von ihr, aber am Tag, und dann noch im Grünen - Klasse! 🤩
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201027. Feb. 2026 ·
freshy schrieb:Das ist wirklich ein toller Ausflug mit phantastischen Fotos! Wer hat denn dafür bezahlt, dass sich die Adler aus der Nähe haben fotografieren lassen? 🤪
Wir hatten All Inclusive gebucht 😎 😄 !
Deine Fotos habe ich mir sogleich mehrere Male angeschaut, weil ich meinen Neid eine Weile genießen wollte.
Ich wusste gar nicht, dass du masochistische Züge in dir trägst 😮 !
Als wir im Tulligebiet waren, sah es dort gaaanz anders aus, aber auch wir fanden diese Ecke Botswanas besonders sehenswert.
Ich vermute, dass grün und bunt dort auch eher die Ausnahme ist!
Herzlich freshy
Ebenso herzlich zurück - Bele 😘
Regina schrieb:Hallo Bele, ich hatte es ja schon erwähnt...ganz tolle Bilder und die grüne Landschaft mit den Blümchen und Tieren echt der Traum. Bin ganz begeistert 😁 .
Danke schön - wir waren auch sehr begeistert!
Also ich brauche keine spektakulären Katzenbilder.
Ein paar der gängigen fleischfressenden Vierbeiner (größer als Mangusten) kommen aber schon auch im Bericht vor, spektakulär aber natürlich nicht! Aber du bist ja dann eh unterwegs 😉 . Gute Reise!
Makalani schrieb:Hallo Bele, wie es aussieht, ist Tuli Block wirklich eine Reise wert. Wow - Was für eine Landschaft und dann der Eagle Rock … Und dass es braune Hyänen gibt, wusste ich bisher nicht 😄 Es freut mich für euch, dass ihr in Tuli Block so schönes Wetter hattet.
Hab ich mich mit der braunen Hyäne falsch ausgedrückt? Sie heißt auch Schabrackenhyäne, und sie kommt schon ab und zu in Reiseberichten vor (nur nicht in meinen bisher) - oder meintest du, dass es sie DORT gibt? Und ja, das Wetter im Tuli Block war wirklich sehr gut, fast bis zum Schluss 😗 😎 .
Vielen herzlichen Dank, dass ich euch virtuell begleiten darf.
Vielen herzlichen Dank, dass du mitliest und kommentierst! 😘
TinuHH schrieb:Boah, wat schön! 🤩 An Eagles Rock sind wir zwar vorbei gefahren, sind aber nicht hoch gelaufen. Wir haben definiv etwas verpasst!
Da stimme ich dir zu!
p.s. die braune Hyäne ist natürlich was besonderes. Wir sahen meist nur einen dämmrigen Schatten von ihr, aber am Tag, und dann noch im Grünen - Klasse! 🤩
Oh, das hab ich jetzt erst auf einem anderen Kanal schon mal von jemand gehört, der dort war. Das ist ja schade! Ich kann schon mal verraten, dass es noch einige Braune-Hyänen-Fotos geben wird 😎 !
Aber nicht so schnell - heute bremst mich erstmal das schöne Wetter aus und ich glaube mich zu erinnern, dass diese Tiere eh erst am übernächsten Tag wieder ein Thema wurden.
ChampagnerThemenstarter8’796 Beiträge · seit 201028. Feb. 2026 ·
31. Januar 2026 : Mohave Bush Camp (Tuli Wilderness) / Teil 2
Nach dem tollen Adler-Erlebnis mit den spektakulären Ausblicken wird es Zeit für einen Coffee-Break, und zwar an dem bereits bekannten Spot am Fluss mit Blick auf die Felsklippe.
Die Elefantenherde, die wir von oben gesehen haben, ist inzwischen am Wasser angekommen – wie gut, denn Matthias hat schon Elefantenentzugserscheinungen… 😛
Wo laufen sie denn? 🤨
Die Elefantenjägerinnen im Einsatz!
Es sind einmal mehr sehr schöne Anblicke, wie die Tiere vor dieser Kulisse das Wasser genießen:
Der Crested Barbet nervt mich ein bisschen, die ganze Zeit krakeelt er herum, will sich aber nicht gescheid in Positur setzen 😠
Nach der Pause fahren wir noch ein paar Meter weiter zu einer Stelle näher am Felsen,
wo ein White-fronted Bee-Eater ansitzt.
und machen uns dann langsam auf den Rückweg.
Immer wieder schön sind diese roten Blickfänge in der grün eingefärbten Landschaft.
In der Nähe des Camps begegnen wir wieder den üblichen Verdächtigen, bald kennen wir jeden Strauß, jedes Imapala, jedes Zebra und jedes Eland beim Namen 😗 .
Hier muss man sich fragen, ob eine Sable Antelope ihre Finger im Spiel hatte….. nach einem „normalen“ Eland sieht das nicht aus 🤩 !
Das hier schon eher!
„Daheim“ angekommen werden wir wieder mit einem warmen Frühstück verwöhnt (kein Foto 😉 ), danach hängen wir beim Wasserloch ab.
Zwar kommen in dieser Jahreszeit keine Großtiere zum Trinken (auch wenn Elefanten nachts im Camp zum Fressen waren und auf diesem Foto eine Giraffe weiter hinten steht, wenn man genau hinschaut), aber uns sind Piepmätze ja mindestens genau so lieb. Sonst habe ich wenig Geduld für die ganz kleinen quirligen Vögelchen, aber hier kann man es sich nebenbei bequem machen – Birden light sozusagen 🙂 .
🤩 (Danke Elke fürs Foto!)
Okay, das sieht jetzt eher unbequem aus 😄 , aber meistens sitzen wir auf der Mauer oder auf den Stühlen. Marico Flycatcher Grauschnäpper (danke Matthias!)
Blue Waxbill – bei dem frag ich mich immer, was man sich bei dieser Farbkombi gedacht hat 🙄 , hellblau mit graubraun 🤢 . Nicht so wirklich gelungen – da ist im Design noch Luft nach oben 😗 .
Red-billed Firefinch
Green-winged Pythilia
Kein Vogel, kann aber trotzdem fliegen
Immer mal wieder hört man den Diederik Cuckoo , und dann sehe ich ihn endlich auch 🙂 :
Was für eine Freude - eine Erstsichtung für mich!
Ja, und dann ist da natürlich noch unser Woody 🙂 . Sein typisches Trällern beginnt vor Sonnenaufgang und begleitet uns den ganzen Tag über.
Er nistet in einem Astloch hoch oben direkt bei der Lapa.
So sieht das von unten aus
Sehr anstrengend, ewig mit der Kamera vorm Auge nach oben zu starren, nur um genau in dem Moment, wo der Woodland Kingfisher anfliegt oder aus der Bruthöhle wieder ausfliegt, die Kamera abzusetzen, um die verkrampften Arme etwas zu entlasten 🤩 .
Nach viel Quälerei gelingen dann aber doch ein paar Fotos, wenn auch nicht von besonderer Qualität, dazu ist es da oben zu schattig.
Nun wird es Zeit, sich von diesen Strapazen zu erholen. Als wir uns gerade zum High Tea niederlassen wollen (vielleicht war es auch schon beim Warm Breakfast, ich brings nimmer zusammen, aber spielt ja eigentlich auch keine Rolle 😎 ) , kommt ein Geländewagen angefahren. Es ist Julie Quinn. Die inzwischen drei Camps von Tuli Wilderness auf dem knapp 100km² großem Areal sind von ihr und ihrem Mann Stuart „owner managed“. Die Concession haben sie von einem Engländer gepachtet. Wir begrüßen sie freudig, nicht zuletzt, weil sie uns neues Tonic Water mitbringt, das uns gestern ausgegangen war 🤪 .
Julie kam schon in ihren Mails als sehr freundlich rüber, nun können wir feststellen, dass sie in Wirklichkeit eine höchst sympathische, herzliche, lustige und dazu noch sehr hübsche Frau ist. Das typische Beach-Girl (wie sie sich selber lachend nennt) aus Durban, das nach ihrer eigenen Aussage durch das Kennenlernen von Stuart zu einem Bush-Girl mutierte!
Die Beiden managen die Camps nun seit ca. 10 Jahren und man spürt, mit wie viel Liebe sie das tun. Julie kümmert sich um den ganzen Buchungskram, Personal, Buchhaltung, Ausstattung und Deko der Camps, was ihr sehr am Herzen liegt. Immer wieder wird etwas optimiert, man erkennt schon im Vergleich der Videos von Viliers Steyn aus 2022 zu heute einige Unterschiede. Stuart ist für die Instandhaltung der Fahrzeuge, Maschinen und Gebäude zuständig. Sie haben einige festangestellte Guides und ein paar Freelancer. Julie und Stuart haben eine 8jährige Tochter, die von ihrer Mutter im Homeschooling unterrichtet wird. Noch geht das, sagt Julie, aber irgendwann muss eine andere Lösung – wohl dann ein Internat – gefunden werden, wenn der Stoff ihre Fähigkeiten als Lehrerin überschreitet.
Das Konzept von Tuli Wilderness ist in meinen Augen sehr stimmig – und überraschenderweise für botswanische Verhältnisse mehr als bezahlbar. Wir haben etwa 125 Euro pro Person pro Tag im Doppelchalet gezahlt, dabei sind 4 Mahlzeiten (und die sind – wie der Schwabe sagen würde – koin Gruschd) und 2 Aktivitäten inklusive.
Natürlich ist das Ganze für individuelle Selbstfahrer nichts, aber für uns als 9-köpfige Langweilertruppe ideal. Man zahlt nämlich einen Pauschalpreis, egal ob man mit 2 oder 10 Leuten das Mohave Bush Camp exklusiv mietet und so ist es auch in Serolo, dazu komme ich dann aber später noch, wenn wir dort sind.
Da die Kommunikation mit Julie so nett war und sie uns in einigen Punkten auch noch entgegengekommen ist (dazu auch später mehr), haben wir uns ein Mitbringsel für sie überlegt. Jeder hat etwas Typisches aus seiner Region in eine Geschenktüte gepackt (ich zum Beispiel eine Birnenmarmelade mit Gin, die die Gin-Brennerei in meiner Nähe herstellt und ein Minifläschchen Brandy aus derselben Brennerei mit einer typischen Versteinerung aus meiner Jura-Heimat auf dem Etikett, Birgitta hat ihr Giraffen gebacken - gibt es zwar im Gäu nicht 😄 , aber dafür sind es ihre Lieblingstiere und Elke Breze(l)n ) . Nun können wir ihr diese endlich überreichen 🙂 .
Nach diesem netten Treffen verlässt sie uns wieder, sie muss über die Rumpelpiste zu ihrem Zuhause fahren, welches sich ganz in der Nähe des Serolo Camps befindet.
Wir machen uns über die Leckereien des High Teas her (Salziges und Süßes) und brechen dann zum Nachmittags-Game-Drive auf.
Alles nur hübsch, hübsch, bis sehr and auch wunderbar hübsch. Der Schakel umringt vom Blumen. Die kreisenden Adler, die Ellis im Fluss, ihr alle hübsch auf dem Gruppenfoto und so weiter und so weiter. Wirklich ein Genuss mit euch durch die Tuli Region im Grünen zu schaukeln. Danke für die gute Unterhaltung! Liebe Grüße ins Schwabenland von Katrin (PS werde für ein paar Tage in die ehemalige Heimat fliegen)