Hallo liebe Conny, jetzt musste ich einen ganz schönen Sprint hinlegen um wieder aufzuholen. Ihr habt tolle Momente erlebt: Löwe mit Riss, auf Tuchfühlung mit Meerkatzen, Viktoria Falls von oben....ein bisschen Neidfaktor hat beim Aufholen schon mitgewschwungen 🤩 Besonders die Fotos von den Falls aus der Vogelperspektive. Das hätte ich auch genossen.
Mit den VIC Falls verbinde ich irgendwie Massentourismus. Das schreckt mich noch ab. Aber andererseits würde ich sie auch gerne sehen.
Das Asiaten- Püppi hätte mich auch abartig genervt. Weiß nicht ob ich es hätte wegschlucken können. Wobei es bei uns die Dauerschwätzer waren, die sich ununterbrochen in den Mittelpunkt gestellt haben, da hab ich ja auch nichts gesagt, zumindest nicht laut. Man will halt nicht als Motzer dastehen. Zum Glück trennen sich die Wege schnell wieder.
CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201609. Sept. 2025 ·
Trollkind schrieb:Hallo Conny, das freut ich sehr, dass es mit Eurem Camping in Ihaha geklappt hat. Das war bestimmt eine schöne Wendung in Eurem Reiseplan. Mir gefallen die Löwenmännchen im Gegenlicht. Hat was Vielen Dank für Deinen Bericht Liebe Grüße Kirsten
Hallo Kirsten , daß wir dann doch in Ihaha untergekommen sind , hat uns sehr gefreut . Dadurch hatten wir die Gelegenheit , die Löwen nochmals zu besuchen . Die Löwen im Gegenlicht gefallen mir eigendlich auch , allerdings mußte ich da schon ein wenig bearbeiten . Ich habe aber kein besonderes Bearbeitungsprogramm , nur die üblichen Optionen . Originale habe ich eigendlich lieber , aber die waren dann halt doch nicht gut - siehe folgende
Dieses ist aufgehellt
LG Conny
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201609. Sept. 2025 ·
Nacho schrieb:Hallo liebe Conny, jetzt musste ich einen ganz schönen Sprint hinlegen um wieder aufzuholen. Ihr habt tolle Momente erlebt: Löwe mit Riss, auf Tuchfühlung mit Meerkatzen, Viktoria Falls von oben....ein bisschen Neidfaktor hat beim Aufholen schon mitgewschwungen 🤩 Besonders die Fotos von den Falls aus der Vogelperspektive. Das hätte ich auch genossen.
Mit den VIC Falls verbinde ich irgendwie Massentourismus. Das schreckt mich noch ab. Aber andererseits würde ich sie auch gerne sehen.
Das Asiaten- Püppi hätte mich auch abartig genervt. Weiß nicht ob ich es hätte wegschlucken können. Wobei es bei uns die Dauerschwätzer waren, die sich ununterbrochen in den Mittelpunkt gestellt haben, da hab ich ja auch nichts gesagt, zumindest nicht laut. Man will halt nicht als Motzer dastehen. Zum Glück trennen sich die Wege schnell wieder.
Liebe Grüße, Silvia
Hallo Sivia , danke für deine Worte . Es stimmt , wir hatten unwahrscheinlich tolle Sichtungen . Hätte ich das in einem anderen RB gelesen , wäre ich auch neidisch . Ich habe ständig das Gefühl , daß alle anderen MEHR sehen . Aber auf dieser Reise konnten wir uns nicht beklagen - und das ja alles ohne Guide . Die Vicfalls sind auch beim 2. Besuch sehr überwältigend gewesen , und auch der Flug war wieder sehr schön . Mit ein wenig Mühe kann man auch den Touristenströmen entgehen . je weiter wir nach "hinten" kamen , je leerer wurde es . Anscheinend sind doch viele Leute vor der Gischt geflohen . Es war ja nun auch nicht so , daß wir in einem Massenauflauf waren . Es sind halt einige unterwegs , aber man kann Abstand halten und genießen ( wer will , auch das Verhalten der Anderen 😄 )
Irgendwann habe ich die Püppi ausgeblendet , ich wollte mir die Fahrt durch so ein Verhalten nicht vermiesen lassen . Auch hatte ich das Gefühl , die junge Dame war sich nicht bewußt , daß sie uns teilweise die Sicht nahm . Und der Bootsführer hat ja auch nichts gesagt . Dennoch war es eine tolle Fahrt mit beeindruckenden Sichtungen .
LG Conny
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201609. Sept. 2025 ·
06.06.25
Heute wollten wir Botswana verlassen und die restliche Zeit in Namibia verbringen . Gemächlich durch den Caprivi und dann mal sehen , wozu wir noch Lust haben . Der Waterberg war fest eingeplant , ansonsten reizte uns noch die Spitzkoppe und Erongorocks . Mal sehen , wie wir uns entscheiden . Aber nun mußten wir schweren Herzens die Riverfront verlassen . Beim Frühstück wurden wir von einem Hornraben beobachtet , abfassen konnte er NICHTS .
Nachdem wir uns überschwenglich von Koffee verabschiedet hatten , fuhren wir natürlich als Erstes zum Löwenriss - war zwar die verkehrte Richtung - aber die Chance mußten wir wahrnehmen . Leider kamen wir dann doch fast zu spät . Der Büffel war abgenagt und die Löwen im Abmarsch .
Diese 2 Fotos konnte ich gerade so noch schießen , dann war das Kapitel " Löwen am Riss" beendet . Wie schnell diese Truppe doch so einen großen Büffel verspeist hatten - Wahnsinn . Wir versuchten dann noch , durch umherfahren , einen Blick auf das Rudel zu werfen , hatten aber keine Chance. Wo die nun so schnell abgeblieben waren ? In der Nähe des Risses stellte sich nun der 1. Schakal ein , markierte sein Gelände 😄
und begab sich , nach ausgieben Absichern in alle Richtungen , an die Überreste des Büffels.
Bald stellte sich ein Zweiter ein und nach kurzem Gerangele teilten sich die Beiden das Mahl. Für uns war die Sichtung nun "gegessen" und wir fuhren wieder zurück - Richtung Ngomagate . Die Landschaft wurde nun offener .
Hier ging es nun leider nicht mehr weiter , also retour. Doch was sahen wir da ? Eine riesige Büffelherde war auf dem Weg zum Wasser . Das mußten wir von Näherem betrachten .
Bei 200 hörten wir auf zu zählen - hier war was los !!! Da wir die Herde auch gerne am Fluß sehen wollten , paßten wir einen günstigen Augenblick ab und mogelten uns zwischen den Tieren hindurch .Leider war dann ein Blick auf den Fluß mit den Viechern doch nur aus einiger Entfernung möglich . Zwischendurch wieder mein Lieblingsvogel.
Am Fluß war ein Kommen und Gehen . Verwunderlich war es , wie schnell die einzelnen Tiere ihren Durst gestillt hatten .
Und wir merkten , daß die Idee mit dem "Flußgucken " nicht gerade unsere Beste gewesen war - mußten wir doch wieder durch die 200+ durch 😈
Irgendwann war auch das geschafft und wir kamen jetzt zügiger voran . Giraffen , Zebras und Kudus wurden nur halbherzig links bzw. rechts stehen gelassen . S. hatte einen Aussichtspunkt mit Geochach entdeckt - den steuerten wir jetzt an . Die Fahrt dorthin ging teils durch Buschland , teils war sie hügelig . Nicht viel befahren aber sehr schön .
Von diesen Gesellen wurden wir doch sehr überrascht . Wir wollten gerade eine kleine Pause einlegen . S. hatte das Auto schon verlassen als sie urplötzlich wie aus dem Nichts auftauchten . Schnell war er wieder im Auto. Bald hatten wir auch den Aussichtspunkt erreicht . Der Chach war schnell gefunden und der Blick war wirklich schön . In der Ferne konnten wir die Elis sehen -anscheinend hatten sie Wasser gefunden .
Just als S. dann seine Sprachnachricht aufnahm flog mir irgendein Insekt in den Rachen . Ich mußte husten und röcheln - das Vieh wollte nicht wieder ans Tageslicht , zumindest nicht so schnell und erst recht nicht auf dem selben Weg . Mir traten schon die Tränen in die Augen , aber mein Sohn meckerte nur , daß ich schon wieder seine Nachricht boikottiert hätte. Nun erst bemerkte er den Ernst der Lage . Nach ein paar Schlucken Wasser wurde es dann auch bald besser . Über die Sprachnachricht mit "Todeskampfgeräuschen" im Hintergrund konnten wir dann herzhaft lachen . Ich sagte dann , daß wohl auch dieser Versuch , die Mutter los zu werden , gescheitert sei. Der Rest des Tages verlief ereignislos. Grenzübertritt recht zügig ( was man in dieser Region so "zügig" nennt , kleiner Einkauf zwischendurch und Fahrt zum Mukolocamp. Und wieder hatten wir Glück , wir durften bleiben . Die Frau an der Rezeption war zwar etwas mürrisch , aber immerhin gab sie sich Mühe. Die Platznummer , die sie uns gab behagte mir nicht so . Ich wollte lieber direkt an den Fluß. Der Besitzer mischte sich ein und gab uns den begehrten Platz . Auch änderte er den Startzeitpunkt für die morgendliche Bootstour - so früh wäre es viel zu kalt . Unser Platz war dann wirklich sehr schön , viel Platz , schattig und Blick auf den Schilfgürtel.
Während S. wieder das WLAN nutzte , bereitete ich aus allen möglichen Resten eine Suppe - hat sogar geschmeckt . Ansonsten verbummelten wir den Rest des Tages .
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201616. Sept. 2025 ·
07.06.25
Früh war ich wieder auf den Beinen , stand doch die morgendliche Bootsfahrt auf dem Programm . Langsam zog der Nebelschleier über die Landschaft - welch ein wundervoller Anblick .
Schnell kochte ich Kaffee und schmierte Stullen , weckte S. und kurz darauf waren wir startklar . An der Rezeption sammelten wir unseren "Kapitän" ein. Da kein weiteres Auto zur Verfügung stand , hatte man uns gebeten , selbst zum Anleger zu fahren und den Bootsführer mit zu nehmen . Also quetschte ich mich auf die zugebabelte Rückbank . Die Fahrt dauerte auch nicht lang und wir waren schnell bei den Booten .
Ach was war das schön - der ruhige Morgen , die kleinen und etwas größeren Kanäle , Vogelgezwitscher, keiner hampelte vor uns rum - nur wir und unser Bootsmann .
Dieser bemerkte auch schnell unser Interesse an Vögeln und Kleintieren und bescherte uns bei Sichtungen stets eine ausführliche Erklärung. Alles habe ich nicht verstanden , aber S. "übersetzte " das Wichtigste für mich .
Gleich zu Beginn sahen wir diesen Eisvogel - welche Freude für mich . Leider blieb es das einzige Exemplar , so daß dieses mäßige Foto hier Einzug halten darf.
? immer noch ?
Bald darauf dann die nächste Freude - Bienenfresser .
Und gleich daneben ein Waran , der sich auf einem Ast rekelte und sonnte.
Eine geraume Weile beobachteten wir diese Szenerie - der Guide hatte einen guten Riecher dafür , wie lange er bei den verschiedenen Sichtungen verweilen sollte, mußte, konnte. Nie zu lang und nie zu kurz. Unterwegs sahen wir eine Familie (ohne Foto) auf einem Schilfgürtel , mitten im Kanälewirrwar , die nach Ködern zum Fischen gruben . Wie die dort hingekommen sind ? Kein Boot war zu sehen .
Blaustirnblatthühnchen
Auch größere Tiere ließen sich blicken , wie dieser Wasserbock. Und auch Hippos beäugten uns immer wieder mal , zum Glück blieb es dabei. Teilweise waren sie doch recht nah.
Immer tiefer fuhren wir in das Gewusel von Kanälen hinein - ich hatte schon längst die Orientierung verloren . Irgendwann kamen wir an der abgebrannten / verfallenen Lodge ( schon von gelesen , aber Name vergessen) vorbei . Was für ein idyllischer Ort ? Hier muß man seeeehr gut logiert haben . Schade , daß niemand anscheinend an einen Wiederaufbau denkt.
Mein erster Kingfischer - freu, freu, freu Ich weiß nicht , woher in den letzten Jahren mein Interesse am Federvieh her kommt. Jedenfalls habe ich auf dieser Tour viel mehr entdeckt bzw. beobachten dürfen als in 2018 . Für gute Fotos ist selbstverständlich noch sehr viel Luft nach oben 😈 😈 Aber man muß ja noch Ziele haben 😄 .
Diese Lechwe hatten wir wohl ein wenig verunsichert und mit großen Sprüngen flohen sie vor uns .
Und dann noch einmal ein Kingfischer - sogar mit Frühstück . Hach - wie genoss ich diese Fahrt . Vorbei an Krokodilen , Waranen , vielen Vögeln , Hippos , Wasserböcken und Lechwe - was brauchte es mehr an diesem wundervollen Morgen?
Irgendwann legten wir irgendwo an . Unser Guide hatte heißes Wasser für Kaffee oder Tee dabei , wir unsere Stullen . Alles wurde brüderlich geteilt und wir hatten ein fröhliches Miteinander . Nach einer kurzen Stretchingpause traten wir die Rückfahrt an . Diese ging natürlich etwas schneller vonstatten , bei besonderen Sichtungen ließen wir uns dennoch Zeit.
Und auch auf dieser Tour bekam ich wieder eine Seerosenkette- danke
Und immer wieder gab es was zu entdecken .
Lange blieben wir bei dieser Wasserbockfamilie stehen.
was ist das ?
Nach mehr als 3 Stunden waren wir zurück am Anleger - entspannt , glücklich und total zufrieden . Das Geld ( war, glaube ich, nicht wirklich teuer ) war jeden Namibiadollar wert. Über die Bestimmung der unbenamten Vögel würde ich mich sehr freuen . Wie der Tag dann weiter ging , erfahrt ihr im nächsten Kapitel.
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fotomatte2’524 Beiträge · seit 200916. Sept. 2025 ·
Hallo Conni,
deine ?-Vögel sind zuerst Frau und dann Herr Stonechat, oder Schwarzkehlchen. Der dritte ?-Vogel ist ein Squacco Heron, oder Rallenreiher. Und dein angeblich erster Kingfisher stimmt so nicht, denn der kleine Malachite ist ja auch ein Kingfisher. Vielleicht meintest du, es war dein erster Graufischer?
CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201617. Sept. 2025 ·
fotomatte schrieb:Hallo Conni,
deine ?-Vögel sind zuerst Frau und dann Herr Stonechat, oder Schwarzkehlchen. Der dritte ?-Vogel ist ein Squacco Heron, oder Rallenreiher. Und dein angeblich erster Kingfisher stimmt so nicht, denn der kleine Malachite ist ja auch ein Kingfisher. Vielleicht meintest du, es war dein erster Graufischer?
Viele Grüße, Matthias
Lieber Matthias, vielen Dank für das Bestimmen der Vögel. Wie schon erwähnt , kenne ich mich mit der Tierwelt , insbesondere dem Federvieh nicht besonders gut aus 😈 😈 . Aber ich bin durchaus lernfähig und ständig bemüht 😄 . Reisen bildet - das Forum auch . Also nochmals - DANKESCHÖN. Liebe Grüße Conny
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201617. Sept. 2025 ·
immer noch 07.06.25 Zurück auf der Campsite bereiteten wir ein 2. Frühstück , duschten und rödelten alles zusammen . Während S. hingebungsvoll telefonierte , beobachtete ich einen Graufischer beim Verspeisen eines Fisches . Das war sehr interessant . Leider hatte ich nur mein Handy dabei , so daß dieses schöne Erlebnis nur in meinem geistigen Inneren abgespeichert ist . Als es dann an`s Bezahlen ging funktionierte leider das Kartenlesegerät nicht - kein Internet 😈 Da wir nicht genügend Bargeld hatten , mußten wir uns in Geduld üben . Ich überbrückte die Zeit mit Vogelbeobachtung und Landschaft gucken .
Zum Glück klappte die Zahlung dann doch und wir konnten uns auf den Weg zum Horseshoe machen . Die Fahrt und der Parkeintritt waren schnell erledigt und schwupps - ein neues Abenteuer konnte beginnen . Wir waren gespannt , was uns hier erwartete und ob es mit einem Stellplatz auf Nambwa klappen würde. Landschaftlich war es wieder sehr schön und es ließ sich auch recht gut fahren .
Gegen 14.30 Uhr erreichten wir die "neue" Campsite und brachten unser Anliegen - eine Stellfläche für diese Nacht - vor. 3x dürft ihr raten , was wir zur Antwort bekamen !!! "Fully booked" Wir könnten natürlich die glücklichen " Platzbesitzer" fragen , ob wir an ihrem Glück teilhaben dürften . Allerdings seien fast alle unterwegs . Na ja , bei 4 ? Stellplätzen nicht gerade eine große Chance für uns 🤢 . Aber - Versuch macht kluch(g). Und wieder war uns das Schicksal gnädig. Eine südafrikanische Truppe war mit mehreren Fahrzeugen unterwegs und hatte deshalb 2 Campsites gebucht , letztendlich aber doch nur eine benötigt . Die andere Campsite überließen sie uns bereitwillig - juchhu. Sofort installierten wir uns dort und verschafften uns einen ersten Überblick .
Das Ambiente gefiel uns und selbst , wenn es nicht an dem gewesen wäre , blieben wir gerne hier. Da nun unser Nachtquartier geklärt war , konnten wir uns auf Gamedrive begeben . Auf Richtung HORSESHOE
Ab und an sahen wir ein paar Tiere und das Fahren durch die Landschaft beglückte uns . Wir waren beide überrascht , daß wir uns nach so langer Zeit immer noch so total begeistern konnten . Jedes Impala , Zebra oder anderes Geschöpf wurde von uns dankbar begrüßt.
Wir fuhren am Horseshoe entlang . Da es dort aber noch verhältnismäßig ruhig war , fuhren wir tiefer in den Park - sehr schöne Landschaften und einige Tiere.
Zurück am Hide begaben wir uns , mit einem Kaltgetränk bewaffnet auf denselbigen .Dieser war schon gut besucht und ein munteres Austauschen von "Safarilatein" war im Gange . Alles aber in angemessener Lautstärke und durchaus interessant . Und dann kamen sie - leider nicht bei uns - ans Wasser . Für Fotos reichte mein Kamerakram wieder gerade so aus - optimal war es jedoch nicht . Alllerdings wollten wir unseren begehrten Platz auch nicht aufgeben , gab es doch schon Anwärter darauf.
Da es nun schon nach 18.00 Uhr war , mußten wir uns auf die Rückfahrt besinnen . Der Weg führte uns ja an der Elischar vorbei - da muß man auf alles Mögliche gefasst sein 🤢 . Aber die Elis hatten ein Einsehen mit uns und ließen uns ungehindert durch. Zurück im Camp grillten wir und genossen die Wärme des Lagerfeuers. Als es schon stockdunkel war gab es einen richtigen Aufruhr der ortsansässigen Affenbande . Einer fiel sogar aus einem Baum . Die Geräuaschkulisse war schon sehr beeindruckend . Vorsichtig bewegten wir uns durch `Gebüsch näher an das Geschehen heran . Auch die Guides waren beunruhigt und machten Lärm . Aber letztendlich fanden wir die Ursache für dieses Spektakel nicht heraus und begaben uns wieder auf unseren Platz. Bald schon krochen wir dann auch in unsere Zelte.
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201618. Sept. 2025 ·
08.06.25
Am Morgen erfuhren wir , daß Löwen in der Nähe gewesen seien und deshalb die Affen verrückt gespielt hätten . Jetzt seien sie aber nicht mehr da - schade. Andererseits war ich froh , daß sie uns beim Kriechen durchs Gebüsch und Gesträuch nicht als Beute erwischt hatten .
Unser Stellplatz
Bevor wir den Park verließen drehten wir noch eine große Runde in ihm . Spektakuläre Sichtungen blieben aus , aber die Umgebung gefiel uns außerordentliich gut .
Auf dem Weg zum Gate fuhren wir dann auch noch zu der alten Campsite , die damals neben der Lodge gelegen hatte und mir auch supergut gefallen hatte . Aber wie sah es jetzt dort aus ? Alles zugemüllt , babelig - einfach nur häßlich !!! Man war anscheinend dabei , einen Pool zu bauen - zumindest waren Baumaschienen und Materialien wild durcheinander deponiert . Also - in dieser Lodge würde ich im Moment nicht gerne logieren . Da würde meines Erachtens ( obwohl ich nicht anspruchsvoll bin und möglichst jedem Ärger aus dem Weg gehe) nur - " Geld zurück" in Frage kommen . Schade um diesen schönen Flecken Land in traumhafter Umgebung .
Die Fahrt Richtund Divundu spulten wir schnell herunter ( ich bin zwischendurch auch - so glaube ich - weggenickt) . Aber diesesmal verpasste ich wenigstens dieses Schild nicht .
Die Auswahl der Campsites in dieser Region ist ja riesig und gerne hätte ich mir was Neues gegönnt , aber ich fand damals das Ngepicamp sehr hipp und wollte es meinem Sohn unbedingt zeigen . Deshalb nahmen wir dort Quartier . Schon die Anfahrt war total witzig - es waren 4x4 und einfache Strecken ausgeschildert - die Fahrspuren verliefen parallel 😄 😄 😄 Dieses Mal erwischten wir auch eine Campsite direkt am Fluß - gut fußläufig zur Bar und dem heißbegehrten WLAN . Den Nachmittag verbrachten wir mit Nutzung desselben und Erkundung der Örtlichkeiten .
Das Camp ist wirklich sehr witzig gestaltet und gefiel auch meinem Sohn sehr gut .
Ich habe in meinem RB von 2018 kein Bild dieses Camps gepostet - nun müßt ihr diese Bilderflut über euch ergehen lassen oder ganz schnell nach unten scrollen 😄 .
Gleich habt ihr es geschafft!!!
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wie kann man nur auf einem Dachzelt herumspringen? Da verbiegt sich doch alles! Aber nun gut, es gibt ja auch Kinder, die während der Fahrt auf dem Dachzelt liegen und die Landschaft bewundern dürfen... Nach dem Motto: Für ein tolles Foto und unser Vergnügen machen wir alles und NACH UNS DIE SINTFLUT! 🤢
Sehr cooles Camp liebe Conny, nur bei Regen oder nachts möchte ich das WC nicht unbedingt benutzen müssen, schon gar nicht in der kalten Jahreszeit 🙂 Aber Camper sind da wahrscheinlich keine solchen Mimosen wie ich eine bin. Liebe Grüßle und schönes Wochenende, Silvia
CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201621. Sept. 2025 ·
Nambo schrieb:Hallo Conny,
wie kann man nur auf einem Dachzelt herumspringen? Da verbiegt sich doch alles! Aber nun gut, es gibt ja auch Kinder, die während der Fahrt auf dem Dachzelt liegen und die Landschaft bewundern dürfen... Nach dem Motto: Für ein tolles Foto und unser Vergnügen machen wir alles und NACH UNS DIE SINTFLUT! 🤢
Nix für ungut, viele Grüße, Nambo
Hallo Nambo, da hast du natürlich vollkommen recht . Soweit hat mein Sohn in diesem Augenblick wohl nicht gedacht . Seine ganze Begeisterung mußte sich in diesem Moment Luft machen - er wurde anscheinend wirklich wieder zum Kind. Das Foto war Zufall , also nicht wegen des Aktionfotos wurde gesprungen !!! Zum Glück ist mein Sohn sehr athletisch und hat eine gute Körperspannung , so daß er nicht wie ein nasser Sack auf dem Dach landete. Dieses hat auch keinen Schaden genommen - wir haben ja noch mindestens 20 x danach die Zelte auf - und abgebaut - ohne jegliche Probleme . Also - Glück gehabt . Dennoch nicht zur Nachahmung emfohlen!!! Schönen Sonntag Conny
Namibia zum 1.
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201621. Sept. 2025 ·
Nacho schrieb:Sehr cooles Camp liebe Conny, nur bei Regen oder nachts möchte ich das WC nicht unbedingt benutzen müssen, schon gar nicht in der kalten Jahreszeit 🙂 Aber Camper sind da wahrscheinlich keine solchen Mimosen wie ich eine bin. Liebe Grüßle und schönes Wochenende, Silvia
Hallo Silvia, ja , das Ngepicamp ist schon ziemlich cool , manches ein wenig in die Jahre gekommen , aber dennoch mit viel Charme . Deshalb wollte ich es meinem Sohn auch zeigen . Die Freiluftsanitäranlagen haben uns nicht gestört - mit Regen war nicht zu rechnen und nachts versuche ich möglichst , das Zelt nicht verlassen zu müssen - klappt mit jedem Jahr weniger 😈 😈 😈 .Zu unserer Reisezeit war es nachts und am frühen Morgen A....kalt . Da mußte man sich meist überwinden , sich aus dem Schlafsack zu pellen 🤢 . Aber - nur die Harten , kommen in den Garten - gehört halt dazu .
Dir einen schönen Sonntag . Da es momentan regnet , habe ich meine Ausflugspläne über Bord geschmissen und werde hier weiterschreiben . LG Conny
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201621. Sept. 2025 ·
09.06.25
Bis hierhin war mein gedanklicher Plan soweit aufgegangen , ok - einen Tag mehr in der Kasaneregion - aber alles im grünen Bereich .S. hatte den Wunsch geäußert , Tsodilo Hills zu erkunden , mir lag nicht soo viel daran : 1. lag es eigendlich nicht auf unserer Strecke 2. ein erneuter Grenzübertritt 3. ein Weiterfahren von dort machte wenig Sinn , also die Strecke dann auch wieder zurück 4. Buschmannzeichnungen hatte ich schon etliche gesehen 5. was ich hier so im Forum gelesen hatte riss mich nicht wirklich vom Hocker Dass ich mit meiner innerlichen Nichtüberzeugung des Unternehmens vollkommen richtig lag sollte sich am nächsten Tag bewahrheiten 😈 😈 😈 . Aber anderseits wollte ich meinem Sohn selbstverständlich nicht im Wege stehen und ihm gerne seinen Wunsch erfüllen . Also sattelten wir an diesem Morgen die Hühner und " Auf nach Botswana" - waren wir ja lange nicht 😄
Wir kamen gut voran , der Grenzübertritt war auch verträglich . Irgendwann sahen wir dann auch schon die Hills in der Ferne.
Unterwegs trafen wir auf 2 Autos - rechts waren 4 Frauen dabei , mit einer Handpumpe Luft in ihre Autoreifen zu pumpen , links standen 3 Männer , die ihr Treiben beobachteten . Seltsame Situation 🤢 Ohne uns irgendeiner Gefahr bewußt zu sein hielten wir und boten unsere Hilfe an . Immerhin hatten wir ja einen Kompressor , da brauchte Frau sich doch nicht zu quälen . Dankbar nahmen die Frauen das Angebot und auch das angebotene Wasser an . Im Gespräch erfuhren wir , daß die Frauen auf dem Weg zum Einkauf waren - puh , da hatten sie noch eine weite Strecke vor sich . Die Männer standen teilnahmslos auf der anderen Straßenseite und beachteten keinen von uns . Nachdem alle 4 Reifen den nötigen Druck hatten , setzten wir unsere Reise fort .
Im Nachhinein fanden wir die ganze Situation dann doch recht merkwürdig . Das hätte auch eine "Falle" sein können . Weit und breit war kein anderer Mensch und es wäre wohl auch so schnell Niemand aufgetaucht , falls wir Hilfe gebraucht hätten . Aber ich glaube immer an das Gute in jedem Menschen und das hat sich hier ja Gott sei Dank bewahrheitet . Hätte aber auch schief gehen können . Bald erreichten wir dann unser Ziel , mußten allerdings ein wenig nach dem Gate Ausschau halten, da wir keine Beschilderung fanden. Das war dann dort auch wieder so eine typische "Arbeitsbeschaffungsmaßnahme". Eine Frau saß am Eingang zum Campingplatz , schräg gegenüber , am Gate zu den Hills zwei weitere Damen . Einen Platz im Camp zu bekommen war total easy , waren wir doch die einzigen Gäste. Eine geführte Tour zu den Zeichnungen wurde schon schwieriger , da der einzige Guide gerade mit Besuchern auf Tour war . Aber die nette Dame orderte einen anderen " Ersatzguide" im Dorf. Dieser kam auch bald , stieg bei uns ins Auto( ich natürlich wieder hinten reingequetscht) und wir fuhren 5 Meter - ok , vielleicht waren es auch 10 - bis zum Gate , um dort unsere Tourbuchung vorzuzeigen . Die zwei Frauen hatten alles aus nächster Nähe mitbekommen - aber - Ordnung muß sein. Bei den Hills angekommen , kam die andere Truppe gerade von ihrer Tour zurück . Wir hatten , in Unkenntnis der Begebenheiten , einen Rundweg gebucht - und los ging es . Anfangs ein guter Wanderweg , dann an den Felsen entlang ein Trampelpfad .Unser Guide erklärte uns viel zur Entstehung der Felsformationen , der Malereien , über Flora und Fauna .
Dennoch sprang der Funke bei uns nicht so ganz über . Landschaftlich und historisch gesehen war es wirklich sehr schön und interessant , aber unser Guide konnte uns nicht ganz in seinen Bann ziehen - irgend was fehlte bei der Chemie 🙁
Jetzt wurde die Strecke noch richtig interessant - so richtig nach unserem Geschmack .
Allerdings war heute nicht mein bester Tag - ich hatte Schmerzen - Rücken , Hüfte, Knie - wie schon seit Wochen , aber nun doch etwas unerträglicher. 😈 Dennoch trabte ich tapfer hinterher . Bezahlt ist bezahlt und wird bis auf den letzten Pula genossen . 😄
Diese Zeichnung gehörte eigendlich nicht zu unserem Rundweg - also eine "Bonussichtung". Allerdings gingen wir dann die selbe Strecke zum Parkplatz zurück - nichts mit Rundweg 😈 😈 😈 . Anderseits war ich wegen meiner Schmerzen auch nicht total sauer und schön war die Tour auch so. Auf der Rückfahrt gab uns der Guide noch den Tip , unsere uns zugewiesene Campsite nicht zu belegen , da dort das Wasser nicht ginge . Wir sollten uns stattdessen auf Campsite ? stellen . Meinem Sohn gefiel der Gedanke , am nächsten Morgen den Gipfel zu erklimmen . Ich hatte auch große Lust darauf , war mir aber wegen meiner Beschwerden nicht sicher , ob ich das schaffen würde . Na ja , das würde ich am nächsten Morgen entscheiden . S. buchte zumindest schon mal die Tour . Auf die Frage , ob wieder mit dem selben Guide , kam er etwas in Bedrängnis , da dieser direkt neben ihm stand . Also - ok- natürlich wieder mit ihm 😵 . So schlecht war er dann ja nun auch nicht .
Unser Camp erwies sich dann als seelenlose " Streuobstwiese" Wir hatten das Gefühl , in einer verlassenen Plantage zu verweilen . Manche Plätze sahen noch halbwegs gemütlich aus - aber bei allen war das Wasser abhanden gekommen . Wäre allerdings für uns nicht wirklich dramatisch - aber wenn man eine Dusche mit Solarenergie hat , möchte man die auch gerne nutzen . So einen Platz fanden wir dann auch . Nachdem ich Brotteig angeknetet hatte , duschte ich ausgiebig - Wohltat. Immer wieder liefen Esel durch unser Camp und wir mußten Slalom laufen , um nicht in ihre Hinterlassenschaften zu latschen .
Schnell verschwand dann auch die Sonne und es wurde sofort lausig kalt .
Schnell entfachten wir ein Feuer - das Brot mußte gebacken werden und wir wollten nicht frieren - taten es aber dennoch .
Ich versuchte mit " Dönerspieß" der Kälte zu entfliehen , das half aber nicht wirklich . Gerne hätte ich mich in meinen Schlafsack verkrochen , aber das Brot wollte und wollte nicht fertigbacken 😈 😈 Außerdem war heute für uns auch ein sehr denkwürdiger Tag , den mußten wir gebührend ausklingen lassen .
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10.06.25
In dieser Nacht habe ich vor Kälte kaum geschlafen , alles , was sich in meinem Zelt so finden ließ , hatte ich über mich gerafft - die Kälte blieb. Beim ersten Tageslicht konnte ich meiner Blase nicht mehr suggerieren , daß sie nicht wirklich voll war - nein , ich mußte das Notwendige tun . Also schälte ich mich schweren Herzens aus meinem Decken - und Schlafsackgewusel und kraxelte die Leiter herunter . Boh war das kalt , die Hände froren fast an den Sprossen fest . So schnell es ging rannte ich zum Ort meiner Begierde - Erleichterung und etwas weniger "Frost" waren die Belohnung. Wieder im Freien sah ich doch tatsächlich meinen Atem 😈 😈 😈 Ein heißer Kaffee wäre jetzt toll - aber - großes Problem - meine Hände waren beinahe abgestorben , ich bekam die Gasflasche nicht auf 🤢 🤢 🤢 . Nach etlichen Versuchen klappte es und nach ewig langer Zeit hatte ich mein Muntermachergetränk . So langsam - sehr langsam - ging die Sonne auf und ich hüpfte von einem Strahl zum nächsten um möglichst viel von der spärlichen Sonne einzufangen . Puh- so heftig hatte ich noch nicht einmal in Finnland bei - 30 Grad geklappert .
Nun war es auch Zeit S. zu wecken , denn unsere Wanderung sollte zeitig stattfinden , damit wir nicht zu sehr schwitzten beim Aufstieg . Hä SCHWITZEN - was ist das ? Nun mußte ich mich auch entscheiden - den heiligen Berg erklimmen oder mehrere Stunden auf der " Streuobstwiese" die Esel beobachten . Da es immer noch lausig kalt war entschied ich mich für Bewegung - kann ja nicht schaden . Also ab zum Gate , Guide einsammeln und hin zum Berg . Die Dame am Gate sah auch ganz verfroren aus und meinte , ihr Wasser wäre heute morgen gefroren gewesen . Kein Wunder also , daß mir so elendig kalt war. Am Berg angekommen , gab S. unserem Guide noch seine warme Jacke ( die Beste und Neueste die er besitzt), da dieser auch fast noch mit den Zähnen klapperte. Dick eingemummt machten wir uns an den Aufstieg . Ich war schon bald aus der Puste - nicht , weil ich so schwitzte - oh nein - ich merkte meine Knochen 😈 😈 😈 . Aber tapfer erkämpfte ich jeden Höhenmeter -bezahlt ist bezahlt - da wird jeder Pula ausgekostet 😄 😄 😄 . Der Guide war auch sehr rücksichtsvoll und legte öfter Pausen ein . Was sollte er auch machen ? Wenn er mich nicht verlieren wollte blieb ihm nichts anderes übrig. Die Aussicht war schön und ich hatte das Gefühl , daß wir doch recht gut voran kamen .
Der Guide machte uns auf die wenigen Tiere aufmerksam und erzählte so manches über die Pflanzenwelt . Beim Weitergehen nahmen mich dann die beiden in die Mitte , so daß der Guide meinen schnaufenden Atem hören konnte . Wenn er ihn nicht mehr hörte , wußte er , daß er warten mußte 😈 🤢 🤩 . Er sprach mir auch Mut zu - ein Drittel der Strecke hätten wir schon geschafft . Wie bitte? Erst ein Drittel ? Der Gipfel sieht doch so nah aus . Also frohen Mutes weiter . Und dann passierte es - das ,womit ich nie gerechnet habe - heute noch nicht ganz begreifen kann - und dennoch dankbar für den glücklichen Ausgang bin . Irgendwie trat ich auf eine lose Steinplatte , diese rutschte weg und ich verlor den Halt . Krampfhaft versuchte ich noch , mich an einem mickrigen Ästchen festzuhalten - jedoch ohne Erfolg. Ich kippte nach hinten weg , schrie irgendwas - so in der Art "Schei.....benkleister" und konnte nur noch denken " Das wars mit Conny - überall liegen hier spitze , große und kleine Steine rum , nirgendwo Erde geschweige denn weiches Gras . Da kannst du nur Totalschaden nehmen . Ich merkte auch gleich , daß ich mit dem rechten Knöchel irgendwo gegenschlug - aua. Und dann schlug mein Kopf gegen etwas Hartes , meine Brille flog im hohen Bogen weg und ich kam zum Stoppen . Kurz hatte ich die Befürchtung , mir würden die Sinne schwinden . Aber - oh Wunder - ich konnte mich aufrappeln . Ich war - welch ein Riesenglück, mit dem Kopf gegen das Schienbein meines Sohnes gestoßen , welches dann ein weiteres Abwärtsrollen meines Luxuskörpers stoppte. 4 entsetzte Augen starrten mich an - ich sah das nur verschwommen . Nachdem mein Sohn die Brille irgendwo im Gelände unversehrt gefunden hatte , hatte ich wieder den "Durchblick" S. war noch sehr besorgt um mich und auch der Guide fragte ständig , ob es mir wirklich gut gehe . Mein Sohn erzählte mir , daß ich tatsächlich eine komplette Rüchwärtsrolle gemacht hätte und er versucht habe , meinen weiteren Fall zu stoppen . Das hat ja auch , Gott und meinem Sohn sei es gedankt , geklappt . Nachdem ich mich wieder etwas aufgerappelt hatte gingen wir weiter . Wir hatten ja schließlich die Gipfelbesteigung bezahlt - und jeder Pula wird abgearbeitet .
Aber bald schon merkte ich, daß mir der Schock und auch die Bruchlandung sehr in die Knochen geschossen waren .
Schitt auf die Pula - ich gehe keinen Schritt weiter . Meine Beine waren jetzt doch ziemlich wackelig . Da wäre ein weiterer Aufstieg unverantwortlich . Ich gebe ja ungern eine Sache auf , habe das auch nur sehr selten in meinem Leben gemacht und hätte Micha mich nicht manchmal gebremst , wäre ich womöglich in manche Gefahr gekommen - aber hier und jetzt war nun Schluß. Das teilte ich dann auch den Beiden mit . Ich machte den Vorschlag , hier an dieser Stelle sitzen zu bleiben , die beiden sollten auf den Gipfel wandern und mich bei der Rückkehr wieder einsammeln . Gesagt , getan . Der Guide versicherte mir , daß keine Schlangen und Leoparden in der Nähe waren - das beruhigte mich sehr .
Und so saß ich nun da - wie lange? - keine Ahnung- bestimmt über 1 Stunde. Der rechte Knöchel schmerzte , die linke Hüfte und das Knie meldeten sich auch mal wieder , der Stein , auf dem ich saß , wurde immer härter . Selbstgewähltes Schicksal 😈 😈 😈 😈 . Zu sehen gab es auch nicht viel ( kennt noch jemand den Film " Robinson Junior? Der hat sich einen Rahmen gebastelt und durch ihn hindurch auf`s Meer geblickt . Und jeden Abend hat er sich selbst gefragt : Was zeigen sie denn heute im TV ? Das MEER !!! ) Bei mir war es halt nicht das Meer sondern : Der Busch!!! Irgendwann kamen die Beiden dann aber doch und mit sehr viel Vorsicht machten wir uns an den Abstieg . Jedesmal wenn der Guide der Meinung war , es würde schwierig , nahm er mich an die Hand . Ich hatte das Gefühl , am liebsten würde er mich runter tragen , nur , damit mir nicht noch einmal etwas passiert . War ja für ihn auch eine doofe Situation - aber er hatte an der ganzen Aktion absolut keine Schuld. Glücklich kamen wir wieder am Auto an . Jetzt war uns auch ein wenig wärmer . Anschließend fuhren wir unseren Guide noch in ein Dorf der Buschmänner. Die Dorfbevölkerung kam auch sofort mit"Handelsware" herbei geströmt . Wir hatten allerdings keinen Bedarf und eigendlich auch keine Zeit . Der Guide bedankte sich für die Fahrt in den mehrere Kilometer entfernten Ort, das Trinkgeld und für die Jacke . Diese wollte mein Sohn ihm dann aber nicht überlassen - sie war selbst für unsere Verhältnisse teuer . Kein Problem - er gab sie - zwar schweren Herzens - zurück. Sogleich machten wir uns auf den Weg Richtung Namibia . Ich war noch ganz schön verwirrt , ärgerlich über mein Ungeschick , dankbar für meine Rettung , nachdenklich über die möglichen schwerwiegenderen Ausgänge . Ich habe doch gleich so ein doofes Gefühl bei dem Gedanken an Tsodilo Hills gehabt - der heilige Berg hat mich nicht gewollt oder aber wollte mich eigendlich für immer !!!
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
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Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
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Melanie1982703 Beiträge · seit 202323. Sept. 2025 ·
Autsch, das hätte aber wirklich doof ausgehen können. Zum Glück hat dein Sohn so gut reagiert!
Champagner8’793 Beiträge · seit 201023. Sept. 2025 ·
Mensch Conny, du machst Sachen 🤩 . Grade nochmal gut gegangen! Man fühlt sich ja dann auch ein bisschen wie der Depp, wenn man plötzlich am Boden liegt. Ging mir am Wochenende auf der Limburg so, kurz mal Hans-guck-in-die-Luft gespielt und schon ist am steilen Abstieg der Schotter unter mir weggerutscht und da saß ich dann plötzlich ein Stockwerk tiefer 😊
Ich spul jetzt ein bisschen zurück: am Chobe hattet Ihr ja tolle Sichtungen, Löwenfamilie und Rappenantilopen! Bei den vielen Büffeln musste ich an die denken, die vor kurzem ertrunken sind 🙁 .
Noch zu deiner "Weißgesichtsohreule":
Conny schrieb:
Unterwegs sah S. dann noch diese Weißgesichtohreule ???
Ich habe die Kommentare nur überflogen, aber ich glaube, die hat noch niemand aufgeklärt (wenn doch: doppel hält besser): das ist ein Milch(Blass)-Uhu oder auch Verreaux's Eagle-Owl!
Die neuen Campsites auf Nambwa kenne ich zwar nur von Fotos, aber mir gefallen die gar nicht 🙄 . Übrigens sind Bekannte von mir neulich auch die Strecke Nambwa => Ngepi gefahren und noch innerhalb des Parks haben sie Geparden gesehen (es gibt ein Beweisvideo). Davon hab ich noch nie gehört - aber Löwen habe ich dort auch noch nicht erlebt bzw. zumindest gehört! Da habt Ihr ja echt viel erlebt!
CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201623. Sept. 2025 ·
Melanie1982 schrieb:Autsch, das hätte aber wirklich doof ausgehen können. Zum Glück hat dein Sohn so gut reagiert!
Hallo Melanie, ja , ich bin immer noch dankbar , daß die Sache so gut ausging . Als das vor ein paar Wochen mit Laura Dahlmeier passierte war ich sehr betroffen und die ganze Dramaturgie kam wieder in mir hoch . Selbst solch erfahrenen Menschen passieren solch furchtbaren Dinge !!! Manchmal kann man eben nicht mehr eingreifen . Als begeisterte Biathlonguckerin nahm mich dieses Ereignis emotional so dermaßen mit , daß ich wie gelähmt war . Um so mehr bin ich dankbar , daß mein Sturz ohne Folgen blieb . Es hätte weitaus schlimmer kommen können . Wäre ich anstelle des Schienbeines auf einen Stein geknallt - hätte die Sache wohl ganz anders ausgesehen .
Liebe Grüße Conny
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201623. Sept. 2025 ·
Champagner schrieb:Mensch Conny, du machst Sachen 🤩 . Grade nochmal gut gegangen! Man fühlt sich ja dann auch ein bisschen wie der Depp, wenn man plötzlich am Boden liegt. Ging mir am Wochenende auf der Limburg so, kurz mal Hans-guck-in-die-Luft gespielt und schon ist am steilen Abstieg der Schotter unter mir weggerutscht und da saß ich dann plötzlich ein Stockwerk tiefer 😊
Hallo Bele , oh je - auch du gestürzt 😈 😈 😈 . Ich glaube , wir werden langsam alt oder unvorsichtig 🤢 🤢 🤢 🤢 . Ich erkläre mir meinen Sturz mit Unachtsamkeit und eventuell war auch die Kälte ein Faktor. Meine Muskeln waren noch nicht richtig im Spannungs- und Dehnungszustand - sprich - ein wenig steif der ganze Körper . Wäre ich durchgewärmt gewesen , hätte ich vielleicht den Sturz verhindern können . Aber - passiert ist passiert und ich lebe ja noch !!!
Ich spul jetzt ein bisschen zurück: am Chobe hattet Ihr ja tolle Sichtungen, Löwenfamilie und Rappenantilopen! Bei den vielen Büffeln musste ich an die denken, die vor kurzem ertrunken sind 🙁 .
Oh ja , mit unserem Sichtungsglück waren wir mehr als zufrieden . Von den vielen anderen Tieren habe ich hier gar nicht berichtet und Fotos wurden auch immer weniger geschossen . Dafür aber um so mehr genossen . Das tolle an der Choberiverfront war , daß wir kaum mal ein anderes Auto antrafen . Selbst bei der Löwensichtung waren es maximal 6 Autos . Da die Sichtung in der Nähe von Ihaha war nehme ich an , daß viele Gamedriveautos um diese Uhrzeit schon weiter vorn im Park waren und Selbstfahrer wohl auch schon auf dem Rückweg , falls sie überhaupt so weit gefahren sind .Die schönste Sichtung war ja dann abends ( die trinkende Löwin mit Jungen) . Das hätten wir nie erleben können , wenn wir keinen Platz in Ihaha ergattert hätten - Glück muß der Mensch haben .
Noch zu deiner "Weißgesichtsohreule":
Conny schrieb:
Unterwegs sah S. dann noch diese Weißgesichtohreule ???
Ich habe die Kommentare nur überflogen, aber ich glaube, die hat noch niemand aufgeklärt (wenn doch: doppel hält besser): das ist ein Milch(Blass)-Uhu oder auch Verreaux's Eagle-Owl!
Vielen Dank für die Richtigstellung - es hat noch kein Anderer den Fehler bemerkt - selbst Matthias anscheinend nicht . 😄
Die neuen Campsites auf Nambwa kenne ich zwar nur von Fotos, aber mir gefallen die gar nicht 🙄 .
Ich war auch etwas zwiegespalten und kann eigendlich nicht sagen , ob mir die " Glaskunst" nun gefällt oder nicht . Im Moment sieht das noch recht gut aus , aber wie wird es in ein paar Jahren sein ? Sind die Pullen dann zerschmettert? Dann wäre das alles ziemlich häßlich und verletzungstechnisch auch gefährlich . Das Argument der Baustoffersparnis leuchtet mir ein - aber ? - Wer , in Himmels Namen , hat diese ganzen Flaschen geleert - die Bauarbeiter ? 🤪 Die Plätze an sich sind hier weiter auseinander und auch großzügeger . Leider kein Blick auf Wasser oder Sumpf . Dafür ist sie bedeutend näher am Horseshoe - dementsprechend konnten wir abends länger dort verweilen . Also alles hat Vor - und Nachteile - aber schön war es !!! Übrigens sind Bekannte von mir neulich auch die Strecke Nambwa => Ngepi gefahren und noch innerhalb des Parks haben sie Geparden gesehen (es gibt ein Beweisvideo). Davon hab ich noch nie gehört - aber Löwen habe ich dort auch noch nicht erlebt bzw. zumindest gehört! Da habt Ihr ja echt viel erlebt!
Gesehen haben wir in diesem Jahr dort auch nichts spektakuläres . Ich hatte die ganze Zeit auf einen Leoparden gehofft - 2018 hatten wir 2 Exemplare sichten können . Diesmal NICHTS 😈 - aber das ist Jammern auf hohem Niveau.
LG Bele
Dir einen schönen Abend , in der Hoffnung , daß du von deinem Sturz keine Blessuren zurückbehalten hast LG Conny
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Elefantenrunde
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Melanie1982703 Beiträge · seit 202323. Sept. 2025 ·
Ja, es kann durch eine kleine Unachtsamkeit alles ganz schnell anders aussehen. Zum Glück ging es bei dir gut aus!