Enilorac65783 Beiträge · seit 201724. Sept. 2025 ·
Hallo Conny, zum Glück ist nichts Schlimmeres passiert da hast du wirklich Glück gehabt. Es ist schon unglaublich, wie schnell es manchmal gehen kann. Und das Gefühl danach ist so blöd, ich kann auch mitreden? Kälte mag ich ja auch überhaupt nicht, dafür kann es mir fast nicht warm genug sein. Liebe Grüsse Caroline
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana
CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201625. Sept. 2025 ·
Hallo Melanie und Caroline, auch euch herzlichen Dank für eure Anteilnahme . Aber im Nachhinein muß ich ja sagen - riesen Schwein gehabt !!! LG Conny
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201625. Sept. 2025 ·
immmer noch 10.06.25
So langsam legte sich die Aufregung über meinen Sturz und wir fuhren zügig Richtung Grenze , nicht ohne eine kurze Tour über die neue Brücke über den Okavango zu machen .
Nach der Grenze bogen wir rechts in den Mahangopark ein . Die Strecke war super zu fahren , die Landschaft traumhaft , das Sichtungsangebot eher mangelhaft - egal . Wir hatten in diesem Urlaub schon soooooo viel gesehen . Wir erfreuten uns an der Umgebung und dem Kleingetier .
Auch etwas größere Tiere ließen sich blicken und boten uns Abwechselung.
Wenn ich nicht 100% gewußt hätte , daß ich auch 2018 hier gewesen bin - ich hätte den Park nicht wiedererkannt . So viele verschiedene Wege, Abzweigungen und Riverfrontfahrmöglichkeiten hatte ich nicht mehr auf dem Schirm . Anscheinend sind wir damals nur 1x längs durch und auf der anderen Straßenseite quälend langsam und tiefsandig zurück . Gerne hätte ich nun viel mehr Zeit im Park verbracht . Wir hatten von Löwensichtungen gehört - uns blieben sie verwehrt . Aber wir benötigten ja noch ein Quartier . Unsere Wahl fiel auf die erstbeste Campsite- die Mahango Safari Lodge . Da wir nur 1 Nacht bleiben wollten ( langsam wurde die Zeit knapp 😈 😈 😈 ) , bekamen wir die kleinste Campsite zugewiesen . Die war allerdings total ok . Verhältnismäßig nah zur Rezeption und Bar . Auch der Weg zum Klohaus war noch machbar und der Blick auf den Fluß super . Es wurde auch schon wieder recht kalt , deshalb beschlossen wir Auswärts zu essen . Die Anmeldung dazu konnten wir noch rechtzeitig tätigen . Zur Benutzung viel zu kalt - ich fror schon beim Anschauen .
Nach Erkundigung des Geländes gingen wir zum Essen .
Wegen der Kälte fand dieses im Speiseraum statt . Wir setzten uns in die Nähe eines Wärmestrahlers . Aber die Türen standen ständig offen , so daß wir doch richtig froren . Das Essen schmeckte sehr gut ,
aber die Kälte vertrieb uns bald . Noch ein Blick auf den Fluß und rucki zucki in den warmen Schlafsack.
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201626. Sept. 2025 ·
11.06.25
Zeitig sind wir wieder auf den Beinen , trödeln etwas rum und machen einen Plan .
Da wir nun mal in der Gegend sind , würde ich dem Buffalo Park auch nochmal eine Chance geben . In 2018 waren nur sehr wenig Wege befahrbar , die Gegend stark verbuscht und die Tiersichtungen eher dürftig. Sollten wir uns das antun? Was könnte uns noch erwarten ? Sichtungstechnisch hatten wir in den letzten Wochen viel mehr niedergestreckt als erhofft . OK - ein Leopard wäre noch schön . Aber das wäre ja fast zuviel des Guten . Andererseits ist das jetzt auch die letzte Chance . Also los - nehmen wir den Park unter die Räder .
Leider sind wir dann doch erst am späten Vormittag - also fast schon Mittags am Gate , quatschen uns noch mit einem jungen Pärchen fest und beginnen viel zu spät den Gamedrive . Egal , was soll´s . Wir haben eh keine großen Erwartungen . Aber wenn man schon mal hier ist !!! Vorbei an den Militärruinen nehmen wir den ersten Stich runter zum Fluß - die Strecke läßt sich viel besser fahren als 2018. Auch in diesem Park sieht alles ganz anders aus als es mir meine Erinnerung suggeriert . Bald schon haben wir auch erste Erfolge beim Tierefinden .
Teilweise öffnet sich die Landschaft , Springböcke und Elefanten lassen sich sehen und Mutti hat keine Lust mehr , Fotos zu schießen . Einfach Abschied von der beeindruckenden Tierwelt nehmen und genießen . Anderen Autos begegnen wir nicht - wer fährt auch schon mittags in einen Park ? Nur wir . Gerade als wir eine kleine Pause einlegen und uns an einem Warmgetränk ergötzen wollen entdecken wir erst einen dann zwei Löwen - hach , welch ein Glück .Ok - sie sind sehr weit weg und die Schwemmebene trennt uns voneinander - aber immerhin - so ein toller Abschied .
Und dann tun sie uns den Gefallen und bewegen sich .
Sie gehen parallel zum Weg und wir können ihnen folgen . Nach kurzer Strecke legen sie sich wieder nieder , doch zu unserer Freude nicht ins hohe Gras sondern auf den Präsentierteller .
Sie scheinen ein Opfer ins Auge gefaßt zu haben und bewegen sich weiter . Leider geht unser Weg nun nicht mehr am Fluß entlang und wir kacheln mit Karacho los , um an der nächsten Stelle an den Fluß zu gelangen . Gutes Timing - die Löwen kommen auch gerade an .
So geht das Spiel noch einige Male und wir haben immer wieder das Glück , sie erneut zu finden .
Sie kommen sogar direkt an unserem Auto vorbei - himmlisch . Und wir sind immer noch allein mit ihnen - meine Seele quillt über . Nie im Leben hätte ich mit sooo vielen super Sichtungen gerechnet . War ich 2018 schon total begeistert , hat dieser Urlaub das nochmals wahnsinnig getoppt.
Upps , nun sind sie sogar zu dritt - wo kam die denn nun noch her ?
Nacheinander , wie bei einer Parade , flanierten sie vor unserem Auto , um dann aus unserem Blickfeld zu verschwinden .
Puh , war das wieder schön und aufregend . Der Kaffee war mittlerweile kalt , zumindest der Rest , der noch in den Tassen war . Das Meiste hatten wir bei der Raserei verschüttet - egal .Also füllten wir Neuen nach . Das tat jetzt aber richtig gut . Dumm nur , daß ich jetzt aber dringend aus der Hose mußte . Das Bedürfnis kam so schnell und überraschend und zudem noch unaufschiebbar- also vorsichtig aus dem Auto - zu allen Richtungen blicklich abgesichert und und und - Wohltat - erleichtert . Noch ehe ich wieder ins Auto steigen konnte hörte ich hinter der nächsten Biegung ein Quiecken . Oh Schreck - was war das ? Schnell fuhren wir weiter . Auf einer kleinen Anhöhe stand ein anderer Selbstfahrer und berichtete , daß Löwen ein Warzenschwein gerissen hätten . Oh je - kaum 200 Meter von meiner "Pipistelle" entfernt waren die Löwen doch tatsächlich erfolgreich gewesen . Danke liebes Warzenschwein , daß du dich geopfert hast . Somit war ich wieder einmal in diesem Urlaub dem sicheren Tod entkommen . So viele Schutzengel kann man garnicht haben . Wir hatten aber auch angenommen , daß die Löwen schon viel weiter weg wären . 😈 Seit dem ersten Foto der Löwen waren mittlerweile 1,5 Stunden vergangen . Da man in dem hohen Gras nicht wirklich viel erkennen konnte , ließen wir die Tiere mit ihrem Mittagsschmaus allein und kurvten noch durch den wirklich tollen Park . Ein Eli kam uns an einer unübersichlichen Stelle gefährlich nahe . Ansonsten sahen wir noch einige Tiere - trotz Mittagszeit .
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201626. Sept. 2025 ·
Logi schrieb:Guck an, die Löwendamen sind sogar besendert.
LG Logi
Ja , das ist uns auch aufgefallen . Aber wir haben sie trotzdem ohne " Funkkontakt" gefunden 😄 😄
Schönes Wochenende Conny
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Liebe Conny, dein Sturz liest sich sehr dramatisch. Ein Wunder, dass du keine Gehirnerschütterung hattest und keine Knochenbrüche- und dann bist du in dem Zustand auch noch alleine geblieben. Dass du überhaupt noch mit weiterlaufen konntest, ist erstaunlich. Was für ein Segen, dass dir nichts schlimmeres passiert ist.
Abgesehen davon hattet ihr sehr beeindruckende und beneidenswerte Tiersichtungen. Allerdings, fühle ich sehr mit dir wenn du die Kälte beschreibst.
CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201629. Sept. 2025 ·
Nacho schrieb:Liebe Conny, dein Sturz liest sich sehr dramatisch. Ein Wunder, dass du keine Gehirnerschütterung hattest und keine Knochenbrüche- und dann bist du in dem Zustand auch noch alleine geblieben. Dass du überhaupt noch mit weiterlaufen konntest, ist erstaunlich. Was für ein Segen, dass dir nichts schlimmeres passiert ist.
Hallo Silvia , vermutlich stand ich doch unter Schock . Ich habe mir garkeine Gedanken darüber gemacht , die beiden bis zum Gipfel zu schicken und allein zurück zu bleiben . Erst nach einer geraumen Weile wurde mir bewußt , daß ich vollkommen der Natur und eventuellen Tieren ausgesetzt war . Mein Vertrauen in meine Kraxelkünste war jedoch erheblich angeschlagen .
Abgesehen davon hattet ihr sehr beeindruckende und beneidenswerte Tiersichtungen. Allerdings, fühle ich sehr mit dir wenn du die Kälte beschreibst.
Liebe Grüße und ein schönes Wochenende, Silvia
Wie schon geschrieben , über unser Sichtungsglück waren wir richtig Happy. Und die Kälte war nicht gerade das schönste an der Reise , aber wir hatten noch riesiges Glück . In Südafrika waren zeitgleich Unwetter mit Stromausfall und richtig heftiger Kälte. Wenn man sich diese Umstände vor Augen führt bekommt das eigene " Elend" einen anderen Stellenwert.
Einen schönen Wochenstart Conny
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201629. Sept. 2025 ·
Mittlerweile war es schon nach 14.00 Uhr geworden und wir beschlossen , nun mal Strecke zu machen . Bis Rundu wollten wir es dann doch gerne schaffen . Ohne Zwischenstop fuhren wir in das mir bekannte Kaisosiscamp. Gerne hätte ich auch hier was Neues ausprobiert , aber : 1. war es schon wieder verhältnismäßig spät 2. war das Camp gut ausgeschildert - also keine Experimente nötig
Im Camp angekommen , hatten wir freie Platzwahl . Lange konnten wir uns nicht entscheiden - zu nah bei anderen , große Truppe in der Nähe , zu klein , keine Abendsonne - ja , wir wurden anspruchsvoll 😈 😈 . Als wir uns endlich eingerichtet hatten , beschlossen wir , das Objekt und das Essen zu erkunden .
Zum Draußensitzen war es mittlerweile zu kalt geworden . Also begaben wir uns nach drinnen und bekamen dort eine riesige Tafel als Platz zugewiesen . Wir bestellten jeder Schnitzel und mein Sohn zusätzlich einen Miniburger . Nach sehr langer Zeit kam dann auch unser Essen . Da machten wir aber Augen . Ich bekam mein Schnitzel , S. aber nur der Burger 🤩
Na davon konnte er ja nun sowas von überhaupt nicht satt werden , das Teil reichte ja gerade so für eine Zahnfüllung . Schnell klärten wir dann die Unstimmigkeit auf und das 2. Schnitzel wurde dann auch verhältnismäßig schnell nachgeliefert .Satt und zufrieden gingen wir in die Heia - eigendlich war es nun schnurz , wo wir standen . War ja nur zum Schlafen und frühstücken .
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201630. Sept. 2025 ·
12.06.25
Wie immer früh auf den Beinen muß ich mich mit einem aggresiven Hahn auseinandersetzen . Sowas aber auch . Da habe ich alle Wildtiere überlebt , selbst die Löwen , und jetzt will mir so ein blöder Hahn den Garaus machen . Selbst als ich mich zum Kavango begebe folgt er mir . Die Wetterlage ist heute recht dramatisch .
In Angola scheint es zu regnen .
Die Sonne will heute auch nicht so richtig zum Vorschein kommen . Bei unserer Abfahrt um 9.30 Uhr haben wir erst 13 Grad - also nicht wirklich angenehm . Dennoch besehen wir uns noch die Anlage - sportlich kann man hier so einiges machen - WIR NICHT !!!
nachhaltige Sitzgarnitur
Nun bleiben uns noch 5 Übernachtungen 😮 - wo ist die Zeit geblieben ? 2 Tage Waterberg sind gesetzt - ich fand es dort schön und S. wollte wegen des geschichtsträchtigen Ortes unbedingt dort hin . 2023 hatte es ja leider nicht mehr geklappt . Überlegung - die restlichen 3 Tage ins Erongo , ist kein Wahnsinnsumweg und Ameib oder Spitzkoppe geht immer , oder doch mal was Neues und nach Erongorocks fahren ? Andererseits hatte ich von Kraxeltouren im Moment genug - der Waterberg würde mir schon meine restlichen Reserven abverlangen . Während der Fahrt warf ich mal so den Etosha in den Ring . Das könnte bei 3 Übernachtungen noch recht gut klappen . Tiere gucken , Tiere gucken - hatten wir ja lange nicht mehr 😄 😄 😄 . Deshalb war ich total überrascht , als mein Sohn begeistert reagierte . "ja , den Osten habe ich ja noch nie gesehen und die Pfanne auch nur am äußersten Zipfel" - so seine Reaktion . "Und wenn wir dann in Okakuejo sind , bin ich auf einer Campsite , die ich schon kenne . Dann hat der Kreis sich geschlossen und wir haben den damals nicht geschafften Teil in diesem Jahr nachgeholt . Papa würde sich freuen . " Also abgemacht - ETOSHA wir kommen !!! Gerne wären wir die Nebenstrecken gefahren , aber wir mußten tanken , ein wenig einkaufen und Bargeld besorgen . Das taten wir dann lieber in Grootfontain - sicher ist sicher . Zwischendurch mal eine kleine Rast... ... die Landschaft gefiel uns auch gut . Dann aber schnell zum Gate und da es schon Nachmittags war , ging das Prozedere ziemlich zügig .( es waren keine anderen Autos da). Als erstes steuerten wir Klein- Namutoni an und erblickten auch sofort eine Giraffe.
In der Ferne sahen wir noch etliche Verwandte gemächlich antraben - hach war das schön . So ganz anders als in Botswana und Caprivi - die offene Landschaft und die mickrigen , trockenen Büsche ließen einen viel weiteren, offeneren Blick zu . Im Fort gerieten wir leider an eine seeeeeehr unmotivierte Dame - ohne überhaupt einen Blick ins Buch zu werfen kam die knappe Auskunft " Fully Booked" - na klar . In den anderen Camps hätte ich es ja noch glauben können - aber in Namutoni??? Auch kein Angebot eines Chalets oder so wurde uns offeriert . Also dann - Tagesticket bezahlt und " Ihr könnt uns mal" .Schlafen wir halt vor den Toren . Das aber natürlich erst , nachdem wir noch eine Runde in nördlicher Richtung gedreht haben . Die Gegend war auch für mich neu . Und trotz der kurzen Zeit hatten wir schöne Sichtungen .
Sehr weit weg , aber mit Fernglas bzw Zoom doch eindeutig erkennbar - unser erstes R. in diesem Urlaub. Juchhu
Das Licht war so seltsam - wir konnten nicht mit Bestimmtheit sagen , daß da nun Wasser drin stand . Aber wir redeten es uns ein .
Diese Trappe rannte eine ganze Weile vor uns her , wir fuhren schon im Schritttempo , ne eigendlich standen wir fast . Aber dummerweise flog sie nur ein kleines Stück... ...um dann wieder vor uns zu landen . Ein tolles Erlebnis - es müssen nicht immer die großen und wilden Tiere sein . Zum Schluß fuhren wir noch zum Wasserloch Klein Okevi und sahen fast hautnah dieses Exemplar .
Allerdings waren doch etliche andere Autos vor Ort und der Eli tat mir fast leid . Er wußte überhaupt nicht , wo er langgehen sollte . Da es nun auch schon 17.30 Uhr war , mußten wir die Rückfahrt antreten . Die Bediensteten am Gate waren überrascht, uns schon wieder zu sehen , aber was will man machen , wenn uns keiner haben wollte 😵 . In Onguma war es kein Problem auf der Tamboticampsite unterzukommen . Auf der Anfahrt und am Wasserloch sahen wir leider nicht ein einziges Tier . Deshalb gingen wir auch bald ins "Schlafgemach".
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Melanie1982728 Beiträge · seit 202330. Sept. 2025 ·
Nachdem wir erst vor Kurzem selbst im Etosha und auf der Tamboti Campsite waren, habe ich jetzt gleich ein bisschen Sehnsucht bekommen.
Ich bin gespannt, wie es euch weiterhin ergangen ist und welche Sichtungen ihr noch hattet.
CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201602. Okt. 2025 ·
Melanie1982 schrieb:Nachdem wir erst vor Kurzem selbst im Etosha und auf der Tamboti Campsite waren, habe ich jetzt gleich ein bisschen Sehnsucht bekommen.
Hallo Melanie , so geht es mir beim lesen anderer RB auch.
Ich bin gespannt, wie es euch weiterhin ergangen ist und welche Sichtungen ihr noch hattet.
Das wirst du gleich erfahren 😄
Liebe Grüße Conny
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201602. Okt. 2025 ·
13.06.25
Auf , auf zum fröhlichen Jagen .... oder besser gesagt ... auf nach Halali !!! Vorher mußten wir uns noch der Mangusten erwehren , die unseren Campground geentert hatten ( auf dem Foto sind sie schon weg )
So richtig war der Funke für diesen Ort nicht bei uns angekommen . Ok - der Platz war sauber und mit Strom und Duschgelegenheit usw. gut ausgestattet . Aber , wir haben auf Hin - und Rückfahrt kein einziges Tier gesehen 😈 Eventuell , wenn man in einem festen Quartier ist und auch dort einen Gamedrive bucht, sieht die ganze Geschichte schon anders aus . Aber nur zum Nächtigen würde ich doch Namutoni vorziehen - zumindest , wenn man anschließend noch durch den Etosha will . Das taten wir dann auch . Zuerst steuerten wir Twee Palms an . Unterwegs sahen wir ein totes Zebra , von hungrigen Fressern war weit und breit aber nichts zu sehen, obwohl wir ziemlich lange dort verweilten . Aus "Pietät" hab ich auch kein Foto gemacht . Danach gab es nur Landschaft zu entdecken .
OK - ein Dik-Dik ließ sich blicken , hatten wir nur gaaanz wenige in diesem Urlaub (2?)- also doch eine schöne Sichtung .
Auch schön!!! Aus Verzweifelung 🤪 betrieb ich schon Nahstudien einer Giraffe - immerhin was .
Da wir mutterseelen allein unterwegs waren , konnten wir uns auch nicht nach Sichtungsglück anderer erkundigen . Es war schon komisch , gestern verhältnismäßig viele Tiere , heute nur einige Springböcke und sonst nichts 😈 😈 😈 😈 Den letzten Stop nördlich von Namutoni legten wir dann , so glaube ich , bei Groot Okevi ein . Wir hatten noch nicht angehalten , da entdeckte ich was ganz tolles - ein Honigdachs beim Trinken . Leider störte ihn wohl unsere Anwesenheit und er zog sich schnell zurück . Ein paar Fotos sind mir gerade noch so gelungen .
Dann verschwand er im Gebüsch . Eine Weile beobachteten wir noch die anwesenden Zebras , der Dachs kam leider nicht zurück .
Also , dann doch nun endlich los nach Halali . Im Fort legten wir aber noch eine Mittagsrast ein .
Die Besteigung des Turms war , wenn ich mich recht erinnere , gesperrt . Aber es waren dennoch einige Leute oben , wir auch . Der Fußboden auf dem Aussichtsdeck war teilweise aufgerissen , der Blick allerdings trotzdem schön .
Dann fuhren wir nochmal beim toten Zebra vorbei - vielleicht gab es ja nun Interessenten . Aber - unser totes Zebra war weg , einfach weg . Anscheinend hatte es vorhin nur wirklich total entspannt tief und fest geschlafen 🤩
Auf dem Weg nach Halali klapperten wir alle erdenklichen Wasserlöcher ab , ohne Erfolg .
Gegen 15.30 Uhr erreichten wir das Camp und konnten problemlos einen Platz buchen . Lange suchten wir nach einem ruhigen Plätzchen am Rande . Das war dann zwar weiter zum Wasserloch und dem Sanitärgebäude , dafür aber mit ein wenig Privatsphäre. Am Wasserloch selbst war um diese Zeit nichts los .
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201604. Okt. 2025 ·
Später starten wir noch einmal zu einem Gamedrive , mal sehen , ob wir noch was schönes sichten können . Doch außer viel Natur können wir nichts , aber auch garnichts entdecken 🤢 🤢 . Noch nicht mal andere Autos. Aber dann , am Goas - Wasserloch , werden wir fündig- juchhu - ca 10 andere Autos können wir am entgegengelegenem Ufer sichten . Hier waren sie also alle . Da wollten wir doch gerne zugehören . Dieses war allerdings nicht einfach - eine riesige Zebraherde hatte das selbe im Sinn und bei einem Zebrastreifen muß man ja anhalten . Selbst im Busch gilt es , die Verkehrsregeln einzuhalten . Aber irgendwann konnten wir uns doch zu den anderen gesellen und siehe da - es hatte sich gelohnt .
Das hat ja gut geklappt - sehr lange Zeit konnten wir diesen Kollos beim Schlammbad beobachten
Leider vergeht die Zeit wieder viel zu schnell und wir müssen uns auf den Rückweg begeben - man weiß ja nie , was einem so alles widerfährt. Uns allerdings dieses mal nichts , so daß wir kurz nach 18.00 Uhr das Tor zum Camp passieren . Für den Pool ist es uns dann aber eindeutig zu kalt ...
...also schnell was zwischen die Kiemen schieben und ab ans Wasserloch . Dort ist schon reger Betrieb - zumindest was die Schaulustigen betrifft . Aber am Wasserloch und auch unter der Menschenmasse herrscht Ruhe. Bis dann der große Auftritt stattfindet . Szene 1 : 1 Rh. betritt die Bühne von rechts Szene 2 : 1 Rh. mit Kind kommt den linken Hang herunter Szene 3 : Begrüßung der beiden Großen Szene 4 : eine Hyäne möchte gerne ans Wasser - sie nähert sich demutsvoll und ängstlich Szene 5 : die beiden Rh. haben was dagegen . Szene 6 - unendlich : das Szenario wird ständig mit wechselnder Besetzung wiederholt Fazit : eine spannende Abendvorstellung mit hervorragenden Akteuren und unsererseits einem tollen Balkon- Logen - Platz.
Wie jeder weiß , ist Blitzlicht im Theater verboten , deshalb diese mäßigen Handyaufnahmen - mehr so als Beweis gedacht und um dieses tolle Erlebnis besser in Erinnerung zu haben.
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201605. Okt. 2025 ·
Meine liebe Leserschaft , über der großen Euphorie meiner Reise habe ich euch , liebe Mitreisenden komplett vergessen . Deshalb möchte ich euch nun endlich mal für eure Treue , eure Kommentare und euer Dankebuttondrücken recht herzlich danken . Schön , daß ihr immer noch dabei seid .
Schöne Sonntagsgrüße Conny
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201606. Okt. 2025 ·
14.06.25
Sehr zeitig morgens beginnt das Rumgekrame auf dem Platz , wollen doch alle zeitig los . Wir gehen das Ganze etwas ruhiger an . Endlich schaffen wir es auch , unser bei Tsodilo Hills gebackenes Brot aus dem Potje herauszumeißeln 😈 😈 😈 . Es hatte sehr gut in dem Potje ausgesehen - aber es klebte am Boden dermaßen fest - es wollte nicht zu uns gelangen - erst recht nicht in unseren Magen . Nachdem wir es nun einige Tage über Stock und Stein geschaukelt hatten , konnten wir es mit Hilfe 2er Löffel heraushebeln . Raus mußte es ja - so konnten wir das Gefäß ja nicht zurück geben . Nun hatten wir es endlich geschafft . Und siehe da - kein bißchen schimmlig , nicht ausgetrocknet - es ließ sich noch wunderbar essen und schmeckte sogar . Damit hätte ich nun nicht gerechnet . Zum Abschied vom Platz gingen wir nochmals zum Wasserloch - den Weg hätten wir uns sparen können - tote Hose . Auch die Suche nach einem Geocach blieb erfolglos . Dann suchen wir halt mal in der Weite des Parks nach Tieren .Bald ließen sich auch die Ersten blicken . Singhabicht ?
irgend ein Reiher ? Wir bewegten uns Richtung Etosha Lookout und die Luft und das Licht wurde immer diesiger und flimmernder. Eine mystische Atmosphäre um gab uns .
Dadurch , daß wir erst gegen 9.15 Uhr losgefahren waren , hatten wir diese unendliche Weite für uns ganz allein - wir kamen uns regelrecht verloren und verlassen in ihr vor . Wie klein und unbedeutend wir Menschen doch in diesem großen Universum sind und dennoch bilden wir uns immer ein , daß wir die Größten sind . Spätestens hier wird man vom Gegenteil überzeugt .
Schade , daß manche hier unbedingt ihre Spuren hinterlassen müssen , oder war das wegen vorheriger Feuchtigkeit notwendig ? Vor Begeisterung über die grenzenlose Weite , Unendlichkeit und Freiheit machte ich auch einen kleinen Luftsprung - einen klitzekleinen - meinem Alter , Gewicht und Ungelenkigkeit entsprechend . Hier fanden wir dann auch sofort den Geocach - viele Verstecke gibt es hier ja auch nicht 🤩 Nachdem wir uns ausgetobt hatten klapperten wir alle Wasserlöcher Richtung Okakuejo ab - meist mit sehr mäßigem Erfolg . Aber unterwegs hatten wir doch schöne Begegnungen .
Landschaftlich war es sehr abwechselungsreich , manchmal staubtrocken und öde , dann wieder Vegetation , hügelig und tierreicher . Ich denke es war bei Salvadoro - dort sahen wir riesige Zebra - und Springbockherden - traumhaft und leider nur im Gehirnkästchen in der ganzen Schönheit abspeicherbar .
Auch ein Oryx gab sich die Ehre.
Wie unterschiedlich dann doch die Aufnahmen von Lumix- Kamera und Handy sind !!!
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201608. Okt. 2025 ·
Und weiter ging die Fahrt durch den Park , nichts an den Wasserlöchern , unterwegs Giraffen , Springböcke und co , die aber kaum noch auf meine Festplatte wanderten .
Ok - ein paar dann doch... reich geschmückt Rotkopfamadine ? gähnende Leere ... Und dann - wieder eine Erstsichtung - 2 Sekretäre - auf diese Spezies hatte ich schon gewartet . Dadurch , daß es recht windig war , erwies sich das Fotografieren als nicht so einfach . Dadurch ergaben sich andererseits tolle Motive Da müßt ihr jetzt durch .
Auch ohne Großgetier und "Katzenalarm" konnten wir schöne Augenblicke erleben und genießen .
Lange beobachteten wir dieses Hörnchen bei seinem Bemühen , diese Melone irgendwie unter Kontrolle zu bringen . In den ca 10 Minuten , die wir bei ihm verweilten , war alle Mühe vergebens .Aber uns bot es ein herrliches , lustiges Schauspiel . Videos einstellen beherrsche ich immer noch nicht und zum x. Mal fragen und dann rumfriemeln hab ich einfach keine Lust .( auf Insta bei Sebstian Skalitz kann man es sich anschauen - Werbeblock beendet )
Auch auf die Zebras war Verlass - immer wieder kreuzten sie unseren Weg. Kurz nach 15.00 Uhr erreichten wir dann Okakuejo - wir hatten uns für die Strecke wirklich viel Zeit gelassen . Ein Farbtupfer erfreute meine mittlerweile ans staubige grau gewöhnten Augen.
Eine Wohltat und die Erkenntnis - ich sehe tatsächlich noch in bunt 😄 😄 😄 😄 . Nun hieß es aber erst mal checken , ob wir hier bleiben können . Überhaupt kein Problem - wir bekamen eine verhältnismäßig ruhige Stelle am Rand des Campgrounds zugewiesen . Juchhu - Glück gehabt . Na ja - vielleicht doch nicht soooo viel Glück , denn : unsere Nachbarn war eine russische Familie . Im ersten Moment ja kein Problem . Ich bin weltoffen, tolerant und nicht kleinkariert . Aaaaber - die Truppe war dermaßen laut , unorganisiert und anscheinend kein bißchen Campingerfahren 😈 😈 😈 . Das bloße Zusehen tat schon weh . Und dann noch das russische Gequassel - irgendwie ging es mir total auf den Zopf . Geht Anderen vielleicht beim Deutsch auch so . Vielleicht lag es auch an der langen Zeit der Ruhe und Abgeschiedenheit . Und zu allem Unglück verstand ich ja auch noch ein paar Brocken ihrer Konversation - das war teilweise ziemlich heftig . ( Ich wußte gar nicht , daß ich solche Wörter vor 50 Jahren in der Schule gelernt hatte - aber muss ja wohl ). Zum Glück waren wir ja nicht zum Relaxen hier , sondern wollten ans Wasserloch . Das taten wir dann auch schnell .
Okaukuejo- mein geliebtes Wasserloch - nun war ich zum 3.x hier - beim letzten Mal noch mit Micha , und S. war da auch dabei . Ein komisches Gefühl - Sehnsucht , Dankbarkeit , Erinnerungen - alles prasselte auf uns ein . Eng umschlungen warfen wir den ersten Blick auf die Stelle , die uns so sehr im Gedächnis war . Und wir konnten dann wenigstens auch zwei Elefanten erblicken . Diese waren uns im Etosha dieses Mal fast verwehrt geblieben . Ringsherum ließen sich Vögel blicken .
Wobei unser Augenmerk hauptsächlich auf den Elis ruhte.
Aber auch die anderen Tiere erhielten unsere Aufmerksamkeit .
Anschließend kurvten wir noch ein Stündchen durch die Gegend - kein Foto ist entstanden - soll heißen - es hat sich nicht gelohnt 😈 😈 😈 😈 Pünktlich zum Sonnenuntergang kraxelten wir auf den Turm . Schossen noch ein Foto vom unbenutzen Pool - ach halt - da war ich zwischendurch noch kurz drin - bibber . .. dann ein paar Sternenfotos...
... und ab ans Wasserloch . Dort konnten wir dann mehrere Hörner beobachten ( insgesamt 4) Wieder sehr ergreifend und schön . und tatsächlich habe ich ein brauchbares Foto geschossen 🤢
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201610. Okt. 2025 ·
15.06.25
Nun hieß es Abschied nehmen vom Etosha , Ein letzter Blick auf das Wasserloch - so ganz ohne Tiere fiel der Abschied leichter . 2 Nächte blieben uns noch. Die wollten wir am Waterberg verbringen. Doch vorher wollten wir noch ein wenig durch den Park fahren . Um die Big Five zu vervollständigen fehlte uns nur noch der Leopard - den galt es nun zu finden 🤢 😈 . Ein letzter Blick auf den Aussichtsturm und ab durch das Tor . Anfangs entdeckten wir wieder nur Landschaft... ...aber bald ließen sich Springbock und co blicken , direkt am Weg. Und dann zogen riesige Herden durch das hohe Gras - wunderschön anzuschauen . ok - das sind jetzt zwischendurch mal viele Marabus
In dem hohen Gras konnte man sie liegend kaum entdecken . Kein Wunder also , daß uns " Katzenglück" versagt war .
Dann erfreuen wir uns halt an den fröhlich umherspringenden Böcken - ist auch sehenswert.
Danach sahen wir lange Zeit - Nichts 😮 Dadurch schaffte es dieses Siedelwebernest in meine Sammlung.
Ein paar "Kleinsichtungen" gab es dann doch noch . Diese Gackeltrappe machte ihrem Namen alle Ehre . Und auch ein stolzer Strauß sagte "Tschüß" Das müßte in Gemsbokvlakte gewesen sein . Auf dem Weg zur Hauptpad begegneten uns dann noch diese putzigen Streifenmangusten .
keine gute Qualität , aber sooo putzig Zum Schluß nochmals eine Gackeltrappe. Bei Ombika war anscheinend "Tote Hose " - zumindest habe ich kein Foto davon . Es war ja nun auch schon ca. 13.00 Uhr und der Weg bis zum Waterberg mußte auch noch bewältigt werden . Also fuhren wir schweren Herzens zum Andersons Gate - Ade schöne Tierwelt . Hatte sich der Abstecher in den Etosha nun gelohnt ? Keine einzige Katze , sehr , sehr wenige Elefanten - aber 9 Hörner , unzählige Springböcke und Zebras , einige Giraffen und andere Spezies - und als I - Tüpfelchen 1 Honigdachs beim Trinken , Trappen , lustige Hörnchen und Mangusten und dann noch 2 Sekretäre - war doch garnicht mal so schlecht . Wäre der Etosha der einzige Park des Urlaubs gewesen , wären wir wohl ein wenig enttäuscht gewesen . Doch wir waren vollends zufrieden . Und es hat sich soooo gut angefühlt , in Okaukuejo zu sein - ein Abschluß und Neubeginn für uns Beide.
Am Gate wurden wir gefragt , ob wir eine Angestellte mit nach Otjiwarongo mitnehmen könnten - klar machen wir . Ist mal etwas andere Unterhaltung auf der eintönigen Strecke. Also räumten wir die Rückbank etwas auf und ließen die Dame Platz nehmen . Wie sich der restliche Tag gestaltete und was wir noch spannendes erlebt haben , erzähle ich beim nächsten Mal .
Namibia zum 1.
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201614. Okt. 2025 ·
Nun haben wir also die junge Frau im Gepäck und hoffen auf eine interessante Unterhaltung - doch weit gefehlt 🤢 . Unser Mitfahrgast ist sowas von muhlstukig - sämtliche Konversationsbemühungen unsererseits werden jeweils mit der kürzesten Antwort abgeschmettert. Na gut - dann also nur Mitnehmen und keine Unterhaltung - schade. Die Strecke zieht sich daher doch sehr und irgendwie sind S. und ich auch verwirrt und gehemmt . Der Himmel sieht mittlerweile auch nicht hochjauchzend aus . ...unsere Stimmung auch nicht . Eigendlich wollten wir in Outjo einen Stop in der Bäckerei einlegen , aber mit dieser Begleitung im Anhang kam das unserer Meinung nach , nicht in frage . Wir beschlossen , daß S. ein Paket Kuchen to drive holt . Freundlicher Weise fragten wir nach , ob unsere Begleitung auch etwas haben möchte - dankend nahm sie an . Na ja , das mit dem dankend stimmt nicht ganz - es kam eigendlich nur ein "yes".
S. kam dann nach geraumer Zeit wieder , er hatte in der Bäckerei einen tropfenden Zahn bekommen und konnte sich unter den vielen Leckereien nicht entscheiden . Dem entsprechend fiel das Paket auch etwas größer aus 😄 . Wir ließen unseren Gast dann als Erste aussuchen und dann begann auf der Weiterfahrt die große Autovollkrümelei 🤢
Das Wetter wurde leider nicht besser - die Wolken wurden immer dunkler .
Als wir Okahandja erreichten waren wir richtig erleichtert . Unser Gast wollte an einer Tankstelle abgesetzt werden . Dort hatte sie sich ein Taxi hin bestellt . S. holte ihr Gepäck aus dem Kofferraum , welches sie sich flugs schnappte und von dannen ging . Kein " Tschüß", kein " danke" - NICHTS . Bevor ich überhaupt aus dem Auto war , war sie schon verschwunden . Na das war ja nun eine seltsame Begegnung und habe ich auch bei meinen 5 Besuchen in Afrika so noch nie erlebt . Das mit unserer "guten Tat" war wohl doch nicht so ganz gelungen 😈 😈 . Egal - abhaken und weiter .
Frohen Mutes und erleichtert setzten wir unsere Fahrt zum Waterberg fort . (keine gescheite Aufnahme , da während der Fahrt - aber es zeigt gut die Wetterdramatik) Nun hatten wir auch wieder Gravel unter den Reifen und unsere Vorfreude stieg . Um 16.45 Uhr kam der Waterberg in Sicht - juchhu . Aber von einer tollen Lichtstimmung zum Sonnenuntergang konnten wir wohl nur träumen . Das eigendlich angedachte Rhinotracking am nächsten Tag hatten wir schon im Etosha verworfen - hatten wir doch dort einige gesehen und irgendwann muß man ja auch mal sparen 😄 - das hatten wir in diesem Urlaub bisher eher nicht getan .
Kurz nach 17.00 Uhr erreichten wir das Gate .
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CoMThemenstarter1’055 Beiträge · seit 201614. Okt. 2025 ·
Direkt hinter dem Gate hatten wir dann auch schon unsere erste Sichtung . Wie krass war das denn ? Die Beiden hielten sich direkt neben der Straße auf . Sie wurden von den Teilnehmern des Treckings umlagert . Eigendlich hätten wir es ihnen gleichtun können , aber irgendwie waren wir 1. komplett verdattert , weil wir nicht damit gerechnet hatten 2. es uns ungerecht vorkam . Die Leute hatten einen nicht gerade kleinen Geldbetrag investiert ,um diese tollen Tiere aus nächster Nähe zu sehen - wir bekamen dieses Erlebnis kostenlos. Deshalb beobachteten wir das Geschehen vom Auto aus . Spätestens jetzt hätten wir uns gegen das Trecking entschieden - wir hatten ja nun unser Erlebnis 😄 .
Als sich die Tiere und Schaulustigen weiter entfernten , setzten wir unsere Fahrt fort , galt es doch , erstmal den Campground klar zu machen . Als wir an der Rezeption hielten kamen doch tatsächlich ein paar Tropfen aus den dicken Wolken .
Glücklicher Weise bekamen wir noch einen schönen Platz zugewiesen , etwas vom Hauptweg zurückversetzt. Dennoch war es zum Waschhaus nicht weit und die Nachbarn konnte man manchmal ein wenig hören . Dazu aber später . Bei Ankunft am Platz regnete es heftiger und wir setzten uns erstmal mit einem Kaltgetränk hin. Zum Glück hatten wir eine überdachte Sitzecke .Natürlich hielt der Regen nicht lange an und eine klare , würzige Luft umgab uns - samt Regenbogen . Und die Sonne ließ sich auch blicken - herrlich . Die Campsites waren übrigens seit unserem letzten Besuch 2018 an eine andere Stelle verlegt worden . Es war hier schöner und die Waschhäuser dementsprechend besser in Schuß. Den Pool von damals gab es noch . Schnell noch den Plateauwalk für den nächsten Morgen gebucht , ein wenig Umgebung angeguckt und anschließend zurück zum kochen . Von den Franzosen hatten wir unter anderem auch Reis geschenkt bekommen - heute kam sein großer Tag !!! Große Auswahl hatten wir sowieso nicht mehr - aber für die letzten 2 Tage sollte es wohl reichen . Also habe ich dann auch sämtliche Körner in den Topf geschmissen - spart morgen Arbeit . Nachdem wir pappesatt waren , blieb noch mehr als genügend für den nächsten Tag.Schnell noch ein paar Fotos - bevor es dunkel wird . Da hatten wir dann doch noch recht nette Lichtstimmungen . Als es dunkel war ging S. zum Duschen , ich daddelte mit dem Handy rum. Ganz in das Betrachten meiner Fotos vertieft vergaß ich alles um mich herum . Irgendwann blickte ich dann doch mal wieder hoch und wäre beinahe zur Salzsäule erstarrt - direkt neben mir - also wirklich direkt - stand ein Stachelschwein . Ich weiß nicht , wer mehr von der Anwesenheit des Anderen erschrocken war . Mir entfuhr ein kurzes " Huch" - das Stachelschwein formte seine schon aufgerichteten Stacheln zu einer Kugel - sah mich kurz an und verschwand flugs im Gebüsch . Ich war total perplex - damit hatte ich ja nun in meinen kühnsten Träumen nicht gerechnet . Eine tolle Begegnung - leider ohne Beweisfotos 😵 und leider auch keine Zeugen . Als S. vom Duschen zurückkehrte war ich immer noch total geflasht und erzählte ihm die Storry und daß er mir das wohl kaum glauben würde. S. erwiderte: "Warum sollst du das erfinden ? Wir haben so viel erlebt , da brauchen wir nichts dazu dichten " Recht hat er . Schade nur , daß er dieses tolle Erlebnis nicht hatte 🤢 Es dauerte allerdings nicht lange , da tauchte ein Honigdachs auf unserem Platz auf . Er lief einmal quer drüber , an uns vorbei zum Abfalleimer . Dort machte er sich eine Weile zu schaffen und verschwand dann im Gebüsch . Huch - schon wieder etwas Unerwartetes. Dann hatte auch das Stachelschwein seinen 2. Auftritt - es lief ganz dicht an uns vorbei - ebenfalls zum Mülleimer . Da wir darin noch nichts hinterlassen hatten , war es ebenfalls schnell verschwunden . Bald schon hörten wir von der Nachbarcampsite das Geschrei mehrere jungen Frauen - jetzt war das Stachelschwein bei ihnen . Dafür betrat der Honigdachs wieder unsere Bühne und sprang doch tatsächlich auf den Tisch . Das war mir nun doch ein wenig unheimlich und ich flüchtete mich ins Auto . S. blieb seelenruhig sitzen . Somit konnten wir aus 2 Perspektiven beobachten , wie der Dachs sich an unserem Reis gütig tat 😈 . Geschickt hatte er den Deckel vom Topf entfernt und schlabberte munter drauflos . Ade morgiges Abendbrot. Aber die Geschicklichkeit des Dachses zu Beobachten war den Verlust wert . Als er bemerkte , daß der Topf immer näher an die Tischkante geriet , zog er ihn wieder in die Mitte zurück - clever. Irgendwann hatte er genug und verschwand . Wieder Geschrei von der Nachbarscampsite und Geschepper - nun war der Dachs dort angekommen . Dafür erschien bei uns wieder das Stachelschwein - puh - kommt man hier überhaupt nicht zur Ruhe ? Irgendwann fielen uns die Augen fast zu , . Schnell noch die Reste des Reisgerichtes - der Dachs hatte anscheinend nur gesoffen , entsorgt . Die Frage war nur - wohin ? Das wir den Pott einfach erstmal ins Auto stellen könnten , fiel uns nicht ein . Also ab damit in den Busch . Dann kletterten wir schnell in unsere Zelte . Nachts wurden wir dann durch lautes Geschepper wach - der Dachs hatte doch tatsächlich den Pottje umgeschmissen . Den hatte ich für die Endreinigung erstmal eingeweicht und geglaubt , er wäre viel zu schwer für den Dachs - total verschätzt. Am Geräuschpegel und anhand der Bilder auf unserer Wildkamera konnten wir feststellen . daß es noch die halbe Nacht ein Kommen und ein Gehen war . Damit hatten wir aber sowas von überhaupt nicht gerechnet - eine tolle Zugabe an Wildlife.
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