TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201422. Aug. 2024 ·
Gemütlicher Nachmittag im Camp
Wir haben unser Auto kaum geparkt und schon erscheint der Rostsperling. Er hat anscheinend schon Entzugserscheinungen und beginnt gleich wieder wie wild sein Spiegelbild zu attackieren. Eine Lösung muss her, bevor der Vogel komplett verrückt wird. Wir haben noch Einkaufstüten vom Spar und befestigen diese an beide Außenspiegel. Der Sperling wundert sich nun, wohin wohl sein lieb gewonnener Spiegel-Partner verschwunden. ist.
Für heute herrscht jetzt Ruhe und morgen fahren wir schon wieder weiter nach Opuwo. Bleibt zu hoffen, dass er nicht so schnell wieder einen neuen Spiegelpartner findet. Diese Aktion ist auch Ryan nicht entgangen und er merkt, dass wir an der Vogelwelt interessiert sind. Er berichtet uns, dass vor ein paar Tagen die Madagaskarspinte eingetroffen seien und zeigt auf einen Sandhügel außerhalb unseres Bungalows. Tatsächlich; die Vögel graben im Sand eine Nisthöhle.
Der Madakaskarspint (Olive Bee-Eater)kommt in Namibia nur im äußersten Nordwesten vor und ist ein Sommergast.
Für uns ist diese Art der Bienenfresser eine Erstsichtung. So angestachelt begeben wir uns jetzt auf weitere Vogelsuche. Sarah hat rund um den Zaun von Camp Syncro Chili-Pflanzen gesetzt. So viele verschiedene Sorten haben wir noch nie auf einem Fleck gesehen. Wenn wir möchten, könnten wir uns Chilis pflücken und mitnehmen. Wir sammeln von den verschiedenen Sträuchern je ein paar Schoten und trocknen diese während unserer gesamten Tour. Einige davon sind wirklich „very hot“. 😈
Aber anscheinend haben nicht nur wir Interesse an den roten Schoten. Ein Rotstirn-Bartvogel pflückt einen Chili nach dem anderen und lässt es sich schmecken.
Auf dem Pfad in Richtung Campsite finden wir noch einen Maskenbülbül, ein Kaptäubchen und einen weiteren Rotstirn-Bartvogel.
Von der Campsite machen wir noch einige Fotos.
Alle Gäste sind bereits abgereist. Schon gestern haben wir vom Fluss gesehen, wie schön die Lage der Campingplätze ist.
Nur eine gut getarnte Heuschrecke ist noch nicht weiter gewandert.
Wanderheuschrecke
Beim weiteren Rundgang fliegen uns zwei Bergschmätzer, ein Bergstar und ein relaxter Rostsperling (m) vor die Linse.
Bergschmätzer (m)
Bergschmätzer ( f)
Bergstar
Rostsperling (m)
Am Futterplatz, den Sarah und Ryan hier eingerichtet haben, sitzt ein Kapsperling (m)
und an der Tränke befinden sich mehrere Bergstare in der Warteschleife,
während zwei andere schon auf einem Schilfdach den weiteren Tagesablauf planen.
Nicht weit von unserem Bungalow entfernt sitzt ein Rostsperling-Weibchen auf einem Ast.
Vielleicht wartet sie auf ihren selbstverliebten Partner, der jetzt wohl mehr Zeit für sie haben dürfte.
Pfeifend verabschiedet sich ein Maskenbülbül von unserer kleinen Vogeltour und schaut uns neugierig hinterher.
Später treffen wir Sarah und Ryan. Wir unterhalten uns über ihr Leben hier. Sie haben in der Zeit von gut drei Jahren viel bewirkt. Für den Bau der beiden Bungalows haben sie möglichst nur Naturmaterialien aus der Umgebung genommen. Die Mauern sind mit Steinen aus der Umgebung gebaut, die Dächer mit Schilf gedeckt, das am Fluss wächst. Sarah gefiel der Verputz der Himbahütten, wie sie hier im Mariental zu finden sind, sehr gut. Sie kamen auf die Idee, die Innenräume der Bungalows auch so zu verputzen. So können diese für die zukünftigen Gäste eine authentische Atmosphäre schaffen und damit ein Stück von der Himbakultur vermitteln. Beide waren größtenteils selbst am Bau beteiligt. Außerdem beschäftigten sie noch einige lokal ansässige Arbeiter. Mit Unterstützung der Frauen aus dem nahe gelegten Himbadorf wurde der Innenputz traditionell hergestellt. Diese waren Meisterinnen in ihrem Handwerk. Sarah und Ryan hatte es Spaß gemacht, mit ihnen zusammenzuarbeiten. So konnten sie gegenseitig voneinander lernen.
Ganz stolz sind sie auf die Kennzeichnung des kalten und warmen Wassers in der Dusche. Sarah hatte irgendwo in der Umgebung einen schönen blauen Stein für das kalte Wasser gefunden. Daneben platzierten sie noch einen rötlichen Stein für das warme Wasser, wobei sie hier allerdings mit etwas Farbe noch nachhelfen mussten.
Ryan erzählt, dass sie völlig ohne Uhr leben. Wie bei den hier ansässigen Menschen beginnt der Tag bei Sonnenaufgang und endet mit Sonnenuntergang. Sie haben sich ein kleines Paradies erschaffen. Leider haben sie aber auch mit den Widrigkeiten der Natur zu kämpfen und so standen dieses Frühjahr beide Bungalows völlig unter Wasser. Selbst ein großer Baum wurde schon einmal von der Flut des Kunene umgerissen. Nur ihr Wohnhaus und die Campsite liegen etwas höher und blieben verschont. Die großen Wassermassen treten immer dann auf, wenn in regenreichen Monaten die Schleusen des unterirdischen Kraftwerks bei den Ruacana-Falls geöffnet werden. Sie erhalten dann einen Funkanruf von Freunden, die in der Nähe der Schleuse leben und haben anschließend nur wenige Stunden Zeit, sich darauf vorzubereiten. Im Frühjahr wurden große Teile der Inneneinrichtung der Bungalows durch die Überschwemmung zerstört und so haben sie sich überlegt, wie man das immer wieder vorkommende Problem etwas abmildern könnte. Wie man auf dem Foto sieht, haben sie nun dicke Stämme unter den Betten angebracht und einen im Notfall schwimmenden Schrank aus einer Tonne gebaut.
Gute Ideen haben die Beiden. Ein weiteres Problem ist auch die Lagerung von Lebensmitteln in ihrem eigenen Haus. Alles muss Mäuse sicher verpackt und gelagert werden. Dazu eignen sich die großen Plastik-Wasserflaschen besonders gut. Mehl, Zucker, Nudeln und andere Lebensmittel sind darin bestens aufgehoben. Ryan fragt auch gleich, ob wir eventuell leere Wasserflaschen haben; wir geben sie gerne, so werden sie wenigstens sinnvoll recycelt. Behälter, die sie nicht benötigen, gibt er an die Bewohner des nahegelegenen Dorfs weiter. Wie wir später sehen können, finden sie auch dort eine sinnvolle Verwendung. Für heute verabschieden wir uns und sind froh darüber, dass sie uns ein wenig an ihrem Leben teilhaben lassen.
Wie jeden Tag laufen die Kinder und Jugendlichen mit den gerade erwähnten Wasserbehältern zum Fluss.
Sie holen Wasser und schleppen dieses dann zum Dorf. Wir winken ihnen zu und haben gar nicht das Gefühl, dass ihnen die Arbeit des Wasserholens lästig ist.
So langsam geht der Tag zu Ende. Langweilig war es uns nicht. Morgen heißt es Abschied nehmen und wir stehen vor dem gleichen Problem wie in Etaambura. Die Tage sind viel zu schnell vorbeigegangen und auch hier würden wir gerne noch länger bleiben.
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201426. Aug. 2024 ·
24.10.17
Von Camp Syncro nach Opuwo
Die Nacht ist kurz, denn wir wollen schon bei Sonnenaufgang aufbrechen. In der Dämmerung packen wir unsere Sachen in unser Auto und fahren los.
Am Eingangstor werden wir schon von Sarah und Ryan erwartet. Der Abschied ist herzlich. Wir bedanken uns für die schöne Zeit und wünschen ihnen noch einmal alles Gute für die Geburt ihres Kindes. Wenn wir wieder kommen, werden sie hier zu dritt sein! Wir haben noch zwei Butternut-Kürbisse und frischen Ingwer übrig und geben sie ihnen. Sarah freut sich besonders über den Ingwer, denn diese Knolle ist hier so leicht nicht erhältlich, dafür müssten sie schon viele Kilometer fahren. Außerdem haben wir noch einen kleinen Matchbox-Schaufelbagger aus unserem mitgeführten „Give Away-Sortiment“ ausgesucht. Wenn der Kleine dann aus dem Krabbelalter raus ist, kann er damit seinen Eltern bei ihren Bauprojekten helfen 🙂
INFO:
Es kam alles anders als damals noch von Sarah und Ryan geplant. Der kleine Dylan kam gut fünf Wochen zu früh auf die Welt. Ryan und Sarah waren dabei ganz alleine auf sich gestellt, noch immer in Camp Syncro und nicht wie für die Geburt geplant in Windhoek. Mit Hilfe eines Arztes am Satellitentelefon verlief die Geburt glücklicherweise komplikationslos. Sie konnten sich über einen gesunden Jungen freuen. Einen Tag später machten sie sich zur Sicherheit dennoch auf den Weg nach Windhoek ins Krankenhaus. Keine fünf Monate später entschieden sie Camp Syncro aufzugeben um wieder zurück in die Schweiz zu ziehen. Wir hatten noch einige Zeit Kontakt mit den Beiden und wissen, dass sie gut in der Schweiz angekommen sind und dass auch ihre Hunde einige Wochen später nachkamen. Das Camp stand zum Verkauf und es dauerte noch ein weiteres Jahr, bis ein neuer Eigentümer gefunden wurde. Im Februar 2019 wurde Camp Syncro von Anna, einer ehemaligen Mitarbeiterin, übernommen. Wie es jetzt in den von ihnen gebauten Bungalows aussieht und ob sie nach wie vor buchbar sind, wissen wir nicht. Der Campingplatz ist auf jeden Fall noch genau so wie wir ihn 2017 gesehen hatten. Einige Fomis waren schließlich nach der Zeit von Sarah und Ryan dort und haben bereits hier im Forum darüber berichtet. Vielleicht kann ja jemand noch etwas hier dazu beitragen, wie es aktuell dort aussieht.
Zurück zum Reisebericht.
In der aufgehenden Sonne liegt das Marienflusstal noch im Nebel.
Ein Rüppeltrappen-Pärchen stolziert durchs Gras.
Der morgendliche Dunst verschwindet allmählich und die Sonne überzieht das Land mit einem goldenen Schimmer.
Etwas abseits der Sandstraße kommen wir an einer Himbasiedlung vorbei.
Völlig überraschend überholt uns plötzlich ein Motorradfahrer und dreht anschließend noch eine Extrarunde. Dabei zieht er eine Staubfahne hinter sich her.
Mit jedem Kilometer lassen wir ein Stück der wunderschönen Marienfluß-Landschaft hinter uns und erfreuen uns an der einmaligen Natur.
Bei einer weiteren Himbasiedlung halten sich mehrere Kühe in der Nähe eines Kraals auf.
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201427. Aug. 2024 ·
An unserem langjährigen Aufenthaltsort, der roten Tonne, angekommen, begutachten wir noch einmal unseren Tino(s)chika-Gedenkstein.
Ohne weitere Unterbrechungen erreichen wir den Rooidroompass.
Erst kurz vor dem Marble Camp halten wir wieder an. Dort begegnet uns doch tatsächlich der französische Fahrradfahrer, den wir schon vor Tagen bei Sesfontein getroffen hatten. Er hat es immerhin schon bis hierher geschafft. Die letzte Nacht hat er mit Erlaubnis der Community hier verbracht und in einem öffentlichen Gebäude übernachtet.
Wir unterhalten uns ein wenig mit ihm und er fragt uns nach dem besten Weg zum Camp Syncro. Wir kramen unsere Kaokofeld Landkarte raus und besprechen mit ihm die verschiedenen Möglichkeiten wie man dorthin gelangen kann.
Er entscheidet sich schließlich für den Short Cut von der blauen Tonne aus. Er meint, dass es sich mit dem Fahrrad einfacher über Steinbrocken fahren lässt, als sich im tiefen Sand abzustrampeln. Ob die Entscheidung richtig war? Wir haben es nie erfahren. Bele erzählt in ihrem Reisebericht „Flusskreuzfahrt in Namibia-August 2019“, dass sie dort am Short Cut einige Knochen gefunden haben, hoffentlich waren die nicht von „unserem“ Fahrrad fahrenden Franzosen 😗
Auszug aus Champagners Bericht:
Übrigens finden wir hier den Fahrradfahrer von Hartwig – von seinem Drahtesel fehlt allerdings jede Spur (konnte vermutlich noch verwendet werden ).
Wir machen uns jetzt weiter auf den Weg zu den Steinmännchen und landen bewusst beim House on the Hill, dabei werfen wir einen kurzen Blick auf das Marble Camp, welches davor liegt.
Marble Camp
Als ob er auf uns gewartet hätte, sitzt hier Nummer 1 gemütlich im Schatten eines Baumes.
Zwei weitere Steinwanderer haben sich auch noch oben auf dem Hügel eingefunden.
Die Erzählung über den Ursprung, der zur Legende gewordenen Steinmännchen bewahrheitet sich am House on the Hill. Sie sind tatsächlich die Hinweisgeber zu diesem Übernachtungsort. Die Geschäftsidee war natürlich sehr einfallsreich und wurde kreativ umgesetzt.. Wir werden herzlich von den Mitarbeitern begrüßt und dürfen uns etwas umschauen.
Vielleicht übernachten wir ja auch einmal hier.
Wir verabschieden uns und sehen zwei Frauen mit Babys, auf dem Weg hierher.
Das ist für sie sicher bei der heutigen Hitze sehr anstrengend, und schweißtreibend. Vor Orupembe läuft immer noch der Steinwanderer auf seinem Weg zu Nummer Eins.
Beim Shop Nr. 1 in Orupembe treffen wir wieder auf die D3707, deren Verlauf wir jetzt folgen.
Auf der weiteren Strecke begegnen uns wieder Steinmännchen.
Wir kommen, nach dem im Reisebericht von Conny beschriebenen Steinmännchen, zu der Erkenntnis, dass die Steinmänner tatsächlich in der Gegend umherwandern. An der Mystik, die sie umgibt und an den vielen Legenden, die sie umranken, ist vielleicht doch ein Fünkchen Wahrheit. Zwei von den damals von uns gefundenen Skulpturen haben mittlerweile einen anderen Standort eingenommen. Der Stehende, mit angewinkeltem Bein, hat seinen Besuch im House on the Hill wohl beendet und der Sitzende hat seinen Baumstamm-Hochsitz verlassen, um es sich auf einem Felsen gemütlich zu machen.
Unsere Route auf der D3707 in Richtung Opuwo ist recht holprig.
Auf der anschließenden Strecke kamen wir bei unserem letzten beiden Touren durchs Kaokoveld immer an einem Himbadorf vorbei. Leider ist das Dorf mit dem stolzen Clan-Chief, dem wir hier 2014 zum ersten Mal begegneten und den wir 2015 im angetrunkenen Zustand wieder trafen (keine Missverständnisse, nicht wir waren angetrunken 😛 ), nun endgültig verschwunden. Die „Zivilisation“ rückt immer weiter ins Kaokoland vor. Die Hütten in dieser Gegend sind unbewohnt und verrotten. Die Krale liegen leer und verlassen in der Landschaft. Kein Mensch ist weit und breit zu sehen. Schade, denn unsere erste Begegnung mit den Himbas an diesem Ort ist uns noch lebhaft in positiver Erinnerung. Allzu schnell können wir nicht fahren. Irgendwann queren wir das Flussbett des Hoarusib.
Die Weiterfahrt ist mehr oder weniger unaufgeregt und langweilig. Eigentlich wollen wir jetzt nur noch ankommen. Nach so einem langen Fahrtag erreichen wir dann elf Stunden nach Abfahrt von Camp Syncro endlich Opuwo und befinden uns plötzlich in einer quirligen Welt.
Dann steuern wir die Tankstelle an und tanken unser Auto randvoll. So kommt es morgen früh zu keinen Verzögerungen auf unserem langen Weg in Richtung Osten. Jetzt sind es nur noch zwei Kilometer bis zur Opuwo Country Lodge, wo wir eine Übernachtung gebucht haben. Als wir unser Chalet beziehen, werden wir Zeuge eines Naturschauspiels. Von Weitem zieht Nebel über das Land und plötzlich liegt auch die gesamte Lodge im Dunst und es wird richtig dunkel um uns herum.
Das Ganze dauert nicht lange. So schnell wie der Nebel gekommen ist, so schnell ist er auch wieder verschwunden. Das Chalet in der Opuwo Country Lodge ist geschmackvoll eingerichtet und für eine Zwischenübernachtung bestens geeignet.
Zum Abendessen gehen wir ins Restaurant. Anschließend machen wir es uns im Zimmer gemütlich und schaffen uns eine behagliche Wohnatmosphäre 😄 😄 😄
Auch morgen wollen wir schon früh losfahren. Eine Strecke von über 750 Kilometer bis nach Rundu liegt vor uns. Wie zu Beginn unserer Fortsetzung dieses Berichtes versprochen, verlassen wir nach siebenjähriger Parkzeit nun wirklich das Kaokoveld und kommen der Löwenwelt einen riesigen Schritt näher.
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201404. Sept. 2024 ·
25.10.2017
Die „O“ - Route
Die weitere Reise ist schnell erzählt. Schon frühmorgens packen wir unser ganzes Gerödel wieder zusammen und verstauen alles im Auto. Anschließend gehen wir ins Restaurant und frühstücken. Um acht Uhr verlassen wir das Gelände der Opuwo Country Lodge und die Fahrt geht Richtung Osten, entlang der „O“-Straßen. Wir haben die C 41 und B10 so genannt, weil die ganzen Orte entlang der Strecken gefühlt mit dem Buchstaben O beginnen. Die Straßen verlaufen nördlich vom Etosha Nationalpark und wir haben für die lange und langweilige Tour acht bis neun Stunden Fahrzeit eingeplant. Bei Oshakati machen wir eine kurze Rast und tanken. Dort wechseln wir auch von der C41 auf die B10. Es ist 10:33 Uhr und wir haben noch nicht die halbe Strecke bis Rundu geschafft. Im Nachhinein fällt uns auf, dass wir entgegen unserer Gewohnheiten kaum einen Foto-Stop eingelegt haben. Nur einmal sehen wir am Straßenrand eine Verkäuferin von Kleidern. Das Design ist auffällig und die rosa-roten Farben stechen direkt ins Auge. Solche intensiven Farben haben wir in der letzten Zeit im Kaokoveld nicht gesehen. Nach den vielen braunen Farbtönen zwingt uns dieser Verkaufsladen geradezu zum Anhalten. Blöderweise haben wir die Belichtung unserer Kamera noch nicht vom dunklen Nebelabend in Opuvo umgestellt und so entstehen die ersten Bilder total entfremdet. Genau diese Fehlbelichtungen gefallen uns jetzt ganz besonders. Aber seht selbst wie unterschiedlich die Bilder wirken.
1. Fehlbelichtung
2. Korrektur der Blende, ISO und Belichtungszeit
Endlich und etwas platt von der Fahrerei erreichen wir um 16:25 Uhr die Kaisosi River Lodge. In diesem Zustand können selbst wir keinen Eindruck mehr auf einen Riesenfischer machen. Der Eisvogel wendet sich von uns ab.
Wir erhalten die untere Etage in einem doppelstöckigen Bungalow.
Etwas später gehen wir ins Restaurant und lassen den Abend bei ein einem guten Glas Wein ausklingen.
Hallo Ingrid und Hartwig , jetzt bin ich aber doch verwirrt über die Steinmännchen . Wo die sich überall rumtreiben !!! Auch eure Bilder von der Fahrt nach Opuwo sind mir völlig fremd . Bin ich nicht die selbe Strecke - nur in entgegengesetzter Richtung -gefahren ? Muß gleich nochmal auf die Karte sehen . Da hattet ihr aber 2 sehr anstrengende Fahrtage hintereinander- das muß man wollen 😮
LG Conny
Hab gerade gesehen, ihr seid doch eine andere Strecke gefahren 🤢 . Kein Wunder , daß ich nichts Bekanntes gesehen habe .
Namibia zum 1.
Elefantenrunde
Abschied für immer
Auf neuen Wegen ins Kaokoveld (hummeldumm?")
[url//namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/306123-der-kreis-hat-sich-geschlossen-bot-nam.
Liebe Ingrid, lieber Hartwig, ich seufze mal mit Freshy im Duett….. 2015 waren wir im Camp Syncro…. ….das Marienflußtal….seufz……..die Farben….seufz…. Liebe Grüße Friederike
@CuF: Das wäre etwas für die Pausen nach dem Schwäbisch-Unterricht in Büsnau 😄 .
Ich finde es höchst spannend, wie sich die Erinnerungen über das Kaokoveld und seiner Steinmännchen diverser Fomis kreuzen. Daraus ließe sich eine interessante Geschichte schreiben.
Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für diesen Spaß.
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201408. Sept. 2024 ·
CoM schrieb:
Da hattet ihr aber 2 sehr anstrengende Fahrtage hintereinander- das muß man wollen
Hallo Conny,
...und können und ein Dritter folgt zugleich 🙂
Ab und zu gibt es halt in Namibia Steckenabschnitte, die einfach nur zu überbrücken sind. Da heißt es dann Augen zu und durch.
CuF schrieb:
ich seufze mal mit Freshy im Duett…..
Liebe Friederike,
schön etwas von dir zu hören. Dass bedeutet, dass ihr wieder gut zu Hause angekommen seid. Hoffentlich hast du es dir mit eurer Abschiedsrunde noch einmal überlegt, dann werdet ihr noch ganz viele
…seufz… Touren unternehmen können.
Gespannt warten wir auf deinen Bereich von eurer letzten …seufz… Tour
freshy schrieb:
Ich finde es höchst spannend, wie sich die Erinnerungen über das Kaokoveld und seiner Steinmännchen diverser Fomis kreuzen. Daraus ließe sich eine interessante Geschichte schreiben.
Liebe Gertraude,
das ist eine gute Idee.
Nur her mit den Geschichten, vielleicht ergänzen diese ja unseren Bericht.
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201408. Sept. 2024 ·
26.10.17
Kaisosi River Lodge – Nkasa Lupala Camp
Heute Morgen haben wir es nicht ganz so eilig. Nach dem Frühstück wollen wir noch die Vogelwelt von Kaisosi erkunden. Hier haben wir schon bei vorhergehenden Aufenthalten den Woodland Kingfisher gesehen. Hoffentlich finden wir wieder einen, denn damals störte eine Drohne am Himmel über der Lodge erheblich und der Vogel kam uns nicht mehr vor die Linse. Auch in diesem Jahr wird nichts aus der kleinen Birding -Tour, denn der Rasen beim Campground muss ja gepflegt werden. Ein Arbeiter macht das auch sehr akribisch und der Rasenmäher verstummt bis zu unserer Abfahrt nicht. So bleibt es bei einer mageren Ausbeute von einem Braundrossling und einem Zwergspint.
Im Garten blühen schöne Pflanzen und wir genießen die grüne Umgebung.
Um 08:40 Uhr starten wir in Richtung Kongola. Ein weißer Truthahn plustert sich zum Abschied vor uns auf.
In Rundu tanken wir den Ranger noch einmal voll. Auch unsere Getränketasche braucht Nachschub, und wir halten noch kurz bei einem Bottle-Shop an. Im Ort kommen wir anschließend noch in eine Polizeikontrolle. Hier gibt es natürlich wieder einen Rüffel für uns. Der Verkehrspolizist zeigt mit einer Handbewegung an, dass Hartwig vor ihm stehen bleiben soll. Hartwig fährt aber weiter und hält direkt neben ihm an. Sichtlich ungehalten erklärt der Polizist, was es bedeutet, wenn er seine Hand zum Stehen bleiben anhebt. Es bedeutet, dass man sofort und auf der Stelle anzuhalten hat. Da wir ihn aber weiter freundlich anlächelten, bleibt es bei einer etwas längeren Belehrung und einer Führerscheinkontrolle. Der Weg aus der Stadt ist nicht sehr einladend. Überall liegt Müll am Straßenrand. Rundu ist wirklich kein schöner Ort um länger als nötig zu verweilen.
Auch die Weiterfahrt ist nicht sonderlich erwähnenswert. Bis auf den Namen hat sich bis heute nichts geändert. Die lange Strecke durch den Sambesi ist noch genauso langweilig wie damals, als er noch Caprivi hieß. Die lange immer geradeaus verlaufende Teerstraße ist sehr eintönig und man ermüdet beim Fahren sehr schnell. Dennoch sind wir sehr bemüht, immer aufmerksam zu sein und die Geschwindigkeitsbegrenzungen stets einzuhalten. Ständig ist Bewegung auf der Straße. Mal sind es Personen, mal Esel, Ziegen, Kühe oder andere Tiere, die sie queren. In Kongola unterbrechen wir die Fahrt für einen kurzen Tankstopp. An dieser Tankstelle passt Hartwig besonders gut auf, denn hier hat schon vor langer Zeit einmal ein Tankwart vergessen, die Tankanzeige auf null zu stellen.
Seitdem wir an den Tankstellen überwiegend mit Kreditkarte bezahlen und nicht mehr direkt beim Tankwart in bar, ist diese Art der Vergesslichkeit auch in Vergessenheit geraten. Nach dem Tanken gehen wir noch kurz in den Tradingshop.
Viel gibt es hier nicht zu kaufen. Man bekommt die Grundnahrungsmittel, einige Sachen für den landwirtschaftlichen Gebrauch, Wasser und andere nicht alkoholische Getränke. Also alles recht übersichtlich.
Bei Sangwali biegen wir schließlich Richtung Nkasa Lupala Nationalpark ab. Am Eingangstor des Parks ist kein Mensch zu sehen und so fahren wir einfach durch. Das erste und auch das einzige Tier, welches uns auf dem Weg zum Camp begegnet ist ein Hornrabe.
Nach knapp sieben Stunden Fahrzeit sind wir am Nachmittag im Nkasa Lupala Camp angekommen. Da das Camp nicht ausgebucht ist, können wir uns noch einen Bungalow direkt am Fluss aussuchen.
Für den Rest des Nachmittags machen wir es uns auf der Terrasse gemütlich, genießen den Ausblick und fotografierten noch den einen und anderen Vogel.
Graufischer
Trio mit Scharlachspint, Halsbandbartvogel, Cabanisweber
Büffelweber
Halsbandbartvogel
In der Lodge haben wir für die Zeit unseres dreitägigen Aufenthalts Halbpension gebucht. Nach dem Abendessen, welches hier an einem langen Tisch serviert und von allen Gästen gemeinsam eingenommen wird, gehen wir zurück zu unserem Zeltbungalow. Vom fast westlichsten Teil Namibias sind wir nun im fast östlichsten Zipfel angekommen und befinden uns jetzt in einer völlig anderen Welt. Um uns herum ist es stockdunkel geworden und wir lauschen den Geräuschen der Nacht. Einfach einmal die Augen schließen, um mit uns in diese Welt einzutauchen. Dann versteht man die Sehnsucht, die uns nach jeder Reise wieder packt.
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201421. Sept. 2024 ·
27.10.17
Nach einer ruhigen Nacht erwachen wir mit den ersten Sonnenstrahlen, die durch das Zeltdach schimmern. Auf unserer Veranda genießen wir diesen herrlichen Morgen im Feuchtgebiet des Linyanti Rivers.
Damit unsere gesammelten Chilis von Camp Syncro weiter trocknen können, legen wir sie in die Sonne auf die Terrasse und hoffen, dass sie nicht stibitzt werden.
Anschließend gehen wir zum Restaurant und freuen uns auf das Frühstück. Dort angekommen erwartet uns eine große Überraschung in Form eines riesig langen Tisches, der komplett eingedeckt ist.
Gestern am späten Nachmittag ist noch eine Reisegruppe mit dazugehöriger Reiseleitung eingetroffen. Die Ersten der Gruppe stehen schon am Buffet an und den vollgeladenen Tellern nach zu urteilen, lässt es nur den einen Schluss zu; sie haben in den letzten Tagen an Hunger gelitten. Daher lassen wir ihnen gerne den Vortritt. Zum Glück bilden sie ein Grüppchen am Tisch und wir lassen uns Zeit mit der Platzwahl, so finden wir noch ein einigermaßen ruhiges Eckchen mit schönem Blick zum Fluss. Auch nachdem sich die Reisegruppe bedient hat, ist noch genügend Auswahl am Buffet, es fehlt an nichts. Wir genießen das Frühstück in aller Ruhe und bleiben noch ein Weilchen hier sitzen, nachdem alle anderen Gäste zwischenzeitlich verschwunden sind. Um kurz nach acht Uhr brechen wir zu einer ersten Rundfahrt in den Nkasa Rupara National Park auf. An vielen Stellen ist die Erde verbrannt und nur ein paar kleine grüne Grashalme sprießen aus der Asche. Hier muss ein großes Buschfeuer gewütet haben. Der Geruch von verkohltem Holz liegt noch in der Luft. Ein Warzenschwein schnüffelt in der verbrannten Erde herum.
Zum Glück gibt es noch genügend Stellen mit saftigem Gras am Flussufer, sodass die Tiere Nahrung finden und nicht an Durst leiden müssen. Ein Gabelracke sucht auf einem abgestorbenen Baum vergeblich nach Larven und Insekten.
Ein Artgenosse von ihm hat da mehr Glück, er triumphiert wie ein Trophäenjäger auf seiner „Beute“, schließlich hat er einen der Big Five erwischt. 🤩 🤩 🤩 😗
Auf einer Hecke entdecken wir zwei Elsterwürger.
Eine kleine Warzenschweinfamilie kreuzt unseren Weg.
Aufmerksam werden wir von Impalas beobachtet und auch ein Rotschnabeltoko beäugt uns argwöhnisch.
Das Sichtungsglück für Warzenschweine lässt uns auch nicht im Stich. Ein sehr dekorativer Vertreter seiner Art zeigt sich in einer schönen Kulisse. Kaum hat das Warzenschwein uns entdeckt, rennt es sogleich davon.
Plötzlich sprinten Impalas aufgeregt an uns vorbei. Was sie aufgeschreckt hat können wir nicht sehen.
Die Tiere scheinen in diesem Teil des Parks sehr scheu zu sein und zeigen allesamt ein großes Fluchtverhalten. Auf der Weiterfahrt begegnet uns noch ein prächtiger Kudu Bock und immer wieder sehen wir Impalas in der schönen Landschaft.
Am Ufer watscheln einige Witwenpfeifgänse im saftigen Gras herum, aber auch sie suchen schnell das Weite. Ein richtig gelungener Gamedrive sieht anders aus, aber wir genießen es trotzen nach zwei langen Reisetagen endlich im momentan wasserreichen Caprivi angekommen zu sein.
Wir freuen uns noch über die Sichtung eines Sattelstorchs.
Die Lichtverhältnisse werden immer schlechter und wir fahren gegen Mittag zurück zur Lodge.
Unsere Chilies trocken noch immer in der Sonne auf der Terrasse und wir können jetzt schon verraten, wir haben alle Schoten sicher nach Hause gebracht. Den restlichen Tag verbringen wir in der Lodge. Von der kleinen Veranda vor unserem Zelt haben wir einen wunderschönen Blick auf die Wasserlandschaft. So völlig ungestört könnten wir es hier ewig aushalten.
Am Ufer entdecken wir immer wieder Vögel und schnappen unsere Kameras, um das eine oder andere Vögelchen abzulichten.
Riesenfischer
Weißflankenschnäpper
So endet ein für uns hochzufriedener Faulenzer-Nachmittag.
Riesenfischer
Gelbschnabelmilan
Braundrossling
Beim Dinner am Abend wiederholt sich die Frühstückszeremonie. Einzig die Gruppe hat sich in der Sitzordnung aufgespalten und wir fühlen uns zwischen zwei Fronten eingequetscht. Die Reiseleitung sitzt uns vis a vis und erzählt lautstark in zwei Richtungen, alles das, was Reiseleitungen abends zu berichten haben, ob wir das hören wollen oder nicht, also Augen zu und durch. Wir haben das Gefühl, dass sich alle von der Reisegruppe immer noch reichlich mit Essen eindecken, wer weiß schon, was sie morgen erwarten wird. Sie werden in aller Frühe weiterfahren und wir begegnen ihnen nicht mehr auf unserer Reise. Ob der Hunger ihr Begleiter auf ihrem Weg sein wird, entzieht sich unserer Kenntnis. Nach dem etwas anstrengenden Abendessen sind wir froh, wieder in unserem Zeltbungalow zu sein. Obwohl viele Gäste im Camp sind, bleibt es, bis auf das Quaken der Frösche, total ruhig.
TinochikaThemenstarter1’656 Beiträge · seit 201427. Sept. 2024 ·
28.10.17
Der Tag plätschert so vor sich hin.
Der Gamedrive gestern in dem Teil des Nkasa-Rupara-Nationalparks (ehemals Mamili) war nicht sehr ergiebig und auch wenig aufregend. Von Raubtieren oder den von uns so ersehnten Katzen konnten wir noch nicht einmal eine Spur entdecken. Selbst die hier häufig anzutreffenden Elefanten ließen sich nicht sehen. Aufgrund dieser ernüchternden Feststellung beschließen wir heute den Tag in aller Ruhe zu beginnen und auch nicht vor dem Frühstück aufzubrechen. Die üblichen Verdächtigen und die Vögelchen sind auch später am Morgen noch zu finden.
Gegen 08:15 Uhr fahren wir los. Heute drehen wir eine etwas größere Runde. Unser Weg führt uns bis zum Livingstone Camp und wieder zurück.
Gabelracke
Wasserböcke
Paviane
Blaustirn-Blatthühnchen
Kronenkiebitz
Swainsonfrankolin
Gelbschnabeltoko
Die Sandstraße führt uns immer näher zum Wasser und windet sich an der Uferböschung entlang. Dort tummeln sich Flußpferde im Wasser.
Ein Blaustirn-Blatthühnchen schreitet mit seinen großen Füßen wie ein General die Front ab.
Wir befinden uns momentan ziemlich weit im Süden des Nkasa- Rupara-National Parks (der unter dem Namen Mamili Nationalpark besser bekannt ist) und somit in der Schwemmebene des Linyanti-Flusses.
In der Ferne stapfen Elefanten durchs Wasser.
Wir beschließen unsere Rundfahrt zu beenden und machen uns auf den Rückweg. Eine kleine Gruppe Kudus zeigt sich sehr fotogen.
Das i-Tüpfelchen ist jedoch der Rotschnabelmadenhacker für den die Antilopen als Transporter und Nahrungsquelle gleichzeitig dienen.
Wie schon gestern sehen wir auch heute wieder einige Impalas vor perfekter Kulisse.
Gegen Mittag sind wir wieder in der Lodge und machen es uns auf unserer Terrasse gemütlich.
Da die Gamedrives nicht so ergiebig sind wie wir es uns vorgestellt hatten, bleiben wir auch heute wieder für den Rest des Tages hier in der Nkasa Lupala Tented Lodge. Schließlich sind wir in diesem Urlaub schon genug Kilometer gefahren. In der Mitte der Reise angekommen, darf man ruhig einmal etwas faul werden und einen kleinen Durchhänger haben. Hier in der Lodge finden wir die Lage der Zelte besonders schön. Soweit unser Blick reicht, ist es grün und im Linyanti-Sumpfgebiet gibt es zurzeit genügend Wasser.
Unser Blick wandert immer wieder in die herrliche Baumlandschaft, die das Camp umgibt.
Der Riesenfischer nimmt auch wieder seinen Ansitz ein.
Der Tag geht so langsam zur Neige und obwohl uns die Lodge ganz gut gefällt, freuen wir uns, dass wir morgen zur Nambwa Tended Lodge aufbrechen werden. Dazu müssen wir wieder zurück nach Kongola um auf die andere Seite zu gelangen. Von hier gibt es keine Brücke oder Strasse um den Fluss zu überqueren. Der dann aber nicht mehr Linyanti heißt, sondern Kwando. Es hat schon eine Zeit gedauert, bis wir das Flusssystem verstanden hatten. Eigentlich handelt es sich immer nur um einen einzigen Fluss, der aus Angola kommend Kwando heißt und anschließend zum Linyanti und Chobe wird um dann endgültig bei Kasane in den Zambezi zu münden. Von Nambwa ist es dann auch nicht weit zum Horse Shoe.
Wir sind schon gespannt, ob wir dort wirklich auf große Elefantenherden treffen werden, schließlich ist der Ort dafür legendär. Das Abendessen wird wieder an der großen Tafel serviert. Heute sind aber nicht alle Plätze besetzt und es geht ruhiger zu. Wir kommen mit dem einen oder anderen Gast am Tisch ins Gespräch. Erlebnisse und Tipps für die Weiterfahrt werden ausgetauscht und wir bleiben bei einem Fläschchen Wein etwas länger sitzen. Jetzt ist es aber schon stockdunkel geworden und im Schein unserer Taschenlampe gehen wir zu unserem Zeltbungalow. Auch heute freuen wir uns wieder über die Geräusche der Nacht. Es muss ja nicht immer das Jaulen eines Schakals oder das Brüllen eines Löwen sein, wir sind schon zufrieden mit dem „Kling, Klong“ der Glockenfrösche.
Bei der Suche nach dem Status Quo von "Camp Syncro" bin ich auf Euren Reise/Bericht von 2017 gestossen. Wir waren fast zur gleichen Zeit im Marienflusstal unterwegs und sind uns vielleicht unterwegs begegnet. 😉
Freue mich wenn es hier weiter gehen sollte
Beste Grüsse Gerhard
Namibia 1998/2002/2005/12-2020 & 05+06/2021
Namibia/Botswana/Vic-Falls 1987/1995/2017
Namibia 1980 (u. a. 2 Monate auf einer Rinderfarm nördl. Okahandja)