WildHogThemenstarter5 Beiträge · seit 202511. Feb. 2025 · Hallo,
meine Frau und ich planen gerade unsere erste Reise ins südliche Afrika. Letztes Jahr konnte ich durch die vielen tollen Beiträge hier im Forum unseren Aufenthalt in Uganda optimieren und möchte vorab ganz herzlich den vielen aktiven Mitgliedern danken.
Da wir nun von der afrikanischen Tierwelt angefixt sind, planen wir den nächsten Safariurlaub.
Eigentlich wollten wir alles selbst buchen, sind dann irgendwie über die Kollegen von Info-Namibia gestolpert und werden die Unterkünfte samt Wagen wohl dort buchen.
Bevor wir letztendlich buchen, würde ich mich über Feedback bzw. Verbesserungsvorschläge zu unserer bisherigen Planung sehr freuen, da ich noch viele Fragezeichen im Kopf habe. Besonders bei den Unterkünften bin ich mir oft nicht sicher, ob es nicht bessere Alternative gäbe, welche die Reise logistisch vereinfachen würden.
0. Tag: Abflug von Frankfurt
1. Tag: Ankunft in Vic Falls + Transfer nach Hwange NP (Robins Camp)
2. Tag: Hwange NP (Robins Camp)
3. Tag: Transfer Hwange NP nach Vic Falls (Explorer Village)
4. Tag: Transfer Vic Falls nach Kasane (The Old House) <-- Ab Kasane haben wir einen Mietwagen
5. Tag: Fahrt nach Sangwali (Nkasa Lupala Tented Lodge)
6. Tag: Nkasa Rupara NP (Nkasa Lupala Tented Lodge)
7. Tag: Fahrt nach Kongola (Camp Kwando)
8. Tag: Mudumu NP (Camp Kwando)
9. Tag: Fahrt nach Divundu (Mahangu Safari Lodge)
10. Tag: Fahrt nach Rundu (Hakusembe River Lodge)
11. Tag: Fahrt nach Sachsenheim Guest Farm
12. Tag: Fahrt nach Halali
13. Tag: Fahrt nach Okaukuejo
14. Tag: Okaukuejo
15. Tag: Okaukuejo
16. Tag: Fahrt nach Okonjima Plains Camp
17. Tag: Okonjima --> Lohnt es sich (Preis/Leistung/zusätzliche Strecke?) besser direkt Richtung Damaraland?
18. Tag: Fahrt nach Damaraland (Brandberg White Lady Lodge)
19. Tag: Fahrt nach Swakopmund (The Stiltz)
20. Tag: Swakopmund (The Stiltz)
21. Tag: Fahrt nach Sesriem (Desert Camp vs. Desert Quiver Camp?)
22. Tag: Sesriem
23. Tag: Fahrt nach Windhoek (Villa Violet Guesthouse)
24. Tag: Abflug
Es soll Anfang Dezember 2025 losgehen und wir haben die Route so geplant, dass wir zuerst die Tierreichen Stationen Abfahren, da sich die Tiere im Laufe der Regenzeit immer weiter verteilen.
Den Hwange NP haben wir mit Eingebungen einzig aus dem Grund um die Chance auf afrikanische Wildhunde zu erhöhen. Dafür ist das Robins Camp sicher nicht der optimale Ausgangspunkt, aber es ist halt relativ nahe an Vic Falls. Das Painted Dog Conservation Center hat im Bericht von 2023 eine gute Übersicht zum Lebensraum der einzelnen Rudel im Hwange NP veröffentlicht und danach sollten wir eventuell eine zentralere Unterkunft wählen.
Fokus der Reise sollen Tierbeobachtungen sein. Unterkünfte können einfach sein, aber das Dachzelt ist für uns diesmal noch keine Option. Der Dezember ist als Reisezeit fix. Alles andere ist noch frei wählbar.
Bis auf Uganda sind wir eigentlich seit 6 Jahren als Selbstfahrer im Urlaub (Asien, Zentralamerika, Karibik) gewesen. In Uganda war es dann eine Rundreise inkl. Fahrer/Guide.
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200611. Feb. 2025 · 19. Tag: Fahrt nach Swakopmund (The Stiltz)
20. Tag: Swakopmund (The Stiltz)
Dort seid ihr dann vermutlich zu Weihnachten bzw. danach? Das ist mit die denkbar schlechteste Zeit für Swakopmund, da ganz Namibia und halb Südafrika dann dort den Sommerurlaub verbringt. Restaurants sind meist Wochen zuvor ausgebucht usw. Da ihr aber nach VFA fliegt, könnt ihr die Tour ja auch nicht einfach umstellen, oder?
Es soll Anfang Dezember 2025 losgehen und wir haben die Route so geplant, dass wir zuerst die Tierreichen Stationen Abfahren, da sich die Tiere im Laufe der Regenzeit immer weiter verteilen.
Regenzeit kann ja keiner voraussagen, aber es kann genauso gut schon Anfang Dezember viel geregnet haben.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
utaeleonore611 Beiträge · seit 202211. Feb. 2025 · Wir haben dieses Jahr eine sehr ähnliche Tour gemacht, aber andersrum.
Ich würde an Eurer Stelle mindestens 3 Nächte in Kasane bleiben. So habt ihr Zeit für game drives und Bootstouren. So kommt ihr mittags an und müsst eigentlich am nächsten Tag schon weiter. Dazu kommt noch die Mietwagenübernahme.
Dafür würde in Nkasa Rupara weglassen. Viel Fahrerei, und wir waren total enttäuscht (das hätte eigentlich das highlight unserer Reise sein sollen).
Für Swakopmund würde ich auch 3 Nächte veranschlagen. So könnt Ihr eine Bootstour und die Living Desert Tour machen. An einem Tag ist das nur als private Gruppe machbar. WIr haben dort in der Desert Breeze Lodge übernachtet.
Wir waren in Sesriem im Desert Camp und waren dort sehr zufrieden. Das Preis-Leistungsverhältnis war unschlagbar.
Superfanti808 Beiträge · seit 201711. Feb. 2025 · Hallo Wildhog
Zur Reisezeit kenn ich wenig sagen. Mir harte mal jemand gesagt, dass es viele Mücken im Caprivi um diese Zeit geben soll. Keine Ahnung, wies mit der Tierwelt steht.
5. Tag: Fahrt nach Sangwali (Nkasa Lupala Tented Lodge)
Wir waren im Jackalberry und wir fanden beide Unterkünfte überteuert. . Sollten wir nochmals in den Park wollen, würden wir es vom Camp Kwando aus machen.
7. Tag: Fahrt nach Kongola (Camp - ein Traum
9. Tag: Fahrt nach Divundu (Mahangu Safari Lodge)- ich kann nur wärmstens die Ndhovu Lodge- lions Suite für 2 Nächte empfehlen...
10. Tag: Fahrt nach Rundu (Hakusembe River Lodge)- würde ich zugunsten der Ndhovu auch canceln, wenn es auch ein langer Ritt ist... Wir fanden es machbar.
12. Tag: Fahrt nach Halali- ggf 2 Nächte Halali/ 1-2 Okaukuejo- weiss aber nicht, wie es mit Tiersichtungen ist...oder stattdessen noch ne Nacht Dolomite...
16. Tag: Ich würde dann 1- 2 Nächte Vingerklip oder eben 1- 2 Nächte Erongo machen, Bsp. Omandumba, Spitzkoppe; ein Ausflug zur Ameib
19. Tag: Swakopmund (The Stiltz)
Tolle Übernachtung. Würde auch 3 Nächte empfehlen.
21. Ta(Desert Camp vs. Desert Quiver Camp?)
Desert Quiver war toll
23. Tag: Fahrt nach Windhoek (Villa Violet Guesthouse) oder ggf. Die Namibgrend Barkhan Dune?
Ich würde tatsächlich prüfen, wie die Zeit wirklich für Tiersichtungen ist und ggf. Ansonsten umorganisieren.
Viel Spass superfanti
Sanne2’462 Beiträge · seit 200612. Feb. 2025 · WildHog schrieb:
1. Tag: Ankunft in Vic Falls + Transfer nach Hwange NP (Robins Camp)
2. Tag: Hwange NP (Robins Camp)
3. Tag: Transfer Hwange NP nach Vic Falls (Explorer Village)
Den Hwange NP haben wir mit Eingebungen einzig aus dem Grund um die Chance auf afrikanische Wildhunde zu erhöhen. Dafür ist das Robins Camp sicher nicht der optimale Ausgangspunkt, aber es ist halt relativ nahe an Vic Falls. Das Painted Dog Conservation Center hat im Bericht von 2023 eine gute Übersicht zum Lebensraum der einzelnen Rudel im Hwange NP veröffentlicht und danach sollten wir eventuell eine zentralere Unterkunft wählen.
Guten Abend,
das Robins Camp ist tatsächlich sehr schön, aber zum PaintedDog-Conservation Camp (am Ausgang Main Camp) müsst Ihr den kompletten Park queren. Das ist ein ordentlicher Ritt und die Hauptstraße ist fahrtechnisch auch keine wirkliche Freude. Was meint Ihr mit Transfer? Lasst Ihr Euch fahren?
Für die zweite Nacht würde ich eher Kapula
https://www.kapulacamp.com/ oder Camp Hwange
https://camphwange.com/ - je nach Geldbeutel - empfehlen.
Hwange ist traumhaft schön, zwei Nächte sind aber aus meiner Sicht viel zu wenig.
Zu den anderen Unterkünften kann ich nichts beitragen, manche kenne ich, aber seit vielen Jahren campe ich in Namibia/Botswana überwiegend. In Kasane kann ich aber die River View Lodge ans Herz legen.
https://riverviewlodgechobe.com/ Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
WildHogThemenstarter5 Beiträge · seit 202512. Feb. 2025 · Was meint Ihr mit Transfer? Lasst Ihr Euch fahren?
Ja genau. Für die Strecke in Simbabwe wurde uns ein Fahrservice empfohlen, da wohl der Grenzübergang nach Botswana (mit einem Mietwagen) so kompliziert sei. Hast du eine andere Meinung?
Hwange ist traumhaft schön, zwei Nächte sind aber aus meiner Sicht viel zu wenig.
Am liebsten würden wir an den meisten Orten mehr Zeit verbringen, aber die Anzahl der Urlaubstagetage die ich am Stück nehmen kann, ist bereits ausgeschöpft.
Ich frage mich, ob der Abstecher in den Hwange NP sinnvoll ist bei so einer Route, oder ob ich die Zeit dafür verwenden sollte den Rest der Tour ein wenig zu entzerren.
WildHogThemenstarter5 Beiträge · seit 202512. Feb. 2025 · Regenzeit kann ja keiner voraussagen, aber es kann genauso gut schon Anfang Dezember viel geregnet haben.
Das stimmt natürlich. In der Trockenzeit können wir leider nicht verreisen. Deshalb habe ich nach Regenwahrscheinlichkeit geplant.
Danke für den Tipp mit Swakopmund und dem hohen Reiseaufkommen. Ich werde auf jeden Fall sehen, dass wir hier rechtzeitig alle Ausflüge und Restaurants gebucht haben.
WildHogThemenstarter5 Beiträge · seit 202512. Feb. 2025 · Wir haben dieses Jahr eine sehr ähnliche Tour gemacht, aber andersrum.
In 2024? Darf ich fragen in welchem Monat ihr unterwegs wart?
Bisher dachte ich, dass der Caprivi Zipfel auch unser Highlight wird, jedoch scheinen die Erfahrungen hier im Forum aktuell nicht besonders gut zu sein.
Für Swakopmund würde ich auch 3 Nächte veranschlagen. So könnt Ihr eine Bootstour und die Living Desert Tour machen. An einem Tag ist das nur als private Gruppe machbar. WIr haben dort in der Desert Breeze Lodge übernachtet.
Wir waren in Sesriem im Desert Camp und waren dort sehr zufrieden. Das Preis-Leistungsverhältnis war unschlagbar.
Ist das Desert Camp IM park? Wenn ich es mir ansehe wird es mir nicht ganz klar, ob man morgens auch schon vor der offiziellen Öffnungszeit Richtung Deadvlei fahren darf.
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200612. Feb. 2025 · jedoch scheinen die Erfahrungen hier im Forum aktuell nicht besonders gut zu sein.
Wo hast Du das rausgelesen? Würde mich stark wundern. Wer grüne Landschaften, Bootsfahrten und die Tierwelt mag, und das deutlich preiswerter als in Botswana, ist da genau richtig aufgehoben.
Viele Grüße
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
WildHogThemenstarter5 Beiträge · seit 202512. Feb. 2025 · Wo hast Du das rausgelesen?
Die bisher geäußerten negativen Erfahrungen beziehen sich auf Nkasa Rupara bzw. den südlichen Teil des Zipfels, oder verstehe ich es falsch?
Dafür würde in Nkasa Rupara weglassen. Viel Fahrerei, und wir waren total enttäuscht (das hätte eigentlich das highlight unserer Reise sein sollen).
5. Tag: Fahrt nach Sangwali (Nkasa Lupala Tented Lodge)
Wir waren im Jackalberry und wir fanden beide Unterkünfte überteuert. . Sollten wir nochmals in den Park wollen, würden wir es vom Camp Kwando aus machen.
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200612. Feb. 2025 · Die bisher geäußerten negativen Erfahrungen beziehen sich auf Nkasa Rupara bzw. den südlichen Teil des Zipfels, oder verstehe ich es falsch?
Das sind ja immer Momentaufnahmen, subjektive Erfahrungen etc. Die Landschaft ist dort traumhaft, die Tierwelt großartig etc. Das kommt halt immer auf viele Faktoren an, wie man es erlebt. Ich finde einzig und allein dort die Nkasa Rupara Lodge nicht ihr Geld wert.
Viele Grüße
Christian
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utaeleonore611 Beiträge · seit 202212. Feb. 2025 · Wir waren im Juni unterwegs. Da mein Freund Wüstenlandschaften nicht so 100% mag, haben wir in die 3,5 Wochen 9 Tage Caprivi reingepackt. Und wir haben diesen Teil ans Ende gelegt, für uns war das der Höhepunkt wegen der Tiersichtungen (wobei für mich der Tok Tokkie Trail, den wir am Anfang hatten, auch schon ein Höhepunkt war).
Ich würde im Caprivi 2 Stops machen: einmal bei Divundu, da hast du den Okavango. Und einmal bei Kongola, da hast du den Kwando. Und dann eben 3 Nächte Kasane.
Von Divundu aus kann man durchaus bis zum Etosha durchfahren. Das ist halt eine Tagesfahrt, aber man spart eine Zwischenübernachtung für anderes.
Akane248 Beiträge · seit 202412. Feb. 2025 · travelNAMIBIA schrieb:Die bisher geäußerten negativen Erfahrungen beziehen sich auf Nkasa Rupara bzw. den südlichen Teil des Zipfels, oder verstehe ich es falsch?
Das sind ja immer Momentaufnahmen, subjektive Erfahrungen etc. Die Landschaft ist dort traumhaft, die Tierwelt großartig etc. Das kommt halt immer auf viele Faktoren an, wie man es erlebt. Ich finde einzig und allein dort die Nkasa Rupara Lodge nicht ihr Geld wert.
Viele Grüße
Christian
Wir waren letztes Jahr im Jackalberry Camp in Nkasa Rupara, und ich fand es vom Preis-Leistungs-Verhältnis auch nicht super stimmig, aber die Nkasa Rupara Lodge ist deutlich preiswerter. Wir hatten Pech mit der Jahreszeit (es war sehr trocken, daher wenige Tiere), und Landschaftlich verwandelt sich Nkasa Rupara wohl ziemlich, wenn es weniger trocken ist. Bei uns war es aber auch ein Mindset Problem - wir sind gerade aus Botswana rausgefahren, wo wir lieber mehr Zeit verbracht hätten, und dann fanden wir es im Vergleich mit Botswana einfach nicht so gut. Rückblickend hätte ich die Zeit anders investiert, aber die Abgelegenheit des Camps ist eigentlich schon ganz nett. Ich kenne auch Leute, die finden Nkasa Rupara extrem super - das ist wohl wirklich Geschmacks- und auch Glückssache.
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Sadie1’835 Beiträge · seit 201513. Feb. 2025 · Wie schon erwähnt, kommt die Chobe Riverfront zu kurz wenn euch Tiere wichtig sind. Dort gibt es auch Wild Dogs, neben vielen anderen Tieren. Ich würde mir den Abstecher in den Hwange ersparen und eher eine geführte Camping Tour im Chobe NP einlegen. Oder aber Bootstour und Game Drives von der Lodge aus organisieren. Hwange ist riesig und lohnt sich nicht für eine erste Safari nur im Robins Camp. Den Vic Falls Besuch kannst du auch ab Kasane organisieren und in meiner Meinung ist ein Tagesausflug genug Zeit dafür.
Liebe Grüsse von Katrin
utaeleonore611 Beiträge · seit 202213. Feb. 2025 · Also wenn man in Vic Falls landet, würde ich dann die erste Nacht dort verbringen, und mich am nächsten Tag gegen mittag nach Kasane bringen lassen. So hat man dann noch den Spätnachmittag und den nächsten Morgen. Wenn man keine Aktivitäten machen möchte, reicht das völlig aus.
Oder, je nachdem wie die Tour letztendlich gefahren wird, die letzte Nacht in Vic Falls. Dann das Auto in Kasane abgeben und einen Transfer nach Vic Falls buchen. Das hatten wir so gemacht, weil wir ab Vic Falls heimgeflogen sind. Allerdings war für uns Vic Falls kein schöner Abschluss. Die Fälle sind schön, aber der Ort ist einfach nur schrecklich.