Die Badgers bei Tag und Nacht im Kruger

Reisebericht 163 Antworten · 22,3k Aufrufe · gestartet 18. Okt. 2023 von H.Badger
775 Beiträge · seit 201701. Jan. 2024 ·
Hallo Sascha, nun konnte ich endlich mal wieder aufholen. Unglaublich was für tolle Sichtungen ihr hattet. Beneidenswert! Schön, wenn man das als Familie zusammen erleben darf. Erinnerungen, die bleiben!
Ich wünsche euch allen alles Gute für das neue Jahr!
2016: Südafrika mit Gardenroute 2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius 2020: Kapstadt und Gardenroute 2022: Namibia 2024: Namibia und Südafrika 2026: Namibia und Botswana
Themenstarter1’867 Beiträge · seit 201602. Jan. 2024 ·
@ all
Ich wünsche euch ein frohes und gesundes neues Jahr!

@ sphinx
Liebe Elisabeth und Christian,
wie schön, dass ihr euch hier meldet! Ich freue mich, dass der Bericht in Wort und Bild gefällt! 🙂
Meinen guten Vorsätzen des Weiterschreibens komme ich gleich nach.

@ enilorac65
Liebe Caroline,
schön, dass du wieder aufgeholt hast! Wir sind mit unseren Sichtungen rückblickend äußerst zufrieden. Und auch die Zeit als Familie im "Busch-light" war für uns einmal mehr sehr wertvoll. Das schöne am Kruger ist, dass hier alle Familienmitglieder immer wieder auf ihre Kosten kommen können. Ohne Pool und Co wären zwei Wochen in einem Nationalpark für den Nachwuchs derzeit recht schwer zu vermarkten...

Herzliche Grüße in die Runde!
Sascha

Gleich geht es hier nach langer Unterbrechung ein wenig weiter!
Website: www.picturesgonewild.de Aktuell im Forum: Madagaskar 2026 https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307123-der-achte-kontinent-madagaskar-2026 SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
Themenstarter1’867 Beiträge · seit 201602. Jan. 2024 ·
Fortsetzung (endlich... 😉 )

Satara ist bekanntlich eines der großen Camps des Kruger, das mit seiner Ringstruktur durchaus verwirrend aufgebaut ist. Abgesehen von einem recht gering frequentierten Wasserloch, das nach Einbruch der Dunkelheit sogar beleuchtet wird, bietet das Rastlager eher wenig fürs Auge. Wegen der wunderbaren Lage inmitten offener Savanne mit reichem Wildbestand ist Satara aber für uns bei jedem Kruger-Aufenthalt stets für einige Nächte gesetzt. Und auch im Camp selbst kann man die ein oder andere schöne Entdeckung machen.
Wir beziehen unser Family-Chalet im D-Circle. Witzigerweise ist es genau die gleiche Behausung, die wir bei unserem letzten Besuch vor zwei Jahren bewohnt haben. Hier hat sich nichts verändert. Das Haus bietet einen Wohn-Essbereich, von dem zwei riesige Schlafzimmer mit jeweils drei Betten abgehen. Alles ist Sanparks-typisch einfach und rustikal gestaltet – für uns völlig in Ordnung. Hier zählt Lage, Lage, Lage.

Während die Kinder im Pool bleiben, versuche ich die berühmten Zwergohreulen des Camps ausfindig zu machen, die ihre Schlafplätze gewöhnlich vor der Rezeption oder in einem der Bäume neben der Restaurantterrasse haben. Leider will mir das trotz akribischer Suche nicht gelingen. 🙁 Das ist unerwartet, bin ich doch davon ausgegangen, dass die Scops-Owls hier eine garantierte Sichtung sind. Und auch in den nächsten Tagen werde ich trotz regelmäßiger und wirklich hartnäckiger Versuche keine der kleinen Eulen auf ihren angestammten Schlafplätzen antreffen. Sooo schade. 😕

Unser gegen 16 Uhr beginnender Nachmittags-Gamedrive führt uns wenig überraschend zurück zum Löwenrudel. Warum soll man auch ereignisloses Buschstarren riskieren, wenn die Löwen so nahe liegen. Die Raubkatzen sind erwartungsgemäß noch vor Ort. Sie haben aber Gesellschaft bekommen: Rund um den Riss liegen und stehen in respektvollem Abstand einige Tüpfelhyänen herum und warten darauf, dass die Löwenmehrheit irgendwann abziehen möge.

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Und auch Kappengeier sind unterwegs – wohl wissend, dass ihre Stunde noch schlagen wird.

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Bei Löwens ist nachmittägliches Chillen angesagt. Zum Glück erbarmt sich bald einer der zwei anwesenden Kater und bewegt sich aus der stabilen Seitenlage hinaus.

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Am Riss angekommen, beginnt er zu ausdauernd zu gnaulen.

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Die Löwinnen haben sich derweil in weitere Entfernung zurückgezogen. Nur die Jungtiere spazieren immer wieder durch das Gras und bieten uns schöne Motive.

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Am meisten wird unsere Aufmerksamkeit aber natürlich durch die Aktivitäten am Riss gebunden. Der Löwenkater ruht sich in unmittelbarer Buffetnähe vom anstrengenden Fressgeschäft aus, während sich bald sein Mähnengenosse hinzugesellt.

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Nun ist es an ihm, seinen Appetit zu stillen. Wir beobachten lange und interessiert das Geschehen. Es ist ein sehr intensives Erlebnis für viele Sinne, das sich uns bietet: Das Zerren der Pranken und Mäuler, das Knacken von Knochen, das Reißen von Haut. Dazu die ganze Duftpalette, die ein aufgebrochener Büffel zu bieten hat.

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Als sich die Sonne schließlich dem Horizont nähert und sich die Hyänen noch immer in Geduld üben müssen, denn zwei Löwenkater in der Blüte ihrer Jahre belästigt man wohl besser nicht zu sehr, fahren wir zurück nach Satara. Wir haben Glück, im Cattle-Baron noch einen Platz ergattern zu können – das Camp ist bis zum Rand ausgebucht und das Restaurant daher mehr als gut besucht… Auch das ist Kruger. 😉

Vor und nach dem Abendessen spazieren wir mit unseren Lampen bewaffnet durch das Camp. Zuerst können wir dabei einen der tagsüber in den Bäumen nahe der Rezeption ruhenden Flughunde dabei beobachten, wie er eine Frucht verputzt. Es macht Spaß, das Tier zur Abwechslung mal in Aktion zu erleben.

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Und dann folgt alsbald ein weiterer Höhepunkt dieses reichhaltigen Tages, wenn nicht sogar der gesamten Tour: Nahe der Rezeption nimmt meine Frau eine gemächliche Bewegung in einem der niedrigen Bäume wahr. Zuerst denken wir an eine Ginsterkatze – aber die Bewegungen und Proportionen wollen irgendwie nicht so recht stimmen. Behutsames Leuchten offenbart dann schnell, dass wir einem Riesengalago gegenüberstehen. 🙂

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Wechselseitig tauschen wir lange Blicke. Und wir sind voller Freude: Eine solche (nicht flüchtige) Sichtung hatten wir uns schon lange gewünscht. Ganz anders als sein kleiner und nie stillhaltender Verwandter strahlt das Riesenbushbaby eine enorme Gemütsruhe aus. Der kleine Teddybär bewegt sich mit wohlbemessenen Schritten durch das Geäst des Baumes und meidet große Sprünge.

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Später am Abend hören wir in der Nähe des beleuchteten Wasserlochs hoch oben in den Bäumen uns fremde Geräusche. Es stellt sich heraus, dass hier drei weitere Riesengalagos unterwegs sind, die munter miteinander kommunizieren.

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Es ist einfach eine großartige Sache, an den Abenden durch die Camps zu streifen. Man ist dabei in der Regel völlig allein unterwegs und immer wieder ergeben sich ganz wunderbare Sichtungen, die den Gamedrives am Tage in nichts nachstehen. Teilweise sind solche Streifzüge auf dieser Tour die eigentlichen Highlights und das „Salz in der Suppe“.

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Bis wir Nackenschmerzen bekommen, beobachten wir das Treiben in den Bäumen und sind ganz selig: Was für ein schöner Safaritag geht hier zu Ende!
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zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2024
1’835 Beiträge · seit 201502. Jan. 2024 ·
Hallo Sascha,
Danke für den Tipp dass sich nächtliche Streifzüge durch die Kruger camps durchaus lohnen können. Ihr seid aber auch hartnäckig im wahrsten Sinne des Wortes. Als Camper sind wir am Abend halt immer mit kochen/ grillen/ spülen beschäftigt. Aber ich nehme mir jetzt fest vor beim nächsten Besuch (2025) einen Abendspaziergang einzubauen. In Satara sehen wir meistens Honey Badgers und eine Wildkatze, aber das früh am Morgen. Zu gerne würde ich auch diese Galagos sehen. Besten Dank fürs Zeigen!
Liebe Grüsse ins neue Jahr and die Badgers and let’s make it a great one!
Katrin
If life is a journey be sure to take the scenic road! Expedition Antarktis: https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299327-expedition-antarktis-mit-falklands-und-s-georgia.html Island In Herbstfarben https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299288-island-in-herbstfarben-september-2018.html Nordamerikanische Safari und Landschaften May Till October 2019 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/weitere-laender/299141-nordamerikanische-safari-und-landschaft-2019.html Zweite Selbst Fahrer Tour in Tansania. Same same but different. Juni 2018 https://www.namibia-forum.ch/forum/index/tansania/295665-zweite-selbst-fahrer-tour-in-tansania-same-same-but-different.html Trip reports in English: Namibia and KTP 2016 http://safaritalk.net/topic/16959-self-drive-safari-tr-nam-sa-bots-nam/ Botswana 2016: http://safaritalk.net/topic/16985-self-drive-safari-tr-bots-nam-sa/ Tanzania 2015: http://safaritalk.net/topic/15256-self-drive-safari-through-northern-tz-parks-of-mara-crossings-and-lions-in-camp/ Nam-SA-Bots 2014: http://safaritalk.net/topic/14669-self-drive-safari-in-botswana-south-africa-and-namibiab/page
zuletzt bearbeitet 02. Jan. 2024
5’064 Beiträge · seit 201402. Jan. 2024 ·
Bis wir Nackenschmerzen bekommen, beobachten wir das Treiben in den Bäumen und sind ganz selig
Hi Sascha,

für einen Riesengalago würde ich gerne Nackenschmerzen in Kauf nehmen! Was Galagos betrifft habt ihr wohl einen Spezialvertrag mit der Sichtungsfee ausgehandelt!?!

Liebe Grüße - natürlich auch an deine 3 Damen - und alles Gute im Jahr 2024
Konni
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Themenstarter1’867 Beiträge · seit 201604. Jan. 2024 ·
@ Sadie
Liebe Katrin,
wie schön, dass es euch 2025 wieder in den Kruger verschlagen wird. Wenn wir unseren Zweijahresrhythmus beibehalten, wäre er dann auch bei uns wieder dran.
Das nächtliche Herumstromern in den Camps gehört für uns zu den Highlights. In Satara haben wir bisher auch Wildkatzen und Honigdachse entdecken können. Ein thick-tailed buschbaby haben wir aber in diesem Jahr zum ersten Mal dort gesehen.
Natürlich wünsche ich euch auch ein wunderbares neues Jahr!

@ Daxiang
Liebe Konni,
wir halten treu euer Sichtungswilli-Fläschchen als Talisman in Ehren- dann klappt es auch mit der ein oder anderen Spezialvertragsklausel. 😛
Auch wir wünschen euch ein gutes Jahr 2024. Reisetechnisch wird es das bei euch wohl ziemlich sicher! 🤩

@ all
Vielen Dank fürs Mitlesen und fleißige Danke-Drücken. Es freut mich, dass der Kruger-Trip hier auf Interesse stößt. Da der Alltag nun wieder Einzug hält, geht es hier wohl auch bald etwas zügiger voran.

Liebe Grüße in die Runde
Sascha
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zuletzt bearbeitet 04. Jan. 2024
3’388 Beiträge · seit 200904. Jan. 2024 ·
Grüss Dich Sascha,

einfach nur schön - und wir gönnen Euch diese ganz ganz tollen Sichtungen von Herzen!
Satara mit seinem Cattle Baron ist immer ein Reise wert, und das Essen dort ist ganz vorzüglich.

Was aber ganz einfach noch viel besser ist, das sind Euere unglaublichen Sichtungen. So ein Glück möcht ich auch gern haben. Wirklich ganz toll! Ihr seid zur rechten Zeit am rechten Ort gewesen.

Herzliche Grüße,
der bayern schorsch
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Themenstarter1’867 Beiträge · seit 201606. Jan. 2024 ·
@ bayern schorsch
Hallo Claus,
wie schön, dass du noch dabei bist!
Cattle Baron ist auf jeden Fall eine gute Adresse. Bei Mug and Bean essen wir aber auch gern. Für uns passt das kulinarisch im Kruger schon ganz gut. Auch wenn da nach zwei Wochen irgendwann die Luft raus ist...
Die Sichtungen auf dieser Tour waren prima. Der RB soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass es auch an manchen Tagen lange Phasen der frustrierenden Leere gab.

Herzliche Grüße in den Süden der Republik, aus dem wir gestern in die Heimat zurückgekehrt sind
Sascha
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Themenstarter1’867 Beiträge · seit 201608. Jan. 2024 ·
Kapitel 9: Rund um Satara

Obwohl wir früh dran sind, hat sich vor dem noch verschlossenen Tor bereits eine kleine Autoschlange gebildet. Als der Zugang zum Park pünktlich um 5:30 Uhr geöffnet wird, verteilen sich die Fahrzeuge jedoch zum Glück recht schnell. Erwartungsgemäß fahren die meisten in Richtung Süden – die S100 hat ja einen legendären Ruf für Raubtiersichtungen. Wir können dies aber leider kaum bestätigen… 😏
Daher orientieren wir uns lieber nach Norden und statten dem Büffelriss einen frühmorgendlichen Besuch ab. Der Morgendunst hat den heutigen Tag fest in seinem Griff und so finden wir einen ziemlich abgefressenen Kadaver und immerhin noch drei Löwen in gedämpften Farbtönen vor.

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Während einer der Löwenkater gemeinsam mit einer Gefährtin ruht, knuspert der andere emsig an den verbliebenen Fleischresten herum.

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Hier bleiben wir eine ganze Weile stehen. Eine Löwensichtung am frühen Morgen wirkt sich so angenehm entspannend auf die Erwartungen an den gerade anbrechenden Tag aus. 😉

Als sich auch der zweite Löwenkater gesättigt niederlegt, drehen wir um und fahren zurück nach Süden, um der S100 eine neue Chance zu geben. Aber es ist wie immer: Auf dieser Straße wollen uns nur in sehr eingeschränktem Maße Sichtungen gelingen.
Immerhin schafft es ein Yellow-throated longclaw (Gelbkehlpieper) zum ersten Mal auf ein Foto.

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Erst auf der H6 haben wir wieder ein paar schöne Sichtungen. Denn hier befindet sich unweit der Einbiegung von der S41 seit Jahr und Tag ein Tüpfelhyänenbau. Und auch heute ist hier einiges los. Einige erwachsene Hyänen stehen und liegen herum, während ein paar Teenager mit einem Giraffenschädel herumspielen.

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Fast noch mehr freuen wir uns aber über die Sichtung eines African Hawk-Eagles unweit der Straße. Leider ist das Licht noch immer nicht in Bestform und wird es auch heute nicht mehr werden…

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Dann gehört die Bühne einer Elefantenherde, bei der vor allem ein Jungtier durch seine quirlige Art unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht. Ganz neugierig rüsselt es durch die Gegend.

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Und auch ein paar Hornraben sind in der Gegend unterwegs und werden dokumentiert.

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Schließlich fahren wir die H1-4 noch ein wenig auf und ab.
Es kommt zu einer nicht ganz jugendfreien Giraffensichtung. Für uns eine Premiere in der Kategorie „sich paarende Tiere“.

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Außerdem zeigen sich Kronenkiebitz, Büffel und Wasserbock in Nahdistanz.

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Unser Highlight folgt aber auf dem erneuten Weg zum Büffelriss. Auf einer Grasebene neben der Straße können wir plötzlich einen emsig herumlaufenden Honigdachs erblicken.

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Das ist natürlich eine ganz spezielle Freude für uns und am fortgeschrittenen Morgen eine ziemliche Überraschung! Ganz umtriebig ist der schwarzweiße Geselle unterwegs. Immer wieder hält er inne, gräbt ein wenig und setzt dann seinen Weg fort. Hier hat jemand offensichtlich großen Appetit. Wir sind ganz allein mit dem Honeybadger und können ihn so eine ganze Weile entspannt begleiten. Bei seinem Streifzug kommt er uns dabei glücklicherweise immer näher.

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Ein entgegenkommendes Gamedrive-Fahrzeug macht uns auf eine wenige hundert Meter weiter nördlich liegende Löwin aufmerksam. Uns aber interessiert der Honigdachs weitaus mehr. Auch wenn das der Guide gar nicht zu verstehen scheint und gleich weiterfährt. Wir bleiben, bis der Honigdachs irgendwann in einem Bau verschwindet und auch nach einigen Minuten nicht mehr auftauchen will.

Zufrieden geht es weiter nach Norden, vorbei an der angekündigten Löwin, die wenig fotogen im Schilf verborgen herumliegt.

Als wir den Büffelriss erreichen, hat hier zwischenzeitlich ein Schichtwechsel stattgefunden. Alle Löwen sind fort. Die Geier haben den Kadaver übernommen und bieten ein nicht minder interessantes Schauspiel.

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Da wartet der Schabrackenschakal lieber in respektvollem Abstand.

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Auf der Rückfahrt zum Camp fotografieren wir schließlich endlich mal einen Elsterwürger. Diese Vögel sind im Kruger omnipräsent. Daher verschiebt man ein Foto gern auf später und vergisst es dann irgendwie immer…

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Einmal mehr fahren wir zufrieden ins Camp zurück. Trotz der geschlossenen Wolkendecke ist es warm. Es beginnt das Kinderprogramm.
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5’064 Beiträge · seit 201408. Jan. 2024 ·
Ein entgegenkommendes Gamedrive-Fahrzeug macht uns auf eine wenige hundert Meter weiter nördlich liegende Löwin aufmerksam. Uns aber interessiert der Honigdachs weitaus mehr.
Hi Sascha,

da kann ich euch verstehen - für so ein fotogenes Kerlchen

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lässt man doch gerne Löwen links liegen!

Liebe Grüße
Konni
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zuletzt bearbeitet 08. Jan. 2024
1’835 Beiträge · seit 201508. Jan. 2024 ·
Das war aber mal wieder ein ausgiebiger Morgen und dann noch einen HBadger für die HBadgers!
Mir fehlen immer noch sich paarende Giraffen!
Macht weiter so!
Danke von Katrin
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Themenstarter1’867 Beiträge · seit 201610. Jan. 2024 ·
@ Daxiang
Liebe Konni,
nach einigen Reisen in die Region sind es die kleinen und besonderen Sichtungen, die uns vor allem fesseln. Ihr kennt das sicher. Auf dieser Tour waren da mit den Galagos, dem Stachelschwein, dem jagenden Perlkauz und eben dem Honigdachs überraschend viele dabei. Das war besonders schön an der Reise.
Aber natürlich sagen wir auch noch immer bei Löwe, Leopard und Co nicht nein... 😉

@ Sadie
Honigdachse liegen mir besonders am Herzen und ich freue mich über jede Begegnung - immer schön auf Abstand. In den letzten Jahren hatten wir einige schöne Sichtungen dieser Tiere - weit schönere als von unserem heimischen Dachs. Hier warte ich noch immer auf mein erstes vorzeigbares Foto... Es will mir einfach nicht gelingen.

Herzliche Grüße in die Runde!

Sascha
Website: www.picturesgonewild.de Aktuell im Forum: Madagaskar 2026 https://www.namibia-forum.ch/forum/thema/10307123-der-achte-kontinent-madagaskar-2026 SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 / Madagaskar 2026 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2024
608 Beiträge · seit 202010. Jan. 2024 ·
Hallo Sascha,

so viele unterschiedliche Sichtungen an einem Morgen! Wow! Mir gefallen die Fotos sehr gut. Gerade das Unspektakuläre (wenn man solche Sichtungen überhaupt so bezeichnen darf) sind das, was mir gefällt! Danke fürs Zeigen und Berichten!

LG!
2’085 Beiträge · seit 201211. Jan. 2024 ·
Hey Sascha,
jetzt hätte ich doch fast die Abfahrt zur Fortsetzung verpasst - dabei war ich ja so gespannt, was der abgebrochene Tag noch bringen würde. Und tatsächlich hätte ich mir bei euch wirklich vieles vorstellen können, aber Galagos hatte ich definitiv nicht auf dem Zettel. Super Sichtung, super erwischt!
Man merkt mal wieder eure besondere Liebe zum Kruger, ihr nutzt wirklich jede Gelegenheit und jeden Moment. Das wird dann in den allermeisten Fällen auch belohnt. Vielleicht gibt es ja doch einen Safari-Gott? 😗
Ich find's jedenfalls toll, mit euch zu reisen!

Viele Grüße aus Kapstadt und mit etwas Verspätung für euch alle:
HAPPY NEW YEAR!
Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
Themenstarter1’867 Beiträge · seit 201612. Jan. 2024 ·
@ rik m.
Vielen Dank für dein Feedback. Es freut mich, dass dir die Bilder gefallen. Die Artenvielfalt im Kruger ist meiner Ansicht nach kaum zu überbieten. Das ist einer der Gründe, aus denen ich den Park so sehr schätze.

@ franzicke
Guten Morgen Ingrid,
Mensch - in Kapstadt wäre ich jetzt auch gern. Stattdessen sitze ich hier in Eiseskälte und Grau in Grau...
Die Riesengalagos waren spitze! Und du liegst richtig. Wenn wir im Kruger sind, versuchen wir (und vor allem ich...) wirklich jede Minute auszukosten und die (Sehn-)Sucht zu stillen. Es kommt dabei durchaus vor, dass ich die anderen dadurch etwas (oder manchmal auch mehr als das) stresse. Denn "auskosten" bedeutet für mich und meine Frau die Suche nach Tieren und für die Kids manchmal dann doch eher ausgedehnte Poolzeit... Teilweise wünsche ich mir, dass ich weniger "Hummeln im Hintern" hätte - aber am Ende zahlen sich die Sichtungen - wie du zutreffend schriebst - dann doch meistens aus und ich werde in meiner Haltung bestärkt.
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zuletzt bearbeitet 12. Jan. 2024
Themenstarter1’867 Beiträge · seit 201613. Jan. 2024 ·
Fortsetzung

Der Rest des Tages ist recht schnell erzählt. Einen Mittagssnack gibt’s bei Cattle Baron, ausgiebig wird von Teilen der Familie der Pool genossen und ich versuche einmal mehr beharrlich eine der Zwergohreulen des Camps zu finden.
Während die Sonne immer stärker durch die Wolken bricht und es einmal mehr richtig heiß wird, scanne ich in den bekannten Bäumen sorgfältig Ast für Ast. Heute wird die Hartnäckigkeit aber leider nicht belohnt. 🙁
Abseits von den verschwundenen Eulen kann ich so aber eine Reihe anderer Vertreter der Vogelwelt ablichten. Nichts Spektakuläres – aber insgesamt schöne Sichtungen der typischen gefiederten Camp-Mitbewohner.

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Arrow-marked Babbler (Weißstrichel-Drosselhäherling)

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Burchell’s Starling (Riesenglanzstar)


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Red billed Hornbill (Rotschnabeltoko)

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Blue Waxbill (Blauastrild)

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Yellow billed Hornbill (Gelbschnabeltoko)

Und auch die Reptilien- und Säugetierwelt ist in Sataras Bäumen vertreten.

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Buschhörnchen – immer wieder niedlich

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Baumagame – immer wieder schön

Um 16 Uhr raffen wir uns trotz großer Hitze zu einer kleinen Nachmittagsrunde auf. Das Licht ist nun bedeutend besser als am Vortag. Die Sichtungen halten sich aber heute etwas in Grenzen.
Es sind Elefanten unterwegs und wir freuen uns über einige unverbuschte und entspannte Sichtungen.

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Und auch Büffel und Zebras zeigen sich uns. Letztere übrigens in enormer Zahl. Noch nie haben wir im Kruger solche Zebra-Massen gesehen, wie in diesem Jahr rund um Satara.

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Schön ist die Beobachtung einer Sattelstorchfamilie, die sich in unmittelbarer Nähe der noch immer anwesenden Schilf-Löwin aufhalten, von der wir auch jetzt kein vorzeigbares Foto bekommen.

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Dann gibt es wieder Elefanten.

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Und schließlich kommen wir erneut am Büffelriss an. Das Besondere am diesjährigen Aufenthalt in Satara ist, dass wir bei der Verwertung des Büffels über mehrere Tage dabei sein können. Zuerst durch die Löwen, dann durch die Geier und nun ist der knochige Rest fest im Besitz der Tüpfelhyänen, die immer wieder aufgeregt fiepend die Überreste mit ihren leistungsstarken Kiefern zum Bersten bringen.

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Zurück in Satara bleibt gar nicht so viel Zeit für Entspannung, denn für den heutigen Abend haben wir bereits im Vorfeld der Reise einen Nightdrive gebucht, da wir Sorge hatten, dass beliebte Aktivitäten wegen der südafrikanischen Ferien ausgebucht sein könnten. Das war rückblickend eine absolute Fehlannahme. Wie fast immer, so wären auch in diesem Jahr keine Vorausbuchungen notwendig gewesen. Und eigentlich haben wir heute gar nicht so viel Lust auf eine weitere Ausfahrt… 😗
Trotzdem finden wir uns pünktlich auf der Ladefläche des LKWs ein und werden von einem mäßig motivierten Guide eingewiesen, der heute eine Aktivität nach Schema F durchführen wird. Ganz anders als wir es hier teilweise in den letzten Jahren erleben durften. Mit uns an Bord sind viele leuchtunwillige und -unerfahrene Touristen, so dass Sichtungen in den kommenden zwei Stunden eher schwierig werden. Entweder entdecken die irrlichternden Lichtkegel keine Tiere abseits von Gnus und Zebras oder es sind einfach gerade keine da. Dabei ist Satara mit der offenen Savannenlandschaft eigentlich ein guter Ort für Nachtausfahrten, da man hier auch in eine relativ große Ferne leuchten kann.
Und so ist die Ausbeute an Nachtkreaturen am Ende der Fahrt recht übersichtlich. Einzig ein Milchuhu sitzt neben der Straße und lässt sich aus Nahdistanz beobachten, bis er sich auf mächtigen Schwingen in die Dunkelheit verabschiedet. Neu gelernt habe ich, dass der Milchuhu nun (?) zu den Fisch-Uhus (Ketupa) gezählt wird und kein Bubo mehr (?) ist. Nach der Pleite in Bezug auf das Auffinden der Zwergohreulen kann die Milchuhu-Sichtung den Eulenfreund etwas trösten.

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Und dann lässt sich – wie so oft auf Nachtfahrten – eine Ginsterkatze blicken, bei deren Entdeckung ich den Guide erst überreden muss, den Truck zu stoppen, denn er meint, dass hier – wie die meiste Zeit der Ausfahrt – nichts zu sehen wäre.

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Kurz vor Satara finden wir noch eine dösende Wildkatze, die jedoch für vorzeigbare Bilder zu weit entfernt ruht.
Insgesamt sind wir am Ende ganz froh, als wir wieder in unserer Hütte sind, denn wir sind von den letzten Tagen allesamt doch ganz schön müde – das muss sogar ich zugeben. Entsprechend schnell geht es in die Betten, denn mit Sonnenaufgang soll es morgen (jedenfalls für mich) weitergehen. Die anderen möchten nach der Nachtfahrt ein paar Stunden länger schlafen.
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903 Beiträge · seit 201713. Jan. 2024 ·
Man könnte meinen, du beschreibst unseren Satara-Nightdrive 😉 Vermutlich hatten wir den gleichen Fahrer ....
Liebe Grüße Makra
4’562 Beiträge · seit 200713. Jan. 2024 ·
Sascha, Sascha,

also was Du da in Qualität UND Quantität UND Vielfalt zu bieten hast, sucht seines gleichen!
Dieser Bericht sollte für sich informierende Krüger- Neulinge verboten werden, sie würden auf jeden Fall enttäuscht zurückkehren 😉 😛

Herzlichen Dank fürs große Kino
Carsten
Profilseite mit 28 Reiseberichten südliches Afrika sowie Kenia, Bangkok Kambodscha, Marokko und Lofoten Vesteralen
Themenstarter1’867 Beiträge · seit 201615. Jan. 2024 ·
Guten Morgen in die Runde!

@ Makra
Guten Morgen Makra,
neben den Tiersichtungen gehört auch bei der Zuteilung des Guides eine gute Portion Glück dazu... 😉 Wir hatten im Kruger schon "solche und solche". Aber es ist immer schade, wenn man so deutlich merkt, dass es einem Guide ziemlich egal ist, wie die Qualität der Aktivität ausfällt. Das war an diesem Abend leider der Fall. Und bei euch wohl leider auch...

@ Casimodo
Lieber Carsten,
du machst mich verlegen... 😊
Vielen Dank für dein Lob - auch dieses Mal hatten wir wieder Glück. 🙂
Was die Vielfalt angeht, kann meines Erachtens kaum ein afrikanisches Schutzgebiet mit dem Kruger NP mithalten. Der Bericht soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass zwischen den Sichtungen auch kilometer- und teilweise stundenlang nichts Erwähnenswertes passierte.

Herzliche Grüße und einen guten Start in die Woche
Sascha
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zuletzt bearbeitet 15. Jan. 2024
Themenstarter1’867 Beiträge · seit 201617. Jan. 2024 ·
Kapitel 10: Noch immer Satara

Heute fahre ich allein auf eine frühe Pirsch. Wie immer geht es zu Gateöffnung los und ich steuere das Auto erstmal gen Norden, um dem Riss einen erneuten Besuch abzustatten. Auf der Fahrt dorthin herrscht Sichtungsflaute und auch vor Ort kann ich nur noch einen einsamen Büffelschädel im Gras entdecken. Die Vorstellung ist hier endgültig vorbei. Toll war’s!

Ich kehre um und fahre nun die H1-3 gen Süden. Knapp verpasse ich einige Löwen, die die Straße gequert haben und leider bereits im Busch verschwinden. Es ist immer blöd, dann anzukommen, wenn sich zwei gerade noch stehende Fahrzeuge gerade wieder in Bewegung setzen… 😵
In Ermangelung von Alternativen ist dann ein Steinböckchen das erste Motiv des Tages. Immerhin: Endlich gibt es wieder schönes Morgenlicht!

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Bis zum Kumana Dam fahre ich und sehe dort – leider in fiesem Gegenlicht – eine Büffelherde gigantischen Ausmaßes. Am gesamten Seeufer und auf der es umgebenden Ebene steht Büffel an Büffel. Beeindruckend!

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Ich kehre um und sehe auf der Rückfahrt einige Elefanten. Mehr scheint der Morgen nicht zu bieten zu haben.

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Ein kurzer Abstecher zum Nsemani Dam führt dann immerhin zu einer Löwensichtung in weiter Entfernung. Ein stattlicher Kater stillt hier ausdauernd seinen Durst.

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Recht früh kehre ich ins Camp zurück und wir frühstücken gemeinsam in aller Ruhe. Dabei erfreuen wir uns an dem frischen Grün des Camps. Baobabs mit Laub sind für uns immer noch eine besondere „Sichtung“.

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Am späteren Morgen fahren wir nochmal gemeinsam raus. Wir möchten die S90 ausprobieren, die wir bisher nie gefahren sind. Die Dirtroad stellt sich als sehr angenehme Wahl heraus. Sie führt über eine weite Ebene, die gute Sichtungen ermöglichen würde, wenn denn Tiere anwesend wären. Das ist heute aber leider erstmal nicht der Fall. Nur ein Strauß zeigt sich gnädig.

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Irgendwann stoßen wir aber zum dritten Mal auf dieser Tour auf einige Löwen, die – dieses Mal in weiter Entfernung – einen Büffel erlegt haben. Wir können einige der Katzen im Gras nur erahnen. An gute Fotos ist hier aber sowieso nicht zu denken. Die große Distanz und die immense Hitze verhindern klare Aufnahmen. Hier ein Flimmerlöwe als Beispiel.

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Das macht deutlich, wie wertvoll die Randstunden des Tages zu dieser Jahreszeit für Fotografen sind.

Auf der Rückfahrt steht die Vogelwelt des Kruger im Mittelpunkt. Es ergeben sich auf der S90 plötzlich recht schöne Sichtungen am Straßenrand.

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Chestnut-backed Sparrow-Lark (Weißwangenlerche) – konnten wir bisher noch nicht auf einem Foto festhalten

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Temminck’s Courser (Temminckrennvogel)

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Namaqua Dove (Kaptäubchen) - weiblich und männlich

Am späten Vormittag sind wir wieder „zuhause“. Jetzt steht in der Gluthitze des Tages eine ausgedehnte Siesta an.
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