Auf der Suche nach „piet-my-vrou"-Sambia Nov 2019

Reisebericht 89 Antworten · 18,0k Aufrufe · gestartet 02. Feb. 2020 von chrissie
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200619. Mai 2020 ·
24.11. Übernachtung zwischen SLNP und Lusaka
Nachts hören wir noch mal die grunzenden Hippos und eine heulende Hyäne. Gegen fünf sind wir wach, aber da wir eine Zwischenübernachtung auf dem Weg nach Lusaka einlegen wollen, können wir uns Zeit lassen und bleiben noch bis 6 h liegen.
Christian meint, in der Nacht sei es sehr windig gewesen. Ich habe davon nichts mitbekommen. 😄

Auf dem Weg zur Dusche treffe ich Christine, der wir das erste Mal im Kafue NP begegnet sind. Sie war mit ihrem Mann zuerst im Tracks and Trail, wo es ihnen besser gefallen hat, da die Campsite grüner ist und man vom Pool die Hippos beobachten kann.
Später schlendern wir durchs Camp und hoffen doch noch Erdbeerköpfchen zu entdecken, leider vergeblich. 🙁
Als wir das Wildlife Camp verlassen, kommt die Sonne raus - einen kleinen Stimmungsaufheller, den wir gut gebrauchen können, sind wir doch traurig, nicht noch länger in diesem kleinen Paradies bleiben zu können.

Wir sehen uns bei Mulberry Mongoose um. Hier werden Schlingen von Wildtierfallen zu Schmuck verarbeitet.











Im Ort erstehe ich noch ein paar Souvenirs im Craft Shop.
(Fotos vom Shop siehe beim 21.11.)

Letzte Eindrücke aus Kakumbi:








Sieht nicht gerade danach aus, als ob hier der Bär tobt 😛





Es wird langsam warm und drückend. Wir kommen durch kleinere Orte und Ansiedlungen durch.












Solche Anblicken tun mir in der Seele weh, aber wahrscheinlich ist diese Art des Tiertransportes humaner, als die Tiere in Lkws zusammengepfercht über zT Tausend Kilometer und mehr zum Schlachthof zu transportieren


Chipata liegt vor uns

Wir halten in Chipata an der Great East Mall, wo wir zuerst auf Toilette gehen (zwei Kwacha pro Person, glänzt nicht vor Sauberkeit, aber annehmbar). Einen Geldautomaten im Shoppingcenter sehen wir nicht, aber die FNB Bank ist in der Nähe. Dort heben wir den Höchstbetrag von 2000 ZMW ab.
Bei Shoprite hole ich etwas Proviant für die Fahrt, Christian bleibt im Auto und wird mehrfach angebettelt. Wir sind froh, als wir Chipata nach dem Tanken verlassen, denn hier ist es uns zu „wuselig“, und wir fühlen uns unwohl. Viele Leute lungern vor den Geschäften herum, einige von ihnen betteln. Da die Grenze zu Malawi nicht weit ist, drängen uns mehrere nicht vertrauensvoll wirkende Personen, bei ihnen Zambia Kwacha in Malawi Kwacha zu tauschen. Vielleicht liegt es zum Teil auch daran, dass uns der Kontrast nach einer Woche im SLNP zu stark ist.

Ich habe nur aus dem Auto fotografiert und diese Eindrücke geben kaum den Trubel wieder, so wie wir ihn empfunden haben.







Wir sind unschlüssig, wo wir übernachten wollen. Eigentlich wollen wir heute so weit wie möglich kommen, sprich bis zur Luangwa Bridge, aber die aktuellen Bewertungen „nicht sicher gefühlt“ zum dortigen Bridge Camp verunsichern uns – im Infoletter vom Hupe Verlag von 11/2019 heißt es, dass es nach einem Besitzerwechsel nur noch als Notunterkunft geeignet sei, dies lesen wir jedoch erst zu Hause. Petauke ist uns jedoch nicht weit genug. Das wären dann morgen 200 km mehr, außerdem was machen mit dem angefangen Tag? Zwischen Petauke und der Luangwa Bridge gibt es in Nyimba noch zwei Lodges, aber auch hier stellt sich die Frage, wie man den Rest des Tages verbringt und wer weiß, wie die Übernachtungsmöglichkeiten sind.

Gefühlt treffen wir die schlechteste Wahl 😐 , aber davon berichte ich beim nächsten Mal.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
35 Beiträge · seit 201521. Mai 2020 ·
Hallo Chrissie
Vielen Dank für deinen Reisebericht super, zu der Einkaufsituation in Chipata ist es für Sambia manchmal etwas ungewohnt ,denn sowohl bei Spar aber dort nur Rückseite des Parkplatzes kommen Jugendliche sehr Fordern auf dich zu ,dein Auto zu bewachen ,in den letzten 3 Jahren war es am schlimmsten bei Shop Write aber nach dem zweiten Jahr und einer gezielten Auswahl eines Jugendlichen haben wir uns daran gewöhnt ,natürlich kann man wieder darüber diskutieren ,gut oder schlecht .
Übernachtung in Chipata wie schon einmal erwähnt ,Camping oder kleines Chalet bei Ernesto ,Kigelia Campsite bei Hupe
2’319 Beiträge · seit 201122. Mai 2020 ·
chrissie schrieb:

Gefühlt treffen wir die schlechteste Wahl 😐 , aber davon berichte ich beim nächsten Mal.
Hi Chrissie,

...Cliffhanger... I hate them 🤪

Daß das Bridge Camp i.d.N. der Luangwa Bridge den Eigentümer gewechselt hat, war mir neu.
Ich sollte mir öfter mal den Hupe zu Gemüte führen...
Ich hoffe, die von Dir zitierte "schlechteste Wahl" wird sich nicht dahingehend manifestieren, daß Ihr im Bridge Camp aufgewallt seid und dort die ehemalige Eigentümergattin einbalsamiert auf der Bank vor dem vermutlich noch immer unsauberen Swimming Pool mit halbleerem Rotweinglas in der rechten Hand und neuer Rotweinflasche in der linken Hand angetroffen habt.
Denn solch Anblick ließ uns bereits 2014 in Schockstrarre fallen, obwohl...oder vielleicht gerade weil... die Managing Director Lady des Etablissements noch Pulsschlag hatte.
😛 🤪

Ja, und Chipata ist schon irgendwie ein "komisches" Ambiente. Grenzposten eben. Dein Foto des Spars und der nebenan liegenden Tankstelle erinnert mich an unseren Stopp over dort 2014.
Der eine tankte, der andere ging in den Spar zum Einkaufen und beide fühlten wir uns so gar nicht wohl. So ein Feeling hatten wir bisher erst insgesamt drei, vier Mal während unserer Afrikaaufenthalte und es ist wirklich schwierig, dieses in Worte zu packen. Besonders Katima Mulilo ist uns bei allen unseren kurzen Einkaufs- oder Tankstopps sowie selbst beim nur Durchfahren dort stets als unangenehm aufgefallen.

Schreib schnell weiter !!!

Alm
zuletzt bearbeitet 22. Mai 2020
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200623. Mai 2020 ·
ALM schrieb:
chrissie schrieb:

Gefühlt treffen wir die schlechteste Wahl 😐 , aber davon berichte ich beim nächsten Mal.
...Cliffhanger... I hate them 🤪
Kein wirklicher Cliffhanger, denn der aufmerksame Leser hat mein Posting im Hinterkopf: 😉
chrissie schrieb:
@Uwe
Ich bin davon ausgegangen, dass euch die gängigen Übernachtungsalternativen (Bridge Camp, Petauke/Chimwembe Lodge und Katete/ Tinkondane- sowie zB das MamaRulas/ Chipata) bekannt sind, daher bin ich darauf nicht eingegangen. In Nyimba gibt es zwei "Lodgen", die Camping anbieten, keine ist empfehlenswert (allenfalls als Notlösung).
ALM schrieb:
Ja, und Chipata ist schon irgendwie ein "komisches" Ambiente. Grenzposten eben. Dein Foto des Spars und der nebenan liegenden Tankstelle erinnert mich an unseren Stopp over dort 2014.
Der eine tankte, der andere ging in den Spar zum Einkaufen und beide fühlten wir uns so gar nicht wohl. So ein Feeling hatten wir bisher erst insgesamt drei, vier Mal während unserer Afrikaaufenthalte und es ist wirklich schwierig, dieses in Worte zu packen. Besonders Katima Mulilo ist uns bei allen unseren kurzen Einkaufs- oder Tankstopps sowie selbst beim nur Durchfahren dort stets als unangenehm aufgefallen.
Da bin ich beruhigt, dass nicht nur wir uns dort unwohl fühlten. Wie du schreibst, es ist wirklich schwierig in Worte zu packen, da man zB Bettler oft hat. K.M. empfanden wir nicht ganz so unangenehm, obwohl es da auch eine Situation gab, in der besonders ich mich nicht so wohl fühlte (
chrissie schrieb: Eigentlich wollen wir hier auch Alkohol kaufen, aber ein Junge, der unseren Einkaufswagen zurück geschoben und dafür von uns etwas Kleingeld erhalten hat, fordert vehement zehn Namibia Dollar. Da ich Bedenken habe, ob er nicht aus Frust unser Auto beschädigt oder ähnliches, bestehe ich darauf, dass wir weiterfahren.
ALM schrieb:
Schreib schnell weiter !!!
Wird gemacht. Fortsetzung folgt heute noch.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 23. Mai 2020
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200623. Mai 2020 ·
24.11. Teil II
Wir kommen gut voran, aber die Strecke zieht sich.


Eins der wenigen Fotos, die ich zwischen Chipata und Nyimba gemacht habe

Uns kommen heute öfter Polizei und Ambulanz entgegen, so auch erstere kurz nachdem wir eine Baustelle passiert haben, wo ein Auto in einen Graben gerutscht ist.
Wenig später werden wir Zeuge, wie ein Motorradfahrer ohne seine Geschwindigkeit zu verringern zwischen zwei Ziegen auf der Straße durchfährt. Sie – und er- haben Glück, dass sie in entgegengesetzte Richtungen losrennen, denn sonst hätte es auch für ihn schlecht ausgehen können.
Ein Hund hatte kein Glück, er liegt überfahren auf der Straße. 🙁

Als uns der Magen zu sehr knurrt, halten wir am Straßenrand, um etwas zu essen. Bis auf grasende Rinder, Radfahrer und Autos bleiben wir ungestört.

In Nyimba fragen wir bei der Thula Lodge nach einer Campingmöglichkeit. Auf dem Hof könnten wir uns für 50 ZMW/pro Person hinstellen. In einer Baracke – Haus oder Hütte kann man es nicht mehr nennen – ist die Dusche. Einen Duschkopf gibt es nicht. Die Toiletten sind über den Hof beim „Restaurant“. Wir geben dem Angestellten Bescheid, dass wir noch was anderes anschauen und gegebenenfalls zurückkommen.

Die Taitana Lodge macht auf den ersten Blick einen guten Eindruck, aber wenn man genauer hinschaut, sieht man, dass die besten Zeiten wohl vorbei sind.





Wir können uns auf eine halbwegs freie Fläche zwischen den Bungalows stellen. Die etwas mürrisch wirkende Angestellte schließt uns ein Zimmer auf, dessen Bad wir nutzen können.





Wir amüsieren uns, als zwei (!) Angestellte den Ventilator von einem Bungalow in einen anderen schieben.


Nummer 5 lebt! 🤪

Den restlichen Nachmittag vertreiben wir uns mit lesen. Unser Camper erregt bei den Kindern der Umgebung Aufsehen. Sie kommen an den Zaun, manche wollen uns Mangos verkaufen, andere betteln. Da die Mangos nicht reif aussehen, kaufen wir ihnen keine ab. Später ärgere ich mich, dass wir ihnen nicht ein paar abgekauft haben, damit sie einen kleinen Verdienst haben, wir hätten sie unterwegs jemanden schenken können. 😐



Ich sehe mich ein wenig in der Anlage um:








Frangipani? 😕




Die Häuser hinter der Lodge wirken passabel.

Christian bestellt sich bei der Köchin (die Angestellte vom „check-in“ ist nicht zu sehen) ein T-Bone Steak mit Pommes. Die Verständigung ist nicht ganz einfach, da sie kaum Englisch spricht. Ich bestelle nichts, mir reicht eine Scheibe Toast.
Nach ca. 1 h bringt die Köchin das Essen, das mit Folie abgedeckt ist.



Das lange Warten hat sich nicht gelohnt: das Steak besteht fast nur aus Knochen und Knorpel und alles ist zu viel gesalzen. Beim Bezahlen überrascht uns die Köchin positiv, als sie Christian von den 60 ZMW 10 ZMW zurück gibt, da das Essen nicht wie wir verstanden haben 55 ZMW sondern nur 45 ZMW kostet. 🙂

Der Sicherheitsdienst schaltet mit Beginn der Dämmerung an jedem Bungalow die Außenbeleuchtung ein. Der (Lkw-)Verkehr lässt langsam nach, so dass wir gut die quakenden Frösche und Laute anderer Tiere vernehmen können.

Als ich das Licht im uns zur Verfügung gestellten Bungalow anmache, huschen zwei Kakerlaken aus dem Bad kommend ins Zimmer. 🤩 Mangels Alternativen gehe ich auf Toilette, aber aufs Duschen verzichte ich. Mein Ekel ist so groß, dass ich mir am Camper die Zähne putze. Was bin ich froh, dass ich mich gegen eine Übernachtung im Bungalow entschieden habe. Kurzzeitig hatte ich mit dem Gedanken gespielt, da im Hupe Reiseführer saubere Bungalows ab 35 USD aufgeführt sind.
Wir gehen früh zu Bett.
Übernachtung: Taitana Lodge, 200 ZMW
Tageskilometer: 377
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
77 Beiträge · seit 201703. Juni 2020 ·
Liebe Chrissie

Vielen Dank für deine Mühe eueren Bericht weiterzuschreiben. Nach 8-jähriger Afrika Pause haben wir schweren Herzens entschieden bezw. es wurde für uns entschieden die Reise um ein Jahr zu verschieben. Wir sind aber sehr froh um all deine Inputs und noch können wir den Sambia Teil unserer Reise ein wenig anpassen.
Liebe Grüsse
Sandra
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200607. Juni 2020 ·
25.11. Nyimba – Nahe Monze
Obwohl wir in der „Stadt“ übernachten, hören wir nachts viele Laute von Tieren wie Vögeln, Fröschen und weiteren, die wir nicht einordnen können. Ab und zu hört man vorbeifahrende LKWs.
Wir sind früh auf den Beinen, und kurz nach 6 h fahren wir los. Es sind wie immer schon viele Leute unterwegs. Die Frauen tragen oft farbenreiche Kleidung, deren Stücke in unseren Augen nicht zusammenpassen.


Die Schulkinder tragen entweder eine blaue Uniform oder sie tragen ein weißes Hemd bzw. Bluse über ihr T-Shirt





Manchmal räumen die Ziegen nur widerwillig die Fahrbahn



Viele Äste zeigen wieder einen Unfall an, ein Lkw liegt im Graben. Die Strecke ist sehr kurvenreich und hügelig, das lässt sich auch an der Höhenmeterangabe vom Navi ablesen: zwischen rund 450 bis 1200 Höhenmeter. Im Vergleich mit Zimbabwe haben wir zum Glück bisher nur wenige Lkw-Unfälle gesehen.





Ein ungewöhnlicher Anblick in Afrika ist ein Mann, der einen Hund an der Leine führt. Ebenso ungewohnt für uns ist, dass auch einige Männer ihre Kinder auf dem Arm tragen. Leider habe ich davon im Vorbeifahren keine Fotos machen können. 😐


Ein Baobab in der Nähe der Luangwa Bridge







Am Police Checkpoint an der Luangwa Brücke missverstehe ich den Officer. Ich denke, er fragt, was es bei uns zum Frühstück gab, dabei meint er, ob wir für ihn was zum Frühstück hätten. 😊 Trotz des Missverständnisses bleibt er höflich und lässt uns durchfahren.
Kurz vor dem Luangwa Bridge Market türmt sich Plastik und anderer Müll. 😠

Auf dem Luangwa Bridge Market werden überwiegend Korbwaren und Fisch angeboten, aber es gibt auch Obst und Gemüse sowie Gewürze. Getränke fehlten natürlich nicht.







Die schlaglochreiche Straße hat uns wieder. 😣



Wir passieren immer wieder kleinere Ansiedlungen, in deren Nähe überwiegend Tomaten zum Verkauf angeboten werden. Die meist jungen Verkäufer tun uns leid, wie sie ihre Ware mühsam hoch halten, um sie anzupreisen.



In Chongwe, das keine 50 km von Lusaka entfernt liegt, tobt das Leben.







Wir haben den Tipp bekommen, von der Great East Road in die Kamloops Road abzubiegen und über Lusaka Golf Club und Kasama Road gen Eureka Camp zu fahren. Wegen einer Baustelle können wir nicht den direkten Weg fahren, aber wir kommen gut durch.

















In der Makeni Mall (leider habe ich keine Fotos gemacht) bekommen wir weder bei Pick ‘n‘ Pay noch bei Food Lover’s Holz und Süßkartoffeln, das Fleisch sagt Christian nicht zu, daher erstehen wir nur eine Burenwurst.
Als wir die Mall verlassen, gießt es in Strömen. Der stark bewölkte Himmel lässt vermuten, dass es sich nicht nur um einen kräftigen Schauer handelt.
Wir wollten im Eureka Camping Park zu übernachten, da es dort Zebras, Giraffen und Impalas gibt, aber nun überlegen wir, zu The Moorings weiterzufahren, denn wir befürchten, durch den Regen die meiste Zeit im Auto sitzen zu müssen und nichts von der netten Anlage zu haben. Laut Navi bräuchten wir noch ca. 3 h dorthin. Da Christian sich noch fit fühlt, ist er dafür, dass wir noch Strecke machen.

Als nach einer Stunde der Regen aufhört, hadere ich mit unserer Entscheidung, aber da es schon wenig später erneut anfängt zu regnen, denke ich, dass es doch eine gute Entscheidung war, weiterzufahren.






Kafue


Kaufe River

Am Police Checkpoint hinter der Kafue Brücke bieten Händler Gemüse, vor allen Dingen gebratenen oder gegrillten Mais sowie Getränke an.





Wir biegen Richtung Livingstone ab, auch hier stehen wieder Straßenhändler. Die Straße hat sehr viele Schlaglöcher, dazu heißt es auf Ziegen, Perlhühner und Kühe am Straßenrand aufzupassen.



Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
2’319 Beiträge · seit 201112. Juni 2020 ·
Moin Chrissie,

ich bin mal gespannt, ob Du etwas Spezielles betreffend Eures Aufenthaltes auf Moorings Farm hier erzählst...

😉 🤪

Wir hatten dort so eine ganz special experience gemacht.

Gruß vom Alm
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200614. Juni 2020 ·
ALM schrieb:Moin Chrissie,

ich bin mal gespannt, ob Du etwas Spezielles betreffend Eures Aufenthaltes auf Moorings Farm hier erzählst...

😉 🤪

Wir hatten dort so eine ganz special experience gemacht.

Gruß vom Alm
Mit einer special experience kann ich nicht dienen. Bei uns haben keine Schweine gequiekt und auch der Hahn hat uns in Ruhe gelassen 😛 Dafür hat uns der Einsiedlerkuckuck beschallt 😄
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200614. Juni 2020 ·
25.11. Nyimba – Nahe Monze Teil II
Nicht nur beim Wetter erleben wir ein Wechselbad der Gefühle, auch bei den Straßenverhältnissen. Glücklich, nach einer Baustelle wieder auf Teerstraße weiter fahren zu können, währt die Freude nur kurz, und die nächste Baustelle folgt. 😐







Mal Sonne, mal Regen



Trotz einiger Bananenstauden und vereinzelten Palmen wirkt die Gegend ländlich, da viele Farmen entlang der Straße liegen.
Um Mazabuka herum sind große Zuckerrohrplantagen und im Ort viele Geschwindigkeitshemmschwellen. Bei Shoprite bekommen wir Süßkartoffeln und Fleisch. Statt Holz gibt es nur Grillkohle, aber die möchte Christian nicht. 😵



Mazabuka



Wir erreichen gegen 16:30 h die Abzweigung zu The Moorings. Gleich dahinter ist der Kontrollposten, wo die Reifen desinfiziert werden.




Zufahrt zu The Moorings

Fotos zum Teil vom nächsten Morgen


links der Sanitärblock, rechts die Rezeption



Die Campsite bietet einen reetgedeckten Unterstand, eine Ablagefläche inklusive Wasseranschluss neben dem Grill. Im Gegensatz zu gestern ist das der reinste Luxus. 🙂
Wir sind froh, dass es aufgehört hat zu regnen, so können wir die schöne Anlage genießen, die wir für uns allein haben. Auch dem Grillen steht nichts entgegen, wir kaufen ein großes Bündel Holz für 20 ZMW.





Wir hören den red-chested cuckoo: er sitzt in einem Baum direkt bei unserer Campsite. Zuerst überwiegt die Freude, ihn endlich auch einmal zu Gesicht zu bekommen, aber nach einer Weile haben wir genug von seinem monotonen Gesang (einfach mal g**geln, falls ihr keine Vogelapp habt, damit ihr es nachfühlen könnt). Er scheint den Platz im Baum jedoch perfekt zu finden und beschallt uns bis zum Sonnenuntergang. 🤪


red-chested cuckoo

Es herrscht reger Flugverkehr, leider ist es nicht so einfach, die Vögel auf den Chip zu bannen, denn habe ich sie endlich im Sucher entdeckt, fliegen sie weiter. 😗


black-collared barbet-Halsbandvogel


Pied wagtail-Witwenstelze


broad-billed roller- ZImtroller, im Hintergrund vermutlich der Einsiedlerkuckuck - red-chested cuckoo

Während die Wurst auf dem Grill brutzelt, bekommt Christian Besuch vom Hofhund, was ich jedoch nicht mitbekomme, da ich duschen bin. Ich weiß es zu schätzen es, den sauberen Sanitärblock für mich allein zu haben.


Der Grill könnte etwas höher sein 😄





Beim Essen dringt aus der Ferne Musik zu uns. Die Hauskatze leistet uns Gesellschaft.



Nach dem Essen gönnen wir uns noch einen Absacker und genießen die angenehme Abendluft.
Wir wünschen dem Wachmann good night“ und ziehen uns in unseren Camper zurück.
Übernachtung: The Moorings, 200 ZMW
Tageskilometer: 518
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
2’319 Beiträge · seit 201115. Juni 2020 ·
chrissie schrieb:
ALM schrieb:Moin Chrissie,

ich bin mal gespannt, ob Du etwas Spezielles betreffend Eures Aufenthaltes auf Moorings Farm hier erzählst...

😉 🤪

Wir hatten dort so eine ganz special experience gemacht.

Gruß vom Alm
Mit einer special experience kann ich nicht dienen. Bei uns haben keine Schweine gequiekt und auch der Hahn hat uns in Ruhe gelassen 😛 Dafür hat uns der Einsiedlerkuckuck beschallt 😄
Jetzt lache ich vor mich hin…

Ja, bei uns hatte es damals auf der Moorings Farm gequiekt wie der Teufel. Hörte sich an, als ob hunderte von Schweinefilets und Haxen generiert worden wären.

Wir hatten die Campsite der Farm auch für uns ganz alleine und ich erinnere mich ebenfalls an tip-top saubere Sanitäranlagen.

Auf dem Weg von der Moorings Farm gen Livingstone begegnet man rechts und links der Überlandstraße hunderten von enorm großen Termitenhügeln. Dies fanden wir ziemlich beeindruckend, weil zuvor im südlichen Afrika noch nie in solch einer Menge und Größen erlebt.

Gruß vom Alm
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200617. Juni 2020 ·
ALM schrieb:
Auf dem Weg von der Moorings Farm gen Livingstone begegnet man rechts und links der Überlandstraße hunderten von enorm großen Termitenhügeln. Dies fanden wir ziemlich beeindruckend, weil zuvor im südlichen Afrika noch nie in solch einer Menge und Größen erlebt.
Da muss ich wohl geschlafen haben, die sind mir nicht in Erinnerung. 😣
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 17. Juni 2020
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200615. Juli 2020 ·
Nach einer langen Pause gibt es als Ausgleich einen kompletten Tag:
26.11. The Moorings – Livingstone
Nachts gewittert es sehr stark. Ich bin hin- und hergerissen, ob wir nicht besser in die Fahrgastzelle wechseln sollten, aber Christian ist so im Halbschlaf, dass ich davon absehe. Da ich auch darüber einschlafe, wird es nicht allzu lange gewesen sein.
Der Einsiedlerkuckuck weckt uns mit seinem eintönigen monotonen Sound zum Beginn der Dämmerung.
Der Nachtwächter sitzt noch auf seinem Platz, als wir zum Duschen gehen. Anschließend kümmert Christian sich um Tee und Kaffee, während ich das Gepäck sortiere. Der Einsiedlerkuckuck liefert die musikalische Untermalung dazu. 🤪

In einem Reisebericht habe ich von einem Frauenprojekt gelesen, dass sich auf dem Farmgelände befinden soll. Ich frage eine Angestellte, wo es ist. Leider geht sie davon aus, dass heute keiner da ist. Dennoch erklärt sie mir den Weg.
Sie behält Recht, es ist keiner da. 🙁

So machen wir uns auf den Weg nach Livingstone.


Bye, bye Morrings

Die T 1 ist ohne größere Schlaglöcher, und auch der Verkehr ist angenehm.





Hinter Monze fahren wir viel entlang grüner Wiesen, die mit Büschen und Bäumen durchsetzt sind. Zwischendurch gibt es kleinere Ansiedlungen kleine Weiler mit bunt bemalten Häusern, die schon im Land der Tonga liegen.
Am Straßenrand sind immer wieder Verkäufer. In die Gegenrichtung fahren viele LKWs, gefühlt mehr als in unsere Richtung.









Bei Muzoka sollen laut dem Hupe Reiseführer viele ungewöhnlich große Termitenhügel sein. Das fällt uns jedoch nicht auf, vielleicht, weil wir uns angeregt darüber unterhalten, wo wir in Livingstone übernachten und was wir dort machen wollen. 😣
Die Victoria Wasserfälle wollen wir nicht besuchen, da wir sie bereits 2008 gesehen haben und sie um diese Jahreszeit nicht so eindrucksvoll sein sollen.

In Choma sind viele Leute unterwegs.




Spar gibt es auch in Sambia fast überall 😄


auffällig sind die meist in gutem Zustand großen Pkws

Etwas später passieren wir einen Checkpoint für Maul- und Klauenseuche an. Wir müssen nur unsere Hände waschen, dann können wir weiterfahren.
Nachdem wir Kalomo hinter uns gelassen haben, wird es ruhig. Uns begegnen nur wenige Rinder und Menschen.





Ca. 25 km vor Livingstone werden wir auf eine Gravelroad abgeleitet. Es sieht so aus, als ob hier eine neue Mautstelle errichtet wird. Ungefähr 3 km müssen wir der schlechten Gravelroad folgen, dann erreichen wir wieder die Teerstraße.
Wenige Kilometer weiter stehen wir an einem Checkpoint an. Es geht, wenn überhaupt, immer nur im Schritttempo um eine Fahrzeuglänge voran. Wahrscheinlich werden die LKWs auf eine separate Spur gelotst, um sie zu kontrollieren. Nachdem der erste Autofahrer sich traut, zu überholen und vorbeizufahren, machen wir es ihm nach und erreichen mit kurzer Verzögerung Livingstone.









Bevor wir zur Maramba River Lodge fahren, kaufen wir bei Shoprite ein.


Auch hier ist alles schon auf Weihnachten ausgerichtet

Da wir unseren Stellplatz frei wählen können, schauen wir uns zu Fuß die Campsites an. Wir entscheiden uns für Campsite „H“, von der man ein wenig auf den von Hyazinthen bewucherten Fluss sehen kann.
Beim Kaffee behalten wir das Flussbett im Auge, aber bis auf ein African Jacana tut sich nichts. Auch der Waran, der uns bei Ankunft über den Weg gelaufen ist, lässt sich nicht mehr blicken. 🙁







Wir gehen um Pool, da wir eine Abkühlung notwendig haben. Wir haben das richtige Timing (hatte nur mein Handy bei, das nur für "Alibi"-Aufnahmen taugt 😐 ):




Der Eli scheint mit den Hyazinthen nicht so zufrieden zu sein



Die Palmen sehen sehr hübsch aus, sind aber nicht ungefährlich: während wir baden, fällt eine Palmfrucht in den Pool. 😮
Wir unterhalten uns mit einem Pärchen, die die VicFalls gestern besucht haben. Sie bestätigen unsere Vermutung, dass die VicFalls momentan nicht sehr eindrucksvoll sind.


So lässt es sich prima aushalten 😎

Als wir zur Campsite zurücklaufen, treffen wir auf die Wachmänner. Sie wollen nicht, dass wir am River lang gehen. Christian scherzt und meint, wir sind auf der Suche nach der „bush toilet“. Sie lachen, aber weisen uns darauf hin, dass wir nicht am Fluss entlang gehen sollen.
Der Verkehrslärm dringt immer noch zur Campsite herüber, vermischt mit dem Zirpen der Zikaden, der „work harder“-Rufe der Kapturteltaube und dem monotonen Singsang des Einsiedlerkuckucks. Christian sieht, wie Kakerlaken auf dem Grill und über den Tisch huschen. Ausnahmsweise bin ich froh, diese „Sichtung“ nicht zu teilen.
Zum Abendessen gibt es Gegrilltes (keine Kakerlaken 😄 ). Die Beleuchtung am Tisch ist gut und sogar die Insekten wie Käfer verschonen uns. Nach dem Essen könnte ich sofort einschlafen, war wohl ein Cocktail zu viel. Christian löscht das Feuer, und wir gehen duschen. Danach kann ich endlich in Morpheus Arme sinken.
Übernachtung: Maramba River Lodge, 280 ZMW
Tageskilometer: 307
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
3’883 Beiträge · seit 201115. Juli 2020 ·
chrissie schrieb:
Etwas später passieren wir einen Checkpoint für Maul- und Klauenseuche an. Wir müssen nur unsere Hände waschen, dann können wir weiterfahren.

Beim Händewaschen seid ihr in chemikaliengetränktes Stroh getreten, was wohl der eigentliche Grund für das Händewaschen war.

Die Wachmannschaft der Maramba Campsite ist mir auch in Erinnerung. Sie war Tag und Nacht unterwegs und heftig damit beschäftigt, mit Gewehrschüssen die Elefanten zu vertreiben.

Liebe Grüße
freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200616. Juli 2020 ·
Jetzt, wo du es erwähnst, habe ich so etwas wie eine Desinfektionsmatte vor meinem inneren Auge, ebenso bei der (Wieder-)einreise nach Botswana - da aber ohne Hände waschen.

Die Arbeit der Security war wohl erfolgreich, denn davon haben wir bei unserer Übernachtung nichts mitbekommen.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200605. Aug. 2020 ·
27.11. Livingstone
Die Nacht war ruhig, nicht mal den Einsiedlerkuckuck haben wir gehört. Nur der Sicherheitsdienst patrouillierte öfters.
Wir gehen den Tag geruhsam an. Es ist angenehm warm, und die Sonne scheint. Christian fühlt sich hier - von den Kakerlaken mal abgesehen- nicht ganz so wohl. Mir gefällt es im Großen und Ganzen gut, aber der Verkehrslärm ist schon etwas nervend. Daher wollen wir für die nächste Nacht Kubu Zambezi Campsite (früher: Kubu Cabins) oder das Camp Nkwazi ausprobieren. Unser restliches Holz schenken wir den Niederländern, die wir vom Wildlife Camp kennen, da wir es nicht mitnehmen wollen.

Kurz nach 7 h sind wir am Mosi oa Tunya Gamepark. Bei der ausgesprochen freundlichen Angestellten bezahlen wir den Eintritt (600 ZMW).
Wir fahren den Weg am Ufer entlang, der uns immer wieder schöne Ausblicke auf den Sambesi bietet, was eine kleine Entschädigung dafür ist, dass wir nur wenige Tiere sehen. Vielleicht hätten wir dem Tourfahrzeug den Weg vom Wasser weg folgen sollen. 😕








Hadeda Ibis


Bearded Woodpecker


African wattled lapwing







Die Impalas wollen sich - noch nicht - fotografieren lassen und flüchten vor uns. 😐





Am Picknickplatz fragt ein Scout nach unseren Sichtungen. Dann teilt er uns mit, dass wir auf einen Wildhüter fürs Nashorn-Tracking warten sollen.






Toiletten im Vordergrund



Fortsetzung folgt bis zum Wochenende
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
zuletzt bearbeitet 06. Aug. 2020
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200607. Aug. 2020 ·
Wir müssen einige Minuten auf eine Gruppe mit ihrem Tourguide warten, der wir hinterher fahren sollen.
Nach einer kurzen Fahrt treffen wir auf die Wildhüter. Sie informieren uns über den Ablauf (hintereinander laufen, leise sein, ggf ihren Anordnungen Folge leisten), dann geht es zu Fuß durch den Busch. Sehr weit müssen wir nicht laufen, dann liegen die grauen Kolosse fast vor uns. Für uns scheint es, als fühlen sie sich nicht von uns Besuchern gestört. Wir haben genug Zeit für Fotos und um Fragen zu stellen. Es ist ein prickelndes Erlebnis, den Tieren so nah zu sein. Dann geht es wieder zum Auto zurück.











Etwas abseits von den anderen sind diese beiden:







Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200619. Aug. 2020 ·
27.11. Livingstone II
Die anderen fahren nicht wieder in den Park. Zum Glück habe ich mir ungefähr die Stelle gemerkt, wo wir auf die Hauptstraße getroffen sind, so dass bald wieder am Picknickplatz sind.
Wir wollen noch nicht essen, daher fahren wir ein bisschen frei nach Schnauze durchs „Hinterland“, in der Hoffnung, dort mehr Tiere als entlang des Uferweges zu sehen.






Das einzige Gnu, das wir im Park sehen und dann auch noch weit entfernt





Obwohl wir viel Elefantendung sehen, entdecken wir keine Elis 🙁 , aber es ist nun mehr „los“ als morgens.







Als wir wieder an den etwas verwahrlost wirkenden Picknickplatz gelangen, stärken wir uns. Immer mit einem Blick auf die Paviane, die auf eine günstige Gelegenheit warten. Es gibt kaum Schatten, aber die Toiletten funktionieren. 😎







Nicht auf dem kürzesten Weg geht es zum Parkausgang.












White-fronted bee-eater

Wir beobachten die Weißstirnspinte, wie sie sich mehrmals für kurze Zeit mit ausgebreiteten Flügeln auf den Boden legen, aber das Foto ist nicht vorzeigbar, da ich durch die Windschutzscheibe fotografieren muss. 😣


Pukus


Gegen 12:30 h verlassen wir den Park und auch Livingstone Richtung Kazungula. Hinter dem letzten Police Checkpoint ist kaum noch Verkehr außer Radfahrern und vereinzelten Fußgängern. Nach ca. 25 km biegen wir von der Hauptstraße ab.



Der Weg gabelt sich nach ein oder zwei Kilometern: links geht es zur Kubu Zambezi Campsite, rechts zum Camp Nkwazi. Wir halten uns links.
Der Caretaker versteht kaum Englisch. Mit Müh und Not bekommen wir heraus, dass der Stellplatz 15 $ pro Person/ Nacht kostet. Während wir uns umsehen, kommen drei farbige Frauen an und packen allerhand fürs Picknick aus, darunter auch eine Flasche Amarula und eine Flasche Champagner. Da der Caretaker uns nicht sagen kann, ob die Frauen über Nacht bleiben, spreche ich die Frauen an. Sie sind nur zum Picknick hier. Wir halten etwas Smalltalk, dann entscheiden Christian und ich uns, uns das Camp Nkwazi anzusehen. Der Platz ist zwar sehr schön, wenn man ihn für sich hat, aber zum Teilen erscheint er uns recht klein. Außerdem würde ich gerne zum Ende des Urlaubs noch im Pool planschen wollen. 🤪









Im Camp Nkwazi werden wir von einem gut Englisch sprechenden Mitarbeiter empfangen, der uns den Stellplatz zeigt. Die Lage ist nicht so schön wie die andere, da man keinen Blick aufs Wasser hat, aber der Sanitärblock ist tiptop und mich reizt der Pool.





Christian ist dieser nicht so wichtig, aber er hat wohl keine Lust mehr zurück zu fahren, daher bleiben wir hier.






Ausblick beim Bar-/Restaurantbereich

Den Nachmittag verbringen wir am/im Pool und sehen uns in der sehr gepflegten Anlage um.







Mehrere Chalets stehen direkt am Wasser, andere sind dem kleinen Teich zugewandt, wo wir viele Vögel sehen.








männliche Segellibelle ist (Brachythemis leucosticta) -vielen Dank für die Bestimmung Michael (Biologe)





Thick-billed weaver



Dass ich den African paradies flycatcher halbwegs vernünftig auf den Chip bannen kann, freut mich besonders.





Beim Schalow's Turaco habe ich weniger Erfolg. 😐







Der Caretaker macht die Beleuchtung und das Feuer an. Wir bedanken uns mit einer Wurst und zwei Päckchen Streichhölzern. Gegen 19 h kommt ein Angestellter und fragt, ob wir noch was von der Bar haben wollen, bevor er sie schließt. Christian bestellt sich noch ein weiteres Mosi Bier.
Frösche quaken und Grillen zirpen, in so einer Umgebung schmeckt das Essen besonders gut. Auch hier hören wir den Einsiedlerkuckuck und nach dem Essen, als wir den Sternenhimmel betrachten, flattert eine Eule bei uns vorbei. Sie setzt sich kurz auf einem Pfahl, fliegt dann aber rasch weiter. Kurz darauf hören wir die Rufe zweier Eulen - es hört sich wie Frage und Antwort an.
Wir gehen duschen, bevor wir das letzte Mal in Sambia ins Bett schlüpfen.
Übernachtung: Camp Nkwazi
Tageskilometer: 89
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
Themenstarter2’459 Beiträge · seit 200601. Okt. 2020 ·
28.11. Livingstone – Kasane
Mitten in der Nacht werde ich durch die Rufe des Einsiedlerkuckucks wach und kann eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr einschlafen, was jedoch nicht nur an seinem monotonen Singsang liegt: mich beschäftigt der Grenzübertritt 😮 . Eigentlich müsste es entspannt ablaufen, denn ich habe Alex von Bushlore gestern eine WhatsApp gesandt und er hat zugesagt, uns bei den Formalitäten an der Grenze zu helfen.

Um 5:15 h hält uns nichts mehr in den Federn, obwohl wir Alex geschrieben haben, dass wir gegen 8 h zur Grenze kommen.
Auf dem Boden im Sanitärblock schlängelt sich eine Ameisenstraße, weil eine Motte verendet ist. Sobald der Caretaker seinen Dienst antritt, wird er dies beseitigen, denn die Sanitäranlagen sind sonst tipptopp und mit liebevollen Details versehen:



Die Aufnahmen wurden zu einen anderen Zeitpunkt gemacht 😄





Wir laufen ein letztes Mal durch die gepflegte Anlage, auch in der Hoffnung, ein paar Vögel zu entdecken. Die Fotoausbeute ist jedoch bescheiden.


Brunfelsia


Spiralingwer


Paternostererbse


thick-billed weaver

Auf dem Weg zur Grenze stellt Christian wieder Mal sein Argusauge unter Beweis: er entdeckt ein Chamäleon im Vorbeifahren. Dafür erwischt er das bisher einzige Schlagloch auf der Strecke, 🤪 aber zum Glück ist dies nicht weiter schlimm.



Kurzzeitig sind wir irritiert, als das Navi uns geradeaus lotsen will, das Verkehrsschild jedoch vorgibt, dass es links nach Kazungula geht. WIr ignorieren das Navi, die lange Lkw- Schlange bestätigt uns, dass wir richtig sind.



An der Grenze spricht uns ein junger Mann an, dass er ein Kumpel von Alex sei. Alex wäre in Livingstone und er würde ihn vertreten. Wir misstrauen ihm. Zum Glück sehen wir wenig später tatsächlich Alex mit dem Bushlore T-Shirt. Das Bushlore Logo auf dem T-Shirt ist leider nicht sehr auffällig: nur ein kleines Label in Brusthöhe. Mit Alex gehen wir zuerst zur Immigration, wo unsere Pässe gestempelt werden, er kümmert sich inzwischen um das CIP. Danach geht es weiter, die Fähre bezahlen. Das günstigste ist, in Kwacha zu zahlen nämlich 150 ZMW, ansonsten sind es 200 Pula oder 30 $. Dann passieren wir einen Kontrollposten und fahren Richtung Fähre runter. An dem Tor nimmt uns jemand die Papiere ab und geht kurzzeitig damit weg, kommt aber umgehend wieder. Wir verabschieden uns von Alex mit einem Trinkgeld.
Während wir auf die Fähre warten, werden wir noch von einem Souvenirverkäufer belagert, dem wir freundlich aber bestimmt sagen, dass wir keine Geschenke kaufen möchten.






die neue Brücke

Da nur die Fahrer im Auto auf die Fähre fahren dürfen, gehe ich zu Fuß an Bord. Gefühlt legt die Fähre schon ab, kaum, dass der Lkw drauf ist.



Die Fährüberfahrt dauert nur wenige Minuten. In einer knappen halben Stunde sind die Grenzformalitäten von Botswana erledigt.
Gruss Chrissie ___________ Namibia 2012DVD Suedafrika DVD Botswana DVD
4’388 Beiträge · seit 201502. Okt. 2020 ·
Hallo Chrissie, da bist Du ja wieder - ich hatte schon angefangen, mir Gedanken zu machen...............
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html