Plastiksackverbot in NWR-Nationalparks

206 Antworten · 28,6k Aufrufe · gestartet 15. Juni 2018 von Namtom
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517 Beiträge · seit 201810. Okt. 2018 ·
Mike 17,
Ursprünglich ging es um die Plastiktüten die in den Supermärkten ausgegeben werden und diese nun verboten werden sollen und scheinbar einige Leute ein Problem haben, wenn sie just diese Tüten nicht mehr als Müllbeutel auf ihrer Reise verwenden können.
Wer nun mal auf einer campsite war wo Affen beheimatet sind, die dann die Mülleimer mir den darin in der Zivilisation entsorgen beutel zerpflücken und diese dann in der Gegend verstreut rumliegen und rumfliegen dann ist das schon ein Problem. Abgesehen ob nun der Müll verbrannt wird oder vergraben wird.
Scheinbar haben Leute ein Problem zu versuchen, erst gar keinen Müll zu verursachen..... Aber ich sehe das scheinbar alleine so... Hier ist ja schon eine in die Natur geworfen Gurkenschale (die innerhalb von einem Tag eingetrocknet) ein umwelttechnisches Problem und wird ins lächerliche gezogen... Mag verstehen wer will.
VG
517 Beiträge · seit 201810. Okt. 2018 ·
... Noch vergessen... Das sind Maßnahmen nicht weil Touristen ein Problem haben sondern weil das Land Namibia ein Problem damit hat... Hier sind so viele überkorrekte Leute unterwegs die die Gesetze des jeweiligen Landes strikt achten.. Nur eben nicht bei Dingen die ihnen selbst eine gewisse Kompromissbereitschaft abverlangen.
177 Beiträge · seit 201510. Okt. 2018 ·
Ich weiß, um was es ursprünglich ging. Und ich verstehe sehr gut, dass es einer sehr differenzierten Betrachtung bedarf, da es Zielkonflikte gibt. Aber Dein Ton und Deine Argumentationslinien sind nicht dazu angetan, etwas Sinnvolles zu bewirken. Was nicht wegnimmt, dass einige der anderen "Argumente" auch nicht besonders ausgereift sind.
517 Beiträge · seit 201810. Okt. 2018 ·
Das ist richtig, aber so lange Namibia kein System der Entsorgung hat wird es auch kein vernünftiges Argument geben.
Was ich sagen will ist. Bio zu Bio und so wenig wie möglich in die dann nicht vorhandene Verwertung durch unkontrolliertes Verbrennen. Da muss ich nicht noch Plastik Müll im Plastik verpacken.
Deswegen meinte ich keine zusätzlichen Plastik Tüten verwenden. Aber wenn das nicht verstanden wird... Auch gut, ich lass das jetzt. Soll jeder damit umgehen das sein Gefühl gut ist.
517 Beiträge · seit 201810. Okt. 2018 ·
Und zu PET.noch fix, ob ich nun die Flasche als Feueranzunder nehme oder ein Erdöl anzüder... Fraglich, nur Plastik zersetzt sich nicht, außer durch Verbrennen. Da kann man nun streiten was besser für die Umwelt ist... Bei einer Flasche die in Rauch aufgeht.. Giftigen wohlgemerkt.
Ich möchte nicht wissen, wieviel Einheimische sich bei diesem thread totlachen und sagen typisch deutsch...
So chiao
5’490 Beiträge · seit 200910. Okt. 2018 ·
Hallo Focus,

mir ging es nie speziell um die Einkaufstüten, sondern viel mehr um ein generelles Platiktütenverbot, mit dem ich mich sehr schwer tun würde. Deshalb hatte ich auch explizit von Luftdicht verschließbaren Mülltüten geschrieben.

Ich will mich hier auch in keinster Weise als Moralapostel in Sachen Umweltschutz aufspielen, denn dann dürfte ich solche Reisen überhaupt nicht unternehmen. Trotzdem muss ich die von Dir propagierten Wege der Müllentsorgung ganz klar ablehnen. Nicht weil sie ökologisch falsch sind, sondern weil Sie egoistisch sind.
Feuerstellen, wie auf dem Foto abgebildet findet man leider immer wieder (im Gegensatz zu Plastiktüten in den Akazien). Ich bekomme dann immer eine Krise, denn das ist nicht nur ein ästhetisches Problem. Auf der Feuerstelle grille ich mein Fleisch und habe kein Interesse dieses mit den Müllresten und Plastikdämpfen meiner Vorgänger zu räuchern. In der Praxis bedeutet dies, dass ich die Feuerstelle erst einmal säubern muss und den Restmüll meiner Vorgänger zusammen mit meinem Müll in meinen so verpönten Müllsäcken mitnehme.
Der andere Kritikpunkt ist das Vergraben von Essensresten. Damit werden Tiere zu den Campsites gelockt und es kommt immer häufiger vor Mensch-Tier-Konflikten. Hier im Forum finden sich einige Berichte darüber.

Ich sehe in dem von Dir propagierten Verhalten das Risiko, dass die Bewegungsfreiheit von uns Selbstfahrern weiter eingeschränkt wird, denn es liefert denjenigen, denen wir ein Dorn im Auge sind beste Argumente dafür, uns nicht mehr unbeaufsichtigt in der Natur campen zu lassen.

Kopfschüttelnde Grüße
Thomas
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
517 Beiträge · seit 201810. Okt. 2018 ·
@Thomas,
der erste der mal ein Argument darlegt.
Ja deine Einstellung verstehe ich auch.
Hast du aber noch nie von Tieren umgeworfe Mülltonnen gesehen? Verdeckte Plätze um Mülltonnen herum und noch nie Plastiktüten in Bäumen und Zäunen hängen sehen?
Aber sei es drum, ich werde künftig verstärkt mal Menschen fragen, die dort wohnen und wie die das auf ihren Reisen handhaben. Wobei das was ich geschrieben habe, haben mir ja am Anfang meiner Reisen Einheimische geraten.
Den es ging ja um das campen im Busch und meistens kommt da die nächsten Monate niemand mehr der dann meine Feuerstelle benutzt, da diese nach meiner Abreise eh nicht mehr zu sehen ist, da ich sie weitgehend beseitige. Das ich nicht im Halali meine Salatschnibbelreste vergrabe ist auch klar. Mir ist auch noch nie aufgefallen,dass nachdem das Feuer 2 Stunden gebrannt hat, das da Pastikreste übrig geblieben sind - aber ich achte mal darauf
Vielleicht habe ich auch eine andere Vorstellung von Busch, zumindest sind uneingezäunte Campsites nicht unbedingt Busch.
Jedenfalls bin ich beruhigt, das die meisten außer mir okologisch korrekt unterwegs sind und ihren Müll auf die richtige Weise entsorgen.
Ich weiß natürlich auch nicht wieviel Müll hier einige unterwegs produzieren, es klingt irgendwie so, als wenn ich hier nach 2-3 Nächten an einer Stelle im Busch einen Müllberg vergrabe bzw. in der Gegend rumwerfe bzw. Zentner von Plastik verbrenne. Es ging hier um eine Plastikflasche die in etwa so wirksam ist wie eine Reihe Parafingrillanzünder, den man dann wegen der Dämpfe auch nicht benutzen sollte.

Aber ich gebe auch zu, dass ich manches nicht verstehe - somit Butter bei die Fische
VG
zuletzt bearbeitet 10. Okt. 2018
4’388 Beiträge · seit 201510. Okt. 2018 ·
@Topobär
Hallo, Thomas,
ich will mich nicht in diese aus dem Ruder laufende Diskussion einmischen, Dir dennoch sagen: Mit allem, was Du in dem letzten Beitrag geschrieben hast, bin ich 100prozentig einverstanden!
Gruß
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
517 Beiträge · seit 201810. Okt. 2018 ·
@Topobär,

hättest du mal einen Link wo es einen Bericht gibt zu einem Mensch Tierkonflikt durch vergrabene Essensreste? Oder meinst du jetzt das bewusste Anlocken von Raubtieren durch Auslegen von Futter zur Optimierung der Fotoperpektive und den dann daraus erfolgten Konflikten.
Ehe wieder welche spekulieren - es interessiert mich lediglich, da ich von dem einen bereits mehrfach gehört habe, von dem anderen noch nie.
VG und Danke
33,4k Beiträge · seit 200610. Okt. 2018 ·
Hi zusammen,

mal eine Idee zum Müllproblem bei Campingreisen. Besorgt Euch in Windhoek die Recyclingsäcke von Rent-a-Drum (http://www.rent-a-drum.com.na/page/household-participation/). Die gibt es in jedem Supermarkt für ein paar Dollar. Da kommt alles rein was für Recycling ist (das ist hier im Land im Prinzip alles außer Lebensmittelresten, Schuhe und Kleidung) und am Ende der Reise stellt ihr den Sack an einer Straßenecke zu den anderen und gut ist.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
zuletzt bearbeitet 10. Okt. 2018
5’490 Beiträge · seit 200910. Okt. 2018 ·
Hallo Focus,

die Links zu den konkreten Threads habe ich auch nicht parat. Da musst Du schon mal selbst die Suchfunktion bemühen.

An zwei Treads zu diesem Thema erinnere ich mich noch gut. Bei einem ging es um eine Leopardenattacke auf der Motopi Campsite. Bei anderen berichtete Picco darüber, wie Hyänen versuchten unter seinem Zelt etwas auszugraben.

Ich sehe im übrigen keinen Unterschied vom auslegen von Essensresten zum vergraben von Essensresten.
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4’984 Beiträge · seit 201610. Okt. 2018 ·
Die 4x4 community hat gemeinsam 53 Regeln fürs Campen in uneingezäunten Camps erstellt.
Ich möchte hier zwei themenrelevante Regeln einstellen:

16. Bones, bottles, cans, bottle tops, foil do not burn! Don't try and burn them in the left overs of the fire and expect others to clean it.
43. Do not bury your garbage as hyenas will inevitably dig it up leaving a mess. Take all you garbage out with you if there are not secure, animal-proof garbage bins.


Gruß Gina
1’042 Beiträge · seit 201610. Okt. 2018 ·
Hallo Focus,
Focus schrieb:
Es ging hier um eine Plastikflasche die in etwa so wirksam ist wie eine Reihe Parafingrillanzünder, den man dann wegen der Dämpfe auch nicht benutzen sollte.
es geht dabei um Kunststoff und nicht um "Plastik" und falls es Dir noch niemand gesagt hat: Es gibt sehr viele verschiedene Kunststoffe, manche harmlos beim verbrennen und andere hochgiftig.
Focus schrieb:
Aber ich gebe auch zu, dass ich manches nicht verstehe - somit Butter bei die Fische
Wenn ich da einen Wunsch äußern dürfte: Wenn Du schon meinst "Plastik" verbrennen zu müssen, dann achte bitte darauf, dass Du ausschließlich Polyethylene verbrennst. Und wenn Du die schon verbrennen musst, dann verbrenne diese bitte vollständig und vor allem "sauber". Gerade wenn man "manches nicht versteht" sollte man vorsichtig sein mit dem was man so an zündet.

PET war ein Beispiel dafür, was man nicht unbedingt verbrennen sollte. das Zeug besteht grundsätzlich auch auch nicht viel mehr als sonst in einem herkömmlichen Feueranzünder auf Paraffinbasis zu finden ist (also chemisch gesehen), verbrennt aber nur unter optimalen Bedingungen zu Wasser und CO2. Optimale Bedingungen findest Du in einem offenen Feuer an nur ganz wenigen Stellen und schon gleich gar nicht beim Anzünden selbigen.

"Plastik" also Kunststoffe können auch hochgradig giftig sein, wenn die denn mal brennen. Es gibt welche, deren Verbrennungsabgase relativ schnell zum erblinden führen können.

Deswegen nimmt man seinen Abfall besser mit und entsorgt den fachgerecht.

Als Grillanzünder verwende ich ausschließlich Anzünder die keine Paraffine enthalten. Ich mag es nicht, wenn das Grillfeuer beim Anzünden den Charm einer brennenden Ölquelle hat und stinkende Finger von den Anzündern finde ich genau so uncool.

Gruß Markus

PS: Es ist nicht sinnvoll alles was potentiell brennen kann auch wirklich zu verbrennen und wenn schon, dann unter kontrollierten Bedingungen!
177 Beiträge · seit 201510. Okt. 2018 ·
Es gibt hier ein multidimensionales Problem und daher gibt es auch keine eindimensional Lösung

Grundsätzlich gilt: wenn es vermeidbar ist, sollte keine Ressource genutzt werden. Jetzt ist "vermeidbar" natürlich ein weiter Begriff, aber es ist unbestritten, dass Lebensmittel verpackt und transportiert werden müssen. Da kann man letztlich nur zu möglichst großen Lotgrößen greifen, um den Impact zu minimieren.

Wenn eine Ressource eingesetzt wird, sollte man bei vorhandenen Alternativen die "umweltfreundlichste" einsetzen. Und da wird's schwierig. Plastiktüten im Supermarkt durch Papier zu ersetzen ist lediglich in Hinblick auf die Bioabbaubarkeit plausibel, ansonsten völliger Unsinn. Papier bindet (bei gleichem Nutzwert) mehr Ressourcen, ist weniger langlebig und hat auch bei der geordneten Entsorgung, z.B. durch Verbrennung, keinen nennenswerten Vorteil.
Wobei wir schon beim nächsten Mythos wären. Wenn ich Kohle, Holzkohle, Holz oder Papier verbrenne, erzeuge ich MEHR toxische Gase und Feinstaub als bei der Verbrennung typischer Verpackungskunststoffe wie PE, PP oder PET. PE ist als Brennstoff der nächste Verwandte zum "sauberem" Gas. Gezielte Verbrennung ist für die meisten Kunststoffe sowohl in toxikologischer Hinsicht als auch bezüglich des ökologischen Fußabdrucks (incl. Klimagasbetrachtungen) gleichwertig oder überlegen gegenüber stofflichem oder chemischen Recycling. Sollte man deshalb einfach "alles Plastik auf der Campsite verbrennen"? Nicht unbedingt, da man häufig nicht die Voraussetzungen hat, Kunststoffe so zu verbrennen, dass keine "verklumpten" Reste verbleiben. PET verbrennt erst bei relativ hohen Temperaturen mit wenig Rauchgasen und ist deshalb zum "Anzünden" ungeeignet. Bei PE und PP sieht das anders aus, aber da ist auch sicher zu stellen, dass die Flamme so gesteuert wird, dass keine mechanischen Reste verbleiben. Da dieser Aufklärungsprozess nur begrenzt erfolgversprechend ist, bin ich im Zweifelsfall auch dafür, es lieber ganz bleiben zu lassen, dass hat aber keinen toxikologischen oder ökologischen Hintergrund.
Das größte Problem mit Plastikmüll ist tatsächlich die unkontrollierte Einbringung in die Natur und der resultierende "mechanische" Schaden in den Ökosystemen. Dies ist noch relativ naturnahen Regionen wie in Namibia die größte Gefahr. Hier wiederum ist das völlig unaufgeklärte Verhalten der lokalen Bevölkerung (und zum Teil der Touristen) ein Faktum. Daher ist das Verbot bestimmter Plastikartikel (leichte PE, PP-Einkaufstüten, Strohhalme, Sticker, Einwegbesteck) der kurzfristig am erfolgversprechendste Weg. Vor diesem Hintergrund ist wahrscheinlich das Verbot zu sehen. Es ist gut gemeint, aber schlecht gemacht. Wenn ich Plastikvermüllung der Umwelt vermeiden will, muss ich bestimmte Artikel an der Quelle verbieten, die Bevölkerung aufklären und sonstige Maßnahmen treffen, um die Vermüllung zu vermeiden. Dazu gehören beispielsweise: Propargierung längerlebiger Transportbehältnisse für Einkäufe und bessere Müllsammelinfrastruktur (d.h. in Namibia "einbruchssichere" Müllbehältnisse in Gegenden, in denen Tiere sind).
Das jetzige "Verbot" kann - insbesondere in der Hand ungeübter "Durchsetzer" - mehr Schaden anrichten als nützen.
zuletzt bearbeitet 10. Okt. 2018
517 Beiträge · seit 201810. Okt. 2018 ·
Hallo,
ich muss bei dem letztendlich doch noch erfolgtem sachlichen Input zugeben, dass dieses Mal die Welt an meiner Haustür aufgehört hat und ich zu stark von meinem Reiseverhalten ausgegangen bin. Das wäre:

Glasflasche mit Kronkorken, Weinflaschen, Behältnisse aus Glas habe ich nicht und kaufe ich nicht. Da kein Bier,Wein oder Schnapstrinker) (bezogen auf Ginas link aus dem 4x4 Forum)
Wasser in PET Flaschen lehne ich ab, da das Farmwasser mindestens genau so gut ist wie das in Flaschen und dieses Wasser fülle ich in meine für Trinkwasser geeigneten 2x20 Liter Kanister. In Gegenden wo ich nicht nachfüllen kann spare ich sauberes Wasser wo es geht.
Aludosen habe ich nicht, weil ich nicht weiß wohin im Auto und die klappern
mein Fleisch, welches ich 1x in 2 Wochen esse hat keine Knochen.
Essensreste gibt es bei mir nicht, denn wer Essen wegwirft hat zu viel Geld, Reste werden den nächsten Tag gegessen.
Brot welches schlecht geworden ist trockne ich in der Sonne und fütter damit die Vögel (sicher auch falsch)
Verpackte Lebensmittel aus dem Supermarkt packe ich weitestgehend aus und verstaue es in Dosen, den Müll lasse ich dann in den größeren Städtenzurück, weil dort eventuell eine halbwegs stattfindende Entsorgung erfolgt.
PET Flaschen beschränken sich bei mir auf die 0.33 Liter Cola Flaschen (um die es mit der Verbrennerei ging) wo ich vielleicht 2 am Tag trinke. In die leeren Flaschen fülle ich Trinkwasser, da die großen Flaschen in meiner Box zu viel Platz weg nehmen und das so lange bis sie undicht sind oder nicht mehr gut aussehen- je es gibt sie die Flaschenauswascher…..
Clipse, Tüten von den Minitomaten, Gurkenfolie, Joghurtbecher (die ich grob ausspüle) Deckel, Obstdosen wie gesagt zur Volumenverkleinerung platt getreten etc. finden dann in meiner lächerlichen 3 Euro wertvollen Kiste mit Deckel platz (Deckel wegen der Ameisen)
Grillen tu ich nicht da wo Raubtiere sind, da bereits das ausgetretene Fett auf dem Grill/Feuerstelle aus eigenem Erleben diese anlockt. (Khaudom , Mana beispielsweise). Ein Schnittchen reicht für den Fall.
Meine Gurkenschale, abgefressenen Apfelkribsch, Gerüst von Weintrauben, Pfirsichkerne, Zwiebelschale werde ich weiterhin vergraben. (aus langjähriger guter Erfahrung bin ich da tatsächlich Beratungsresistent und egoistisch - ich mag es nicht wenn es im Auto stinkt - selbst bei 45 Grad durch eine verschlossene Plastiktüte. Ja ich fahre keinen Pick Up, ich fahre einen sogenannten Kombi

Das einzige was ich an meinem Verhalten ändern werde ist, das ich künftig wie meistens Feuer mit herkömmlichen Mitteln anzünden werde (von klein zu groß) und auf die PET verzichten werde. Diese werde ich dann der fachgerechten Verbrennung durch Lodge bzw. Campbetreiber in der 200 Liter Öltonne überlassen, wie bereits schon die gesammelten Kleinmüllteile.
Eins interessiert micht trotzdem, da es hier oft zu lesen war. Was versteht man in Namibia unter "fachgerechter" Emtsorgung von Müll außerhalb Windhoek und Swakopmund?
Ich kenne einige Lodgebetreiber und weiß halbwegs, wie der Müll z.B. im Caprivi (der nicht mehr so heißt, ich ihn aber trotzdem noch so benenne) entsorgt wird, den Touristen dort zurück lassen.
Somit in dem Sinne mein letzter Beitrag zum Thema in dem Bewusstsein, dass man mit eigenem Fahrzeug anders agieren kann als mit Mietwagen - Kisten, Büchsen Staumöglichkeit etc.

VG
zuletzt bearbeitet 10. Okt. 2018
99 Beiträge · seit 201616. Okt. 2018 ·
Botswana scheint in dieser Angelegenheit jetzt ernst zu machen:

KLICK
2017 - Namibia (10.09. - 04.10.2017) 2019 - Neuseeland (19.01. - 12.02.2019) 2020 - Mecklenburg-Vorpommern (Ersatz Kanada - 06.09. - 19.09.2020)
326 Beiträge · seit 201816. Okt. 2018 ·
hallo,

ich muss gestehen, das ich in der ganzen etwas abdriftenden Diskussion etwas den Überblick verloren habe... sind denn zipper-Beutel weiterhin erlaubt? die sind aus Plastik, aber eben wiederverwendbar. in dem Artikel zu Bostwana, aber auch in den Beiträgen zu Namibia kommt das nie so richtig raus für mich.

viele grüße Jens
06/2026: Botswana; 10/2025: Namibia, Botswana; 10/2023: Namibia, Botswana; 11/2018: Südafrika, Namibia; 06/2012: Südafrika; 11/2010: Namibia, Botswana
33,4k Beiträge · seit 200617. Okt. 2018 ·
Hi jens,
in dem Artikel zu Bostwana, aber auch in den Beiträgen zu Namibia kommt das nie so richtig raus für mich.
hmm 😉 "Blättere" mal zurück: In Namibia ist eine dementsprechende Verordnung noch nicht in Kraft. Man kann also weiter Plastik in jeglicher Form und überall nutzen.

Viele Grüße
Christian
Vom 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
326 Beiträge · seit 201817. Okt. 2018 ·
hallo Christian,

ich dächte das das in Namibia im November 2018 in Kraft treten soll? Aber vielleicht hatte ich das nur falsch in Erinnerung. Wir sind erst im November dort, d.h. es würde mich als einen der ersten erwischen oder auch nicht.

viele grüße Jens
06/2026: Botswana; 10/2025: Namibia, Botswana; 10/2023: Namibia, Botswana; 11/2018: Südafrika, Namibia; 06/2012: Südafrika; 11/2010: Namibia, Botswana
517 Beiträge · seit 201817. Okt. 2018 ·
Hallo,
man könnte jetzt hier versuchen, Plastiktüten zu klassifizieren und spekulieren, welche Tüte nun zu welcher Zuordnung gehören könnte.
Das nützt nur nicht viel. Wenn du z.B. aus Südafrika ausreist und an der Grenze in Botswana in die Kontrolle kommst und der Beamte, oder was er ist, kommst und der sagt...Sorry, nicht erlaubt. 500$ Strafe - was machst du dann? Wenn ich sehe, welche Widersprüche schon bei den Vet.-Kontrollen vorherrschen, dann habe ich persönlich einfach keine Lust mit denen zu diskutieren, geschweige denn zu bezahlen. Meist sind die recht hartnäckig wenn es um Geld geht, zumal ja gesetzlich dann untermauert.
Ich sehe derzeit nur eine sichere Losung - Verzicht.
Ich bin auch überzeugt, dass das Verständnis für Zippbeutel, die für den Rückflug benötigt werden, bei enem Grenzangestellten recht niedrig angesiedelt sein dürfte.
VG
PS: Beitrag zum Verbot in Botswana - in Namibia sehe ich das Thema eher einfacher zu handeln, da dort im Falle des Falles nicht so restriktiv. Dort wirst du halt dein Zeug auspacken müssen und die Tüte in eine Tonne werfen müssen und gut ist.
Im Übrigen sollte man sich fragen, wie eine Haftstrafe für den Besitz von Plastiktüten bewertet werden soll. Botswana wird immer suspekter für mich.
zuletzt bearbeitet 17. Okt. 2018