BikeAfrica7’328 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · ... ich finde die Diskussion hier spannend und werfe noch ein paar Dinge zum Nachdenken in den Raum ...
- Ist Namibia wegen eines brutalen Mordes jetzt unsicherer als Deutschland? Es ist nicht lange her, da hatten wir einen ziemlich medienträchtigen Rummel um einen mindestens genauso brutalen Polizistenmord in Heilbronn. Auch in Deutschland gibt es tagtäglich Morde und jeder von uns geht noch zum Einkaufen ohne nachzudenken, was alles passieren kann.
Wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort ist und sich möglicherweise auch noch falsch verhält oder ganz einfach Pech hat (so bitter das jetzt klingt), dann endet das Leben leider etwas früher tödlich als es sein müßte. Das Gleiche gilt übrigens auch auf dem täglichen Weg zur Arbeit durch den "mörderischen Straßenverkehr".
- während des Afrika-Festivals 2005 (oder 2004?) in Würzburg wurde ein schwarzer Musiker aus Johannesburg interviewt. Er, der in einer der gefährlichsten Städte Afrikas lebte, erzählte davon, wie seine Freunde in Johannesburg auf seinen Entschluß reagierten, in Deutschland aufzutreten. Sie hielten ihn für völlig verrückt, weil es in Deutschland viel zu gefährlich sei. War mal interessant zu hören, wie Afrikaner über die Sicherheit in Deutschland denken. Statistiken hin oder her ...
- wenn mir die Bayern zu gefährlich wären, würde ich mich nicht in München in einen Biergarten setzen.
Wenn mir die Asiaten zu gefährlich wären, würde ich nicht nach China fahren.
Wären mir Schwarze zu gefährlich dann würde ich nicht in den Schwarzwald (*) fahren.
Gruß
Wolfgang
(*) ersetzt Schwarzwald durch eine andere Region ... ;-)<br><br>Post geändert von: BikeAfrica, am: 11/07/2007 17:29
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
KEKerstin78 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 · Hallo,
Bekannte haben mich heute auf den brutalen Mord aufmerksam gemacht. Ich war furchtbar geschockt, da wir immer davon ausgegangen sind oder gehofft haben, dass so etwas in Nam nicht passiert. Nach dem Lesen der vielen Postings geht es wohl den meisten so. Insbesondere auch, weil die Opfer das wohl nicht hätten verhindern können, wenn man nicht nur ängstlich, nicht anhaltend durch das Land fährt, aber um alle alle Nichtweißen einen großen Bogen zu machen, ist einfach falsch. Wir haben ein paar liebe nicht weiße Freunde in Südafrika und die hätten wir sonst bestimmt nicht kennen gelernt.
Übrigens auch unsere Freunde halten bestimmte Sicherheitsregeln ein. Es ist kein Problem von schwarz und weiß, sondern von arm und reich.
Kerstin
Naukluft1’910 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · Eben in den Rheinland-Pfalz Nachrichten...
Der Frau geht es soweit gut, wird voraussichtlich am Montag heim fliegen können.
Klaus
Gruss, der K l a u s
Nicht behindert zu sein ist ein Geschenk, welches einem schnell genommen werden kann....... In einem Augenblick! ......
Wer einen Fehler macht und ihn nicht korrigiert, begeht schon den zweiten...
AfricanDreams594 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · Mein aufrichtiges Beileid und Anteilnahme den Hinterbliebenen, falls sie hier mitlesen. Die Witwe muß fürchterliches mitgemacht haben. Man darf gar nicht daran denken, was ihr noch alles hätte passieren können. Ich hoffe sehr für sie, daß ihr in dieser schweren Zeit jemand zur Seite steht, der ihr Trost und Kraft geben kann.
Natürlich wünsche auch ich mir, daß die Täter möglichst bald gefaßt werden. Nicht nur, damit sie bestraft werden, sondern auch als Abschreckung an etwaige Nachahmer - und auch zur Beruhigung aller die sich zur Zeit oder demnächst in Namibia aufhalten.
So tragisch das alles ist, sehe ich Namibia dennoch nicht als ein besonders gefährliches Land an. Jedenfalls nicht gefährlicher als die meisten Orte auf dieser Welt.
Anette hat es auf den Punkt gebracht, "zur falschen Zeit am falschen Ort" oftmals sind es nur wenige Minuten die entscheiden, ob das Schicksal zuschlägt oder nicht - und das kann nicht nur auf Reisen, sondern überall sein! Dabei denke ich jetzt nicht nur an Gewqltverbrechen, sondern auch an Unfälle, die noch weitaus häufiger sind.
Es wurde auch die Frage gestellt, wie häufig denn sowas vorkommt. Soweit ich weiß, gab es zuletzt vor etwa 5 Jahren in der Nähe der Ameib Ranch einen Überfall auf ein Touristen-Ehepaar, bei welchem die Frau erschossen wurde.
Wir waren damals auch mitten in der Vorbereitung unserer ersten Namibia-Reise, und hatten wegen diesem Verbrechen zunächst auch entsprechende Ängste und Bedenken. Daher kann ich sehr gut nachvollziehen, wie sich gerade die neuen Fomis, die demnächst das erste Mal nach Namibia fahren werden im Moment fühlen.
Gerne möchte ich Euch ein bißchen von dieser Angst nehmen, daher rechnet doch mal bitte nach, wieviele Menschen jährlich nach Namibia fahren, dort einen wunderbaren Urlaub verbringen, und heil zurückkehren, ohne daß auch nur jemand versucht hätte, ihnen ein Haar zu krümmen. Klar, daß dennoch die üblichen Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden sollen, übertreiben muß man es meiner Meinung nach jedoch nicht.
Unterwegs werdet Ihr auf Eselskarren und offenen Pritschenwägen sitzende Menschen begegnen, die meisten werden Euch freundlich zuwinken, obwohl sie gleich den von Euch aufgewirbelten Staub schlucken müßen. DAS ist Alltag in Namibia! Das scheußliche Verbrechen dagegen eine tragische Ausnahme, die hoffen läßt, daß sich so etwas so bald nicht wiederholt.
LG
AfricanDreams
KOkonno1’457 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · Mich trifft diese Tat auch deshalb, weil ich lange selbst an der C 28 gelebt habe und zwar exakt wenige hundert Meter von der Kreuzung, hinter der sich der Wagen dann überschlug.
Ich habe mich gerade zum Thema Rassismus geäußert und diese Posts hier noch nicht gelesen. Muss aber sagen, dass ich hier nichts verwerfliches lesen kann ausser den "roten Socken".
Denn das weisse Touristen nun mal nicht so oft in ostdeutschland überfallen werden ist doch wahr. Leider. Tatsachen. Hier wird einfach zu viel augebauscht.
HMhakuna matata69 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · Hallo, ich habe durch einen Anruf meiner Mutter von dem Vorfall gehört. "Hast du schon gehört??? Da ist ein Deutscher in Namibia erschossen worden!" Ob Deutsch, Englisch, Afrikanisch? Macht das ein Unzerschied? Mein Mann und ich sind seit ca. 4 Wochen wieder daheim. Es war unser erster Urlaub in Namibia. Ich bin eher ein ängstlicher Mensch und hatte auch noch nie im Zelt geschlafen. Also mir ging schon die Klammer, aber erst als es dunkel wurde. Vor was ich genau Angst hatte, kann ich gar nicht so genau erklären. Leider waren wir auch immer sehr einsam. Das fand ich echt doof. Mir wäre wohler gewesen, es wären da noch so ein paar Camper gewesen. Mein Mann mußte dann immer die Axt (haben wir im Auto gefunden) mit nach oben legen und ich hatte sowieso mein Pfefferspray bei mir. Sorry, das gab mir halt ein besseres Gefühl. Richtig geschlafen habe ich trotzdem nie. Erst an Plätzen, an denen wir nicht alleine waren. Wobei....! Ist das dann wirklich Sicherheit? Jetzt, wo ich wieder daheim bin, vermisse ich genau die Zweisam/Einsamkeit und ehrlich gesagt, werde ich genau das in meinen nächsten Urlauben wieder suchen. Ob in Afrika, Amerika, Canada, Neuseeland oder wo auch immer. Im Grunde ist es immer das Gleiche. Passiert etwas (Raubüberfälle, Morde, Flugzeugabstürze, Unfälle, etc.....) , macht man sich fürchterliche, schreckliche Gedanken, was hätte passieren können und was alles passieren kann.Man fragt sich, was kann man tun? Der Gedanke läßt mich dann eine Weile nicht los und zieht mich runter. Tsja, man hofft dann eigentlich so vor sich hin, daß man einfach Glück hat im Leben und einem nichts BÖses wiederfährt und versucht dann wieder positiv zu denken. Was passiert ist finde ich echt grausam, die hätten ja auch einfach mit dem Auto abhauen können und die 2 einfach stehen lassen. Skrupellos und auch wehrlos einfach zu ermorden.....und man schüttelt nur den Kopf und denkt wie so oft.....Warum???? Das kann ich echt nicht begreifen. Mein aufrichtiges Beileid an alle Betroffenen.
Das sind so meine Gedanken.
Gute Nacht
Christina
ELeli776 Beiträge · seit 200711. Juli 2007 · Wenn man solche Nachrichten hört, ist, denke ich, jeder erstmal geschockt, weil es einfach nur furchtbar ist und einem bewußt wird, dass so etwas auch einen selber treffen kann. Auch ich habe jetzt ein mulmiges Gefühl, wenn ich an meinen kommenden Urlaub im Herbst 2007 in Namibia denke. Aber es ist so, dass eben meistens nur die Schreckensnachrichten in andere Länder vordringen. Ich habe vier Monate in Südafrika gelebt und gearbeitet und wurde von südafrikanischen Kollegen mit als erstes auf "unseren Kannibalen" in Hessen angesprochen. Das war so das Wichigste, was seinerzeit aus Deutschland nach Südafrika vordrang!
Man muß vorsichtig sein, denn die Menschen dort sind sehr arm und sehen z.B. uns "reiche" Touristen, die ihnen ein schönes Leben vorleben.
Doch manchmal hilft alle Vorsicht nichts und dann gibt es solch ein furchtbares Ende.
Ich versuche mich trotzdem, auf meinen Urlaub zu freuen!
Hier in Deutschland muß ich leider auf dem Weg zur Arbeit an einer Stelle keinen Kilometer von meiner Haustür vorbei, an der vor ca 2 Monaten eine Frau vergewaltigt und ermordet wurde- der Täter ist noch nicht gefasst....
Gruß, Eli
Armin2’346 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · ...unsere Freunde hatten jahrelang ein Ehepaar als Mieter, denen sie während ihrer Abwesenheiten das ganze Haus zur Betreuung überlassen haben. Der Mann stellte sich vor nicht allzu langer Zeit als dreifacher Frauenmörder heraus.
...in einem Nachbarort fand man im vorletzten Jahr im Wald eine Frauenleiche. Nach vielen Monaten konnte man kürzlich einen vierfachen Mörder überführen.
...vor wenigen Wochen wurde in der Nachbarstadt eine junge alleinerziehende Mutter auf dem Nachhauseweg vergewaltigt und ermordet. Zurzeit laufen groß angelegte DNA-Tests. Trotz fieberhafter Suche ist der Mörder noch nicht gefunden.
Das nur zur Relativierung, so schwer es mir auch fällt, mich damit zu beruhigen.
Gruß
Armin
BABaliHai382 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · schön langsam fällt mir die liebe Anette auch sehr negativ auf...
Legt hier einen Ton an den Tag und schreibt so was von provozierend und besserwisserisch - echt arg...
Ich denke dass es hier um ein total trauriges und tragisches Ereignis geht wo eine solche Art zu schreiben rein gar nix verloren hat (wie auch überall anders)
Und von Rassenfeindlichkeit kann ich hier absolut in keinem Posting was erkennen...
PEpeterB249 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · Ich denke es hat fast jeder, der sich berufen gefuehlt hat, seine Gedanken hier kundgetan.
Es wurde viel geschrieben und manchmal wenig gesagt.
Wir habens alle gelesen und manch einer hat sich ueber das Geschriebene entsetzt.
Ohne jemanden in den Schuh zusteigen, koennen wir das Thema jetzt abschliessen um des lieben Friedenswillen hier im Forum.
Peter
GEGernot EickerGast11. Juli 2007 · moin,
ich muss zugeben: ich habe garnicht alle Postings lesen können.
Verwundert bin ich aber!
Da wird nur zunächst die Meldung weitergegeben, dass ein Urlauber einem Raubmord vor den Augen seiner Frau zum Opfer fiel.
Das war in unseren Printmedien auch eine Meldung wert.
Und hier im Forum beginnt eine recht wilde Diskussion über das Rassenthema.
trauch483 Beiträge · seit 200711. Juli 2007 · ... ja bitte schliessen!
Was ich nicht verstehe ist, dass sich immer wieder dieselben Personen aufwiegeln und das völlig grundlos! Sämtliche postings werden von diesen Personen als potentieller Angriff auf sich selbst oder das Forum gesehen.
Leute, nehmts mal etwas lockerer!!! Lasst jeder Person ihre Meinung und reagiert nicht immer gleich mit einer konträren Stellungnahme, sondern ignoriert die Ansichten, die ihr nicht teilen könnt oder wollt. Gerade das vorliegende Thema hat etwas Würde und Anstand verdient...
An dieser Stelle möchte auch ich mein Beileid an die Familie des Betroffenen richten. Auch wir werden in 5 Wochen in Namibia sein, mit einem etwas mulmigen Gefühl, aber dennoch mit viel Vorfreude.
Gruss, Thomas<br><br>Post geändert von: trauch, am: 11/07/2007 09:35
michael281 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · Heute Abend um 18.00 strahlt RTL explosiv ein Interview mit mir zum schrecklichen Vorfall aus.
sammy1’009 Beiträge · seit 200711. Juli 2007 · Hallo liebe Fomis,
wir sind seit zwei Wochen aus Namibia zurück.
Meine Trauer gilt den Angehörigen des Opfers und besonders seiner Ehefrau, die dies alles durchleiden mußte.
Beide hatten sich auf einen schönen Urlaub in dem von uns allen geliebten Land gefreut - und dann das.
Ich finde es reichlich unpassend in einem solchen Moment eine
schwarz-weiß Diskussion zu führen. Leider kann ein solches
Schicksal uns alle und überall auf dieser Welt treffen.
Das ist kein Problem von Rassismus, kein Problem von arm
und reich !!
Dies ist einzig ein Problem des Menschen, die Leben,Unversehrtheit
und Eigentum eines anderen nicht respektieren.
Wieviele Morde gibt es täglich in Europa??
Keiner davon berührt uns so emotional, weil uns einfach der
Bezug zu diesen Opfern fehlt.
Wir werden weiter - so Gott will - unsere Reisen durchs südl.
Afrika machen und auch unterwegs anhalten und uns sicher fühlen.
Dies auch an alle nicht registrierten Leser und Namibia-Interessierten:
Namibia ist nicht unsicherer oder gefährlicher, als andere Orte und Länder dieser Erde , in denen Menschen leben,
denen wir alle nicht hinter die Stirne sehen können.
Traurige Grüße aus Rodgau
Jürgen
Gott gab den Europäern die Uhr und den Afrikanern die Zeit
unsere Website:
SAMMY FAMILY PEpebble202 Beiträge · seit 200711. Juli 2007 · Mein Mann und ich werden im Februar nach Namibia fliegen und werden keine Angst haben!! Wir sind seit Jahren in der ganzen Welt mit einem Camper unterwegs: 5 Monate Australien, 8 x Nordamerika, 2 x Neuseeland. Wir sind absolute Individualreisende und immer allein unterwegs und teilweise auch in abgelegenen Gegenden. Ich finde es unmöglich dass Afrikareisende die schwarze Bevölkerung teilweise so diskriminieren. Es ist wohl klar, dass man wie überall auf der Welt, im übrigen leider auch in Deutschland, bestimmte Vorsichtsmaßnahmen einhalten sollte. Im übrigen stimmt der Satz: zur falschen Zeit am falschen Ort. Es kann überall passieren.
Nichts destotrotz gilt unser Mitgefühl der Ehefrau und den Angehörigen.
Gruß
pebble
"Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum"
michael281 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · Anbei sende ich der Forumsgemeine eine Presseerklärung, die an alle relevanten deutschen Medien herausging.
Stellungnahme zum Mord im Khomas-Hochland, Namibia
Von Michael Iwanowski', Inhaber des Afrika-Reiseveranstalters „Iwanowskis Inidividuelles Reisen“ und Verleger des Iwanowski Reisebuchverlags, Dormagen
Dormagen, 11. Juli 2007 –
„Der grausame Meuchelmord an einem Touristen aus Deutschland entsetzt uns alle.
Natürlich ist man als Reisender in dieses herrliche Land nun schockiert und fragt sich, wie gefährlich das Reisen in Namibia tatsächlich ist.
Und man fragt sich, welche „Fehler“ das betroffene Ehepaar vielleicht machte.
Tatsache ist, dass dies für beide die bereits fünfte Reise mit einem Camper bzw. Allradfahrzeug durch das südliche Afrika, auch Namibia, war. Beide waren also landeskundig, beide wussten sicherlich über eventuelle Gefahren in Städten oder beispielsweise an einsamen Rastplätzen entlang der gängigen Tourismusrouten.
Und doch reichte diese Erfahrung für das scheinbar Unvermeidliche nicht aus. Das Lebensschicksal wollte es, dass beide einfach zur falschen Zeit am falschen Ort waren. Aus diesem so sehr bedauerlichen Einzelfall kann man nach derzeitigem Stand der Dinge keine neue, Gefahren abwehrende Verhaltensregel ableiten.
Wir, und alle, die dieses so wunderbare Land Namibia und seine Menschen lieben, trauern mit den Hinterbliebenen, vor allem mit der mitgereisten Ehefrau.“
myrio962 Beiträge · seit 200711. Juli 2007 · Hallo, Anette
ich möchte nochmal etwas zu meinem Vorwurf sagen.
Prinzipiell sage ich nichts gegen deine Beiträge im Forum, da ich glaube, dass
du eine ernst zu nehmende Persönlichkeit mit Afrikaerfahrung bist.
Lediglich macht der Ton die Musik-das solltest du schon bedenken, wie das auf andere wirkt, die etwas mehr Mitgefühl in ihren Beiträgen zum Ausdruck gebracht haben.
Freundliche Grüsse sendet dir myrio
Ela675357 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · Ich hab es eben erst mitbekommen und bin echt geschockt. Es tut mir sehr leid und ich denke an die hinterbliebene Ehefrau....
Ich hab jetzt nicht alle Beiträge hier gelesen, das sind mir zu viele....
Ich bin trotzdem der Meinung, dass Namibia ein relativ sicheres Reiseland ist - in jedem Land, in jeder Stadt gibt es Gewalt und Mord - auch vor unserer Haustüre...
Hier noch ein Bericht vom Stern:
http://www.stern.de/politik/panorama/:Namibia-Deutscher-Urlaub/592805.html MEMeike27 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · Hallo Sigi,
für uns geht es am Samstag, also einen Tag später, auch zum ersten Mal nach Namibia. Ich muss zugeben, dass mir auch ein bisschen mulmig ist nach dieser schlimmen Sache. Zumal wir als zwei Frauen allein reisen werden.
Unsere Route: am 16.7. von Casa Piccolo/Windhoek nach Bagatelle Game Ranche/Nähe Mariental, von dort nach Wolvedanse Dune Camp/Namib Rand, dann Sossusvlei, über Rostock Ritz Desert Lodge nach Swakopmund, von dort in die Nähe von Twyfelfontein, dann zum Grootberg und schließlich durch den Etosha und zurück nach Windhoek.
Ich fände es super, wenn man Teilstrecken zusammen fahren könnte. Vielleicht findet sich ja jemand auf diesem Weg, der zur selben Zeit am selben Ort ist....
Gruß
Meike
Andreas Cierpka2’732 Beiträge · seit 200611. Juli 2007 · Meike schrieb:Hallo Sigi,
für uns geht es am Samstag, also einen Tag später, auch zum ersten Mal nach Namibia. Ich muss zugeben, dass mir auch ein bisschen mulmig ist
Seid mir bitte nicht boese - das Ganze ist schlimm - aber ueberall auf der Welt kommen Deutsche Touristen um. Da wird keine solche Welle daraus gemacht. Es gab keinen Aufschrei in diesem als vergangenes Jahr im Caprivi gleich zwei Mal innerhalb kuerzester Zeit auf vorbeifahrende Autos geschossen wurde. Damals gab es auch Tote und Verletzte. Oder habt ihr davon keine Notiz genommen weil es Suedafrikaner waren?
Waren im Juni in Caracas (Venezuela) und da stand am Hotel an jedem Eingang eine Wache mit Pumpgun! Dort ist ebenfalls ein hohes Potential ueberfallen zu werden - ein Menschenleben ist hier auch nicht viel wert!
Ich denke, dass es immer und ueberall passieren kann - wie wie Anette und Michael gesagt haben> Zur falschen Zeit am falschen Ort.
Ein Gast bin ich im fremden Land geworden.