holger982 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · Es tut mir das mit dem Opfer wirklich leid (und ich denke da gar nicht erst an die Erlebnisse der Witwe). Aber ich denke, dass man den Ball flach halten sollte. Überfälle sind an der Tagesordnung - weltweit, auch in Deutschland. Morde/Raubmorde gibt es auch hier täglich, ohne, dass es groß in den Medien erscheint.
In diesem Fall scheint es mir eher so, dass ein Raubmord an Touristen in Namibia so selten ist, dass über dieses Ereignis groß in den Medien berichtet wird.
Es dürfte eher einem Sechser im Lotto entsprechen (im negativen Sinne), wenn einem in Namibia so etwas passiert, wenn man die "normalen" Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt.
Ich werde mir meine Reisefreude trotz dieses sehr traurigen Vorfalls dennoch keinesfalls trüben lassen.
Follow me on
Twitter.
Kontaktiere mich per
Facebook
Reiseberichte, Bilder und Panoramen aus Afrika:
http://travel-pictures.net MUmuenzel26 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 · diese Frage würde mich auch interessieren. Wenn man unterwegs ist, bleibt man doch gerne einmal da und dort stehen bzw.es gibt auch Sehenswürdigkeiten, die man anschauen möchte und vielleicht dazu eine Zeit das Auto verlässt. Wie ratsam ist ein Pfefferspray? oder erzeugt Gewalt wieder unnötige Gegengewalt?
OKOkavango118 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · Wie ratsam ist ein Pfefferspray? oder erzeugt Gewalt wieder unnötige Gegengewalt?
Tja, das kann so oder so ausgehen...
Jedenfalls ist es, soweit ich weiß, nicht gestattet, Pfefferspray per Flugzeug zu transportieren.
Wenn Du Dir unten eine Dose kaufst, mußt Du allerdings auch damit umgehen können, sonst geht es im Ernstfall im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los. Ich denke gegen eine Schußwaffe kann man mit Pfefferspray nichts ausrichten. Bezüglich einer Messeratacke dürfte es wiederum anders aussehen.
Ich glaube, man kann hierzu keinen Rat geben. In dem einen Fall kann es vielleicht Dein Leben und Eigentum retten, in einem anderen Fall, kann es den Verbrecher noch wilder und gewalttätiger machen.
OKOkavango118 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · ich frag' mich schon seit laengerem, wie sicher od . unsicher die diversen Spaziergaenge in der Naehe der Lodges sind (in der Naehe der Vingerklip waren wir z.B.fast 2 Stunden unterwegs).
Ich persönlich bin auf Farmgebiet, bei dem ich weiß, dass in weiter Umgebung nichts ist, außer Farmland und einigermaßen unbewohnte Landschaft, also keine besondere Touristenattraktion u.ä. deutlich unbesorgter, als in der Nähe von Städten, Squatter-Camps und Touristenattraktionen. Wenn wir meinetwegen die Farm Kooimasis nehmen, wo man auch wandern kann: Da sage ich mir, welcher Verbrecher macht sich die Mühe, hunderte Km über unbequeme Pisten zu fahren, um mich dann zu überfallen. Da er einen langen, langsamen Rückweg haben wird, wäre es ihm sicher zu gefährlich, entdeckt zu werden. Aber leider zeigt die Realität, dass so etwas immer und überall möglich ist. Man muß eben mit Wahrscheinlichkeiten Risiken abschätzen...
Am allersuspektesten kam mir noch die Stadt Rundu vor. Ich gewann den Eindruck, dass es hier zum größten Teil nur herumlungernde Personen gibt, die nichts anderes machen als beobachten... Wer weiß, wofür...
Und da Khorixas hier erwähnt wurde, möchte ich auch diesem Eindruck zustimmen.<br><br>Post geändert von: Okavango, am: 10/07/2007 12:11
CHchrimarchese249 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 · Joerg schrieb:Keine Frage so ein Vorfall ist unendlich schlimm.
Ich frage mich ob in Europa nichts dergleichen passiert???
In Namibia bekommt man halt alles sofort mit!
EUROPA ?? Ich leb' in Italien, da sind Ueberfaelle(des oefteren mit Toten) von Villen und von Touristen laufend in der Zeitung. In Neapel kannst Du auch wegen eines Handys umgebracht werden. Und in manchen suedamerikanischen Laendern wuerde man sich das Gepaeck am liebsten ans Handgelegenk ketten.
Wer reist, muss ueberall gewisse Vorsichtsregeln einhalten - Namibia ist da bei Gott nicht alleine !
Gruss Christine
myrio962 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 · Hallo an alle, die ihr Mitgefühl mit den Hinterbliebenen zum Ausdruck bringen bzw. mit ihnen fühlen!
es ist schon unfassbar für uns, wenn wir an diese grausame unmenschliche Tat denken und daran was die bedauernswerte Ehefrau durchgemacht hat...
Auch wir beginnen für 32 Tage unsere Abenteuertour ab 26.09. Munic
und landen am 27.09.13 Uhr 55 und starten ab Casa Piccolo vormittags
ab WDH über Mount Etjo Lodge - Vingerclip - Rundu !! -Bagani-Shakawe-Drotzky-Kongola-Mudumu-Kaliza Lodge-Kubu-Lodge-Vic-Falls(org. Tour) und dann nach BOT:South Camp-Xakanaxa-Maun-Gobabis-Aranos Mariental -Kooimasis-Tsauchab River Camp -Swakop-WDH
Vielleicht sollte man sich auf den Strecken eventuell zusammenschliessen, falls es zeitlich einigermassen passt.
Infos für Interessenten erbeten über meine email.
mit ah-namibia grüssen
Inka und Frank-myrio<br><br>Post geändert von: myrio, am: 10/07/2007 12:31
GUGuido.Gast10. Juli 2007 · landen am 27.09.13 Uhr 55
Wir auch. Mit der BA-Maschine aus Johannesburg? Wann kommt Ihr in Johannesburg an?
Guido
ANanetteGast10. Juli 2007 · ganz furchtbar, was passiert ist!
ganz schlimm für die witwe - schlimmer jedoch für das opfer!
ich fasse es kaum:
viele der hier gegebenen tipps mag ich einfach nicht so stehen lassen!
will auch gar keine diskussion zur rassendiskriminierung lostreten. doch pauschal zu warnen, sich "von schwarzen fern zu halten" mag in namibia gehen (obwohl aus meiner sicht absolut inakzeptabel!) - doch wohl kaum in den meisten ländern afrikas, abgesehen davon, dass z.b. in europa oftmals die "weissen" die prpbleme bereiten - neonazis, banden aus dem ostblock etc..
einsatz des "common sense" ist überall angesagt!
natürlich muss ich nicht in townships fahren um dort "sightseeing" zu veranstalten:
"shit happens" überall und zu jeder zeit! wenn einem etwas passiert Vielleicht sollte man sich auf den Strecken eventuell zusammenschliessen,befindet man sich zur falschen zeit am falschen ort! so einfach ist das!
lasst euch also nicht kirre machen!
verhaltet euch ganz normal unter berücksichtigung der überall zu treffenden vorkehrungen und lasst euch nicht von diesen vorkommnissen abschrecken!
wer zu ängstlich ist sollte dann eben doch lieber zuhause bleiben - und wird dann dort opfer einer gewalttat!
das leben ist nun mal lebensgefährlich und daher:
calm down and relax!
grüessle
anette
Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 12:49
ps:
"Vielleicht sollte man sich auf den Strecken eventuell zusammenschliessen,......."
gosh, wie muss man sich das vorstellen? demnächst nur noch im konvoi ........
euch würden die interessantesten begegnungen entgehen. soviel angst und bedenken übersteigen denn auch mein mass an vorstellungskraft!<br><br>Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 13:26
NEnelao26 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · Hier gabs vor kurzem einen Fred in dem von Trinkgedern gesprochen wurde.
Dort wurde von 100 N$ Trinkgeldern gesprochen.
Ein Farmarbeiter verdient ca 6 N$ die Stunde, klar denken die das Touris im Geld schwimmen so wie viele hier mit dem Geld um sich werfen.
Alle wollen daran kommen, die metoden sind aber unterschiedlich.
Ich persönlich mache in Namibia immer da Urlaub wo die wenigsten Touris anzutreffen sind. ZB. Die letzten male in der Höle des Löwen : Okandjeke,
Odibo, Okankolo. Die Leute da sind sehr freundlich und überhäufen uns mit Hühnern und Handarbeiten weil sie bis heute nicht fassen können das weiße in friedlicher Absicht mitten ins Wamboland kommen.
Übrigens tragen die Morde an den Prostituierten die zerstückelt gefunden wurden eher eine weiße Hanschrift.
Als Vorsicht mit dem Urteilen.
helen1'497 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · drei Stunden und fünfzehn Minuten um einen Thread über sechs Seiten zu bekommen. WOW.
Ich kann nicht verstehen was hier gerade abläuft.
..............
lasst euch also nicht kirre machen!
verhaltet euch ganz normal unter berücksichtigung der überall zu treffenden vorkehrungen und lasst euch nicht von diesen vorkommnissen abschrecken!
wer zu ängstlich ist sollte dann eben doch lieber zuhause bleiben - und wird dann dort opfer einer gewalttat!
das leben ist nun mal lebensgefährlich und daher:
calm down and relax!
....................
@anette
Deinem Beitrag stimme ich voll und ganz zu. Danke für deine Worte. Und das ist hundertprozent ernst gemeint!
Viele Grüße
helen
BABaliHai382 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · anette schrieb:ganz furchtbar, was passiert ist!
ganz schlimm für die witwe - schlimmer jedoch für das opfer!
ich fasse es kaum:
viele der hier gegebenen tipps mag ich einfach nicht so stehen lassen!
will auch gar keine diskussion zur rassendiskriminierung lostreten. doch pauschal zu warnen, sich "von schwarzen fern zu halten" mag in namibia gehen (obwohl aus meiner sicht absolut inakzeptabel!) - doch wohl kaum in den meisten ländern afrikas, abgesehen davon, dass z.b. in europa oftmals die "weissen" die prpbleme bereiten - neonazis, banden aus dem ostblock etc..
einsatz des "common sense" ist überall angesagt!
natürlich muss ich nicht in townships fahren um dort "sightseeing" zu veranstalten:
"shit happens" überall und zu jeder zeit! wenn einem etwas passiert Vielleicht sollte man sich auf den Strecken eventuell zusammenschliessen,befindet man sich zur falschen zeit am falschen ort! so einfach ist das!
lasst euch also nicht kirre machen!
verhaltet euch ganz normal unter berücksichtigung der überall zu treffenden vorkehrungen und lasst euch nicht von diesen vorkommnissen abschrecken!
wer zu ängstlich ist sollte dann eben doch lieber zuhause bleiben - und wird dann dort opfer einer gewalttat!
das leben ist nun mal lebensgefährlich und daher:
calm down and relax!
grüessle
anette
Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 12:49
ps:
"Vielleicht sollte man sich auf den Strecken eventuell zusammenschliessen,......."
gosh, wie muss man sich das vorstellen? demnächst nur noch im konvoi ........
euch würden die interessantesten begegnungen entgehen. soviel angst und bedenken übersteigen denn auch mein mass an vorstellungskraft!<br><br>Post geändert von: anette, am: 10/07/2007 13:26
Es ging eigentlich nicht darum jeglichen Kontakt mit Schwarzen zu meiden, aber in vielen Situationen erscheint es aus Sicherheitsgründen durchaus sinnvoll...
CHchrimarchese249 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 · @ja auch ich gehe voellig mit Anette einig und danke ihr dafuer, dass sie einen kuehlen Kopf bewahrt.
Christine
DADagut349 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · Es hat halt jeder so sein eigenes Maß an Sicherheit, bei dem er sich wohlfühlt. Es ist ja oft so eine Art Gratwanderung: je mehr Sicherheit, desto weniger Erlebnis. Wer jeglichen Kontakt mit Schwarzen vermeidet, der vermeidet es eventuell, von einem Schwarzen ausgeraubt zu werden, aber er wird nach Hause fahren, ohne mit einem Schwarzen gesprochen zu haben – und mir persönlich würde da was ganz Wesentliches fehlen, wenn ich Urlaub in Afrika mache. Und wer in Namibia nicht wandern geht, weil er Angst vor Überfällen hat, dem entgeht auch so Einiges…
Risiko ist immer und überall da und wer sich immer und überall gegen alles mögliche absichert, wird nicht viel vom Leben haben – außer Sicherheit (nicht umsonst gibt’s den Spruch „no risk no fun“). Aber das ist manchen eben auch wichtig. Soll also doch jeder sein eigene Risikofreudigkeit ausleben und das richtige Maß dafür finden.
Selbstverständlich ist ja wohl, dass man mit einer Spiegelreflexkamera locker am Arm weder durch Neapel noch durch Katatura schlendern sollte. Und klar ist auch, dass die einem aber auch in Hintertupfingen geklaut werden kann, wenn man Pech hat. Ist eben eine Frage der Wahrscheinlichkeit.
LG
Daniel
OKOkavango118 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · Soll also doch jeder sein eigene Risikofreudigkeit ausleben und das richtige Maß dafür finden.
Das ist wohl ein sinnvoller Abschlußsatz, denn diese Diskussion kann zu keinem Ergebnis kommen.
Suum cuique!<br><br>Post geändert von: Okavango, am: 10/07/2007 14:07
myrio962 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 · Hallo Guido,
Wir Inka und Frank
ab Munic 21 55
an Jobúrg 8 35
ab Joburg 10 55
an WDH 12 55
dann Bushcamperübernahme, Einkauf und ab zu Casa Piccolo
Abends traditionell bei Joes Beerhouse zum Wildessen, sehr gern gemeinsam!!!
See you later??
BABaliHai382 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · jup - denke auch dass diese Diskussion keinen weiteren Sinn machen kann!
Es muß jeder für sich entscheiden wie er mit dem Thema Sicherheit auf Reisen umgeht!
Leider müßen wir Kriminlaität (auch in dieser der schlimmsten aller Formen) leben und das in vielen Ländern auf dieser Welt!
Aber das Leben ist halt ein einziges Risiko 😎
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · Hoffen wir, dass die Sache aufgeklärt wird, damals im Zuge des B1 Falles: Das forensische Institut hat nicht einmal ein zehntel der benötigen Mittel:
http://allafrica.com/stories/200706220763.html
christian852 Beiträge · seit 200610. Juli 2007 · @Konno:
Was ist denn der B1 Fall?
Denke das nicht nur das forensische Institut probleme hat, der gesamte
Justizapparat funktioniert in Nambia nicht richtig.
Gruß Christian
CHchristine000772 Beiträge · seit 200710. Juli 2007 · @all, jetzt möchte ich meinen senf auch noch dazu geben:
im rheinland, wo ich wohne, ist zurzeit schützenfest- bzw.
kirmessaison. da ist es mindestens genau so gefährlich.
während dieser "feierlichkeiten" hat es schon tote gegeben!!
kaum zu glauben?
grüßchen christine
GUGuido.Gast10. Juli 2007 ·