Hallo Wolfgang,
sorry, dass ich mich erst jetzt melde, aber ich habe erst jetzt wieder ins Forum hineingeschaut.
VIELEN DANK FÜR DIE FOTOS "out of Cam". Das ist super interessant und verdeutlicht noch mehr, was für ein Künstler Du bist und wie gut Du mit Deinem Material umgehen kannst. Absoluter RESPEKT und Hut ab. Und das Endresulat ist einfach traumhaft schön.
Aber auf der anderen Seite zeigt Dein Beispiel auch, wie sehr die "wirkliche" Situation verändert werden kann.
W.A.Steiner schrieb:
Die asphaltierte Strecke lag hier leider schon weiter hinter mir und so war nix mit einer "dust free Zone". Ich beschränkte mich auf vernünftige 80 bis max. 90km/h und war hoch konzentriert, wusste ich doch genau um die Gefahren die auf so einer holprigen Schotterpiste drohten. Nicht weit entfernt von meinem letzten Rastplatz passierte es dann auch schon, in einer kleinen Senke sah ich einen Sekundenbruchteil vor dem Einschlag auf meiner Windschutzscheibe weiße Flügel und dann tuschte es auch schon heftig. Ich erschrak furchtbar, verriss das Lenkrad Gott sei Dank aber nicht und betrachtete die Windschutzscheibe auf Beschädigungen.
Zum Glück war sie heil geblieben, dachte ich mir und setzte meine Fahrt fort. Keine 5 Minuten später meinte ein kleines Häschen es müsse sich mit meine Stollenreifen ein Duell liefern, was zu meinem ehrlichen Bedauern leider pro Stollenreifen ausging. Und als wäre das nicht genug machte mein Kühlergrill nur wenige Kilometer später Bekanntschaft mit einem Rebhuhn, oder etwas ähnlichem, so genau konnte ich das bei 80km/h nicht sehen. es macht Krach, dann ist der Kühlergrill verstopft, man ist gezwungen anzuhalten, muss das blöde Vieh aus dem grill rausholen und kann seine Fahrt fortsetzen.
Nach dem 5ten Hasen und dem 3 Rebhuhn war ich mir dann nach der gefühlt 500sten Kuppe nicht mehr sicher ob dies ein Albtraum, oder doch die Wirklichkeit war. Dies gipfelte dann in einer schwarzen Kuh, die exakt hinter einer der dutzenden Wildübergänge schlief und mich fast einen Herzinfarkt kostete, denn die letzten Wildübergänge passierte ich recht flott mit gut 40 bis 50 km/h, was ich unmöglich abbremsen hätte können. In diesem Fall war ich ein wenig langsamer gefahren und schaffte es mit Müh und Not noch vor der schlafenden Kuh anzuhalten.
So ging es mir dann auch bei dem Kudu, der mitten auf der Fahrbahn herumstand und meinte mich blöd anstarren zu müssen. Als er dann eine riesigen Satz ins Gebüsch machte wurde mir erst bewusst was passieren hätte können hätte er sich für eine andere Sprungrichtung entschieden.
Eine Hyäne meinte dann noch sie müsse nicht ausweichen ...
Bezüglich meiner Äußerung zur Nachtfahrt habe ich mich auf Deinen Bericht (s.o.) bezogen, wo Du Deine Geschwindigkeit klar beschrieben hast. Wenn es im Nachhinein doch langsamer war, umso besser. Allerdings hast Du ja schon jede Menge "road kills" in Kauf genommen und beschwerst Dich noch über die "blöden" Tiere, die einfach Deinen Weg kreuzen.
Sorry, aber damit habe ich nach wie vor ein Problem (aber das ist meine ganz persönliche Ansicht). Leider haben die Tiere nicht wirklich die Wahl, wenn Du durch die Nacht braust.
Aber darum geht es in diesem Thread ja auch nicht und das war mir nur ein Bedürfnis, das hier mal anzumerken. Denn es ist nach wie vor wichtig, klar zu stellen, dass es definitiv nicht ratsam ist, nachts in Afrika durch die Gegend zu fahren.
Nun, nichts für ungut und nochmals vielen Dank für die super Gegenüberstellung von dem Originalbildern und Deinem "Endprodukt". Das war echt interessant.
Schöne Grüße,
Nicole
P.S.: Was ist bisher vergessen habe: VIELEN DANK, dass Du die Exifs in Deinen Bildern belassen hast, denn dadurch kann man definitiv einiges lernen als absoluter Hobbyfotograf.