Sehr schöner Bericht. Für mich als interessierten Namibianeuling sehr informativ, dankeschön.
lieben Gruß Robert
Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201116. Juni 2012 ·
Jetzt gehts weiter. Teile die Berichte aber auf. Viel Spass beim Lesen. Ich lade auch zuerst den Text hoch und füge dann die Bilder ein. Das funktioniert besser.
LG Uli
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201116. Juni 2012 ·
Freitag, 11.5.2012: Etosha
Teil 1:
Nach einem frühen Frühstück am unappetitlich aussehenden Frühstücksbuffet gingen wir noch schnell auf den Aussichtsturm. Man hat von dort oben eine klasse Aussicht. Schade, dass wir das gestern nicht bei Sonnenuntergang gemacht haben
Dann fuhren wir zum Wasserloch Oliphantsbad. Dort sahen wir wieder viele Tiere (Zebras, Gnus, Impalas, Springböcke). Am Wasserloch Rietfonstein war wieder eine riesige Zebraherde und 2 Giraffen zu sehen.
Um ca. 12:30 Uhr kamen wir in Halali an. Das Buschchalet war viel, viel schöner als in Okaukuejo. Überhaupt war das ganze Camp nicht so hektisch und die Mitarbeiter sehr viel freundlicher. Die Mittagszeit verbrachten wir am Pool.
Teil 2 folgt später.
LG Uli
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201117. Juni 2012 ·
Freitag, 11.5.2012: Etosha
Teil 2:
Um 14:00 Uhr machten wir uns wieder auf die Pirsch 🙂 Richtung Etosha Lookout. Die Straße war in einem furchtbaren Zustand und Martin hatte überhaupt keine Lust mehr weiter zu fahren. 😐 Tiere sahen wir auch keine. 🙁 Wahrscheinlich hielten sie alle noch Mittagssiesta. An einem Wasserloch sahen wir einen Wasservogel (Reiher?). Der Etosha Lookout war auch nichts besonderes.
Schlechte Ausbeute – und hatte immer noch einen Elefanten (bei Tageslicht) gesehen und fotographiert.
Dann sahen wir wenigstens noch eine einzelne Giraffe, na wenigstens etwas. Wir haben ja morgen auch noch einen Tag um Elefanten zu sehen.
Wir beschlossen wieder zurück zu fahren und uns mit einem Bierchen ans Wasserloch zu setzten. Kurz vor Halali tauchten plötzlich auf der rechten Seite 3 Elefanten im Gebüsch auf. 🙂 🙂 Wir blieben stehen, machten ein paar Fotos und fuhren langsam weiter. Dann tauchten noch viel mehr auf und die waren keine 3m weg.
Martin war auch wieder zufrieden. Man muss halt nur Geduld haben. Unser Game Drive hat sich dann noch gelohnt.😁 Für meinen Tierkalender fehlen mir jetzt nur noch die Raubtiere (Löwen, Leoparden und Geparden). Nach einer Dusche gingen wir mit unserem Bier zum Wasserloch. Das ist etwas weiter weg als in Okaukuejo. Man geht so 5-10 Minuten. Es liegt aber sehr schön und man sitzt etwas oberhalb des Wasserlochs und hat einen guten Blick. Als die Sonne unterging hörte man schon das Schnauben der Elefanten und man roch es sogar. Sie kamen in kleinen Gruppen. Da war richtig viel los am Wasserloch. Teilweise gab es sogar Kämpfe. Insgesamt waren bestimmt 30 Elefanten da. Später kam noch ein Nashorn dazu.
Wir fanden das Wasserloch, den Bungalow, die Mitarbeiter viel besser als in Okaukuejo.
Nachdem nicht zu tollen Buffet in Okaukuejo hatten wir keine Lust schon wieder Buffet zu essen. Also kauften wir uns im Laden ein paar Semmeln, Scheiblettenkäse, eine Dose Thunfisch und Dosenfleisch. Im Shop gab es auch endlich einen Korkenzieher für unsere Weinflasche. Der Abend war gerettet. Es war zwar ein spärliches Essen, aber wir saßen gemütlich auf der Terrasse vor unserem Bungalow ohne Hummeldumms, Sauerei am Buffet und Hektik. 🙂 Ziemlich früh gingen wir ins Bett.
Übernachtung: Halali Camp: 550 N$ p.P
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erst mal Danke für den Bericht und die schönen Fotos. Der Wasservogel, solltest Du den langbeinigen Typ auf dem Foto 218a gemeint haben, ist ein Marabou! 😎 (Und Marabous sind Storchenvögel, glaub' ich. Besserwissermodus aus 😉 )
Esmeralda68388 Beiträge · seit 201217. Juni 2012 ·
Hallo Uli,
ich habe eben Deinen Bericht in einem Rutsch durchgelesen und muss Dir ein großes Kompliment zu dem gelungenen Mix an Photos und Text aussprechen. Leider müssen wir uns noch lange gedulden, bis wir selbst wieder durchstarten können (Septermber 2013) 🙁
Aber Vorfreude ist besser als nix und bis dahin reisen wir einfach bei Dir mit. 😛
Da wir auch in der Nähe der Spitzkoppe - aber auf der Hohenstein Lodge - 2 Nächte eingeplant haben, würde mich interessieren, wie weit es zu dem San-Projekt ist. Das sieht wirklich sehr interessant aus.
Wieviel Zeit sollte man für den Besuch der Spitzkoppe einplanen? Du schreibst etwas von einer großen und einer kleineren Runde (was ist denn hier der Unterschied bzw. was gibt es bei der großen Runde noch zu sehen und wie lange dauert diese)? Da bei unseren vorherigen Touren die Spitzkoppe immer zu kurz gekommen ist, ist diesmal ein ausgiebiger Besuch geplant, für den wir einen Tag eingeplant haben. Kann man eigentlich auch bei Sonnenauf- oder Untergang hin, wenn man dort nicht übernachtet?
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.
Vielen Dank und liebe Grüße Kerstin
Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201117. Juni 2012 ·
Hallo Kerstin,
von der Hohenstein Lodge zum Living Museum der San sind es ca. 50 km. Also ca. 1 Stunde. Das Museum liegt in der Nähe der Ai Aiba Rock Painting Lodge. Und hat sich absolut rentiert.
An der Spitzkoppe haben wir nur die kleinen Felsmalereien und die Brücke angeschaut und waren so 1.5 Stunden unterwegs. Die große Runde zum Bushmann's Paradise soll 4-5 Stunden dauern. So hat es uns der Guide am Gate erzählt. Schau doch mal im Reiseführer "Reise Know How" auf Seite 428 nach, da ist ein Plan abgebildet.
Ob man bei Sonnenaufgang oder -untergang hinein kommt, wenn man nicht übernachtet kann ich dir leider nicht sagen.
LG Uli
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ich bin begeistert von den schönen fotos und dem reisebericht. wir haben die reise noch einmal erlebt und freuen uns auf die nächste reise im kommenden jahr. LG Gila
Ich habe heute deinen Bericht in einem Stück aufgesaugt und möchte dir zur wirklich interessanten Gestaltung gratulieren.
Wir haben WDH an eurem Ankunftstag, also am 30.04 verlassen und unsere Routen haben einige Schnittpunkte, wir waren aber im Dachzelt unterwegs. Somit durtten wir auf Rooiklip die von dir so wunderbar dokumentierte Höhle 3 für 2 Nächte genießen, wobei uns auch der tolle "Sundownerplatz" bei Höhle 1 zur Verfügung stand.
Die Gespräche mit Frans und Thomas habe ich ebenso genossen wie die tollen Gamegerichte. Apropos Essen: grüner Swakopspargel passt wirklich ausgezeichnet zu Springbock- Kudu oider Orxyfilet, vor allem wenn der Koch Manfred heißt. Dank ihm war das Sophia Dale Base Camp eindeutig das kulinarische Highlight unserer Reise.
Ebenfalls empfehlen kann ich das Living Museum der San
Die Entscheidung Etosha im April nicht anzufahren habe ich nach einigen Gesprächen mit anderen Reisenden vor Ort getroffen und wie ich in deinem Bericht lese bereue ich dies in keinem Fall. Die Tierbeobachtungen werde ich auf meiner nächsten Reise hoffentlich im KTP nachholen können.
Somit freue ich mich auf die Fortsetzung deines Berichtes
LG Luigi
Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201119. Juni 2012 ·
Hallo Luigi, habe ich es richtig verstanden, dass ihr gar nicht im Etosha ward. Wir haben dort wirklich sehr viele Tiere gesehen uns es war schon ein Highlight unserer Reise. Das Essen bei Manfred war schon spitze.
LG Uli
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Uli.S schrieb:Hallo Luigi, habe ich es richtig verstanden, dass ihr gar nicht im Etosha ward.
LG Uli
Hallo Uli
ja du hast mich richtig verstanden, aber ich kann gar nicht mehr alles anführen was mich davon abgehalten hat. Vermutich war es die Summe aus vielen Reiseberichten (unfreundlich, stinkendes Nahrungsmittel in Regalen, unappetitliches Buffet, besoffene Reisegruppen, Massenansammlungen, Vollidioden auf der Pad und bei Tierbegegnungen usw) in Verbindung mit der für Tiersichtigungen eher schlechten Jahreszeit in der wir unterwegs waren und den zusätzlichen 1000 Km welche mich dieser Ausflug gekostet hätte. Rückblickend bereue ich meine Entscheidung in keiner Weise. Namibia ist für nur einen Besuch einfach zu groß und wie schon erwähnt beim nächsten Mal geht es ab Richtung KTP. Ich habe über den Etosha NP viele Erzählungen von früher gehört die mich sehr beeindruckten. Von dieser "guten alten Zeit" dürfte sich der Park aber bereits sehr weit entfernt haben. Abgesehen davon zahle ich auch keine 700 N$ pP. um mich dafür anschnauzen zu lassen. Da bleib ich lieber zu Hause und trinke in aller Ruhe ein Achterl Schilcher 😉
LG Luigi
Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201122. Juni 2012 ·
Samstag, 12.5.2012: Etosha NP
Teil 1:
Nach dem Frühstück (das Buffet war schön angerichtet, keine Sauerei wie in Okaukuejo) machten wir uns auf den Weg Richtung Namutoni.
Tiermäßig war nicht viel los. Wir fuhren zuerst das Wasserloch Springbokfonstein an. Es hatte zu. Dann weiter zur Wasserstelle Kalkheuwel –Bauarbeiten- 🙁 Wir waren schon kurz vor Namutoni, als wir Giraffen im Gebüsch sahen – na, wenigsten etwas. Leider war das Licht sehr schlecht, um richtig gute Fotos zu machen.
Wir beschlossen noch bei dem Wasserloch Chudop vorbei zuschauen. Wow - einfach gigantisch.:) 🙂 🙂 So viele Tiere auf einmal. Bestimmt 20 Giraffen, haufenweise faule Gnus, Zebras ohne Ende, dazu Impalas und Springböcke. Fotomotive ohne Ende. Gut, dass ich so viele Speicherkarten mit hatte. Ich hätte noch Stunden an diesem Wasserloch verbringen können, aber Martin hatte Hunger und so fuhren wir dann weiter, nachdem wir ca. eine Stunde dort waren.
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201122. Juni 2012 ·
Teil 2 folgt morgen.
Jetzt wird gegrillt und dann gibt's ja Fußball.
LG Uli
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201122. Juni 2012 ·
Hallo Karsten,
freut mich dass dir mein Bericht und die Fotos gefallen.
KarstenB schrieb:
Du schreibst:
aber Martin hatte Hunger und so fuhren wir dann weiter
Dafür gibt es Biltong! 😎
Hatten wir schon dabei. Aber so einfach ist das nicht, wenn Mann Hunger hat. Außerdem meinte er, dass ich jetzt genug Fotos gemacht hätte, sonst würden die Speicherkarten nicht reichen.
LG Uli
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Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201123. Juni 2012 ·
Samstag, 12.5.2012: Etosha NP
Teil 2:
In Namutoni checken wir erst einmal ein und beschlossen gleich eine Kleinigkeit zu Essen (leckerer Toast mit Pommes). Auf einmal kam eine ganze Herde Zebramangusten angerannt.
Dann bezogen wir unser Buschchalet. Es war sehr viel Platz und ein außergewöhnliches Bad mit einer Riesen-Badewanne, Doppeldusche und Außendusche. Einfach nur klasse. Da kann sich Okaukuejo eine Scheibe abschneiden.
Dann fuhren wir noch den „Fischer Pan“ Drive. Wir sahen ein paar Vögel. Zebras standen uns im Weg und wir mussten sie umfahren. Sie wollten einfach nicht zur Seite gehen. 🙂
Wir sahen noch einen Elefanten und ein paar Giraffen.
Wie heißt der Vogel? In der „Map of Etosha“ sind zwar viele Vögel aufgeführt, aber keiner schaut so aus wie dieser. Und wir sind absolut keine Vogelkenner.
Nach dem Rundkurs wollte ich noch unbedingt zum Wasserloch Tsumcor. Dort soll es ja immer viele Elefanten geben. Wir fuhren also dorthin. Die Straße war in einem wirklich guten Zustand uns so rollten wir dahin. Plötzlich sprang aus dem Gebüsch eine Giraffe auf die Straße.😮 Martin konnte gerade noch rechtzeitig bremsen.😗 – Glück gehabt 🙂 – hätte auch dumm ausgehen können.😗 Am Wasserloch waren jede Menge Elefanten – Klasse. Später kamen noch Zebras und ein Warzenschwein dazu.
Als wir wieder in Namutoni angekommen waren sprangen wir schnell unter die Dusche. Mit zwei Bierchen bepackt stiegen wir auf den Turm und genossen den Sonnenuntergang. Auf dem Weg stießen wir noch auf einen Familie Warzenschweine.
Kaum war die Sonne weg tauchte ein einsames Nashorn auf.
Als es dunkel wurde gingen wir zum Essens ins Restaurant. Es befand sich im Innenhof.
Wir aßen zur Vorspeise einen geräucherten Butterfisch mit Salat, dann aß Martin ein Oryxsteak und ich Nudeln mit Tomaten. Die Bedienung war ausgesprochen freundlich.
Auf dem Rückweg schauten wir noch am Wasserloch vorbei. Es war aber nichts los. Auf dem Weg Richtung Chalet hörten wir wieder die Grunzgeräusche der Warzenschweine.😁 Aber wo waren sie?😐 Wir sahen sie nicht, es war einfach zu dunkel. Plötzlich hörten wir zu den Grunzgeräuschen auch noch andere Geräusche.... Sie kamen aus einen Bungalow – also doch keine Warzenschweine.😄 😄 😄
Im Bungalow spielte ich noch schnell die Bilder auf den Laptop und schrieb meinen Reisebericht. Wir beschlossen noch am nächsten Tag früh aufzustehen.
Übernachtung: Namutoni Bush Chalet: 750N$ p.P.
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Champagner8’796 Beiträge · seit 201023. Juni 2012 ·
Hallo Uli,
danke erstmal für die Fortsetzung - ich beneide euch um eure Tiersichtungen!
Uli.S schrieb:
Wie heißt der Vogel? In der „Map of Etosha“ sind zwar viele Vögel aufgeführt, aber keiner schaut so aus wie dieser. Und wir sind absolut keine Vogelkenner.
Das ist die Gabelracke oder Lilac-Breasted Roller!
Grüße von Bele, die auch keine Vogelkennerin ist, aber diesen Vogel (der glaub mal der Nationalvogel von Botswana war) ganz toll findet!
der Vogel heißt "Uli S.". 😎 Steht jedenfalls so über dem Foto oben links! 😛
Nein, Bele hat natürlich recht; ich ärgere mich, dass sie schneller war! 😵 Der Lilacbreasted Roller ist nicht gerade selten, es wundert mich, dass er in der Broschüre nicht aufgeführt ist.
Uli.SThemenstarter719 Beiträge · seit 201123. Juni 2012 ·
Hallo Bele, hallo Karsten,
danke für eure Antworten. Hab nochmal in der "Map of Etosha" nachgeschaut. Die Gabelracke steht schon drin, aber die Farben sind etwas anders. Das hat uns wahrscheinlich etwas verwirrt. Das Foto ist wirklich gut geworden, vor allem mit der Heuschrecke im Schnabel.
Morgen geht's mit einem Rätsel weiter.
LG Uli
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