Lodgetour Sep 2011 - Motto "The hills have eyes.."

40 Antworten · 14,9k Aufrufe · gestartet 12. Feb. 2012 von catweazlecat
Bilder klein
Antworten
105 Beiträge · seit 201119. Feb. 2012 ·
Hallo,
bin gespannt was ihr noch erlebt habt. Waren ja selber gerade in Namibia für 4 Wochen, aber mit 2 Dachzelten. 😁
Gruß sagt Namibianer1
im Fieber südliches Afrika
Themenstarter265 Beiträge · seit 200619. Feb. 2012 ·
Strecke: Windhoek- Kalahari Red Dunes Lodge
Entfernung : ca. 190km
Fahrzeit: ca. 2,5 Std.

--------------------------------------------------------------

Der nächste Morgen begrüßte uns - erwartungsgemäß - mit strahlendem Sonnenschein. Da die heutige Tagesetappe über die Teerstraße nach Kalkrand mit nur etwa 2-3 Std. Fahrzeit, eine der kürzeren sein würde, ließen wir den Tag langsam angehen und frühstückten ohne Hektik.
Unsere Freunde hatten unfreiwilliger weise ein echtes Geschmackserlebnis als siebeim Frühstück Marmite mit Marmelade verwechselten.🤢

Danach war packen, Auto einladen und aus-checken angesagt. Ab ging es zur Mall um unsere Vorräte einzukaufen. Unser faltbares Bush-Baby (Kühltasche) hatten wir ja bereits von der letzten Reise mitgebracht. Kühl-Akkus, Getränke und dringend notwendige Wegzehrung (Schoki, Kekse, Nüsse etc.) sowie Insektenkiller Doom und Peaceful Sleep landeten ebenfalls im Einkaufswagen.
Nun fehlte nur noch eine SIM-Karte und ein Internet-Stick von MTC sowie ein Lederhut für Roy und die Reise konnte beginnen 😉

Da wir in der Mall nicht die perfekte Kopfbedeckung finden konnten, fuhren wir zu Holtz im Kalahari Sands Hotel um uns dort umzuschauen.
Wir parkten unseren vollgepackten Wagen direkt an der Parkuhr vor dem Gebäudekomplex und hofften inständig unseren – durch einen Autowächter bewachten - Wagen – inkl. Ladung unversehrt wieder vorzufinden.

for18.jpg


Mit einem freundlichen "Guten Morgen" wurden wir im Laden begrüßt und staunten über die große Auswahl an Safaribekleidung, Schuhen und Ausrüstungsgegenständen. Wir hatten viel Spaß beim anprobieren von Tropenhelmen, Hüten und Mützen. Letztendlich wurden unsere Männer fündig und wir konnten unsere Fahrt in den Süden - gut behütet - beginnen 🤩

for32.jpg


Nur noch ein kurzer Tankstopp, nächster planmäßiger Stop "Tropic of Capricorn" an der B1.

Aussteigen und das erste Mal roten Sand unter den Füßen spüren! Die obligatorischen 92 Fotos wurden gemacht und weiter ging es Richtung "Kalahari Red Dunes Lodge" kurz hinter Kalkrand.

for17.jpg


Endlich! Die Lodgeeinfahrt in Sichtweite. Nur noch das Tor öffnen, durchfahren und nach etwa 3km ausgefahrenen Sandwegen erspähten wir die ersten Bungalows. Weit und breit kein Mensch in Sicht. Diese Ruhe und der Blick in die weite Landschaft – einfach grandios!

for20.jpg


for23.jpg


Einchecken und die Bungalows beziehen war in Kürze erledigt. Wir waren von der Einrichtung und Lage der Hütten begeistert. Hier würden wir die ersten beiden Tage unserer Rundreise verbringen.

for21.jpg


for22.jpg


for33.jpg



Wir erkundeten das Camp und kurz darauf ging es los mit der ersten Sundowner-Fahrt auf dem Lodgegelände. Da einige Hütten belegt waren, wurde der Wagen voll und wir machten uns auf die Suche nach den dort lebenden 3 Giraffen. Wir entdeckten sie nach kurzer Fahru und sichteten außerdem noch einige Strausse, Springböcke und in weiter Ferne ein paar Oryxe. Da das Camp erst kürzlich eröffnet wurde, sind die Tiere noch sehr scheu und auf eigene Faust – zu Fuß - kaum zu entdecken.

Das erste Windhoek-Lager schmeckte bei dieser grandiosen Sonnenuntergangshow noch mal so gut 😘

for25.jpg


for26.jpg


for27.jpg



In dieser Nacht kamen unsere Taschenlampen das erste Mal zum Einsatz, da die Beleuchtung vom Restaurant zu den Hütten kaum vorhanden war und wir somit die Chance, auf einen allzu direkten Kontakt mit Schlangen und Skorpionen, vermeiden wollten.

Den zweiten Tag verbrachten wir mit einer Wanderung auf dem Gelände auf der Suche nach den Giraffen. Leider vergeblich. Wir bestaunten Bäume mit riesigen Webervogelnestern und kamen nach ca. 2 Std. wieder zurück zur Lodge – dort wartete bereits der Nachmittagskaffee und Kuchen auf uns.

for29.jpg


for28.jpg


Noch etwas entspannen am Pool und nutzen des Wireless-Lan bevor wir uns zumSundowner-Platz der Lodge aufmachten.
Sollte nur ein etwa 10minütiger Spaziergang – den Schilder folgend – werden.

for24.jpg


for30.jpg


Letztendlich schafften wir es uns total zu verlaufen und sahen die Hütte auf dem Hügel einige hundert Meter entfernt liegen. Da blieb nur querfeldein dem Gebälk entgegen oder umdrehen und auf den Sundowner verzichten da es bereits anfing zu dämmern….
Nachdem unsere Männer schworen uns vor den überall lauernden Schlangen und Skorpionen zu beschützen, nahmen wir Frauen allen Mut zusammen und stapften querfeldein – mit den Augen fest am Boden und vorsichtig unter jeden Busch spähend - todesmutig dem Sundownerplatz entgegen 😗

Endlich an der überdachten Sitzgruppe angekommen hatten wir uns den mitgebrachten Gin-Tonic , das Bier und den Rotwein stilvoll aus Plastikbechern redlich verdient 😗

for31.jpg


Die Rückkehr gestaltete sich dann deutlich einfacher, immer dem – mit Taschenlampen ausgeleuchteten – breiten Sandweg folgend - der Lodge entgegen.


for35.jpg


for34.jpg



-----------------------------------------------------------

Fazit: Kalahari Red Dunes Lodge

Sehr schöne Anlage am Rande der Kalahari - unweit von Windhoek.
Stilvoll gestaltete Zeltbungalows mit angemauertem Badezimmer mit Innen – und Außendusche und kleiner privater Terrasse.

Positiv: Klimaanlage, gefüllter Kühlschrank mit Getränken zur kostenlosen Nutzung, Hütten in respektvollem Abstand zueinander und schöner Blick aufs Wasserloch. Freies Wireless-Lan am Hauptgebäude.

Neutral: Verpflegung war ok aber nicht spektakulär. Am zweiten Abend gab es den Hauptgang in Büffetform anstatt am Tisch serviert. Frühstück, Nachmittagskaffee war nett – ebenfalls in Büffetform angerichtet.

Negativ: Sehr wenig Tierbestand – denke das wird sich in den kommenden Jahren noch ändern.

Alles in Allem eine wunderbare, empfehlenswerte Anlage in der man/frau sich super entspannen kann und ein echtes Out-of-Africa-Feeling aufkommt.

Kann mir allerdings nicht vorstellen wie es sich anfühlt wenn alle Hütten voll belegt sind, da während unseres Aufenthaltes nur 5 Hütten bewohnt waren.

Nächste Etappe: Köcherbaumwald und Vogelstrausskluft Lodge, Fish-River-Canyon
Viele Gruesse aus Rhein-Main Silke
zuletzt bearbeitet 15. März 2012
105 Beiträge · seit 201119. Feb. 2012 ·
Hallo,
schöne Bilder zum Bericht, gefallen mir. Leider funktioniert es bei mir nicht mehr mit Bilder Hochladen und ich weiß nicht warum. Warum geht es bei dir? 🙁 🤨
Freu mich auf mehr von dir!
Gruß Namibianer1
im Fieber südliches Afrika
1’362 Beiträge · seit 201122. Feb. 2012 ·
🤩 🤩
Wann geht's denn weiter;) ???
Ungeduldig mit den Fingern trommelnd... 😉
LG, Nane
Meine Reiseberichte - Namibia/ Südafrika
3’390 Beiträge · seit 200922. Feb. 2012 ·
Hi Cat,
hi Nane,


ich trommle mit, denn der Bericht ist bisher wunderbar geschrieben.

Vielen Dank für Deine Mühe

LG,
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
842 Beiträge · seit 201023. Feb. 2012 ·
ich trommel auch mit 🙂

Danke, dass ich mit reisen darf !
Sie Sehnsucht wächst - und ich muss noch soooooo lange warten, bis es wieder nach NAM geht !

Und mein Fotobuch will auch gar nicht fertig werden 🙂

Bitte schnell weiter schreiben !
Danke !

Antje im nNmibiafieber
Themenstarter265 Beiträge · seit 200626. Feb. 2012 ·
Danke für eure positiven Rückmeldungen zu meinem Bericht. Habe leider wenig Zeit im Moment, deshalb dauert die Berichterstattung leider etwas länger.

Nun also der nächste Reiseabschnitt:

Strecke: Kalahari Red Dunes Lodge - Vogelstrausskluft Lodge
Entfernung : ca. 350km
Fahrzeit: ca. 4 Std.

-------------------------------------------------------------

Am nächsten Morgen starteten wir unsere Tour in Richtung Süden mit nächstem Stop „Köcherbaumwald“ in der Nähe von Keetmanshop.


for36.jpg



Die Fahrt dorthin dauerte etwa 1,5 Stunden und nur die letzten paar km ging es dann runter von der Teerpad auf die Gravelroad bis zum Eingang des Quivertree Forest Camps, in deren Haupthaus wir die Einfahrtgenehmigung und
Eintrittskarten kaufen mussten.
Unser erster Blick fiel au f die Iglu-Hütten aus Vollkunststoff, die als Unterkunftsmöglichkeiten des Camps dienten. Wir sind froh, das wir uns schon vorab – auf Rat aus dem Forum - gegen diese Hütten entschieden hatten. Gemütlich sieht anders aus….


for68.jpg



Mit dem Wagen fuhren wir ein paar hundert Meter weiter bis zur Parkfläche des Köcherbaumwaldes auf dem bereits ein großer Safaribus abgestellt war. Dessen Passagiere kamen uns bereits in mehreren Grüppchen auf dem Rückweg entgegen. Wir wurden freundlicherweise auf die Klippschiefer auf den Felsen aufmerksam gemacht. Wirklich nett! Hätten sie sonst auf den ersten Blick sicher nicht gleich entdeckt.


for38.jpg



Wir verbrachten ca. eine Stunde im Gelände und fotografierten was das Zeug hielt Bäume und Klippschiefer, während wir durch das unebene Gelände spazierten. Unsere Befürchtungen, die Fotos würden nicht schön werden wegen der hochstehenden Sonne waren zum Glück unbegründet. Wir finden sie trotzdem gut gelungen und der kurze Stopp zur Mittagszeit kam uns sehr gelegen.


for37.jpg



for39.jpg



Da wir noch weiter zur Vogelstrausskluft-Lodge unterwegs waren, in der wir Nachmittags einen Sundowner-Drive gebucht hatten, machten wir keinen weiteren Abstecher mehr zum Giants-Playground sondern fuhren direkt zurück auf der B1 Richtung Seeheim weiter.


for40.jpg



In Seeheim bzw. am dortigen Hotel – wollten wir einen kurzen Tankstopp einlegen. Leider ohne Erfolg. Das Hotel sowie die Zapfsäulen schienen völlig verwaist. Weit und breit kein Mensch in Sicht. Also ohne auftanken weiter zur Lodge am Fish River Canyon. Unsere Tankfüllung sollte noch problemlos bis zur übernächsten Lodge in Klein-Aus reichen.

Weiter ging die Fahrt in südlicher Richtung . Wir hatten wieder viel Spaß als Zuhörer eines regionalen deutschsprachigen Radiosenders der täglich ein Ratequiz ausstrahlte, an dem sich offenbar immer die gleichen Farmersfrauen beteiligten. Namibia scheint wirklich ein Dorf zu sein 😉

Der Abzweigung hinter Seeheim folgend, konnten wir in der weitläufigen Ebene weit und breit nichts von der Vogelstrausskluft-Lodge erspähen obwohl wir laut Navi wenige Minuten später unser Fahrziel erreicht haben sollten.

Endlich! Ein Hinweisschild und in der Ferne die Lodgeeinfahrt inmitten einer kargen Steinwüste mit Landestrip für Flugzeuge. Weiter ging die Fahrt, dem ausgefahrenen Weg folgend in Richtung auf die Hügelkette passierten wir ein Farmhaus und einen verwaisten Campingplatz.


for65.jpg



Wir überquerten die Hügelkette und endlich kam auf der anderen Seite die Lodge in Sicht. Mehrere reetgedeckte Bungalows in einer überschaubaren Anlage auf einem Hochplateau gelegen.


for42jpg.jpg



Wir wurden ausgesprochen freundlich empfangen und erfuhren, dass wir die einzigen Gäste der Lodge sein würden in den nächsten beiden Tagen. Hätten wir in der Hauptsaison so nicht erwartet.
Als zusätzliche Überraschung bekamen wir ein kostenloses Upgrade von den Doppelzimmern auf je eine Villa in der ersten Reihe! WOW – was hatten wir nur für ein Glück!

for41.jpg


for66.jpg


Die Häuser sind sehr geschmackvoll eingerichtet und
haben einen kleinen Balkon, der die Ebene mit dem Wasserloch überblickt.

Da wir für die kommenden beiden Tage ein Komplettpaket für Übernachtung, Vollpension und Gamedrives gebucht hatten freuten wir uns sehr auf die beiden folgenden Tage in entspannter Umgebung.

Am Nachmittag fuhren wir dann im offenen Jeep zum Sundowner an den Rand des Fish River Canyons und erlebten einen unglaublichen Sonnenuntergang mit Blick in den jahrtausende alten Canyon.


for45.jpg


for47.jpg


for48.jpg


for49.jpg



Es war wirklich ein besonderes Erlebnis sowohl im Haupthaus als auch bei den Ausflügen alleine unterwegs zu sein. Hier kam auch das erste Mal von Iris die Anmerkung, das sie diese Einsamkeit hier in der Lodge und den Hügeln an einen Horrorfilm mit dem Titel „The hills have eyes…“ erinnert <bibber>, denn während der Nacht hielt sich außer uns Vieren niemand mehr im Lodgegelände auf, nachdem die Angestellten nach Hause gegangen waren.

Der kommende Morgen begann erschreckend früh denn die Abfahrt zum Fish River Canyon Tagesausflug war auf 05.45 Uhr angesetzt! Glaubt uns kein Mensch, dass wir freiwillig mitten in der Nacht aufstehen um in der Landschaft rumzugondeln…
Wir hatten ja vorsichtshalber warme Fliessjacken dabei, da wir darauf eingestellt waren das es frühmorgens und auch nachts empfindlich kalt werden könnte. Als wir dann aber im offenen Jeep über 2 Std. bei bitterkaltem Wind nahezu schockgefroren waren, hätten wir alles für zusätzlich warme Decken oder Schlafsäcke gegeben 😉

Zum Glück meinte der Sonnengott es gut mit uns und ab ca. 10.30 Uhr wurden wir mit wärmenden Sonnenstrahlen belohnt und benötigten ab Mittag zum Lunch im Canyon sogar Sonnenmilch und einen Schattenplatz.


for61.jpg


for62.jpg


for50.jpg



Der Tagesausflug war zwar extrem anstrengend, da wir ununterbrochen auf den Schotterstrecken durchgeschüttelt wurden (nix für Rückenkranke) aber Andrew – unser Guide – sorgte super für uns und fuhr uns sicher den Canyon hinein und heraus. Hatte zwischendurch mehrfach das Gefühl wir würden den steilen Abstieg in den Canyon nicht überleben da der Wagen ab und an den Grip verlor und kleine Stücke bergab rutschte, aber Andrew hatte den Wagen und die Lage perfekt im Griff!

Der Jeep kletterte gemsengleich im Schritttempo über Felsvorsprünge und ausgefahrene Wege ohne auch nur einmal stecken zu bleiben oder einen Reifen zu beschädigen. Sollte vielleicht noch anmerken das ich der Hasenfuß der Reisegruppe bin und die Anderen großen Spaß an der aufregenden Fahrt hatten 😉

Am späten Nachmittag nach weiteren 2 Std. Rückfahrt vom Canyon erreichten wir - durchgeblasen und um einige unglaubliche Eindrücke und Erlebnisse reicher - wieder wohlbehalten unser temporäres Heim in der Lodge.

Ein letztes ausgezeichnetes Abendessen bei Kerzenschein und wir fielen erschöpft und glücklich in die überaus bequemen Betten unserer Unterkunft.

Der Abschied am nächsten Morgen fiel uns doch sehr schwer. Wir hatten die Menschen in der Lodge mittlerweile wirklich lieb gewonnen und wären gern noch länger geblieben.

for67.jpg


Zum Abschluss besuchten wir noch das zahme Kudu-Waisenbaby, das vom Manager per Hand aufgezogen wird bevor wir unser nächstes Ziel ansteuerten, Klein-Aus Vista.


for64.jpg


----------------------------------------------------------


Fazit: Vogelstrausskluft Lodge

Wunderbare Anlage am Ausläufer des Fish River Canyons, über einem ausgetrockneten Flußbett trohnend.

Die Zimmer sind sehr geschmackvoll und exklusiv eingerichtet. Allerdings hatten wir ja ein Upgrade auf die Einzelvilla, von daher nehme ich an das die Doppelzimmer etwas weniger geräumig sein werden.

Positiv: Klimaanlage, Häuser am Hügel nebeneinander aufgereiht. Schöner Blick auf die Ebene (ausgetrocknetes Flußbett) mit Wasserloch.
Freies Wireless-Lan am Hauptgebäude - allerdings extrem langsam.
Verpflegung war super. Essen 1A und ausgesprochen liebevolle Betreuung durch das anwesende Personal. Obwohl wir nur zwei Häuser bewohnten war das Frühstücksbüffet voller Köstlichkeiten und es blieben keine Wünsche offen.
Andrew, der anwesende Guide war großartig über Flora und Fauna informiert und wir lernten zusätzlich noch eine Menge über sein Leben als Himba.

Negativ: Sehr wenig Tierbestand – da die Lodge offenbar auch noch recht neu ist und das Wasserloch noch keine Tierherden versorgt. Auf den Pirschfahrten sieht man Oryxe, Springböcke, Antilopen und Strausse, allerdings eher in kleinen Gruppen
Leider liegt die Lodge doch etwa 70km - wenn ich mich richtig erinnere – vom Canyon entfernt und die je 2stündige An- und Abfahrt über verschiedene private Farmen ist schon sehr anstrengend.

Offenbar kauft der Lodgeinhaber zur Zeit umliegende Farmen auf um einen privaten Nationalpark zu gestalten. Dadurch würde sich dann der direkte Weg zum Canyon zeitlich um einiges verkürzen.
Da die Vogelstrausskluft-Lodge als einzige Anlage mit privatem Zugang zum Fish River Canyon aufwarten kann, hat man ein wirklich exklusives Erlebnis im und am Canyon. Es werden auch tageweise geführte Wanderungen in den Canyon angeboten die vorab gebucht werden müssen.

Nächste Etappe: Klein-Aus Vista, Eagles Nest
Viele Gruesse aus Rhein-Main Silke
zuletzt bearbeitet 15. März 2012
3’390 Beiträge · seit 200927. Feb. 2012 ·
Hallo zusammen,

vielen Dank für den schönen Bericht und die schönen Fotos.
Ich freue mich schon sehr auf Euer nächstes Ziel, dem "eagles nest" in Klein Aus Vista.

Das war, von den Unterkünften her, vor zwei Jahren unsere Lieblingslodge. Mensch war das KLASSE!!!:)

Viele Grüsse
der bayern schorsch
Link zu allen Reiseberichten: Reiseberichte Bayern Schorsch
2’240 Beiträge · seit 201127. Feb. 2012 ·
catweazlecat schrieb:Da die Vogelstrausskluft-Lodge als einzige Anlage mit privatem Zugang zum Fish River Canyon aufwarten kann, hat man ein wirklich exklusives Erlebnis im und am Canyon. Es werden auch tageweise geführte Wanderungen in den Canyon angeboten die vorab gebucht werden müssen.

Nächste Etappe: Klein-Aus Vista, Eagles Nest
Hallo,
Die Fish River Lodge hat das auch und man ist am Canyon;)

Mir hat die Lodge super gefallen - man hat die 2 Stunden Anfahrt nicht und geniesst einen spektakulären Ausblick von der Lodge in den Canyon.

Danke für den Bericht - wann geht es weiter?
LG Mari
Nächste Reiseziele: ab Mai 2025:Zentralasien https://www.polarsteps.com/marimariontour https://www.instagram.com/marimari_on_tour/
zuletzt bearbeitet 27. Feb. 2012
Themenstarter265 Beiträge · seit 200612. März 2012 ·
Sorry, das es so lange dauert mit der Fortsetzung aber ich hab leider im Moment viel um die Ohren.
Werde versuchen die nächsten Etappen schneller nachzureichen 😗

---------------------------------------------------

Strecke: Vogelstrausskluft Lodge - Klein-Aus Vista
Entfernung : ca. 160km
Fahrzeit: ca. 2 Std.

---------------------------------------------------

Nach dem Frühstück fuhren wir weiter Westwärts, mit Ziel Klein-Aus Vista um dort im Eagles Nest unsere reservierten Häuser Eagle View und Desert Vista zu beziehen.

for69.jpg


In Klein-Aus angekommen wollten wir uns im Besucherzentrum umsehen, leider war das Gebäude verschlossen. Weiter gings zur örtlichen Tankstelle an der schon mehrere Fahrzeuge auf Betankung warteten.

for70.jpg


Nach einiger Zeit des Wartens ging das beliebte Spiel „Männer bringen Zusatztank in Wallung“ los, indem solange an unserem Wagen gerüttelt wurde bis der Sprit vollständig in beiden Tanks verteilt war. Wieder einmal schauten wir verblüfft, als uns der einheimische Tankwart in deutsch ansprach und ein kleines Schwätzchen halten wollte 😉

Um während der Schüttelphase im Wagen nicht seekrank zu werden, gingen wir Frauen aus reinem Selbstschutz zum shoppen in den dazugehörigen Laden. „Tante Emma“ wäre neidisch geworden beim Anblick der gut sortierten Auslage.
Von Lebensmitteln über Souvenirs bis zu Eisenwaren, gab es alles was das Herz begehrt. Eigentümer sind ein altes kauziges Ehepaar 😉

for71.jpg


Wir deckten uns mit dem Lebensnotwendigsten (Wein und Bier für den Sundowner) für die kommenden 2 Abende in der Lodge ein, da wir planten in den Häusern selbst den Grill anzuwerfen.
Das hatte man uns im Forum empfohlen und unsere Männer freuten sich schon darauf, ihren Feuermach-Trieb zu befriedigen.

Vom beschaulichen Ort, ist die Lodge nur einen Katzensprung entfernt und wir holten kurz darauf unsere Schlüssel für die Häuser an der Rezeption ab. Dort vereinbarten wir die Abholung unserer vorbereiteten Picknick-Körbe fürs BBQ und das Frühstück am kommenden Tag und machten uns – nach dem Genuss von leckerem Kuchen und Kaffee auf der Terrasse des Haupthauses – auf den Weg ins 7km entfernte Eagles Nest.

for72.jpg


Unsere Häuser lagen einige hundert Meter voneinander entfern, am Fuß der Felsen in eine großartige Landschaft eingebettet. Wir stoppten am Desert Vista Chalet und waren sehr beeindruckt von der Einrichtung und Lage des Gebäudes! Wirklich super in die Landschaft integriert und mit viel Liebe und Sinn fürs Detail eingerichtet.

for73.jpg


Weiter ging es zur zweiten Unterkunft, dem Eagles View Haus. Die Sonne brannte erbarmungslos aber obwohl es keine Klimaanlage im Haus gibt, war die Innentemperatur erfreulich angenehm.

Der im Haus liegende Fels ist ein echter Blickfang! Auch dieses Chalet ist wirklich gemütlich eingerichtet mit Doppelbett, Küchenzeile/Esstisch für 4 Personen und einer Sitzecke mit offenem Kamin.

for75.jpg


for74.jpg


Im Gegensatz zum Desert Vista, liegt die Veranda des Eagles View ebenerdig und wir beschlossen in diesem Haus gemeinsam unsere Mahlzeiten einzunehmen.

Da uns an der Rezeption mitgeteilt wurde, dass die Wildpferde nur Nachmittags bis ca. 17.00 Uhr an der 20km entfernten Wasserstelle anzutreffen seien, machten wir uns nach kurzer Pause auf den Weg dorthin.

Die ersten Pferde entdeckten wir schon bald im Tal rechts der Straße. Nach einem kurzen Ausblick fuhren wir ein paar km weiter zum überdachten Aussichtspunkt, gegenüber einer künstlichen Wasserstelle.

for79.jpg


for80.jpg


Dort beobachteten wir zum greifen Nah kleinere Herden der berühmten Wildpferde beim trinken, plantschen und miteinander kämpfen. Ein tolles Schauspiel! Nach und nach zogen die Tiere dann in östlicher Richtung davon und wir machten uns auch wieder auf den Weg zurück um unsere Verpflegung im Haupthaus abzuholen.

Die Speisen wurden uns in Körben übergeben und wir kauften noch zusätzlich Holz und Anzünder für den Grill.
Für das Abendessen hatten wir Oryxsteaks, Folienkartoffeln, ein Art griechischen Bauernsalat sowie gebuttertes Brot in Folie bekommen. Das Frühstück bestand aus Brot, Wurst/Käseaufschnitt, Eier, Jogurt und Fruchtsäften sowie Obst und Müsliriegel.

for89.jpg


Da wir nicht bedachten dass die Sonne schnell untergeht und der Grill mindestens 1 Std. Vorlaufzeit benötigt, aßen wir im Dunkeln – mangels Elektrizität – bei Petroleumlampen und Kerzen im Mondschein zu Abend 😉

for76.jpg


for78.jpg


Leider wurde die Idylle durch Schwärme von Insekten getrübt, die das Licht magisch anzog.
Nach beendigen des Essens stellten wir eine Lampe ans andere Ende der Terrasse und hatten somit vor den Plagegeistern Ruhe für den Rest des Abends 😉

Kai wurde leider von irgendeinem Insekt gebissen. Es entwickelte sich eine Wasserblase , die zu einer entzündeten Wunde aufbrach. Zum Glück hatten wir Salben und Wundpflaster in der Notfallapotheke dabei. Die Heilung dauerte tatsächlich über 1 Woche und wir wissen bis heute nicht welcher Stich/Biss diese Wunde verursacht hat. Vielleicht hat ja von Euch jemand ähnliches erlebt oder eine Idee welches Insekt der Auslöser gewesen sein könnte.

for90.jpg


Nach dem leckeren Essen und einige Wein/Bier später bestaunten wir den unglaublichen Sternenhimmel, der durch keinerlei Lichtquellen getrübt wurde! In solcher Umgebung wird einem schlagartig bewusst wie winzig unser Planet im Angesicht des Universums tatsächlich ist.


2or91.jpg



Anfangs fühlte ich mich in dieser ersten Nacht in völliger Einsamkeit leicht unbehaglich – besonders da wir tierische Mitbewohner im Haus hatten, die über die Felsen liefen und sich irgendwo an der Küchenzeile zu schaffen machten während ich versuchte die Geräusche zu ignorieren und einzuschlafen…

Nichtsdestotrotz schlief ich wunderbar und wurde früh wach. Somit konnte ich den atemberaubenden Sonnenaufgang auf der Terrasse in absoluter Stille genießen während der beste Ehemann von Allen noch selig in den Federn lag.

Für diesen Tag hatten wir einen Ausflug in die verlassene Diamantsucher-Stadt Kolmannskuppe und anschließend einen Stadtbummel in Lüderitz eingeplant.

Wir fuhren bei strahlendem Sonnenschein in Klein-Aus Vista los um nach wenigen Kilometern Richtung Küste auf eine Nebelwand und Nieselregen, gepaart mit Temperatursturz in die einstelligen Grade zu prallen. Was war das denn? Hatten wir nicht Sonne und Wärme gebucht?

for92.jpg


Brauche sicher nicht erwähnen dass wir in knielangen Hosen und Sweatshirts unterwegs waren…

Der kalt-feuchte Nieselregen ging uns durch Mark und Bein als wir um kurz vor 11.00 Uhr am Treffpunkt der Führung angekommen aus dem Wagen stiegen. Wir trafen wir auf eine größere Busgruppe, die offenbar die Führung gebucht hatte.

for81.jpg


for82.jpg


So viele Menschen auf einmal hatten wir in den vergangenen Tagen nirgendwo zu Gesicht bekommen. Es prasselten Gesprächsfetzen in allerlei deutschen Dialekten auf uns ein und wir wünschten uns schlagartig auf die einsame Terrasse im Eagles Nest zurück…

Aber kneifen gilt nicht und los ging die Führung durch die Arbeits- und Wohngebäude der ehemaligen deutschen Diamantensucher-Stadt, weit weg von der alten Heimat.


for83.jpg



Die Führung war sehr kurzweilig und interessant! Einzig die vielen Menschen, die teilweise nicht alle gleichzeitig in die Gebäude passten nervten gewaltig, da sie natürlich alle unbedingt in der ersten Reihe stehen wollten.

Eine Dame blieb uns durch ihre ständige Bemerkung „bitte weiterzugehen“ und dem nervigen Genöle unschön in Erinnerung. Nicht auszudenken wenn man mit solchen Leuten seinen kompletten Urlaub verbringen muss. Das wäre für uns der Supergau 😠

Kurz vor Ende fiel uns dann auf, dass eine englischsprachige Tour hinter uns nur mit einer Handvoll Besuchern durchgeführt wurde. Hätten wir das im Vorfeld gewusst, hätten wir uns lieber dieser Führung im kleinen Kreis angeschlossen.

Nach der offiziellen Führung hatten wir dann noch weitere 2 Std. Gelegenheit uns auf eigene Faust und auf eigene Gefahr im Gelände herumzutreiben. Viele Gebäude sind sehr baufällig und wir sind das Risiko nicht eingegangen solche Gebäude von innen zu besichtigen.

for84.jpg


Es wird auch eindringlich vor Schlangen in und außerhalb der Häuser gewarnt und wir haben viele Reptilienspuren im Sand entdeckt.

for91.jpg


Offenbar bewohnen auch einige Hyänen die Gebäude und wir wurden instruiert vor dem Betreten in die Hände zu klatschen, damit die Tiere das Weite suchen und sich nicht durch Besucher bedroht fühlen um schlimmstenfalls zum Angriff überzugehen.
Auf solch direkte Tierkontakte wollte ich gern verzichten 😕

Glücklicherweise hatte der Wettergott Mitleid und die Sonne kam zum Vorschein. Sie tauchte die Einöde und unsere klammen, feuchtkalten Glieder in wärmendes Licht.

for85.jpg


Zum Abschluss tranken wir noch einen leckeren Kaffee im Museumsrestaurant bevor wir Richtung Lüderitz aufbrachen.

Um es kurz zu machen – Lüderitz hat uns total enttäuscht! Wir fuhren in die Stadt, Richtung Hafen und die Stadt erschien uns unglaublich verlassen 😵

Kaum eine Menschenseele auf den Straßen. Kein Autoverkehr, die Lokale geschlossen und selbst die Supermärkte – zugesperrt! Ist das nachmittags immer so oder lag es daran das Sonntag war?

for86.jpg


for87.jpg


for88.jpg


Keine Ahnung. Jedenfalls waren die Bürgersteige hochgeklappt und die Stadt wirkte wie ausgestorben – von ein paar herumlungerten abgerissenen Gestalten am Straßenrand abgesehen.

So verschlafen hatten wir uns die Stadt nicht vorgestellt. Wir waren heilfroh hier keine Übernachtung eingeplant zu haben und fanden nach langer Suche endlich am Hafen ein geöffnetes Lokal in dem wir Mittagessen konnten. Nach Portionen fettigem, frittiertem Fisch und Chips stiegen wir in den Wagen, zogen noch kurz an einem Geldautomaten Dollar und fuhren durch die ausgestorbenen Gassen zurück in Richtung Eagles Nest.

Den Nachmittag verbrachten wir dann wieder ganz relaxed auf der Terrasse mit Weitblick und ließen den Tag erneut bei einem leckeren BBQ und süffigem südafrikanischem Rotwein ausklingen 🤩


3or92.jpg


for77.jpg




Fazit: Klein-Aus Vista

Diese Lodge bietet die folgenden Übernachtungsoptionen:
- Desert Horse Inn - Doppelzimmer am Haupthaus
- Eagles Nest – 7 Chalets am Fuß der Berge
- Campingplatz

Wir hatten die beiden Chalets (Steinhäuser) Eagles View und Desert Vista gebucht, da wir zu viert unterwegs waren. Diese beiden Häuser liegen am weitesten entfernt von Haupthaus/Rezeption und sind etwa 200-300m voneinander entfernt. Die anderen Chalets liegen in der Nähe, teilweise in direkter Nachbarschaft.

Die Lage ist wirklich einzigartig und wir waren vollauf begeistert von den Chalets , der Ruhe und Einsamkeit in unglaublich beeindruckender Landschaft.

Man sieht und hört keine Menschenseele und lebt mitten in der Natur. Es gibt vor den Terrassen der Häuser kleine Vogeltränken, die gern von Vögeln und anderen Kleintieren besucht werden.
Für die Qualität/Zubereitung des Essens waren wir wegen der gewünschten Selbstverpflegung eigenverantwortlich.

Wir hätten statt selbst zu grillen auch im 7km entfernten Haupthaus zu Abend speisen können. Das hätte uns aber um ein vielfaches an Erlebnis und Spaß gekostet. Wir würden auch beim nächsten Besuch immer wieder selbst grillen auch wenn die Speisen an sich nicht wirklich spektakulär sind 😉

Den offenen Kamin haben wir nicht genutzt. Ist sicher notwendig und heimelig in kalten namibischen Winternächten im ungeheizten Steinhaus.

Die Fahrt zu den Chalets führt über eine sandig, teils sehr unebene Straße und ich könnte mir vorstellen dass es mit kleinen PKWs mit wenig Bodenfreiheit zu Problemen kommen könnte bei der Anfahrt.
Es gibt dort mehrere Rundwanderwege bis zu einer Länge von 12km.
Haben in der Lodge auch unsere Wäsche waschen lassen. Alles Bestens!
Für uns eines der Übernachtungs-Highlights in Namibia und wir werden auf jeden Fall wiederkommen um die Seele baumeln zu lassen 😘

Nächste Etappe: Hoodia Desert Lodge Nähe Sossusvlei
Viele Gruesse aus Rhein-Main Silke
zuletzt bearbeitet 15. März 2012
49 Beiträge · seit 201212. März 2012 ·
Mehr davon! Bitte! 😉
487 Beiträge · seit 201112. März 2012 ·
Hallo!

Hach, das weckt wieder die Erinnerung an den letzten Namibia-Urlaub 🤪 🙂 Eagle´s Nest ist einfach traumhaft schön, würde ich sofort wieder übernachten!!!

Danke für den schönen und ausführlichen Bericht, freue mich schon auf die Fortsetzung 🙂

Lieber Gruß

Kathy
Reiseberichte: Südafrika/Namibia 2011: Das Glück ist mit den Dummen KwaZulu-Natal 2011: Dem Rhino ganz nah Südafrika-Der Norden 2012: Löwen haben auch mal frei!!! Botswana/Caprivi 2012: Mit dem "Feuerroten Spielmobil" durch Bots/Caprivi Südafrika 2013: Endlich Regen über der Kalahari Botswana/Kavango 2013: Ganz relaxt durch Afrika Meine Flugstatistik
1’498 Beiträge · seit 200612. März 2012 ·
Liebe Silke,
das macht richtig Freude. Wir fliegen zwar erst im nächsten Jahr wieder nach Namibia. Aber es wird die gleiche Richtung sein wie bei euch.

Wir sehen uns in Kronau? Ich freue mich.
Liebe Grüße
helen
Blog Namibia 2026 Blog Namibia 2025 Blog Namibia 2024 Blog Namibia 2023 Blog Namibia 2022 September 2019 "Vier Mädels unterwegs in Namibia" Herbst 2017 - 86 Tage Namibia Meine Reisen: Namibia 2002, 2006, 2007, 2009, 2011, 2013, 2014 und 2016, Blog Namibia 2016 Wirklich können, können nur die, die tun
791 Beiträge · seit 200613. März 2012 ·
Genau so haben wir Klein Aus Vista auch erlebt. Es ist sooo wunderschön, auch eine unserer liebsten Unterkünfte in Namibia...schwärm....

Gruß von Tanja
409 Beiträge · seit 200713. März 2012 ·
Hallo Silke,

vielen Dank für deinen anschaulichen Bericht. Vor allem beim Lesen über Klein-Aus-Vista (Eagles Nest)kommen schöne Erinnerungen hoch.
Für uns war es auch eine der bemerkenswertesten Übernachtungen in Namibia..B)

Freu mich auf die Fortsetzung.

Schönen Abend noch;)

Gruß
Uli
Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.
Themenstarter265 Beiträge · seit 200615. März 2012 ·
Strecke: Klein-Aus Vista - Hoodia Desert Lodge
Entfernung : ca. 370km
Fahrzeit: ca. 5,5 Std.

---------------------------------------------------

Tag 8 unserer Rundreise startet wie üblich mit Frühstück, umpacken für die nächsten 2 Übernachtungen, auffüllen unseres Bushbabies mit Kühlakkus und Getränken, einladen des Autos und Abfahrt in Richtung Norden mit Ziel "Hoodia Desert Lodge" in der Nähe von Sesriem.


for101_2012-03-16.jpg



Der Abschied vom Eagles Nest fällt uns schon sehr schwer. Hatten wir uns doch viel zu schnell an die wunderbare Umgebung, die Ruhe und Erholung gewöhnt und das abendliche, gemütliche sitzen am BBQ-Feuer wird uns sehr fehlen <seufz>. Zu gern hätten wir noch die umliegenden Wanderwege erkundet und 1-2 Tage länger die Seele baumeln lassen.
Einziger Trost - es soll kein Abschied auf immer werden - wir kommen ganz bestimmt wieder hierher zurück!

Noch ein kurzer Stopp an der Rezeption zum auschecken und wir sind "on the road again"...

Nach wenigen Kilometern verlassen wir bereits die Teerstraße und fahren eine unserer längsten Tagesetappen (ca. 350km) nördlich in Richtung Sesriem. Wir rechnen mit 5-6 Std. reiner Fahrzeit bis zur Ankunft in der Hoodia Desert Lodge.
Die C13 Gravelroad führt schnurgeradeaus und erinnert an manche amerikanischen Roadmovies. Wir fahren durch weite, wüste Ebenen ohne auf Fahrzeuge oder Menschen zu treffen.

for100_2012-03-16.jpg


Nach kurzer Zeit gibt selbst das Radio keinen vernünftigen Mucks mehr von sich und wir bedauern das die kurzweiligen deutschsprachigen Unterhaltungssendungen über den Äther nun ein Ende haben. Schade 🙁
Wir hatten immer viel Spaß beim Radio-Quiz und die Gesprächen zwischen Farmersfrauen und Moderatoren haben uns oft zum schmunzeln gebracht.

Unser Weg führt durch die Tirasberge und die Landschaft verändert sich nach und nach. Ab und zu sehen wir einsame Strausse in der Ferne stehen, ansonsten ist das Land weit und leer. Einzig ein Planierfahrzeug begegnet uns unterwegs bis zur Abzweigung auf die D707 kurz vor Helmeringhausen. Der Fahrer winkt uns freundlich zu. Ist sicher ein sehr einsamer Job hier draussen...

Wir verlassen die Gravelroad und weiter geht die Fahrt - nun auf Sandstraße - in nordwestlicher Richtung. Die Landschaft ändert sich gemächlich und bildet eine grandiose Kulisse.

for103_2012-03-16.jpg


Die tiefrote Sandstraße führt durch weites Farmland - welches am Rand durch Bergketten begrenzt wird - hindurch.
Nicht umsonst wird diese D707 als eine der landschaftlich schönsten Straßen Namibias bezeichnet!

Über eine längere Strecke sprintet ein Oryx neben uns am Farmzaun entlang. Er versucht offenbar die Straße zu überqueren, findet aber nicht die geeignete Stelle um über den Zaun zu springen.

for102_2012-03-16.jpg


Hinweisschilder am Straßenrand kennzeichnen die Einfahrten zu Farmen und Lodges, deren Gebäude wir in der Ferne zu erspähen glauben.
Leider haben wir noch einen weiten Weg vor uns, sonst hätten wir den einen oder anderen Zwischenstopp eingelegt um z.B. auf Koiimasis eine Pause einzulegen. Diese Farm möchten wir unbedingt auf einer der nächsten Reisen - ebenfalls als Etappenziel - besuchen.

Die Berge rücken näher an die Straße heran und wir sehen vereinzelt Grüppchen von Springböcken unter einsamen schattenspendenden Bäumen stehen. In der Ferne zieht eine kleine Herde Oryx mit Jungtieren an uns vorbei. Wir stoppen und nutzen unsere Ferngläser um sie eine Weile zu beobachten.
Hatte ich übrigens schon erwähnt, wie sehr wir Frauen unsere Männer darum beneiden im stehen pinkeln zu können?

for104_2012-03-16.jpg


Kurz bevor wir auf die C27 Richtung Norden abbiegen sehen wir am Straßenrand ein kleines Kind in der Nähe einer Hütte stehen und uns die Hände entgegenstrecken. Wir verlangsamen verwundert die Fahrt und das Kind läuft auf, uns zu um uns um Geld anzubetteln 🙁
Etwas entfernt sitzt die Mutter im Schatten eines Baumes und beobachtet das Geschehen. Die Situation ist bizarr und wir fahren mit gemischten Gefühlen weiter...

An der Kreuzung in Betta halten wir am einsamen Campingplatz an und während unsere Männer auf dem Parkplatz Hunde streicheln, gehen wir Frauen in den Laden um unseren Shoppingleidenschaft zu frönen. Die Sonne brennt erbarmungslos und die Eistruhe zieht uns einfach MAGISCH AN!

for105_2012-03-16.jpg


Nach so vielen Stunden im Auto durch Wüste und trockene Landschaft kommt ein Wassereis gleich doppelt gut 🙂

Unsere Männer planen natürlich sofort Geschäftsidee No 19 ( die vorherigen waren noch nicht interessant genug <g>) - nämlich einen italienischen Eissalon am Straßenrand mitten in der Wüste. Na wenn das mal nicht der Burner des Jahrhunderts wird...
Das kommt davon wenn man sein Leben mit Visionären teilt 😉

Irgendwie erscheint das kleine satte und frisch gesprengte Rasenstück vor dem Shop - auf dem massenhaft Schmetterlinge herumfliegen - irgendwie fehl am Platz. Im Baum hinter dem Gebäude zwitschern hunderte von Vögeln in extremer Lautstärke. Der Campingplatz ist verwaist und außer uns keine Menschenseele weit und breit in Sicht.

Weiter geht die Fahrt über die C27 in Richtung Norden durch das Namib Nature Reserve, wo wir - kurz vor der Abfahrt nach Wolwedans - in der Hochebene auf die ersten Zebraherden treffen.

for106_2012-03-16.jpg


Bisher hatten wir nur ein paar vereinzelte Tiere weit in der Ferne im Gebiet des Fish River zu sehen bekommen. In der Geröllwüste der Berge erscheinen uns die gestreiften Huftiere schon sehr fremdartig auch wenn wir wissen das es sich um Bergzebras handelt.

for108_2012-03-16.jpg


Wir kommen unserem Ankunftsort in Sesriem Stück für Stück näher. Irgendwann taucht in der Ferne am Straßenrand die "Le Mirage Desert Lodge" auf. Sie war uns noch von der letzten Reise mit ihrer ausgefallenen Fort-Architektur in Erinnerung geblieben. Solch ein Gebäude vermutet man eher in Marokko als in Namibia.

Kurze Zeit später sprintet nahe des Sesriem Canyons ein Pavian-Männchen neben uns die Straße entlang. Wir beschliessen noch heute Nachmittag am Eingang des Sossusvlei Tores das Permit für den kommenden Morgen zu besorgen, um direkt nach Parköffnung in Richtung Dünen losfahren zu können.

for109.jpg


Da auch noch andere Parkbesucher die gleiche Idee haben, hat sich vor dem Schalter bereits eine Schlange gebildet. Es geht aber gottseidank trotzdem einigermaßen zügig vorwärts und ca. 20 Minuten später halten wir das 24 Std Permit für den kommenden Tag in Händen.

Noch kurz im Laden ein paar Sundowner Biere und Wein eingepackt und los geht’s die letzten 20km zur Hoodia Desert Lodge zurückzulegen.

Wir sind schon sehr gespannt wielange wir vom Parkeingang bis zur Lodge benötigen werden, haben wir diese Unterkunft doch wegen der Nähe zum Parkeingang gebucht um möglichst frühzeitig am Morgen Richtung Sossusvlei durchstarten zu können.

for110.jpg


Tatsächlich dauert die Fahrt bis zum Farmtor nur ca. 20 Minuten und nach weiteren 6km Fahrt durchs Farmgelände erreichen wir unser Fahrziel, die Hoodia Desert Lodge.

Die Lodge ist als Camp mit einzelnen Häuschen in einer Reihe am Fuß des Berges angelegt und in der Mitte dazwischen befindet sich das Haupthaus mit der Rezeption.

for127.jpg


Wir werden bereits vor der Tür mit einem feuchten Tuch zur Erfrischung freundlich begrüßt und zum einchecken ins Haus gebeten.

Das Innere des Haupthauses, in dem sich neben der Rezeption noch eine Lounge mit gemütlichen Sitzecken befinden, hat uns mit seinem afrikanischen Ambiente und dem gemütlichen Ambiente sofot begeistert!

for113.jpg


Hier lässt es sich aushalten. Wir schauen noch kurz im Restaurant vorbei und beschliessen den restlichen Nachmittag auf der Terasse und am Pool zu verbringen.

for114.jpg


Der Check-In gestaltet sich sehr problemlos und wir beziehen zwei Häuser nebeneinander am Ende des Weges.
Wieder entladen wir unseren Wagen - allmählich wird ein- und ausladen zur Routine <g> und machen es uns in den kleinen Häuschen gemütlich.

for111.jpg


Vor allem die einladende Außendusche hat es uns sofort angetan! Da es offenbar in der Gegend viele Paviane gibt werden wir instruiert immer die Tür zur Außendusche komplett abgeschlossen zu halten um unerwünschten Pavianbesuch im Haus zu vermeiden!

for112.jpg


Da die Burschen offenbar alles mitgehen lassen, ist es sicherer kein Duschgel o.ä. im Außenbereich aufzubewahren. Zum Glück hat die Tür nach Draussen ein Fenster und wir können vorab checken ob es sich nicht doch ein Pavian in der Außendusche gemütlich gemacht hat bevor wir hinaus gehen.

Frei nach Matze aus Hummeldumm schnappten wir uns Badesachen und Notebook und machten uns auf den Fußweg zum Haupthaus, das kostenlosen Internetzugang bietet.

Wie vermutet, hat sich Iris schon todesmutig ins kalte Wasser gestürzt. Selbst Roy und Kai riskieren dieses Mal mehr als nur ein Fußbad 😉
Einzig ich bleibe standhaft und geniesse die Sonne und heiße Luft auf der Liege. Komme doch nicht nach Afrika, um mir den Hintern im kalten Wasser abzufrieren...

Nach kurzer Zeit mit mehrfachem Verbindungsabbruch am Pool, gebe ich auf und setze mich mit dem Notebook in die gemütlichen Ledersessel der Lobby um emails zu checken und zu lesen was in der Welt draußen passiert, während wir das süße Nichtstun weitab der westlichen Welt zelebrieren.

Den Tag beenden wir mit einem wunderbaren Essen an einem festlich gedeckten 4er-Tisch bei Kerzenschein und treffen wieder mal auf alte Bekannte, die wir bereits seit unserem Stop in der Kalahari Red Dunes Lodge ab und an auf der Tour wiedertreffen. Namibia ist eben doch ein Dorf...

Noch einen oder zwei Absacker und ab geht’s ins Bett, denn morgen soll der Tag schon SEHR FRÜH beginnen. Wir bekommen von der Küche noch Lunchpakete überreicht, da wir bereits um 06.00 Uhr Richtung Sossusvlei starten wollen.

Der nächste Morgen beginnt dann schon kurz nach 05.00 und wir stolpern im stockdunkeln durch die Gegend um den Wagen für den Tagesausflug zu packen. Sowas glaubt mir zu Hause kein Mensch! Ich und freiwillig um 05.00 Uhr aus den Federn und das noch im Urlaub. Aber wir sind ja hier nicht zum Vergnügen, sondern haben das Entertainment-All-Inclusive-Package für Eroberer gebucht <ggg>.

for115.jpg


Iris und Roy hatten eine sehr kurzweilige Nacht da sie einen - durchaus gewaltigen - Gecko im Badezimmer entdeckten, der sich direkt über der Toilette niedergelassen hatte. Roy versuchte wohl ihn Iris zuliebe zu verscheuchen, allerdings ohne großen Erfolg. Irgendwann konnte er ihn mit dem Abfalleimer einfangen und ins Freie entlassen um kurz darauf festzustellen, das dessen Kumpel offenbar ebenfalls im Bad logiert <g>. Irgendwann gab Iris sich dann geschlagen und akzeptierte den haarlosen Mitbewohner.

Wir machen uns daraufhin auch auf die Suche und entdecken ebenfalls ein Exemplar dieser Art in unserem Badezimmer über der Schiebetür. Da mir diese Tiere hoffentlich das gefürchtete Ungeziefer vom Leib halten, lebe ich gern in friedlicher Ko-Existenz und hoffe der Bursche ist hungrig genug.

for116.jpg


So allmählich dämmerte es draußen und wir machten uns auf den Weg die 20km zum Parkeingang nach Sesriem zurückzulegen.

for118.jpg


Schon von weitem sehen wir eine lange Schlange Fahrzeuge vor dem Tor stehen. Da sind sicher einige noch im Stockdunkeln losgefahren um frühzeitig am Tor anzukommen. Da wir das Permit schon haben können wir recht zügig - nach Toröffnung um 06:45 - die 63km bis zum Parkplatz mit Shuttleservice durchfahren.
Obwohl nur 60km/h erlaubt sinid heizen einige Fahrzeuge mit deutlich höherer Geschwindigkeit an uns vorbei :/
Ob es wohl eine Prämie für den ersten gibt....

In der Ferne beobachteten wir einen Heißluftbaloon beim Fahren über die Dünen. Ist sicher ein tolles Erlebnis - allerdings sehr kostspielig und für 2 Personen mal 600-700 Euro für die morgendliche Fahrt haben wir nicht im Budget.

for119.jpg


An Düne 45 kletterten schon die ersten Besuchergruppen den Kamm hinauf. Wir entscheiden uns direkt weiter bis zum Shuttle-Parkplatz zu fahren.

for120.jpg


Da wir uns als unerfahrene Tiefsandfahrer nicht zum Gespött Anderer machten wollen, indem wir unseren Mietwagen auf der 4km Strecke im Tiefsand versenken, nutzen wir den Shuttle um ins Vlei zu gelangen.

for121.jpg


Es sind bisher wirklich wenig Besucher unterwegs. Den kurzen Weg ins Deadvlei wandern wir alleine.

for122.jpg


Die anderen Shuttle-Insassen steigen direkt auf die Dünen, um später von dort ins Deadvlei hinunterzurennen. Scheint echt Spaß zu machen - zumindest der Weg nach unten 😉

Wir geniessen die Ruhe und machten eine Menge Fotos der abgestorbenen Bäume aus allen Perspektiven. Die Sonne brennt unerbittlich und es wird von Minute zu Minute heißer in der schattenlosen Ebene.

for123.jpg


for124.jpg


for128.jpg


Nach und nach kommen mehr Besucher über die Dünen gewandert und wir machen uns auf den Weg ins nahe gelegene Sossusvlei, in dem sich sogar noch Wasser von den ungewöhnlich heftigen Regenfällen des Jahres aufgestaut hat. Ein seltsamer Anblick...

for125_2012-03-16.jpg


Wir setzen uns an einen der Picknicktische unter einen Baum in den Schatten und verzehrten die mitgebrachten Lunchpakete bevor wir die Rückfahrt antreten.

In Sesriem halten wir erneut an um einen Abstecher in den Canyon zu machen. Wir wandern hinunter auf den Grund und erkunden die Gegend.

for126.jpg


Müde, aber voller wunderbarer Eindrücke und um ca. 300 Fotos auf der Speicherkarte reicher, kehren wir am Nachmittag zur Lodge zurück. Dort verbringen wir den restlichen Tag mit ausruhen und einem wieder sehr gelungenen Abend bei leckerem Essen, bevor wir - erneut im Stockdunkeln nur mit Taschenlampe bewaffnet - zurück in unsere Bungalows marschieren.
Die Dunkelheit in diesem Land ist wirklich beeindruckend. Sobald die Sonne untergeht ist es stockfinstere Nacht und ohne Taschenlampe sieht man nicht mal den Weg vor den eigenen Füßen, wenn nicht gerade der Vollmond scheint.


Fazit: Hoodia Desert Lodge

Die Bungalows sind sehr nett und geschmackvoll eingerichtet mit Innen- und Außendusche. Platz jeweils für 2 Personen. Es gibt einen Kühlschrank und Heisswasserkocher für Tee/Kaffee im Haus. Vor dem Eingang liegt eine kleine Außenterasse mit 2 Sesseln in einem überdachten Boma, allerdings war es sehr windig.
Kostenloses Wireless-Lan im Hauptgebäude.

Haupthaus im afrikanischen Stil, sehr gemütlich eingerichtet mit netter Bar und Loungebereich. Personal ist sehr zuvorkommend und hilfsbereit. Kleiner Pool mit Sonne und Schattenplätzen.

Da die relativ neue Lodge nur ca. 10 Bungalows vermietet, ist die Gästezahl überschaubar. Man sitzt beim Abendessen an Einzel- bzw. Doppeltischen und bekommt das Menü serviert.

Die Lage ist für einen Besuch an den Dünen empfehlenswert, da man sich nur ca. 20km vom Parkeingang befindet. Wir würden wieder hier übernachten da das Preis-Leistungsverhältnis für uns stimmt und wir kleinere Unterkünfte - großen Camps vorziehen.


Nächste Etappe: Swakopmund - Cornerstone Guesthouse
Viele Gruesse aus Rhein-Main Silke
zuletzt bearbeitet 16. März 2012
49 Beiträge · seit 201215. März 2012 ·
Super geschrieben, Silke!

Leider kann ich die Bilder nicht sehen..."Anhang for....jpg.nicht gefunden lautet die Anzeige. Ist das nur bei mir so?

LG Frieda
Themenstarter265 Beiträge · seit 200615. März 2012 ·
Hallo Frieda

heute morgen hat es geklappt mit dem hochladen der Fotos.
Hoffe ihr könnt sie nun auch sehen 🙂
Viele Gruesse aus Rhein-Main Silke
zuletzt bearbeitet 16. März 2012
49 Beiträge · seit 201216. März 2012 ·
Yeah! Super! Jetzt ist der Bericht noch besser 😉
105 Beiträge · seit 201106. Mai 2012 ·
Hallo,
bis jetzt immer wieder sehr interessant und erfrischend zu lesen. Hoffe hier kommt noch mehr zu erkunden! 😎
Gruß Namibianer1
im Fieber südliches Afrika