Kiboko schrieb:Nashornfamilie auf Palmwag ... ... wir waren zu Fuss unterwegs.
Zu Fuss unterwegs ?? Entweder ein Super-Zoom oder Super-Nerven. Tolyviva
Beides! Wir waren 3 Tage auf Palmwag unterwegs. Aber erst am Abend des 2. Tages sind wir auf Nashörner gestossen. Sie waren weit vom Weg entfernt, so dass wir dort hinlaufen mussten. Wir haben uns den Nashörnern auf ca. 100-150m nähern können. Die Eltern haben ihren Kleinen in die Mitte genommen. Sie wurden dann auch zunehmend unruhig. Die Nashörner waren dort auch zusätzlich gestresst, da in der Woche vorher einige Nashörner mit den Hubschrauber eingefangen wurden. Die Gestig der Nashörner war eindeutig. Unser Guide brauchte uns dann nicht mehr klarzumachen, dass wir nicht weiter gehen sollten. Da die letzten Gebüsche etwa 100m hinter uns waren und es keinerlei Deckung gab, brauchte es schon eiserne Nerven. Leider habe ich die Brennweite nicht voll ausnutzen können. Über die große Entfernung waren die atmosphärischen Einflüsse zu stark für vollformatige Rhinobilder.
habe den Thread jetzt erst entdeckt, deshalb kommen meine Bilder etwas spät. Sie sind vor zwei Jahren im Khama Rhino Sanctuary entstanden.
Ich habe damals knapp eine Sunde gewartet, bis dieser Bursche endlich ans Wasserloch getrottet war.
Gruß sachsess
Gib mir Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht aendern kann; gib mir den Mut, Dinge zu aendern, die ich zu aendern vermag; und gib mir die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Es gibt hier schon so viele exzellente Bilder von Nashörnern, daher ein etwas anderes. Dieses Meisterfoto entstand 1969 in Mkuzi mit einer Braun Paxette aus den 1950er Jahren, mit Normalobjektiv. Es war eigentlich unsere erste Wildtiersichtung in Afrika und die war so: Wir waren eben in Mkuzi angekommen. Ich war gerade Fahrschüler und Freund Kurt ließ mich Übungsfahrt machen, weil ideal, kein Verkehr, langsam….von wegen. Hinter einer Kurve im dichten Busch stand ein uns unbekanntes schwarzes Tier auf der Straße, so groß wie ein Schwein und mit einem komischen Knubbel am Kopf. Plötzlich bebte der Busch, Mama erschien und dann war es sogar uns klar. Die Alte attackierte das Auto sofort; das war schon beeindruckend, im VW sitzend ist man da etwa auf Augenhöhe. Es ging alles blitzschnell, bei 2 Metern Abstand röchelte Kurt nur noch „zurück, zurück“ und ich habe das, ohne abzuwürgen, geschafft. Die Alte setzte noch einmal kurz nach und ich bin zurück um die Kurve. Wir haben dann nochmals vorsichtig um die Kurve geschaut, da standen sie noch kurz so wie am Bild, dann waren sie weg. Wir schnauften durch… wow…so ist also Afrika. So dramatisch ging es dann aber nicht weiter und die Bilder wurden auch besser. Grüße wernerbauer