THEMA: KwaZulu-Natal, Swaziland, Lesotho - Afrika zum 3.
05 Jan 2016 17:29 #413572
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  • MooseOnTheLoose am 05 Jan 2016 17:29
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Hallo Karin,

vielen Dank für Deinen Reisebericht, den ich sehr interessiert verfolge. So haben wir für Ende August eine ähnliche Tour geplant, bzw. haben wir einige Orte Deiner Tour schon mal gesehen. Ich bin jetzt auch ganz vernarrt in den Gerry und überlege, ob wir auf dem Weg in den Krüger (der muss bei uns mit rein in die Route) dort eine Nacht verbringen. Und ich bin sehr neugierig auf Lesotho. Wir wollen auch die Maliba Lodge ansteuern.
Bitte mache schnell weiter! :woohoo:
Liebe Grüße,

Moose.
Letzte Änderung: 05 Jan 2016 17:30 von MooseOnTheLoose.
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07 Jan 2016 09:56 #413764
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Ich freue mich sehr, dass schon einige mitlesen!! :blush:
Es geht weiter...

Di, 24.11.15
Im Garten Eden gibt es keine Hippos
Unterkunft: Selfcatering Cottage, Mlilwane Wildlife Sanctuary, Lobamba (Swaziland)
Tageskilometer: ca. 99 km


In der Nacht wachen wir auf, weil irgendein Tier (wir tippen auf einen Affen) draussen in den Bäumen einen Riesenlärm macht. Das Gezeter wird nach einiger Zeit fast unerträglich und ich überlege mir schon, welche Wurfwaffen wir zur Verfügung haben. :evil: Wir können das Vieh aber nirgends entdecken, so bleibt der Apfel von einem Weitwurf verschont :lol: und bald danach kehrt auch wieder Ruhe ein.
Beim Frühstück kommt der Hotelmanager vorbei und fragt, ob alles zu unserer Zufriedenheit sei. Wir haben wirklich nichts zu meckern, weisen ihn aber auf die schlechte Beschilderung bei der Anfahrt aus Piggs Peak hin und er meint darauf, sie seien schon im Gespräch mit den Behörden. :whistle:
Dann amüsieren wir uns nochmal über die afrikanisch-gemächliche Arbeitsweise des Poolboys und des Affenwächters. Aber wieso auch stressen, wenn es nicht viel zu tun gibt? Und eigentlich ist es doch die kapitalistische Arbeitswelt, die falsch liegt…



Nein, das ist nicht der Poolboy :laugh:


"Arschgesicht" :silly:

Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen zusammen und checken aus. Geregnet hat es zu unserem Glück nicht (obwohl Regen natürlich sehnlichst erwartet wird) und so kommen wir im ersten Gang problemlos den holprigen Hang wieder hoch. Wir fahren zurück nach Piggs Peak und Richtung Süden, passieren eine spannende Hügellandschaft mit tadellosen Strassen. Teilweise erinnert es uns an die Schweiz. Was uns auffällt, überall sind Schulklassen, die den Strassenrand von Abfall befreien. Wir denken an einen staatlich verordneten Putztag, denn die Kinder sind wirklich überall, in jeder Ortschaft, unterwegs. Wir finden das toll, winken und heben unsere Daumen hoch! Wie fortschrittlich das hier wirklich ist, werden wir später in Zululand noch sehen… :whistle:
Vorbei an der Hauptstadt Mbabane treffen wir in Lobamba ein, wo wir nach der Abzweigung zum Mlilwane Wildlife Sanctuary in einem Tankstellenshop noch das Nötigste besorgen. Neben der Tankstelle stehen 2 gemauerte Hüttchen, wohl Verkaufsstände, in einem liegt eine dicke Frau quer über der Türschwelle und hält ein Nickerchen. :lol: Ein Bild für die Götter – aber wir getrauen uns nicht, ein Foto zu machen. Kurz darauf sind wir schon am Gate. Während der kurzen Fahrt zum Camp sehen wir bereits verschiedene Antilopen und Zebras sowie Crocs im Hippo-Pool. An der Reception möchten wir einchecken, aber uns wird mitgeteilt, dass unser Rondavel erst in einer Stunde bereit sei. Also ziehen wir uns kurz um (heute sind definitiv kurze Hosen gefragt, es ist seeehr heiss), schmieren uns mit Sonnencreme ein und machen uns auf zu einer 1-stündigen Wanderung. Da ich noch meine Brille trage und meine Kontaktlinsen irgendwo zuunterst im Koffer liegen, muss ich ohne Sonnenbrille loslaufen. Dies schmälert mein Wandervergnügen erheblich, denn die Mittagssonne blendet schmerzhaft. :pinch: Wir entdecken trotzdem einige Vögel und Crocs im und am Wasser, später im schattigen Eukalyptuswald treffen wir auf ein gar nicht scheues Nyala. Es hält sogar still für ein gemeinsames Foto. :silly:


Die Schweinefamilie des Camps


Der schöne Wanderweg

Wir haben dieses mal auch versucht, die gefiederten Freunde zu bestimmen. Bitte Bescheid geben, wenn wir falsch liegen sollten... :whistle:


White-fronted Bee-eater


Southern Red Bishop


???


Half-collared Kingfisher



Obwohl wir dem Hippo-Trail folgen, sehen wir kein einziges von den grunzenden Dicken. Dafür entdecken wir noch die Pferde des Camps, die friedlich neben Antilopen grasen.










Spezielle Unterkunft: Beehuts in Mlilwane

Zurück an der Reception gibt man uns die Schlüssel und wir können unser Rondavel beziehen. Wirklich ganz toll – etwas abseits vom mitunter ziemlich trubeligen Camp und gegen vorne eine super Aussicht über die Ebene und die Berge in der Ferne. Wir erhalten noch Besuch von einer Agame.


Hat jemand eine Idee, welche Agamen-Spezies uns besucht hat?

Später essen wir einen Happen (Pommes) im Hippo-Haunt-Restaurant, welches auf der Terrasse im oberen Teil eine tolle Sicht über einen Teich mit vielen Vögeln bietet. Leider lässt man uns dort nicht sitzen, weil die Tische schon für das Dinner reserviert sind. Aber natürlich ist um 16.30 Uhr ausser uns noch niemand zum Essen anwesend. :evil: Wir beschliessen, noch eine Abendsafari mit unserem Jeep zu unternehmen und fahren als erstes zum Hippo-Pool, wo wir wieder nur Crocs antreffen. Die Stimmung im Abendlicht ist einmalig und Mäthu sucht mit Kamera und Feldstecher jeden Winkel des Sees ab, findet jede Menge Spuren, aber kein Hippo. Etwas enttäuscht, da er doch unbedingt die Schwergewichter in Natura sehen will, fahren wir via einem grösseren Loop durch den Wald zurück Richtung Camp. Dort geht unser Jeep fast zu Bruch, denn die „Strasse“ ist wohl länger nicht benutzt worden. Überall hängen Äste in den Weg, liegen auf dem Boden und es ist extrem "bumpy". Doch wir kommen durch. Auch einige Tiere erblicken wir: Blesbok, Gnus, Zebras, Impalas, Nyalas, etc.








Alle Antilopen haben zur Zeit Nachwuchs: Impala


Baby Blesbok

Zurück im Camp duschen wir und spazieren dann ein wenig auf dem Gelände herum. Beim Teich erblicken wir eine Ginsterkatze, die unter die Restaurantterrasse mit den ahnungslosen, dort sitzenden Besuchern verschwindet. Für ein Foto reicht es leider nicht. Dafür bekommen wir Besuch von einer Warzenschwein-Mama mit 3 Ferkeln. Als ein Nyalabock auftaucht, gehen die kleinen Ferkel zu ihm hin und sie beschnuppern sich gegenseitig. Wie süss! :kiss: :kiss: Wir setzen uns dann auf unsere Terrasse und beobachten zwei Warzenschwein-Familien, Nyalas, Zebras, Impalas und Blesböcke direkt vor unserer Tür. Als wir Trommeln und Gesang hören, laufen wir nochmal zum Restaurant. Für eine Reisegruppe hat man eine Show von einer lokalen Tanz- und Gesangstruppe organisiert. Wir dürfen uns dazusetzen und die Show mit ansehen. Wir sind eigentlich keine Fans von solchen Cultural-Veranstaltungen und würden dafür nicht meilenweit fahren. Aber wenn es quasi vor der Haustüre stattfindet, warum nicht. Der Chief der Truppe „moderiert“ das Ganze dann so charmant und amüsant, dass wir bis ganz zum Schluss der Vorführung sitzen bleiben. Nach einem Amarula-Bettmümpfeli geht es dann für uns ins Bett.
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08 Jan 2016 17:35 #413969
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Mi, 25.11.15
Ausflug zu den Mantenga Falls
Unterkunft: Selfcatering Cottage, Mlilwane Wildlife Sanctuary, Lobombo (Swaziland)
Tageskilometer: ca. 25 km


Um 6 Uhr fahren wir bereits los zum zum Hippo-Pool – Hippo-Check ist angesagt. Doch wieder lässt sich keines blicken. :( Wir entdecken nur jede Menge Crocs, Vögel und einige Schildkröten. Auf der anderen Seite des Sees laufen wir ein Stück durch den schönen, herrlich duftenden Eukalyptuswald, immer mit einem sorgsamen Blick auf das Ufer. Mich plagt der Hunger, ohne Frühstück reicht mein Energielevel nicht für eine Wanderung, deshalb will ich umkehren. Doch Mäthu gibt noch nicht auf. Also laufe ich allein zurück zum Auto und warte dort. Währenddessen scannt Mäthu mit dem Feldstecher jeden Zentimeter des Sees und entdeckt in einem Seitenarm, versteckt unter Geäst, endlich ein Hippo! :woohoo: Es ist jedoch sehr scheu und zeigt sich kaum. Zumindest ein Beweisfoto gelingt. Wo sind denn bloss die anderen? Angeblich gibt es 9 Hippos in Mlilwane… :dry:


Es gibt doch Hippos hier...

Zurück im Camp gibt es ein üppiges Frühstück im Restaurant. Wir haben einen Platz auf der Terrasse mit Blick auf den Tümpel ergattert, wo wir während dem Essen Ibisse, Reiher, Nyalas und einen Nilwaran beobachten können.











Plötzlich sitzt ein Dassie auf dem Stuhl des Nachbartisches. :woohoo: Der freche Kerl weiss, wie er zu Leckereien kommt und bettelt ungeniert. Ich mache Fotos und Mäthu wirft ein paar Brösel hin, die der Dassie gern entgegennimmt. Dann versuche ich, das Tierchen aus der Hand zu füttern, was problemlos gelingt – inkl. einem Stück Finger von mir. :evil: Selber schuld, sowas tut man ja auch nicht… :whistle:



Der Biss ist nicht weiter schlimm, es blutet nicht mal. Der Dassie hat nun genug und verschwindet wieder. Wir auch. Wir setzen uns vor unser Chalet, lesen und verdauen. :lol:


Unser Cottage

Später wollen wir die Mantenga Falls ganz in der Nähe besuchen. Dazu müssen wir den Park verlassen und zurück nach Lobamba fahren. Unsere Kamera haben wir heute nicht dabei, deshalb gibt es von diesem Ausflug nur Fotos ab Mobiltelefon. Am Gate zum Mantenga Falls Reserve stellen wir fest, dass der Eintritt zu den Fällen nur in Kombination mit dem Cultural Village zu haben ist. Nun denn… Das hatten wir eigentlich nicht vor, aber teuer ist es ja nicht. Wir parkieren beim Cultural Village (man könnte auch noch weiter fahren) und laufen einer Teerstrasse entlang zu den Falls. Über uns hat sich der Himmel inzwischen dunkel verfärbt und in der Ferne fängt es an zu grollen. Sieht nach Regen aus. Schaffen wir es noch? Wir laufen etwas schneller, die ersten Tropfen fallen bereits. Am Fluss bei den Mantenga Falls gibt es einen schönen Picknickplatz und die Landschaft mit den grossen Felsen im Wasser ist wunderschön. Wir laufen so nah wie möglich an die Fälle heran. Ein bisschen Regen täte hier schon gut. Und der Wunsch scheint sich nun zu erfüllen. Kräftige Tropfen kommen von oben – nur einzelne, aber es reicht, um uns zum Rückweg zu bewegen.





Zurück beim Parkplatz vom Cultural Village hat es aber bereits wieder aufgehört und als uns ein Guide nett begrüsst, beschliessen wir, die Tour durch das Cultural Village doch zu machen. Es scheint eine Privatführung durch das Museumsdorf zu geben, denn ausser uns sind keine Touris anwesend. Unser Guide „Surprise“ (die Herkunft des Namens lässt sich leicht erahnen :P ) erklärt uns, wie wir um Einlass in einen Swazi-Kral bitten müssen. Es gibt also einen Crash-Sprachkurs und wir rufen einen Spruch in Richtung „Empfangs-Beehive“. Die Antwort von den engagierten Kindern als Schauspieler erfolgt prompt, und wir dürfen in das Dorf eintreten (leider können wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht mehr erinnern, was wir rufen mussten). Danach folgt eine ausführliche, sehr informative Führung durch das ganze Dorf, bestehend aus Beehuts, jedes mit einer bestimmten Funktion.


Bild aus dem Cultural Village

Plötzlich fahren 2 grosse Reisebusse vor und unser Guide empfiehlt uns, die Führung zu unterbrechen und uns zusammen mit den ankommenden Touris die Tanz- und Gesangsshow anzuschauen. :S Wir fragen ihn, ob es denn die gleiche sei wie gestern im Mlilwane-Camp, denn einige der Protagonisten haben wir bereits gesehen und wiedererkannt. Er verneint dies aber. Also sitzen wir kurze Zeit später schon wieder in einer Vorführung. Schnell stellen wir fest, dass die Show von gestern nur ein Vorgeschmack war, denn die Jungs und Mädels haben noch ganz anderes drauf. Sie singen, tanzen und trommeln, dass es alle Zuschauer, darunter zwei Schulklassen, mitreisst. Zum Schluss werden einige Leute auf die Bühne geholt, um mitzutanzen. Auch Mäthu muss mitmachen. Mit den neuen Teilnehmern nimmt die Tanzshow aber qualitativ ziemlich ab. :laugh:



Kaum ist die Show fertig, steht Surprise wieder neben uns und möchte seine Führung fortsetzen. Beziehungsweise wieder von vorne anfangen, denn nun sind noch zwei modisch gekleidete schwarze Mädels sowie ein Ehepaar, alle aus Südafrika, mit dabei. Damit es für uns nicht zu mühsam wird, kürzt Surprise den ersten Teil etwas ab. :whistle: Interessant ist, wie die Schwarzen auf die Ausführungen von Surprise zu den Lebensgewohnheiten der Swazi reagieren. Sie staunen, wie einfach und primitiv die Leute leb(t)en. Obwohl heute nur noch ca. 10% der Swazis in Beehives wohnen, sah dies ein paar Jahrzehnte zuvor in Südafrika wohl auch nicht anders aus. Im „Schlafzimmer“-Beehive bestaunen wir das Bett, welches nur aus einem Holzgestell als „Kissen“ sowie einer Bastmatte besteht. Darauf schliefen früher die Frauen, den Kopf gepolstert mit ihrem dicken Haar-Bürzi. Das eine Mädel will das Bett gleich testen und legt sich mit ihren weissen (!!) Hosen auf die dreckige Matte. :pinch:


Schlechtes Foto von einem schlechten Bett :blink:

Nach der Führung wollen wir im modernen Shoppingcenter von Lobamba noch unsere Vorräte aufstocken. Wieder ist der Himmel bedrohlich schwarz. Während dem Einkauf im Pick’n’Pay hören wir den Regen aufs Dach trommeln. Als wir unsere sieben Sachen beieinander haben, wird es plötzlich stockdunkel: Stromausfall! :woohoo: Wir erwarten Schreie, Panik, Plünderungen und halten Handtasche/Rucksack gut fest. Doch nichts dergleichen geschieht. Alle bleiben ganz ruhig und als nach ein paar Minuten das Licht wieder angeht, machen alle weiter als wäre nichts geschehen.
Draussen aber hat sich der Parkplatz innert Minuten in einen See und die Strassen in reissende Bäche verwandelt. Die Erde ist so ausgetrocknet, dass sie so viel Wasser auf einmal nicht aufnehmen kann. Der Verkehr funktioniert trotzdem und wir fahren zurück ins Mlilwane Wildlife Sanctuary. Natürlich machen wir wieder Halt am Hippo-Pool. Doch trotz Abkühlung - wie könnte es anders sein - lassen sie sich nicht blicken. :evil:


"Ruhe nach dem Sturm"-Stimmung am Hippo-Pool

Wir geniessen die „Ruhe nach dem Sturm“ vor unserem Chalet und lesen, später geniessen wir das Abendessen inmitten der herumlaufenden Tiere.
Anhang:
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Mäthu meint, ich müsse hier unbedingt noch ein paar Croc-Fotos einfügen.
Bitte schön... :lol:






Dieses hier war einfach riiesig! :woohoo: Leider etwas unscharf geworden...
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Do, 26.11.15
Hamba Kahle Swaziland – Sawubona Zululand
Unterkunft: 2-bed selfcatering Chalet, Hilltop Camp, Hluhluwe-iMfolozi Game Reserve
Tageskilometer: ca. 286 km


Nach einem „Kurz-Frühstück“ (ich habe von gestern gelernt ;)) fahren wir sofort los zum Hippo-Check! Nun, da wir wissen, dass es hier tatsächlich welche gibt, machen wir uns auf die Suche nach den restlichen Tieren. Nebst den üblichen Viewpoints versuchen wir es wieder am gleichen Ort wie gestern und laufen durch den Eukalyptuswald. Und siehe da: An genau gleicher Stelle unter dem Geäst liegt immer noch das einsame Hippo. :woohoo:


Hippo-Pool ohne Hippos


Auf der Pirsch...


Es ist immer noch da...

Von Artgenossen jedoch keine Spur. Gute Fotos sind nicht möglich und so laufen wir zurück zum Auto und beschliessen, zum bisher noch nicht besichtigten Gebiet um Reillys Rock zu fahren. Rund um die ehemalige Reilly-Farm stehen viele Wasserböcke, Springböcke und Paradieskraniche. Die Tiere werden dort anscheinend gefüttert, denn sie sind nicht sehr scheu und es stehen angeknabberte Heuballen herum. In zwei Gehegen leben Roans (Pferdeantilopen) aus europäischen Zoos, die hier wieder angesiedelt werden sollen. Das eine Roan-Mädel ist gar nicht schüchtern und lässt sich durch den Zaun genüsslich am Kopf kraulen. Als ich mich vor dem Gehege ins Gras setze, legt es sich direkt hinter mir ebenfalls hin! :kiss:


Red-collarded Widowbird


Blue crane (Paradieskranich)

















Wir fahren dann noch etwas weiter durch das ehemalige Farmland und entdecken Zebras, Gnus, Wasserböcke und Blesböcke. Hier liesse es sich gut wandern - schade müssen wir heute schon weiter!





Zurück im Camp essen wir unser Frühstück im Restaurant, packen und checken dann etwas wehmütig aus. Wir haben uns im Mlilwane Sanctuary sehr wohl gefühlt und hätten locker noch einige Tage bleiben können. Auch weil die Versorgungsmöglichkeiten in Lobamba wirklich gut und nah sind. Aber heute heisst es nicht nur „Tschüss“ Mlilwane, sondern auch „Hamba Kahle“ Swaziland! :( Zuerst aber fahren wir durch spannende, abwechslungsreiche Landschaft und mitten durch die Stadt Manzini. Dort herrscht pures (Verkehrs)Chaos und wir haben einen Beinahe-Frontalcrash wegen einem unvorsichtigen Überholmanöver eines Fahrers im Gegenverkehr. :evil: Nochmal Glück gehabt. Wir sind froh, endlich aus der Stadt raus zu sein. Nun geht es runter in die Ebene und die Temperatur steigt merklich. In einem Shop am Strassenrand wollen wir uns was zu Essen holen, aber es gibt nur Junk. :sick: Wir belassen es bei ein paar Wasserflaschen und Fruchtsaft. Die Gegend sieht ärmlich aus, hier wohnen wohl die 10% Swazis, die noch in Beehives hausen. :dry: Am Strassenrand liegen viele tote Kühe und modern vor sich hin, arme Opfer des Verkehrs. :sick: Beim Aussteigen an der Grenze erschlägt uns die Hitze fast, es sind mittlerweile 36°C. Schnell rein in die „Kühltruhe“ vom Zollbüro. :S Der Grenzübertritt erfolgt relativ schnell, wenn auch afrikanisch-umständlich. Die Dame an der Schranke zu Südafrika meint denn auch: „Sorry, I’m so silly today!“ :whistle:
Dann folgt eine längere Fahrt durch relativ eintönige Landschaft. Unser Plan ist, in Hluhluwe einzukaufen, denn die nächsten 4 Tage sind wir Selbstversorger (auch wenn es im Hilltop Camp noch ein Restaurant gibt). Leider reicht unsere Tankfüllung knapp nicht bis nach Hluhluwe und wir müssen irgendwo in der Pampa tanken. Ich mache mich im Shop auf die Suche nach Sparkling Mineral Water, denn das gabs weder im Mlilwane Camp, noch im Junk-Shop. Ich werde fündig und beobachte draussen, wie sich Mäthu mit der Kreditkarte rumärgert. Scheinbar funktioniert die Karte hier nicht. :pinch: Zum Glück gibt’s im Shop einen ATM, denn Bargeld haben wir nicht mehr viel. Aber Fehlanzeige, auch der ATM spuckt keine Moneten aus. :evil: Zum Glück reicht das Bargeld doch noch knapp!
In Hluhluwe City scheint alles auf den Beinen zu sein, das pure Chaos. Ständig laufen Leute über die Strasse und Autos parkten kreuz und quer vor den Läden und halten auf der Strasse. Oh Gott, müssen wir hier einkaufen?! :blink: Aber wo? Ich fahre einmal durch den Ort und wir finden am Schluss einen Shoprite, wo etwas mehr Übersicht herrscht. Gleich nebenan ist auch ein ATM. Wir beschliessen, dass ich im Auto warte und Mäthu den Geldbezug und Einkauf erledigt. Mit einem mulmigen Gefühl schaue ich zu, wie Mäthu ewig vor dem Kasten ansteht, beobachtet von einer Dame, die auf dem Geländer vor dem ATM sitzt. :angry: Dann geht er in den Laden und kommt nach einer gefühlten Ewigkeit unbeschadet wieder raus. Nun aber nichts wie weg hier, das Hluhluwe-iMfolozi Game Reserve wartet!! :cheer:
Schon 200m hinter dem Gate sehen wir links 2 Breitmaulnashörner und rechts EIN HIPPO, grasend im Busch!!! :woohoo: So einfach geht das! Etwas später sehen wir 2 riesige, alte Büffel am Strassenrand, die uns missmutig anschauen. Hier würden wir nicht mehr freiwillig aus dem Auto steigen.


Unsere ersten Nasi's auf dieser Reise


Unser erstes Land-Hippo auf dieser Reise :lol:




Grumpy old Buffalos :evil:



Auf der weitern Fahrt zum Hilltop Camp, unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte, sehen wir viele weitere Büffel, in Herden und einzeln, sowie eine stattliche Anzahl Nashörner, jeweils allein oder zu zweit. Büffel und Nashörner werden wir noch einige zu sehen bekommen in den nächsten Tagen. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal wegen einer „Nashorn-Overdose“ auf ein Foto verzichten würde. :whistle: Leider übernehmen die Wolken zunehmend überhand und die Beleuchtung für die Fotos ist alles andere als ideal.

Nach der längeren Fahrstrecke heute freuen wir uns sehr über den Anblick des Hilltop Camps. Welch eine tolle Lage dort oben auf dem Hügel! Die Aussicht muss fantastisch sein!


Unser Auto wird sogleich in Beschlag genommen (natürlich haben wir abgeschlossen) :P

An der Reception freut man sich fast genauso sehr über unsere Ankunft. :angry: Wir erhalten den Schlüssel zu Chalet No. 1 und stellen fest, dass die Aussicht von dort gleich Null ist. Das Häuschen ist total zugebuscht. So hatten wir uns das nicht vorgestellt. :S Also laufen wir eine Runde um das ganze Camp, um zu sehen, ob es irgendwo Chalets mit Aussicht gibt. Die vorderste Reihe auf der Restaurant-Seite scheint eine etwas bessere Lage zu haben. Also gehen wir erneut zur Reception (die Miene verfinstert sich bei unserem Anblick :pinch:) und fragen, ob nicht ein Chalet mit Aussicht frei ist. Der Herr blättert durch sein Buchungssystem und gibt uns dann den Schlüssel zu No. 39. Schnell laden wir unser Gepäck wieder ein und fahren nach hinten zu unserem „Chalet with a view“. Türe auf und raus auf die Terrasse: Hurraa – wir haben 3m Sicht auf die Bäume!!! :evil: Nun denn… wollen wir es mal gut sein lassen. Ansonsten ist das Chalet nämlich tiptop und sehr geräumig. Ich setze mich auf die Toilette und… „SCH***E – kein Toilettenpapier!“ :evil: :evil:. Mäthu bringt mir ein Taschentuch und weil er schon mit Kochen beschäftigt ist, renne ich nochmals zur Reception und bitte um Toilettenpapier (der Herr hat bestimmt schon nachgeschaut, wann wir wieder abreisen B) ). Kurze Zeit später steht das Putz-Mobil mit einem ganzen Pack Toilettenpapier vor unserer Türe und wir können endlich unser Abendessen (Gemüsepfanne mit Reis und Bratwurst) geniessen. Im Bett gucken wir uns noch die heutigen Fotos an und schlafen dann schnell ein…


Im Shop vom Hilltop Camp finden wir unseren neuen Reisebegleiter: Carlos! :kiss:
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Fr, 27.11.15
Zugeparkt und ausgeraubt!! :evil: :whistle:
Unterkunft: 2-bed Selfcatering Chalet, Hilltop Camp, Hluhluwe Game Reserve
Tageskilometer: ??


Die Nacht war absolut ruhig, draussen war kein Ton zu hören. Längst sind wir im Safarimodus und erwachen von selber zwischen 5 und 6 Uhr. Wir können es kaum erwarten, endlich auf Pirsch zu gehen und fahren schon vor dem Frühstück los. Das Wetter ist leider alles andere als schön. Wir fahren durch dichten Busch Richtung Maphumulo-Picknickplatz und sehen unterwegs Giraffen, Zebras, Impalas, Büffel, Rhinos mit Babys sowie verschiedene Vögel. Bei einem Hyde, der durch einen langen „Schutztunnel“ zu erreichen ist, vertreten wir uns etwas die Beine. Sehen tun wir aber nichts.
Auch beim Picknickplatz herrscht tote Hose, wir sind die einzigen und finden ausser ein paar Vögeln nur einen Ranger, der mich – auf der Suche nach einer Toilette - zu Tode erschreckt. :S Der arme Kerl wurde wohl zum Saubermachen dort „ausgesetzt“, denn er hatte kein Auto dabei.






























Für Nachwuchs ist gesorgt... :kiss:






Zurück im Camp entdecken wir auf dem Parkplatz einen Crowned Hornbill, der wildgeworden auf die Windschutzscheibe eines Autos einhackt. Scheinbar hält er sein Spiegelbild für einen Rivalen.





Danach geniessen wir die (wolkig-graue) Aussicht beim Frühstück vom Restaurant aus. Die Zeit bis zum Nachmittags-Game-Drive verbringen wir im Chalet mit lesen und relaxen.
Am Nachmittag fahren wir nochmal los, diesmal Richtung Thiyeni. Allzu viele Tiere sehen wir nicht, und das Licht ist auch weiterhin sehr schlecht. Auf der Rückfahrt blockiert ein riesiger Elefantenbulle die dort steile (Haupt)strasse. :woohoo: Hinter ihm stauen sich die Autos bereits und vor uns hält ein Lieferwagen mit Reisig-Handbesen auf der Ladefläche. Der Elefant lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, frisst seelenruhig weiter das Grünzeug am Strassenrand und läuft dabei langsam hoch in unsere Richtung. Langsam denke ich ans Rückwärtsfahren, doch hinter uns steht nun ein Kühllastwagen mit Glacé und versperrt den Weg. Die beiden Fahrer denken auch gar nicht daran, ihr Fahrzeug zu bewegen. Einer steigt sogar aus, spaziert herum und telefoniert. :pinch: Mir wird langsam unwohl und nun fängt Mäthu auch noch an rumzumäkeln. Ich solle doch weiter rechts fahren, er könne sonst gar keine Fotos machen. Ja ja, sicher, genau vor den Elefanten!! :evil: Da dieser immer näher kommt, entschliesst sich der Eismann hinter uns doch noch zum Rückwärtsfahren. Nach sicher 20 Minuten rückt der Bulle etwas zur Seite und die ersten Mutigen fahren an ihm vorbei. Da der Bulle dabei ruhig bleibt, fahren wir auch los und müssen dabei den Besen-Wagen überholen, der immer noch still steht und sich nicht vorbeitraut. :S











Zurück im Camp sitzen wir ins Restaurant und bestellen ein early Dinner. Draussen fängt es an zu regnen und wir können mit dem Feldstecher am anderen Hügel 4 Rhinos beobachten, die sich Bauch an Rücken aneinander kuscheln und dem Regen trotzen. :kiss: Unser Kellner ist sehr gesprächig und bemüht, trotzdem ist das Essen nur knapp essbar. Mein Veggie-Wrap ist trotz nochmaligem Aufwärmen immer noch nur knapp lauwarm und Mäthus Fleisch ist zäh und ungeniessbar (er meint dazu „schon mal gebraten“). :sick: Naja, zumindest haben wir keine Magenverstimmung bekommen…
Der Kellner erklärt uns danach noch das Wandmosaik mit Zulu-Symbolen, das die neue Küche, die gerade im Umbau ist, grossflächig ziert. Wir vergleichen dabei unsere verschiedenen Kulturen und das Brautgeld und am Schluss fragt er uns, wie wir es denn machen bei einer Scheidung, wenn wir doch keine Kühe zurückgeben können? :silly: Für ihn ist es schwer verständlich, dass bei uns das in die Hochzeit investierte Geld einfach verloren wäre…
Zurück im Chalet erwartet uns eine böse Überraschung: Ich entdecke Zuckerspuren am Boden, blicke durch das Wohnzimmer und erfasse das ganze Chaos! Die Affen waren da und haben uns ausgeraubt!!! :evil: :evil: :evil: Gezielt haben sie den Schrank mit der Kaffeebar geöffnet und sämtliche Zuckerbeutelchen aufgerissen und auf und neben dem Sofa verteilt. Die Bananen sind ganz verschwunden, die Chips sind zerdrückt und liegen in der offenen Packung, die Pasta haben die Affen auf der Terrasse verteilt und unser „Notbrot“, die Weizenscheiben sowie weiteres Gebäck sind auch angeknabbert. Unter dem Tisch liegt eine gelbliche Pfütze. :sick: Gütiger Himmel!!! Unser Vorrat fürs Mpila Camp!!! :woohoo: Wie kann UNS das denn passieren?? :angry: :blush: Wir wissen doch, wie clever und räuberisch veranlagt die Viecher sind. Scheinbar haben sie es irgendwie geschafft, den Hebel der Terrassentür zu bewegen und die Türe aufzuschieben. Wir sind froh, waren es keine Paviane, die hätten wohl zusätzlich noch alles vollgesch***. Und der Kühlschrank blieb zum Glück auch unangetastet. Wir starten eine Putzaktion und setzen uns dann – etwas angeekelt – auf die tierisch benutzte Polstergruppe, um noch einen Film zu schauen. Morgen müssen wir mal das Esswaren-Sortiment im Curio-Shop prüfen… :S
Next: 2024 / 3 Wochen: USA - Der Südwesten

Destinations:
2023 / 3 Wochen: Durban, St. Lucia, Sodwana Bay, Kosi Bay, Pongola GR, eSwatini, Kruger NP
2022 / 4 Wochen: VicFalls, Chobe, Zambesi-Region, Savuti, Moremi, Maun, Nxai Pan, Boteti, Khama Rhino, Tuli Block, Waterberg, JoBurg

Reiseberichte:
Auf vielseitigen Wunsch - Costa Rica 2019: namibia-forum.ch/for...html?start=30#551052
Kruger, Mapungubwe, Tuli Block 2017/18: namibia-forum.ch/for...botswana-2017-8.html
Gardenroute & KTP 2016: namibia-forum.ch/for...n-route-und-ktp.html
KwaZulu-Natal, Swaziland, Lesotho 2015: www.namibia-forum.ch...ho-afrika-zum-3.html
Kapstadt, Western Cape und Namibia 2014: www.namibia-forum.ch...t-dem-crueueser.html
Honeymoon Südafrika 2013 (Kurzbericht): www.namibia-forum.ch...mit-afrikavirus.html
Letzte Änderung: 15 Jan 2016 21:08 von Carinha.
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