THEMA: KwaZulu-Natal, Swaziland, Lesotho - Afrika zum 3.
01 Jan 2016 17:14 #412988
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KwaZulu-Natal, Swaziland, Lesotho
- Afrika zum Dritten


oder "We have a drought"

Unsere Route (im Uhrzeigersinn)



Wir waren vom 19. November bis 13. Dezember 2015 unterwegs. Unsere Stationen:

Flug ZHR-JNB mit SWISS, Ankunft morgens, Übernahme Fahrzeug
2 Ü Caracal Lodge, Houtboshoek
2 Ü Phophonyane Falls, Piggs Peak/Swaziland
2 Ü Mlilwane Wildlife Sanctuary, Swaziland
2 Ü Hluhluwe Game Reserve, Hilltop Camp
2 Ü iMfolozi Game Reserve, Mpila Camp
4 Ü Lodge Afrique, St. Lucia
1 Ü Villa Jaime, Ballito / Durban
2 Ü Antbear Lodge, Region Giants Castle
2 Ü Royal Natal NP, Thendele Upper Camp
2 1 Ü Maliba Lodge, Lesotho
1 2 Ü Lionsrock Lodge, Bethlehem
1 Ü Ibis Nest, Heidelberg
Rückflug JNB-ZHR abends mit SWISS
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Reiseberichte:
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01 Jan 2016 17:37 #412992
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Do/Fr, 19.+20. November 2015
Abflug und Ankunft
Unterkunft: Selfcatering Cottage "Figtree Lodge", Caracal Lodge, Houtboshoek
Tageskilometer: ca. 314 km


Die Reise könnte für mich nicht stressiger anfangen! Nicht nur, dass ich schon halb krank bin vor lauter Flugangst, nein, es gelingt mir auch noch, mich kurz vor Arbeitsende im Büro auszuschliessen. :woohoo: Notfallmässig muss ein Schlüsseldienst her, denn alle meine Dokumente, Schlüssel und Mobiltelefon sind im Büro eingeschlossen. Meine Nerven!!! :evil: Zum Glück habe ich nette Nachbarn im Bürogebäude, die mir ihr Telefon und Notfalltropfen zur Verfügung stellen.
Um 18 Uhr werden wir von einem Arbeitskollegen von Mäthu abgeholt, er war auch schon in Afrika und freut sich, uns mit der Taxifahrt einen grossen Gefallen zu tun. (Danke an dieser Stelle an Pädi!) Die Fahrt verläuft ohne Stau und pünktlich sind wir am Flughafen Zürich, wo wir uns von Pädi verabschieden. Bis zum Gate können wir quasi durchmarschieren und schon bald sitzen wir im SWISS-Flieger nach Johannesburg. Ich bin so erledigt, dass ich bereits während des Starts im Halbschlaf vor mich hindöse. Als das Nachtessen serviert wird, werde ich wieder geweckt und von da an kann ich mich an nicht viel erinnern, worauf ich schliesse, dass die Beruhigungspille endlich gewirkt hat. :whistle:
Schnell haben wir den Schalter des Autovermieters Bidvest gefunden. Der Bürokram dauert dann etwas länger, wir haben wohl den Lehrling erwischt. Gebucht haben wir bei Sunnycars einen 2WD „Nissan Qashqai oder ähnlich“, dieser entpuppte sich zu unserer Enttäuschung als Jeep Riesenklotz (wir sind keine Amischlitten-Fans). Trotz Navi finden wir die Auffahrt zur Autobahn wieder nicht im ersten Anlauf. Das müssen wir noch üben. :lol: Das Wetter ist schön und warm (31°C) und wir sind einfach nur glücklich, wieder in Afrika zu sein. Im riesigen Shoppingcenter in Emahlaleni machen wir einen Einkaufsstop und versorgen uns im Pick’n’Pay mit Fressalien für die nächsten zwei Tage. Auch finden wir eine Kühltasche mit passenden Kühlelementen, die uns auf der ganzen Reise gute Dienste leistet (und die am Schluss auch noch Platz im Koffer für den Heimflug findet). Bei Wimpy stärken wir uns mit Burger und Fries, danach geht es weiter Richtung Osten. Problemlos finden wir die Abzweigung zur Caracal Lodge. Die Zufahrt ist etwas abenteuerlich, es geht über eine selbstgebastelte Brücke aus Holz und Gummimatten, und ich als Fahrerin muss gut zielen.





Endlich sind wir da! Die Lodge ist auch eine Farm und das Haupthaus mitsamt Umgebung sieht sehr gepflegt aus. Ich habe Kopfschmerzen und möchte mich nach der langen Reise so schnell wie möglich hinlegen. Wir werden aber gleich von Gerry der zahmen Giraffe und Joseph in Empfang genommen, was mein Projekt „schnell hinlegen“ ordentlich verzögert.


Gerry & Joseph

Da der Besitzer der Lodge nicht anwesend war, konnten wir bis zum Schluss nicht herausfinden, wie es dazu kam, dass Gerry so zahm ist. Er lebt jedoch wie alle anderen Tiere auf der Farm frei auf dem riesigen Gelände und erfreut die Gäste mit seinen Besuchen. Die „normalen“ Haustiere (Hunde, Pferde, Schafe, Puten, Hühner,..) sind im umzäunten Areal rund um das Haupthaus untergebracht. Tagsüber ist dieses offen, nachts wird geschlossen, deshalb muss Gerry dort jetzt raus. Wir müssen warten, bis Joseph ihn auf das Farmgelände hinausgelotst hat.


Gerry unterwegs in sein Nachtquartier

Danach werden wir von Joseph und Maria :laugh: zu unserem selfcatering Cottage „Figtree Lodge“ gebracht. Das Häuschen liegt abseits der Farm, inmitten der Natur. Mein erster Eindruck war: Woooooow…. Mein zweiter: Oh oh, seit der letzten Reinigung waren wohl länger keine Gäste mehr da. :sick: Auf dem Bett liegen einige verdächtige Krümel und Käferchen, wohl vom Reetdach gefallen. Auch das Bad sieht etwas angestaubt aus. Wir hoffen einfach, dass es hier täglichen Zimmerservice gibt. Wir kochen uns Pasta zum Abendessen und geniessen die Geräusche, den Sternenhimmel und die Stimmung. Afrika hat uns wieder!

Mit einem etwas klammen Gefühl steigen wir später in das nicht ganz porentief reine Bett und harren der Dinge, die da kommen. Bereits jetzt hören wir verdächtiges Brummen. Kaum haben wir das Licht gelöscht, geht es los: Riesige, hirschkäferartige Viecher mit Flügeln fliegen durch die ganze Hütte und landen mehrmals zielsicher in unseren Gesichtern und Haaren. Vom Peaceful Sleep-Spray lassen sie sich gar nicht beeindrucken. Zur Not hole ich meinen Schal und decke unsere Köpfe damit zu. Langfristig haben wir aber keine Ruhe, denn unter dem Schal wird es dermassen heiss, dass an Schlaf nicht zu denken ist. Ich bin so müde, dass ich mich dem Schicksal ergebe und die Käfer Käfer sein lasse. Mäthu jedoch dreht fast durch – er könne hier nicht schlafen und lege sich jetzt draussen in die Hängematte. Ich weise ihn darauf hin, dass dort sicher auch Insekten herumfliegen. Also bewaffnet er sich mit dem Doom-Spray und seinen Flipflops als Mordwaffe und dann wird den Käfern der Krieg erklärt. Einige Zeit ist nun Ruhe, aber nicht für lange. Denn nun fegt ein heftiges Gewitter über uns (ohne Regen, nur mit viel Sturm, Blitz und Donner). Am Morgen liegen im ganzen Cottage tote Käfer herum, umzingelt von jeweils hunderten Ameisen, die die armen Käfer zum Teil bereits halb aufgefressen hatten. Oh bitte, lass heute die Putzkolonne vorbeikommen!!!


Der Morgen danach...
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01 Jan 2016 20:55 #413009
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Sa, 21.11.15
Tag auf der Caracal Lodge
Unterkunft: Selfcatering Cottage "Figtree Lodge" Caracal Lodge
Tageskilometer: 0


Heute verbringen wir einen entspannten Tag auf der Lodge. Am Morgen holt uns Joseph mit einem selbst ausgebauten Fahrzeug (eingeschraubte Stühle auf der Ladebrücke) ab, um zu den farmeigenen Höhlen zu fahren. Das letzte Stück müssen wir zu Fuss gehen. Wir haben uns auf einen etwas steilen Weg eingestellt, aber was wir antreffen gleicht eher einem Seilpark :woohoo: Die Höhle liegt in einem Tal und wir müssen Leitern hinabsteigen und mithilfe von Seilen den Hang hinunter klettern. Uff :S
In der Höhle ist es angenehm kühl, aber viel zu sehen gibt es nicht. Es sei das Schlafzimmer der Paviane. Auf der anderen Seite klettern wir den ebenso steilen Hang wieder hoch – diesmal ohne Seile. Morgensport lässt grüssen! :pinch: Oben angekommen, hängen wir uns an unsere Wasserflaschen und müssen erst mal verschnaufen. Joseph scheint es nichts auszumachen, er hat nicht mal Durst. Mit dem Auto fahren wir wieder zurück. Aus irgendeinem Grund ist es heute nicht möglich, den Berg hochzufahren um die Aussicht zu geniessen. Zum Hochlaufen ist es uns definitiv zu warm. Deshalb beschliessen wir, noch bis zum Wasserfall auf der Farm zu wandern. Dort treffen wir auf eine Ansammlung von mehreren Offroadern und eine grosse Picknickrunde von Südafrikanern. Ein schöner Ort zum Picknicken, es ist kühl und schattig und die Zikaden (?) veranstalten ein Konzert. Für uns ist es mit so vielen Leuten aber nicht gemütlich und wir machen uns wieder auf den Rückweg.


Joseph & ich


Der Wasserfall

Am Nachmittag lesen und baden wir am Pool beim Haupthaus. Dann taucht plötzlich Gerry wieder auf. Diese Giraffe ist eine echte „Gwundernase“ und läuft uns nach wie ein Hund. Wir treffen auf ein Pärchen aus Südafrika, die auf der Lodge zu Gast sind. Der Herr klettert auf eine Astgabel, um Gerry besser kraulen zu können. Plötzlich nimmt dieser den Kopf runter und haut ihn in den Bauch des Mannes. Dieser fliegt in den Baumstamm und fast vom Baum runter. :woohoo: Das war sicher nicht böse gemeint, Gerry ist sich seiner körperlichen Überlegenheit wohl nicht ganz bewusst. :S


Farmtiere


Das Haupthaus mit Pool







Danach laufen wir zurück zu unserem Cottage via dem Dam, wo wir einen African Fish Eagle sichten (Foto leider missglückt).




:laugh:


Abkühlung dank Loch im Schlauch :laugh:

Heute haben wir vor, auf unserem Grill zu braaien. Doch Gerry kreuzt unsere Pläne. Vor Sonnenuntergang kommt er nochmals bei uns vorbei und steigt über den Zaun in unseren „Garten“. Wieder läuft er uns auf Schritt und Tritt nach und balanciert dabei zwischen den tiefhängenden Ästen, dem Grill und den aufgestellten Laternen hindurch. Da das Essen schon auf dem Grill liegt, muss eine Person Gerry ablenken, während die andere die Boerewoers und Peperonis wendet! Wir amüsieren uns köstlich mit Gerry und machen viele Fotos. Endlich beschliesst er abzuhauen und stolpert dabei fast über den Zaun. Nun können wir endlich unser Dinner bei Lagerfeuerstimmung geniessen! Ein einmaliger Abend! :laugh:

Achtung es wird giraffenlastig!! :silly:

Gerry im Anmarsch


Jemand zuhause?




Grill-Check


Anlauf nehmen...


..ups :S

Anhang:
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02 Jan 2016 20:34 #413157
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So, 22.11.15
Durch Sappiland nach Swaziland
Unterkunft: Luxury Tented Camp, Phophonyane Falls Eco Lodge, Piggs Peak (Swaziland)
Tageskilometer: ca. 180 km


Nachdem unser Cottage nun wieder blitzsauber und käferfrei ist, verläuft die Nacht entsprechend ruhig und erholsam. Voller Tatendrang machen wir uns auf zu einem „Pre-Breakfast-Walk“ zum Wasserfall. Auf dem Hinweg sehen wir Nyalas, Impalas und Zebras.



Diesmal ist‘s am Wasserfall menschenleer, vom gestrigen Picknick ist nichts mehr zu sehen. Auf dem Rückweg durch die baumlose „Savanne“ entdecken wir einige hundert Meter entfernt Gerry. Auch er hat uns erblickt und läuft in unsere Richtung los. :woohoo: Nach dem gestrigen Erlebnis habe ich nun so gar keine Lust auf Giraffenbesuch ohne einen einzigen schützenden Baum in der Nähe. :pinch: Leichte Panik ergreift mich und nach einem Blick auf unser Cottage, welches nicht mehr allzu weit weg ist, lasse ich Mäthu stehen und sprinte los. Ja ja, die Urinstinkte… :whistle: :laugh:
Als ich mich umdrehe, sehe ich, dass Gerry einen leckeren Frühstücksbaum entdeckt hat, der noch interessanter ist als wir. Also können wir nun unser spartanisches Frühstück – bestehend aus trockenen Weizenscheiben, Butter, Salz und O-Saft – auch verspeisen.


Unsere Unterkunft: Figtree Lodge

Danach müssen wir leider schon zusammenpacken, denn wir wissen nicht, was heute auf der Fahrt bezüglich Strassen auf uns zukommt. Wir fahren rüber zur Farm, wo wir noch kurz den Ausflug von gestern bezahlen müssen, steigen aus, aber weit und breit ist niemand zu sehen. Ich greife ins offene Autofenster, um etwas herauszunehmen, da schrillt die Alarmanlage los. :woohoo: Und wie stellt man die wieder aus?? Aber immerhin scheinen uns Maria und Joseph gehört zu haben, denn sie kommen mit dem Auto angebraust. Wir zahlen und verabschieden uns von den Beiden und schauen uns danach noch etwas in der originell eingerichteten „Rooikat se Gat“-Bar der Farm um.


Gerrys wilde Frauen, im Hintergrund die Bar "Rooikat se Gat"

Dann wird es Zeit für Mäthus diesjährigen Ersteinsatz als Fahrer und die holprige Piste bis zur Teerstrasse eignet sich hervorragend für eine Übungseinheit :P (die Umstellung auf manuell UND Linksverkehr für ihn als Automatfahrer immer etwas schwierig).


Die Brückenquerung klappt schon mal gut... :P

Auf der N4 fahren wir nach Nelspruit, dort machen wir Halt im Farmstall, denn nach dem mickrigen Frühstück brauche ich dringend einen Kaffee. Dazu finden wir auch noch leckere Muffins. An der Kasse lese ich die Überschrift in der Zeitung „Swiss women killed by Leopard“. Ich schnappe mir das Blatt und lese, dass eine Schweizerin in einem Tented Camp in der Nähe des Krüger NP von einem Leo im Schlaf getötet wurde. :woohoo: Wir unterhalten uns mit der Verkäuferin darüber, die es ganz „horrible“ findet. Wir haben ein mulmiges Gefühl, denn die nächsten 2 Nächte verbringen wir auch im Tented Camp. :unsure:
Weiter geht die Fahrt Richtung Barberton, von dort geht es in rauf in die Hügel, welche geprägt sind von Holzindustrie („Sappi-Land“). Man hat auf der Strecke einen "Geotrail" angelegt, wo sich der interessierte Autofahrer über die Gesteine und das Gebirge informieren kann. Wir nutzen die vielen Infopoints für Pausen und geniessen die Aussicht. Beim ersten Aussichtspunkt stehen 2 coole schwarze Jungs mit ihrem getunten Auto, aus den Boxen dröhnt in voller Lautstärke Adele’s Hit „Hello“ – bei uns läuft dasselbe; scheinbar hören wir die gleiche Frequenz. Der eine ruft - dem Songtext entsprechend - von der anderen Seite des Parkplatzes her: „Hello from the other side“! Alle lachen. :lol:




"Sappi-Land"

Nach etlichen Kurven geht es plötzlich runter und kurz darauf ist die Grenze da. Die Ausreise aus Südafrika geht schnell: Stempel eingeholt, nix zu verzollen. Weiter zu den Swazis. Das Zollbüro gleicht einer Bartheke. Ein Mitarbeiter ist für den Personenstempel zuständig, eine Mitarbeiterin für die Fahrzeuge. Die Dame lässt prompt das ganze schwere Buch auf den Boden fallen, wobei es fast auseinander fällt. :whistle: Wir erhalten eine Quittung, die uns der Zuständige für den Schlagbaum 2 Meter vom Tresen weg gleich wieder abnimmt. Wir sitzen ins Auto und die Schranke öffnet sich! :)
Über eine Holperpiste fahren wir durch den Grenzort Bulembu, bekannt für die einst längste Materialseilbahn der Welt, welche Asbest nach Barberton transportierte.


Bulembu

Plötzlich sehen wir ein Schild „End of tarred road“ – Ok. Moment :huh: – da war doch bisher auch kein Teer?! :dry: Was kommt denn jetzt? An der nächsten Kreuzung haben wir die Wahl zwischen der Zufahrt zu einer Sägerei und einer Strasse, die steil und „bumpy“ runter zu einem Schlagbaum führt. Wir fragen den Mann an der Schranke, ob das die Strasse nach Piggs Peak ist. „Yeess“, sagt er und grinst. Er notiert unsere Angaben und lässt uns durch. Dann folgt eine knapp 20 km lange Rüttelfahrt durch hügelige Kiefern- und Eukalyptusplantagen, vorbei an grasenden oder auf der Strasse stehenden Kühen. :S Unser Jeep macht fast schlapp. Rauf kommen wir im ersten Gang nur mit Mühe. :pinch: Irgendwo steht mitten auf der Strasse ein verlassenes Auto ohne Hinterreifen. Zum Glück ist die Strasse einigermassen breit und wir kommen vorbei.





Dann endlich erreichen wir Piggs Peak. Wir tanken und plaudern kurz mit dem Angestellten. Er fragt uns nach den Anschlägen in Paris; ob man denn schon wisse, wer es gewesen sei. Er erklärt uns auch den Weg zur Phophonyane Lodge. Auf bester Teerstrasse fahren wir also ein kurzes Stück nordwärts und sehen bald ein passendes braunes Info-Schild „Phophonyane Falls 1 km“. Nach ebendiesem Kilometer steht dasselbe Schild mit einem Pfeil nach Links. Wir biegen links ab und stehen bald vor einem „Betreten für Unbefugte“-Schild. :ohmy: Nun ja, als Hotelgäste sind wir sicher befugt. Wir landen jedoch im Nirgendwo einer Baumplantage, keine Lodge weit und breit. Also rufen wir dort an, was uns aber nicht gross weiter hilft. Die Dame erklärt, wir sollen zurück auf die Hauptstrasse und beim zweiten braunen Schild abbiegen. Das hatten wir ja. :pinch: Wir fahren also zurück und dann nochmal weiter Richtung Norden. Plötzlich taucht ein WEISSES Schild auf mit der richtigen Beschriftung. :pinch: Wir biegen ab und finden endlich unsere Unterkunft. Auch hier ist die Erde staubtrocken, aber inbrünstig hoffen wir, dass es die nächsten Tage nicht regnen wird, denn bei Nässe werden wir die steile Anfahrt mit unserem Auto nicht wieder hochkommen. :whistle:
Wir erhalten ein tolles Zelt in den Bäumen und sind ganz für uns allein, Nachbarn haben wir nicht. Nur die Meerkatzen besuchen uns auf der Terrasse. Wir erkunden noch kurz den Wasserfall (führt natürlich kaum Wasser) und vertreten uns auf dem kurzen Trail No. 1 etwas die Beine.




Phophonyane Falls



Nach einer Dusche gehen wir durch die schöne (bewässerte) Parkanlage zum Restaurant. Es gibt Linsencurry für mich und Swazi-Chicken für Mäthu, schmeckt alles hervorragend. Nebst uns sind heute nur 2 weitere Gäste anwesend. Ich melde mich noch kurz zuhause, damit sich niemand Sorgen macht, falls die Nachricht mit dem Leo bereits bis in die Schweiz gelangt ist. Schliesslich ist das Opfer in meinem Alter. :S Zurück im Zelt lesen wir noch etwas und lauschen den vielen unbekannten Geräuschen draussen, bevor uns der Schlaf übermannt...

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04 Jan 2016 20:30 #413426
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Mo, 23.11.15
„T2“ oder "Die Brücke am (Trocken)Fluss"
Unterkunft: Luxury Tented Camp, Phophonyane Falls Eco Lodge
Tageskilometer: 0


Die Nacht war kühl, aber das Bett zum Glück warm. Wir haben super geschlafen und sind hungrig. Das Frühstück im Restaurant ist sehr lecker und da wir die einzigen anwesenden Gäste sind, ist es ruhig und die Angestellten sind völlig unterbeschäftigt. :whistle: Am meisten wundern wir uns über einen Mann, der vor dem offenen Restaurant herumsteht und scheinbar nichts tut. Als plötzlich eine Affenbande das Buffet stürmt und mit Brotstücken davonrennt, verfolgt von ebendiesem Mann, merken wir, dass er eigentlich der „Affenwächter“ wäre! :laugh:




Nochmal unser Zelt bei Tageslicht. Rechts zu sehen ist das Badezimmer, welches bei den anderen Zelten (nicht Luxury) etwas weiter weg liegt und via Treppe erreichbar ist.

Nach einer kurzen Verdauungspause mit Lesen auf der Terrasse, machen wir uns auf den Weg, den T2 (Trail No. 2) zu bezwingen. Gemäss Angaben auf der handgezeichneten Wanderkarte dauert er ca. 4 Stunden und führt durch das ganze Phophonyane Nature Reserve.


Hier waren wir noch frohen Mutes...




Aussicht über das Phophonyane Nature Reserve. Ab jetzt entstehen lange keine Fotos mehr... :S

Wir laufen steil rauf und runter, auf einem steinigen Pfad in niedriger Vegetation, die nicht viel Schatten bietet. Der Schweiss läuft in Strömen. Obwohl der Name Phyton Cliffs anderes vermuten lässt, sehen wir dort nirgendwo eine Schlange. Wir sind durstig, müssen aber das Wasser gut einteilen, denn schon bald merken wir, dass wir den Weg und vor allem die Hitze unterschätzt haben. :pinch: Der Mbene River im Tal ist total ausgetrocknet und bietet keine Abkühlung. Bei einer kleinen Holzbrücke macht Mäthu einen extra Loop, weil er unbedingt noch ein Foto vom hier ansässigen Narina Trogon machen will. Ich warte derweil auf der anderen Seite der Brücke am Schatten und lausche den Vögeln. Leider führt der Loop nicht an die gleiche Stelle zurück (wie auf dem Plan ersichtlich) und wir verpassen uns. :ohmy: Mäthu ruft nach mir, aber wegen dem lauten Rauschen der Blätter kann ich nichts hören und warte weiter. Als er endlich – aus der falschen Richtung - angeschnauft kommt, erzählt er mir, dass er schon 2-3 km weiter Richtung Lodge war, bevor er merkte, dass er zu weit ist. :pinch: Unsere Wasserflaschen sind nun ganz leer und der Rückweg wird zum regelrechten Kampfmarsch. :sick: Zudem gibt es nun mehrere Varianten und auf der Wanderkarte ist nicht ersichtlich, welcher der schnellste, wenig steilste oder kürzeste Rückweg ist. Wir nehmen auf gut Glück irgendeinen Weg und landen an einer wunderschönen Stelle mit Naturpool am Phophonyane Fluss, der noch Restwasser führt.


Wasser in Sicht! :woohoo:

Dort können wir uns ein wenig abkühlen. Wir halten die kochenden Füsse ins Wasser und kühlen unsere Köpfe, indem wir die Hüte „bewässern“. Aaahhh, tut das gut… B) Leider sind die Clawless Otter, die es hier gibt, gerade nicht zuhause (ausser Vögel haben wir auch sonst keine Tiere gesehen).


Pause vor dem Endspurt


Am Fusse der Phophonyane Falls

Nun ist es auch nicht mehr weit zur Lodge und wir beissen für die letzten Meter die Zähne zusammen. Endlich angekommen, setzen wir uns sofort ins Restaurant und bestellen eine kühle Cola (für den Zucker) und Wasser (für den Durst) sowie je einen Teller Pasta. :silly: Danach chillen und lesen wir den Rest des Nachmittags auf den Liegestühlen am Pool.



Das Nachtessen ist wiederum sehr lecker: Mäthu nimmt nochmal das Swazi-Chicken und ich nur eine Suppe, da der Hunger nach dem nachmittäglichen Pastateller noch nicht gross war. Heute sind 3 neue Gäste eingetroffen und wir unterhalten uns lange sehr nett mit dem Rentner-Trio aus Frankfurt.
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07 Jan 2016 09:56 #413764
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Ich freue mich sehr, dass schon einige mitlesen!! :blush:
Es geht weiter...

Di, 24.11.15
Im Garten Eden gibt es keine Hippos
Unterkunft: Selfcatering Cottage, Mlilwane Wildlife Sanctuary, Lobamba (Swaziland)
Tageskilometer: ca. 99 km


In der Nacht wachen wir auf, weil irgendein Tier (wir tippen auf einen Affen) draussen in den Bäumen einen Riesenlärm macht. Das Gezeter wird nach einiger Zeit fast unerträglich und ich überlege mir schon, welche Wurfwaffen wir zur Verfügung haben. :evil: Wir können das Vieh aber nirgends entdecken, so bleibt der Apfel von einem Weitwurf verschont :lol: und bald danach kehrt auch wieder Ruhe ein.
Beim Frühstück kommt der Hotelmanager vorbei und fragt, ob alles zu unserer Zufriedenheit sei. Wir haben wirklich nichts zu meckern, weisen ihn aber auf die schlechte Beschilderung bei der Anfahrt aus Piggs Peak hin und er meint darauf, sie seien schon im Gespräch mit den Behörden. :whistle:
Dann amüsieren wir uns nochmal über die afrikanisch-gemächliche Arbeitsweise des Poolboys und des Affenwächters. Aber wieso auch stressen, wenn es nicht viel zu tun gibt? Und eigentlich ist es doch die kapitalistische Arbeitswelt, die falsch liegt…



Nein, das ist nicht der Poolboy :laugh:


"Arschgesicht" :silly:

Nach dem Frühstück packen wir unsere Sachen zusammen und checken aus. Geregnet hat es zu unserem Glück nicht (obwohl Regen natürlich sehnlichst erwartet wird) und so kommen wir im ersten Gang problemlos den holprigen Hang wieder hoch. Wir fahren zurück nach Piggs Peak und Richtung Süden, passieren eine spannende Hügellandschaft mit tadellosen Strassen. Teilweise erinnert es uns an die Schweiz. Was uns auffällt, überall sind Schulklassen, die den Strassenrand von Abfall befreien. Wir denken an einen staatlich verordneten Putztag, denn die Kinder sind wirklich überall, in jeder Ortschaft, unterwegs. Wir finden das toll, winken und heben unsere Daumen hoch! Wie fortschrittlich das hier wirklich ist, werden wir später in Zululand noch sehen… :whistle:
Vorbei an der Hauptstadt Mbabane treffen wir in Lobamba ein, wo wir nach der Abzweigung zum Mlilwane Wildlife Sanctuary in einem Tankstellenshop noch das Nötigste besorgen. Neben der Tankstelle stehen 2 gemauerte Hüttchen, wohl Verkaufsstände, in einem liegt eine dicke Frau quer über der Türschwelle und hält ein Nickerchen. :lol: Ein Bild für die Götter – aber wir getrauen uns nicht, ein Foto zu machen. Kurz darauf sind wir schon am Gate. Während der kurzen Fahrt zum Camp sehen wir bereits verschiedene Antilopen und Zebras sowie Crocs im Hippo-Pool. An der Reception möchten wir einchecken, aber uns wird mitgeteilt, dass unser Rondavel erst in einer Stunde bereit sei. Also ziehen wir uns kurz um (heute sind definitiv kurze Hosen gefragt, es ist seeehr heiss), schmieren uns mit Sonnencreme ein und machen uns auf zu einer 1-stündigen Wanderung. Da ich noch meine Brille trage und meine Kontaktlinsen irgendwo zuunterst im Koffer liegen, muss ich ohne Sonnenbrille loslaufen. Dies schmälert mein Wandervergnügen erheblich, denn die Mittagssonne blendet schmerzhaft. :pinch: Wir entdecken trotzdem einige Vögel und Crocs im und am Wasser, später im schattigen Eukalyptuswald treffen wir auf ein gar nicht scheues Nyala. Es hält sogar still für ein gemeinsames Foto. :silly:


Die Schweinefamilie des Camps


Der schöne Wanderweg

Wir haben dieses mal auch versucht, die gefiederten Freunde zu bestimmen. Bitte Bescheid geben, wenn wir falsch liegen sollten... :whistle:


White-fronted Bee-eater


Southern Red Bishop


???


Half-collared Kingfisher



Obwohl wir dem Hippo-Trail folgen, sehen wir kein einziges von den grunzenden Dicken. Dafür entdecken wir noch die Pferde des Camps, die friedlich neben Antilopen grasen.










Spezielle Unterkunft: Beehuts in Mlilwane

Zurück an der Reception gibt man uns die Schlüssel und wir können unser Rondavel beziehen. Wirklich ganz toll – etwas abseits vom mitunter ziemlich trubeligen Camp und gegen vorne eine super Aussicht über die Ebene und die Berge in der Ferne. Wir erhalten noch Besuch von einer Agame.


Hat jemand eine Idee, welche Agamen-Spezies uns besucht hat?

Später essen wir einen Happen (Pommes) im Hippo-Haunt-Restaurant, welches auf der Terrasse im oberen Teil eine tolle Sicht über einen Teich mit vielen Vögeln bietet. Leider lässt man uns dort nicht sitzen, weil die Tische schon für das Dinner reserviert sind. Aber natürlich ist um 16.30 Uhr ausser uns noch niemand zum Essen anwesend. :evil: Wir beschliessen, noch eine Abendsafari mit unserem Jeep zu unternehmen und fahren als erstes zum Hippo-Pool, wo wir wieder nur Crocs antreffen. Die Stimmung im Abendlicht ist einmalig und Mäthu sucht mit Kamera und Feldstecher jeden Winkel des Sees ab, findet jede Menge Spuren, aber kein Hippo. Etwas enttäuscht, da er doch unbedingt die Schwergewichter in Natura sehen will, fahren wir via einem grösseren Loop durch den Wald zurück Richtung Camp. Dort geht unser Jeep fast zu Bruch, denn die „Strasse“ ist wohl länger nicht benutzt worden. Überall hängen Äste in den Weg, liegen auf dem Boden und es ist extrem "bumpy". Doch wir kommen durch. Auch einige Tiere erblicken wir: Blesbok, Gnus, Zebras, Impalas, Nyalas, etc.








Alle Antilopen haben zur Zeit Nachwuchs: Impala


Baby Blesbok

Zurück im Camp duschen wir und spazieren dann ein wenig auf dem Gelände herum. Beim Teich erblicken wir eine Ginsterkatze, die unter die Restaurantterrasse mit den ahnungslosen, dort sitzenden Besuchern verschwindet. Für ein Foto reicht es leider nicht. Dafür bekommen wir Besuch von einer Warzenschwein-Mama mit 3 Ferkeln. Als ein Nyalabock auftaucht, gehen die kleinen Ferkel zu ihm hin und sie beschnuppern sich gegenseitig. Wie süss! :kiss: :kiss: Wir setzen uns dann auf unsere Terrasse und beobachten zwei Warzenschwein-Familien, Nyalas, Zebras, Impalas und Blesböcke direkt vor unserer Tür. Als wir Trommeln und Gesang hören, laufen wir nochmal zum Restaurant. Für eine Reisegruppe hat man eine Show von einer lokalen Tanz- und Gesangstruppe organisiert. Wir dürfen uns dazusetzen und die Show mit ansehen. Wir sind eigentlich keine Fans von solchen Cultural-Veranstaltungen und würden dafür nicht meilenweit fahren. Aber wenn es quasi vor der Haustüre stattfindet, warum nicht. Der Chief der Truppe „moderiert“ das Ganze dann so charmant und amüsant, dass wir bis ganz zum Schluss der Vorführung sitzen bleiben. Nach einem Amarula-Bettmümpfeli geht es dann für uns ins Bett.
Next destination:
VicFalls, Zambesi-Region + Botswana: 6 Wochen im Südwinter 2020

Reiseberichte:
Auf vielseitigen Wunsch - Costa Rica 2019: namibia-forum.ch/for...html?start=30#551052
Caprivi, Chobe, VicFalls 2018: wird nachgeholt
Kruger, Mapungubwe, Tuli Block 2017/18: namibia-forum.ch/for...botswana-2017-8.html
Gardenroute & KTP 2016: namibia-forum.ch/for...n-route-und-ktp.html
KwaZulu-Natal, Swaziland, Lesotho 2015: www.namibia-forum.ch...ho-afrika-zum-3.html
Kapstadt, Western Cape und Namibia 2014: www.namibia-forum.ch...t-dem-crueueser.html
Honeymoon Südafrika 2013 (Kurzbericht): www.namibia-forum.ch...mit-afrikavirus.html
Letzte Änderung: 07 Jan 2016 12:35 von Carinha.
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