THEMA: Kurzfristige Änderungen vorbehalten
30 Dez 2015 22:45 #412861
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  • udo_h am 30 Dez 2015 22:45
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Hallo,

eine Folge geht dieses Jahr noch - und hier ist sie. Ich wünsche euch ein gutes neues Jahr und schöne Reisen!


11.10.2015

Windhoek ist das Tagesziel. Das heißt wir müssen uns von der Mushara verabschieden. Nach dem Frühstück geht es nach einem Tankstopp in Namutoni (man kann dort Sprit auch mit Kreditkarte bezahlen) recht direkt Richtung Halali. Irgendwie habe ich heute Kopfweh – drum fährt mein Schatz. Das wird sich noch als gut erweisen - hinter Springbokfontein sehe ich plötzlich links aus dem Augenwinkel einen Kopf hochkommen! Meine Mädels glauben es erst nicht, dennoch wird umgedreht. Wir sind die zweiten die an der Stelle sind wo die drei Geparden unter den Bäumen liegen. Bald kommen wir keinen Meter vor oder zurück. Ist auch egal. Wir sitzen in der ersten Reihe:









Als sich die Kätzchen trollen verkrümelt sich auch ein Teil der Menge – und wir können auch weiter.



Wieder einmal sehen wir Elefanten – auch wenn wir schon zu viele gesehen haben!



Nochmal eine Gruppe Springböcke vor der Pfanne



Dann entdecken wir den jungen Singhabicht auf einem Baum.



Endlich einmal ein paar Oryxe.



In Gemsbokvlakte haben wir bisher bei jedem Besuch im Etosha NP Löwen gesehen. Doch diesmal sollte es nicht so sein. Nur ein paar Antilopen



und die Rotschopflerche.



In Okukauejo trinken wir dann einen Kaffee – dabei fallen wieder die Vögel auf. Ein Maskenbülbül



Und ein Brillenweber



Irgendwie fällt auf dass ich auf dem Urlaub so viele Vögel fotografiert habe wie noch nie. Irgendwie vielleicht vor lauter Frust über die wenigen Katzen und keine Herden … . In der Mushara hat uns Bernadette – die Managerin – schon erzählt dass die Tiere derzeit aufgrund der Hitzewelle sich untertags im Schatten der Bäume und Büsche verstecken und daher wenig zu sehen ist. Der Rest des Tages ist schnell erzählt. Wir fahren Nachmittags dann aus dem Etosha NP raus Richtung Süden. Ich hab noch immer irgendwie Kopfweh und mein Schatz fährt bis vor Okahandja. Die Radarkontrolle unterwegs stört uns nicht. In der Casa Piccolo checken wir dann ein und verspeisen zum Abendessen unsere restlichen Brötchen, Streichkäse und Käseecken. Da wir heute Kaffee getrunken haben muss das reichen. Joe´s Beerhouse wäre mir lieber gewesen – wird aber vom Rest der Reisegruppe abgelehnt. Nicht einmal eine Bratwurst ist für mich drin! Meine Laune wird noch weiter durch ein deutschsprachiges Ehepaar gesteigert das so laut gesprochen und telefoniert hat dass in der Nähe keine Unterhaltung möglich war.

Udo
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01 Jan 2016 12:09 #412959
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  • Kloppo am 01 Jan 2016 12:09
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Hallo Udo,

Auch wir sind gestern erst auf deinen Bericht gestoßen und haben viele deiner Stationen selbst schon kennen gelernt! Vielen lieben Dank für deine Berichterstattung und die schönen Fotos B) !

Wir haben dieses Jahr ja auch schon die Erfahrung mit Beitbridge gemacht, wir sind uns vorgekommen wie bei der Serie "Auf Achse" aus den 80 zigern ;) ! Wir haben uns aber einen "Schleuser" geleistet und waren wirklich froh darüber! War ei euch auch Putztag mit Parafin, da kommt noch zum allgemeinen Wirrwar irgendwann die Parafinvernebelung :sick: !

Auch uns hat es im Matobo NP super gefallen, die Landschaft und die Leute dort einfach super!

Der Hwange hat bei uns auch ähnliche Gefühle ausgelöst wie bei Euch, es könnte dort so schön sein, wenn die Sanitäreinrichtungen und die Bungalows auf Vordermann gebracht würden! Auch fanden wir das Painted Dog Conservation Center sehr sehenswert und es ist bewundernswert mit welcher Mühe und Anstrengung dieses Projekt, für die Fauna und Flora sowie die unmittelbare Bevölkerung, geführt wird!

Die Leute in Simbabwe sind wirklich sehr freundlich und es ist so schade um die "Äußeren Umstände" dort!

Nxai Pan NP mit Baines Baobabs wecken bei uns auch schöne Erinnerungen an einen früheren Urlaub, ebenso wie Etosha!

Gerne begleiten wir eure Reise weiter und wünschen Euch ein gutes neues Jahr 2016!

Liebe Grüße
Kloppo
- Wurstsalat gibt es wieder zu Hause 2013-
- die Reise zu den unaussprechbaren NPs 2014-
- Kloppo und die Klepperkischd 2015-
- How was Your Day?... A Trip to MOZ & SA 2016-
- Kloppos zu Gast beim Tanz der Vampire
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01 Jan 2016 20:09 #413005
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Hallo Kloppo,

vielen Dank für Deine Zeilen. Ich habe mir wirklich überlegt Deinen Tipp mit dem Einreisehelfer zu nutzen. Im Nachhinein habe ich mich geärgert es nicht getan zu haben. Deine Reiseberichte waren mir übrigens Quelle von vielen Tipps, hinweisen und auch Ideen. Vielen Dank dafür. Umso mehr freit es mich wenn wir dasselbe empfunden haben und natürlich auch wenn Dir mein Reisebericht gefällt!

Viele Grüße,
Udo
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02 Jan 2016 20:37 #413159
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12.10.2015

Beim Frühstück sitzen die Leute von gestern Abend am Nebentisch – Ein Gespräch ist uns unmöglich. Drei Hinweise von mir werden ignoriert – ich setzte mich an den entferntesten Tisch und beeile mich mit dem Frühstück – ich will nur noch weg. Als ich gehe schließe ich die Tür hinter mir (und neben deren Tisch) schwungvoll. Schnell die Sachen ins Auto gepackt und Abfahrt! Wir fahren einen Sprung in die Stadt und ich zeige meinem Schatz die wichtigsten Orte. Die Fotos sind da nur stellvertretend.





Doch dann zieht es uns weiter ins Auob – Tal. Hier sehen wir dass auf großen Flächen das Tal abgeholzt und zur Holzkohleproduktion genutzt wird.



Ein Schild in Gochas wo wir noch einmal vollgetankt haben.



Weiter Richtung Süden. Hier ist die Holzkohle schon verpackt.



Die ersten Webervogelnester



Und immer wieder die schöne Landschaft



Gegenverkehr ist selten – die C15 ist ausgezeichnet zu fahren und wir kommen gut voran.



Einzig die Fotostopps bremsen uns – wie zum Beispiel für rote Dünen





Telegrafenmasten



Und weiter Richtung Mata Mata.



Wir haben in Mata Mata keine Unterkunft mehr bekommen (im Februar für Oktober). Daher habe ich einige Kilometer vorher im Kalahari Farmstall Zimmer gebucht. Die Unterkunft kann ich wirklich empfehlen. Die zwei Zimmer direkt am kleinen Pool die wir bekommen haben sind riesengroß – vier Betten, Küche usw. . Da noch etwas Zeit war sind wir auf der Farm umher gegangen.





Marica betreibt das B&B, Cafe/ Restaurant, Laden usw., ihr Mann die Farm. Alles ist mit viel Sorgfalt und Liebe gemacht und dekoriert.



Wir hatten auch das Abendessen dazu gebucht – der Bobotje aus Kudu – Fleisch war ausgezeichnet.

Udo
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04 Jan 2016 20:01 #413421
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13.10.2015

Heute steht unser letzter Grenzübertritt am Programm. In Mata-Mata reisen wir aus Namibia aus und fahren in den Kgalagadi Transfontier Park. Die Formalitäten sind schnell erledigt und wir fahren an die Tankstelle in Mata Mata – es gibt eine Rationierung von Diesel, der Tankwagen ist nicht gekommen. Kein Problem für uns – wir haben erst in Gochas vollgetankt. Daher lassen wir nur vorschriftsgemäß Luft aus den Reifen. Uns fällt gleich eines angenehm auf: Es gibt keine Elefanten im Kgalagadi! Aber auch sonst gibt es nicht viel zu sehen. Die Landschaft ist sehr schön, doch auch im Auob – Tal ist wenig los. Springböcke haben gerade Junge.





Die Giraffen sind am Weg zum Wasserloch



Gnus sind auch da



Das Oryx und der Sekretär



Und ein Ground Squirrel



Ein Stück weiter verschwindet eine Schlange in einem Loch – doch ein Foto geht sich noch aus.



Die nächste Gruppe Gnus ist unterwegs.



Dann sind wir auch schon in Twee Rivieren. Dort reisen wir nach Südafrika ein, zahlen unsere Parkgebühr und checken im Restcamp ein – die Schalter sind direkt nebeneinander. Irgendetwas habe ich nicht richtig in der Erinnerung gehabt – wir haben ein Dreibettzimmer, also das was wir eigentlich vermeiden wollten. Also zurück zum Office. Die Nachrichten sind durchwachsen. Für die erste Nacht geht nichts, aber für die zweite Nacht bekommen wir einen Bungalow mit zwei Schlafzimmern. Der Tipp von Marcia war also richtig – vor Ort geht oft noch etwas! Nachmittags fahren wir noch einmal los. Es geht das Nossob – Tal hinauf. Die Oryxe sind am Weg zum Wasserloch.



Und weil der Sekretär so schön in der Sonne steht noch einmal in Großaufnahme



Unterwegs sehen wir noch den Milchuhu am Baum sitzen



Ein Weißbürzelsinghabicht sitzt im Geäst.



In Kij Kij biegen wir dann auf die Dunes Road ins Auob Tal ab. Wir hätten es sein lassen sollen – wir sehen rein gar nichts mehr. Ziemlich frustriert fahren wir zurück. Das Abendessen im Restaurant (man muss sich im Shop für eine Abendessenszeit eintragen) sorgt auch nicht gerade für eine Besserung der Laune! Die Bedienung ist ausgesprochen langsam und das Essen – naja, es macht satt.

Udo
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09 Jan 2016 12:52 #414058
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14.10.2015

Da es Abends oft noch sehr heiß ist fahren wir heute zur frühestmöglichen Zeit los zur Morgenpirsch. Beim Office holen wir unsere Park Permit wieder ab und fahren das Nossob Tal Richtung Norden. Doch es beginnt wie es gestern endet. Erst am Rückweg entsteht das erste Foto von den beiden Schakalen die sich lieb haben.



Und wieder Landschaft und Springböcke.



In Rooiputs ist es dann so weit. Ein Schatten liegt im Schatten eines Baumes beim Wasserloch. Eine kapitale Löwin erhebt sich aus dem Sand. Ich wende schnell um sie von der Sonnenseite zu bekommen.



Sie verschwindet dann Richtung des Camps Rooiputs auf die Botswana – Seite.



Wie so oft nach ein paar Minuten ist alles vorbei. Gerade einmal zwei bis drei andere Autos haben davon was mitbekommen, dann ist die Löwin wieder verschwunden. Ob die Leute in Rooiputs überhaupt etwas davon mitbekommen haben?
Wir fahren weiter – die Gnus sind auch wieder unterwegs. Ich habe das Gefühl Gnus gehen immer in Gruppen von irgendwo nach irgendwo.



Dann geht es zurück nach Twee Rivieren. Wir gehen frühstücken, ziehen aus dem Dreibettzimmer und fahren eine Runde bis wir das andere Zimmer bekommen. Also zu den Wasserlöchern in der Nähe. Die rote Kuhantilope ist unterwegs zum Wasserloch Leeuwdrill.



Dort ist aber schon was los: Eine Herde Oryxe sind beim Trinken.



Doch zwei sind sich nicht ganz grün:







Es geht aber auch friedlich.



Sonst tut sich nicht viel – wir beziehen also den Zweizimmer – Bungalow. Am Nachmittag fahren wir wieder los und versuchen das Auob – Tal. Hinter Batulama drehen wir frustriert um. Dann sehe ich etwas aus dem Augenwinkel und fahre zurück. Ein Kapfuchs liegt neben seinem Bau.



Wir nehmen dann die Dunes Road nach Kij Kij. Diese führt zwar an zwei Wasserlöchern vorbei, dort tut sich aber nichts. Doch die Landschaft ist sehr schön.







Im Nossob – Tal etwas südlich von Kij Kij entdecken wir dann neben der Straße noch eine Gruppe Erdmännchen. Die possierlichen Tierchen sind einfach herrlich! Doch wenn diese Luder endlich einmal ruhig halten würden zum Fotografieren – grrrr! Habe ich schon geschrieben dass ich unentspannt bin wenn ich keine guten Fotos kriege?







Langsam heißt es Abschied nehmen von Kgalagadi Transfontier Park und von den Tierbeobachtungen. Noch zwei Strauße beim Staubbad.



Noch ein letzter Baum mit Webervögelnestern.



Dann sind wir wieder in Twee Rivieren. Sortieren die Koffer etwas, räumen das Auto komplett aus gehen Abendessen. Zum Essen gibt es keine Anmerkung mehr – es ist wie gestern. Der Tag war was die Sichtungen betrifft ausgesprochen dünn. Nur die Löwin und der Kapfuchs haben ihn gerettet. Der Kgalagadi hat uns was die Landschaft betrifft ausgesprochen gut gefallen. Die Temperaturen sind in den letzten Tagen gesunken – morgens hatte es 8-10 Grad, Mittags unter 30. Der Plan dass wir uns diese Ecke für zukünftige Reisen merken müssen steht. Doch die Quartiersituation ist schwierig – vor Allem wenn man nicht ein Jahr im Voraus planen kann.

Udo
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