THEMA: Kurzfristige Änderungen vorbehalten
09 Jan 2016 13:13 #414063
  • CuF
  • CuFs Avatar
  • Beiträge: 2824
  • Dank erhalten: 4479
  • CuF am 09 Jan 2016 13:13
  • CuFs Avatar
....Habe ich schon geschrieben dass ich unentspannt bin wenn ich keine guten Fotos kriege?


...das nennt man fishing for compliments!
Sind doch gelungene Aufnahmen!
Danke!
CuF
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: udo_h
10 Jan 2016 11:53 #414175
  • udo_h
  • udo_hs Avatar
  • Beiträge: 113
  • Dank erhalten: 276
  • udo_h am 10 Jan 2016 11:53
  • udo_hs Avatar
Hallo,

vielen Dank für die Blumen! Die meisten Aufnahmen sind gut geworden und die kleine Auswahl die ich hier zeige ist gut. Es sind aber auch genug rausgeflogen. Bei den Erdmännchen - und nicht nur da hatte ich immer wieder einmal Themen mit der Schärfe. So ist das zweite Erdmännchenfoto von oben nicht auf den richtigen Punkt scharf. und einige andere sind raus geflogen obwohl das Motiv besser war. Aber je mehr man im Tele - Bereich ist desto kritischer ist es mit der Schärfe - und ich verwende in Afrika üblicherweise mein 120-400mm Sigma. Drum fuchst es mich halt ein bisschen - ich bin vielleicht aber auch ziemlich pingelig! Im Großen und Ganzen bin ich aber zufrieden!

Udo
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
15 Jan 2016 12:04 #414937
  • udo_h
  • udo_hs Avatar
  • Beiträge: 113
  • Dank erhalten: 276
  • udo_h am 10 Jan 2016 11:53
  • udo_hs Avatar
15.10.15

Wir haben heute keinen Ehrgeiz mehr eine Morgenpirsch zu machen. Die Sichtungstafel ist auch recht leer. Nur um Mata Mata soll es eine Gepardensichtung gegeben haben! Also geben wir unseren Parkpass ab und fahren Richtung Süden. Wehmütig fahren wir noch einmal durch die roten Dünen.



An der Goera Pan gibt es einen Fotohalt. Auch hier versuche ich mich mit einem Panorama – Foto mit dem iPhone. Ich mache mich ja sonst regelmäßig über die Handy – und iPad – Fotografen hauptsächlich mit asiatischen Gesichtszügen lustig. Doch das Panorama – Feature ist nicht schlecht.



Die Webervögel nutzen wirklich alles für ein Nest. Den Ort des Fotos brauche ich wohl nicht näher beschreiben.



Ich habe ja am Anfang schon geschrieben dass die Reise ein Aufarbeiten von Lücken ist. Was uns noch gefehlt hat waren die Augrabies Falls. Am Weg vom Office zu den Aussichtspunkten werden wir genau beobachtet.



Auch Köcherbäume gibt es hier.



Dann sind wir an der Schlucht des Orange River. Erst ein Überblick.



Der Zulauf.



Dann ein Blick die Fälle hinunter.



Und weiter in die Schlucht.





Die Formation ist meinem Schatz aufgefallen.



Ein letzter Blick zurück.



Dann geht es zurück nach Upington unterwegs fallen mir noch die beiden Telegrafenmasten auf.



Wir checken in der LeMust River Residence ein – ein sehr nettes Quartier und absolut empfehlenswert. Wir leeren unsere Sundowner - Flasche Port. Zum Abendessen waren wir dann in einem Irischen Restaurant in der Nähe. Ebenfalls gut, die Musik und das Publikum leider etwas zu laut und das Beef Stroganoff (a la Maggi) meiner Mutter leider eine Pleite. Die Steaks aber super. Aber viel Alternativen haben wir nicht wirklich gesehen.

Udo
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Hanne, Fluchtmann, Topobär, Daxiang, CuF
16 Jan 2016 12:36 #415061
  • udo_h
  • udo_hs Avatar
  • Beiträge: 113
  • Dank erhalten: 276
  • udo_h am 10 Jan 2016 11:53
  • udo_hs Avatar
16.10.2015

Der Tag ist schnell erzählt. Es geht heute über 900km zurück nach Johannesburg – ein reiner Fahrtag. Ich fahre das erste und das letzte Drittel – mein Schatz das mittlere. Unterwegs tanken, Radarkontrolle und die Fahrt durch die Erzminengegend von Shishen. Vor Johannesburg sind wir erstaunt wie dicht dort der Verkehr stadteinwärts am Freitag Abend ist. Mein Freund hat uns ein Hotel in Flughafennähe gebucht. Wir treffen uns zu einem ausgezeichneten Abendessen und freuen uns dass wir uns wieder einmal sehen. Er bekommt seinen Feuerlöscher zurück.

17./18.10.2015

In der früh fahren wir noch schnell zu einem Bottelshop in der Nähe und kaufen einige Flaschen südafrikanischen Port die wir in die Kühlbox packen. Gegen Mittag laden wir dann unsere frisch gepackten Koffer ins Auto und fahren die letzten Kilometer zum Flughafen. Bei der Rückgabe fülle ich dann noch den Damage Report für die Kratzer an der Stoßstange aus Botswana aus. Die Kratzer von den Büschen von der Fahrt nach Kubu Island fallen nicht auf – die tieferen habe ich ja an den Rundungen von den Fensteröffnungen mit Zahnpaste herauspoliert. Da fahrlässig verursachte Schäden nicht von der Versicherung bezahlt werden bin ich nicht sicher ob ich etwas zahlen muss. Die Kreditkarten – Rechnung einige Wochen später gibt die Sicherheit – ich muss nichts zahlen, die Kasko übernimmt den Schaden.
Bei der Ethiopian wird eingecheckt und es gelingt sogar das Gepäck meiner Mutter bis Österreich durchzuchecken obwohl es ab Frankfurt ein anderes Ticket ist. Als unser Flug dann auf go to gate wechselt gehen wir los. Trotzdem sind ist das Gate schon leer als wir ankommen. Der Flug geht pünktlich – als wir abfliegen ist in Johannesburg eine geschlossene Wolkendecke. Die regenzeit ist da. Wir landen auch pünktlich in Addis. Dort nutzen wir noch die Gelegenheit und kaufen im Duty Free Kaffee ein. Auch der Flug nach Frankfurt ist unspektakulär. Diesmal ist es sogar eine B777 die eingesetzt wird. Sehr angenehm – denn die hat Flatbeds. Der Service ist allerdings unterdurchschnittlich. Es gibt noch ein paar Raviolis nach dem Abflug und kein Frühstück – nicht einmal einen Kaffee – vor der pünktlichen Landung. Das Gepäck kommt schnell und wir sind vor 6 Uhr morgens draußen. Mein Freund wartet schon – er kommt direkt aus der Nachtschicht!

Fazit:

Route, Reise, Reisezeit: Es war unsere bisher abenteuerlichste Afrika – Reise. Wie immer sehr eindrucksvoll und mit tollen Lokationen, Erlebnissen und Eindrücken. Viele von euch werden sich an den Kopf greifen wieviel wir gefahren sind. Doch abgesehen vom letzten Fahrtag, der wirklich sehr lang war hat es für uns gepasst. Das muss aber jeder selbst wissen. Wir benötigen zum Beispiel keine Mittags – und Kaffeepausen. Uns war nicht bewusst dass 2015 El Nino – Jahr war. Deshalb war es wohl besonders heiß und trocken. Die wenigen Tiersichtung haben die Stimmung schon manchmal etwas gedrückt. Wir waren auch noch nie so knapp vor der Regenzeit unterwegs wie diesmal – vielleicht zu knapp davor.
Wir wollten auf jeden Fall mehr von Zimbabwe sehen als auf unseren bisherigen Reisen. Das haben wir auch. Die Unterkünfte dort waren von miserabel bis toll. Die Leute ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Doch die korrupten Behörden von Beitbridge bis Bulawayo haben irgendwie für ein nicht ganz unbeschwertes Reisegefühl gesorgt. Ich kann mich nur Silvio (Graskop) anschließen – es ist dem Land zu wünschen dass nach dem Abtritt von „Uncle Bob“ das Land schnell zu stabilen, demokratischen Strukturen findet und die Korruption erfolgreich bekämpft wird. Wir waren auf eine Art erleichtert als wir aus Zimbabwe draußen waren. Wobei natürlich der Kontrast zu Botswana gleich kräftig war – auch die Sauberkeit betreffend.

Europcar: Die Ausstattung ist wie immer bei Europcar die Basisausstattung des Autos – auch von der Motorisierung. Doch das Auto war neu, daher in TOP – Zustand und sauber. Die Übernahme und die Übergabe waren ausgesprochen schnell und problemlos. Der Preis war erheblich billiger als bei allen Wettbewerbern, dafür haben wir die nicht vorhandene Ausrüstung für Zimbabwe in Kauf genommen. Das nächste Mal werden wir aber versuchen einen Fortuner zu bekommen und keinen Hilux. Denn der Staub auf der Ladefläche war auf die Dauer nervig.

Fahren: Problemlos, die Polizeikontrollen in Zimbabwe sind etwas nervig. Im Vergleich zu den letzten Malen gab es viel mehr Radarkontrollen – mindestens eine in jedem Land. Da die Strafen heftig sind sind wir stets vorschriftsmäßig gefahren (vorschriftsmäßiger als in Deutschland). Das kann ich nur empfehlen! Wir hatten auch für Zimbabwe alle Reflektoren etc. am Auto. Wir haben andere Autos mit südafrikanischer Nummer gesehen die ohne Reflektoren diskutierend an der Polizeikontrolle gestanden sind. Auch die Treibstoffversorgung war problemlos.

Ethiopian Airlines:
Die Business Class von Ethiopian und z. B. Egyptair sind wesentlich billiger als die von Fluglinien die direkt fliegen und waren in unserem Fall billiger als die Economy Plus. Unsere Flüge waren OK und pünktlich, die Flugzeuge neu und haben einen guten Eindruck gemacht. Ich würde wieder mit der Linie fliegen. Vor Allem da die Lufthansa absolut unzuverlässig und kundenfeindlich geworden ist. Sie haben zum Beispiel meine Mutter auf dem Flug zu uns vor dem Urlaub unmöglich behandelt. Am Abflug – Flughafen in Österreich war Chaos und sie hat über 30min. in der Schlange auf den Check In gewartet um dann gesagt zu bekommen dass sie um 6min zu spät am Check In war. Sie musste dann die Umbuchung zahlen, da das Ticket sonst verfallen wäre! Meine Beschwerde bei der Lufthansa wurde nun seit drei Monaten nicht beantwortet. Der Fall liegt nun bei der Schlichtungsstelle des österreichischen Verkehrsministeriums – denn auch der Konsumentenschutz in Österreich (vergleichbar mit den Verbraucherzentralen in Deutschland) bekommt kaum einmal eine Antwort von der Kranichlinie.

Gepäck: Es war gut die Kühlbox mitgehabt zu haben. Wichtig waren auch die mehreren Taschenlampen, die Powerbank und der Verteiler für den Zigarettenanzünder. Daher konnten wir Navi, Telefone, iPad etc. gleichzeitig mit der Kühlbox anschließen. Denn in der Basisversion des Hilux gibt es nur eine Steckdose! Was wir mit hatten – aber nicht gebraucht haben war der 12V-220V Konverter. Damit hätten wir auch die Kamera – Akkus laden können. Man kann – speziell in Zimbabwe – nicht genug batteriebetriebene Lampen mithaben. Schlecht war dass wir kein Abschleppseil, keinen Kompressor und keinen Klappspaten mit gehabt haben. Denn mit einem Kompressor hätten wir auf den Sandstrecken in der Nxai Pan den Reifendruck absenken können. Das wäre gut gewesen.

Statistik: 8553km gefahren, 809lt. Diesel getankt, 2602 Bilder von drei Kameras auf 13 Speicherkarten und einem iPhone (Panoramas) mit nach Hause gebracht, wobei täglich am Abend gelöscht wurde was offensichtlich Pixelmüll war. Den Reisebericht habe ich in Word geschrieben und die Bildlinks hineinkopiert. So dass ich die Beiträge im Forum in einem Arbeitsgang reinkopieren kann. Das Word – Dokument hat 64 Seiten.

Forum: Vielen Dank für die vielen Infos vor der Reise und der Bestimmung der Vögel nach der Reise. Die Vögel wurden erst auf dieser Reise von mir vermehr wahrgenommen – bisher waren sie eher Nebendarsteller. Dazu hat sicher der Mangel an größeren Tieren mit beigetragen. Vielen Dank für das lesen meiner Reportage, die ermunternden Kommentare und die vielen Danke – Buttons!

Udo
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: Hanne, Bernd, chrissie, Fluchtmann, peter 08, speed66, Graskop, CuF
16 Jan 2016 13:28 #415066
  • CuF
  • CuFs Avatar
  • Beiträge: 2824
  • Dank erhalten: 4479
  • CuF am 09 Jan 2016 13:13
  • CuFs Avatar
Lieber Udo,
und Dir vielen Dank für den äußerst informativen und interessanten Bericht. Er macht große Lust auf mehr!

Viele Grüße
CuF
Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: udo_h
16 Jan 2016 13:44 #415067
  • Daxiang
  • Daxiangs Avatar
  • Beiträge: 3226
  • Dank erhalten: 10747
  • Daxiang am 16 Jan 2016 13:44
  • Daxiangs Avatar
Link zu Reiseberichten,Homepage & Reiseblog: www.namibia-forum.ch...ammlung-daxiang.html


Der Administrator hat öffentliche Schreibrechte deaktiviert.
Folgende Benutzer bedankten sich: udo_h