THEMA: Vienna goes SA & BOTS - Familiencamping No 2
04 Nov 2015 10:05 #406120
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  • granato75 am 04 Nov 2015 10:05
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Mittwoch, 19.08.2015

Fahrtstrecke: North Gate - Savuti

Der Morgen läuft ab wie immer. Nach dem Passieren der Brücke bei der Campsite suchen wir eine Weile eine geeignete Passiermöglichkeit für den Fluss. Nach ein paar Umwegen finden wir allerdings eine relativ seichte Durchfahrt, die wir problemlos meistern können.
Ein paar Kilometer später stehen wir plötzlich vor einer relativ breiten Durchfahrt. Man erkennt auch deutlich das Fließen des Wassers. Da mir die Situation aussichtslos erscheint widmen wir uns der Karte und dem Navi um Umfahrungsmöglichkeiten zu finden. Da erblicken wir auf der anderen Seite der Furt ein Game Drive Fahrzeug, auch ein Landcruiser, welcher ohne mit der Wimper zu zucken einfach durchfährt.
Dieser hält nicht einmal an, sondern fährt einfach durch als wäre es eine Regenpfütze. Davon ermutigt traue ich mich auch einzufahren. Schön langsam. Im zweiten Gang der Untersetzung. Ganz kurz schwappt das Wasser sogar über die Motorhaube, was kurzes Herzrasen auslöst. Aber wir halten die Geschwindigkeit und erreichen nach wenigen Sekunden das andere Ufer.
Ganz wenig Wasser hat es bei den hinteren Türen unten reingedrückt, aber ansonsten gibt es kein Problem.








Bei der Einfahrt in den Chobe Park wird uns die Marsh Road empfohlen. Diese sei problemlos zu fahren und die Chance auf Tiersichtungen ist dort größer, versichert uns der Ranger. Tatsächlich kommen wir auf der Straße gut voran. Auf halben Weg nach Savuti steht mitten auf der Straße ein anderes Touristenauto und bewegt sich minutenlang nicht. Da wir nicht erkennen können, was genau beobachtet wird, schere ich aus und will vorbeifahren, als wir plötzlich eine prächtige Löwendame direkt an der Straße in 10m Entfernung sehen. Und auch ein Männchen und eine weitere Dame können wir entdecken und die ersten richtig schönen Löwenfotos und Videos machen.
















Ansonsten ist der Game Drive im Gebiet südlich von Savuti nicht sehr ergiebig. Ein paar Schakale und Sekretärvögel, aber keine Antilopen oder Raubtiere.
In Savuti angekommen belegen wir die Campsite Nummer 1, direkt neben einem Tented Camp. Der Platz ist sehr großzügig angelegt.





Den ganzen restlichen Nachmittag, und auch während der Nacht werden wir leider von keinem Tier besucht. Vielleicht hatten wir einfach Pech oder es lag am Wassermangel in der Region, aber uns hat Savuti insgesamt nicht sonderlich beeindruckt. Kein Vergleich zu Xakanaxa oder North Gate. Zum Abendessen wird wieder gegrillt. Fleisch, Würstchen, Champignons und Kartoffeln.





Letzte Änderung: 04 Nov 2015 10:32 von granato75.
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04 Nov 2015 13:04 #406154
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  • Mogambo am 04 Nov 2015 13:04
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Hallo granato,

immer wieder spannend, wenn es im Bericht von Euch weiter geht! ;)

Deinen Eindruck von Savuti kann ich nachvollziehen. Mir persönlich gefällt die Ecke um Xakanaxa auch besser. Aber Savuti ist halt Savuti, da klingt schon der Name, auch wenn es nicht immer was zu sehen gibt ;)

Wie lange habt ihr vom North Gate über die Marsh Road zur Savuti Campsite gebraucht?

LG Mogambo :)
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04 Nov 2015 13:21 #406159
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Hallo!

Hab nicht so genau Protokoll geführt. Anhand der Fotos sehe ich, dass wir gegen 9:30 vom North Gate losgefahren sind. Dann wie beschrieben ein bisschen Irrfahrten, bis wir das Wasser hinter uns gelassen haben. Zwischendurch Fotostops...
Jedenfalls waren wir um 11:30 am Mababe Gate.
Gegen 13:30 haben wir entlang der Marsh Road die Löwen entdeckt und sicher 15 min dort verbracht.
Um 15:30 waren wir auf der Campsite Savuti, wobei wir da südlich von der Campsite einige Runden gedreht haben. Ohne Stopps und absichtliche Umwege würde ich ca. 4 Stunden vom North Gate bis Savuti schätzen.

LG,
Peter
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09 Nov 2015 16:17 #406818
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Donnerstag, 20.08.2015

Fahrtstrecke: Savuti - Ihaha

Wir brechen zu unserer gewohnten Zeit von der Campsite auf. Besonders beeindruckt sind wir von der Campsite und Umgebung nicht. Vielleicht hatten wir einfach nur Pech was die Sichtungen betraf. Ich bereue es jedenfalls nicht, nur eine Nacht reserviert zu haben.





Auch nördlich von der Savuti Campsite sehen wir nicht viele Tiere. Einzig ein Wasserloch entlang der Strasse ist "elefantisch" gut besucht.












Kurz nachdem wir den südlichen Teil des Nationalparks verlassen fahren wir zum ersten Mal seit mehreren Tagen wieder auf Asphalt.



Was für eine Wohltat! Wenig später erreichen wir das Ghoha Gate und fahren wieder in den Chobe NP ein. Kurz nach der Einfahrt in den Park „retten“ wir zwei Australier, die sich mit ihrem Hilux trotz reduziertem Reifendruck im tiefen Sand eingegraben haben. Unser Cruisy wird angehängt und mit einem leichten Zupfer wird der Hilux befreit. Da musste wir uns nicht mal anstrengen 

Schließlich erreichen wir die westliche Chobe River Front, die wir in Richtung Ihaha Campsite, also von Westen nach Osten abfahren. Es wimmelt geradezu vor Tieren. Elis, Antilopen, Giraffen, Wasserböcke, Zebras, Geier, auch zum ersten Mal eine Rappenantilope. Auch unzählige Vögel entlang der Straße.





















Als wir Ihaha erreichen, beziehen wir die Campsite CS2. Gleich bei der Ankunft wird uns gesagt, dass wir uns nicht DIREKT unter den Baum stellen sollen, da der Baum auf CS2 der Schlafplatz einer Baboon Familie ist. Na super! Aufgrund der Berichte im Forum von Überfällen und Diebstählen hier auf der Campsite haben wir ohnehin schon ein mulmiges Gefühl, und dann auch noch ständig auf die Affen aufpassen…..
Kurz darauf erreichen wir den Platz. Wir positionieren das Auto zwischen den beiden Bäumen und haben eine wunderschöne Aussicht über den Fluss und Riesenherden an Gnus, Zebras und Elefanten. Es sind zwar keine Affen zu sehen, leider riecht man allerdings, dass sie sich hier viel aufhalten. Soweit wir es sehen können, sind die anderen Campsites auch belegt, somit unterlassen wir den Versuch zu tauschen.
In gespannter Erwartung der wohl in der Dämmerung zurückkommenden Pavian-Familie wollen wir heute noch früher als sonst essen. Ich backe mit den Kindern zusammen Brot. Das Abendessen sind heute Spaghetti Carbonara. Wir sind rechtzeitig mit Essen fertig. Beim Abräumen der Tische, sehen wir schon die Affen näher kommen und ich schicke die Mädels um 18:30 in die Zelte. Zuerst klettern die Kleinen die Bäume rauf, dann die Kids und die Weibchen. Ganz am Schluss die Capos der Gruppe. Diese schauen sich zwar kurz um, ob es bei uns was zum Abstauben gibt, klettern dann aber auch den Baum hinauf und lassen uns in Ruhe.
Bald darauf nähert sich zum ersten Mal das angekündigte Fahrzeug der Security. Vor allem bei niedrigem Wasserstand wie jetzt, kommt es immer wieder vor, dass von der Namibischen Seite des Flusses Langfinger die Campsite aufsuchen. Zum einen ist es beruhigend, dass es Sicherheitspersonal gibt, zum anderen macht man sich natürlich auch Gedanken, dass das sicher auch einen Grund hat….










Bis 21 Uhr ist ganz schön Lärm um uns herum. Wir erleben aus erster Hand, dass es Pavianen offensichtlich möglich ist, sich auf Anordnung vom Chef gleichzeitig zu erleichtern. Kurz bevor endgültig Ruhe am Baum ist, wird gemeinsam gepieselt und gemeinsam gek….. Wobei letzteres sich höchst interessant anhört, wenn es um die Zelte herum alle paar Sekunden einschlägt und das über mehrere Minuten hinweg. Irgendwann ist das aber auch erledigt und es ist Ruhe am Baum.
Die ganze Nacht hindurch fährt das Polizeiauto an uns vorbei und leuchtet die Gegend ab. Wirklich gut schlafen wir deshalb nicht.
Fazit: So schön der Campingplatz auch ist, die unmittelbare Nähe der Affen und die ständige Präsenz der Security trüben den Gesamteindruck doch erheblich. Aus heutiger Sicht würde ich wohl eher eine Nacht früher und länger in Kasane bleiben und von dort aus die Riverfront abfahren.
Letzte Änderung: 09 Nov 2015 16:23 von granato75.
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09 Nov 2015 17:52 #406836
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  • Topobär am 09 Nov 2015 17:52
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Wir standen in Ihaha auf exakt der gleichen Campsite und können Deine Aussagen zu Pavianen und Security-Fahrzeugen zu 100% bestätigen. Die Lage und der Blick auch den Fluß sind allerdings ein Traum.
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09 Nov 2015 19:36 #406854
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  • bwanafan am 09 Nov 2015 19:36
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Hallo Peter,
vielen Dank für diesen tollen Reisebericht, macht schon wieder mächtig Appetit auf 'mehr';-)
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