THEMA: Medikamentöse Malariaprophylaxe / gelöst!
23 Apr 2021 03:14 #613583
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  • ccc am 23 Apr 2021 03:14
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[edit] Problem gelöst!

Habt Ihr vorbeugend Medikamentöse Malariaprophylaxe für Tana Lake und Südäthiopien gemacht?

Malaria
hohes Risiko im ganzen Land unterhalb von 2500 Metern. 
Malaria Tabletten vorbeugend einnehmen.
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Letzte Änderung: 28 Apr 2021 20:02 von ccc.
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23 Apr 2021 18:00 #613672
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  • Hans-Wolf am 23 Apr 2021 18:00
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Bitte gestehe doch dem Tropeninstitut, welchem auch immer, zu, dass seine Ratschläge von kompetenten und erfahrenen Tropenmedizinern zusammengestellt werden.

Du willst in den Süden Äthiopiens fahren. Bitte mache dir bewusst, dass dort ein hohes Risiko einer Malariainfektion besteht und du im Falle einer Erkrankung dort nicht mit einer angemessenen ärztlichen und pharmazeutischen Versorgung rechnen darfst.
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23 Apr 2021 22:35 #613700
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  • BikeAfrica am 23 Apr 2021 22:35
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Endlich wieder mal ein Thread über Malaria. Die habe ich ja nach den ganzen Corona-Beiträgen schon vermisst. ;-)
Hans-Wolf schrieb:
Du willst in den Süden Äthiopiens fahren. Bitte mache dir bewusst, dass dort ein hohes Risiko einer Malariainfektion besteht und du im Falle einer Erkrankung dort nicht mit einer angemessenen ärztlichen und pharmazeutischen Versorgung rechnen darfst.

Das ist ein wichtiger Punkt, der die Entscheidung beeinflussen sollte. Außerdem ist es in vielen Ländern üblich, dass zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen niemand in ein Krankenhaus aufgenommen wird. Ich war mal mit jemandem auf Radtour, der auf einer späteren Reise am Freitagabend Malariaverdacht hatte und bis Montagmorgen warten musste, bis man ihn überhaupt im Krankenhaus testete. Er hatte tatsächlich Malaria und lag dann anschließend stationär dort. Die Behandlung musste er übrigens vorab in bar bezahlen. Ist gerade kein Bargeld vorhanden, wird es evtl. blöd.

Ich habe in Ländern mit schlechter medizinischer Versorgung und hohem Risiko Prophylaxe genommen. Ich weiß auch, wie die sog. Heiler und "Ärzte" auf dem Land in Westafrika Malaria behandeln. In Äthiopien wird es vergleichbar sein. ;-)

Gruß
Wolfgang
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23 Apr 2021 22:55 #613703
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  • HeiVi am 23 Apr 2021 22:55
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Hübsch! :kiss:
Wenn wir schon - endlich wieder - über Malaria diskutieren, dann kann ich auch etwas dazu beitragen!
Ganz aktuell: Durchbruch bei Malaria-Impfstoff
Ich hoffe, dass die Story von Erfolg gekrönt sein wird!
Braucht man wirklich eine Malariaprophylaxe, also Tabletten einzunehmen, wie im Tropeninstitut empfohlen, bei einer 18 Tage Rundreise für Areas unter 2500 Meter?
Ich möchte Norden und Süden bereisen, unter anderem Tana Lake, National Parks wie Omo, Mago, Chamo Lake etc.
Ja klar. Das mögen andere hier im Forum anders sehen, aber wir hatten vor, für ein halbes Jahr in der Malaria-gefährdeten Zone zu sein, haben das lange mit unserem Tropenmediziner diskutiert und schließlich für ein halbes Jahr Malaria-Prophylaxe mitgenommen. Hat übrigens die gesetzliche Krankenkasse bezahlt, da waren wir auch überrascht.
Bei 18 Tagen gäbe es für mich keine Sekunde des Nachdenkens, vor allem nicht in der Ecke, die Du bereisen willst.
Vor allem ist Malarone recht gut verträglich, gerade bei Kurzzeit-Einnahme.

Grüße,
HeiVi
Letzte Änderung: 23 Apr 2021 23:01 von HeiVi.
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23 Apr 2021 23:29 #613706
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HeiVi schrieb:
Ganz aktuell: Durchbruch bei Malaria-Impfstoff
Ich hoffe, dass die Story von Erfolg gekrönt sein wird!

Das wäre die erste Impfung gegen Parasiten oder habe ich gerade eine vergessen?
Kinder impft man wohl seit ein paar Jahren schon versuchsweise gegen Malaria, aber so richtig hatte es sich noch nicht durchgesetzt.

Gruß
Wolfgang
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24 Apr 2021 02:07 #613710
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Weiss nicht, ob bei mir Sinn macht, weil ich normalerweise von den Mücken nicht gestochen werde, es passiert nur in ganz seltenen Fällen. Was mich aber gerne sticht, sind die Tsetse-Fliegen.
Anyway vorher werde mch über die Nebenwirkungen schlau machen.
Ich habe Atovaquone Plus Spirig HC 250 mg bekommen.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Atovaquon Plus Spirig HC auftreten:

Sehr häufige Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall.
Häufige Nebenwirkungen: Ausschlag, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen, Schwindel, Fieber, Husten.
Ebenfalls kann Atovaquon Plus Spirig HC zu Veränderungen der Spiegel bestimmter Blutwerte gegenüber den Normalwerten führen. Häufig wurden folgende Nebenwirkungen beobachtet: Abnahme an roten Blutzellen (Anämie), die Müdigkeit, Kopfschmerzen und Kurzatmigkeit verursachen kann; Abnahme an weissen Blutzellen, niedrige Serum-Natrium-Spiegel, Anstieg der Leberenzymwerte. Falls Sie sich aus irgendeinem Grund einer Blutuntersuchung unterziehen, sollten Sie das medizinische Fachpersonal über die Einnahme von Atovaquon Plus Spirig HC informieren, da dies einen Einfluss auf die Ergebnisse haben könnte.
Gelegentliche Nebenwirkungen: Nesselfieber, Schwellung und Rötung des Mundes, Haarausfall, erhöhte Amylasewerte (Enzyme, die in der Bauchspeicheldrüse produziert werden).
Seltene Nebenwirkungen: Dinge sehen oder hören, die nicht wirklich sind (Halluzinationen/Sinnestäuschungen).
Sonstige Nebenwirkungen: Entzündung der Leber (Hepatitis), Gelbfärbung der Haut oder Augen (Gelbsucht), Entzündungen und Aphten im Mund, Abnahme der Blutplättchen bei Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung.
Überempfindlichkeitsreaktionen sind möglich. Beim Auftreten von Atemnot, Enge und Schmerzen in der Brust, einem Anschwellen des Gesichtes, der Lippen, der Augenlider oder der Extremitäten, einem Hautausschlag mit Bläschenbildung, der an kleine Zielscheiben erinnert (dunkler Fleck in der Mitte, umgeben von einem helleren Bereich mit einem dunklen Ring am äusseren Rand, Erythema multiforme), einem ausgedehnten Hautausschlag mit Bläschenbildung und Schälen der Haut, der insbesondere im Bereich von Mund, Nase, Augen und Genitalien auftritt (Stevens-Johnson-Syndrom), Entzündung der Blutgefässe (Vasculitis, welche sich durch rote oder purpurfarbene, erhabene Punkte auf der Haut bemerkbar macht, aber auch andere Körperteile betreffen kann), Hautausschlag und Nesselfieber sollten Sie sofort den Arzt bzw. die Ärztin informieren und nur auf dessen/deren ausdrückliche Anweisung die Einnahme von Atovaquon Plus Spirig HC fortsetzen.
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