THEMA: Immanuel Wilderness überbucht, ähnl. Erfahrungen?
26 Jul 2019 12:46 #562907
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  • holgiduke am 26 Jul 2019 12:46
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Hallo Gnukuh,

sorry, aber ich kann mir einfach nicht erklären, was das für ein "Fehler" sein soll, der zu der Stornierung geführt hat. Als wir im November letzten Jahres gebucht haben, war noch jede Menge Übernachtungskapazität in der Lodge frei, wir haben eine Buchungsbestätigung bekommen und dann fällt jetzt plötzlich auf, dass doch nicht genug Plätze zur Verfügung stehen? Kann ja sein, dass nach unserer Buchung noch überbucht wurde, aber dann hätte man diejenigen Buchungen storneren müssen, die danach erfolgten.

Ich finde schon, dass das ein sehr fragwürdiges Geschäftsgebaren ist, ist aber ja nur meine Meinung.

VG
Holger
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26 Jul 2019 14:08 #562916
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  • M@rie am 26 Jul 2019 14:08
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wenn ein Buchender aus reinem Selbstnutz storniert, weil er was besseres/preiswerteres findet ist es (mehr als) okay, aber wenn ein Anbieter sich das gleiche Recht* rausnimmt ist es "fragwürdiges Geschäftsgebaren" .... diese Logik verstehe ich einfach nicht - ärgerlich ja, aber warum mit unterschiedlichem Mass messen?


* und sogar frühzeitig storniert
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Letzte Änderung: 26 Jul 2019 14:09 von M@rie.
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26 Jul 2019 14:31 #562918
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holgiduke schrieb:
sorry, aber ich kann mir einfach nicht erklären, was das für ein "Fehler" sein soll, der zu der Stornierung geführt hat.

Ich kann mir da diverse Dinge vorstellen. Vielleicht kannst Du ja einfach mal bei der Lodge nachfragen wenn es Dich interessiert.

Mir ist erst jetzt bewusst geworden, dass Du nicht selber gebucht hast sondern über ein Reisebüro. Hast Du die Bestätigung und die Stornierung direkt von der Lodge erhalten oder vom Reisebüro?

Wenn Du über ein Reisebüro gebucht hast und es zu einem Storno kommt, ist das Reisebüro für Dich verantwortlich und nicht der Anbieter vor Ort.

Herzliche Grüsse
Chrigu
Letzte Änderung: 26 Jul 2019 14:32 von chrigu.
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26 Jul 2019 14:48 #562921
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chrigu schrieb:
Ich kann mir da diverse Dinge vorstellen. Vielleicht kannst Du ja einfach mal bei der Lodge nachfragen wenn es Dich interessiert.

holgiduke schrieb:
Logi schrieb:
Hallo Holger,

mich würde interessieren, ob Du selbst Kontakt zur Immanuel Wildnerness Lodge hattest oder handelt es sich "nur" um die Darstellung Deines Buchungsbüros?

LG
Logi

Hallo Logi,

beides. Die erste Info kam vom Reisebüro, die diese Info vom Veranstalter, bei dem gebucht wurde (Namen möchte ich hier lieber nicht öffentlich nennen), bekommen haben. Da mir das auch komisch vorkam und ich vermutet hatte, dass es vielleicht am Veranstalter selbst liegt und er die Family Unit jetzt für eine Gruppenreise dringender benötigen würde, habe ich die Lodge selbst angeschrieben. Daraufhin wurde mir aber von der Reservation Managerin bestätigt, dass es sich um eine Überbuchung handelt und an dem Termin nun leider keine Übernachtungsmöglichkeit auf der Lodge besteht. Tja, da habe ich mich wohl zu früh auf das immer wieder gelobte Dinner von Stephan zum Reiseabschluss gefreut. ;)

Aber keine Angst, zu Hause bleiben werden wir zukünftig deshalb bestimmt nicht, nur bei der Wahl unserer Unterkünfte noch mehr Wert auf die Größe (je kleiner, desto feiner ;) ) und die Lage weitab von den bekannten Mainstreamrouten legen. In manchen Gegenden (z.B. Etosha) ist das sicherlich nicht ganz einfach, aber auch da kann man zum Glück auf Gästefarmen wie z.B. Vreugde ausweichen.

VG
Holger

:whistle:

LG
Logi
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26 Jul 2019 15:09 #562924
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M@rie schrieb:
wenn ein Buchender aus reinem Selbstnutz storniert, weil er was besseres/preiswerteres findet ist es (mehr als) okay, aber wenn ein Anbieter sich das gleiche Recht* rausnimmt ist es "fragwürdiges Geschäftsgebaren" .... diese Logik verstehe ich einfach nicht - ärgerlich ja, aber warum mit unterschiedlichem Mass messen?


* und sogar frühzeitig storniert
Weil es unterschiedliche Vertragspateien sind. Der Anbieter bestimmt von vorn herein die Regeln, nach denen sich der Buchende richten muss. Der Anbieter bestimmt die Stornofristen. Er kann auch für sich welche festlegen. Aber dann sollte das klar und deutlich im Buchungsprozess festgelegt sein.
Außerdem ist doch der Anbieter in einer viel besseren Lage. Der Buchende storniert ein Zimmer von mehreren Zimmern des Anbieters. Der Anbieter kann das Zimmer neu vermieten, oder bekommt eine Stornogebühr, oder kalkuliert seine Preise von vorn herein so, dass er einen gewissen Ausfall verkraftet.
Der Buchende hat all diese Möglichkeiten nicht. Schlimmstenfalls muss er mehrere Urlaubstage umplanen, schlechtere Unterkünfte in Kauf nehmen usw.
Nicht umsonst gewährt das deutsche Recht dem Verbraucher in dieser Hinsicht Vorteile, weil er eben in der schlechteren Lage ist.
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26 Jul 2019 15:20 #562925
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  • ron74 am 26 Jul 2019 15:20
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So langsam verwundert mich die Diskussion hier etwas!?

Natürlich ist auch in Namibia ein Vertrag ein Vertrag. Alles andere wäre auch undenkbar....Wie soll eine Wirtschaft oder ein Zusammenleben funktionieren, wenn dies anders wäre. Die Frage liegt eher darin, wie man eventuelle Ansprüche (welcher Schaden ist denn hier entstanden?) durchsetzt und ob dies praktisch oder wirtschaftlich Sinn macht. Gerade letzter Punkt wirft in NAM berechtigte Zweifel auf. Das hat auch nichts mit irgendwelchen Verbraucherschutzvorschriften zu tun. Das ist einfach roman-dutsch law und auch die namibianischen Gerichten dürften danach (wenn sie denn können oder wollen) derartige Verhaltensweisen sanktionieren.

Die Gegenargumente sind auch mehr als weit her geholt. Wenn mir ein Anbieter ein Storno (üblicherweise gegen den Einbehalt eines bestimmten Deposits) erlaubt, ist das seine Sache. Muss er ja nicht. Er kann ja den vollen Preis vorab verlangen und dann im Falle eines Stornos (alles und zu Recht) einbehalten. Dann würde niemand mehr Unterkünfte blocken, vielleicht aber auch niemand mehr buchen...

Das Recht selbst in SA oder Namibia ist jedenfalls nicht so verschieden von Europa.An der Umsetzung hapert es vielleicht noch:-(

VG

Ron
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