THEMA: ZIMBABWE - NOVEMBER 2013
07 Apr 2014 11:35 #332917
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  • Erika am 07 Apr 2014 11:35
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Hallo liebe Birgitt

Habe nun deinen tollen Reisebericht endlich zu Ende gelesen, herzlichen Dank für die viele Arbeit, die du dir damit aufgehalst hast. Mit euch zu reisen macht richtig Spass.

Warte mit Spannung auf die Fortsetzung.

Herzliche Grüsse aus der sonnigen Schweiz.
Erika
Meine Reiseberichte:
1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa
www.namibia-forum.ch...ahren.html?start=120
2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle)
www.namibia-forum.ch...g-war-die-huelle.htm
2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania
www.namibia-forum.ch...n-mal-haesslich.html
2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania
www.namibia-forum.ch...-durch-tansania.html
2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia
www.namibia-forum.ch...rd-zum-alptraum.html
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08 Apr 2014 11:05 #333022
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Hallo, Erika

schön zu hören, dass ihr wieder gesund zuhause angekommen seid.
Da hast du Pfingsten hoffentlich viel zu erzählen.

Ich hoffe, das mein Bericht heute Abend weitergeht...... :)
muss aber erst noch zur Arbeit.... :(

Ganz liebe Grüsse auch an Toni
Birgitt
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REISEBERICHT 4 1/2 WOCHEN BOTS UND NAM
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REISEBERICHT : ZIMBABWE - NOVEMBER 2012

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08 Apr 2014 21:09 #333065
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SENYATI CAMP - NATA

Nach einem gemütlichen Frühstück packten wir unsere Sachen im Senyati Camp zusammen, und machten uns auf den Weg nach Nata.
Die lange, zeitraubende Baustelle ist mittlerer weile auf einige Kilometer geschrumpft. Nur noch selten muss man auf die alte Straße ausweichen. Oft kann man schon auf dem neuen Asphalt fahren, stellenweise aber nur mit 30 km/h, da alle paar Meter Huppels eingebaut waren.
Uns störte es aber wenig, da wir Zeit genug hatten.
So ca. 100km vor Nata sahen wir zu unserer Überraschung wieder einige Elefanten in der Landschaft.
Hier war es sehr trocken, und nur wenig grün war an den Büschen zu sehen.
Trotzdem sahen wir vier Mal einzelne Tiere, ich schätze mal, es waren Bullen.
Dieser war auf alle Fälle einer.



Wir hielten gerade auf einem Busparkplatz an, als der Bulle sich einen Weg durch den Zaun bahnte, und Anstalten machte, die Bundesstraße zu überqueren.



Auch der heran nahende LKW musste dieses große Tier gesehen haben.
Uns stockte fast der Atem.
Der Elefant marschierte Richtung Straße, und der LKW reduzierte nicht im Geringsten seine Geschwindigkeit.



Nur der Rücksicht des Elefanten ist es zu verdanken, dass es nicht zu einer Kollision kam.
Und er brachte seinen Unmut über soviel Rücksichtslosigkeit deutlich zum Ausdruck.
Er schnaubte laut, und schüttelte verärgert seinen Kopf, bevor er weiter marschierte.



Es war nicht das erste Mal, dass wir von einheimischen Fahrern in Botswana so ein aggressives Fahrverhalten bei Elefantenbegegnungen gesehen hatten.
Am frühen Nachmittag erreichten wir die Nata Lodge.
Die Mädels am Empfang erkannten uns wieder, und freuten sich, dass wir erneut dort einkehrten.
Wir bezahlten für zwei Übernachtungen, bezogen dieses Mal Bungalow 21,und freuten uns auf die Annehmlichkeiten einer Lodge.... :laugh: :whistle: :)






Den Nachmittag verfaulenzten wir am Pool….



Dort lernten wir einige nette Leute kennen.
3 südafrikanische Ehepaare, die in der Reisebranche tätig waren und 2 deutsche Ehepaare.
So standen wir alle mit unseren Kaltgetränken im wohltemperierten Pool, und quatschten das Blaue vom Himmel.
Diesen Tag widmeten wir einfach nur unserem Wohlbefinden.



Und abends noch lecker Essen im Restaurant.

Anhang:
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Letzte Änderung: 04 Mai 2014 15:52 von Birgitt.
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10 Apr 2014 21:36 #333277
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NATA LODGE - NATA BIRD SANCTUARY

Nach einer erholsamen Nacht in unserem klimatisierten Bungalow, begaben wir uns zu einem späten, aber ausgiebigen Frühstück.
Wir konnten schön einige Vögel an der Futterstelle beobachten. Leider reichte es nicht zu einem Foto, die Pflanzen waren einfach zu dicht.
Da wir nicht ganz so faul auf der Lodge rumhocken wollten, beschlossen wir , am späten Nachmittag in die Pans zu fahren, dem Nata Bird Sanctary.
Dies liegt nur gut 15 km von der Lodge entfernt.
Die Dame am Gate instruierte uns sofort, dass wir nur auf dem Hauptweg fahren sollten. Es hätte schon sehr viel geregnet, und die Pans sowie die Nebenwege seien nicht mehr passierbar.
Nun gut, dann also nur die Hauptpiste.
Wir sahen in den ebenen Flächen Gnus, die zusammen mit Kuhherden am Grasen waren.
Aber wir waren ja wegen den Birds hier,…..und hielten nach ihnen Ausschau.
Die Ausbeute war äußerst gering, um nicht zu sagen, sie bewegte sich gen Null.
Dafür wurde die Landschaft interessanter. Wir fuhren an den ersten Pans vorbei.






Noch interessanter wurde es aber, als die Hauptpiste mitten durch die Pfanne führte, die voll mit Wasser war.



Wir hielten erst einmal an, um die Lage zu checken.
Wir hatten noch die mahnenden Worte der Dame am Gate im Ohr,……nur Hauptpiste, und nicht durchs Wasser…….
Ehrlich gesagt, trauten wir uns nicht durch diese Seenplatte zu fahren.
Also suchten wir uns einen Weg durch die Pfanne, aber außerhalb des Wassers.
Josef gab ordentlich Gas, und schon nach einigen Metern war uns klar, was die Dame meinte.
Wir sackten ganz schön ein in dem weichen Boden, zogen tiefe Spuren, kamen immer mehr ins schlingern.
Josef lenkte wie wild,….. bloß nicht an Geschwindigkeit verlieren.
Ich krallte mich als Beifahrer irgendwo, so gut es ging, im Auto fest ,…….und irgendwann waren wir durch, standen wieder auf der Hauptpiste und hatten wieder festen Boden unter unseren Rädern.
Wir hielten erst einmal an, um uns nach so einer Fahrt zu beruhigen.
Nach einigen Kilometern sahen wir dann am Horizont die Aussichtsplattform, das Ziel unseres Ausflugs.
Aber wir sahen auch die nächste Wasserdurchquerung vor uns .
Da uns nun der Ehrgeiz gepackt hatte, meisterten wir, bzw. Josef auch dieses Hindernis.
Angekommen am Aussichtspunkt waren wir ehrlich gesagt etwas enttäuscht.
Hunderte Meter entfernt sahen wir endlich Vögel.



Nur durch das Fernglas konnten wir erkennen, um welche Vögel es sich handelte.








Wir fuhren noch einige hundert Meter an der Pan entlang, aber die Sicht auf die Tiere wurde nicht besser.
Nur mit digitalem Zoom konnten wir einige Fotos machen.
Deshalb die schlechte Qualität.
Wenn etwas mehr Wasser in der Pan und das Ufer etwas näher gewesen wäre , hätte es ja durchaus seinen Reiz gehabt.
Aber ob man dann den Aussichtspunkt erreicht hätte ???????
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Letzte Änderung: 04 Mai 2014 15:54 von Birgitt.
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16 Apr 2014 23:15 #333705
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NATA LODGE

Wir fuhren noch einige kleine Wege entlang, aber die Sicht auf die Vögel wurde nicht besser.
Wir bereuten nicht dorthin gefahren zu sein, aber ich hatte mir vom Nata Bird Sanctuary deutlich mehr erhofft und vorgestellt.
Wir nahmen den selben Rückweg, und waren froh, als wir die Piste gemeistert hatten.
Unser Auto sah aus wie Sau. Später konnten wir die harten, getrockneten Schlammbrocken aus den Radkästen kloppen.
Aber es hatte uns auch die Kabel vom Tacho abgehauen.
Josef konnte es nicht mehr flicken, sodaß wir die letzten Tage ohne Tachometer fahren mussten….:(
Wieder in der Nata Lodge angekommen, nahmen wir einen kleinen Imbiss zu uns , und begaben uns dann zum Pool.
Dort lernten wir ein junges Pärchen kennen. Die beiden waren seit 6 Monaten mit Rucksack und Zelt in Afrika unterwegs.
In Tansania waren sie gewohnt, dass es auf den meisten Campingplätzen auch eine Kochgelegenheit mit Töpfen und Geschirr etc. gab.
Da man ihnen in Kasane gesagt hatte, für die Nata Lodge sollen sie man ordentlich Lebensmittel einkaufen, gingen die Beiden davon aus, daß es auf dem dortigen Camp Site auch so eine Kochgelegenheit gibt, was aber nicht der Fall war.
Nachdem wir uns etwas kennen gelernt hatten, boten wir ihnen an, ihnen unser Geschirr und Kocher zur Verfügung zu stellen. Wir brauchten es ja nicht, da wir im Bungalow waren.
Die zwei nahmen dankend an.
Am späten Nachmittag fuhren wir zu ihrem Camp Site und luden unsere Kisten mit Geschirr und Töpfen aus. Zusätzlich stellten wir ihnen noch unseren Tisch und Stühle und unser Gaslicht hin.
Die Beiden sagten am nächsten Morgen, dass sie so toll noch nie campiert hatten, und sich überlegen, das nächste Mal vielleicht auch ein Auto mit so einer Ausrüstung zu mieten.
Wir freuten uns, den Beiden so eine Freude bereiten zu können.
Dann verabschiedeten sich die Zwei, um nach Nata zu laufen und den Bus nach Kasane zu nehmen.
Bepackt waren sie mit Rucksäcken, einer vorne, einer hinten auf dem Rücken, und in jeder Hand noch Taschen…….so etwas kann man wahrscheinlich nur mit 20 Jahren machen und überstehen,………. ich fühlte mich an unsere Rucksacktour durch Sri Lanka, damals noch Ceylon erinnert, da unser VW Bulli von Rameswaram in Indien nicht verschifft werden konnte.

Nach einem leckeren Abendessen verbrachten wir den Abend an der Bar, wo wir ein nettes Ehepaar aus Südafrika kennen lernten.
Er arbeitete in einer Mine in der Nähe von Pretoria.
Und die Beiden hatten vor, am nächsten Morgen gegen 3 Uhr in aller Frühe aufzubrechen, um in einem Rutsch durchzufahren.
Wir wollten am nächste Tag nach Maun aufbrechen.
Daher verabschiedete sich die Ehefrau früh. Ihr Mann, David, blieb noch bei uns, und wir unterhielten uns angeregt, bestellten natürlich auch Getränke,..... Gin Tonics...., und der Abend wurde immer später…..
Irgendwann fiel mein Blick auf eine Flasche mit schwarzem Inhalt. Ich fragte David, um was es sich da handelt. Er wusste es auch nicht, also bestellte er gleich mal 3 Pöttchen davon.
Es schmeckte irgendwie nach Lakritz mit Alkohol.
Höflich wie ich bin, sagte ich,……mhhh, ganz lecker…..also gleich noch ne Runde bestellt. …..mein Fehler…..puhhhhh……..Josef wollte natürlich in Nix nachstehen,…….also noch ne Runde……Ich sagte noch, für mich bitte nicht,….aber die Bardame hatte schon drei Gläschen eingeschenkt...... :angry:
Da gab es dann auch für mich kein Zurück mehr...... :sick:
Gott sei Dank wollte die Dame dann ihre Bar schliessen.
Wir verabschiedeten uns herzlich von einander, und eierten dann zu unseren Bungalows zurück. ..... :silly: ..
David wohnte 2 Häuschen neben uns.
Ich merkte jetzt schon, dass dies wohl meine Jahreshauptvergiftung sein würde……. :sick:
Wir fielen müde ins Bett, und wurden gegen 7 Uhr morgens von Autogeräuschen geweckt.
David hatte es nicht geschafft, um 3 Uhr morgens los zu fahren.
Und wir beschlossen, Maun sausen zu lassen, in einem Stück nach Ghanzi durch zu fahren, und einen weiteren Tag in der Nata Lodge unseren Kopfschmerz zu pflegen.



Ein Prost aus der Nata Lodge
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17 Apr 2014 19:51 #333748
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  • Tomcat am 17 Apr 2014 19:51
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Jahreshauptvergiftung ist gut :laugh: ...und ich dachte immer, dass ich der einzige "Alki" bin, der im südlichen Afrika unterwegs ist :whistle:

lg tom
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