THEMA: Namibia 2019: Zwischen Spitzkoppe und Sambesi
02 Feb 2020 13:57 #579130
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Ihr Lieben,

seit rund drei Monaten sind wir von unserer dritten Namibia-Reise zurück. Sie hat sich in mancherlei Hinsicht anders gestaltet als zunächst gedacht (dazu später mehr), uns aber dennoch wieder sehr begeistert. Wer Lust hat, uns bei unseren Premieren an der Spitzkoppe sowie im Caprivi zu begleiten und im Etosha-Nationalpark auf die Pirsch zu gehen, ist herzlich eingeladen. Ich würde mich über virtuelle Gesellschaft sehr freuen!

Zu erwarten stehen Elefantenbegegnungen aller Art ...,







... so viele Spitzmaul-Sichtungen wie (für uns) nie zuvor ...,



... Landschaften, die uns nicht mehr losgelassen haben ...,







... jede Menge Federvieh, mit meinem persönlichen Highlight fast am Ende der Reise ...,









... einige Erstsichtungen und leider auch die viel zitierte Trockenheit, deren Ausmaß wohl erst zu begreifen ist, wenn man sie mit eigenen Augen gesehen hat.



Bald geht es dann richtig los!

Bis dahin liebe Grüße und vorab schon einmal die Route,
Bettina

Reisedatum:
22. Oktober – 12. November 2019

22.10.2019 Immanuel Wilderness Lodge (bei Windhoek)
23./24.10. Spitzkoppen Lodge
25.10. Mowani Mountain Camp (Damaraland)
26./27.10 Grootberg Lodge (nördl. Damaraland)
28./29.10. Okaukuejo (Etosha NP)
30.10. Halali (Etosha NP)
31.10./1.11. Onguma Bush Camp (Etosha NP)
2.11. Hakusembe River Lodge (Rundu)
3./4.11. Drotskys Cabins (bei Shakawe, Botswana)
5./6.11. Camp Kwando (Kongola)
7./8.11. Zambezi Mubala Lodge
9.11. RiverDance Lodge
10.11. Ohange Lodge (Otavi)
11.11. Safari Court Hotel (Windhoek, unfreiwillig!)
12.11. Rückflug (1 Tag später als geplant)


Reisebericht Namibia 2019

Reisebericht Kenia (Masai Mara) 2018

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Reisebericht Tansania Februar 2016

Reisebericht Namibia 2015

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04 Feb 2020 18:12 #579323
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Planänderung

Mein Gehirn besteht aus lauter Töpfen. Sie sind unterschiedlich groß und ihr Fassungsvermögen variiert erheblich. Zumindest, wenn man der Theorie meines ehemaligen Mathelehrers Glauben schenken will. Der versuchte einst auf diese Weise, die unterschiedlichen Neigungen und Talente seiner Schüler plastisch zu machen, und seine Erläuterungen fielen zumindest bei mir auf äußerst fruchtbaren Boden. Demonstrierten sie doch eindrücklich meine Unschuld daran, dass ich mich in seinem Fachbereich eher schwer tat. Mein Topf für Algebra und Geometrie war einfach zu klein geraten.

Größeres Talent ist mir scheinbar bei der Entwicklung von Reiseideen gegeben. In dem entsprechenden Topf könnten die Gallier jedenfalls gut und gerne ihren Zaubertrank brauen, und er ist nicht nur groß, sondern auch stets gut gefüllt. Was ziemlich praktisch ist. Wenn Zeit und Portemonnaie es zulassen, fische ich einen bereits ausgearbeiteten Plan aus dem Bottich, mache noch einen letzten Check und gebe ihn dann an eine Agentur weiter, die die Buchungen vornimmt.

Wüstenelefant im Damaraland


Der diesmal zielsicher geangelte Ablauf sah unsere dritte Namibia-Reise vor. Sie sollte in den Süden gehen und Altbekanntes wie das Sossusvlei mit Neuem wie dem KTP und der Spitzkoppe als nördlichstem Punkt der Tour verbinden. Ich hatte eine sehr klare Vorstellung von den Unterkünften, die wir zum Teil schon kannten und für die wir zumindest partiell bereit waren, etwas tiefer in die Tasche zu greifen, und aus der Erfahrung heraus auch zumindest eine Idee, was wohl an Kosten auf uns zukommen würde.
Als dann der Reisevorschlag ins Haus flatterte, traute ich meinen Augen kaum. Was war in den vier Jahren seit unserer letzten Namibia-Reise geschehen? Hatten die Lodges und Camps jetzt goldene Wasserhähne? Würden wir per Lear-Jet eingeflogen? Über einen roten Teppich gehen? In antiken Leinen schlafen?

Krokodil im Okavango, schwer beschäftigt


Das ist natürlich übertrieben, aber gewundert haben wir uns (trotz Vorwarnung und entsprechender Lektüre u.a. hier im Forum) schon. Sehr sogar. Wir waren jedenfalls nicht bereit, diese Preise zu zahlen. Die Änderungsvorschläge unserer Agentur waren gut gemeint, verfehlten jedoch ihren Zweck. Das hatte mit der von mir geplanten Reise nichts mehr zu tun!

Hinzu kam, dass wir bei einigen Lodges schon beinahe spät dran waren und froh sein mussten, überhaupt noch etwas zu bekommen. Im KTP dagegen waren Buchungen zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht möglich. Das fühlte sich alles schwierig an und auch irgendwie falsch. Ich wurde bockig (ich entschuldige mich mit einer beruflich angespannten Situation :unsure: ). Und wollte diese Reise so nicht mehr. Die Stimmung war dahin.

Der Plan flog also im hohen Bogen wieder in den Topf, wo er bis zum Boden sackte. Stattdessen fischte ich erfolgreich eine Route für Nord/Nordost-Namibia heraus, die zwar am Ende auch nicht übermäßig viel günstiger war, aber wenigstens über weite Strecken ohne den direkten Vergleich mit Vorgängerreisen auskam.

Think Pink! Sonnenuntergang an der Spitzkoppe


Die Spitzkoppe war nun der südlichste Punkt, der Etosha-Nationalpark wie schon bei unseren ersten beiden Namibia-Aufenthalten gesetzt und der Caprivi erstmals Teil unserer Route. Das hatten wir schon immer mal machen wollen, und eigentlich standen auch noch zwei, drei Tage im Anschluss am Chobe auf der Agenda, wo wir 2014 schon einmal gewesen waren. Doch Unterkunft, Gabelflug und Einwegmiete hätten den Preis wieder deutlich in die Höhe getrieben, und so entschieden wir kurzerhand (es sollten nun auch mal Entscheidungen her), den Caprivi auf dem Rückweg - wenn auch mit anderen Stopps - auf demselben Weg zu durchqueren.

Karminspinte am Sambesi


War erst einmal alles gebucht, wich nach dem anfänglichen Planungshickhack der zwischenzeitliche Frust in Windeseile einem ganz anderen Gefühl: unbändiger Vorfreude!

Häufige Besucher am Nebrownii-Wasserloch: Löwen

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07 Feb 2020 14:10 #579497
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Es geht los - oder etwa nicht?

Der 21. Oktober ist ein glücklicher Tag, denn da heben wir ab. Mit Air Namibia.
Ich weiß :pinch: Die Sehnsucht nach einem Direktflug (zuvor waren wir zweimal über Joburg nach Windhoek gelangt) war einfach sehr groß - und barg sicherlich ein Risiko. Das Ausmaß wurde mir allerdings erst wenige Wochen vor Flugtermin so richtig bewusst. Fliegen sie noch oder fliegen sie nicht? Ich versuchte, mir nicht allzu viele Gedanken zu machen; was zugegebenermaßen nicht immer gelang. Die Agentur beruhigte auf Nachfrage. Oder versuchte es zumindest. Auch das gelang leidlich.

Doch als der große Moment endlich gekommen ist, läuft alles perfekt: Wir starten pünktlich in Frankfurt, haben jeweils eine Zweierreihe für uns, was der Airline kaum hilft, uns aber eine Mütze Schlaf ermöglicht, und landen sogar noch vor der Zeit am Hosea Kutako. Im ersten Tageslicht schweben wir über die Weiten der Kalahari. Air Namibia hin oder her, wir haben es hierher geschafft und irgendwie würden wir auch zurückkommen. Irgendwann. Drei Wochen liegen vor uns. Eine Ewigkeit zu Beginn einer Reise. Gefühlt nichts, wenn die schöne Zeit vorbei ist. Aber soweit ist es schließlich noch lange nicht, und ich bin glücklich.



Am Bidvest-Schalter sind wir sofort an der Reihe, zum ersten Mal haben wir dort ein Auto gemietet. Die umfangreiche Erklärungen sind nach dem langen Nachtflug wie immer eine Überforderung, ich versuche mir zu merken, was wichtig erscheint. Haben wir den zweiten Ersatzreifen bekommen, wo ist der Wisch, der den Grenzübergang erlaubt, funktioniert der Wagenheber und wo ist er eigentlich genau? Derlei Dinge. Der Hilux sieht trotz einiger Blessuren gut aus, ebenso die Reifen. Es ist noch nicht einmal acht Uhr, als wir vom Hof rollen.

Unterwegs mit dem Hilux, hier an der Spitzkoppe


In Windhoek schleppt Thomas kanisterweise Wasser aus dem Supermarkt, während ich am Auto warte und mich von den zusehends kräftigeren Sonnenstrahlen wärmen lasse. Dann machen wir uns auf gen Norden. Wir hatten länger überlegt, wo wir die erste Nacht verbringen wollen. Die Wahl fiel schließlich auf die Immanuel Wilderness Lodge, die wir noch nicht kennen. Sie liegt nur rund 25 Kilometer von Windhoek entfernt in der für uns richtigen Richtung nah der B1 und führt uns wie gewünscht zügig vom Stadtgewimmel weg.

Schon um halb Zehn sind wir da, doch wir dürfen unser Zimmer bereits beziehen und freuen uns über einen ersten Urlaubstag in schöner Umgebung.



Trotz der Nähe zur Stadt und zur B1 ist die Lodge eine Oase der Ruhe, und die ersten Tiere begegnen uns auch.







Auf der Anlage wimmelt es geradezu von Webervögeln, und in den Bäumen hängen Nester in den unterschiedlichsten Baustadien.



Stilsicherer Vogel mit Sinn fürs Praktische: Maskenweber


Eins der farbenprächtigen Männchen ist ganz aufgeregt, seine kunstvoll geflochtene Behausung ist bezugsfertig. Voller Inbrunst versucht er, seine Auserwählte für das brandneue Eigenheim zu begeistern. Er schnarrt und scharwenzelt, und ich persönlich würde bei so einem gutaussehenden, galanten Mann, dazu ansprechend gekleidet und handwerklich begabt, wohl ziemlich schnell schwach werden. Doch die Herzensdame ziert sich. Als sie seinem Charme schließlich erliegt, ist der Rundgang durchs Haus zügig beendet. Offenbar zieht's. Der potenzielle Bräutigam muss nachbessern.



Die Idylle ist beinahe perfekt. Nur das Auto macht uns einen kleinen Strich durch die Rechnung. Am Canopy lässt sich der untere Teil der Heckklappe nicht mehr öffnen. Noch am Flughafen war das einem Mitarbeiter problemlos gelungen, doch jetzt rührt sich das verflixte Teil keinen Millimeter. Auch Stephan, unser sympathischer Gastgeber, der ebenfalls einen Toyota Hilux besitzt, scheitert. Ein Anruf bei Bidvest bringt zunächst keinen Erfolg, wir sollen auf einen Rückruf warten. Thomas will sich schon halbwegs mit dem Manko abfinden, doch ideal ist das natürlich nicht. Wir kontaktieren Bidvest erneut. Wir sollen ein Foto von der bewusste Klappe schicken, der Mechaniker werde sich dann am nächsten Morgen melden. Stephan, vor vielen Jahren mit seiner Frau Sabine aus Deutschland ausgewandert, winkt ab. Er ist überzeugt: Die melden sich nie!

Am Nachmittag holen wir Schlaf nach und entspannen so gut es geht am Pool, wir haben beruflich große Anspannungen hinter uns, die uns noch fest umklammern. Als Höhepunkt des ersten Tages entpuppt sich das Abendessen. Ich hatte gelesen, es sei sehr gut, doch tatsächlich ist es fantastisch. Stephan ist ein begnadeter Koch und zaubert mir ein tolles vegetarisches Mahl, während Thomas in Anbetracht der Qualität seines Steaks (Kudu, glaube ich, oder Oryx? Vielleicht auch beides :) ...) aus dem Schwärmen kaum mehr herauskommt.

Auch das Frühstück ist herausragend und bleibt das Beste der gesamten Reise, und überhaupt geht es heiter weiter: Die Autovermietung meldet sich und nach dem Motto "Sie müssen nur den Nippel durch die Lasche ziehen" (nach hinten und nach unten drücken, dann hochziehen) springt die Klappe wie von Zauberhand auf. Das Leben kann so einfach sein. :silly:



Nur 260 Kilometer Fahrstrecke liegen an diesem Tag vor uns und wir lassen uns bis zum Aufbruch viel Zeit. Doch ich freue mich wie verrückt auf unsere Premiere an der Spitzkoppe, die schon so lange auf meiner Wunschliste sehr weit oben steht.


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10 Feb 2020 16:58 #579730
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Filmreif

Die Spitzkoppe war schon lange mein Sehnsuchtsort. Die Eindrücke und Fotos, die mich immer bezaubert hatten, übten eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Warum genau, weiß ich nicht. Aber sie war unleugbar da.



Eine der drängendsten Fragen war die nach der Unterkunft. Die Anmietung eines Dachcampers für nur eine Nacht hätte schon aus Kostengründen keinerlei Sinn ergeben. Ich liebäugelte damit, einfach im Auto zu schlafen. Oder in einer der schlichten Cabanas, die auf dem Gelände angeboten wurden. Noch während ich die Möglichkeiten gegeneinander abwog, erfuhr ich hier im Forum vom geplanten Bau der Spitzkoppen Lodge. Alles klar. Da wollten wir hin!

Mit hohen Erwartungen ist es so eine Sache. Oft hält die Realität nicht stand. Ich war also gespannt. Ich hatte - ebenfalls hier im Forum - von beängstigenden Überfällen auf dem Weg dorthin gelesen, die allerdings schon eine Weile zurückliegen. Tatsächlich begegnet uns bis auf den Gerader nichts und niemand. Wir kommen wunderbar voran, zumal neben viel Asphalt nur 40 Kilometer Schotterpiste vor uns liegen.



Das imposante Felsmassiv ist schon von Weitem sichtbar, immer näher rückt die Silhouette. Sie wirkt vertraut. Wir steigen aus, und die Magie hält an.



Wir lassen die Abzweigung zum Village und zur Campsite links liegen, auf nun etwas rumpliger Straße geht es noch ein paar Kilometer weiter nordwärts um das Gelände herum, bis wir vor dem Eingangstor zur Lodge stehen. Dahinter führt der Weg durch eine rote, karge, stille Landschaft, in die ich mich sofort verliebe.



Es ist Mittag und brüllend heiß, wir parken das Auto im Schatten und werden per Golfcart zu unserem Chalet in Zeltoptik bugsiert. Die Hauptgebäude der Lodge mit Rezeption, Speiseraum und kleinem Pool sind in die Felsen gebaut, ...



... während die Häuschen etwas entfernt mit weitem Blick großzügig verteilt in einer Ebene liegen. Beides ist über lange Holzstege miteinander verbunden.



Alles wirkt gepflegt und noch ziemlich neu, erst drei Jahre zuvor wurde die Lodge eröffnet.



Auch das Interieur ist freundlich und trifft unseren Geschmack. Wir sind schwer beeindruckt und wissen sofort: Hier werden wir uns wohlfühlen!





Wir setzen uns mit einem kühlen Getränk auf die Veranda und genießen die Stille, die von Zeit zu Zeit von einem leisen Surren durchbrochen wird. Nach einigem Rätselraten mache ich eine Videokamera auf den Felsen neben uns als Verursacher des ungewohnten Geräuschs aus. Als störend empfinden wir es nicht, und trotz aller Gedanken an George Orwell beruhigt mich diese Vorsichtsmaßnahme sogar.

Zimmer mit Aussicht: Blick von unserer Veranda auf die Spitzkoppe


Am frühen Nachmittag ist es mit meinem Sitzfleisch vorbei und ich scheuche Thomas aus dem Haus.

In der Bildmitte unser Zuhause für die nächsten zwei Tage, ich glaube, Nummer 8


Die Umgebung mit den spektakulären Felsformationen ist wunderschön, die Kulisse wirkt surreal und wie im Film.



Diese Vorzüge haben wenig überraschend schon andere vor mir erkannt. Das Gelände ist ein beliebter Drehort, und vor einigen Jahren zählten auch Zebras zu den Statisten. Nach Drehschluss wurden sie dort belassen. Ich denke, sie haben kein schlechtes Leben hier, gehe aber zunächst davon aus, dass die Herde nach und nach kleiner und dann aussterben wird. Doch die Population ist intakt. So kam erst im vergangenen Jahr ein Fohlen zur Welt, das dann aber leider im Wasser ertrank :( (die genauen Umstände habe ich nicht erfragt). Die Belegschaft war darüber sehr traurig, freut sich aber nun auf neuerlichen Nachwuchs, denn wieder ist eine der Stuten trächtig.



Wir erkunden das Gelände und haben einen Heidenspaß daran, auf die Felsen zu klettern, ...





... am späteren Nachmittag zieht es uns auf die andere Seite des Areals. Gleich bei der Ankunft haben wir uns einen Schlüssel für das Tor geben lassen, das Campground und das noch einsamere Lodgelände, das nur den Übernachtungsgästen der Lodge vorbehalten ist, direkt miteinander verbindet. Wir können ihn für die Dauer unseres Aufenthalts behalten. Nur wenige Minuten benötigen wir auf diese Weise für den Weg, der geradewegs zum Felsenbogen führt. Toll!



Das Campinggelände ist zerfahrener als die Lodge-Seite, was logisch ist, weil unter anderem Wege zu den Stellplätzen führen müssen, aber ebenfalls großartig. Wir fahren zunächst der Nase nach und schauen uns um, ...



... bevor es zum berühmten "Rockarch" geht.





Bis Sonnenuntergang ist es noch eine Weile hin, doch zwei Mitglieder einer Foto-Reisegruppe aus Slowenien haben sich bereits ein Plätzchen unterhalb des Bogens gesichert. Thomas gesellt sich dazu.



Wir saugen die Atmosphäre und die friedliche Stimmung auf - was zumindest bis kurz vor Sonnenuntergang wunderbar gelingt.



Dann rücken mehrere Gruppen an. Sie entern den Felsenbogen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Eine Horde "Next Topmodels" nebst peinlichen Posen und - zumal auf ungewohntem Terrain - manch wackeligem "Walk". Wir schwanken zwischen Fremdscham und Faszination, Ärger und Amüsement. Die Gefühlslage des Slowenen ist klarer: Er ist stinksauer; und verliert vollends die Fassung, als eine der Gruppen den direkt angrenzenden Felsen dauerhaft belagert. Vergeblich bitten wir die Sonnenanbeter, ihren Aktionsradius etwas weiter nach oben oder nach links zu verlagern, was problemlos möglich wäre. Keine Reaktion. Da ist nun nix zu machen. Wir hatten im Vorfeld schon fast mit solchen Szenen gerechnet, bleiben möglichst locker und suchen das Weite.



Hier gibt es so viele schöne Plätze. Und schließlich erglühen die Granitfelsen in den letzten Sonnenstrahlen, wie ich es mir immer ausgemalt hatte.







Als das Spektakel vorbei ist, fahren wir zurück zum Tor, ...



... und gehen dann auf direktem Weg ins schöne Restaurant zum sehr guten Abendessen. Die Atmosphäre ist wunderbar unverkrampft, was nicht zuletzt an den sympathischen Mitarbeitern liegt, die zu großen Teilen aus dem nahe gelegenen Village stammen. Eine junge Frau ist besonders aufgeweckt und neugierig. Wir kommen ins Quatschen, und noch heute haben wir von Zeit zu Zeit Kontakt.

Pappsatt und hundemüde laufen wir die wenigen Minuten über den Steg zu unserer schmucken Behausung, dann kippe ich ins Bett und schlafe wie ein Baby. Was gut ist, denn es wird eine kurze Nacht. Schon lange vor Sonnenaufgang ist sie vorbei.

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Im Paradies

Das Paradies ist an der Spitzkoppe gleich um die Ecke. Viel zu früh stehen wir auf, denn wir wollen bei Sonnenaufgang am Bushman's Paradise sein. Wir laufen durch die milde Nacht über den langen Steg zum Auto, rollen im Dunkeln langsam zum Tor und dann dahinter nach links in Richtung des Plateaus mit seinen von mir heißgeliebten Felskugeln und jahrtausendealten Zeichnungen der San.



Weil diese in unserer so wunderbar entwickelten Neuzeit vor Vandalen nicht gefeit waren, ist der Aufstieg eigentlich nur noch mit Guide erlaubt. Es seien dort immer welche anzutreffen, hieß es in der Lodge, doch hatte wohl niemand mit unserem nächtlichen Aktionismus gerechnet. ;) Jedenfalls ist unten am kleinen Parkplatz weit und breit keine Menschenseele zu sehen, und da uns nichts ferner liegt, als den Zeichnungen mit Hammer, Meißel oder Filzstift zu Leibe zu rücken, klettern wir alleine hoch.

Der steile Anstieg ist kurz, aber giftig, ich bin dankbar für eine eigens installierte Eisenkette, an der ich mich zuweilen regelrecht hochziehe. Etwas kurzatmig kommen wir zehn Minuten später oben an, gerade rechtzeitig.



Zu unserem Bedauern rückt von unten eine kleine Reisegruppe nach, die offenbar mit einem eigenen Driver-Guide unterwegs ist. Oben angelangt, startet dieser einen wortreichen Vortrag. Die Sonne werde nun langsam aufgehen, im Zuge dessen ihre Farbe verändern und dann - oh Wunder! - werde es immer heller. Soso.



Ganz erschlagen von diesen bahnbrechenden Erkenntnissen kehren wir der Gruppe, die sich etwas weiter unten niederlässt, den Rücken und gehen noch ein Stück weiter hoch.



Hier oben ist es traumhaft schön, wir fühlen uns zeitlos und wie die ersten Menschen.





Die Sonnenstrahlen tauchen die Felsen in ein intensives Orangerot, die Reisegruppe hat wohl selbst genug von dem Sunrise-Palaver und sich vorzeitig zu den Felszeichnungen verzogen. Wir sind ganz für uns und im Rausch der Sinne.





Die eineinhalb Stunden an diesem Ort werden zu meinen schönsten Erinnerungen an diese Reise zählen. Alles fügt sich perfekt zusammen: die Stimmung, das Licht, die Umgebung, die eigene Wahrnehmung. Sie machen süchtig, diese Momente. Süchtig nach Reisen und nach Afrika, denn hier stehen die Chancen darauf besonders gut. Hyänen, die uns in den Schlaf heulen, sternklare Nächte auf dem Tok Tokkie Trail, einsame Stunden im Dead Vlei - das lässt uns immer wieder zurückkehren.





Doch wir sind wohl Banausen, ich will ehrlich sein: Wir sparen uns den Besuch bei den Felsmalereien. Die Reisegruppe ist noch immer dort, auch haben wir schon viele Zeichnungen der San gesehen. Ohnehin werden wir wohl eines Tages zurückkehren an diesen Platz. Vielleicht ja dann...



Auf dem Weg hinunter bin ich erneut dankbar für die Kette, die ich fast wie zum Abseilen benutze. Alles in allem sind Auf- und Abstieg aber gut machbar.



Im Hintergrund das Village


Wieder unten ist es noch immer früh, von den angekündigten Guides ist allerdings weiterhin nichts zu sehen. So sparen wir uns eventuelle Erklärungen. Weil wir ohnehin fast daran vorbeikommen, stoppen wir auf dem Rückweg erneut beim "Rockarch".





Noch so ein wunderbarer Ort, und anders als am Vorabend sind wir diesmal allein.





Naja, fast zumindest :)



Insgesamt sind wir von der Einsamkeit an der Spitzkoppe überrascht. Offenbar sind die wenigsten Stellplätze belegt, und auch die Lodge ist nur zur Hälfte ausgelastet. Mag sein, dass es an der Jahreszeit liegt. Aber wir haben natürlich nichts dagegen.



Zurück bei der Lodge sind zwei Monteirotokos eine schöne Erstsichtung für uns. Einer der Vögel hält mit erstaunlicher Ausdauer ein Steinchen im Schnabel. Mal legt er es ab, dann hebt er es wieder auf. Erklären können wir uns dieses Verhalten nicht.





Wir lassen uns das tolle Frühstück schmecken, schließlich sind wir schon seit Stunden auf den Beinen. Auch bei den vielen Klippschliefern, die auf dem Gelände die Felsen bevölkern, funktioniert die innere Uhr einwandfrei.



Wie von Geisterhand gelenkt jagen sie plötzlich in Scharen im Schweinsgalopp über die Felsen. Kurz darauf sehen wir, warum: Eine Mitarbeiterin füttert sie in der Nähe der Rezeption mit Salat und Gemüse; wie sie sagt, um die Tiere während der anhaltenden Dürre zu unterstützen. Ich kann nicht beurteilen, ob das eine gute Idee ist oder nicht, aber die Klippschliefer haben nachweislich keine Zweifel an der Richtigkeit dieser Maßnahme.



Mittags sind wir faul, vertrödeln die Zeit und holen Schlaf nach. Später erkunden wir die Lodge-Seite des Geländes, die nur von wenigen Wegen durchzogen ist und noch unberührter wirkt als am Campground.





Wieder komme ich mir vor wie in einer Filmkulisse.

Betty Geröllheimer mit architektonisch an Gaudi erinnerndem Eigenheim ;)


Überlebenskünstler


Am kleinen, aber herrlich in den Felsen gelegenen Pool machen wir später Pause. Wir bedauern, dass unsere Schwimmsachen im Chalet geblieben sind und auch zum ersten Mal die relative Entfernung von den Hauptgebäuden zu den Unterkünften. Wir sind beide zu bequem, sie zu holen.



Die anderen Gäste sind allesamt ausgeflogen, doch ein Hörnchen leistet mir nach einigem Zögern und Zaudern...





...am Wasser Gesellschaft.



Es hat Durst, und wir auch. Es ist superheiß, erst nach gefühlt eimerweise Kaltgetränken fühlen wir uns für den zweiten Teil unserer Expedition gerüstet, der uns der Nase nach mitten durch und über die Felsen führt.

Merke: Weiße Hosen sind zum Kraxeln eher ungeeignet B)


Durch puren Zufall machen wir die Entdeckung des Tages. Ein weiterer Felsenbogen, niemand in der Lodge hatte uns etwas davon gesagt.



Wir sind ganz aus dem Häuschen - und wieder allein (wie wir später erfahren, war allerdings auch an dem anderen Rockarch auf der Campingseite an diesem Abend praktisch nichts los, das nur fürs Protokoll). Es ist nun schon kurz vor Sonnenuntergang und das hier wohl der perfekte Platz dafür. Einen Moment lang erstrahlt alles in Pink ...



...und dann in Orangerot. Ein Traum!



Beseelt von diesem wundervollen Tag und den vielen schönen Eindrücken schlendern wir schließlich auf direktem Weg vom Felsenbogen zum Restaurant zurück und werden dort von der Belegschaft begrüßt wie alte Freunde. Wir fühlen uns einfach sauwohl an diesem Ort und in dieser fabelhaften Landschaft, die uns völlig verzaubert hat.


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More Magic Moments

Man muss kein ausgesprochener Romantiker sein, um Sonnenauf- und -untergänge zu mögen. Ich bin der beste Beweis dafür. Und weil's am Vortag so schön war, fahren wir auch an unserem zweiten und letzten Morgen an der Spitzkoppe - zwar nicht ganz so früh wie zuvor, aber immer noch sehr zeitig - durchs Tor zum Campground. Bis auf ein junges Paar ist weit und breit niemand zu sehen. Wir warten und warten, doch vergeblich: Gegen den verhangenen Himmel kommt die Sonne nicht an.



Die Atmosphäre stimmt allerdings auch bei trübem Licht. In der milden Morgenluft steigen wir zu den Rockpools hoch, die einen wunderbaren Ausblick über das Gelände bieten. Es muss fantastisch sein, darin zu baden, doch nun sind sie bis auf wenige Tropfen ausgetrocknet.



Zurück an der Lodge hat nach dem Frühstück ein mäßig motiviertes Abschiedskomitee bereits Aufstellung genommen...,



...dann gehen wir ein letztes Mal zu unserem schönen Chalet, packen unsere Sachen und werden per Golfcart zum Parkplatz kutschiert.



Das Gute am Reisen ist ja, dass auf einen Höhepunkt zumindest theoretisch schon sehr bald der nächste folgen kann. Und so mischen sich in den Abschiedsschmerz auch immer gleich Vorfreude und Spannung. Ein berauschender Cocktail, der ebenfalls süchtig macht, am Ende einer Reise aber zwangsläufig aufgebraucht ist. Weshalb ich immer gleich die nächste Reise aus meinem großen inneren Topf fische und plane. Das beste Rezept gegen Entzugserscheinungen neben Reiseberichten im Forum. :)

Rund 220 Kilometer Schotterpiste liegen vor uns, und ab dem Brandberg sehen wir auch wieder Sonne.



Die Strecke ist zu Beginn herrlich einsam, später dann trubeliger mit mehr Touristen und Einheimischen, die an ihren Shops und Ständen um Kundschaft werben. In unseren Unterlagen war vor dem Zustand einiger Passagen gewarnt worden, doch wir hätten uns die Wege deutlich schlechter vorgestellt. Trotz Wellblech kommen wir problemlos und gut voran.



2012 waren wir schon einmal in der Gegend und wohnten in der Damara Mopane Lodge, was völlig in Ordnung war. Ich liebe die Landschaft mit ihrem roten Sand und den Steinhaufen, die aussehen wie das Spielzeug eines Riesen, und so musste zumindest eine Übernachtung als Zwischenstopp sein.



Wir wollten es besonders schön und wir wollten was Neues, die Wahl fiel auf das Mowani Mountain Camp, das mittendrin liegt in dieser phantastischen Welt aus Felsen und Formen.



Mittags sind wir da, unser reetgedeckter, großzügiger Zeltbau ist ein ziemlicher Hammer, wunderbar gestaltet und dann dieser Blick...



Schade, dass wir nur eine Nacht bleiben, so richtig eintauchen und auch mental einziehen in unsere neuen vier Wände können wir deshalb nicht. Die Taschen bleiben gepackt.



Apropos Wände, die gibt's nicht überall, wie zum Beispiel im zusätzlichen grandiosen Außenbad zwischen den Felsen. Anscheinend haben wir ein Familienzimmer erwischt, jedenfalls findet sich auf dem Holzdeck hinter dem Bungalow außerdem ein Zelt "for the Kids" (sofern vorhanden, aber dann natürlich super :-)). Alles in allem der pure Luxus, schon beinahe übertrieben, doch wenn er nun schon mal da ist, genießen wir ihn auch. Thomas jedenfalls schwärmt noch tagelang vom Blick in den Sternenhimmel bei seiner abendlichen Freiluftdusche.





Wir gehen auf Erkundungstour und werden dabei aufmerksam beäugt...,







...registrieren einen kleinen, aber schönen Pool mit weitem Blick hinunter in die Ebene und verziehen uns schließlich im gemütlichen Lounge-Bereich in den Schatten. Tee- und Kaffestation sind gut gefüllt und ein Stück Kuchen gibt's auch - läuft! :)



Dann die Frage, ob wir eine Aktivität buchen wollen. Nein, eigentlich nicht. Versteinerter Wald, Verbrannter Berg, Twyfelfontein, hatten wir alles schon vor Jahren in Eigenregie gemacht. Vielleicht eine Tour zu den Wüstenelefanten am Morgen? Hm. Hatten wir nicht recht auf dem Zettel. Kurz überlegt, dann sagen wir zu. Wir sollten es nicht bereuen...

Für heute kommt das Beste zum Schluss: Nur wenige Schritte bergauf, dann sind wir am Sundowner-Spot oben auf den Felsen. Dieser Rundumblick, eine Kulisse zum Niederknien, schon wieder.

Es könnte schlimmer kommen B)




Die Farben sind erst sanft und dann intensiv, die Sonne ist zurück auf der Showbühne und entschädigt angemessen für den morgendlichen Ausfall.






Reisebericht Namibia 2019

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Letzte Änderung: 21 Jun 2020 20:50 von Beatnick.
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