THEMA: Kurz+trocken/ Skelettenküste südwärts April/Mai 19
18 Aug 2019 16:52 #565039
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Warnhinweis: HIER GIBT ES KEINE KATZEN ZU SEHEN
Abflug 8.4. FFM – Windhoek
Ankunft – ASCO-Car Value, Dachzelt
Einkauf
Übernachtung Caotina Guest Cottage

Kleine, gemütliche Unterkunft, Auto kann auf dem Grundstück direkt vor der Unterkunft stehen. Praktisch zum Einräumen, Sortieren, Verwerfen, Ausräumen, Einräumen……und liegt günstig, wenn man in Richtung Norden fährt.







Frühstück wird in dieser



kleinen Küche serviert, in der man sich ansonsten auch selbst etwas zubereiten kann.

Das kleine Gärtchen war hübsch grün – bei näherem Hinsehen entpuppte sich das vermeintliche Gras allerdings als Plastikrasen…….auch eine Methode, Wasser zu sparen.

10.- 13.4. Grootfontein, Maori Camp bei Peter + Conni Reimann













Übernachtung im kleinen Rondavel, Dusche + WC, einfach, aber nett. Wie fast überall im Bad zu wenig Haken.
Hier gelang es Peter und Claus, den kaputten Engel zu reparieren. Er kühlte nur bei Anschluss ans Netz, nicht über die Extrabatterie. Grund: Verkabelungsschrauben hatten Kontakt zur Karosserie, so dass es bei der Ruckelei immer zu Kurzschlüssen kam. Hat bis zum Ende der Reise prima gehalten.
Außerdem klappten wir das muffig riechende Dachzelt auf, zerrten die Matratze raus und ließen alles gründlich auslüften.
Der Himmel sah gelegentlich verheißungsvoll nach Regen aus, aber außer ein paar wenigen Tropfen mit Gewitteruntermalung kam nichts runter.
Während die Männer mit solch wichtigen Dingen beschäftigt waren, spielten Friederike + Conni für 34 Kindergartenkinder „easterbunny“ im Park des Museums.
vimeo.com/354497509
vimeo.com/354497556
vimeo.com/354497593



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21 Aug 2019 18:09 #565372
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13.4-14.4. Oppi Koppi, Kamanjab
„Luxus-Chalet“ – war o.k.



Essen auch, leider wegen Fremdschämens vermiest durch blöde „Führer-und Hitler“-Sprüche von Gäste zu den jungen, darob etwas verstörten Serviermädchen.
Auf die angebotene Showfütterung der Stachelschweine mit Essensresten haben wir dankend verzichtet.


14.4.-16.4. Terrace Bay (NWR)
Über den Grootbergpass durch diese Weite




















war wohl nix zu h olen.........


Vorbei an Welwitschias









Zum Springbok-Gate, wo wir erst einmal um Bier angebettelt wurden. Sorry: Weintrinker.
Auf der Weiterfahrt unglaubliche Ödnis, in der doch ab und zu Blümchen blühten, Dollarbüsche standen, Fata Morganas in flimmernder Ferne. Die einzige grüne Stelle war am Kamib-Mouth, wo wir ein paar Nilgänse, Rotschnabelenten, Regenpfeifer und kleine Greben sahen. Hiervon gibt es seltsamerweise keine Fotos.

Und hier endlich der wilde Atlantik














Den schönen geschliffenen Steinen, Muscheln, Schnecken und Seeigelgehäusen widerstehen zu müssen, sie nicht mitnehmen zu können - das kostete große Überwindung....

Unterkunft: Unterirdisch abgerockt - NWR eben…..



Essen im Restaurant am ersten Abend: ungenießbares Fleisch. Unsere Enttäuschung darüber, dass es keinen Fisch gab, bekamen drei südafrik. Angler mit und nach einer halben Stunde erschien der Koch mit einem Stück gegrilltem Kabeljau – spendiert von ebenjenen Anglern. Sie hatten wegen der starken Brandung innerhalb von drei Tagen nur einen einzigen Kabeljau gefangen, doppelt nett also, dass sie ein Stück für uns geopfert haben.
Das war am nächsten Abend - wohl dank einer Busreisegruppe erheblich besser.
Stimmung beim Abendspaziergang:


Ein paar Impressionen vom nächsten Tag:
















Einsamer Schakal

Für tierische Unterhaltung wurde auch gesorgt:










Auf der Fahrt nach Cape Cross










16.4. – 17.4. Cape Cross Lodge
Wir bekamen ein schönes Self-Catering-Chalet (die Zimmer waren uns zu teuer), nahmen aber das Restaurant in Anspruch: Gutes Essen, perfekter Service.
Unangenehm an dem kleinen Strandabschnitt, der zum Hotel gehört, war der Gestank von toten Robben, die in größerer Zahl dort herumlagen. Räumt wohl keiner weg….











Damit der Tag nicht ganz ohne Federvieh ausklingt...
Anhang:
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24 Aug 2019 13:50 #565611
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18.4. Cape Cross
































Steinwälzer (Ruddy Turnstone)

Mittlerweile liegen die Viecher schon außerhalb des Zauns. Die Bullen waren allesamt auf See und überließen den Weibchen die Kinderaufzucht. Es blökte und mähte (und roch etwas streng)…
Erfrischung gefällig?
Hier gibt es eine Hörprobe:
vimeo.com/355699952

Putzig:
vimeo.com/355701945
Abstauber
vimeo.com/355701160
Abstauber 2
vimeo.com/355702372



Anhang:
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01 Sep 2019 18:12 #566377
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21.4.-23.4. Camp Gecko
Am Morgen des 21.4. ging es via Walvish-Bay, am Vogelfederberg über den Kuiseb-Paß zum Camp Gecko.

Wir lassen den Ozeannebel hinter uns.






Am Vogelfederberg war gerade eine Hochzeitsgesellschaft eingetroffen, so daß wir nicht hinaufgingen.



Der Kuiseb-Paß








Im Hintergrund sieht man den Brandberg

Das war das höchst originelle Häuschen im Camp Gecko.





Am ersten Abend verwöhnte uns Heidi mit einem köstlichen Oryxgulasch, sie „speiste“ auch mit uns und im Gespräch erfuhren wir viel über die derzeitigen Lebensumstände.
Von der auf dem Berg gelegenen Lapa aus genossen wir den spektakulären Himmel




Ans Wasserloch kamen im Laufe des Tages einige Pferde, sehr scheue Springböcke, wenige Oryxe, ein paar Schakale. Auf den Nachbarfarmen wird heftig
gejagt (auch nachts mit Scheinwerfern, während die Kühllaster schon bereitstehen), so dass wir uns über das äußerst scheue Wild nicht mehr wunderten.
Anderntags gingen wir den Zebratrail








Der pure Überlebenswille














Von diesem Grat aus kann man links unten die kleinen Häuschen erkennen.
Keine Zebras zu sehen, nur ältere Hinterlassenschaften, aber es gibt ja auch nichts mehr zu fressen. Die Trockenheit und Dürre ist erschreckend.
Auch am zweiten Abend war der Sonnenuntergang beeindruckend.

Heidi erzählte uns, dass es in der jetzt vergangenen Regenzeit genau 60 mm geregnet habe. Sie haben alles Vieh aufgegeben, nur noch die Pferde behalten.

Nachtrag: Hier im Forum haben wir erfahren, daß das Camp Gecko ab September einen neuen Betreiber haben wird, weil der Pachtvertrag nicht verlängert worden sei. Wir fragen uns natürlich nach den Gründen. Soweit wir wissen sind Heidi und ihr Mann seit 19 Jahren dort ansässig und während unseres Aufenthaltes war keine Rede davon, dort nicht mehr bleiben zu können. Sehr schade!

Im nächsten Beitrag geht es über Helmeringhausen endlich ins Richtersveld.
Allen Formis wünsche ich eine erfreuliche Woche!
Letzte Änderung: 01 Sep 2019 18:31 von CuF.
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08 Sep 2019 12:58 #567033
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23.4.-24.4. Helmeringhausen
Komischer Empfang durch einen gegelten Jüngling, etwas unfreundlich. das Zimmer war o.k.. Etwas befremdlich fanden wir die schriftlichen Hinweise, dass man Bettbezüge, Laken, Vorhänge ersetzen muss (mit Preisliste), wenn man damit Schuhe oder Autos putzt. Was haben die denn für Gäste?
Der Gin war ihnen ausgegangen, deshalb nahmen wir zum sundowner auf dem Hügel hinter dem Anwesen unseren eigenen mit.







Ansonsten war das Dinner o.k., das Frühstück etwas dürftig.
Am nächsten Morgen machten wir uns früh auf den Weg Richtung Oranje.

















24.4. – 29.4. Richtersveld NP
Nachdem wir in Rosh Pina noch eingekauft und eine Kleinigkeit gegessen hatten, kamen wir an der Fähre in Sendlingsdrift an:







1. Nacht Chalet Nr. 6 Sendlingsdrift
Sauber und ordentlich, gut ausgestattet – allerdings fehlte ein Tisch auf der Terrasse, den wir uns dann vom - unbewohnten - Nachbarbungalow holten.
Wir konnten White-Throated Canary, Cape Wagtail, African Pied Wagtail, Nektarvögel, Karoo-Drosseln beobachteten.
Mit Blick auf den Fluß genossen wir unser saftiges Steak und zum Abschluß den Islay Single Malt Bowmore 15 und freuten und schon jetzt auf die Fahrt durch das Richtersveld zur Kookerboomkloof-Campsite.
Letzte Änderung: 08 Sep 2019 13:18 von CuF.
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16 Sep 2019 13:12 #567853
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Es gab sehr zutrauliche African Pied Wagtails





vimeo.com/357381409
Cape Wagtail



vimeo.com/357382835


Southern Masked Weaver
DANKE, liebe Maddy!


vimeo.com/358777035


Oranjeschmätzer (Sickle Winged Chat)





vimeo.com/357386826

Laughing Doves.

Immer wieder fielen kleine Trupps Orange-River-White Eyes

vimeo.com/357386207

in die Akazienbäume ein,



auch sahen wir Pririt Batis, Acaccia Pied Barbet, Swallowtailed Bee-Eater










vimeo.com/357382194

vimeo.com/357387558

und Sunbirds (Rußnektarvogel - Dusky Sunbird)

vimeo.com/358776263
Bergschmätzer (Mountain Wheatear)
female





Im nahen Ried African Reet-Warbler


am und im Fluss Kormorane
Ibisse




und Pied Kingfischer. Lt. Prospekt dürfen zu bestimmten Zeiten die Einheimischen zweimal täglich ihre Burenziegen-und Schafherden am Oranje entlang treiben. D.h. es gab zweimal täglich enorme Staubwolken, vollgeköttelte Wege, bettelnde Hunde – die allerdings gut gegen die Baboons waren, die immer mal wieder versuchten, von den Bergen herunterzukommen und an den Segnungen der Zivilisation (Müll) teilzuhaben. Der Müll wurde übrigens täglich von Rangern eingesammelt.
Leider stürzten sich auch zweimal täglich die Schafe und Ziegen mit Gier auf das Ried und rupften es mampfend weg.



Letzte Änderung: 20 Sep 2019 12:34 von CuF.
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