Allen Ernstens...

Reisebericht 182 Antworten · 43,0k Aufrufe · gestartet 13. Juni 2018 von Gromi
766 Beiträge · seit 200701. Okt. 2018 · #121
ich drängel mit.....
jetzt wo es so schön herbstlich und stürmisch draußen ist, wäre eine Fortsetzung Eures Bericht "allen Ernstes" total willkommen
😛

liebe Grüße
Simone
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Themenstarter1'415 Beiträge · seit 201401. Okt. 2018 · #122
@ Friederike + Simone:
hier wird nicht gedrängelt und geschubst 😄 immer alles schön der Reihe nach 😗 aber ihr könnt euch schon mal wieder zum einsteigen parat machen 😎
flüster euch die Margitta
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
766 Beiträge · seit 200701. Okt. 2018 · #123
das Gläschen Rotwein ist gerichtet - Biltong fein geschnitten - bitte Vorhang auf - ich bin startklar 🤩
Historie meiner 16 bisherigen Reisen ins südliche/östliche Afrika => 11/2001: NAM die Erste * 12/2003 - 01/2004: NAMIBIA Südtour * 03/2005: NAMIBIA ein runder Geburtstag in Windhoek/Tour mit Witti + Landy * 12/2007 -01/2008: NAMIBIA Südtour zum 2. mit Familie * 10-11/2008: Kurztrip nach NAM/wieder ein runder Geburtstag * 03/2011: NAMIBIA ~ Hochzeit der Schwägerin in Windhoek und kleine Tour * 09-10/2013: TANZANIA ~ 4 Wochen Familienbesuch * 12/2014 - 01/2015: NAM zum ersten Mal mit Dachzelt unterwegs * 07-08/2016: SÜDAFRIKA ~ 4 Wochen Kap und Gardenroute/Familienbesuch * 05/2018: KTP und mal wieder der Süden von NAMIBIA * 01-02/2020: NAMIBIAS Norden, Caprivi und ein bißchen BOTSWANA * 08-09/2021: BOTSWANA ~ Private Campingtour mit Bushways * 09/2O22: 3 Wochen SÜDAFRIKA mit Fokus auf Familie und Drakensbergen * 08-09/2023: BOTSWANA ~ 2. Private Campingtour mit Bushways * 02-03/2024: NAMIBIA ~ KTP und Südtour * 01-02/2026: 3. Private Campingtour mit Bushways
Themenstarter1'415 Beiträge · seit 201404. Okt. 2018 · #124
Was hilft gegen "saisonal abhängige Depression" oder kurz gesagt den Herbstblues?
Richtig! - in wunderbaren, wärmenden Erinnerungen schwelgen....


... wogegen das mit der Wärme vom
Samstag, den 28.April
erst einmal reines Wunschdenken war.
(Also, liebe Simone, nix mit Rotwein! Es sei denn du machst einen starken Glühwein daraus!)
Es war abartig kalt und wir hatten die Nacht gefroren wie die Schneider.
Der Morgen empfing uns mit an heimische Winterverhältnisse erinnernde 7°C!
Da brauchten wir schon mal je zwei Tassen Aufwärmtee! Und ein angewärmtes Müesli!
Und lärmig war es ausser dem. Der Stromgenerator für das Dorf lief ununterbrochen.
Im Waschhüsli gab es immer noch kein Wasser und so war wieder einmal Katzenwäsche aus dem Tank angesagt, denn die vom jungen Mann angebotenen, in der prallen Sonne wer weiss wie lange schon herumstehenden 5L-Wasserkanister waren uns doch etwas suspekt.
Eine durchs Camp jagende Kuduherde mit vielen Jungtieren, veranlasste mich zu einer kurzen Sprinteinlage zur Kamera, aber vergebens. Die waren effektiv zu schnell für meine klammen Finger. Den Grund für deren Panik konnten wir aber nicht ausmachen
Nach Ernsten improvisierten Abwasch packten wir zusammen und machten uns um 9 Uhr auf in Richtung Ghanzi.
Eine "normal" zerfurchte Tiefsandpiste

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machte uns zwei Stunden lang bis New Xade so gar keine Freude.
Die anschliessende Gravelroad bis Ghanzi ebenso wenig

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Um halb eins kamen wir dort an, betankten unser Gefährt, stockten im Bottlestore unsere geistigen Vorräte auf, zupften am ATM ein paar Pula, tätigten im Spar den nötigen Grosseinkauf für 6 Tage KTP und fuhren weiter zur

Tautona Lodge

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Ursprünglich hatten wir im Sinn dort zu campen, doch wir entschieden uns spontan für ein Mini Chalet inkl. Frühstück.

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Es machte seinem Namen alle Ehre. Es war so eng darin, dass ich nicht mal ein gescheites Foto der Innenausstattung machen konnte. Ausserdem stank es extrem wie in Omas Mottenkasten! Wir liessen wohlweislich vorab unsere Sachen im Auto, machten alle Fenster und die Tür auf und gingen erst mal auf Besichtigungstour.
An der Rezeption fragten wir nach einem Wäscheservice. Ja, gab es, aber es war bereits nach Fünf und wir müssten ja die Wäsche bis morgen früh zurück haben. Wir liessen unseren Wäschesack dort und die nette junge Frau versprach ihr bestes zu tun.
Im Restaurant

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spülten wir den üblen Mottenkugelgoût an der Bar mit einem kräftigen Schluck über Vierzigprozentigen hinunter!
Meldeten uns für das Dinner an, welches dann aber nicht erwähnenswert und als "so lala" in meinem Tagebuch beurteilt wurde.
Am nächsten Morgen fanden wir uns zu einem "schlecht organisierten" (lt. meiner Notizen) Frühstück ein.
An der Kaffeebar herrschte Chaos. Die Durstigen versuchten aus dem grossen Kaffeeautomat ein paar Tropfen des begehrten Heissgetränkes herauszudrücken, doch der war "out of Order". Eine Serviceangestellte versuchte mit afrikanischer Gleichmut mit EINEM Filtersystem (wie aus einschlägigen Fomikreisen bekannt ist), dem Ansturm Herr zu werden. Naja! Wir ergatterten uns je eine halbe Tasse und füllten mit Milch auf. Geht doch!
Das Buffet war auch schon auf ein Minimum von den sehr Zeitigen leer geräumt worden, so blieb uns nur noch etwas Käse und ein Konfibrot! Nun, mir war es egal, da sich mein gestriges Nachtessen geradewegs auf dem Durchmarsch befand, hatte ich sowieso keinen Appetit auf Fleischware.
An Rezeption fragten wir dann schüchtern, wie es denn so mit unserer Wäsche aussähe. Diese wäre in Arbeit und wir sollten in einer halben Stunde nochmal vorbei kommen wurde uns freundlich mitgeteilt. So trödelten wir noch ein bisschen in dem sehr schön angelegten park ähnlichen Gelände herum

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und bestaunten die mopsig getrimmten Palmen.

Zurück an der Rezeption trafen wir eine fröhliche Serviceangestellte, welch gerade unsere fix fertig gewaschene, gebügelte und säuberlich zusammen gelegte Wäsche abgeben wollte. Für diese super Dienstleistung war dann auch ein gutes Trinkgeld fällig.
Um halb Elf machten wir uns auf in Richtung Ghanzi. Dort deckten wir uns noch im PEP-Store vorsorglich mit zwei dicken Wolledecken ein. Wir wussten ja nicht wie sich die Nachttemperaturen so entwickeln würden.
Die A2 Richtung Kang präsentierte sich geradlinig, langweilig

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gesäumt von Gelbblütlern

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die Rastplätze grossflächig vermüllt

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Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Themenstarter1'415 Beiträge · seit 201404. Okt. 2018 · #125
Zum Kalahari Rest Camp

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kamen wir um 14 Uhr.
Wir hatten nicht reserviert, aber es war noch Platz für uns im Bungalow 4.
Die Reihenbungalows sahen von aussen nicht sonderlich einladend aus.

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doch das Interieur entpuppte sich als äusserst geschmackvoll und gepflegt

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sogar die triste Technik war kunsthandwerklich aufgepeppt

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Nachdem wir uns eingerichtet, Fotos gesichert und unsere gestrig getragenen Kleider zum Auslüften (wir meinten, immer noch nach Mottenkugeln zu stinken) aufgehängt hatten, gesellten wir uns auf der Barterrasse zu einer anwesenden Reisegruppe auf einen Schwatz inklusive GT.
Das Abendessen nahmen wir im Restaurant ein

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Wurstdip, Gamefilet, Süsskartoffel und eine Flasche Rotwein, alles sehr lecker!

In der Nacht mussten wir die Vorhänge ziehen. Der sonnenhelle Vollmond lies uns aber trotzdem zu keinem ordentlichen Schlaf kommen.
Viertel vor Sechs trieb es uns aus der Koje. Nach duschen und rasieren (nur Ernst) sassen wir schon um Sieben am Frühstückstisch bei einem sehr feinen Omelette, Toast und ausreichend Kaffee.
Wir zahlten und machten uns auf in Richtung KTP.
In Hakunzi füllten wir noch vorsichtshalber den Diesel- und Wassertank.
Dann setzten wir unsere Fahrt auf nachfolgend dokumentierten wechselhaften Wegen fort:
mit gefährlich lebenden Nutztieren

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dort spielten wir "findet die Spur "

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hier gab es Verschnaufplateaus

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Kurz vor Eins standen wir vor dem Tor.

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Wir waren angemeldet, wiesen unsere Voucher für 2 Nächte vor und durften uns auf

CS Khiding
niederlassen.
Sie präsentierte sich wunderbar am Khiding Pan gelegen mit einer fantastischen Aussicht.
Ernstens erste Amtshandlung war nach den legendären Löwen Ausschau zu halten.

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unter argwöhnischer Beobachtung

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Dazu muss ich kurz in die Erklärungskiste greifen:
das war nämlich meine Schuld. Ich hatte ihm dummerweise von den Berichten im Forum erzählt, in denen sich ganze Rudel Löwen unter den Schattendächern bequem gemacht hatten. Wegen dem wollte er ja auch unbedingt hier her.
Aber da war weit und breit nichts dergleichen zu sehen.
Auch das von mir nachgereichte Fernglas brachte nichts. So kletterte er leicht frustriert wieder herunter und lies seinen Frust bei der Feuerholzbeschaffung an diesem unschuldigen Baum aus

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doch mit mässigem Erfolg, sodass wir den Abend ohne Feuer verbrachten, umkreis und belauert von einem anhänglichen Schakal.

Der nächste Morgen begann um Sieben. Es war leicht bewölkt, 12° und es wehte eine unangenehme Bise.
Als erstes gesellte sich wieder der Futter suchende Schakal zu uns.
Auf unserer Morgenrundfahrt sahen wir auf dem Pan, allerdings immer in weiter Ferne, Oryx-, Haertebeest- und Springbockherden.
Zurück auf dem Platz trafen wir unsere ca. 100m entfernten Nachbarn, eine Gruppe Südafrikaner mit zwei Autos.
Sie hatten auch kein Sichtungsglück an dem Morgen. Aber es waren wohl Löwen in der Nacht um uns herum geschlichen. Einer von der Truppe zeigte uns frische Spuren oberhalb unseres Platzes. Er hatte eine App auf seinem Handy, welche ein Löwengebrüll simulierte. Dies sei zwar unter Strafe verboten in der Wildnis anzuwenden, doch er würde das heute Abend mal laufen lassen um ein Männchen anzulocken. Wir müssen dann aber im Dachzelt sein.
Als wir ihnen erzählten, dass wir am nächsten Tag nach Nossob wollten, machte sie bedenkliche Gesichter. Es wäre eine happige Tagesfahrt und sie würden uns einen Zwischenhalt in Motopi empfehlen.
Da waren wir ganz schön in der Klemme.
Wir hatten morgen eine Verabredung mit Schweizer Freunden in Nossob. Hatten schon alles für eine Nacht gebucht.
Also packten wir nach einem Müesli und Kaffee ein, schrieben unseren netten Nachbarn noch einen Abschiedszettel und machten uns um halb Zwölf auf den Weg über Bosobogolo nach Nossob.

Das war eine weise Entscheidung. Wir fuhren durch eine wunderschöne von Dünen geprägte Landschaft auf leichten bis schweren Sandwegen

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Dann tauchte auch noch eine Familie Strauss auf. Papa und Mama welche ihren sechs Babys wahrscheinlich eine Lektion in "wie verhalte ich mich auf der Fahrbahn gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern" in der Praxis anschaulich erteilten.

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- immer schön auf dem Weg bleiben
- ständig nach rechts und links schauen. Auch wenn von dort nichts kommt
- alle hinten Anstehenden und schneller vorbei Wollenden ignorieren, auch wenn diese Drohgeräusche von sich
geben
- nicht vergessen stehen zu bleiben und die wunderschöne Gegend betrachten
- zwischendurch ein paar Hälmli zupfen
- auch mal absitzen, wenn einem die Beinchen weh tun
- und erst wenn Papa das Signal gibt, in seiner Richtung im Bush verschwinden
- das Ganze dürft ihr bis zu einer Stunde ausdehnen.
So war es dann auch!

Um ca.17 Uhr erreichten wir
Motopi 1
und hatten natürlich nicht gebucht. Auf dem sehr weitläufigen Platz hatte sich schon eine Gruppe Südafrikaner mit drei Autos eingerichtet.
Kein Problem, wurde uns versichert, der Platz ist gross genug.
Also installierten wir uns im gebührenden Abstand zu ihnen.

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Ach ja, meinten sie noch, das Toilettenhäuschen

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ist allerdings etwas nahe bei uns, aber da gingen sowieso nur die Frauen drauf und sie hoffen es stört uns nicht.
Nein, störte uns nicht, im Gegenteil fanden wir es höchst amüsant, dass diese nie allein aufs Hüsli gingen. Es war immer ein Vordertürsteher mit dabei.
Am nächsten Morgen machten wir uns nach Tee, Müesli und Kaffee auf die Piste.
Sie führte uns wieder durch diese fantastische Dünenlandschaft.

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Wir sahen wenige Tiere. Nur mal ein paar scheue Dik- Dik's, Oryxe und Schakale.
Wir kamen an Vergessenem vorbei

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fuhren durch weitsichtige Ebenen

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und kamen um 13 Uhr in Nossob an.

Und somit wäre das wieder einmal der Stand der Dinge im Moment.
Wie wir uns in Nossob als Safeknacker outen, ständig beobachtet, belagert und ignoriert wurden und für den GT public relation betrieben, erzähle ich euch das nächste Mal.
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
zuletzt bearbeitet 04. Okt. 2018
151 Beiträge · seit 201604. Okt. 2018 · #126
Danke für Euren spannenden Bericht. Falls das mit dem Beil am Baum ernst gemeint war: Im KPT ist das Sammeln von Feuerholz (auch von herumliegenden Ästen) untersagt. Der Grund ist einfach: Das tote Holz hat eine wichtige Funktion für die biologischen Kreisläufe und wenn wir Touristen alles wegräumen, klappt das nicht so richtig.
4'382 Beiträge · seit 201504. Okt. 2018 · #127
Nach duschen und rasieren (nur Ernst)
Guten Abend, liebe Margitta, gut, daß Du das dazugeschrieben hast 😛
Liebe Grüße aus Bayern
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter1'415 Beiträge · seit 201405. Okt. 2018 · #128
@Landcruiser1970
Da hast du völlig Recht mit deiner Schelte.
Wir wurden am Gate leider nicht explizit darauf hingewiesen und wir hatten versäumt die Parkmap auch im ganz klein gedruckten zu studieren.
Ich weiss aber nicht ob solche, von offensichtlich Einheimischen (vermute ich mal) abgestellten Rostlauben dem biologischen Kreislauf gut tun.

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Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2018
3'883 Beiträge · seit 201105. Okt. 2018 · #129
Guten Morgen liebe Gromi,
ich versuche, meine Lücken beim Lesen interessanter Reiseberichte zu schließen, doch trotz Atemnot will es mir so schnell nicht gelingen. Bei eurem Bericht stoße ich immer wieder auf Bekanntes, was natürlich ein Ansporn ist. Das ausgebrannte Fahrzeug im KTP haben wir 2016 auch fotografiert 😉 . Ich habe mir das Drama ausgemalt, das dahinter stecken könnte. In Matopi habe ich das "Hüsli" angeekelt nicht benutzt, mich stattdessen mit unserem Spaten bewaffnet. Andere Touris müssen das auch so gehandhabt haben, denn ich habe erst einmal anderer Leute Klopapier (und nicht nur das 🙄 ) ausgegraben, bis ich ein unbenutztes Eckchen fand 🤢 . Sorgfältigere Benutzung durch die Touris und eine Pflege der Toiletten durch die Ranger würde erheblich zur Sauberhaltung der Umwelt beitragen. Die Australier schaffen das nach meinen Erfahrungen bis in den letzten Winkel der Wildnis schließlich auch.
Ein schönes Wochenende wünscht euch
freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
151 Beiträge · seit 201605. Okt. 2018 · #130
Liebe Gromi
danke für Deine Rückmeldung. Ja die Rostlaube könnte man bei Gelegenheit mal abtransportieren. Aber da fehlt es wohl am Equipment (grosser Anhänger, Seilwinde), oder dieses müsste mühselig herantransportiert werden. Leider sind da die Leute vor Ort nicht immer übermotiviert.

PS. Über die Verschnaufabschnitte zwischen Hukuntsi und dem Gate haben wir uns diesen Sommer auch jeweils gefreut.
zuletzt bearbeitet 05. Okt. 2018
194 Beiträge · seit 201805. Okt. 2018 · #131
Hallo zusammen!
Ich kenne die Geschichte hinter diesem Wrack nicht, aber es passiert immer wieder, das sich Gräser irgendwo unter dem Auto verfangen und das ein Auto in Brand aufgeht. Wir hatten einen Kollegen, dem das irgendwo in einer entlegenen Ecke im Norden passiert ist und das kann wohl erstaunlich schnell gehen, so das man gerade noch aussteigt und dem Auto beim Ausbrennen zuschaut. Die Geschichte dieses Wracks ist bestimmt eine spannende - ich glaube eher nicht, dass das jemand dort abgestellt hat.
LG
Stefanie
5 Jahre in Botswana, 3 Jahre in Sierra Leone, 1 Jahr in Lesotho außerdem Reisen in Namibia, Südafrika, Mozambique, Eswatini, Tansania und Äthiopien www.kalahari-calling.com
151 Beiträge · seit 201605. Okt. 2018 · #132
So etwas in der Art hatte ich auch vermutet. Scheint zudem ein SUV-Modell zu sein - also eher weniger geeignet für die Kalahari und schneller am Anschlag/überhitzt.
4'382 Beiträge · seit 201528. Okt. 2018 · #133
Liebe Margitta,
jetzt muss ich doch mal so unangenehme Begriffe wie " drängeln" und "schubsen" in die Runde werfen und mit Zaunpföschdle wedeln..... sonntägliche Grüße von
Friederike
https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/305239-2-froestelnde-senioren-cufs-in-botswana-august-24.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/299590-namibia-2008-cufscher-verbindungsstresstest.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/285307-cuf-in-botswana-2013.html https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/285473-cuf-im-ktp-und-moremi-juli-august-2014.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/287481-cuf-maeandern-durch-den-norden-namibias-v-o-nach.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/294392-cufs-8woechige-antiviruskur-erfolgreich-oder-nicht.html https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/300961-cufs-6-wo-haengemattenauszeit-v-covid19-in-bots-nam.html https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/298077-kurz-trocken-skelettenkueste-suedwaerts-april-mai-19.html?start=0 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303543-62-tage-auf-der-entschleunigungsspur-nam-bots-nam.html
Themenstarter1'415 Beiträge · seit 201428. Okt. 2018 · #134
liebe Friederike,
du hast ja so Recht 😗 mein Gewissen plagt mich auch schon ein Weilchen 😮 Das Ergebnis meiner grossen Lismete für die neuen Route habe ich in die Vernehmlassung geschickt 😗
also kanns nächstens weiter gehen
verspricht die Margitta
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Themenstarter1'415 Beiträge · seit 201401. Nov. 2018 · #135
Auf Wunsch einer einzelnen Dame, mit dieser ich eine maltige Beziehung pflege und weil die Wetterfrösche bereits von Schneefallgrenzen reden, fühle ich mich zu ablenkenden Tätigkeiten motiviert, wie z.B. Berichte schreiben.
Wem es auch nach einem wärmenden Lesestoff ist, dann bitte einsteigen, es geht weiter.


Nossob am 02. Mai
Das muss man sich mal vorstellen: da fährst du 5223 km durch Wildnis, Einöde, durch Wasser, Sand und Schotter, wirst fast von reissenden Flüssen ertränkt, von wilden Tieren belauert und kommst pünktlich wie ein Schweizer Uhrwerk zu einem vor zwei Monaten mit Schweizer Freunden abgemachten Treffpunkt an. Wir waren dann auch dementsprechend stolz auf uns.
Monika und Markus hatten damals mit ach und krach noch einen Bungalow ergattern können, allerdings mit zwei Schlafräumen. Sie luden uns zu einer Teilet ein, auf die wir uns noch so gerne einliessen.
Nach der menschenleeren Abgeschiedenheit in der Mabua kamen wir uns hier in dem Gewussel fast wie auf einer Appenzeller Landsgemeinde vor. Es gab einen kleinen schlecht sortierten Laden, in dem man sich auch ins Wlan einkaufen konnte. Was bei uns aber leider nicht funktionierte. An der Tankstelle füllten wir noch unser Gefährt auf und gingen uns anmelden.
Unsere Freunde waren noch nicht eingetroffen aber man gab uns schon mal den Schlüssel für Bungalow 18
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gut positioniert direkt am ausgetrockneten Flussbett mit einer grossen Terrasse
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einem grosszügigen Wohnküchenraum
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und je einem Bad
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Bald trafen auch unsere Freunde ein und es gab erst einmal viel zu erzählen. Sie waren mit einem Highlux vom gleichen Vermieter unterwegs. Wir halfen den beiden noch rasch beim einräumen und wollten unseren Anteil an der Miete gleich noch bezahlen. Wir hatten die Pula vorsorglich im Campertressor eingeschlossen, wo auch unsere ganzen Originaldokumente lagen.
Ich schnappte mir also den Schlüsselbund, die hintere Campertür war ja noch offen, und wollte den Tressor öffnen, ging aber nicht. Ich versuchte den einzigen kleinen Schlüssel unter den vielen grösseren in allen Positionen zum öffnen zu bewegen, doch es ging nichts! Langsam kam Nervosität auf. Ernst kam schauen, warum ich so lange brauchte und versuchte sich auch ergebnislos. Dann kam Markus und probierte es eine Weile ohne Erfolg. Nichts ging! Da war guter Rat teuer und wir entschieden uns zu drastischen Mitteln zu greifen, das heisst irgendwie mit dem Schraubenzieher das Schloss knacken. Das scheiterte auch.
Mittlerweile war das Schlüsselloch und der Schlüssel völlig vermurkst und unbrauchbar geworden. Das verlangte nach schwerem Geschütz! Mit Hammer und einer Art Meisel brachen die beiden Männer das Schloss regelrecht auseinander und konnten die Tür so heraus reisen.
Da kam Monika, hatte einen Schlüsselbund in der Hand und fragte, was denn das für einer sei. Der liege auf dem Küchentisch und sieht genauso aus wie unserer! Ist aber nicht unserer! Begossene Pudel würden im Gegensatz zu uns in dem Moment geradezu fröhlich aussehen!
Und die Moral von der Geschicht: verliert den Überblick niemals nicht!

Am Abend zauberte Monika aus zusammengelegten Gemüseresten einen feinen Curryeintopf und wir grillten ein paar Würstchen und etwas Fleisch dazu. Als Ergänzung gab es Gurkensalat und Rotwein.
Wir sassen noch eine Weile schwatzend am Küchentisch aber dann war, nach dem ereignisreichen Tag schnell einmal Nachtruhe angesagt.

Der nächste Morgen begann um halb sieben. Unsere Freunde hatten sich schon für eine Morgenfahrt parat gemacht. Sie blieben noch eine Nacht in Nossob. Doch wir mussten weiter.
Unser nächstes Ziel war

Rooiputs

Ein sandiger Weg führte uns immer am Fluss entlang. Uns begegnen riesige Herden Springböcke, Oryx und Kuhantilopen
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An einem Wasserloch entdeckten wir Ernstens Lieblingsräuber

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Gegen halb Fünf kommen wir in Rooiputs an, einem grossen und recht gefüllten Camp.
Uns wird die CS 02 zugewiesen.

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Sie machte einen etwas abgewohnten Eindruck. Es gab Wasser und die Abstände zwischen den Plätzen waren reichlich bemessen.
Am nächsten Morgen mussten wir wieder einmal für einen eklatanten Nichtdrangedacht-Fehler büssen.
Die beiden Schakale, welche in der Nacht um uns herum gewusselt waren, hatten ganze Arbeit geleistet. Der Inhalt (oder was nicht fressbar war) unsers draussen vergessenen Güsselsacks lag weitläufig verstreut und wir mussten erst mal aufräumen.
Auf unserer morgendlichen Fahrt in Richtung Nossob sahen wir diesen Schakal
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Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2018
Themenstarter1'415 Beiträge · seit 201401. Nov. 2018 · #136
Er lag einfach so am Wegesrand und starrte konzentriert in die Höhe. Ein zweiter etwas abseits im Busch beobachtete diesen.
Wir blieben mal vorsichthalber stehen und suchten nach dem Grund deren Interesse.
Da entdeckten wir auf dem Kamm der Sanddüne ziemlich weit weg diese beiden Damen

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Offensichtlich warteten die beiden Schakale auf Futter beschaffende Aktivitäten der Löwinnen, um sich vielleicht eine Mahlzeit abzuluchsen zu können. Doch da passierte ausser mal Stellungswechsel nichts.

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Dem nebenan hockenden dauerte das zu lange und er machte sich in die Büsche.
Dann verliessen die beiden Katzen die Bühne.
dem Schakal wurde es auch zu langweilig und er verdrückte sich bald und wir somit auch.
Am Platz zurück gab es dann ein reichhaltiges Frühstück. Wir verbrachten den Tag mit notwendigen Aktivitäten wie abwaschen, die Wohnung putzen, Körperpflege, lesen. Am Nachmittag machten wir noch eine Besichtigungsrunde zur Lodge.
Später besuchten uns diverse Piepmätze.
Einer, der noch etwas Nistmatereal brauchte

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und andere, die auf Futtersuche waren

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Am Abend gab es ein feines Entrecote vom Grill mit Restegemüse und Bier.

Der nächste Morgen erwartete uns mit kalten 8°und wir brauchten wieder einige Tassen Aufwärmtee.
Um halb Sieben machten wir uns auf in Richtung Twee Rivieren. Dort mussten wir uns die Ausreise Botswana und die Einreise Südafrika beglaubigen lassen. Unterwegs erspähten wir eine Kolonie Erdmännchen

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ein einsames Erdhörnchen

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und ein ebensolches Löwenmännchen

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In Twee Rivieren
stellte sich unser Vorhaben der Ab- und Anmeldung doch als ziemliche intellektuelle Herausforderung dar. Da gab es erst mal an einem grossen Gebäude zwei nicht gekennzeichnete Eingänge. Nach reiflichen überlegen entschieden wir uns für den linken und musste im Inneren des Gebäudes feststellen, dass beide in die gleiche riesige Halle führten. Da gab es rechts einen botswanischen und links einen südafrikanischen Schalter. Da wir ja aus Botswana gekommen waren, meinten wir uns erst einmal von dort abzumelden zu müssen. Wir waren die einzigen am Schalter. Bis uns der dortige Beamte überhaupt zur Kenntnis nehmen wollte, verging eine ganze Weile. Mürrisch und schroff verwies er uns auf die andere Seite. Dort wurden wir sehr freundlich und zuvorkommend empfangen. Im Nullkommanichts hatten wir unsere Stempel, tauschten noch ein paar freundliche Worte und verliessen diesen zwiespältigen Ort.
Nachdem wir uns im Restaurant mit einem ausgiebigen Frühstück gestärkt, im Shop noch ein bisschen eingekauft und unserem Gefährt Diesel nachgefüllt hatten, machten wir uns auf in Richtung Mata Mata.
Der Zöllner am Schlagbaum zur südafrikanischen Seite winkte uns fröhlich durch, ohne nach irgendwelchen Papieren zu fragen.

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Wir fuhren gemütlich auf dem sandigen Weg nach allen Seiten schauend, doch es zeigte sich nichts Tierisches. Aber da plötzlich stoppte uns eine lebendige Strassensperre, welche wir vor lauter in die Höhe gucken fast überfahren hätten

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Diese zuckte mit keiner Wimper und verharrte im Tiefschlaf
Nebenan im hohen Gras lagen zwei Männchen, von welchen sich der einte nur mal kurz beim Stellungswechsel zeigte

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Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
zuletzt bearbeitet 01. Nov. 2018
Themenstarter1'415 Beiträge · seit 201401. Nov. 2018 · #137
Anfangs konnten wir diese noch ganz allein beobachten, doch nach und nach kamen immer mehr Fahrzeuge. Die Löwen liessen sich aber nicht davon beeindrucken, doch uns reichte der in Drängelei ausartende Stau und wir fuhren neben dem Weg an ihnen vorbei.
An einem Miniwasserloch löschten sich in hierarchischer Reihenfolge Giraffen, Kudus, Oryx und Co. ihren Durst

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Das Kapitel KTP möchte ich nicht beenden, ohne euch noch einmal kurz auf einen kleinen Exkurs in Sachen:
"Es grünt so grün, wenn Kgalagadi's Blüten blühen"
zu schicken
- wobei ich von Botanik so gar keine Ahnung habe, doch die Vielfalt an Formen und Farben war faszinierend!
Einige von euch werden sicher dieses oder jenes Kraut mit Namen kennen.

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Ist doch schön, oder?

Am Grenzübergang Mata Mata

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füllten wir noch den Tank auf

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und erreichten kurz danach die

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Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
Themenstarter1'415 Beiträge · seit 201401. Nov. 2018 · #138
Wir wurden von einer sehr freundlichen und kompetent wirkenden Mitarbeiterin mit einem Willkommensdrink empfangen.
Unsere Daten waren auf einem Tablett schon angezeigt und wir krakelten unsere Unterschrift darauf. Wir waren wieder in der digitalen Welt angekommen.
Dann schauten wir uns noch kurz um und meldeten uns für den Nächsten Tag zu einer Rundfahrt an.

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Die Campingplätze lagen schön schattig hintereinander aufgereiht, in grossen Abständen zueinander am Ufer des ausgetrockneten Auob.
Sie haben alle ein eigenes Waschhüsli mit einer überdachten Terrasse. Weiss der Kuckuck warum ich kein einziges Foto vom Platz gemacht habe!
Im "Flussbett" zog eine Herde grasender Gnus vorbei

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und wir fanden es an der Zeit für einen kräftigen GT. Während dem ich diesen präparierte, ging Ernst noch rasch auf seine obligatorische Vorstellung zu Nachbars und kam (ungewöhnlich) kurz darauf mit diesen im Schlepptau zurück. Es war ein nettes schweizer Ehepaar und! Unwissende in Sachen GT! Na das konnten wir nicht so einfach durchgehen lassen. Sie bekamen auch noch ein volles Glas in die Hand gedrückt und meinten "lecker! Das müssen wir unbedingt in unsere Abendveranstaltung aufnehmen." Und somit gab wieder ein paar Mitglieder in der GT-Konsumtionsclique mehr!
Wir hatten viel Gesprächsstoff und sassen noch lange beieinander bis uns der Hunger an die jeweiligen Teller trieb. Nicht ohne gegenseitig Kontaktadressen auszutauschen. Sie wollten am nächsten Tag weiter fahren und wir hatten die Rundfahrt gebucht.

Wir standen schon um viertel nach sechs auf und wurden pünktlich um sieben von Jürgen, einem jungen deutschen Volontär abgeholt. Das Thermometer zeigte erfrischende 5° an! Da hiess es erst mal dick einpacken! Mit von der Partie war ein Mann, welcher mit seiner Familie im Haus wohnte. Doch die Fahrt war über dem Fluss erst einmal zu Ende, da irgendwas am Auto nicht stimmte. Nach langem Warten kam dann der Chef mit ein paar Mitarbeitern, trat mehrmals kräftig gegen die Hinterräder. Schon war alles gut und wir konnten endlich fahren.
Es ging durch eine sehr schöne begrünte Sanddünenlandschaft

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Doch an Tieren fehlte es im Revier. Nur eine Straussenfamilie sahen wir panikartig vom Weg flüchten. Dabei blieb ein Kleines zurück und Jürgen verpackte es vorsorglich in seinen Pullover auf dem Beifahrersitz.

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es schien ihm zu gefallen.
Während des Weitersuchens stieg er mehrmals aus und versuchte mit dem Peilgerät die hauseigenen Löwen auszumachen.
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Und es gelang ihm tatsächlich diese beiden Damen zu finden

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welche es momentan so ziemlich langweilig hatten.
Auch diesen Pascha konnte er aufspüren

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Aber das war es dann auch. Die Eltern des Straussenkükens fand er leider nicht mehr und so nahm er dieses mit zurück zur Lodge, wo er versuchen wollte es aufzupäppeln.
Am Abend hatten wir uns für das Nachtessen angemeldet. die junge Familie mit Kleinkind und ein deutsches Paar aus Thüringen ebenfalls. Im Speisesahl waren vier Tische für je zwei Personen gedeckt. Auf allseitigen Wunsch rückten wir die Tische zusammen und es ergab sich eine interessante Gesprächsrunde. Es gab Tomaten Mozzarella Salat, ein etwas zähes Elandsteak mit Gemüse und Reis und Dessert. Alles sehr fein gekocht. Wir wurden von der jungen Empfangsdame und Jürgen perfekt und speditiv betreut.
Später krochen wir zufrieden und dankbar in unsere Schlafsäcke.

Das ist wiederum der momentane Stand der Dinge.
Was es mit den Tausendjährigen so auf sich hat, wie man ein Schattenselfi macht, wir uns fast in Österreich vermuteten und warum ein Waschhüsli ein angenehmer Aufenthaltsort sein kann, erzähle ich euch das nächste Mal.
Grüessli von der Gromi Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA Reisebericht 2018: NA, BW, NA
3'883 Beiträge · seit 201101. Nov. 2018 · #139
Hejo Margitta, schön, dass du wieder loslegst! Das wurde aber auch Zeit (duckunwech)!
Ich habe eine riesige Bitte: Könntest du eine Vokabelliste mit Schwyzerdütsch : Deutsch anlegen? Begriffe wie "Güsselsacks" 🙄 , sagen mir rein gar nichts! 😄

Sonnige! Grüße von
freshy
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652 Beiträge · seit 200701. Nov. 2018 · #140
Hallo,
ich weiß es zwar auch nicht,aber klingt irgendwie nach Abfall. Also Müllsack??

Grüße
Mutsel