THEMA: Vom KTP bis zum Etosha NP 2017 - the lion's share
21 Aug 2017 22:43 #486124
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  • H.Badger am 21 Aug 2017 22:43
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@ Elsa und Petersa

Da ist mir doch glatt durchgegangen, auch euch zwei an Bord zu begrüßen. Das sei an dieser Stelle nachgeholt: Schön, dass auch ihr dabei seid und unser Bericht eure Vorfreude ein wenig anheizt... Ich freue mich über euer Interesse!
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Letzte Änderung: 21 Aug 2017 22:50 von H.Badger.
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21 Aug 2017 23:34 #486127
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  • Lommi am 21 Aug 2017 23:34
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Hallo Sascha,
ich hoffe ich finde noch irgendwie Platz im Wagen1 :whistle: :pinch:
Eure KTP Sichtungen, der Uhu ist richtig toll und natürlich eure Erdmännchen-Begegnung, so nah!!!

Gruß

Markus
Kapstadt Namibia VicFalls 2012

Namibias Süden & KTP 2018



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22 Aug 2017 08:09 #486132
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  • Daxiang am 22 Aug 2017 08:09
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Es freut mich, dass du meinem Bericht folgst, wir haben die Kombination der zwei Parks schließlich maßgeblich bei euch abgekupfert... Ob wir aber mit euren Sichtungen mithalten können, wage ich zu bezweifeln...

Hi Sascha,
da hast du ja gewaltig tiefgestapelt! Mit Löwe, „tagaktivem“ Stachelschwein, Milchuhu und Erdmännchen war das doch schon mal ein super Auftakt. Ganz zu schweigen von der Elefantenspitzmaus. Ich wäre schon froh, so ein Exemplar überhaupt mal zu sehen und von dir lässt sich das possierliche Tierchen auch gleich noch ablichten!

Für so eine Aufnahme würde ich gerne auf einen Löwen verzichten!
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung und bin gespannt mit welchen tollen Sichtungen du uns hier noch überraschst!

LG Konni
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22 Aug 2017 13:22 #486177
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@ Lommi:
Platz ist in der kleinsten Hütte! Herzlich willkommen und genieße die Fahrt! Es freut uns, dass du dich über die Sichtungen unserer ersten Tage so freust.

@ Konni:
Schön, dass dir unser Auftakt gefällt - ein wenig Pulver hat unsere Sichtungsfee noch...
Aber um es schon einmal vorweg zu nehmen: Die Sichtung einer Braunen Hyäne, die ich mir so sehr gewünscht hatte, hat wieder einmal nicht geklappt - das finde ich schon etwas schade. Aber naja, so gibt es eben immer wieder gute Gründe zurückzukehren...
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22 Aug 2017 13:51 #486186
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28.07.20117

Es gelingt uns ein recht früher Aufbruch. Bereits bevor die Kinder erwachen, haben wir ein Frühstück für unterwegs bereitet und den Großteil des Gepäcks im Bus verstaut. Und so durchfahren wir um 8 Uhr das Gate und verlassen Twee Rivieren. Als wir im letzten Frühjahr die gleiche Strecke gefahren sind, haben wir sie als durchaus anstrengend empfunden: Sie ist ersteinmal einfach ziemlich lang und dazu noch im weiter nördlichen Nossobtal von bescheidener Straßenqualität (Wellblech!). Die Herausforderung teilweise tiefer Pfützen wird sich in diesem Jahr aber sicher nicht stellen. Tiersichtungen hatten wir damals keine nennenswerten. Daher sind wir gespannt, was uns in diesem Jahr auf dieser Strecke erwarten wird...
Schon wenige Kilometer hinter dem Wasserloch Samevloeiing wird der "keine-Sichtungs-Bann" durchbrochen. Meine Frau erspäht mit Adleraugen Bewegungen im Gras und wir machen zwei Löffelhunde aus, die wir lange im Morgenlicht beobachten, bevor wir die Fahrt fortsetzen. Dabei lässt sich aber nur ein Teil des Pärchens von uns ablichten, der andere ist stets im hohen Gras oder hinter Gebüsch eher zu erahnen.



Die Wasserstellen an der Straße sind meist verwaist. Einzig einen Lannerfalken können wir ein wenig bei erfolglosen Jagdversuchen beobachten.



Dafür sehen wir aber zwischendurch immer wieder verschiedene Tiere in der Nähe unserer Fahrbahn.
Den Anfang machen einige Erdmännchen, die in einiger Distanz ihrer Nahrungssuche nachgehen. Kurz darauf erfreuen wir uns an zwei Schakalen, die sich recht fotogen in Szene setzen.







Als nächster kleiner Höhepunkt dieser bisher sehr schönen Fahrt begegnen wir einer Oryxherde, was an sich nicht wirklich spektakulär ist. Zwei Bullen jedoch liefern sich einen beeindruckenden Kampf: Sie schieben sich mit ihrer ganzen Kraft durch ihre Arena, verkeilen sich mit ihren langen Hörnern ineinander und wirbeln dabei viel Staub auf. Ihr heftiges Schnauben und das Knallen der Hörner beim Aufprall sorgt für eine passende akustische Untermalung dieses beeindruckenden Kräftemessens.





Etwas weiter nördlich stehen zwei Autos am Straßenrand, was im KTP bereits auf eine "besondere" Sichtung hindeuten kann. Und tatsächlich liegt direkt neben der Pad ein vollgefressener Löwenkater im Schatten eines Baumes. Im Gebüsch ist noch die vordere Hälfte einer Oryx zur erkennen. Zuerst präsentiert er uns nur seine flache Rückseite. Da wir einige Geduld mitbringen, haben wir Glück und seine Majestät lässt sich dazu herab, uns einiger Blicke zu würdigen.





Am Wasserloch Kij Kij ist dann eine Menge los. Ein Treffen verschiedener Antilopenarten findet statt. Besonders freuen wir uns über den anwesenden imposanten Elandbullen.











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22 Aug 2017 14:15 #486191
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Am Picknickplatz Dikbaardskolk machen wir eine kleine Rast und beobachten die dort ansässige Mäusegesellschaft.



Dann ist erst einmal Schluss mit Tierbeobachtung. Das Gras wird deutlich höher, die Straße enger und hohlwegartiger. Trotz unserer durch den Quantum bedingten Höhe, haben wir nicht mehr ständig freie Sicht. Außerdem wird der Zustand der Straße deutlich schlechter. Fieses Wellblech wechselt sich mit Tiefsandpassagen ab, über die wir eher gleiten als fahren und auf denen wir keinesfalls zum Stehen kommen möchten... Daher bindet hier das Fahren einen großen Teil unserer Kraft und Aufmerksamkeit und wir beginnen außerhalb der Wasserstellen (die jedoch auch wegen der herrschenden Mittagszeit recht einsam sind) erst wieder mit der Suche nach Tieren, als wir uns dem Nossob Camp nähern.
Kurz vor dem Camp entdecken wir dann auch im hier sehr breiten und offenen Flussbett insgesamt sieben (!) Löffelhunde, die auf Nahrungssuche ihrer Wege ziehen.





Zufrieden und erschöpft erreichen wir das Camp, das uns im letzten Jahr durch die Hitze und die fehlende Möglichkeit der Klimatisierung einiges abverlangt hatte.





Wir beziehen das Häuschen 10A, das direkt am Wasserloch liegt und viel großzügiger ist, als der Reihenhausteil aus dem letzten Jahr. Es gibt eine große Küche und zwei abgeschlossene Schlafzimmer und (Trommelwirbel!) eine Klimaanlage. Das ist allein psychisch schon sehr entspannend.



Wir werfen einen kurzen Blick auf das verwaiste Wasserloch und beobachten vom Campzaun aus zwei weitere Löffelhunde, die aber recht fotoscheu sind und ihr Gesicht gern hinter Gras verstecken...



Die neuen Riverfrontchalets sind fast fertig. Sie werden die Unterkunftskapazität des Camps stark erhöhen und den verschlafenen Charakter Nossobs bestimmt etwas verändern. Obwohl die Häuser sehr schön sind, finden wir das schade.

Nach einer längeren Spiel- und Camperkundungspause mit Rotbauchwürgerbeobachtung fahren wir auf eine kurze Nachmittagsausfahrt nach Norden.
Dabei sehen wir als erneuten Höhepunkt einige weitere Löffelhunde. Erstaunlich, wie viele dieser Kerle heute hier unterwegs sind...










(Bestimmungshilfe ist willkommen...)


Nach unserer Rückkehr lassen wir den Tag am Wasserloch des Camps ausklingen und beobachten dabei Schakale, einen Gaukler und einen jungen Kudubullen.





Danach machen wir ein Lagerfeuer an unserem Häuschen und essen zu Abend. Als die Kinder im Bett sind, gehen wir abwechselnd zur nun beleuteten Wasserstelle. Es zeigen sich erneut Schabrackenschakale und später (und leider allesamt nicht im Lichtkegel der Wasserlochbeleuchtung) eine Wildkatze, ein Springhase und zwei Löwen, die immer wieder brüllend durch das Flusstal ziehen, aber leider wohl keinen Durst haben.



Kaum sind auch wir Erwachsenen im Bett und freuen uns darüber, dass wir vor der Abschaltung des Stroms unser Schlafzimmer dank der Klimaanlage etwas aufheizen konnten, wird unsere kleine Tochter unruhig und übergibt sich. Wir versorgen sie und sind besorgt. Trotz unserer gut ausgestatteten Reiseapotheke können wir in der Abgeschiedenheit des KTP gut und gerne auf eine Erkrankung unserer Kinder verzichten... Wir hoffen, dass sie nur das Abendessen nicht vertragen hat und verbringen eine unruhige Nacht...
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