Als wir auf Onjala ankommen, entdecken die Kinder voller Freude recht schnell Regine mit einem Kaffee auf der Aussichtsterrasse der Lodge. Wir werden von einem Mitarbeiter der Lodge auf dem Gelände herumgeführt. Unter anderem gibt es einen recht großen Pool mit traumhaftem Ausblick.
Irgendwie bin ich jedoch leicht „fotomüde“, so dass es kaum Bilder gibt.
Wir wohnen im Hauptgebäude und haben Platz über zwei Ebenen.
Mit Dirk und Regine haben wir vereinbart, gemeinsam zu einem Sundownerplatz zu fahren. Es kommen noch Wolfgang und Franz mit, die gemeinsam mit Dirk Astro-Aufnahmen vom Saturn (?) machen möchten. Nachdem die Getränke eingeladen wurden, geht es auch schon los… Vor Ort richten die Profis strategisch günstig ihre Stative und Kameras aus.
Wir plaudern und stromern ein wenig herum...
und Lenni entdeckt das zu ihm perfekt passende Gehörn, das selbstverständlich ausprobiert werden muss…
So genießen wir unseren letzten Sonnenuntergang in Namibia in sehr angenehmer Gesellschaft…
Zum Abendessen gibt es lecker Gegrilltes, das man am Tisch bestellt. Die Beilagen nimmt man sich vom Buffet.
Danach geht es ein letztes Mal unter namibischem Sternenhimmel ins Heiabettchen…
Tag 29: Venus, Glimmersand und Rückflug…
Nach einem ausgiebigen Frühstück möchte Dirk uns die Sternwarte zeigen. Es ist Tag und die Sonne scheint. Ich bin gespannt… Letztes Jahr auf Omandumba zeigte Dirk uns den Mond durch das Teleskop dort. Für mich ein unglaubliches Erlebnis…
Hier auf Onjala befinden wir uns in einer Kuppel mit 4 Metern Durchmesser. Das Dach öffnet sich und Dirk richtet das Teleskop aus – auf der Suche nach der Venus…
Schließlich dürfen alle mal gucken… Die Jungs müssen sich ganz schön „strecken“, werden aber mit einem Blick auf die Venus belohnt.
Sie sieht aus wie der Mond und ist wie dieser in Phasen zu sehen. Spannend…
Nach diesem „himmlischen“ Abenteuer und unserem Umzug in ein Tageszimmer, in dem wir uns bis zur Abreise aufhalten können, packen Matthias und ich unsere Koffer für den Heimflug. Glücklicherweise haben wir ausreichend Platz, da ein kleiner Koffer, in dem sich auf dem Hinflug Winterkleidung für die Kindergartenkinder auf Krumhuk befand, mittlerweile übrig ist. Das ist auch gut so, denn schließlich müssen auch mein Warzenschwein und die übrigen diversen Mitbringsel irgendwo Platz finden…

Die Jungs begeben sich zwischenzeitlich auf eine Wanderung mit Regine und Dirk. Hier ist nochmal so einiges zu entdecken, wie die Jungs hinterher voller Begeisterung berichten. Vor allem Matthis ist hin und weg von dem erwanderten Flussbett, da sich dort unzählige „Glitzersteine“ finden ließen…

Das erinnert mich daran, dass ich einer Freundin Sand versprochen hatte… Matthis meint, der Flussbettsand sei perfekt. Matthias und der Rest trinken also Kaffee, während ich mich mit meinem Sohn auf die Suche nach Sand mache… Matthis hat eine genaue Vorstellung, wo der beste zu finden ist… Es ist Mittag und die Sonne knallt vom Himmel.

Aus dem kleinen Gang wird ein recht ordentlicher Marsch, bis wir schließlich genau den „Glimmersand“ gefunden haben, den Matthis meinte. Aber es hat sich gelohnt: Dieser Sand unterscheidet sich sehr von dem, den wir Natascha letztes Jahr aus dem Herzen der Namib mitbrachten. Zudem finden sich unterwegs neben ein paar Perlhühnern auch noch ein paar sehr hübsche rosèfarbene Glitzersteine…

Ich bin mittlerweile komplett durchgeschwitzt und brauche dringend eine Dusche. Wie gut, dass wir noch das Zimmer haben…
Der Abschied naht – sowohl von Onjala, Dirk und Regine als auch von Namibia…
Die Rückfahrt zum Flughafen verläuft problemlos, die Autoabgabe ebenfalls und unser Air Namibia-Flieger hebt pünktlich ab. Bei Ankunft in Frankfurt am 24. Juli erwartet uns strömender Regen…