Liebe FoMis,
das war also unser Familienabenteuer – 4 Wochen Namibia, inklusive der Sambesiregion.
Um das hier so richtig abzuschließen, braucht es für mich noch ein paar Worte…

Da lilitrotter auf dem Forumstreffen so gerne ein Statement von den Jungs gehabt hätte, haben wir Namibia dieses Wochenende nochmals Revue passieren lassen… Es wurde festgestellt: Eigentlich war alles toll! Und: Wir haben unglaublich viel erlebt!

Lenni hatte lust, diesbezüglich was in sein Tagebuch zu schreiben. Und: Ich darf es veröffentlichen… Hier also (insbesondere für lilitrotter) ein kleiner Original-Auszug aus dem Tagebuch eines Neunjährigen:
Für mich kann ich sagen, dass sich mit der Region nördlich des Veterinärzauns für uns eine völlig neue Welt erschlossen hat. Hier im Forum hatte ich schon oft gelesen, dass dort das „wahre Afrika“ beginnt. So richtig vorstellen konnte ich mir dieses „andere“ Namibia jedoch nicht. Für uns war es wie anfangs geschrieben: Fremd, wild und einfach wunderbar…

Im Mahango Nationalpark war waren uns fast noch zu viele Menschen… Im Mudumu Nationalpark, und besonders in der Buffalo Core Area, hatten wir das Gefühl, vollkommen allein in der Natur zu sein. Das war unbeschreiblich…
Vor Buchung der Reise hatten wir überlegt, nur bis Divundu zu fahren, und dann umzudrehen, da die Strecke bis zum Ende des Caprivizipfels ja doch sehr lang ist und wir Zeit sparen wollten. Herzlichen Dank an Christian, dass du uns ermuntert hast, doch bis zum Chobe zu fahren! Die Bootstour auf dem Fluss war überwältigend, was sicher ganz viel mit der „Masse an Flattervieh“ zu tun hat, die sich dort nochmal ganz besonders zeigte.
Mein Tipp: Wer vorhat, die Sambesi-Region zu erkunden, sollte dies auch „bis zum Ende“ tun. Wir sind den Streifen ja einfach wieder zurückgefahren und haben uns den Rückweg über Botswana im wahrsten Sinne „gespart“… Das fanden wir keinesfalls langweilig, da auch die unterschiedlichen Unterkünfte ihren ganz eigenen Reiz hatten.
Besonders empfehlenswert für Familien in diesem Bereich:
- Die Ndhovu Safari Lodge mit ihrer familiären Atmosphäre, dem Pool, dem leckeren Essen und den unglaublichen Hippo-Begegnungen am Morgen…
- Die Mobola Lodge mit „Mobola Island“, den „Mobola-Fällen“ und der tollen Bar… Hier gibt es für Kinder unglaublich viel zu entdecken und allein die Hängebrücke ist ein riesiges Abenteuer…
- Das Chobe River Camp, das direkt an Botswana grenzt, mit Pool und engagierten Guides für die Bootstour auf dem Fluss.
Ansonsten im Bereich Etosha empfehlenswert und sehr familienfreundlich:
- Das Taleni Etosha Village direkt am Andersson Gate mit extrem freundlichen Mitarbeitern, einem prima Pool (für: nach der Safari) und ganz tollem Essen…
- Das Mushara Bush Camp im Osten mit Spielplatz, Kinderspielecke im Restaurant, sehr aufmerksamen Mitarbeitern, Extra-Essen für Kinder und guten Gamedrives (falls man mal nicht selber fahren möchte).
- Für den Etosha-Erstbesuch würde ich dennoch eine Unterkunft IM Park empfehlen, da das abendliche Sitzen am Wasserloch schon auch toll ist…
In Swakopmund:
Die Beach Lodge haben wir wieder sehr genossen, da die Kinder morgens nur durch die Terrassentür schlüpfen müssen, um Entdeckungen am Strand zu machen. Auch Fußballspielen auf dem Rasen vor den Zimmern ist toll…
Im Erongogebirge:
Wir sind bekennende „Omandumba-Fans“… Für Familien ist es dort am Wochenende besonders spannend, da dann die drei Kinder zu Hause sind…Sebastian, dürfte mittlerweile 13 Jahre alt sein, ist der jüngste Sohn von Harald und Deike und kümmert sich gerne um die Gäste. In unserem Fall hat er uns auch zu den San begleitet, was für unsere Jungs natürlich besonders toll war. Sebastian konnte ihnen die verschiedenen Dinge nochmal genau auf Deutsch erklären.
Zum Damaraland:
Uns gefällt die Gegend dort besser als die Umgebung der Vingerklippe. Die Twyfelfontein Country Lodge war für uns eine gute Alternative zum hochpreisigen Camp Kipwe oder Mowani Mountain Camp.
Restaurant-Tipps:
Swakopmund:
- Oben erwähnte gelbe Fischbude ist sagenhaft günstig und äußerst lecker!
- Die „Wurstbude“ (auch sehr gut für „Pizza to go“)
Uis:
Cactus Coffee&Teagarden ist unbedingt empfehlenswert für einen Stopp…
Outjo:
- Das „Farmhouse“ gegenüber der Bäckerei: Sehr schöner Innenhof, leckeres Essen und suuupernette Bedienung!
Hier noch ein „Naschtipp“… Meine neue Lieblingsschokolade:
So, jetzt möchte ich noch all jenen Danke sagen, die geduldig immer wieder Vögel für mich bestimmt haben oder einfach dabei waren, bei unserem Familienabenteuer…
Bianca