Ich setze mich auch mal dazu, auch wenn ich nichtmal ansatzweise so eine Reise machen werde, aber man kann nie genug sehen und lernen. Auch ich fand den Hilux gewaltig. Allerdings nur am ersten Tag 😉 Den Rest der Tour fand ich nur die Ladekante zu hoch 🤨
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201316. Mai 2014 · #22
Hallo an alle neu Zugestiegenen ! 😘 Schön daß auch ihr uns begleitet 🙂 . Bei so vielen Beifahrern liegt der Hilux mittlerweile auch deutlich besser auf der Straße 😄 .
@Susi65 Also mit zwei Susis an Bord kann ja nun wirklich nichts mehr schiefgehen 🙂 .
@Hanne: Mit dem "fix" ist das so eine Sache ... Es laufen verschiedene Sachen parallel: RB schreiben, 2000 Bilder sichten, bearbeiten und ausmisten, foren konform aufbereiten ... Ich kann nicht versprechen, das Tempo halten zu können. But I will do my best ... 😉
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201316. Mai 2014 · #23
Sonntag, 20.4.14
Heute ist Ostersonntag Nach einem frühen Frühstück starten wir um 7:30 Uhr die gestern noch gebuchte Panorama-Bergfahrt durch die Berge des Farmgeländes. Mit von der Partie ist auch der sechsjährige Sohnemann unseres Guide. Er hat Osterferien und will natürlich seinen Papa begleiten. Während der Schulzeit lebt er in Windhoek und sieht ihn daher nur in den Ferien. Die Fahrt selbst ist interessant und angenehm, erwähnenswerte Tiersichtungen bleiben jedoch aus. Auffällig sind die Unmengen von Sattelschrecken, die dick und fett wie große überreife Pflaumen überall herumhängen.
Im Anschluß unternehme ich ohne mein loeffelinchen eine Wanderung zum Andreas Dam. Für sie ist der Weg nicht machbar, sie nimmt eine Auszeit, denn die gestrige Anreise war doch sehr anstrengend. Der Stausee ist gut gefüllt, die Hippos dümpeln weit draußen im See. Ansonsten jede Menge Wasservögel und ein paar Baboons am anderen Ufer.
Mittags wälze ich das 1000seitige Ungetüm von Bedienungsanleitung unseres Hilux. Mir ist nämlich gestern auf der Fahrt zur Gästefarm eine Warnlampe im Armaturenbrett aufgefallen, die kurz nach Windhoek aufleuchtete und seitdem nicht mehr ausgeht. Auf Seite 770 werde ich fündig: Ein Dieselfilter soll ausgetauscht werden. Blöd. Ist das dringend und wichtig ? Ich habe keine Ahnung von so was, und gerade deshalb beunruhigt es mich, auch angesichts der vor uns liegenden Strecke. Im Caprivi gibt es weit und breit keine AVIS-Filiale, das könnte dumm ausgehen. Wir beschließen, morgen in Otjiwarongo bei der uns bereits aus dem letzten Jahr bekannten AVIS-Station vorbeizufahren. Das liegt auf dem Weg. Mal sehen was die sagen. Dummerweise ist morgen ja auch noch Feiertag, aber laut Bernd, dem Verwalter auf Düsternbrook, sind Mietwagenstationen auch an Sonn- und Feiertagen besetzt.
Den Nachmittag bis Sonnenuntergang verbringen wir gemütlich auf der Aussichtsterrasse:
Abends beim Essen erzähle ich von der Warnanzeige in unserem Hilux. Kommentar meiner Tischnachbarin: Vollkommen normal, bei ihrem Kleinwagen französischer Herkunft leuchtet immer irgendwas 🤩 . Das trägt zwar zur allgemeinen Erheiterung der Runde bei, beruhigt uns aber nicht wirklich 😣 . In ebenso angenehmer Atmosphäre wie gestern klingt der Abend aus, für uns deutlich später als am Vortag.
Abendessen:
Kalte Ananassuppe (total lecker!) Hähnchen, Gemsquash, Kartoffeln, Soße Mousse au Chocolat
Hallo Loeffels, da muss ich doch auch schnell noch mit!!!!! Du hast so eine humorvolle Art zu schreiben, schon beim lesen der ersten Seite hab ich mich 2x fast weggeschmissen. 😄
Hallo Loeffels, quetsche mich auch noch rein! 🤩 Eure Route wäre auch etws für uns!
Bin gespannt wie es weiter geht.
Lieben Gruss Monika
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201316. Mai 2014 · #28
Herzlich willkommen, schön, daß ihr auch mitfahrt 🙂 . Gut, daß wir ein Upgrade fürs Auto bekommen haben. Im ursprünglich geplanten Hyundai könnte es so langsam etwas eng werden 😄
In 3 Wochen startet meine Caprivi-Tour.Ich verfolge sehr gespannt Deinen Bericht.
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201317. Mai 2014 · #30
Montag, 21.4.14
Ostermontag Nach einem ausgiebigen und leckeren Frühstück verlassen wir Düsternbrook. Wir haben heute bis zum Onguma Bushcamp eine ziemliche Strecke vor uns, zudem wollen wir ja noch bei AVIS in Otjiwarongo wegen der Warnanzeige im Armaturenbrett fragen. Wir furten wieder fröhlich und erreichen unseren ersten Zwischenstopp bei AVIS nach ereignisloser Fahrt über die B1 .
Bei AVIS ist tatsächlich jemand da. Er meint, der Filter sollte zwar getauscht werden, das ist aber nicht dringend. Allerdings ist natürlich heute am Feiertag kein Mechaniker da. Er wird sich morgen bei den Fachleuten erkundigen und uns beim Onguma Bushcamp eine Nachricht hinterlassen. Dann erfahren wir auch, wo und wie das ganze vonstatten gehen soll. Dringend ist es auf keinen Fall, wir können unbesorgt weiterfahren. Ja dann 😎 …
Weiter geht die Fahrt. Hohes Gras säumt die B1, es steht zum Teil gut 2 Meter hoch. Jeweils gut 5 Meter rechts und links der Fahrbahn wurde jedoch gemäht. Trotzdem: Tiere seitlich der Fahrbahn sind kaum auszumachen, also gut aufpassen. Das ist eintönig und anstrengend. Wir passieren ein paar Geschwindigkeitskontrollen, tanken in Tsumeb und pausieren ein paar Mal. Die Rastplätze weisen sehr oft tiefe Schlaglöcher und Senken auf, gut gefüllt mit Wasser. Die letzten Regenfälle sind offenbar noch nicht allzu lange her. An den feuchten Wasserrändern nehmen Schmetterlinge Feuchtigkeit auf.
Loeffelinchen beklagt sich: Der Fußraum auf der Beifahrerseite ist ganz naß geworden 😕 . Ob da bei der Furterei bei Düsternbrook Wasser in den Fahrgastraum gedrungen ist ? Hinten und bei mir ist alles trocken. Komisch. Wir können keine Ursache finden und werden das ganze weiter beobachten.
Auf dem Weg Richtung Norden zieht sich der Himmel immer mehr zu, es bleibt aber trocken. So erreichen wir am Nachmittag das Onguma Bushcamp unmittelbar vor dem Von-Lindequist-Gate am Etosha Nationalpark.
Hier werden wir die nächsten 3 Nächte verbringen, haben also 2 volle Tage für den Ostteil des Etosha rund um Namutoni.
Wir erhalten Häuschen 11 (das linke im Bild) ganz in der Nähe der Rezeption, großzügig und hübsch. Sogar Wifi funktioniert hier noch, das ist ja klasse. Da kann ich direkt vom Bett aus noch ein paar Mails an die lieben daheim schreiben.
Diesmal haben wir sogar die Keramik fotografiert:
Anschließend erkunden wir das Anwesen und tatsächlich: Bis auf die 3 Stufen zum Restaurant gibt es keinerlei Hindernisse für uns.
Es fehlt lediglich ein Stuhl für die Dusche, und ich frage an der Rezeption nach einem Plastikstuhl. Dort ist man zunächst etwas ratlos 😕 , begibt sich aber umgehend auf die Suche. Eine halbe Stunde später stellt man uns ein wahres Ungetüm von Stuhl zur Verfügung. Er passt gerade so in die Dusche, dafür muß dann aber dummerweise meine loeffleline draußen bleiben 😗 . Es ist aber nur ein Proviorium, spätestens morgen soll er gegen was passenderes ausgetauscht worden. Um es vorweg zu nehmen: Alles bleibt in den 3 Tagen so wie es ist, thiiis is Africaaa 🤩 ! Wir finden aber eine andere Lösung und sind auf den Stuhl nicht angewiesen.
Nach dem Abendessen ein Schreck: In unserem Häuschen brennt Licht! Wir haben das Licht gelöscht, da sind wir ganz sicher. Hilfe, da war jemand in unserem Zimmer 🙁 ! Was wir im ersten Moment vor lauter Schreck übersehen: Ein Heinzelmännchen oder -frauchen hat alles für die Nacht vorbereitet 😘 : Nachttischlampen an, Moskitonetz geöffnet, ein Täfelchen Schokolade auf jedem Kopfkissen und eine Gute-Nacht-Geschichte gibt es auch. „The Lions Whisker“. An den beiden folgenden Abenden wiederholt sich das ganze und wir bekommen noch „The Caterpillar and the Hare“ und „How the Tortoise overcame the Elephant and the Hippopotamus“ als Betthupferl.
In dieser überaus angenehmen, gastfreundlichen und gemütlichen Unterkunft schlafen wir unserem ersten Tag im Etosha entgegen.
Abendessen:
Paprikacremesuppe Beef oder Lamm, Kartoffelpüree, Rotkraut, Babymais Litschicreme mit Kirschgrütze
danke Nane, wollte grad fragen wie die Schnückels heissen.
Grüessli von der Gromi
Reisebericht 2015: ZA, BW, NA, ZA
Reisebericht 2018: NA, BW, NA
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201317. Mai 2014 · #32
Dienstag, 22.4.14
Etosha. Schon vor halb acht stehen wir am Gate, ruckzuck sind wir drin. Unsere Erwartungen sind gedämpft: Angesichts der hohen Vegetation und der Regenfälle in jüngster Vergangenheit werden sich die Tiere weit verstreut im Park aufhalten und nur schwer zu entdecken sein. Auch auf Düsternbrook haben Gäste von Etosha kommend entsprechendes berichtet. Kein Vergleich also zu unseren Erlebnissen im trockenen April des letzten Jahres. An der Straße nach Namutoni stehen aber schon mal die ersten Giraffen als Begrüßungskomitee, wie nett.
Am Parkplatz von Namutoni werden wir von einer Horde Zebramangusten erwartet. Super, endlich kann ich die auch mal fotografieren. Die vom letzten Jahr wollten ja nicht. Diese hier hingegen lungern wohl ständig am Fort herum, sind entsprechend an Menschen gewöhnt und rotzfrech.
Im Verlauf des Vormittags klappern wir ein paar Wasserlöcher ab: Chudop (tote Hose), Kalkheuwel (tote Hose), Ngobib (tote Hose). Später bei Chudop haben wir dann etwas mehr Glück: Ein paar Antilopen und Zebras sind da. Vor allem diese 3 Damen kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus 😮 :
Sie machen sich offenbar über diesen Angeber hier lustig 😈 :
Ansonsten gibt es unterwegs auffallend viele Gabelracken, ein paar Zebras, die üblichen Antilopen und vor allem Giraffen. Wir zählen in den 2 Tagen Etosha über 100 Giraffen rund um Namutoni.
Auch am Wasserloch Klein Namutoni finden wir Zebras und Giraffen.
Hier beobachten wir auch 2 Giraffen beim Liebesspiel. Sie scheinen aber noch nicht ganz ausgewachsen und auch noch recht ungeübt. Das ganze wirkt auf uns eher wie Teenies beim ersten Mal. Die Analyse der Bilder später zeigt: Tatsächlich hat es nicht wirklich geklappt 😗 .
Die Mittagspause verbringen wir im Innenhof von Namutoni, anschließend fahren wir mal Richtung Twee Palms (tote Hose)
Auf dem Rückweg steht ein einzelnes Fahrzeug am Straßenrand, wir stellen uns einfach mal dazu. Da – ein einzelne Löwin im Jagdmodus. Offenbar ist sie an den Zebras und Giraffen ein Stück weiter weg von der Straße interessiert. Faszinierend zu beobachten, wie sie sich immer weiter anschleicht, geschickt jede Möglichkeit der Tarnung ausnutzt.
Leider entfernt sie sich dabei immer weiter von der Straße und irgendwann verlieren wir sie aus den Augen. Etwas später laufen die Giraffen und Zebras wild durcheinander, da wurde es wohl gerade ernst. Einen Riss können wir jedoch aufgrund der Entfernung und der hohen Vegetation nicht beobachten, schade. Trotzdem eine spannende Begegnung und unsere erste Löwin überhaupt. Letztes Jahr hatten wir ja gar keine Katzen gesehen.
Dafür vermissen wir bislang Elefanten und Nashörner, aber wir sind ja morgen auch noch da. Jetzt aber ist es doch schon spät geworden und wir fahren zum Onguma Bushcamp zurück.
Übrigens haben wir heute morgen mal vorsichtshalber ein großes Badetuch in den Fußraum der Beifahrerseite gelegt. Das ist nun tatsächlich klatschnaß, man kann es auswringen, das Wasser läuft nur so heraus. Wo kommt bloß das viele Wasser her und wieso nur da, alle anderen Fußräume sind knochentrocken 😕 . Fragen über Fragen. Kühlwasser kann es nicht sein, der Toyota hätte inzwischen längst gekocht. Scheibenwaschwasser kann es auch nicht sein, der Behälter wäre längst leer. Ich habe einen Verdacht, aber dazu morgen mehr 😎 .
An der Rezeption frage ich nach, ob eine Nachricht von AVIS für uns vorliegt. Ja, könnte sein, dass ihre Kollegin da mit jemandem gesprochen hat, aber eine Nachricht, nein, da liegt nichts vor, und sie selbst hat auch mit niemandem von AVIS gesprochen. Aha, thiiis is Africaaa, denke ich mir 🤪 . Vielleicht ja morgen.
Abendessen:
Tomatencremesuppe mit Bacon Beef oder Schwein, Babykartoffeln, Broccoli, Rote Beete Zitronenkuchen mit Vanille-Limonensauce
gut dass ihr eine große Kiste fährt. Ich möchte auch mit. 🙂 Letztes Jahr waren wir auch in den Caprivi. Das ist wirklich eine Reise wehrt - ich bin gespannt was ihr so erlebt habt. Auf Onguma waren wir vor 2 Jahren, hat uns sehr gut gefallen. Es werden also jede Menge Erinnerungen wach bei euren RB Du schreibst sehr schön und deine Fotos gefallen mir auch sehr gut. 🙂 Ich bin gespannt auf den weiteren Erlebnissen.
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201317. Mai 2014 · #37
Hallo Guggu, schön, daß du in unserer Hilux-Kiste auch noch einen Platz gefunden hast 🤩 . Danke für das Lob für den bisherigen RB 😘 . Ich hoffe das Niveau halten zu können 😉 . Deinen Reisebericht vom Caprivi hatte ich zur Vorbereitung auf unsere Reise natürlich gelesen. Es freut mich, wenn mein Bericht bei dir nun positive Erinnerungen weckt 😁 . Onguma hat uns auch sehr gut gefallen. Unterkunft und auch das Essen waren mit die besten auf unserer Reise.
loeffelThemenstarter1'412 Beiträge · seit 201318. Mai 2014 · #38
An dieser Stelle vielen Dank an alle Mitleser, -fahrer, Kommentatoren und "Danke-Button-Drücker". 🤩 Das motiviert, deswegen geht es auch gleich weiter 😎 :
Mittwoch, 23.4.14
Heute aber! Wir wollen Elefanten sehen! Und Nashörner! Gestern abend habe ich mich noch mit einem der Guides von Onguma unterhalten. Er hat mir gesagt, wann und wo wir was sehen können.
Wir sind zeitig unterwegs und fahren nach dem Bezahlen in Namutoni schnurstacks nach Ngobib. Dort sollen morgens Nashörner zu sehen sein. Nun wissen wir ja nicht, wo der Guide seine Infos her hat, aber wir sehen keine 😣 . Oder er hat ihnen noch was gesteckt und die Rhinos haben sich rechtzeitig verdrückt 😵 . Wie dem auch sei, keine Rhinos für uns. Schade.
Auf dem Weg zurück stehen locker 5 Autos und blockieren fast die Hauptstraße im Park. Da muß was sein, und wir stellen uns dazu.
Tatsächlich ein Löwenpascha geruht im Schatten zu ruhen. Was für ein Schauspiel! Jedes Zucken der Schwanzspitze wird mit heftigem Geklacker aus den Fotoapparaten der umstehenden Autos beantwortet. Wir klackern natürlich fleißig mit.
Ansonsten denkt der Gute in keinster Weise daran, irgendwelche weiteren Aktivitäten an den Tag zu legen. Immerhin guckt er mal kurz direkt in die Kamera, super. Ansonsten ist er ein fauler Sack, ein lazy lion 😈 .
Nach 45 min fahren wir weiter Richtung Okerfontain (tote Hose). Unterwegs entdecken wir noch ein kleines Oryxfohlen. Wie süß!
Und natürlich wieder Gabelracken.
2 Stunden später kommen wir wieder an dem lazy lion vorbei. Wir sehen schon von weitem an den herumstehenden Autos, dass er immer noch da ist. Also stellen wir uns auch noch mal dazu. Und tatsächlich: Keine halbe Stunde später gähnt er herzhaft, der Höhepunkt seiner Aktivität 🤩 !
Mittags fahren wir dann noch in Richtung Klein Otevi. Dort sollen am frühen Nachmittag regelmäßig Elefanten vorbeikommen. Na also, wäre doch gelacht 😎 . Unterwegs bewundern wir die mit Wasser gefüllte und mit Flamingos bevölkerte Fishers Pan.
Bei Klein Otevi keine Elefanten, dafür Warzenschweine.
Wir warten 😗 . Auch nach 2 Stunden keine Elefanten, dann haben wir genug und fahren zurück ins Bushcamp. 😣
Unterwegs begegnen wir auch wieder Zebras, die mich zu extremen Nahaufnahmen einladen.
Kurz darauf entdecken wir 2 kämpfende Giraffenbullen. Obwohl ziemlich weit weg, ist das Aufeinandertreffen der Körper deutlich zu vernehmen. Ein beeindruckendes Schauspiel, dem die entstehenden Fotos nur unzureichend gerecht werden.
Es ist gut warm im Auto, schließlich sind wir heute absichtlich ohne Klimaanlage unterwegs. Tatsächlich trocknet der Fußraum beim loeffelinchen ab, es ist keine neue Nässe dazugekommen. Damit bestätigt sich mein Verdacht: Es ist offensichtlich Kondenswasser, das sich von der Klimaanlage irgendwie den Weg in Richtung Beifahrer-Fußraum bahnt. Wenns nur das ist …damit können wir leben. Wir werden unserer Reise soweit wie möglich ohne Nutzung der Klimaanlage fortsetzen. Mit entsprechender Belüftung schaffen wir es auf der gesamten Reise, den Fahrgastraum angenehm temperiert zu halten. Und soviel sei jetzt schon gesagt: Wir hatten nie mehr Probleme mit Wasser im Fußraum.
😎 😎 😎 Logis Vermutung bestätigt sich also: Die Klimaanlage! 😎 😎 😎
Zurück im Bushcamp gibt es immer noch keine AVIS-Nachricht für uns. Mir wird es zu blöd, ich rufe dort an. Schließlich wollen wir ja morgen weiterfahren. Der Gesprächspartner erinnert sich und hat auch mit den Mechanikern gesprochen. Mit dieser Warnanzeige können wir noch mindestens 5000km problemlos fahren, der Filter wird erst nach der Rückgabe des Fahrzeugs getauscht. Es ist alles in Ordnung. Na dann, gut zu wissen und beruhigend. Schließlich geht’s morgen Richtung Rundu.
Am späten Nachmittag entlädt sich nördlich von Onguma ein Gewitter. Im Bushcamp selbst ist es nur windig, Zum Sonnenuntergang reißt es wieder auf, eine großartige Lichtstimmung.
Abendessen:
Butternutkürbissuppe Oryx oder Fisch, Reis, Weißkohl, gefüllter Gemsquash Schokomuffin mit Sahne