THEMA: Nam,die Fünfte-und immer noch kein Sossusvlei
27 Feb 2013 15:36 #278405
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  • bayern schorsch am 27 Feb 2013 15:36
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Hallo Matthias,

wenn ich darf, steige ich bei Euch mit ein.
Ein schöner Reisebericht mit noch schöneren Fotos. Vielen Dank dafür.

Wir waren vorletztes Jahr auch im Caprivi. Sechs Nächte waren es, und wir haben tolle Erlebenisse dort gehabt. Und ich geb Dir Recht: der Mahango Park ist wunderschön, für uns damals mit unserem Toyota Corolla ideal zum selbstbefahren. Was für ein Traum.

Freu mich schon auf die Fortsetzung.

Herzliche Grüße
der bayern schorsch
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27 Feb 2013 16:54 #278418
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  • fotomatte am 27 Feb 2013 16:54
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Hallo Schorsch,

ich freue mich immer über gebietskundige Reisebegleitung.

Ich verstehe jetzt nicht,warum der letzte Bericht teilweise in Fett dargestellt wird.Ob es an der Forumsumstellung liegt,oder habe ich doch gepennt beim an/wegklicken?
Naja,mal sehen,was beim nächsten Tagesbericht passiert.
Solange das Wetter so abartig ist wie heute ( Nebel,Rauhreif,0 Grad,alles verschneit ),kann es sein,dass es noch heute weitergeht.
Auch ich leide wie Hanne unter heftigen Erscheinungen ( Entzugs- ),ich will eigentlich nur noch weg hier. :sick:

Dranbleiben,Matthias
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27 Feb 2013 20:35 #278463
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Donnerstag 31.Januar:

Das schöne Licht des frühen Morgens nutzen wir,um uns nochmals in den floodplains umzusehen.Ein paar Neuigkeiten können wir verbuchen,etwa Weissbartseeschwalben oder auch die eher selteneren Lesser Jacanas,Zwergblatthühnchen also.
Wir treffen auf zwei englische birder,die mit dem guide der Lodge unterwegs sind.Hey,es gibt noch Andere von der Spezies,wir sind nicht allein.



Die fliegen hier zu Tausenden rum und sind mit ein Grund für den Vogelreichtum.

Schnell wird es wieder heiss,durch kniehohes Wasser laufen wir zurück,um erstmal zu frühstücken.Wir packen zusammen,hopsen nochmals unter die kalte Dusche und fahren nach Divundu tanken.Auf der Fahrt dorthin muss ich voll in die Eisen steigen,um ein



Chamaeleon
von der Pad zu retten,dafür muss es mir als Model herhalten-sowas nennt man glaube ich eine win-win-Situation.( Naja,nicht wirklich,denn Verkehr gibt es so gut wie keinen hier ).
An der Tanke steht ein Ochsenschlitten,ein kleiner Junge als Fahrer.Ein tolles Bild,aber ich traue mich nicht zu fotografieren.Ich gebe es zu,Menschen abzulichten ist nicht mein Ding,ich habe da immer Hemmungen.
Wir fahren über die Bagani bridge,passieren ohne Probleme den Kontrollpunkt und biegen gleich wieder rechts ab zum Community Campground,immer schön am Knast längs.
Wir schauen uns die vier Campsites an,die schön zum Teil in grosse Bäume des Galeriewaldes eingefügt sind,und von deren Plattform man einen schönen Blick auf den Fluss und die Popa Falls hat.Wir zahlen die Day use fee von 10 N$ p.P. und gehen ans Ufer unterhalb der Fälle,nee eher der Stromschnellen.Der feine Eieruhrensand ist so heiss,dass man ohne Schuhe hier nicht laufen kann.Wir stellen das Spektiv auf,denn wir wollen hier einen ganz besonderen Vogel sehen,den es so glaube ich in Namibia nur hier gibt: die
Rock Pratincole,also Felsen-oder Weissnackenbrachschwalbe.Wir entdecken auch einige dieser Vögel,die auf Felsen mitten in der Gischt der Fälle sitzen.



Popa Falls

Weiter geht es Richtung Osten auf der gut ausgebauten B 8.Ab und zu liegen fette Knödel Elefantenlosung auf dem Asphalt und mahnen,dass die Schilder mit Achtung,Elefanten nicht umsonst hier stehen.
In Kongola kaufen wir nochmals ein,dann geht es auf die C 49 Richtung Süden.Hier wird mächtig gebuddelt.Es soll wohl ein hihgway nach deutschem Vorbild,also sechsspurig ,gebaut werden.Sollte mich nicht wundern,wenn neben dem Vorbild auch die Finanzierung von da kommt.
Nach zwölf Kilometern geht es nochmals rechts ab in den Busch,und wir erreichen das Mavunje Camp.Es gehört Dan,einem Engländer,der aber gerade nicht da ist,sondern in Europa weilt.Ich habe im Vorfeld mit ihm ausgemacht,dass er uns einen Guide organisiert,der uns dann mit dem Boot auf dem Kwando rumschippert.
Wir treffen Clement,der das Camp in Schuss hält,solange Dan nicht da ist.Er zeigt uns unser Zelt und die Messe sowie die Küche und die ablutions.Alles piccobello sauber,auch die Wege frisch gefegt.
Wir lassen uns häuslich nieder,kochen ein ordentliches Menu auf unserem Gasgrill und lassen den Abend ausklingen mit einem kleinen Erkundungsspaziergang,denn morgen früh wollen wir um 6.oo Uhr mit dem Boot los.



Sunset im Mavunje Camp


Liebe Grüsse
Matthias
Letzte Änderung: 28 Dez 2013 22:28 von fotomatte.
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27 Feb 2013 22:22 #278480
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Hallo Matthias,

Danke für den Bericht und die Bilder. Wir waren zur gleichen Zeit nicht weit entfernt von Euch im Camp Kwando :)

Gruß
Peter
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28 Feb 2013 12:33 #278557
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Freitag 01.Februar:

Da wir um 6.oo Uhr loswollen,stehen wir um kurz nach 5.oo Uhr auf.
Nach dem frühen Frühstück warten wir auf den Guide-der aber nicht kommt.Irgendwann fangen wir etwas genervt an,uns für die Vögel zu interessieren,die in den Bäumen sitzen und auf den Sonnenaufgang warten.So entdecken wir als neue Art den Broad-billed Roller,Zimtracke sowie die Hadeda Ibisse,Hagedasch-Ibis.Die sind wirklich nicht zu überhören,noisy birds.
Um 7.oo Uhr kommt Clement,um seine Arbeit im Camp aufzunehmen.Verwundert,dass kein Guide da ist,macht er kurzerhand das Boot startklar,und wir können los.
Ganz gemächlich gleiten wir dahin und geniessen das frühe Morgenlicht und die unsagbare Ruhe auf dem Fluss.



Der ruhige Kwando mit seinen vielen Seerosen begeistert uns.

An grossen Tieren sehen wir die unvermeidlichen Hippos,ein paar Elis,immer wieder,als einzige Antilope hier,Red Lechwes sowie wenige Krokodile,die äusserst scheu sind.Kaum kommen wir um eine Biegung,schon verschwinden die Panzerechsen in den dunklen Fluten.



Die Zeit gleitet genauso ruhig und besinnlich dahin wie unser Boot,irgendwie zeitlos.Ich könnte so für Tage unterwegs sein,es würde mir nicht langweilig werden.
Irgendwann aber dreht Clement um,er hat ja noch Anderes zu tun als uns zu bespassen.
Im Camp kochen wir uns Nudeln mit vegetarischer Sauce,dass es hier keinen Fridge gibt,wussten wir vorab.
Pünktlich zum Essen kommt der Guide,ein netter,junger Mann,dessen Name ich leider nicht mehr weiss.Durch eine Beerdigung verhindert,konnte er erst jetzt kommen.Da er nix zum Essen dabei hat,laden wir die Beiden zum Essen ein.Freudig verputzen sie unsere Nudeln,waren sowieso wieder mal viel zu viele.
Spätnachmittags fahren wir wieder los,diesmal flussaufwärts.Wir sind bis in die hereinbrechende Nacht unterwegs,alles ohne besondere Vorkommnisse.Alles ganz easy,ganz entspannt.Elis,Hippos,Sunset,Vögel.Alles drin,alles dran.So hatten wir uns das vorgestellt.









ohne Worte ( siehe oben )

Zurück im Camp entzünden wir ein schönes Feuerchen und quatschen uns eins,untermalt von-genau,den Hippos und den Fröschen,die sooo melodisch "klicken".


@ Peter:Ich hoffe mal,Ihr hattet genauso entspannte Tage im Camp Kwando (das ich von meinem Aufenthalt 2009 her kenne ).

Weiter geht es dann genauso wie der heutige Tag.
Bis dahin,
Matthias
Letzte Änderung: 28 Dez 2013 22:29 von fotomatte.
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28 Feb 2013 13:02 #278566
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  • Hanne am 28 Feb 2013 13:02
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hallo Matthias,

bin heimlich eingestiegen auf die Fahrt nach Norden - für mich besonders
interessant - weil der Norden unsere nächste Tour sein wird....
oh da ist die Vorfreude ja schon riesengross .
Bleib einfach mal sitzen und warte gespannt wies weitergeht.
Liebe Grüsse
Hanne
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