Alles nur für´s Kopfkino!? - Botswana Mai 2015

Reisebericht 99 Antworten · 23,3k Aufrufe · gestartet 03. Juni 2015 von Bebbl
ThemenstarterGast15. Juli 2015 · #82
19.05.2015 – Moremi Nationalpark – Chobe Nationalpark

Vormittags Game Drive Khwai River: Beschwingt und immer noch völlig aus dem Häuschen vom Erlebnis des Vortags bauten wir unsere Zelte ab, beluden das Fahrzeug und fuhren als Game Drive in Richtung North Gate. Der Moremi Nationalpark verabschiedete uns mit einem Rudel Löwen, die vor einiger Zeit eine Lechwe Antilope gerissen hatten.

📎 hbd2b5f0.JPG

📎 h97cd382.JPG

📎 h7bb1fba.JPG

📎 hd4a5d42.JPG

📎 h1c593cc.JPG

📎 h19d4928.JPG


Leider hatten wir wenig Zeit und Evans drängelte, dass wir weiter fahren müssen, da Savuti sehr, sehr weit wäre. So weit kam es mir gar nicht vor (im Nachhinein) … aber ich hatte ja keine Ahnung. Allerdings verstand ich auch nicht warum wir nicht noch 15 oder 20 Minuten bei den Löwen hätten bleiben können. Auf diese Zeit wäre es sicherlich nicht angekommen, zumal wir später in Savuti mal wieder beim Wasser tanken immens viel Zeit „verquatschten“. Sei´s drum, so blieben uns eben nur 10 Minuten bei diesem Spektakel bevor wir uns in Richtung Khwai River North Gate aufmachten.

📎 h0f1ae13.JPG

📎 ha1fb623.JPG

📎 hf0f2982.JPG

📎 h8b22a82.JPG

📎 h24d76e8.JPG

📎 h3d9ab03.JPG


Auf der weiteren Strecke hielt Evans plötzlich an und spähte in Richtung eines Termitenhügels auf der anderen Flussseite. Auch wir versuchten irgendwas zu erkennen. Er meinte dann ganz lapidar: Da ist was! Muss ein Leopard sein. Ich konnte selbst mit dem Fernglas nicht wirklich etwas erkennen und erwiderte nur: Sieht aus wie Termitenhügel. Bis, ja bis sich der Termitenhügel tatsächlich bewegte und wir erkennen konnten, dass es wirklich ein Leopard war und sogar ein ziemlicher Brocken.

📎 he96a1a4.JPG

Der Leopard als Termitenhügel getarnt (500 mm Brennweite)

Hut ab vor diesen Augen! Leider gab es keinerlei Möglichkeit auf die andere Seite des Flusses zu kommen. Das war wirklich schade, denn die Katze hielt sich eine ziemliche Weile dort auf. Nach eine gewissen Zeit rissen wir uns los und setzten unseren Weg fort.

📎 h8e6ee6a.JPG

📎 h2ec79af.JPG


Gefahrene Kilometer: 25,39 km
Durchschnittsgeswchwindigkeit: 12,78 km/h
Bewegungszeit: 1:59:09 h
Link: Klick
📎 h9df4295.jpg


Khwai River nach Savuti: Die Strecke vom Khwai North Gate zum Mahabe South Gate führt durch das Khwai Development Trust. Wir brachten die Strecke humorlos hinter uns. Während der gesamten Fahrzeit konnten wir leider kein Wild entdecken. Wir stoppten kurz in einem kleinen Dorf wo K.D. Salz kaufte und wir eine kurze Rast einlegten.

📎 ha1d5461.JPG


Erst als wir nach dem Mahabe South Gate in Richtung Savuti unterwegs waren, wurde die Gegend wieder wildreicher. Wir machten irgendwo in Savuti unseren Lunchbreak. Es war schon etwas verwunderlich, dass wir mitten in der Savanne unseren Lunch zu uns nahmen. Ich konnte nicht sehen, dass dort eine Picknick Site ausgewiesen war. Aber es waren noch mehrere Fahrzeuge anwesend deshalb denke ich, hatte alles seine Richtigkeit! Nach einem wieder einmal vorzüglichen Lunch, umgeben von Zebras und Topis, fuhren wir auf unsere Campsite, die direkt am Savuti Canal gelegen war.

📎 h2658fb5.JPG

📎 hb91ed42.JPG

📎 h36acabb.JPG


Gefahrene Kilometer bis Mahabe South Gate: 43,27 km
Gefahrene Kilometer Mahabe South Gate bis Campsite: 76,96 km
Bewegungszeit bis Mahabe South Gate: 1:06:24 h
Bewegungszeit Mahabe bis Campsite: 4:11:49 h
Durchschnittsgeschwindigkeit bis Mahabe South Gate: 39,09 km/h
Durchschnittsgeschwindigkeit bis Campsite: 18,34 km/h
Link bis Mahabe South Gate: Klick
📎 h577d958.jpg


Link Mahabe South Gate bis Savuti Campsite: Klick
📎 h2921610.jpg


📎 hf650809.JPG

📎 h5e5ca41.JPG

Depression Valley
zuletzt bearbeitet 16. Juli 2015
ThemenstarterGast15. Juli 2015 · #83
Kleines Video vom Moremi

Bei YouTube ansehen ↗

zuletzt bearbeitet 15. Juli 2015
ThemenstarterGast16. Juli 2015 · #84
19.05.2015 – Chobe Nationalpark - Savuti Region

Nachmittags Game Drive Savuti: Wir starteten unseren nachmittags Game Drive im Land der Elefantenkiller erst spät. Rudi und Eva blieben dieses Mal im Camp und so waren wir nur zu viert im Auto.

📎 h22a4df2.JPG

📎 h626e45d.JPG


Evans hatte von Löwen mit Jungen gehört, die sich nicht weit von unserer Campsite nieder gelassen hatten. Wir fuhren dort hin und sahen schon viele Fahrzeuge stehen. Die Löwen waren aber im hohen Gras so gut versteckt, dass es unmöglich war einen Blick zu erhaschen. So verließen wir die Raubkatzen wieder und fuhren in südlicher Richtung. Wir entdeckten zuerst eine große Herde Büffel, die sich aus einem Wäldchen in Richtung offenes Gelände bewegte. Da wir bis dahin noch nicht viele Büffel gesehen hatten blieben wir einige Zeit bei ihnen stehen.

📎 h2063142.JPG


Dann hörte Evans durch einen anderen Bushways Fahrer, dass ein Leopard im Anmarsch sei. Weitere Informationen gab Evans uns nicht preis. Wir fuhren in Richtung Savuti Canal, weil Evans damit rechnete, dass der Leopard zum Trinken an den Fluss gehen würde. Wir standen dort ca. 10 Minuten, von der Katze keine Spur. Also fuhren wir zurück auf die Hauptstraße wo sich mittlerweile eine Vielzahl an Fahrzeugen eingefunden hatte. Und jetzt war das Tier auch zu sehen.

📎 h0e5f3f2.JPG

📎 hd735704.JPG


Die Katze schlenderte parallel zur Straße im hohen Gras. Man hatte so gut wie keine Chance ein Bild zu machen. Was sich dann aber abspielte hatte ich noch nie gesehen. Nicht mal in der Serengeti oder Massai Mara. Die Guides kämpften regelrecht um den besten Platz. Drückten, Manövrierten und kurvten die Autos in einer aggressiven Art und Weise, dass es schon nicht mehr lustig war. Evans beteiligte sich an dem Rangieren und dem Kampf um den besten Platz nicht wirklich. Es entlockte ihm nur ein mitleidvolles Kopfschütteln. Während die anderen krampfhaft versuchten ihre Gäste in eine gute Position zu manövrieren, standen wir einfach nur da! Dann bewegte sich die Katze doch tatsächlich in Richtung Straße und lief zwischen den unzähligen Fahrzeugen durch. Wir standen immer noch ganz hinten. Während der Leopard wieder ins hohe Gras abbog fuhr Evans an allen Fahrzeugen vorbei und positionierte sich ein Stück weiter vorne. Ich konnte die Katze nicht mehr sehen … aber plötzlich war sie wie von Geisterhand wieder da und lief parallel zu uns im hohen Gras.

📎 haa9bfa7.JPG


Die aufkommende Dämmerung und das hohe Gras ließen leider keine guten Bilder zu aber wenigstens hatten wir den Namensgeber unserer Tour gesehen. Die Raubkatze lief parallel zu der Büffelherde die ebenfalls im hohen Gras stand und während wir das Tier beobachteten zog Nebel in der Savanne auf und gab dem Ganzen ein gespenstisches Licht!

📎 hd9b0d52.JPG

📎 h76c8e80.JPG

📎 h655cf2e.JPG

📎 h1166c00.JPG

📎 h923c366.JPG


Zum Schluss entschlossen wir uns nochmals bei den Löwen vorbeizusehen. Gesagt, Getan und tatsächlich lagen sie jetzt näher am Straßenrand. Es standen zwar auch hier viele Fahrzeuge aber es ging deutlich gesitteter zu. Man konnte nun auch einen Blick auf die Jungen erhaschen, die uns Evans zwar vorher schon angekündigt hatte, die wir aber beim ersten Besuch nicht sehen konnten.

📎 h32bb22b.JPG

📎 hac28139.JPG

📎 h9765682.JPG

📎 hf96ca3b.JPG

📎 hff3befb.JPG

📎 hb87ab86.JPG

📎 ha9c32b6.JPG


Leider wurde es schnell dunkler und so war die Möglichkeit zu fotografieren nicht mehr gegeben. Ich habe daher versucht zu filmen. Wir konnten sehen wie die Löwenkätzchen anfingen zu betteln und die Löwenmama sie dann säugte. Das war ein schöner Abschluss des heutigen Tages.
Gefahrene Kilometer: 17,95 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 7,79 km/h
Bewegungszeit: 2:18:12 h
Link: Klick

📎 h0ce9ddc.jpg
zuletzt bearbeitet 16. Juli 2015
ThemenstarterGast20. Juli 2015 · #85
20.05.2015 – Chobe Nationalpark - Savuti – Riverfront

Vormittags Game Drive Savuti: Am Morgen des 20ten Mai mussten wir uns von der Savuti Region verabschieden. Es ging in Richtung Kasane/Rivefront. Wir bauten, wie schon so oft, unsere Zelte ab und verließen den idyllischen Campingplatz Old Savuti um eine letzte große Runde zu drehen. Dieses Mal fuhren wir am Rangerposten über die Brücke am Savuti Canal und bewegten uns in Nordöstlicher Richtung in hügeligem Gelände. Die Ausbeute war mager bis bescheiden. Bis wir wieder am berühmten Baobab Picnic Stop ankamen hatten wir kein einziges lebendes Säugetier gesehen.

📎 hcab2d44.JPG

📎 h4ede413.JPG

📎 h6ef9f36.JPG

📎 hd0f242a.JPG


Nur ein paar Elefantenknochen, ansonsten war der Game Drive tiermäßig für die Tonne. But that´s life! Wir fuhren dann nochmal einen großen Kreis in südlicher Richtung, erfreuten uns an ein paar Gackeltrappen und verschiedenen anderen Vögel aber Großwild gab´s heute keines. So tankten wir nochmals Wasser am Rangerposten und verließen die Savuti Region in Richtung Chobe Riverfront.
Gefahrene Kilometer: 27,47 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 12,46 km/h
Bewegungsgeschwindigkeit: 2:12:16 h
Link: Klick
📎 h1e8fbaa.jpg


Savuti nach Rivefront: Vorbei an den Gotha Hills ging es auf einer schier endlosen teilweise tiefsandigen Piste in Richtung Kachikau. Unterwegs sammelte Evans nochmal Brennholz ein und eine Puffotter kreuzte unseren Weg. Allerdings ließ uns Evans keine Zeit für Bilder oder dergleichen … immer weiter, immer weiter ging es in Richtung Riverfront. Irgendwann kamen wir an eine Stelle, wo steil den Berg hinauf ging. Die tiefsandige Piste teilte sich in 3 Fahrbahnen. Unsere Chancen standen also 3:1. Evans wählte die rechte Spur und er wählte falsch 😛 Schon nach ungefähr 10 Metern steckten wir im Sand fest und kamen nicht mehr weiter. Eine Diskussion entbrannte. Und während die Guides so diskutierten kam unser Parallelfahrzeug mit den Franzosen (wie hieß dein Guide nochmal Bele? Ich hab´s vergessen) an Bord angerauscht. Sie wählten die linke Fahrspur … und bleiben nach 20 Metern ebenfalls stecken bzw. kamen nicht mehr weiter. Allerdings konnten sie wieder zurückrollen und einen neuen Angriff mit der mittleren Spur wagen. Und dort funktionierte es! Die Franzosen hatten es also geschafft und halfen uns daraufhin das Auto freizuschaufeln, so dass wir auch über die mittlere Fahrbahn den Anstieg hinter uns lassen konnten. In Kachikau wechselte die Sandpiste wieder in eine Teerstraße. Wir machten einen kurzen Break an einem Bottlestore und erreichten über Kavumba in Höhe Ngoma die Transitstrecke nach Kasane.

📎 h0bde095.JPG


📎 h4f079bf.JPG


Direkt am Ngoma Gate war es Zeit für unseren Lunch. Vom Gate war es nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Campingplatz Baobab Tree. Wir fuhren also noch ein Stück am Chobe River entlang und kamen dann auf der wunderschönen direkt am Fluß und zwischen Bäumen gelegenen Campsite an. Dies war also unser Plätzchen für die nächsten und letzten 2 Nächte in Botswana.

📎 h776a5fc.JPG

📎 h7f95920.JPG


Gefahrene Kilometer: 128,09 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 21,21 km/h
Bewegungsgeschwindigkeit: 5:35:29 h
Link: Klick
📎 he8a48fc.jpg


Nachmittags Game Drive Chobe Riverfront: Wir starteten um 16:00 Uhr zu einem ersten Game Drive entlang der Riverfront am Chobe River. Es waren nur sehr sehr wenige Autos unterwegs. Man hatte herrliche Ausblicke auf den Chobe River und auf die namibische Seite. Es waren sehr viele Elefanten unterwegs. Der Chobe Nationalpark machte seinem Namen als Elefantenpark alle Ehre. Eva war völlig aus dem Häuschen!

📎 h1c36592.JPG

📎 h18615de.JPG

📎 h4872778.JPG


Wir entdeckten einen Waran, der krampfhaft nach Krokodileiern grub. Warum er das mitten auf der Pad machte erschloss sich uns nicht so ganz. Aber vielleicht grub er auch nach irgendwelchen anderen Dingen. Evans meinte jedenfalls er suche Krokodileier, die er hier aber wohl nicht finden werde.

📎 hfdedf84.JPG

📎 hbf26acb.JPG


Unsere Fahrt ging weiter in östlicher Richtung und wir sahen lebende und tote Büffel, große Ansammlungen von Nilgänsen, Giraffen, Zebras und Wasserböcke.

📎 h9b21afc.JPG

📎 hdd2725c.JPG

📎 h712c1cc.JPG

📎 hdb40cd3.JPG

📎 h26c07f2.JPG


Als es schon anfing leicht zu dämmern kam Evans mit einem emotionslosen „Wildhunde“ um die Ecke! Ich fiel fast aus dem Auto. Ja war das denn möglich? Hatte ich wirklich das Glück ein zweites Mal Wildhunde zu sehen? Ich zweifelte und antwortete mit einem höhnischen „jaja, Evans“, denn er hatte die Angewohnheit uns manchmal diesbezüglich zu veralbern. Und da ich nichts sehen konnte glaubte ich ihm erstmal nicht. Aber dann standen sie plötzlich direkt neben unserem Auto. Ein Pack von 8 Wildhunden bewegte sich erst direkt neben uns und dann direkt vor uns auf der Straße. Wir waren völlig alleine mit den Hunden.

📎 h63e640b.JPG

📎 ha5291bc.JPG

📎 ha03db48.JPG


Brian versuchte über Funk unsere französischen Freunde bzw. deren Guide zu erreichen. Aber die meldeten sich nicht. So hatten wir diese Tiere ganz allein für uns. Und sie hatten es auch nicht eilig, aber sie waren auf der Jagd, das konnte man deutlich an der Erregung erkennen. Plötzlich stand da eine Giraffe und einer der Hunde bog ab und rannte direkt auf eben diese zu. Die Giraffe war etwas verdutzt, zog es aber dann doch vor das Weite zu suchen.

📎 hd4972ff.JPG


📎 hde3bf22.JPG

📎 h4225b8d.JPG

📎 h27442ee.JPG

📎 h02fa2fa.JPG

📎 h1e73543.JPG

📎 he8330c7.JPG


Nach ca. 20 Minuten bogen die Hunde in Richtung Chobe River ab, so dass wir ihnen nicht mehr folgen konnten. Evans quittierte das mit einem humorlosen „Die Show ist vorbei“. Egal! Das war mehr als ich erwartet hatte. Und dieses Mal war auch noch genügend Licht da um zu fotografieren.

📎 hc4b5ffc.JPG

📎 hfca885f.JPG


Wir drehten um und glückselig und völlig berauscht verabschiedete mich die Chobe Riverfront in einen herrlichen Sonnenuntergang.

📎 h3e8e13b.JPG

📎 h31210d8.JPG

📎 h6759f35.JPG

📎 h2f00550.JPG

📎 h28867fe.JPG

📎 hd6d0ae6.JPG


Wildhunde am ersten Tag! Das war der Hammer! Am Lagerfeuer drehte sich natürlich alles um diese tolle Sichtung. K.D. machte ein exzellentes Kudu Steak und wir verkrochen uns später als normal in die Zelte.

Gefahrene Kilometer: 20,37 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 11,37 km/h
Bewegungsgeschwindigkeit: 1:30:52 h
Link: Klick

📎 h156259c.jpg



📎 h68ae920.jpg

Chobe Riverfront
zuletzt bearbeitet 21. Juli 2015
ThemenstarterGast21. Juli 2015 · #87
Kleines Video aus Savuti

Bei YouTube ansehen ↗

zuletzt bearbeitet 21. Juli 2015
1'737 Beiträge · seit 201021. Juli 2015 · #88
Hallo Andy

Danke für Deinen Bericht. Ich muss gestehen, dass ich bisher nur Bilder geschaut habe, weil einfach die Zeit fehlt. Erst musste ich nach Tanzania ... duck und weg ... und nun habe ich den Salat mit Bilder bearbeiten und selbst Reisebericht schreiben. Ich werde es aber nachholen, da wir ja auch mit Bushways unterwegs war. Ist schon eine Weile her, doch bleiben die schönen Erinnerungen ewig - "BOTSWANADREAMS" oder so.

@Picco

Was lese ich da. Du wirst Ostafrika untreu! Welche Bushways-Tour machst Du denn? Wünsche Dir trotzdem schöne Vorfreude. Es lohn sich.

LG
Christa
www.botswanadreams.de "Alles, was ich jetzt wollte, war nach Afrika zurückzukommen. Ich hatte es noch nicht einmal verlassen, aber wenn ich nachts aufwachte, lag ich lauschend da, bereits voller Heimweh danach." Ernest Hemingway
ThemenstarterGast21. Juli 2015 · #89
Hallo Christa,
ja, ich hab auch schon in deinem Bericht und auf deiner Seite geschmökert. Ruft auch immer wieder Erinnerungen in mir wach... Und ja, Botswana ist einfach wunderschön!!!!!!

Danke für dein Feedback

@Picco
Bist du auch mit Bushways unterwegs?
6'375 Beiträge · seit 201122. Juli 2015 · #90
Hoi zämä
Botswanadreams schrieb:Was lese ich da.
Keine Ahnung, das musst Du schon selbst wissen... 😎
Botswanadreams schrieb:Du wirst Ostafrika untreu!
Ja, auch ich bin (selten) eine untreue Tomate... 😗
Botswanadreams schrieb:Welche Bushways-Tour machst Du denn?
Die 'Lion Safari'
Botswanadreams schrieb:Wünsche Dir trotzdem schöne Vorfreude. Es lohn sich.
Danke, ich werde berichten!
Bebbl schrieb:Bist du auch mit Bushways unterwegs?
Noch nicht... 😛 😉 😄
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
ThemenstarterGast22. Juli 2015 · #91
21.05.2015 . Chobe Nationalpark – Riverfront

Vormittags Game Drive: Langsam neigte sich unser Urlaub dem Ende zu. Heute stand nochmals ein ganzer Tag an der Riverfront auf dem Programm. Nach der gestrigen erstklassigen Einführung waren wir gespannt was uns der heutige Tag bringen würde. Evans hatte vor die gesamte Riverfront bis Kasane zu fahren, dort einzukaufen und wieder zurück zu fahren. Nach einem wunderschönen Sonnenaufgang machten wir uns auf den Weg.

📎 h3cf9c71.JPG

📎 ha09295e.JPG


Leider war dieser Morgen nicht sehr ergiebig. Irgendwie waren kaum Tiere zu sehen. Und wenn wir welche entdeckten, waren sie leider tot.

📎 h17cc284.JPG

📎 h5b1acad.JPG


Diesen Elefantenkadaver fanden wir direkt am Fluß. Wir mutmaßten, ob es ein „Kill“ war oder ob der Elefant eines natürlichen Todes gestorben war. Auf jeden Fall hatte er noch seine Stoßzähne. Wilderei war also ausgeschlossen. Löwen konnten wir auch keine entdecken. Wir blieben ein Weilchen dort und warteten ob sich vielleicht doch noch einige Raubtiere einfinden würden. Da der Rüsselträger sich aber zu keinerlei Aktivität hinreißen ließ und sich auch sonst nichts tat, fuhren wir weiter.

📎 h64784a9.JPG

📎 h352fd48.JPG

📎 h6661f2f.JPG

📎 h2941be4.JPG

📎 hda9381b.JPG

📎 he23f604.JPG


Wir machten eine kurze Rast an der Serondela Picnic Site, deren Toiletten, laut Aussagen von meinen Mitreisenden, unter aller Sau waren. Bauarbeiten waren allerdings schon im Gange. Wir sahen mehrere Arbeiter, die ihre Zelte in der Nähe der Picnic Site aufgestellt hatten. Die Fahrt bis Kasane war sehr ruhig und unaufgeregt. In Kasane angekommen gab Evans jedem von uns Zeit um einzukaufen und das Städtchen anzusehen. Ich war von Kasane angenehm überrascht. Sehr sauber und hatte schon europäisches Flair. Nun gut, das ist jetzt nichts, worauf man sich was einbilden könnte und will auch so gar nicht nach Afrika passen aber es war einfach angenehm mal nicht immer aufpassen zu müssen ob dich irgendeiner über den Tisch zieht. Wir schlenderten also die President Avenue entlang, gingen im Pep Store etwas einkaufen und begutachteten Markenschuhe „Made in China“. Kasane ist ein ruhiges, kleines Städtchen, das so gar nicht in das Bild von wuseligen, lauten und immer schmutzigen afrikanischen Städten passen will. Leider hatten wir keine Zeit eine Bootsfahrt auf dem Chobe River zu machen. Das hätte mich auch noch interessiert um die Sichtweise vom Fluss aus kennenzulernen. So machten wir uns auf die Rückreise in Richtung Campsite.

📎 ha17a705.JPG

📎 hd19ed60.JPG

📎 hf930ac5.JPG

📎 h109a395.JPG


Nach der Rückkehr auf die Campsite gab es einen hervorragenden Lunch und wir hatten Zeit bis 16 Uhr wo unser nächster Game Drive starten sollte. Ich entschied mich etwas zu lesen und machte es mir am Lagerfeuer bequem. Nach einiger Zeit kam Paul zu mir und fragte ob er kurz mein Fernglas haben könnte. Klar erwiderte ich und reichte ihm das Glas. Er meinte, er habe von der Toilette aus sehen können wir auf der gegenüberliegenden namibischen Seite des Chobe Rivers ein Löwe eine domestizierte Kuh gerissen habe. Und tatsächlich, er konnte dies mit den Ferngläsern bestätigen. Er reichte mir die Sehhilfe und ich sah selbst wie die Kuh mit dem Löwen kämpfte. Es war allerdings sehr weit weg und mir ist völlig schleierhaft wie Paul das ohne Fernglas sehen konnte. Ich hatte sogar mit dem Fernglas Schwierigkeiten. Jedenfalls lag die Kuh da und streckte alle Viere in die Luft und der Löwe versuchte ihr an die Gurgel zu kommen. Es staubte! Und plötzlich kam über den Hügel ein Einheimischer gelaufen. Wahrscheinlich hatte er etwas gehört. Jedenfalls ging er auf den Löwen zu um kurz vorher abzubiegen und parallel zum Fluss zu gehen. Der Löwe war immer noch bei der Kuh. Nach etwa 100 Metern drehte der Mann wieder um und lief jetzt direkt in gemächlichem Schritt auf den Löwen zu. Dieser beobachtete den Mann und rannte dann davon. Der Mann bog dann seltsamerweise kurz vor der Kuh wieder ab und lief wieder den Hügel hinauf. Der Löwe kehrte nicht mehr zurück und die Kuh stand tatsächlich nach ca. 10 Minuten wieder auf und lief auf wackligen Beinen davon. Das war wirklich eine kuriose Szene. Ich glaube nicht, dass der Mann den Löwen überhaupt gesehen hatte. Und im Endeffekt hatte er wohl großes Glück! Leider konnte ich keine Bilder machen, da es eh viel zu weit entfernt war und dann auch noch im Gegenlicht. Aber ich habe es in meinem Kopfkino! Vor allem die Unerschrockenheit (oder war es dann doch eher Unwissenheit!?) des Locals war faszinierend!

Gefahrene Kilometer:105,39 Km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 16,36 km/h
Bewegungsdauer: 6:26:30 h
Link: Klick

📎 h9629b9f.jpg


Nachmittags Game Drive: Am Nachmittag sahen wir von der Campsite einige aufgeregte Büffel in westlicher Richtung in Richtung Fluss ziehen. Evans meinte, dass da etwas passiert sein könnte. Möglicherweise Löwen. So starteten wir uns Game Drive erstmal in westlicher Richtung, konnten aber nichts entdecken.

📎 h496ddb0.JPG

📎 hb3bec24.JPG

📎 h8a21e4b.JPG

📎 h965209a.JPG

📎 h349d124.JPG

📎 h63fb3bb.JPG

📎 ha095486.JPG


Also bewegten wir uns wieder in Richtung Osten. Wir überlegten nochmals zu dem Elefantenkadaver zu fahren, da wir sehen wollten ob sich jetzt eventuell einige Aasfresser eingefunden hätten. Evans war das jedoch zu weit und so blieben wir in der Gegend um die Campsite. Einziger Höhepunkt des ansonsten sichtungsarmen Nachmittags waren einige Rappenantilopen.

📎 h24b80b3.JPG

📎 ha6697e9.JPG

📎 h80c7559.JPG


Der letzte Abend an der Chobe Riverfront verabschiedete uns wieder mit einem genialen Sonnenuntergang.

📎 h98dd9be_2015-07-22.JPG


Gefahrene Kilometer: 4,49 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 1,89 km/h (!)
Bewegungsgeschwindigkeit: 2:24:40
Link: Klick

📎 hd12be72.jpg
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2015
ThemenstarterGast22. Juli 2015 · #92
Sodele, dann bringen wir das Ganze mal zum Ende 😛 🙂

22.05.2015 – Chobe Nationalpark – Victoria Falls
Vormittags Game Drive: Ein letztes Mal auf dieser Reise baute ich mein Zelt ab, den heute werden wir an den Victoria Falls in einer Lodge übernachten. Nachdem wir alles verstaut hatten ging es los auf einen letzten Game Drive in Richtung Kasane. Während der Fahrt sah ich eine Ginsterkatze von einem Busch zum anderen huschen. Leider waren wir viel zu schnell und außer mir hatte nur K.D. sie noch gesehen. Anhalten wäre wohl auch sinnlos gewesen, denn bis wir gestoppt hätten hätte die Schleichkatze wahrscheinlich bereits fünfmal den Busch gewechselt. Eingebrannt ins Kopfkino! 😛 Wir fuhren nochmals bei dem toten Elefanten vorbei und jetzt war er auch von unzähligen Geiern belagert.

📎 h929d630.JPG

📎 hca0cc3d.JPG

📎 h8966972.JPG


Raubtiere konnten wir am Kadaver keine entdecken. Da der Gestank der Verwesung beinahe nicht auszuhalten war, beschlossen wir schnell weiter zu fahren. Wir verließen die Straße direkt am Fluss und fuhren auf eine Parallelstraße etwas oberhalb. Und die Chobe Riverfront verabschiedete uns standesgemäß wie es sich gehörte. Nur wenige Meter vom toten Elefanten entfernt lag ein junger Löwe auf einem Hügel.

📎 hd2ff9de.JPG


Wir waren ganz alleine und standen nur wenige Minuten als eine weitere Löwin aus den Büschen kamen. Dann wechselte eine weitere Löwin die Straßenseite und die beiden begrüßten sich.

📎 hd7f2707.JPG

📎 h7071ead.JPG

📎 h613e278.JPG

📎 hf767920.JPG

📎 h3e20107.JPG

📎 h962a83b.JPG

📎 h0fd7450.JPG

📎 hc008aa5_2015-07-22.JPG

📎 h289f8ab.JPG

📎 h57ea0ca.JPG


Ob dieses Löwenrudel der Verursacher des toten Elefanten war, konnten wir nicht feststellen. Jedenfalls waren sie nicht weit entfernt. Wir bleiben noch etwas bei den Löwen stehe n und mussten uns dann aber irgendwann losreißen, weil Evans schon wieder drängelte. Wir machten uns auf den Weg in Richtung Kazungula-Fähre. Zuvor trennten wir uns in Kasane von K.D., Paul und dem Anhänger. Nach einer herzlichen Verabschiedung ging es weiter in Richtung Sambesi. An der Fähre angekommen erledigten wir zuerst die Ausreiseformalitäten um uns dann in der Schlange zur Fähre einzureihen. An der Fähre ging es zu wie in einem Taubenschlag, typisch afrikanisch halt. Wir überquerten den Sambesi und wurden auf der sambischen Seite sofort von Verkäufern in Beschlag genommen. Es fiel mir erst jetzt auf, dass es das in Botswana gar nicht gab. Jedenfalls wurde ich nicht einmal so aggressiv angesprochen wie in Sambia. Wir erledigten unsere Einreiseformalitäten und nachdem wir den Ameisenhaufen an der Fähre hinter uns gelassen hatten fuhren wir auf der M10 in Richtung Livingston. Auch Sambia erschien mir wesentlich sauberer als Ostafrika. Vorbei an einem am Straßenrand in Deutschlandfarben lackierten Trabi fuhren wir auf schier endloser, gerader Teerstraße der quirligen Stadt am Sambesi entgegen. Wir durchquerten Livingstone und fuhren zu einem Anbieter für Helikopterflüge. Ich wollte unbedingt diesen Flug über die Fälle machen, da ich mir dadurch einfach einen besseren Überblick versprach. Schon vom Hubschrauberstartplatz konnte man den "donnernden Rauch" sehen.

📎 h0ff27b9.JPG

📎 hac249e6.JPG

📎 hf091034.JPG


Ursprünglich hatte ich vor einen Flug mit einem Ultraleichtflugzeug zu machen, nachdem ich aber auf der Internetseite gelesen hatte, dass man dort nicht mal selbst fotografieren dürfe und die Bilder, die der Pilot machte, anschließend auch noch kaufen musste, bin ich umgeschwenkt. Der Flug mit dem Hubschrauber war einfach grandios. Auch wenn kein billiger Spaß, kann ich das jedem der an den Vic Falls ist nur empfehlen. Man hat eine völlig andere Sichtweise und sieht die Fälle in ihrer ganzen Pracht. Zu Fuß sind solche Blicke egal ob von sambischer oder von simbabwischer Seite nicht möglich. Es war mein erster Helikopterflug und entsprechend aufgeregt war ich. Eva und Rudi begleiteten mich. Die anderen hatten diesen Flug schon gemacht und so waren wir nur zu dritt. Unser Pilot Dean, Dave, Dick oder Dan … jedenfalls irgendwas mit „D“ flog mehrere Spiralen um die Fälle von allen Seiten zu begutachten. Er gab uns auch ständig verschiedene Informationen, die ich aber leider aufgrund der Aufregung nicht so mitbekommen habe.

📎 h9b5b83f.JPG

📎 he69a8a8.JPG

📎 h0a18ae5.JPG

📎 h37ead21.JPG

📎 h2b01123.JPG


Wir überflogen „Livingstone Island“, „Princess Victoria Island“ , vorbei an „Princess Elizabeth Island“ ein Stück den Sambesi hinauf und mit einem Schlenker über „Long Island „ kehrten wir wieder zur Ausgangsbasis zurück. Es war wirklich ein tolles Erlebnis und wir konnten sogar Elefanten und Krokodile vom Hubschrauber aus sehen.

📎 h261222f.JPG

Elefanten aus der Luft

📎 hf87411c.JPG

📎 h7c8ebcc.JPG

📎 he69da4d.JPG


Nach diesem grandiosen Flug ging es zur Lodge. Wir verbrachten unseren letzten Abend in der Maramba River Lodge, die direkt, wie´s der Name schon sagt, am Maramba River liegt. Am Nachmittag hätten wir noch die Gelegenheit gehabt, die Fälle von der sambischen Seite aus zu sehen. Wir entschlossen uns jedoch den Fußweg in Richtung Eisenbahnbrücke zu unternehmen. Evans fuhr uns bis zur Station, wo wir unsere Pässe abgeben mussten und ein Permit erhielten. So konnten wir bis zur Brücke laufen, verfolgt von unzähligen Verkäufern beobachteten wir die Bungee Jumper und erhaschten nochmals einen Blick auf einen kleinen Teil der Fälle.

📎 h5ee019b.JPG

📎 hb8d0545.JPG

📎 h3a77591.JPG


Evans versprach uns 2 Stunden später wieder abzuholen … aber Pünktlichkeit war noch nie eine afrikanische Stärke 😈 Ca. 45 Minuten nach dem ausgemachten Termin trudelte unser Guide dann ein und wir fuhren zurück zur Lodge. Am Abend saßen wir alle nochmal zusammen und ließen die Reise Revue passieren. Am nächsten Tag fuhren wir zum nagelneuen Flughafen von Livingstone um von dort in Richtung Johannesburg bzw. Frankfurt aufzubrechen. In Johannesburg trennten sich die Wege von uns, da wir verschiedene Flüge hatten.

Gefahrene Kilometer inkl. Hubschrauberflug: 179,62 km
Durchschnittsgeschwindigkeit inkl. Hubschrauberflug: 27,29 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 229,5 km/h (hahaha – inklusive Hubschrauberflug)
Bewegungszeit inkl. Hubschrauberflug: 6:20:24 h
Link: Klick


📎 h61a89ec.jpg

Gesamtstrecke

📎 hf04b63a.jpg

Hubschrauberflug

Fazit:
Wow! Eine tolle Reise und Botswana ist ein wirklich außergewöhnlich schönes Land. Die Tage vergingen wie im Flug und die Erlebnisse waren einfach fantastisch. Unsere Gruppe war hervorragend. Keine Alles- und Besserwisser, keine Doppelmoral, keine Lügen, kein Hummeldumm, kein Neid, niemand laberte einen stundenlang mit unnützem Zeugs voll, niemand spielte sich als Reiseleiter auf und vor allem niemand dachte die wichtigste Person zu sein. Kurz gesagt: Sehr , sehr angenehm!
Alles andere habe ich ja schon bei der Einführung gesagt/geschrieben und ich bleibe auch jetzt nach einigen Wochen Abstand dabei. Vieles hätte anders laufen können/müssen, aber trotz allem werde ich Botswana irgendwann wieder besuchen, dann aber eventuell auf eigene Faust!

Ich habe mich über alle gefreut, die mit mir in dieses schöne Land gereist sind und hoffe ihr hattet viel Spaß mitzureisen!
In diesem Sinne: Dumedisa
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2015
6'152 Beiträge · seit 200622. Juli 2015 · #93
hallo Bebbl,

danke für den wunderschönen einfühlsamen Reisebericht, ich bin sehr gerne mitgereist,
da ich einige Stationen kannte , war es umso interessanter diese nochmals mit Dir zu
erleben. Ja so eine Reise hinterlässt viele unvergessliche Eindrücke, die man immer in
sich behält.
Sonnige Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
6'375 Beiträge · seit 201122. Juli 2015 · #94
Hoi Andy

Heute früh warst Du nur Sekunden nach mir mit Deinem Post, vieleicht hast Du meine Beantwortung Deiner Frage noch gar nicht bemerkt: Seite 15 zuunterst.

Danke für den tollen Bericht!

Was für eine Brennweite würdest Du für Deine Kamera auf den Helikopterflug mitnehmen bzw mit welchen Brennweiten hast Du beim Helikopterflug gearbeitet?
Welchen Crop-Faktor hat Deine Kamera? 1,5?

Können am Heli Fenster geöffnet werden oder fotografiert man durch die Scheibe?

Danke und Gruss
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
ThemenstarterGast22. Juli 2015 · #97
@Hanne
vielen Dank. Es freut mich wenn ich dir manche Stationen aus einem anderen Blickwinkel zeigen konnte. Und noch mehr freut mich, wenn dir diese Blickwinkel gefallen haben!

@Picco
Den hatte ich tatsächlich nicht gesehen. Hab mich schon gewundert, dass du net geantwortet hast. Bist doch sonst auch von der fixen Truppe 😛
Ich hatte nur mein 18 - 55 mm Objektiv auf der Kamera und meine Bridge mit der ich gefilmt habe. Der Crop Faktor ist 1,6
Die Fenster konnten nicht geöffnet werden aber ich hatte einen Polfilter auf dem Objektiv, so funktionierte das mit dem fotografieren sehr gut.

@Daxiang
Danke für den schönen Toko ... sieht ja fast aus wie unserer auf der campsite in der Kalahari 😛

📎 ha28df51_2015-07-22.JPG


@applegreen
Vielen lieben dank für dein Lob. Du kannst die Sichtungsfee gerne haben .. ich "schnipp" sie mal zu dir rüber!
zuletzt bearbeitet 22. Juli 2015
345 Beiträge · seit 201112. Nov. 2016 · #99
Hallo

Da ich vor kurzem von der Elefant-Safari von Bushways zurückgekommen bin, bin ich hier auf deinen Reisebericht gestoßen. Was deine Ausführungen betreffend Evans, dem Guide von Bushways, betrifft, kann ich dir zu 100 % zustimmen. Er befand sich eher schon im Vorruhestandsmodus und ging auf das fotografierende Publikum nur sehr zögerlich ein, schade weil er ansonsten eigentlich sehr kompetent war, aber er ließ sich alles aus der Nase rausziehen. Fragen beantwortete er, aber von sich aus kam wenig... Ansonsten war die Reise ein Erlebnis und die Organisation von Bushways kann ich nur empfehlen.
Wenn ich mal Zeit habe, werde ich vielleicht auch einen kleinen Reisebericht verfassen.

LG Peter
ThemenstarterGast13. Nov. 2016 · #100
pedro62 schrieb:Hallo

Da ich vor kurzem von der Elefant-Safari von Bushways zurückgekommen bin, bin ich hier auf deinen Reisebericht gestoßen. Was deine Ausführungen betreffend Evans, dem Guide von Bushways, betrifft, kann ich dir zu 100 % zustimmen. Er befand sich eher schon im Vorruhestandsmodus und ging auf das fotografierende Publikum nur sehr zögerlich ein, schade weil er ansonsten eigentlich sehr kompetent war, aber er ließ sich alles aus der Nase rausziehen. Fragen beantwortete er, aber von sich aus kam wenig... Ansonsten war die Reise ein Erlebnis und die Organisation von Bushways kann ich nur empfehlen.
Wenn ich mal Zeit habe, werde ich vielleicht auch einen kleinen Reisebericht verfassen.

LG Peter
Hallo Peter,

ich bin ja froh, dass ich nicht mit meiner Wahrnehmung alleine bin. Deine Aussagen kommen mir total bekannt vor. Manchmal reagiert man ja über. Über einen Reisebericht von dir würde ich mich trotzdem freuen...