THEMA: Mit dem Reisebus zum Nordkap.
06 Jul 2020 20:04 #591629
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  • BikeAfrica am 06 Jul 2020 20:04
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Papa Kenia schrieb:
Geografisch kam sie ins Schleudern. Der Tafelberg lag plötzlich in Brasilien und der Kilimanjaro in Indien.

Reisen bildet.
Aber Indien und Japan sowie Kilimanjaro und Fujiyama kann man ja mal verwechseln. Vulkane mit Schnee obendrauf. Hat man einen gesehen, hat man alle gesehen … ;-)

War es das Alter? Oder der Alkohol?

Ich tippe auf galoppierende Kontinentaldrift. ;-)

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
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09 Jul 2020 13:59 #591797
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Hallo Wolfgang,

da könnte etwas dran sein! :laugh:

LG
Dieter
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09 Jul 2020 14:02 #591798
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Tag 19

Langsam ging der Urlaub zu Ende.

Nach einer absolut ruhigen Nacht wachte ich gegen 5.30 Uhr auf und machte mich in aller Ruhe fertig. Die Sonne schien. Es war ein lausiger Morgen.

Mehrmals hatte ich während der Reise gedacht: ‚wenn es jetzt nach Hause ginge, wäre es auch nicht so tragisch‘. Das waren Momente, an denen uns Petrus einen Strich durch die Rechnung machte und fiese, fette Wolken vor die Sonne schob. Doch nun wurde ich ein bisschen trübsinnig, dass bald alles vorbei sein sollte.

Zunächst wurde ausgiebig gefrühstückt. Später räumten alle ihre Zimmer und startklar warteten dann 33 Leute am Bus. Und warteten. Und warteten. Ja, wo ist er denn? Wo bleibt Jürgen? Sören wollte kurz nach dem Rechten sehen, kam nach ein paar Minuten ohne Jürgen, aber mit Busschlüssel zurück. Da Sören wusste, wie man die Ladeluken öffnet, hievten wir Männer unsere Koffer in den Bus.

Während der Warterei und Packerei hielt mir Peter die besagte Reisetasche vor mein Gesicht. „Das ist sie.“

„Zeig mal. Mach‘ mal los.“

Peter zog den Reißverschluss der Tasche auf. Diese war wirklich randvoll mit Rollfilmen und Schachteln. Unglaublich.

Als Jürgen dann endlich, aber noch einigermaßen verschlafen um die Ecke kam, musste er leicht grinsen und dankte uns, dass wir ihm viel Arbeit abgenommen hatten.

Mit fünfundzwanzig Minuten Verspätung fuhren wir los. Es fiel aber nicht ein einziges blödes Wort über Jürgens Verspätung. Busfahrer sind ja auch nur Menschen.

440 km lagen heute vor uns. Das würde wieder eine Mördertour werden. Der Brigsdal-Gletscher sollte unser erstes Tagesziel sein.

Sören hatte uns bereits gestern über diese Tour aufgeklärt. Bei Ankunft kann man zum Gletscher zu laufen. Pro Strecke würde der Weg rund 50 Minuten dauern. Dann hat man noch gute 10 - 15 Minuten Zeit, um Fotos zu schießen bzw. den Gletscher und den Wasserfall zu bewundern.

Für die Fußkranken und Lauffaulen gab es die Möglichkeit, mit einer Art Golfwagen, sog. Trollbil, bis zu einer Parkmöglichkeit in der Nähe des Gletschers zu fahren. Vor dort aus waren es trotzdem noch mal 10 Minuten zu Fuß. Diese Alternative kostete allerdings 20 Euro. Das waren die einzigen Kosten während der gesamten Reise, die nicht durch den Reiseveranstalter abgedeckt waren. Ansonsten waren alle Eintrittsgelder für Museumsbesuche, für Seilbahnfahrten und was sonst noch so anfiel, im Reisepreis enthalten.

Mehr als die Hälfte unserer Reisegruppe nutzte diese Option. Das waren für mich persönlich so ziemlich die bestinvestierten 20 Euro in letzter Zeit. Sieben Personen passten in so ein Wägelchen. Zwei 3er Reihen und eine Person vorne neben Fahrer bzw. Fahrerin. Wir hatten eine Fahrerin erwischt. Und dann ging es hier ebenfalls serpentinenartig zum Gletscher.

Umgang mit Wolken und Nebel waren wir in den letzten Tagen ja gewöhnt. Nun kam aber auch noch Nässe dazu. Der Weg führte in unmittelbarer Nähe des Wasserfalls Kleivafossen über eine Holzbücke. Die Wassermassen schossen unter der Brücke durch. Je näher unser Trollbil kam, desto mehr spürten wir die Wasserspritzer des Wasserfalls. Für die Überquerung der Brücke brauchten wir höchstens 15 Sekunden. Diese Zeit reichte jedoch, um gut feucht zu werden.

Die Kamera hatte ich vorsichtshalber unter meine Jacke geklemmt. Nach einer 10minütigen Fahrt hielten wir am Parkplatz und mussten ab hier das letzte Stück zu Fuß Richtung Gletscher laufen. Selbst die letzten Meter hatten es in sich. Es zog sich ganz schön bergauf. Und der ein oder andere legte doch noch eine kleine Verschnaufpause ein.

Der Gletscher bot nicht viel. Graue Felswände, mit dunkel erscheinenden Eismassen, da-rüber dicke Nebelschwaden und dunkle Wolken. Alles in allem ein Grau in Grau. Der Wasserfall war auch nicht so der Brüller. Wer weiß, bei Sonnenschein wäre alles vermutlich viel, viel schöner gewesen.

Nach einer Stunde war Treff am Parkplatz, von wo aus wir mit unseren Wägelchen wieder zum Ausgangspunkt zurückfuhren.

Wer wollte, hatte noch ausgiebig Gelegenheit für eine kleine Stärkung oder Zeit, um irgendein Souvenir in dem gut bestückten Shop zu kaufen.











Es folgte eine Fährfahrt über den Sognefjord. Wir genossen die letzte Fährfahrt bei strahlend blauem Himmel und einer gefühlten Temperatur von 25 Grad. Die Fahrt dauerte leider nur rund 10 Minuten.

Bei unserer Weiterfahrt fuhren wir durch den 24 Kilometer langen Lærdalstunnel. Der längste Straßentunnel der Welt. Alle sechs Kilometer fährt man durch Hallen, die in blaues Licht getaucht sind. Das war sehr imposant. Mitten im Tunnel gibt es sogar einen Kreisverkehr. Von einem Kreisverkehr in einem Tunnel hatte ich bisher noch nie gehört. Und erst recht keinen gesehen. Norweger scheinen sowieso Weltmeister in Tunnel- und Brückenbau zu sein.

Der nächste Fotostopp war am Sysendamm. Ein riesiger Stausee, der nur aus Naturstein-en gebaut wurde. Hier bekamen einige Leute von uns noch Kontakt zu einem Pärchen aus Wuppertal, das mit ihrem Wohnmobil unterwegs war. Es folgte ein kurzer Informationsaustausch, wer welche Route bereits hinter oder noch vor sich hat.

Als sie hörten, dass wir drei Wochen mit dem Bus unterwegs sind, waren sie zunächst leicht entsetzt. Nachdem wir ihnen geschildert hatten, wo wir überall waren und was wir gesehen hatten, bekamen sie lange Ohren und Glanz in den Augen.

Ein vorletztes Mal hielten wir auf einem kleinen Parkplatz mit phantastischem Blick auf den See Vassbygdevatnet. Die Kaffeebar wurde wieder geöffnet und alle hatten Zeit, sich noch 30 Minuten die Füße zu vertreten oder Fotos zu schießen.



Die letzte Rast für heute machten wir am Wasserfall Vøringsfossen, der 183 m senkrecht fällt. Der Blick auf die Wassermassen ist schon imposant. Der Vøringsfossen ist angeblich einer der meist besuchten Attraktionen in Norwegen. Leute, die nicht ganz schwindelfrei sind, haben aber ihre Probleme, in diese Tiefen zu schauen.





Um 19.30 Uhr kamen wir dann total fix und fertig in Eidfjord an. Eidfjord ist ein Dörfchen am Handangerfjord. Das Hotel ist halbkreisförmig im Landhausstil gebaut. Es liegt wenige Meter vom Fjord direkt am Wasser. Hier befindet sich eine Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe. Der Ort an sich ist recht überschaubar.

Auch hier war das Zimmer wieder absolut großzügig gehalten und geschmackvoll möbliert.

Dieses Hotel Vorinfoss sollte nun unsere letzte Unterkunft für diesen Urlaub sein. Zumindest an Land. Eine Übernachtung an Bord der Fähre nach Dänemark lag ja noch vor uns.





Letzte Änderung: 09 Jul 2020 14:08 von Papa Kenia.
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09 Jul 2020 16:37 #591805
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Hallo Dieter,

der Wasserfall Voringsfossen ist uns bekannt, ebenso Euer Hotel in Eidfjord, das Vorinfoss, wo wir mit der AIDA am Anleger eben dieses Hotel mehr oder weniger "zugedeckt" haben.

Hinter dem Hotel und dem Kreisverkehr gibt es herrliche Wanderungen. Eine tolle Landschaft ist das dort.

Herzliche Grüße
der bayern schorsch
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11 Jul 2020 15:58 #591885
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Hallo bayern schorsch,
wo wir mit der AIDA am Anleger eben dieses Hotel mehr oder weniger "zugedeckt" haben.
Wir waren froh, dass uns kein „Pott“ die Aussicht weggenommen hat. Morgen gibt es den letzten Teil!

Schönes Wochenende!

LG
Dieter
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12 Jul 2020 16:53 #591976
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Tag 20

Letzter Tag in Norwegen.

Ab 6 Uhr gab es Frühstück. Bereits um 6.45 Uhr hieß es Koffer verladen. Haben wir noch Urlaub oder sind wir jetzt schon auf der Flucht Richtung Alltagstrott? So früh waren wir noch nie dran!

Dieser Tag begann mit dem, wie der gestrige Tag aufgehört hatte. Mit einem Wasserfall. Dem Steindalsfossen. Er ist nicht übermäßig hoch. Nur so rund 50 Meter. Aber er ist der einzige Wasserfall Norwegens, bei dem man hinter den Wasservorhang laufen kann und quasi durch die Wassermassen hindurchschaut.

Dorthin gelangt man über eine kleine Steinbrücke. Zwei kleine Souvenirläden, davon eins mit integriertem Café, fügten sich richtig harmonisch ins Landschaftsbild und gaben verliehen diesem Ort sogar ein wenig Romantik.

Ich konnte mir aber gut vorstellen, dass bei der Größe des Parkplatzes hier auch mal die Hölle los sein kann.

Aber heute Vormittag waren wir die einzigen Touristen.





Anschließend hieß es Endspurt mit Ziel Bergen, wo wir heute Nachmittag einschiffen würden.

Am Hafen hielt Jürgen kurz für einen Fotostopp. Der Platz war ungünstig gewählt. Das hätte man sich auch sparen können. Das einzig Interessante lag vor uns. Die Stadt. Ein wenig am Hang hochgebaut. Voll im Gegenlicht, so dass ein vernünftiges Fotografieren fast unmöglich war.

Es folgte das letzte ‚Highlight‘. Jürgen steuerte eine Parkbucht in der Nähe der Fløibahn an. Hier oder irgendwo hier in der Nähe würde Jürgen heute Nachmittag mit dem Bus wieder auf uns warten. Die Gruppe stieg aus und machte sich zu Fuß auf den Weg zur Bahnstation. Die Fløibahn ist eine Standseilbahn und fährt in 20minütigem Rhythmus auf den 320 m hohen Fløyen.







Wir hatten riesiges Glück. Nachdem Sören die Tickets gekauft und verteilt hatte, konnten wir sofort durch die Absperrung gehen. Fünf Minuten später fuhr die erste Bahn nach oben.

Auf dem Plateau hoch über der Stadt herrschte bereits ein reges Treiben. Man hat von hier einen spektakulären Blick auf Bergen. Es gibt ein Café sowie einen Souvenirladen. Hier könnte man es schon etwas länger aushalten.

Die Meisten von uns nahmen aber recht schnell die Bahn nach unten. Dort angekommen, konnten wir uns ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. Mittlerweile hatte sich eine lange Schlange am Kassenhäuschen gebildet. Man muss auch mal Glück haben!

Bis zur Weiterfahrt war noch eine gute Stunde zur freien Verfügung und diese Zeit wollte optimal genutzt werden.

Ich machte mich allein auf Achse. Erstens bin ich so schneller und zweitens kann ich hin-gehen wohin ich will. Und es gab so viel zu sehen. Der Markt am Hafen, die bunten Häuser, die ankernden Boote, das alles hatte richtig Flair. Meine Kamera hatte Hochbetrieb.

Hauptanziehungspunkt hier unten am Hafen sind jedoch die bunten Holzhäuser des Hanseviertels Bryggen. Die Gebäude an der alten Landungsbrücke stehen unter Denkmalschutz. Zwischen den verschachtelten und engen Gängen befinden sich einige Läden und Cafés. Man kann hier Klamotten und jede Menge Souvenirs oder Kitsch kaufen. Bryggen wurde im Jahre 1979 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt.

Bergen ist die ‚regenreichste Stadt Europas‘. Angeblich regnet es in Bergen an 240 Tagen im Jahr. Aber nicht, wenn wir da sind! Wenn Engel reisen! Ein fast wolkenloser Himmel und sommerliche Temperaturen. Wir haben es uns zum Schluss unseres Urlaubes auch verdient.

Wenn mich einer gefragt hätte, welche Stadt denn nun schöner ist. Trondheim oder Bergen? Ich hätte mich für Bergen entschieden. Soweit eine Beurteilung bei so kurzer Anwesenheit überhaupt möglich war.















Nun war es Zeit zum Bus zurückzukehren. Wir fuhren auf direktem Weg zum Hafen, der nicht weit vom Fløyen entfernt ist.

Sören holte unsere Tickets und verteilte sie anschließend. Wir gingen wieder mit „kleinem Gepäck“ an Bord der M/S Stavangerfjord. Hier ertönte eine Lautsprecherdurchsage, dass die Kabinen von 8200 bis 8300 noch nicht bezugsfertig seien. Erst in einer Stunde wäre eine Belegung möglich. Mich betraf das nicht. Ich brachte meine Sachen in die Kabine. Diese Kabine lag innen. Bei der Buchung der Reise war keine Außenkabine mehr zu bekommen. Es war alles ausgebucht. So musste ich hiermit vorliebnehmen. Für diese eine Nacht wird das wohl gehen. Ein großes Bild an der Wand mit Wellen sollte wohl einen Blick durch ein Bullauge suggerieren.

Auf Deck 10 ließ ich mir die Sonne ins Gesicht scheinen. Es wehte eine leichte Brise. Der Blick hier oben über den Hafen und über die Stadt war toll. Unten sah man wie Jürgen unseren Bus langsam Richtung Schiffsbauch fuhr.



So nach und nach kamen alle Reiseeteilnehmer ans Oberdeck. Die M/S Stavangerfjord lief kurz verspätet um 13.40 Uhr aus.

Irgendwann fragte Peter in die Runde, wie es denn mit einem Bier aussieht.

Peter! Du hast manchmal richtig geniale Ideen. Und so setzten wir uns mit sechs Leuten in eine sonnige, fast windstille Ecke und ließen uns beim Gedankenaustausch über die Erlebnisse der letzten Tage das ein oder andere Bierchen schmecken.

Dann kam Jürgen auf mich zu.

„Du!?“ sagte er.

„Ja?“

„Ich hätte bald eine schöne Kabine gehabt. Man hat mir die Kabine 8150 gegeben.“

„Das ist meine.“ Leicht verdutzt schaute ich ihn an.

„Das habe ich mir auch gedacht. Nachdem sie mir die Zimmerkarte ausgehändigt hatten, ging ich also zur Kabine 8150. Drinnen habe ich eine Fototasche und einen Rucksack gesehen und gedacht, komisch, das könnten Dieters Sachen sein.“

„Ja, super?! Kuscheln wir jetzt heute Nacht?“

„Nee“, sagte Jürgen.

„Ich wollte mich ein wenig beschweren. Aber vergebens. Angeblich ist der Pott hier aus-gebucht. Gott sei Dank habe ich Sören noch ans Telefon bekommen. Der hat so seine Kontakte. Er hat sich mit der Reederei in Verbindung gesetzt und nun habe ich eine große Kabine für mich allein!“

„Prima. Für die eine Nacht wäre es aber auch gegangen, oder?“

Um 17.30 Uhr gab es das letzte Abendessen auf unserer Rundreise. Es war ein Buffet aufgebaut, wo es an nichts fehlte. Sogar die Getränke waren wieder inklusive.

Heute lief das WM Endspiel Frankreich gegen Kroatien, das um 17 Uhr begann. Da Deutschland nicht im Endspiel war, interessierte es uns nicht so sonderlich. Als aber irgendwann der Zapfhahn vom Bierfass zugedreht wurde und wir mehr oder weniger auf-gefordert wurden zu gehen, gingen wir noch in die Sportsbar, um die letzte Viertelstunde des Spiels zu sehen.

Gegen 22.30 Uhr ereilte uns doch die Müdigkeit. Der Tag war lang gewesen. Müdigkeit setzte ein und so langsam verschwand einer nach dem anderen in seiner Kabine.
Letzte Änderung: 12 Jul 2020 16:59 von Papa Kenia.
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