Doro313Themenstarter1'006 Beiträge · seit 200828. März 2009 · Hallo zusammen,
wer war die letzten Monate im Chobe/Moremi und kann mir über die aktuelle Situation der Affenplage auf den Camp Sites berichten?
Konkret interessiert mich Ihaha, Savuti, North Camp und Third Bridge.
Wir sind dort in 2 Monaten, aber man hört so allerhand, dass die Pavianne zunehmend agressiv und angriffslustig werden. Ist es wirklcih schon so schlimm? Kann man nicht mehr in Ruhe campen und Essen?
Was kann man dagegen machen, ausser Steinschleuder?
Ich frage das, weil wir mit Kind reisen und ich die Meldungen etwas beunruhigend finde.
Herzlichen Dank schon mal!
Streifenhörnchen297 Beiträge · seit 200728. März 2009 · Hallo Doro,
wir waren im Dezember im Moremi und hatten in North Gate Meerkatzen und Paviane im Camp. Die Meerkatzen liessen sich noch mit Steinen und anderen Wurfgeschossen vertreiben, die Paviane waren davon nicht sehr beeindruckt.
Ich kam vom Duschen, unbewaffnet, es standen plötzlich 2 Pavianmänner vor mir, drohend und aggressiv auf mich zukommend.
Ich erinnerte mich an die Tipps, nicht ängstlich zu wirken oder wegzurennen, also baute ich mich zu meiner vollen Grösse vor ihnen auf und brüllte furchterregend 😁
Und, es funktionierte, die Paviane wichen zurück. Dann bemerkten sie jedoch, dass ich nur eine Frau bin und einer kam wieder aggressiv auf mich zu. Noch ein Schritt von mir entfernt, da kam mein Freund um die Ecke und die Paviane nahmen beim Anblick eines Mannes reissaus!
Ich weiss natürlich nicht ob es ein Angriff oder ein Scheinangriff war. Wir gingen danach nur noch bewaffnet (lange Stöcke, Wurfgeschosse) und gemeinsam durchs Camp.
Ich habe mit einigen Rangern und Guides gesprochen und bisher bestätigen alle, dass Paviane vor Frauen und Kindern keine Angst haben. Sie können das Geschlecht erkennen; bei den Pavianen sind die Weibchen eben schwächer... das übertragen sie auf Menschen. Leider.
Ich möchte Euch keine Angst machen, Moremi ist superschön.
Nehmt unbedingt eine Steinschleuder mit. Ev reicht der Anblick der Schleuder schon und die Paviane lassen Euch in Ruhe. (Wir hatten keine dabei.)
Die üblichen Tipps, nichts herumliegenn lassen, nix im Zelt lassen (ev erst abends aufbauen - sie sind auf unsere Zelte gesprungen und haben einen Riß hinterlassen), das Auto immer geschlossen halten, Scheiben ganz hochkurbeln, kennt Ihr sicher schon. Beim Essen nur das Nötigste auspacken.
Fahrt nach Moremi und bleibt im Camp zusammen, dann passiert meiner Ansicht nach nichts.
Ich wünschr Euch viel Spass
heike
Matou66843 Beiträge · seit 200828. März 2009 · Hallo Doro,
wenn Ihr die Tipps von Heike beherzigt, dann seid Ihr "auf der sicheren Seite". Auch solltet Ihr Euer Auto, Zelt, was auch immer, im Auge behalten. Wenn Affen in der Nähe sind, dann immer alles gut zu machen (Türen abschliessen!!!). Wir hatten letzten September Paviane am North Gate (nix passiert) und auf dem Camp Xakanaka (nix passiert) und viele Meerkatzen in Drotskys Cabins (harmlos, eher super Fotomodels).
Also, als Frau oder Kind nie alleine oder "unbewaffnet" vom Auto entfernen.
Aber, von einer "Affenplage" zu sprechen, halte ich für übertrieben. Vielleicht eher von einer menschengemachten Plage?
LG
Dirk
blackrhino9371 Beiträge · seit 200828. März 2009 · hallo doro!
wir waren dez/jän 08/09 im moremi und chobe - mit unserer 9jährigen tochter. ich kann voll und ganz bestätigen was heike schreibt. die affen unterscheiden sehr wohl das geschlecht. als mein mann kurz die campsite verließ kam eine meerkatze (die uns stundenlang vom baum aus beobachtet hat) sprang in unser auto und klaute eine zwiebel. die meerkatzen sind eigentlich nicht bedrohlich und agressiv. jedoch die paviane (north gate speziell - aber auch ihaha) waren echt einschüchternd. als wir unsere steinschleuder gezeigt haben, machten sie einen großen bogen um unsere campsite - wir mußten die schleuder gar nicht einsetzen, und wir wurden von denen nicht mehr belästigt, die anderen besucher auf den benachbarten campsites hatten hingegen so ihre probleme. auch lautes schreien und drohen beeindruckte die paviane überhaupt nicht. ich kann euch nur den tipp geben: steinschleuder mitnehmen, beisammen bleiben, nichts rumliegen lassen (ist ein bißchen schwierig beim kochen) - dann passiert auch nichts. wir fahren wieder im dez nach moremi und chobe und die steinschleuder ist dann auch wieder dabei.
alles liebe
blackrhino93
Streifenhörnchen297 Beiträge · seit 200728. März 2009 · ... 🙁 wo bekommt man eigentlich so ne tolle Steinschleuder? Selber basteln? Was nimmt man da für'n Gummi?
Oder habt Ihr die irgendwo gekauft?
Danke!
heike
jaw2'048 Beiträge · seit 200728. März 2009 · Hallo Heike,
also wo du sowas in Nam oder Bots bekommst kann ich derzeit nicht sagen.
In D bekommst du recht stabile und teure Schleudern überall da, wo es erwerbscheinfreie Waffen gibt (Luftgewehre etc.). Die sind so stabil, dass die oft parallel aber nicht dafür 😛 verkauften Stahlkugeln problemlos verschossen werden können. Brauchst du aber nicht.
In speziellen Geschäften oder Katalogen für Hundebedarf findest du ausreichend stabile und viel billigere Schleudern mit Metallbügeln. Bei meiner kann ich den Gummizug recht einfach wechseln, der nunmal altert. Ich benütze sie in der Hundeausbildung. Auch wenn ich es vorziehe mit positiven Verstärkern (Lob und Leckerli) auszubilden kommt jeder Hund in eine Phase, wo er taxiert, ob Herrchen ihn noch erreichen kann. In dieser Phase komme ich ohne Schleuder nicht aus, wobei ich den Hund nie treffe, sondern meine Reichweite bis zu ihm demonstrieren muss. Das ist auch das Prinzip, dass die Affen verstehen. Ihr werdet schnell merken, die probieren aus, wie nahe sie euch ohne Reaktion kommen können. Fangt ihr sehr früh an zu reagieren haben sie 2 Möglichkeiten: Sie suchen einen schwächeren Campingnachbarn oder sie warten ab, ob eure Aufmerksamkeit nachläßt. Das würden sie als Schwäche verstehen und noch hartnäckiger vorgehen. Also legt mit der Reichweite der Schleuder einen kontrollierbaren Abstand fest und verteidigt den auch konsequent.
Noch billiger geht es in Angelsportgeschäften. Dort gibt es Dinger aus Plastik, mit denen Angler Futter zum eigenen Köder werfen, um fische anzulocken. Für Kieselsteine und größere Reichweite sind die aber m.E. nicht zu empfehlen.
Noch was zu meinen Pavianerfahrungen: Platikboxen sind kein wirksamer Schutz. Metallboxen nur, wenn wirklich verschlossen wird, d.h. einfache Klapp- oder Schnappmechanismen bekommen die inzwischen gut trainierten Tiere auf. Es nützt nichts, sie mit irgendwelchen Versöhnungsfütterungen milde stimmen zu wollen, im Gegenteil gehen sie davon aus, dass wo etwas ist auch noch mehr zu holen ist.
😃 Meine Grundhaltung Pavianen gegenüber ist sehr feindlich. Andere Tiere wie Skorpione und Schlangen verteidigen sich nur, oder bei Mücken bin ich eben möglicher Futterspender. Paviane sind aggressiv und können richtig boshaft sein. Ich mag sie einfach nicht und kann mich eigentlich dann nur für Ihren sozialen Umgang (Verhaltensbiologie) interessieren.
Heike schrieb
dass Paviane vor Frauen und Kindern keine Angst haben. Sie können das Geschlecht erkennen; bei den Pavianen sind die Weibchen eben schwächer... das übertragen sie auf Menschen.
Das ist nicht ganz korrekt. Paviane leben eine ganz streng hierachische Sozialstruktur. Und da sind Frauen eben als demütige Wesen zur sexuellen Befriedigung und zur Kinderaufzucht vorgesehen. Die Weibchen bieten bei Streit oder nach eigenen Fehlhandlungen direkt offensiv den Sexualkontakt als Demutsgeste an. Die Übertragung auf Menschen liegt wohl an den doch entwicklungsbedingt recht ähnlichen Sexualduftstoffen..... Nur dass weiblich Menschen eben nicht das von Ihnen geruchsmäßig erwartete Verhalten zeigen. Männer sind potentielle Gegner, d.h. wenn der Rudelchef nicht überzeugt ist, dass er aus einem Kampf als Sieger hervorgeht, dann wird er eher sein Rudel in Sicherheit bringen (damit es nicht von dem anderen Männchen übernommen wird) als den Kampf wirklich aufnehmen. Nun sind männliche Menschen zumeist größer und damit beeindruckender. Frauen und Kinder können diesen Status mangels passendem Geruch daher auch nie erreichen, egal wie groß sie sind. Was helfen könnten wären geeignete Duftstoffe um sich männlich zu präsentieren.
Viele Grüße
jaw
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden (Mark Twain)
GEGernot EickerGast28. März 2009 · moin,
auch Pfefferspray bzw. CS-Gas nutz nichts. Die Meerkatzen bei Serondella blieben seelenruhig hinter dem Steuer sitzen 😈
ELelefant118 Beiträge · seit 200828. März 2009 · eine Zwille ist sehr empfehlenswert. Das Zeigen reicht schon!
elefant
Cora1'335 Beiträge · seit 200628. März 2009 · jaw schrieb:Die Übertragung auf Menschen liegt wohl an den doch entwicklungsbedingt recht ähnlichen SexualduftstoffenNun sind männliche Menschen zumeist größer und damit beeindruckender. Frauen und Kinder können diesen Status mangels passendem Geruch daher auch nie erreichen, egal wie groß sie sind. Was helfen könnten wären geeignete Duftstoffe um sich männlich zu präsentieren.
Hallo Jaw!
Alle Primaten können das Geschlecht erkennen, wie auch wir das erkennen können: Durch die äußeren Merkmale.
Affen, die sich hinter Glas befinden, reagieren ebenso unterschiedlich auf Frauen und Männer, die Duftstoffe sind also dafür nicht entscheidend.
Wir haben zu Unizeiten entsprechende Versuche gemacht.
Die Affenmännchen haben auf die männlichen Studenten anders reagiert als auf die weiblichen.
Ich kann mir aber vorstellen, dass olfaktorische Wahrnehmungen mit einfließen, ebenso wie auditive.
Wenn also eine Frau wie Heike schreit, offenbart das deutlich, welchem Geschlecht sie zugehörig ist.
Die Sozialstruktur, die Du sehr schön beschrieben hat, ist hierarisch geordnet. Oben steht der, der am meisten körperliche Macht hat.
Die haben die männlichen Tiere in der Regel.
Die Erfahrung ist, dass die Weibchen schwächer sind, also einen niedrigen Sozialstatus haben. (Stärke wird durch die Muskelmasse beeinflusst, da sind die Männer durch das muskelbildende Testosteron bevorzugt.)
Das Macht-Prinzip wird einfach auf Menschen übertragen.
(Ich könnte mir vorstellen, dass die Paviane uns auch nur für Varianten ihrer eigenen Art halten.)
Wir könnten meine Thesen untersuchen, wenn wir eine Frau in dem Moremi schicken, die sehr männlich aussieht. Also nicht für eine Frau männlich, sondern bei der wir selbst nicht sicher sind, ob es sich um eine Frau oder einen Mann handelt. Da würde ich ein verunsichertes Verhalten auf Seiten der Paviane erwarten.
Dann könnten wir noch einen weiteren Versuch machen, bei der wir einer Frau eine männnliche Stimme unterlegen (Computertechnik).
So Amanda-Lear-Typen haben sicher gute Chancen die Paviane zu vertreiben. 🙂
Unsere Erfahrung im Moremi ist, dass sich die Meerkatzen ebenso verhalten. Die sog. Monkeys hatten vor meinem Mann Respekt und vor mir gar nicht.
Bei allen Primaten verhält es sich wohl so.
Ein sehr interessantes Thema!
Cora
Armin2'346 Beiträge · seit 200628. März 2009 · ...was sagen eigentlich die Flughafenkontrollen, wenn man beim Durchleuchten des Gepäcks eine Schleuder auf dem Monitor erkennt?
Gruß
Armin
GFGforce435 Beiträge · seit 200728. März 2009 · Hm
mit viel Bewunderung lese ich hier die einzelnen Storys und wundere mich dabei etwas über mich.
Ich war mal an der dritten Brücke beim Grillen. Der Rest der Sachen war im Wagen verstaut. Meine Frau war im Duschhaus. Die Steak´s entwickelten sich prima.
Da kam ein Pavianmann gemütlich auf mich zugewandert. Ein beeindruckendes Exemplar. Aber - ich hatte ja meine Zwille! Komm´ du nur, dachte ich mir.
Er kam geruhsam näher, machte keine Pause. Ich nahm den Katapult, zielte und schoß ihm auf die Brust. Er zeigte keine Reaktion, sondern kam geruhsam näher. Der zweite Schuß traf seine Hoden. Keine Reaktion, sondern das gemütliche auf mich zuschlendern hielt unvermindert an.
Irritiert schoß ich ihm erneut einen Stein in´s Gemächt. Er zuckte nicht!
Er nahm sich zwei Meter von mir entfernt in aller Ruhe das Fleisch vom Grill, drehte sich um und ging ebenso gemächlich zurück, wie er gekommen war. Ich schaute mir das Ganze zähneknirschend an.
Meine Erfahrung mit der Schleuder war also nicht ganz so prickelnd, wie es die anderen hier beschrieben haben.
Doch was soll´s. Er war zufrieden, ich briet neues Fleisch und das Essen war etwas später als geplant fertig. Die Sundowner´s gerieten groß.
LG
linksfahrer435 Beiträge · seit 200728. März 2009 · Man sollte beim Werfen mit Steinen vorsichtig sein(auch mit der Schleuder) die Affen werfen zurück und treffen erfahrungsgemäß besser als unsereiner.
Am besten man stellt sich nicht unter die (Schlaf-)Bäume. Im offenen Gelände fühlen sie sich nicht so sicher weil sie keine Rückzugsmöglichkeiten haben.
GUguagu173 Beiträge · seit 200728. März 2009 · Hallo G-Force
Tolles Erlebnis an der dritten Brücke....ich habe immer meine Steinschleuder dabei. Aber auch nach vier Wochen intensivem üben hätte ich mir einen Treffer ins Gemächt nicht zugetraut....ich habe schlicht nie so genau getroffen😊
Ich werde in 6 Wochen wieder an meiner Zielgenauigkeit arbeiten können😃
Allerdings ist bei unserem Aufenthalt in Xaxanaxa ein Alphamännchen von einem Baum auf unserer Campsite über 4 m in die Tiefe gestürzt und 2m neben meiner Hängematte gelandet.....😮 nach Angaben der Ranger hat er vorher wohl einen Herzinfarkt erlitten....war wirklich ein prägendes Erlebnis. Seither schaue ich sehr genau wo ich meine Hängematte montiereB)
Bloke1'920 Beiträge · seit 200828. März 2009 · Hallo Pavian geplagte
bin schon ein wenig **schockiert** wenn ich da so lese wie dreist die Paviane zu Werke gehen....😊
Ist es denn schon zum Angriff auf Menschen gekommen ???
LG Bloke
AfricaDirect1'271 Beiträge · seit 200728. März 2009 · Hallo,
wir waren im November im Chobe und Moremi. Anscheinend haben wir viel Glück gehabt, wenn ich die Berichte hier so lese. Wir waren in Ihaha, Savuti, Xakanaxa und Third Bridge und haben nicht einen Pavian auf den Campsites gesehen. Daher hatten wir auch keine Probleme.
Wenn sie da gewesen wären, hätten wir wahrscheinlich Probleme gehabt.Wir haben zwar die Autos immer zu gehabt (auch die Fenster), aber nicht verschlossen. Und beim Kochen hätten sie wahrscheinlich auch etwas klauen können.
Also, man kann auch Glück haben. Aber es ist bestimmt besser, wenn man vorbereitet ist.
Schöne Grüße aus Heideck,
Nicole
Bloke1'920 Beiträge · seit 200828. März 2009 · linksfahrer schrieb:Man sollte beim Werfen mit Steinen vorsichtig sein(auch mit der Schleuder) die Affen werfen zurück und treffen erfahrungsgemäß besser als unsereiner.
Am besten man stellt sich nicht unter die (Schlaf-)Bäume. Im offenen Gelände fühlen sie sich nicht so sicher weil sie keine Rückzugsmöglichkeiten haben.
Das hört sich ja an wie im Krieg....
😄 Sollte ich mir neben GPS und Satelittentelefon jetzt auch noch nen Strategieplan zulegen....
LG Bloke
myrio962 Beiträge · seit 200728. März 2009 · Hallo, Gforce
da hattest du aber ein prickelndes Erlebnis, sicher überwog bei diesem Alphamänchen der Hunger den Repekt vor der Zille!
Bei den Augrabiefalls näherte sich ein kapitales Männchen völlig respektlos und reagierte auf meinem Gegenangriff relativ gelassen. Als ich jedoch die Schleuder lud, ergriff er sofort die Flucht und war bei neuen Annäherungen stets auf der Hut.
Im Namib-Naukluft-Park bekam ich die Zielsicherheit um Flusstal enorm nahe zu spüren, grosse Steine wurden von ganz oben abgefeuert, also Vorsicht, die Tiere nicht unnötig reizen.
Viel Umsicht und Erfolg wünscht
myrio 😄
Doro313Themenstarter1'006 Beiträge · seit 200829. März 2009 · Hallo an alle,
vielen herzlichen Dank für die vielen Antworten und Berichte.
Heike, Du warts ja ganz schön mutig! Liest sich sehr lustig, aber war es bestimmt nicht...
Cora, leider bin ich auch eher ein schwach aussehendes Weibchen, keine Chance auf Amanda Lear Verschnitt😮
Jaw und Cora, vielen Dank für die biologischen Erklärungsversuche, sehr interessant!
Dann werde ich mir als erstens eine Steinschleuder zulegen (Danke für die vielen Tipps!) und mich mit unserem Sohn dann immer dicht hinter meinem Mann halten.:S
Na klasse, das sind ja Aussichten. Hoffen wir mal, dass wir auch Glück haben, wie Nicole.
So richtig entspanntes Campen ist das ja nicht...
Gibt es überhaupt ein Camp wo es keine Affen gibt? Savuti? Da habe ich noch nichts gehört. Stimmt das?
Viele Grüsse Doro
Pascalinah2'772 Beiträge · seit 200629. März 2009 · Armin schrieb:...was sagen eigentlich die Flughafenkontrollen, wenn man beim Durchleuchten des Gepäcks eine Schleuder auf dem Monitor erkennt?
Gruß
Armin
Um nochmals Armins Frage aus der Versenkung zu holen... hat schon jemand von euch Erfahrungen mit solch einer Zwille beim Zoll/an der Grenze gemacht? Ich möchte mir nämlich auch solch ein Teil besorgen und mit nach Bot. nehmen.
An den Augrabis Falls sind die Biester ja auch recht dreist, doch da konnte ich ein stattliches Männchen mit einem langen Küchenmesser und markerschütterndem Geschrei davon überzeugen unsere Terrasse und den gedeckten Tisch zu verlassen... aber wahrscheinlich hat es sich hinter dem Haus nur an die Stirn getippt... Unser Nachbar hat sich allerdings köstlich amüsiert...:S ... Doch ich fürchte die Paviane von Moremi sind da schon anderes gewohnt.
LG
Pascalinah
Nimm dich vor Leuten in Acht, die damit angeben, wer sie sind.
Ein Löwe wird dir nie sagen müssen, dass er ein Löwe ist.
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rebecca935 Beiträge · seit 200629. März 2009 · Hallo Pascalinah und Armin,
wir hatten letztes Jahr 3 Zwillen im Gepäck. Davon eine, die nur im Waffenladen erhältlich ist aber frei verkäuflich. Da die Zwillen nicht im Handgepäck transportiert wurden, hatten wir keinerlei Probleme beim check-in.
Auf den Campsites hatten wir Dank vorheriger Warnung immer alle Türen und Fenster geschlossen. Einer war immer beim Kochen neben der Kochstelle. Sobald ein Affe auftauchte, griffen wir zur Zwille. Die Andeutung hat schon gereicht.
In Third Bridge lag unsere Campsite neben dem Schlafbaum der Monkeys. Wir hatten trotzdem unsere Ruhe, weil wir alles weggeräumt haben und keine Essensreste in der Mülltonne landeten. Sobald es dunkel wird, verziehen sich die Affen. Wenn es hell wird, werden sie natürlich wieder munter.
Unter einen Schlafbaum solltet ihr euch nicht stellen. Im North Gate haben die Affen zielsicher die frisch gewaschene Wäsche von Bekannten besch… mutzt.
Am Morgen konnten wir dort auch beobachten, wie die Affen an den Bodenzelten reihum versuchten die Reißverschlüsse zu öffnen. Wohlweislich hatten die Bewohner die Verschlüsse nach oben gezogen.
Gruß
Rebecca