Die andere Seite der Masai Mara und anderes

Reisebericht 44 Antworten · 2'945 Aufrufe · gestartet 31. Jan. 2026 von Bushtruckers
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201431. Jan. 2026 · #1
Liebe Foris

wie versprochen, noch ein Bericht... springt auf, es geht an andere Orte

Etwas zu unserem Hintergrund. Vor Jahrzehnten waren wir Mitglieder im Reitverein Wetzikon, einer Stadt im Zürcher Oberland. Wir waren eine super Clique und haben viel unternommen. Sei es die Springkonkurrenz organisieren und durchführen, Tages- oder 2Tagesritte unternehmen, in die Reiterferien im Engadin (ich damals mit meinem Irischen Wolfshundmischling zu Fuss), Reitunterricht und Abende im Restaurant oder userer Reiterstube.

Nachdem ich 1999 nach Kenia zog, erlosch der Kontakt etwas, aber Facebook kommt da gelegen. Als ich 2020 im kalten Januar in der CH war, gab es ein Treffen mit den “alten” Reitern. War so toll!

Dann haben sich 2 Pärchen entschieden, mit mir in Kenia auf Safari zu fahren. Leider musste das eine kurzfristig wegen Krankheit absagen. Doch Moni und P kamen.

Am 20.9. fuhr ich ins Four Points am Flughafen und holte die beiden ab. Welche Freude! Wir sassen noch kurz zusammen, bevor es ins Bett ging.

21.9. Joseph kam pünktlich, doch eine Nabe am Rad ist gebrochen. Es ist Sonntag und somit dauert es bis Mittag bis das geflickt ist. Wir kommen also erst am späten Nachmittag in der Sentrim Lodge im Amboseli an.

22.9. Kurz vor 8 Uhr können wir vom Park aus schon einen recht klaren Kilimanjaro bewundern. Links Mawenzi mit 5.149 m, in der Mitte Kibo 5.895 m und rechts Shira 3.600 – 4.000 m. Shira ist der älteste Vulkan und erlosch vor ca. 2.5 Millionen Jahren. Der Vulkanrand ist stark erodiert und bildet ein Plateau. Kibo ist schlafend, denn er hat noch aktive Fumerolen.

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Ein Hartlaubtrappen Mann / Hartlaub’s Bustard stolziert vorbei

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Eine tolle Herde Grantgazellen / Grant’s Gazelle / Nanger granti. Man sieht es ist recht trocken.

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Da die Toiletten recht weit weg sind, weil etliche Wege unter Wasser sind, gibt es in der Ol Tukai Lodge eine Kaffeepause. Der Kaffee hier ist wirklich gut.

Im Palmenwald stossen wir auf die Elefanten. Der eine muss ein ergiebiges Schlammloch gefunden haben. Die Palmen sind Afrikanische Wilddattelpalmen / Phoenix reclinata

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So schief kommen Fotos gelegentlich raus, wenn ich Joseph’s Fenster benutzen muss. Ellipsenwasserbock / Common Waterbuck

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Es tut so gut sich im Staub zu wälzen. Steppenzebras sind halt immer unterhaltsam

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Es geht Richtung Sumpf und Observation Hill. Ein wunderschöner Elefantenbulle kommt anmarschiert. Da müssen wir einfach stehen bleiben. Der Kuhreiher wird gratis transportiert. Es hat noch einige tolle Bullen im Amboseli. Leider ist einer der berühmtesten, Craig, vor Kurzem verstorben.

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Eine kleine Herde östlicher Weissbartgnus kommt angelaufen und nun kann man den Grössenunterschied gut sehen.

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Wie beweglich der Rüssel ist, kann man nun gut sehen

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Schaut genau, dann sieht man Akaziendornen, die in der Haut stecken. Er hatte sich wohl an den Gelbrindenakazien verköstigt.

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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201431. Jan. 2026 · #2
Rosapelikane / Great white Pelicans sind hier immer anzutreffen. Es hat genügend Fische im Wasser hier.

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Obwohl es schon recht heiss ist, liegen die Nilpferde draussen. Wahrscheinlich müssen sie nachts schon recht weit gehen, um an genügend Gras ran zu kommen.

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Ohne viel zu sehen fahren wir über die kleine Brücke und zum Observation Hill. P und M spazieren hoch, ich schone mich und bleibe unten. Ich mache es auch wie die Dreifarbenglanzstare / Superb Starlings und suche Schatten

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Joseph fragt, ob wir zu den Löwen fahren sollen. Klar doch. Von oben konnte man wohl etwas mehr sehen.

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Die Leuchttürme in der Savanne – Maasai Giraffen. Der rechte ist ein älterer Bulle. Sie werden mit dem Alter dunkel.

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Nun wieder auf der Staubpiste Richtung Ausgang. Joseph muss vorsichtig fahren, denn unter der dicken Staubschicht sind arge Schlaglöcher. Kurz vor dem Tor ist es besser und auch der grösste Teil zur Sentrim Amboseli Lodge, wo das Mittagsbuffet schon fast fertig ist.

Was ich an dem Camp liebe ist, dass sehr viel wild gelassen wird. Es ist kein steriler Garten, sondern ein Gemisch von Zierpflanzen (wenn nicht grade Dürre ist) und einheimischen Bäumen und Pflanzen. Die Hülsen am Boden sind von einer Schirmakazie / Umbrella Thorn / Vachellia tortilis. Somit finden etliche Vogelarten hier ein Zuhause. Klar, gehe ich keinen Schritt ohne Kamera…

Der Starweber / White-headed Buffalo Weaver sucht sein Mittagessen

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Auch das Ungestreifte Borstenhörnchen findet in dem “Abfall” der Pflanzen etwas zum Knabbern

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Nach der Staubschlacht kann man wieder klar sehen. Ein männlicher Gaukler / Bateleur sitzt recht gut auf einem Baum. Es gibt 2 Varianten, brauner oder heller Rücken. Das Weibchen hat 2 graue Stellen an der Seite.

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Bald wird das Licht goldig und die Elefanten fangen an, zu ihren Ruheplätzen zu wandern. Davor sind die niedlichen Thomson Gazellen und im Hintergrund ein Teil des Kili

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2 junge Elefantenbullen üben kämpfen. Irgendwann in etlichen Jahren wird es dann darum gehen, wer sich paaren darf und wer abseits stehen muss

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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201431. Jan. 2026 · #3
Auf einer der Strassen kann man einfach das Auto parken und die Elefantenfamilien ziehen über die Strasse und weiter zu ihren Schlafplätzen. Auch wenn ich das schon so oft gesehen habe, es ist jedesmal ein traumhaftes Erlebnis. Die Tiere strahlen eine Ruhe aus, die man einfach geniessen kann.

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Der Hahn der Weissbauchtrappe / White-bellied Bustard mit 2 noch nicht ausgefärbten Jungen

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Wir checken beim Tor aus und dann erleben wir einen tollen Sonnenuntergang auf dem Weg zur Sentrim Lodge. Joseph hält auch dafür gerne an

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Ein gutes Abendessen und ab ins Bett. Diesmal finde ich keine Skorpione - leider
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201431. Jan. 2026 · #5
Hoi Picco

gehst Du Froesche, Voegel und Schlangen suchen? Costa Rica soll eine tolle Tierwelt haben

Mein Bericht rennt ja nicht davon 🤩

Gute Reise und viel Spass
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zuletzt bearbeitet 31. Jan. 2026
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201407. Feb. 2026 · #6
23.9. Früstücken, packen, einladen. Doch etwas Zeit habe ich noch und erwische den Einsiedlerkuckuck / Red-chested Cuckoo beim Parkplatz.

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Nun starten wir die lange Fahrt nach Naivasha. Erst nach Emali, dann nach Nairobi und auf dem Eastern Bypass vorbei an der Grosstadt. Hoch geht es auf den Rand des Grossen Grabenbruchs und runter in den Graben. In der Nähe von Limuru bei einer Tankstelle, wo es auch Läden hat, essen wir unseren Picknicklunch. Im Elsamere kommen wir im Laufe des Nachmittages an.

Die Mau Forest Colobus oder Stummelaffen sind heute echt nicht fotogen.

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Es ist schon 16.30 Uhr als wir aufs Boot gingen. Dafür ist das Licht nun recht gut. Das erste ist einer der recht vielen Schreiseeadler / Fish Eagle. Unser Bootsführer wirft ihm auch gleich einen Fisch hin und er oder sie schnappt ihn. Im Hintergrund ist das Elsamere.

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Eine Riedscharbe / Reed Cormorant sitzt gar nicht so schlecht

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Die Riesenfischer / Giant Kingfisher sind hier immer eine Attraktion, dann man findet sie nicht überall. Das Weibchen präsentiert sich sehr gut und im Abendlicht kommen auch die Farben gut raus

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Weissbrustkormorane / Greater Cormorant gehören nicht zu den seltenen Vogelarten.

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Dieser Turm heisst Dodo’s Tower und ist ein Hotel. Man kann sich ab US$ 500 pro Person hier einquartieren. Er liegt auf einem Streifen Land, der den Naivasha See vom Oloiden See trennte. Der Naivasha See hat Süsswasser, Oloiden hatte Soda haltiges Wasser und da waren auch meist Flamingos zu finden. Das Hochwasser hat nun einen grossen Teil dieses Landes eingenommen und das Wasser des Oloiden Sees zu stark verdünnt. Das Boot fährt nun auf dem Oloiden See. Da kam man früher nur zu Fuss oder per Auto hin. Wie lange das Hotel noch trockene Füsse hat – ich weiss es nicht.

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Ein Schreiseeadler hatte was zu fressen, wohl einen Fisch, obwohl sie auch anderes nehmen. Klar sehen wir auch Hippos, die gelegentlich mit Fischern kollidieren. Es ist klar, wer gewinnt.

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Ein vergoldeter Mau Forest Colobus / Stummelaffe Mann

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Wieder zurück im Elsamere geniessen wir einen herrlichen Abend.

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zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2026
2'398 Beiträge · seit 201107. Feb. 2026 · #7
Moin Elvira,

den Kikuyu- Colobus kenne ich als Black-and-White Colobus. Haben sich die Namen geändert oder ist das eine andere Art? (Ich habe hier auf Teneriffa keine Bestimmungsbücher.)

LG aus Puerto
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201408. Feb. 2026 · #8
Guten Morgen Karsten

Guereza haben Unterarten und das ist eine davon und nun sehe ich auch gleich, dass ich einen Fehler gemacht habe.

Der Kikuyu Colobus kommt am Mt. Kenya und den Aberdare vor.

Am Naivasha See ist es Mau Forest guereza, C. g. matschiei, occurs from western Kenya and Uganda south into northern Tanzania.

Colobus

In Bestimmungsbuechern sind die Unterarten oft nicht gelistet. Doch Internet hilft oft weiter

Viele Gruesse nach Teneriffa
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201408. Feb. 2026 · #9
24.9. So sah es am Morgen um 06.26 morgens aus. Frühstücken und die Fahrt in die Masai Mara startet.

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Die Tieransammlung noch in der Greater Mara, östlich des Mara Flusses.

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Ich bin mit Onesmus in Kontakt, der mit einem deutschen Ehepaar (vielleicht lesen sie hier auch mit) unterwegs ist. Treffpunkt Picknickplatz an der Mara Brücke. Hier essen wir auch unser gepacktes Mittagessen.

Die obligatorischen Zebramangusten sind auf Nahrungssuche. Es ist einfach, sie hier zu fotografieren, da sie Menschen gewohnt sind.

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Ich checke uns ein und lasse eine Kopie des Eintrittes für die Greater Mara hier. Wir werden es später benötigen. Wir setzen unseren Weg fort. Das Ziel ist das Mara Siria Camp, einer meiner Lieblingsorte. Doch ohne Sichtungen und Halten geht das natürlich nicht. Eine Tüpfelhyäne betrachtet uns, so wie auch wir sie betrachten

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Frisch geschlammte Warzenschweine mit Säuli = kleinen Schweinen. Und im Hintergrund Gnus. Das sind die Tiere, die wir vor Kurzem noch krampfhaft gesucht hatten.

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Aus dem Olololo Gate fahren wir raus und hoch zum Mara Siria Camp. Wir werden wieder herzlich begrüsst und fast jeder Wunsch wurde uns von den Augen abgelesen. Die beiden P + M haben ihr Zelt weit weg, somit bekommen sie etwas Fitness. Meins ist ganz nahe.

25.9. Frühes Frühstück und runter in den Triangle. Junge Rotkehlfrankolins / Red-necked Spurfowl. Die Mutter war nahebei, wollte aber nicht aufs Foto.

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Jungen Elefanten beim Spielen zuschauen, ist einfach immer nur schön. Sie versuchen mit dem Rüssel einander zu greifen. Na ja, einiges muss noch gelernt werden.

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Wir sind im Sumpfgebiet nicht weit vom Mara Fluss entfernt. Wo Sumpf ist, sind auch Frösche und das weiss auch die Gabelracke / Lilac-breasted Roller. Die schlingen alles runter, was irgendwie in den Rachen passt. Der Frosch ist wahrscheinlich ein Rückenstreifenfrosch oder auch Grasfrosch (nicht der europäische) / Rocket Frog (und so springen sie auch) / Ptychadena sp

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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201414. Feb. 2026 · #10
Es ist nun nicht mehr weit zum Hippo Pool, wo man aussteigen kann und es nun neue Toiletten hat. Und hier sind die Fleischberge. Der Mara Fluss hat nicht so viel Wasser.

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Man sieht, wir sind im Büffelgebiet. Im Hintergrund ist der Galeriewald vom Mara Fluss. Die reitenden Vögel sind Kuhreiher und Lappenstar / Wattled Starling

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Büffel gehören u.a. zu den Beutetieren der Löwen. Obwohl einen Bullen runter zu bekommen, braucht es Löwenmänner. Dafür reicht dann das Fleisch eine Zeitlang. Frau und Herr Löwe, die nicht dicht beeinander lagen. Sie schaut neugiert rum, er hebt zur Fotosession den Kopf. Er hat am Schwanzansatz eine Wunde. Vielleicht hatte er sich mit einem anderen Löwen gezankt, wer weiss

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Eine Herde Wasserböcke, aber kein Bock, “nur” Weibchen und Junge.

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Er hat zwar nur einen Stosszahn, sieht aber in der Landschaft dennoch gut aus

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Es ist 12.43 und das ist das erste Bild von westlichen Weissbartgnus und Zebras nahe am Mara Fluss auf der anderen Seite. Nun diskutieren Joseph und ich, wo wir das Auto hinstellen. Das dauert es immer einen Moment, bis wir uns einig sind. Das grosse ? ist immer, wo kommen sie runter, falls sie überhaupt runter kommen werden… am Ende einigen wir uns immer

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Eigentlich wäre es eine gute Stelle. Sie kämen gut runter und auch wieder raus. Grosse Krokodile sehen wir keine. Unsere Hoffnung steigt, als die Zebras kamen. Doch die frassen lieber Gras und schauten kaum in den Fluss. Es war wie oft, ein Hin und Her. Ein Schritt vor, einer zurück. Ein Schritt runter und gleich wieder hoch. Es hat nur wenige Autos und alle halten gebührend Abstand. Das sieht jeweils im August anders aus, vor allem die ersten 2 Wochen.

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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201415. Feb. 2026 · #11
Um 14.06 also nach etwas mehr als einer Stunde zogen alle ab. Das Bild spricht für sich. Wie Ihr gesehen habt, ruhen Löwen gerne in Orange-Blatt Croton. Haben die vom Auto aus geschaut, ob da keiner ist? Zudem sind sie zu nahe an den Herden. Tiere fürchten die Autos, die stehen kaum, aber sich bewegende Menschen sind ein Feindbild.

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Bereit zum Wegmarschieren. Die Hinterteile sind schon gegen den Mara Fluss. Die Tiere sind nun weit weg und es ist immer noch grelles Licht. Das Foto ist nun halt entsprechend.

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Wir fahren weiter und suchen und geniessen. Zebras hat es auch im Triangle. Auch Gnus und Gras hat es genug.

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Ein Ohrengeier / Lappet-faced Vulture sitzt hoch oben und hofft wohl auf ein totes Tier.

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Ein dunkler werdender Himmel, ein Elefantenbulle mit abgenutzten Stosszähnen und eine Elefantenherde.

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Der dunkle Himmel und die Wüstendatteln / Desert dates / Balanites. Wir sind schon auf dem Weg zum Camp hoch oben auf dem Olololo Escarpment.

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Ich kenne den Baum und muss immer schauen. Meist habe ich Glück und ein Goldbugpapagei / Meyer’s Parrot schaut raus.

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Um 16.30 Uhr sind wir im Camp und somit bleibt etwas Zeit, zu suchen und zu finden. Wie das so ist mit Pflanzen, die Bestimmung ist nicht immer einfach. Die ein Hülsenfrüchtler in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler – Rhynchosia – wahrsccheinlich R. holstii

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Eine Blüte, über die ich mich immer freue – Rotheca myricoides. Englische Namen hat sie einige u.a. Schmetterlingsbusch. Sie ist in der Familie der Lippenblütler / Lamiaceae

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Die Kaffee Familie Rubiaceae hat einige Vertreter in Afrika. Pentas lanceolata

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Das Mara Siria Camp hat auch Zebras, Impalas, Klippspringer und etliche Vogelarten. Dazu die tolle Aussicht. Das ist sozusagen das Hauszebra

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Diese Pflanze in der Familie der Sommerwurzgewächse hat den lustigen Englischen Namen Toilettenpapier Blume / Cycnium tubulosum. Es ist ein Halbparasit, dh. Teils Nahrung entnehmen sie Graswurzeln. Die gleiche Art kann auch rosa oder bläulich sein.

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Nun geht es zu einem gemütlichen Abendessen und dann kommt der verdiente Schlaf.

26.9. Vor 6 Uhr schon aus dem Zelt. Es ist noch recht frisch. Und dann erspähe ich den Peter’s Schaumnestfrosch / Chiromantis petersi. Er ist sehr klein, das Foto ist drastisch vergrössert.

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Vor der Abfahrt noch ein Blümchen. Eine der Jasmin Arten.

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Es geht den Weg runter zum Eingang und nun pirschen wir. Ein Schwarzbauchtrappen Mann / Black-bellied Bustard stolziert vorbei.

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Joseph bekommt einen Hinweis…..
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201416. Feb. 2026 · #12
Wir fahren ein Stück Richtung Olololo Escarpment. Da steht ein Ranger Auto und Joseph fragt ihn, wo dürfen wir reinfahren. Da… gut. Es steht nur ein einziges Auto dort. Auch wenn sie “nur” da lagen, es bewegten sich Köpfe, Augen und Ohren. Den 3. Geparden sah ich erst, als wir wegfuhren. Joseph fragt ganz erstaunt – you didn’t see that one? Nein. Die Mutter der fast erwachsenen Jungen scheint auf Beute aus zu sein.

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Joseph nimmt nun eine andere Route und die lohnt sich echt. Ob man es Strassensperre oder Zebrastreifen nennen will, sei dahin gestellt. Auf jeden Fall sind nun überall Zebrafamilien und Gnuherden. Man sieht, wir haben keinen blauen Himmel, dafür ist die Temperatur angenehm. Der immer mal wieder fallende Regen, zum Glück meist abends oder nachts, lässt das Gras ergrünen und so haben die Tiere keine Eile, in die Serengeti zurück zu wandern.

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Geier hatten wir bisher kaum gesichtet. Sperber- und Weissrückengeier / Rüppel’s und White-backed Vultures. Die nicht gesprenkelten sind die Weissrückengeier. Von dem oder denjenigen, die das Gnu gerissen hatten, fanden wir keine Spur.

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Meist verschwinden Elefanten, wenn zu viele Gnus da sind. Sie mögen deren Rufe nicht besonders. Doch es scheint, dieser Familie macht es nichts aus.

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Ich hatte echt nicht erwartet so viele Gnus und Zebras hier zu Gesicht zu bekommen. Da es hier auch tolle Tümpel oder sogar kleine Teiche hat, kann man die Tiere gut beim Trinken und Plantschen beobachten.

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zuletzt bearbeitet 20. Feb. 2026
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201420. Feb. 2026 · #13
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Das sieht leider gar nicht schön aus. Eine Wunde, die wildes Fleisch gebildet hat und einige Kratzer. Es könnte sein, dass da ein Löwe oder ein Krokodil angegriffen hatte.

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Einer der Safarifahrer vom Mara Siria Camp trifft auf uns und sagt Joseph, er solle ihm nach fahren….
Wir fahren und fahren. Wir kommen vorbei an Maschinen und Männern, die die Strasse reparieren. Dann geht es auf einen neuen Weg, den ich nicht kenne. Und nach einer guten Weile sehen wir stehende Autos und wie es sich gehört, etwas abseits ein Rangerauto.

Dann geht die Sucherei mit den Augen los. Und da, im Baum ist der Leopard. Es raschelt und es geht schnell, als er runter kam. Das hohe Gras verdeckt ihn halt und gleich ist er so im Gestrüpp drin, dass man ihn gar nicht mehr sehen kann.

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Da scheint ein neues Camp zu sein und ein Wachmann sitzt beim Eingang. Ich habe keine Ahnung, was für ein Camp. Aus dem linken Augenwinkel erblicke ich etwas. Ein weiblicher Leopard mit Beute im Maul. Doch als Joseph zurück fuhr, war sie weg.

Wir sind nun wieder am Mara Fluss angelangt. Und mal ein nettes Krokodil.

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Der Mara Fluss ist bekannt für seine vielen Nilpferde. Der territoriale Bulle hält eine Sandbank und die Weibchen gesellen sich dazu. Fürsorglich schützt die Mutter ihr Junges.

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Wir kommen an der Mara Brücke an. Die Tickets für Greater Mara – ach, jedes Mal ein Theater und jedesmal eine neue Theorie. Da ich das Ticket beim Reinfahren in den Triangle hier liess, konnten sie es am Olololo Gate erstellen. Einer sagt nun, zahl fuer den Triangle. Passt aber nicht, da wir in der Greater Mara übernachten. Das hiesse, die eine Seite bevorzugen.
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201420. Feb. 2026 · #14
Feuer auf der Greater Mara Seite. Sie fackeln schon wieder ab 😐 . Der Tafelberg ist auf der Westseite des Mara Flusses.

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Eine Senke und viele Zebras. Einige schauen in die gleiche Richtung. Und als sich die Löwin aus dem Gestrüpp raus bewegt, rennen sie etwas. Doch der Löwin ist nicht nach Jagen zumute und das merken die Zebras auch.

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Sie überquert vor uns die Strasse und da bringen sich Zebras und Topis auch in den Sicherheitsabstand. Doch keine Panik, denn die realisieren, dass sie nur auf der Durchwanderung ist

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Eine Warzenschweinfamilie hat die Löwin scheinbar nicht bemerkt

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Es geht ein Stück weiter Richtung Talek. Joseph, STOP! Rechts vom Auto ist ein Rotbauchreiher / Rufous-bellied Heron. Joseph schaut mich an, versteht meine Begeisterung mal wieder nicht. Wenn man aber 26 Jahre zusammen arbeitet, kenn man die Reaktionen des anderen und ist nur beschränkt überrascht. Das ist der Reiher, den ich im Triangle suchte. Hier in der Greater Mara habe ich ihn nicht erwartet. Und nun endlich ein Foto von einem Männchen! Also Joseph, stell das Auto so hin, dass ich von meiner Seite ein gutes Bild schiessen kann. Diese Art Reiher findet man nicht oft. Aber da mehr Teile der Mara sumpfig geworden ist, kann er sein Jagdgebiet ausweiten. Er bleibt eine Weile, bevor er in der Vegetation verschwindet.

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Wir kommen im Aruba Mara Camp an und werden zu unseren Zelten gebracht. Da leider das eine Pärchen nicht mitreisen konnte, bezog ich deren Zelt. Was musste ich lachen, als ins Zelt trat! 2 grosse Cobras!

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Ein wohlschmeckendes Abendessen und eine gute Nachtruhe.
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201421. Feb. 2026 · #15
27.9. Als wir frühstückten, ahnten wir noch nicht, was der Tag uns bringen wird. Es wird abenteuerlich….
Wir fuhren die schreckliche Strasse von Talek nach Sekenani und die zieht sich. Es ist mehr Geröll mit scharfen Steinen, da die Erde / Sand weggespült wurden. Kein angenehmes Fahren und das ganze Auto vibriert. Weiter geht es nach Narok Stadt. Die Teerstrasse ist in einem recht guten Zustand. Nur teilweise müssen Schlaglöcher vermieden werden. Ein Halt in Narok und es geht die Strasse hoch auf das Mau Escarpment. Die Teerstrasse ist perfekt.

Als wir bei einem Souvenirshop auf über 2.000 m anhielten, kam der Schreck. Am linken Hinterrad, wo am ersten Tag eine Mutter abgebrochen war, läuft Schmiere raus und irgendein Teil hat sich verabschiedet. In solchen Moment lässt man Joseph in Ruhe und er wird eine Lösung finden. Tat er auch, mit Plastik und Stacheldraht. Ein Mann hilft ihm und nach knapp einer Stunde geht es weiter. Es ist übrigens recht kühl hier oben und es nieselte.

Die Teerstrasse ist gut. Irgendwann meint Joseph, er wolle die andere Route versuchen, da die gewohnte eine ganz schlechte Strasse hätte. Gut, ich kenn mich sowieso nicht aus. Irgendwann hört der Teer auf, die Strasse wird enger und wir fahren auf einer Naturstrasse mit Löchern so gross, dass man einen Landcruiser hätte versenken können. Joseph hält an. Zurück oder weiter? 2 Landcruiser fahren an uns vorbei, also meine ich, fahr denen nach. Irgendwo verlieren wir die. Es geht um Ecken und langsam durch die Löcher.

Plötzlich sind wir bei einer Grube, wo sie Sand und Geröll ausheben. Eine Strasse führt da durch, sie ist aber steil. Joseph versucht es, doch die Räder drehen durch. Was nun. Nochmals versuchen und es klappt. Etwas mulmig ist mir, denn links geht es steil runter. Nun wieder um Ecken auf Wegen. Irgendwann sehen wir den Nakuru See, sind aber auf der falschen Seite, doch wir haben die Stadt als Orientierung. Durch nicht allzu tolle Quartiere gelangen wir in die Stadt. Die breite Strasse zum Haupteingang kennen wir ja. Als wir am Tor sind, werden wir von einer Polizistin angehalten. Wir könnten hier nicht rein. Es würde hoher Besuch erwartet und der Haupteingang, wie auch das Lanet Gate seinen zu. Wir müssten zum Nderit Gate fahren, als halb um den Park rum.

Zum Glück sind meine Freunde nicht zimperlich!

Wir versuchen eine Abkürzung und kommen nahe an den Zaun des Parkes. Da das Wasser schon lange unter dem Zaun durchgeflossen ist, hat sich hier eine tiefer Tümpel gebildet und es ist schlammig. Also 180 Grad Wendung und auf der festen Strasse eine Zeitlang fahren bis wir dann am Nderit Gate ankommen. Etwas kompliziert macht es die Dame beim Einchecken und ich versuche ja geduldig zu sein. Es regnet noch und kurz vorher muss ein massiver Regenguss durchgezogen sein. Zur Lake Nakuru Lodge ist es nun nicht mehr weit und es gibt noch Mittagessen bevor wir unsere Zimmer beziehen.

Joseph hat schon einen Mechaniker angerufen und sich mit ihm am Nderit Gate verabredet. Da das Wetter mies ist, bleiben wir in der Lodge.

28.9. 6 Uhr ist Frühstück und schon bald geht es los. Wir fahren bis zum Leopard Hill und finden Rothschild Giraffen vor dem Kliff und ein Breitmaulnashorn.

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Dann heisst es durch das Lanet Gate raus und durch die Stadt Nakuru. Nördlich zum Äquator und vorbei an Solio. Joseph hält an, damit wir ein Breitmaulnashorn fotografieren können. Irgendwo essen wir unser Picknicklunch und kommen am späteren Nachmittag im Samburu an. In Nanyuki kaufen wir im Supermarkt ein paar Dinge ein.

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Nicht weit vom Eingang entfernt, werden wir augehalten… aber eine super tolle Begrüssung! Es ist nun schon fast 18.00 Uhr. Schwaches Licht und die Zeit drängt. Wir müssen ja noch bis zum Samburu River Camp und die ist ein gutes Stück entfernt. Wir schleichen uns von hinten an, bis wir auch die Position haben, von wo aus man eine freiere Sicht auf die 10 Löwen hat. Das ist das grösste Rudel, das ich je im Samburu gesehen habe.

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Wir kommen schon fast im Dunkeln im Samburu River Side Camp an. Die Zelte werden uns zugeteilt. Der Manager, der auch Koch usw. ist bereitet das Abendessen vor. Recht spät, als wir schon gegessen hatten, kam noch ein Gast. Es schein der Fahrer hat sich irgendwo vertan oder das Büro hatte einen unmöglichen Plan ausgearbeitet. Und er blieb nur 1 Nacht im Samburu. Als ich ihn fragte warum, sagte er nur er hätte das Programm gar nicht durchgelesen….
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zuletzt bearbeitet 21. Feb. 2026
6'375 Beiträge · seit 201122. Feb. 2026 · #16
Hoi Elvira

Erstmal danke fürs Berichten!

Aber kann es sein dass das erste Nashorn, das eine wohl genähte Wunde an der Flanke hat, ein Spitzmaul ist?
Die Rückenform lässt mich das vermuten, und die Rückenform des Nashorns hinter dem Zaun sieht anders aus, dort eben wie bei einem Breitmaul.
Oder sieht man die Rückenform auf dem ersten Bild einfach schlecht?
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201422. Feb. 2026 · #17
Hoi Picco

bist Du wieder zurueck von den Pfeilgiftfroeschen?

Ich glaube, Du hast Recht. Doch der Winkel ist bloede....

Liebe Gruesse aus dem nun teils Regen bekommenden Kenia
Elvira
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6'375 Beiträge · seit 201123. Feb. 2026 · #18
Hoi Elvira
Bushtruckers schrieb:bist Du wieder zurueck von den Pfeilgiftfroeschen?
Ja, da ich im Garten beim Pool nicht auf den Kleinen auf dem Bild unten getrampelt bin und wir auch in den Furten nicht mitgerissen wurden konnten wir die Heimreise wieder antreten... 😎 😉 😄

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Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201423. Feb. 2026 · #19
Hoi Picco

ich finde diese Froesche sooooo toll! Schade, dass die in Afrika nicht vorkommen.

Liebe Gruesse aus der derzeitigen Regenzeit in der Trockenzeit
Elvira
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Themenstarter1'580 Beiträge · seit 201426. Feb. 2026 · #20
Vorgestern hatten wir ein heftiges Gewitter und gestern regnete es so, als wäre da ein Vorhang und heute kam wieder recht gut Wasser vom Himmel runter. Theoretisch wäre ja Trockenzeit….. Nairobi und Umgebung sind wahrscheinlich ziemlich betroffen und das wird dann noch mehr Stau geben. Bei uns ist gut, es füllt die leeren Nachbargrundstücke mit Wasser und die Frösche freuen sich. Dann kommen die Frosch fressenden Vögel.

Zurück zur Safari. 29.9. Gestern haben wir Brot, Marmelade und Käse eingekauft, ich hatte Schockolade Pulver eingepackt. Somit gab es fast ein richtiges Schweizer Frühstück. Ich selber bin kein Fan von Pancakes und solchem. Da Joseph schon dort war, bekam ich einige Infos betreffend des Essens.

Der Morgen beschert uns mit herrlichem Licht. Netzgiraffen posieren als erste. Die nördlichste Giraffe ist für mich die schönste.

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Gerenuks oder Giraffengazellen sehen so zerbrechlich aus. Nur die Böcke haben Hörner. Die Zeichnung in den Ohren fanden wir alle einfach schön.

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Eine tolle Herde Beisa Oryx begegnet uns. Wenn man sie schon mal recht nahe und in gutem Licht hat, muss man die Chance nutzen. Die Weibchen haben die längeren, aber dünneren Hörnern. Also sind beide Geschlechter behornt und können sich so auch sehr gut zur Wehr setzen.

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Die Vögel darf man auch nicht ausser Acht lassen – eine Schar Gelbkehlfrankoline / Yellow-necked Spurfowl

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2 Elefantenbullen messen ihre Kräfte. Leider sind einige Büsche davor. Dennoch man sieht sehr gut, dass der Rüssel auch zur Kommunikation und zum Riechen benutzt wird. Die Mahaliweber / White-browed Sparrow-weavers schauen ebenfalls interessiert zu.

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Die kleine Impala Herde, der Bock mit seinem Harem und im Hintergrund der Ololokwe Berg, das Wahrzeichen im Samburu.

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2 Wüstenwarzenschwein Eber / Desert Warthog / Phacochoerus aethiopicus messen auch ihre Kräfte. Das Ziel ist nicht, den anderen zu verletzen, sondern herauszufinden, wer der Stärkere ist und somit sich mit Weibchen verpaaren darf.

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zuletzt bearbeitet 26. Feb. 2026