BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201407. März 2026 ·
Einschub: Manche haben es ja wohl mitbekommen. Viele Teile von Kenia sind total überschwemmt. Ein Durchkommen ist an einigen Orten unmöglich. In Nairobi sind einige ums Leben gekommen. Sie haben alles so verbaut, dass das es so kommen musste. Der Sand River hatte so viel Wasser, dass ein Elefantenbulle umkehrte. Die Talekbrücke war überflutet. Von den Wegen reden wir gar nicht. Besser im Moment zuhause zu sein. Wir sind sicher, da wo ich wohne und Gräben leiten das Wasser in 2 unbebaute Nachbargrundstücke. Die Frösche singen dafür herrlich. Es soll noch bis Montag heftig giessen.
Samburu ist derzeit auch grün und nicht so braun, wie im September letzten Jahres.
Ein männlicher Zwergfalke (das Weibchen hat einen braunen Rücken) mit Beute. Im Moment vermute ich noch, dass es sich um eine Südliche Langschwanz-Eidechse / Latastia longicaudata handelt. Die Experten haben bestätigt
Gerenuks / Giraffengazellen kommen höher hoch als andere Antilopen, aber nicht so hoch wie Giraffen. Sie haben also ihre Niche zwischen drin.
Der Ewaso Nyiro Fluss mit mittelmässigem Wasserstand. Was man sieht, so glaube ich, ist ein Sternbett des Larsens Camp. Mal etwas anderes, aber wohl nicht grade billig.
Kaptäubchen / Namaqua Dove sind häufig hier. Sie mögen trockenere Gegenden.
Kirk’s Dikdiks / Madoqua (kirkii) kirkii kommen im Meru und Samburu vor. Tja, Dikdik ist nicht gleich Dikdik. 4 – 7 Unterarten, je nach Author kommen im östlichen und südlichen Afrika vor. Kirk’s Dikdik haben den kurzen Rüssel, die Günther’s Dikdiks einen längeren. Eigentlich wollte die Dame ihre Privatsphäre beim Erledigen ihres Geschäftes, doch Fotos muss man machen, bevor sie hinter dem Busch verschwindet.
Die braunen Adler können echt tückisch sein! Der kleinste ist der Silberadler / Wahlbergadler / Wahlberg’s Eagle / Hieraaetus wahlbergi. Oft findet man die wirklich helle Form, dieser ist sehr dunkel. Die meisten braunen Adler sind in der Gattung Aquila.
Eins von den vielen Geierperlhühnern / Vulterine Guineafowl muss fürs Foto hinhalten. Das kurz bevor wir das Camp für die Mittagszeit erreichen.
Ein Schmetterling im Camp und ich bekam Hilfe bei der Bestimmung. Sulphur Orange Tip – Colotis auxo auxo. Er gehört zu den Weisslingen.
Es bleibt Zeit bis zum Mittagessen. Mein Zelt und der Essraum. Kein warmes Wasser zum Duschen, aber bei der Wärme spielt das keine grosse Rolle.
Das Wasserbecken, das für die Vögel gedacht ist leckt. Also gelegentlich nachfüllen und warten. Ein Pärchen Ohrenfleckbartvögel / D’Arnaud’s Barbet / Trachyphonus darnaudii boehmi freuen sich über das Wasser.
Wer suchet, der findet. Der nördliche Rotschnabeltoko / Northern Red-billed Hornbill sucht eifrig im Sand nach Nahrung. Und er erwischt auch etwas.
Der Dodsonbülbül / Dodson’s Bulbul / Pycononotus barbatus dodsoni. Er war mal eine eigene Art und ist wieder als Unterart zurückgestuft worden.
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BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201408. März 2026 ·
Im und ums Camp hat es etliche dieser Büsche. Verdeutscht heisst er Zahnbürstenbaum / Tooth brush tree / Salvadore persica. Er gehört in die ihm eigene Familie Salvadoraceae. Der Busch hat erwiesenermassen Keim abtötende Substanzen und Zweige werden von den Einheimischen als Zahnbürste benutzt. Die Blätter sind ganz ledrig, was vor Verdunstung schützt. Diese Beeren werden nun von Vögeln gefressen. Ständig herrscht ein Zwitschern und Flügel flattern. Ich erwische nur den Lappenstar / Wattled Starling.
Um 12.00 kommt einer der Samburu und ist ganz aufgeregt. Die Elefanten sind nahe am Camp. Er hat keine Angst, er will es uns einfach zeigen. Nein wir sind nicht im Elephant Bedroom Camp, aber auch hier hat es Elefanten. Wir hatten die regelmässig auf der Butterfly Campsite, die nur ein paar Meter entfernt ist.
Es gibt auch Mittagessen und dann eine Pause. Um 16.00 Uhr fahren wir wieder los. Ich muss hier nicht arbeiten, denn es hat kein Internet 😄
Die erste Freude ist ein männlicher Gaukler / Bateleur. Es gibt 2 Phasen, die mit rostbraunem Rücken und die mit cremefarbenem.
Ein echt schön gezeichneter Grevy Zebra Hengst. Der hält sein Territorium tapfer.
Bright’s Gazellen ernähren sich von Gras und Blättern. Sie sind mit den bekannteren Grant Gazellen verwandt und waren mal eine Unterart von denen.
Es scheint grade Antilopen Treffen zu sein. Beisa Oryx. Im tollen Abendlicht kommt deren schöne Zeichnung noch besser zur Geltung.
Grazil steht der Gerenuk Mann in der ziemlich trockenen, dornigen Vegetation. Er darf nun auf ein paar Fotos und er spielt gut mit. Man kann die Voraugendrüse gut erkennen. Mit einem Sekret daraus markieren sie ihr Revier.
Die Sonne verabschiedet sich langsam in spektakulärer Weise. Aber wir haben noch weiter zu “arbeiten”
Eine Löwin und ein Löwe bewegen sich im nun recht schwachen Abendlicht. Man kann den Sender gut erkennen. Löwen werden hier getrackt, um möglichst Konflikte mit Hirten zu vermeiden. Löwen wissen ja nicht, wo die Grenze ist und Hirten gelegentlich auch nicht. Die Organisation heisst Ewaso Lions und hier ist der Link
Katzen haben Drüsen am Kopf und mit denen Hinterlassen sie ihren Duft an Büschen und was immer grade praktisch erscheint., um mitzuteilen, da bin ich Chef. Hauskatzen markieren uns Menschen, um zu sagen, dass wir ihnen gehören
Nun aber ab ins Camp. Eine Dusche ist notwendig, um den Staub loszuwerden und sooo kalt ist das Wasser nun auch wieder nicht. Das Abendessen ist ok. Seine Spezialität sind Linsen, aber er macht auch gute Salate. Die süsse Wassermelone als Nachspeise füllt den Flüssigkeitsverlust wieder auf. Wir sind übrigens alleine im Camp.
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BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201410. März 2026 ·
30.9. Schon vor 7 sind wir unterwegs und das nach einem Frühstück mit dunklem Brot, Käse und Marmelade. Es geht über die Brücke, die gleich um die Ecke liegt und auf die Buffalo Springs Seite. Die Tickets haben wir. Sie sind nicht bequem online zu bekommen, man muss ins Büro in Nairobi Upperhill. Aber wenn man es früh genug weiss, dann holt man die, wenn man sowieso in der Ecke ist.
Es geht dem Fluss entlang, unter hohen Bäumen durch und die Hoffnung die gefleckte Katze auf dem Baum zu finden, erlischt erst ganz viel später. Joseph sucht auch in einem Gebiet, wo eine Leopardin ihr Territorium hat. Es hat nicht sollen sein…
Ein Alt- und Jungtier Sekretär können wir gut beobachten, wie sie im hohen Gras nach Insekten, Reptilien oder auch kleinen Nagern suchen
Ein Weissbrauen (Sporn-)kuckuck White-browed Coucal wärmt sich. Viele nennen die Weissbrauenkuckuck, was ich falsch finde, denn es sind keine richtigen Kuckucks. Sie sind keine Brutparasiten sondern bauen ihr Nest und ziehen die Jungen selber hoch. Die hintere Zehe ist ein langer Sporn.
Im Gegensatz zu Samburu hat es in Buffalo Springs Bäche und die machen die Gegen echt idyllisch.
Sogar ein Goliath Reiher / Goliath Heron, mit 1.4 m der höchste Reiher und 3 Nimmersatte / Yellow-billed Stork, die synchronisch auffliegen
Und nun haben wir Kino vor dem Auto. Eine Von der Decken’s Toko Dame hat eine Afrikanische Gottesanbeterin / Sphodromantis gastrica erwischt. Die Weibchen werden bis 8 cm lang, Männchen 6 cm. Es dauerte 3 Minuten, bis das Insekt mundgerecht zerschlagen war. Dafür war es ein saftiger Happen. Tokos, wie auch Gottesanbeterinnen sind nicht sehr wählerisch beim Fressen. Man nehme, was sich anbietet.
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BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201413. März 2026 ·
Und nun finden wir auch noch ein nicht wegrennendes Männchen des Kirk’s Dikdik. Der kürzere Rüssel und der breite, weisse Augenring sind die Erkennungsmerkmale.
Wiederum kommen wir an ein Flüsschen. Und nun ist alles im argsten Gegenlicht. Doch auch das kann seinen Reiz haben. Ein Graureiher, der seine Unterseite sonnt.
Ein leicht zerzauster Haubenzwergfischer oder Malachiteisvogel / Malachite Kingfisher
Es hat kein Schild, schwimmen auf eigene Gefahr 😄 , doch aussteigen ist sowieso verboten. Ein nicht allzu kleines Nilkrokodil
Und nochmals ein Beutegreifer – Zwergspint / Little Bee-eater. Er tat uns sogar den Gefallen und flog so hin, dass das Gegenlicht weniger wurde
Das ist die Furt, die gepflastert ist und wir dann durchfahren. Doch stop Joseph, erst Vögel fotografieren. Die Brillentauben / African Mourning Dove und Palmtaube / Laughing Dove beim Trinken und Baden. Wie Flughühner auch, zieht es sie jeden Tag ans Wasser.
Das ist nicht das erste Mal, dass ich Bandfinken / Cut-throat finch zeige. Doch das Ziel ist, immer ein noch besseres Foto zu ergattern.
Die Landschaft und das ist eine Seite, die ich im Samburu Gebiet liebe. In Hintergrund der Ololokwe. Das kann man haben mit Netzgiraffe oder Bright’s Gazelle und Beisa Oryx im Vordergrund.
Diese weisse Burg wurde von Termiten Gebaut. Ich finde, die sehen noch toller aus wie die braune Variante. Termiten Bauten bieten Unterkunft für ganz viele Tierchen, von Insekten, Spinnen, Reptilien bis kleinen Säugetieren.
Somali Strausse sind die nördlicheren als die Maasai Strausse. Dies 2 junge Männer, die noch gesprenkelt sind.
Wir kommen beim Swimming Pool an. Das ist ein runder, zementiertet Teich, der durch eine Quelle gespiesen wird. Hier darf man aussteigen und wie man sieht, auch die Füsse baden oder ganz rein hüpfen. Die Elefantenbullen kamen für das ganz grüne Gras, was aber kein weiches Gras ist, sondern härteres Riedgras oder Segge. Riedgras gehört nicht zu den Gräsern. Die Elefanten sind total friedlich und merken, dass wir das auch sind.
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BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201414. März 2026 ·
Und so geht das Plantschen…..
Ich jage in der Zwischenzeit eine Kapturteltaube / Ring-necked Dove / Streptopelia capicola somalica. Das die Unterart, die vom Ewaso Nyiro Fluss bis weiter nördlich lebt
Und das eine neue Libellenart für meine Webseite, die dann irgendwann auch mal weiter gehen wird. Zu Deutsch heisst sie Gefleckter Sonnenanzeiger / Orange-winged Dropwing / Trithemis kirbyi
Als ich langsam zum Auto spazierte, sagte Joseph ganz ruhig – da sind Deine Vögel. Wie oft habe ich schon versucht die Rotschnabel Büffelweber / Red-billed Buffalo-weavers zu fotografieren. Nun heisst es, den erwischen, der in der Sonne ist. Es sind gesellige Vögel, die grosse Nester aus Zweigen in Nestern basteln. Also nicht weben. Sie sammeln Samen unter der Schirmakazie, nehmen aber auch Insekten
Da hier viele Besucher anhalten, ist es unvermeidlich, dass es auch Abfall hat. Leider ist nicht jeder verantwortungsbewusst…
Beim Buffalo Springs Ausgang zeige ich die Tickets. Alles klar und gut. Nun ein kurzes Stück Teerstrasse und dann Holperstrasse zum Eingang nach Shaba. Das ist das grösste der 3 Reservate am Ewaso Nyiro Fluss. Vielleicht hat es hier etwas weniger Tiere, aber die Landschaft ist traumhaft. Ohne Probleme kommen wir mit den Tickets rein, denn sie sind auch hier gültig.
Wir kommen in der Sarova Shaba Lodge an und werden sehr nett begrüsst. Ich frage, wo ich am besten Vögel finde. Ein Angestellter kommt mit und zeigt mir dies….
Der Wachmann bringt ein Badetuch und ich soll einfach die Schuhe ausziehen und die Füsse ins Wasser halten. So gequietscht habe ich schon lange nicht mehr! Und die Füsse waren rasant aus dem Wasser. Die Fische kamen sofort und knabberten. An einigen Stellen kitzlig, an anderen minim schmerzhaft. Nun mit den Fersen rein, dann da ist man am wenigsten empfindlich. Ich muss mich schon zusammen nehmen, um denen auch ein Mahl zu gönnen. Doch die harte Haut ist nachher wirklich weniger. Sie raspeln mit den kurzen Zähnchen und reissen auch Haut ab.
Die Sarova Shaba Lodge ist super gebaut. Ein natürliches Flüsschen fliesst durch. Sie haben teils kanalisiert, teils Teiche ausgehoben und kleine Brücken gebaut. Die Anlage lebt!
P und M sind beim Swimmingpool. Ich tigere rum, denn sitzen kann ich im Auto lange genug. Es geht noch einen Moment, bis das Mittagsbuffet offen sein wird.
Die grüne Meerkatze hat sich eine Palmfrucht geholt und frisst nun genüsslich.
Nun geht es die Treppe hoch und wir bekommen einen Tisch mit gutem Blick. Ich kann alles nur loben. Den Service, das Essen und die Vielfältigkeit.
Danach müssen auch P und M zu den Fischen. Sie sind nun vorgewarnt. Dieser kleine Schmetterling fordert mich etwas, weil er nicht still hält. Feigen Bläuling / Common Fig Tree Blue. Die Rauben fressen an Feigenbäumen. Sie gehören zu den Bläulingen / Lycaenidae
Wo es Wasser hat, hat es oft auch Libellen und Wasserjungern. Sie sind nicht immer einfach zu fotografieren. Diese heisst übersetzt Gewöhnlicher Fadenschwanz / Common Threadtail / Elattoneura glauca. Die Familie Platycnemididae = Federlibellen und weltweit gibt es 400 Arten. Zum Glück habe ich ein gutes Buch mit den Afrikanischen Arten. Wieder eine neue Art!
Ganz stolz zeigt uns der Wachmann den Rotbauchpapagei / Red-bellied Parrot, ein Männchen. Ich finde das toll, wenn Wachleute, die ja eigentlich in der unteren Lohnklasse sind, sich für das was um sie herum ist, interessieren. Somit können sie sich gelegentlich auch ein Trinkgeld verdienen. Die Sycamore Feige ist daran zu erkennen, dass die Feigen am Stamm und an den Aesten wachsen.
Mit Fischen kenne ich mich echt nicht aus. Ich habe also keine Ahnung was die sind, ich fand sie einfach schön.
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BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201414. März 2026 ·
Leider ist unsere Zeit hier vorbei. Doch ich muss sagen, die Sarova Shaba Lodge, hat dank dem Wasser sehr viel zu bieten, wenn man sich wie ich für Kleintiere interessiert.
Eine kurze Distanz von der Lodge, ein sehnsüchtiger Blick zurück….
Vor uns sind Elefantenbullen fleissig daran eine Akazie zu fressen. Zweige werden mit Dornen zerkaut, aber nur 40% verdaut.
Ich liebe diesen kleinen Hügel. Die Vielzahl an Sukkulenten ist enorm. Gut zu erkennen (grün), ist eine der vielen Euphorbia Arten
Beim Ausgang spricht der Ranger Joseph wegen den Tickets an. Ich sage ihm, darüber müsse er sich mit mir unterhalten. Er wollte sie nochmals sehen und fragte, wo wir schlafen würden. In Samburu. Hast Du auch Tickets für Samburu. Ja. Also alles gut, der Gedankenknoten hat sich gelöst und nach 5 Minuten können wir weiterfahren.
Das Bankkonto der Pastoralisten. Ist halt eins mit 4 Beinen. Aber so sehen sie es eben und verkaufen nur, wenn es unbedingt notwendig ist. Ich fotografierte heimlich....
Über die Brücke vor Archer’s Post und wieder sind wir gleich im Samburu, wo uns ein Grevy Zebrahengst willkommen heisst. Er ist recht unscheinbar, aber von Ornithologen gesucht. Der Dornbuschweber / Donaldson Smith’s Sparrow-Weaver ist teil endemisch im Samburu. Noch trockener blieb es für einige Monate und klar, wurde das zum Problem für Wild- aber auch domestizierte Tiere. Die Erlösung kam im Februar mit den normalen Überschwemmungen.
Zählt mal…..
Kann man es leid werden Elefanten zu beobachten? ich jedenfalls nicht. Es ist immer anders
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BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201416. März 2026 ·
Wir sind noch nicht im Camp. Der Gerenuk Bock hat die Absicht, ein Junges zu produzieren. Sie ist aber erst halb interessiert.
Auch ein fressender Netzgiraffen Bulle will noch aufs Foto.
Es ist unsere letzte Nacht hier im Samburu Riverside Camp. Morgen geht es in die Sopa Lodge, also nur Unterkunftsverschiebung.
1.10. Schon um 06.30 Uhr müssen die Kamera und ich arbeiten. Die Grossen Kudus sind da; Weibchen und ein Junges. Oft sind sie sehr scheu, haben sich aber hier an Menschen gewöhnt.
Wir verabschieden uns von der Mannschaft und packen unsere Sodas und Käse ein. Dann geht es auf Pirsch.
Mama Gerenuk und Kind beim Frühstück. Ich finde es faszinierend, wie sie auf den dünnen Beinchen aufrecht stehen
Der Fischerglanzstar / Fischer’s Starling ist eine ander Art, die vorwiegend in Trockensavannen vorkommt
Rosenwürger / Rosy-patched Bush-Shrike / Rhodophoneus cruentus hilgerti. Das die Unterart nördlich des Äquators. Die im Tsavo sehen etwas anders aus. Das Männchen und Weibchen duettieren und man findet sie auch fast immer als Paar. Das Rot und Weiss sticht richtig raus und dient auch der Sichtbarkeit durch andere Paare, so dass die gleich wissen, das Territorium ist besetzt.
Braunbauchflughühner / Chestnut-bellied Sandgrouse beim Futter suchen. Bei Flughühner sehen Männchen und Weibchen anders aus. Die Weibchen sind extrem gut getarnt, was sie auf dem Nest am Boden fast unsichtbar macht.
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BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201420. März 2026 ·
Das ist so typisch Samburu. Akazien, trockene Pflanzen, Felsbrocken, Termitenhügel und Beisa Oryx Antilopen
Elefanten im Ewaso Nyiro Fluss – das müssen wir uns genauer ansehen
Eine Beisa Oryx Antilope liegend zu finden, ist nicht alltäglich
Und hier nun die andere Dikdik Art mit längerem Rüssel und dünnerem Augenring. Auch die haben gelernt, dass man aufrecht stehend, saftigere Blätter ergattern kann. Smith’s Dikdik / Madoqua (güntheri) smithii
Auch Reptilien muss man Aufmerksamkeit schenken – Kenya Red-headed Rock Agama / Einsiedleragame Agama lionotus. Das Männchen nickt mit dem orangen Kopf, um auf sich aufmerksam zu machen und das Territorium zu markieren.
Das ist frischer Elefantendung. Man sieht, vieles ist nicht verdaut. Insekten gehen rein und fressen davon. Pillendreher machen die berühmten Kugeln und vergraben diese, was wiederum auch Dünger ist, nebst Futter für die Larve. Vögel kommen, picken unverdaute Samen und Insekten. Drum, man sollte nie über Dung fahren.
Die kleinen Verstecke für Kleinlebewesen, die es an so einem verknorrten Baum hat, kann man sich gar nicht vorstellen
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BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201420. März 2026 ·
Nun kommen wir in der Samburu Sopa Lodge an.
Das Foto ist nicht genial. Aber ich will mal aufzeigen, wie die Wissenschaftler mit Namen “spielen”. Der Vogel hiess mal Kehlflecksperling / Yellow-spotted Petronia / Petronia pyrgita. Nun heisst er auf Deutsch Sahelsperling, obwohl es eine Art gibt, die auf Englisch Sahel Bush-Sparrow heisst, aber nicht die gleiche ist. Der auf dem Foto Sahelsperling / Yellow-spotted Bush-sparrow / Gymnoris pyrgita. An der Kehle ist ein gelber Fleck. Und da soll man noch nachkommen….
Der markante Ololokwe aus einem anderen Winkel
Der Gelbschnabeltoko / Yellow-billed Hornbill ist eine der 4 Toko Arten im Samburu
Und zwischendurch mal wieder eine Pflanze – Sesamothamnus rivae, Familie Sesamgewächse / Pedaliaceae
Der Rüssel ist beim Smith’s Dikdik recht lange. Da diese Dikdiks in Gegenden leben, wo es sehr heiss wird und Schatten Mangelware ist, können sie wie die Oryxantilopen die Körpertemperatur bis auf 40 Grad C ansteigen lassen. Doch das Gehirn würde die Temperatur nicht vertragen. Blut fliesst durch Adern durch diesen Rüssel und wird durch Verdunstungskälte gekühlt before es ins Gehirn gelangt. Er dient aber auch zusammen mit der Voraugendrüse der Territoriumsmarkierung. Wenn Dikdiks Gefahr spüren, blasen sie Luft durch den Rüssel, was einen Ton erzeugt. Es ist aber auch Riechorgan. Es hilft beim Fliehen durch die Büsche vormarkierte Pfade zu finden und dem Fressfeind zu entkommen.
Ein angehmes, wohlschmeckendes Abendessen und dann eine lange Nachtruhe.
2.10. Schon um 06.11 Uhr haben wir Grevy Zebra Besuch und Geierperlhuhn Besuch am Wasserloch. Das während des Frühstücks
Noch vor dem Losfahrt um 07.00 Uhr, gelingt es mir diesen Nektarvogel aufzunehmen. Purpurbürzel Nektarvogel / Hunter’s Sunbird. Man sieht es auf dem Foto nicht, der Bürzel ist Violet. Die Vogelart wird später noch eine Rolle spielen.
Die ersten Besucher am Swimming Pool – Geierperlhühner / Vulterine Guineafowls
Jede Webervogelart hat ihre Nestform. Viele Bäume im Samburu sind so behangen. Wenn die Nester frisch sind, sind sie grün und trocknen dann aus. Doch oft bleiben die Webervögel noch in der Nähe.
Wassertriele / Water Thick-knee sind mehrheitlich nachtaktiv. Tagsüber stehen sie einfach da.
Lachseeschwalben / Gull-billed Tern habe ich im Ewaso Nyiro Fluss nicht erwartet. Aber das schöne an der Natur ist, dass alles möglich ist
Eine tolle Gerenukfamilie mit einem noch kleineren Jungen als die letzte Sichtung. Nun ist sogar Papa noch mit drauf
Die Mutter ist Sonnenschutz, Regenschutz, Nahrungsquelle, Lehrmeister und Beschützer. Bis die Kleinen ca. 1 Jahr alt sind, passen sie unter den Bauch der Mutter. Dieses ist also erst wenige Monate alt.
Doum Palmen und der charakteristische spitze Hügel, der einem bei der Orientierung helfen kann
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BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201420. März 2026 ·
Moin Karsten
Du schaust aber genau hin 😎 . Da ist eine Gazelle, aber keine Grantgazelle 😄 sondern eine Bright's Gazelle. Die sind abgesplittet worden. Nanger granti notata - bei einigen Authoren Nanger notata. Ob Art oder Unterart, da duerfen sich die Wissenschaftler streiten.
Viele Gruesse aus ganz viel Regen - Sintflutwarnung bis zum 23.3. Elvira
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ich bin doch schon froh, dass ich Tommys von Grant's unterscheiden kann. 😗 Ich glaube, meine Bestimmungsbücher (die in Hamburg liegen) von Anfang der 90er kennen diese Art noch nicht. 🤩
BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201420. März 2026 ·
Hallo Karsten
Mittlerweile sind Buecher, wenn sie auf den Markt kommen schon fast wieder veraltet. Es ist extrem wie viele Aenderungen wir im Tier- und Pflanzenbereich haben.
Unterarten werden zu Arten und einige werden dann wieder Unterarten. Gattungen werden gewechselt, verschoben in andere Familien oder Unterfamilien. Da in allen Bereichen Schritt zu halten, ist fast nicht mehr moeglich.
Aber wenn Du mit Sicherheit Thommi von Grants unterscheiden kannst, ist es schon gut, denn etliche verwechseln die auch.
Viele Gruesse Elvira
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BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201421. März 2026 ·
Hoi Picco
gern geschehen. Und es freut mich natuerlich, wenn einige etwas dazu lernen, auch wenn sie die wissenschaftlichen Namen nicht auswendig lernen. Ich weiss auch nicht alle 😄 aber ich habe meine Dateien.
Viele Gruesse Elvira
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BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201421. März 2026 ·
Die Fuchslerche / Foxy Lark / Calendulauda alopex intercedens ist eine der etlichen Lerchenarten im Samburu. Die ist wenigstens nicht schwierig, zu indentifizieren.
Die Riesentrappe / Kori Bustard tut uns den Gefallen und spaziert vor dem Auto durch. Sie können fliegen, gehen aber lieber.
Man fährt durch die mehrheitlich braun gefärbte Gegen und plötzlich tauch so ein Farbtupfer auf. Es ist eine Windenart. Ipomoea cicatricosa
Vor 11 sind wir wieder in der Lodge. Also Zeit zum Strolchen…. Andere halten sich im Swimming Pool fit. Eine grosse Anzahl an Geiern kreist. Was die wohl wollen?
Das Licht ist nun natürlich nicht mehr ideal, recht grell. Aber dennoch ist der kleine Blaukopfastrild / Blue-capped Cordon-Bleu, ein Weibchen einigermassen gut gelungen.
Die Borstenraben / Fan-tailed Raven hört man fast ständig. Wenn das Licht wie zur Mittagszeit nicht ideal ist, sieht man nicht, dass sie eigentlich glänzend sind.
Das Weibchen der Einsiedleragame. Auf ihre Art auch sehr schön.
Pünktlich um 16.00 Uhr starten wir und es geht zum Fluss runter. Den Auftakt machen Löwen. Das Gras hindert die Kamera daran, zu fokusieren. Die Löwin liegt nur faul da und was der Herr Löwe von uns hält, zeigt er uns deutlich. Er ist einer der Senderlöwen, so dass die Ewaso Lion Gruppe wissen, wo die Löwen sind und so Konflikte vermeiden können. Aber auch um zu wissen, wer sich mit wem zusammentut.
Diese Elefantenfamilie zeigt deutlich, dass die Kleinen der Mittelpunkt sind und sich bei allen Mitgliedern in den Schatten legen dürfen. Eine Elefantin trägt auch einen Sender. Die Organisation “Save the Elephants”, die von Dr. Iain Douglas-Hamilton gegründet wurde, studieren und beschützen die Elefanten. Das heisst natürlich auch wieder, Konflikte mit Menschen vermeiden oder zumindest reduzieren. Leider ist Dr. Iain Douglas-Hamilton letztes Jahr verstorben, aber die Organisation lebt weiter. Die Autos sind im Buffalo Springs Reservat.
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BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201422. März 2026 ·
Der Ewaso Nyiro Fluss, auch wenn er nur relativ wenig Wasser hat, ist die Lebensader der Gegend während der Trockenzeit. Netzgiraffen spazieren durch, werden aber das Wasser finden. Elefanten kommen auch bald.
Kleine Elefanten im Fluss zu beobachten, ist einfach zu köstlich. Da kann man einfach nur stehen bleiben und es geniessen.
Das ist ein anderer Kleiner, minim grösser
Und nun ist der kleine Abhang des Flussufers geschafft und die Badestunde ist vorbei
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BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201424. März 2026 ·
Nun kommen die Netzgiraffen. Sie trinken aber nicht aus dem Fluss. Sie schauen nur komisch auf das Flusswasser und kommen dann zum Tümpel nahe bei unserem Auto. Eine findet dann doch, dass das Flusswasser besser schmeckt. Auf einer Sandbank liegt ein Krokodil. Das könnte die Giraffen vom Trinken im Fluss abgehalten haben.
Auch eine Schar Lappenstare / Wattled Starlings wollen einen Schluck Wasser
Um 18.00 Uhr sind wir zurück in der Sopa Lodge. Mal kurz schauen, was am Wasserloch los ist – Wüstenwarzenschweine und Geierperlhühner. Etliche Perlhühner sind schon auf ihren Schlafplätzen auf den Bäumen
Leider unsere letzte Nacht hier im Samburu.
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BushtruckersThemenstarter1’589 Beiträge · seit 201424. März 2026 ·
3.10. Wieder vor der Abfahrt erwische ich ein junges Männchen des Schwalbennektarvogels / Violet-backed Sunbird. Man hätte sich bei dieser Sesampflanze einen Sitzplatz einrichten sollen…
Mein Wunsch ist, ein Gerenuk Bock an einer gelbblühenden Akazie hoch zu stehen. Doch das ist auch schon ein schöner Anblick
Noch einmal ein sehnsüchtiger Blick auf den Ololoke. Ich vermisse die Gegend schon beim Rausfahren.
Am Gate noch ein paar Worte mit den Rangern wechseln und dann geht es holprig nach Archer’s Post. Dann ist gute Teerstrasse über die Brücke und weiter nach Isiolo. Wir kommen gut voran. Kurz nach Maili Saba, das ein kleiner Ort auf der Strecke kurz nach Isiolo Richtung Nanyuki, hält vor uns ein Landcruiser und winkt uns zur Seite zu fahren. Die hinter uns tun das Gleiche. Eine kurze Diskussion und wir fahren zum Armeecamp rein. Die Strasse ist toll holprig.
Es sind nun 6 Landcruiser und alle steigen aus. Wir erfahren, dass die Strasse durch Demonstranten blockiert ist. Der Grund, wir sind an der Grenze Samburu / Meru. Und die Pastoralisten gehen in den Meru Distrikt und klauen nicht immer sanft die Rinder der Leute vom Stamm der Meru. Die Polizei tut wie oft viel zu wenig. Und nun hat es den Leuten einfach mal wieder gereicht.
Wir sprechen Deutsch und Englisch. Bei einem Ehepaar ist er sehr an Vögeln interessiert. Er zeigt mir auch Fotos. Ich korriegiere das Rotbrust-Glanzköpfchen (Nektarvogel) / Scarlet-chested Sunbird, der eben der schon gezeigte Purpurbürzel Glanzköpfchen ist. An einem blühenden Baum kommen etliche Nektarvögel um Nektar zu holen, aber es ist zu weit weg und einige sind echt wuselig. Er sagte mir dann, sie hätten bei der Buchung angegeben, dass sie einen Fahrer/Guide wünschen, der sich auch mit Vogelarten auskennt. Sie sagt dann nur, er kenne nicht mal Säugetiere richtig, er sei bestenfalls ein Fahrer aber kein Guide. Ich sage schade und gebe ihm meine Visitenkarte.
Eine Gruppe sind Deutsche und der eine lebt schon länger in Kenia. Wir trafen die meisten schon in der Sopa Lodge. Es fängt an zu knallen, aber es sind “nur” Tränengaskanister. Nur ganz wenige sind Gewehrschüsse. Zum Glück kommt der Tränengas Geruch nicht bis zu uns. Es ist echt äzend. Eine Stunde vergeht, die 2. Fängt an. Wir hören auch die Sirene eines Polizeiautos. Wir vernehmen später, dass ihnen in der Polizeistation die Munition ausgegangen sei und sie Nachschub brauchten. Ein Polizeiauto soll auch angezündet worden sein. Da ich ja schon einiges in Kenia erlebt habe, lasse ich mich von dem nicht beunruhigen. Ich nehme auch den anderen die Angst, denn deren Fahrer reden nicht mit ihren Kunden.
Irgendwann reicht es Joseph. Er motiviert die anderen Fahrer und sie laufen zur Hauptstrasse. Wir warten weiter und plaudern. Plötzlich kommen die Fahrer im Stechschritt zurück. Sofort einsteigen, wir bekommen Geleitschutz von einem Armeefahrzeug. Und promt wartet dieses an der Hauptstrasse auf uns. Eine ganz kurze Distanz ist die Strasse noch ok, dann stehen links und rechts Leute und auf der Strasse sind Steine und abgehackte kleinere Bäume. Die Soldaten laufen neben uns. In Zivilkleidung und mit Gummischlappen. Es ist heiss und es geht nun recht steil hoch. Es schliessen sich noch andere Autos an und wir fahren alle Stosstange an Stosstange. Wir können sie Spannung der Leute am Strassenrand spüren. Doch zum Glück liegt die Polizeistation, die sie angriffen und das Tränengas hinter uns.
Neben uns läuft ein Soldat, seine Augen gehen nach links, rechts, nach hinten und nach vorne. Er deutet auch immer, dass wir ganz nah ans vordere Auto aufschliessen sollen. An einigen Stellen müssen wir von der Strasse weg und auf der Nebenpiste fahren. Weiter räumen sie Steine und Bäumchen weg, laufen und sind hoch konzentriert. Keiner wagt es, die Armee anzugreifen! Ich fühle mich unter derem Schutz absolut sicher und wir legen die Kilometer bis zur Abzweigung Meru / Nanyuki langsam zurück. Heimlich fotografiere ich, bis Joseph mit mir schimpft
Als wir an der Kreuzung ankommen, fährt das Militärauto nach links, wir nach rechts. Wir winken den Soldaten dankbar zu. Ehrlich, diese Leistung verdient Hochachtung! Wir sind nun nahe beim Elefantentunnel und Joseph fährt zügig. Wir haben viel Zeit verloren und was mich ärgert, es bleibt nun keine Zeit, mich mit Richard, meinem Guide von Nanyuki zu treffen. Aber er versteht das natürlich, Sicherheit kommt vor.
Wir kommen beim Aberdare Country Club an. Am Empfang frage ich, ob wir nicht erst Essen gehen sollen und dann einchecken? Ja, das sei besser so. Wir bekommen einen Tisch draussen und beim Buffet hat es noch alle Speisen. Die Angestellten sind geschockt und verstehen natürlich, warum wir so spät angekommen sind. Das Wetter… mmmhhhh
Nach dem Essen bringt uns Joseph ins The Ark. Auch hier, trüb und immer wieder etwas Nass von oben. Also kein gutes Fotowetter. Die Silberwangennashornvögel / Silvery-cheeked Hornbill, ein Pärchen, kommen auch zum Futterplatz. Das ist das Weibchen.
Abendessen im Speisesaal und dann schlafen.
4.10. Es sollte nicht sein, die Sonne kommt nicht durch… auch wenn das Foto mies ist, so ist das meine Lieblingsecke. Bei diesen Sträuchern wimmelt es von Vogelarten. Hier 2 Männchen Goldschwingennektarvögel / Golden-winged Sunbirds. Und man sieht es ist alles nass und kaum Licht und das um 08.00 Uhr.
Auf der Rausfahrt bleibt eine Familie Riesenwaldschweine recht nahe am Weg stehen.
Ohne Hindernisse gelangen wir zur Mittagszeit bei mir zuhause an. Hier können wir auch unser gepacktes Mittagessen essen. Joseph geht schon mal nach hause, denn er hat einen recht langen Weg. Die beiden werden von meinem Taxifahrer zum Flughafen gebracht. Und das heisst, die schöne Zeit mit denen ist vorbei und der Alltag fängt mich gleich wieder ein. Jeder Hund will etwas und jede Katze und auch der Computer will gefüttert werden.
Liebe Grüsse Elvira
Safaris in Ostafrika
Bush Trucker Tours
www.bushtrucker.ch
Elvira Wolfer
Zubucher- und individuelle Safaris