Botswana-Selbstfahrer-Lodge-Tour Oktober 2026

45 Antworten · 3'331 Aufrufe · gestartet 15. Nov. 2025 von tohoro
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Themenstarter107 Beiträge · seit 201215. Nov. 2025 · #1
Hallo Botswana Fans,

nach einigen inaktiven Jahren kehren wir zurück ins Forum.

Wir sind zwei MItfünfziger aus Köln und reisen sehr gerne in Eigenregie mit dem Mietwagen auf vorgebuchten Touren. Bei Unterkünften bevorzugen wir Lodges oder gerne mal Komfortzelte mit entsprechender Infrastruktur - Dachzelt oder einfache Campingplätze sind nicht unser Ding. Wir sind grundsätzlich abenteuerlustig, allerdings müssen es bei den Routen keine längeren Tiefsandpisten sein. Der Schwerpunkt der Reise soll auf Tierbeobachtungen liegen und die Unterkünfte sollen sauber und gut gelegen sein.

In Afrika waren wir bereits 2003 für 3 Wochen in Südafrika unterwegs und 2012 in Namibia für 3 Wochen jeweils als Selbstfahrer-Tour. Nun planen wir für Oktober 2026 eine dreiwöchige Rundreise in Botswana und stehen noch relativ am Anfang. Ich habe schon einiges an Reiseberichten und Routenbeschreibungen gelesen, allerdings für uns noch nicht die passende Tour dabei entdeckt.

Daher hier erstmal zwei Ideen, mit der Bitte um Eure Empfehlungen/Erfahrungen. Da wir keine längeren Tiefsandpisten fahren wollen kommt die Strecke Khwai-Savuti-Kasane nicht in Frage und es stellt sich die Frage, ob man eine One-Way-Tour macht oder eine Rundtour und den Caprivi-Streifen einbaut.

Alternative 1 - One-Way-Tour
- Start in Maun
- Okavango Delta per Flieger bzw. organisiert
- Maun - Mietwagen-Übernahme
- Khwai / Moremi Game Reserve
- Maun
- Boteti River / Makgadikgadi Pans National Park
- Kasane / Chobe National Park
- Kasane - Mietwagen-Rückgabe
- Victoria Falls - Transfer
- Ende in Victoria Falls

Alternative 2 Rundtour ab/bis Maun
- Start Maun - Mietwagen-Übernahme
- Caprivi Streifen
- Kasane / Chobe National Park
- Victoria Falls - Ausflug
- Boteti River / Makgadikgadi Pans National Park
- Maun - Mietwagen - Rückgabe
- Okavango Delta per Flieger bzw. organisiert
- Ende in Maun

Uns geht es erstmal um die grobe Planung. Bei den einzelnen Station sind natürlich jeweils 2-3 Übernachtungen vorgesehen, sodass die gesamte Reise auf ungefähr 3 Wochen kommen soll.

Nun zu unseren Fragen:
- Welche Variante würdet ihr bevorzugen?
- Sind die Routen in 3 Wochen entspannt machbar?
- Gibt es weitere Hinweise/Empfehlungen?

Dann bin ich auf Euer Feedback gespannt und gerne auch Hinweise auf Reiseberichte oder Routenbeschreibungen, die zu unseren Plänen passen.

Gruß Thomas
602 Beiträge · seit 202215. Nov. 2025 · #2
Also mir wäre die One Way Tour lieber.

Ihr habt nicht geschrieben, in welcher Price Range Ihr unterwegs seid. Daher einfach mal ein Vorschlag zu den Makgadikgadi Pans: Natural Selection hat dort mehrere Camps.

Je nachdem, wie lange Ihr Euch Tiefsand zutraut: Nxai Pan. Dort gibt es auch eine Lodge.

Viel Spaß beim Planen

Uta
8'703 Beiträge · seit 201015. Nov. 2025 · #3
Hallo Thomas,

es kann sein, dass meine Antworten jetzt nicht 100%ig zu euren Fragen passen, sondern dass ich einfach auch noch meine Meinung einfüge und das ganze etwas unstrukturiert daher kommt 🤪 . Aber notfalls musst du einfach nachfragen.

Zunächst zu der Frage der 3 Wochen: das passt so!

Zu den Varianten: ich finde, beide haben ihren Reiz. Variante 1 würde ich aber andersherum machen aus dramaturgischen Gründen. Kasane und Victoria Falls ist sehr trubelig, ich persönliche finde es schöner, sich von den urbanen Gegenden in den Busch vorzuarbeiten und als Knaller am Ende dann noch ins Delta reinzufliegen. Ich habe vor gefühlt 100 Jahren mal eine Fly-In gemacht von Vic Falls über Kasane (das aber per Autotransfer), dann Khwai und zum Schluss eine Lodge im nicht befahrbaren Teil, das war vom Ablauf her genial (fand ich zumindest).

Bei Variante 2 vermute ich mal, dass Ihr von Maun nicht direkt in den Caprivi fahren wollt, da liegen nämlich hübsche Sachen am Wegesrand = Panhandle (und die Strecke besteht auch zu einem Großteil aus Schlaglöchern und ist nicht so lustig bzw. schnell zu fahren).

Wenn Ihr keine tiefen Sandpassagen wollt, dann könnte die River Front am Chobe auch ihre Tücken haben, und auch Moremi und Khwai sind nicht soo einfach zu fahren, es gibt immer mal wieder Wasser und auch am Boteti hat es viel Sand. Aber ich kenne eure Fahrerfahrung zu wenig, vielleicht ist es auch pillepalle für euch. Wenn Ihr das "Delta" (ich vermute Ihr meint Lodges im nicht befahrbaren Teil) per Fly-In machen wollt, dann könntet Ihr Khwai da dranhängen und euch die Fahrerei dorthin sparen.

Ach, es gibt wirklich mehrere Möglichkeiten bei drei Wochen, es kommt wirklich drauf an, was Ihr euch zu fahren traut und auch ein bisschen, wie viel Geld Ihr ausgeben wollt.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 15. Nov. 2025
2'398 Beiträge · seit 201115. Nov. 2025 · #4
Moin Thomas,
Tiefsandpisten wirst du in Botswana nicht vermeiden können. Allerdings sehe ich auch das Problem nicht. Ich nehme an, ihr mietet ein 4WD mit ausreichend Bodenfreiheit. Dann reicht es, bei Beginn der Tiefsandstrecke den Reifendruck zu erniedrigen. (Es geht übrigens auch ohne - bei unserer ersten Tour kannte ich den Trick nicht. 😗 Wir sind trotzdem nicht steckengeblieben, aber man muss dann schon sehr vorsichtig mit Gas und Kupplung umgehen.)
Ansonsten finde ich beide Varianten sehr schön, auch dass ihr mindestens 2 Nächte pro Station habt, gefällt mir gut.
LG aus HH
Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
8'703 Beiträge · seit 201015. Nov. 2025 · #5
Übrigens gibt es von Carsten und Kerstin einen Reisebericht rund ums Delta, zwar ohne Vic Falls, aber das lässt sich ja leicht einbauen (die Transfers usw. sind Routine) , und zu einer anderen Jahreszeit. Außerdem gibt es Dombo nicht mehr, aber dafür würde ja der Boteti gut reinpassen (oder eben Nxai Pan, aber die Fahrt dahin ist sehr sandig).

Vielleicht ist es ja eine kleine Anregung, um sich ein bisschen einzufühlen in die Runde:

https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/288982-mopsig-ums-delta-oder-birder-haben-mehr-vom-urlaub.html

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
78 Beiträge · seit 202315. Nov. 2025 · #6
Hallo Thomas,
hab dir per pn geschrieben
Themenstarter107 Beiträge · seit 201218. Nov. 2025 · #7
utaeleonore schrieb:Also mir wäre die One Way Tour lieber.

Ihr habt nicht geschrieben, in welcher Price Range Ihr unterwegs seid. Daher einfach mal ein Vorschlag zu den Makgadikgadi Pans: Natural Selection hat dort mehrere Camps.

Je nachdem, wie lange Ihr Euch Tiefsand zutraut: Nxai Pan. Dort gibt es auch eine Lodge.

Viel Spaß beim Planen

Uta
Hallo Uta,

danke für Dein Feedback bzgl. der Tour und Deine Empfehlung zu den Unterkünften der Natural Selection.

Wir mussten erstmal lernen, dass Botswana preislich als die Schweiz Afrikas einzuordnen ist und haben noch keine Einschätzung zur Preis Range. Wie beschrieben, haben wir grundsätzlich vor in Lodges zu übernachten und sie sollen gut gelegen und sauber sein. Besonders hohe Ansprüche haben wir nicht an die Unterkünfte, fürchten allerdings dass wir aufgrund des geringen Angebotes und der hohen Preise ohnehin tiefer in die Tasche greifen müssen.

Nxai Pan wollen wir auf jeden Fall hin und uns ist schon bewusst, dass es ohne Sandpisten nicht gehen wird. Nur die ganz heftigen und langen Passagen z.B. über Savuti wollen wir uns ersparen.

Gruß Thomas
Themenstarter107 Beiträge · seit 201218. Nov. 2025 · #8
Mape schrieb:Hallo Thomas,
hab dir per pn geschrieben
Danke Dir für Deine Anregungen.
Gruß Thomas
zuletzt bearbeitet 18. Nov. 2025
602 Beiträge · seit 202218. Nov. 2025 · #9
Also mit Dachzelt ist Botswana die Schweiz, mit Lodges vermutlich Schweiz³ 🤩

Mittelpreisig ist eher selten. Gerade in den Nationalparks gibt es Camping oder Luxus Lodges.

Wir konnten Botswana nur mit Dachzelt bezahlen, hatten dafür aber einen Bushcamper mit Aussendusche und Chemietoilette. Das war für uns Neuland. Aber wir fanden das so toll, dass wir es 2027 gleich nochmal machen 😎
Themenstarter107 Beiträge · seit 201218. Nov. 2025 · #10
Champagner schrieb:Hallo Thomas,

es kann sein, dass meine Antworten jetzt nicht 100%ig zu euren Fragen passen, sondern dass ich einfach auch noch meine Meinung einfüge und das ganze etwas unstrukturiert daher kommt 🤪 . Aber notfalls musst du einfach nachfragen.

Zunächst zu der Frage der 3 Wochen: das passt so!

Zu den Varianten: ich finde, beide haben ihren Reiz. Variante 1 würde ich aber andersherum machen aus dramaturgischen Gründen. Kasane und Victoria Falls ist sehr trubelig, ich persönliche finde es schöner, sich von den urbanen Gegenden in den Busch vorzuarbeiten und als Knaller am Ende dann noch ins Delta reinzufliegen. Ich habe vor gefühlt 100 Jahren mal eine Fly-In gemacht von Vic Falls über Kasane (das aber per Autotransfer), dann Khwai und zum Schluss eine Lodge im nicht befahrbaren Teil, das war vom Ablauf her genial (fand ich zumindest).

Bei Variante 2 vermute ich mal, dass Ihr von Maun nicht direkt in den Caprivi fahren wollt, da liegen nämlich hübsche Sachen am Wegesrand = Panhandle (und die Strecke besteht auch zu einem Großteil aus Schlaglöchern und ist nicht so lustig bzw. schnell zu fahren).

Wenn Ihr keine tiefen Sandpassagen wollt, dann könnte die River Front am Chobe auch ihre Tücken haben, und auch Moremi und Khwai sind nicht soo einfach zu fahren, es gibt immer mal wieder Wasser und auch am Boteti hat es viel Sand. Aber ich kenne eure Fahrerfahrung zu wenig, vielleicht ist es auch pillepalle für euch. Wenn Ihr das "Delta" (ich vermute Ihr meint Lodges im nicht befahrbaren Teil) per Fly-In machen wollt, dann könntet Ihr Khwai da dranhängen und euch die Fahrerei dorthin sparen.

Ach, es gibt wirklich mehrere Möglichkeiten bei drei Wochen, es kommt wirklich drauf an, was Ihr euch zu fahren traut und auch ein bisschen, wie viel Geld Ihr ausgeben wollt.

LG Bele
Hallo Bele,

vielen Dank für Deinen Einschätzungen.

In Victoria Falls zu starten bei Variante 1 hat bestimmt mehr Reiz - das ist schon mal vorgemerkt.

Bei Variante 2 auf dem Weg von Maun in den Caprivi macht ein Zwischenstopp alleine aufgrund der Entfernung schon Sinn und auch wenn die A35 asphaltiert ist, braucht die Strecke aufgrund von Schlaglöchern ihre Zeit.

Wie oben bereits geschrieben ist uns bewusst, dass es ohne Sandpisten nicht gehen wird. Wir wollen nur die ganz heftigen Tiefsand Pisten um Savuti meiden. Ansonsten sind wir in Namibia ca. 3.500 km mit einem "normalen" SUV ohne Allrad unterwegs gewesen und davon ca. 2.500 km Piste. Allerdings ohne Tiefsand und nur leichte Wasser-Durchquerungen.

Okavango war tatsächlich als Fly-In angedacht. Geht natürlich auch richtig ins Geld. Vielleicht wird es auch "nur" Khwai mit dem Auto und von dort aus ins Delta.

Danke auch für den Hinweis auf den Reisebericht von Carsten und Kerstin. Den habe ich begonnen zu lesen und bin schon auf die tragische Geschichte der Dombo Farm gestoßen.

Gruß Thomas
Themenstarter107 Beiträge · seit 201218. Nov. 2025 · #11
KarstenB schrieb:Moin Thomas,
Tiefsandpisten wirst du in Botswana nicht vermeiden können. Allerdings sehe ich auch das Problem nicht. Ich nehme an, ihr mietet ein 4WD mit ausreichend Bodenfreiheit. Dann reicht es, bei Beginn der Tiefsandstrecke den Reifendruck zu erniedrigen. (Es geht übrigens auch ohne - bei unserer ersten Tour kannte ich den Trick nicht. 😗 Wir sind trotzdem nicht steckengeblieben, aber man muss dann schon sehr vorsichtig mit Gas und Kupplung umgehen.)
Ansonsten finde ich beide Varianten sehr schön, auch dass ihr mindestens 2 Nächte pro Station habt, gefällt mir gut.
LG aus HH
Karsten
Moin Karsten,
danke auch für Deine Anmerkungen. Mit Tiefsandpisten werden wir uns anfreunden müssen, nur die ganz langen und heftigen Strecken wollen wir nicht fahren. Das mit den mindestens 2 Nächten haben wir durch diverse Rundreisen in der Welt gelernt - es ist einfach entspannter, man ist nicht nur auf der Durchreise und kann auch das Zwischenziel genießen, wenn es nicht gerade eine reiner Transferstopp ist.
Gruß Thomas
Themenstarter107 Beiträge · seit 201230. Nov. 2025 · #12
Hallo zusammen,

vielen Dank für Euer bisheriges Feedback. Nach einigen Überlegungen sind wir in unserer Reiseplanung jetzt etwas weiter gekommen. Es soll eine Kombination aus den zuvor beschriebenen beiden Alternativen werden.

Wir haben den Start - wie von Bele empfohlen - an die Victoria Falls verlegt und zwar keine Rundtour (Alternative 2) draus gemacht, aber den Caprivi-Streifen im Nordosten eingebaut.

Das Delta wollten wir dann wahrscheinlich doch von Khwai erkunden und keinen Fly-In-Lodge Aufenthalt aufgrund der hohen Kosten machen. Evt. einen Überflug von Khwai oder Maun.

Hier mal die groben Details:

- Hinflug nach Victoria Falls
- Victoria Falls - 2 Ü
- Transfer Victoria Falls - Kasane / Chobe National Park - 2 Ü
- Kasane Mietwagen-Übernahme - Caprivi / Kongola - 2 Ü
- Caprivi / Kongola - Kasane / Chobe National Park - 1 Ü
- Kasane - Nata - 1 Ü
- Nata - Gweta/Nxai Pan - 2 Ü
- Gweta/Nxai Pan - Boteti River - 3 Ü
- Boteti River - Khwai - 4 Ü
- Khwai - Maun - 1 Ü
- Rückflug von Maun

Gerne Feedback zur Tour grundsätzlich und zur Anzahl der geplanten Übernachtungen.

Weiterhin interessieren uns für die nächsten Schritte:
- Wo und wie bucht ihr Lodge Übernachtungen - das Angebot in Booking ist nicht so umfangreich?
- Empfohlene Mietwagen-Anbieter in Kasane für ein 4x4 Fahrzeug ohne Dachzelt mit Einwegmiete nach Maun?
- Empfohlene Fluggesellschaften für die Flüge von Deutschland nach Victoria Falls und von Maun zurück nach Deutschland?

Vielen Dank vorab und einen schönen 1. Advent.
Gruß Thomas
8'703 Beiträge · seit 201030. Nov. 2025 · #13
Hallo Thomas,

diese Variante mit dem Abstecher in den Caprivi kann man machen, aber ich würde wohl doch eher danach über den Panhandle westlich am Delta runterfahren. Caprivi hin und zurück ist viel langweilige Strecke und dann seid Ihr zweimal in Kasane, außerdem ist die Strecke nach Nata runter auch langweilig und im Nata Bird Sanctuary zu dieser Jahreszeit ziemlich sicher tote Hose.

Aber die Straße am Panhandle runter ist natürlich auch sehr anstrengend. Man könnte dann aber im Caprivi noch die Gegend um Divundu einbauen und am Panhandle z.B. das Guma Lagoon Camp (sehr sandige Zufahrt meines Wissens, weiß nicht, ob man sich abholen lassen kann).

Wenn es bei dem Abstecher bleibt, würde ich eventuell den Boteti um eine Nacht kürzen und diese Nacht dem Caprivi "schenken". Sonst ist das schon sehr wenig mit den nur 2 Nächten dort. Btw: Wolltet Ihr nicht 3 Wochen in BOT/NAM sein? Wenn ich durchzähle, hättet Ihr noch Nächte übrig, oder?

Wie habt Ihr das mit Khwai gedacht? Wollt Ihr dort selber fahren oder in einer Lodge mit Gamedrives sein? Dann könnte man mal durchrechnen, ob es nicht günstiger wäre, das Auto schon vorher abzugeben und nach Khwai und zurück zu fliegen. In der Khwai Concession würde ich auf jeden Fall eine Mokorotour einplanen, das bietet eigentlich jede Unterkunft an.

Für Kasane kann ich euch nur wärmsten empfehlen, eine private Boatcruise zu buchen. Eine Tour mit "unberechenbaren" 😎 anderen Touristen an Bord zu wählen ist in meinen Augen am falschen Ende gespart.
Und da erst vor ein paar Tagen jemand hier aus dem Forum mit ihm unterwegs und sehr begeistert von ihm war, werfe ich mal Mojo in den Ring, mit dem ich schon ich glaube 6 Touren (oder mehr?) gefahren bin, die immer toll waren.

https://www.chobeadventures.com/

Mojo macht auch Gamedrives in den Park, aber dazu kann ich mangels Erfahrung nichts sagen.

Fluggesellschaften: ich bin dieses Jahr mit Condor (Frankfurt/Johannesburg/Kasane - Maun/Johannesburg/Frankfurt) in Kooperation mit Airlink geflogen. Im Juni gab es super Preise (wird im Oktober anders sein), aber es hat auf jeden Fall alles gut geklappt, ich war sehr zufrieden (allerdings lege ich keinen Wert auf Essen und Schnickschnack im Flugzeug).
Ansonsten: Qatar (kooperieren auch mit Airlink), aber da muss man eben über Doha fliegen. Swiss, Lufthansa, sie kooperieren auch. Wir fliegen kommenden Januar mit Swiss, mal schaun, wie das wird - sie waren günstiger als Lufthansa. Ethiopian fliegt über Addis Abeba direkt nach Maun, die genauen sonstigen Verbindungen von denen habe ich aber nicht im Kopf.

Unterkünfte buchen: man kann oft direkt bei der Unterkunft über ein Buchungsportal buchen. Oder eben jemand von den Forumspartnern hier nehmen, die einem alles zusammen buchen.

Übrigens: in Kasane sind wir immer gerne in den Chobe River Cottages, das ist eine Selbstversorgerunterkunft! The Old House fand ich auch okay, da kann man direkt und einfach ans Wasser, und beide Unterkünfte sind im Zentrum, man kann zu Fuß zum Einkaufen und Essen gehen.

So, mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein!

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 30. Nov. 2025
1'686 Beiträge · seit 200730. Nov. 2025 · #14
Hallo Thomas,
irgendwie überzeugt mich Dein Reiseplan nicht so. Ich würde wie Bele via Panhandle zurückfahren und Kasane/Nata auslassen. Da könnte ihr noch den Mahango und evtl. Buffalo Aera mitnehmen. Die Straße Shakawe-Sehitwa ist zwar berüchtigt, wird aber gerade von Gumare nach Norden neu gebaut. Gumare-Sehitwa ist bis auf ein paar Stellen ok.
Khwai-Gebiet kann man selbst fahren, rechnet 5 Stunden von Maun. T4A ist unabdingbar, sonst weiss man überhupt nicht, wo man rumfährt bei dem Gewirr der Pisten. Es gibt dort inzwischen alles von Camping bis > 1.000 € ppn. Schau mal in meinen Bericht "Einige Anmerkungen Maun/Moremi/Khwai November 2025"
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
1'686 Beiträge · seit 200701. Dez. 2025 · #15
Thomas, ich habe jetzt den ganzen Thread nicht verfolgt, trotdem noch ein paar Punkte:
Boteti im Oktober ist ziemlich sicher trocken. Dann nur gut, wenn es noch gepumpte Wasserlöcher gibt.
Vier Tage Khwai, da würde ich mir zwei Lodge Tage gönnen, wie z.B. Little Sable. Natural Selection ist da ganz offen, und Du kannst selbst bis Sable Alley fahren, zum Auto abstellen. Dann zwei Tage z.B. Dagha Boys Haus, kann ich sehr empfehlen. Von da entweder den Khwai entlang, oder einen Tagesausflug in Moremi (siehe Bild). Bitte beachten, zum Khwai, um entlang zu fahren muss man immer via Transit Route, für Selbstfahren ist die Mbudi-Querung bei normalem Wasserstand tabu, das können nur die Profis. Ich würde wahrscheinlich einen Tage im Moremi fahren.

Khwai-route1.jpg
Südliches Afrika seit 1992: 49 Reisen, 1.369 Tage, 174.380 km, 493 Vogelarten
zuletzt bearbeitet 01. Dez. 2025
602 Beiträge · seit 202201. Dez. 2025 · #16
Ich würde im Caprivi auf jeden Fall auch einmal die Gegend um Kongola und einmal um Divundu machen. Hin und zurück macht keinen Sinn und ist langweilig.

Und dann am Panhandle runterfahren, die Strasse ist bis 2026 vielleicht in einem besseren Zustand.

Ich werfe mal Ethiopian in den Ring. Die fliegen Maun und Kasane an.

Unterkünfte kann man selbst buchen, campsites eher über eine lokale Agentur ca 1 Jahr im Voraus.
241 Beiträge · seit 201601. Dez. 2025 · #17
Informiert Euch noch mal zur Tiersituation in Nxai Pan. Wir waren 2019 im Mai dort und haben es sehr genossen. Für unsere Tour Sep/Okt 2026 wollten wir auch wieder dort hin. Allerdings haben wir aus drei verschiedenen Quellen eher schlechte Rückmeldungen zu Tiersichtungen in dieser Jahreszeit bekommen. Daher lassen wir den Park auf unserer Route dieses Mal aus.
2010 - 2024 Nam, Nam/Bot, SA, Nam/Bot, Bot/SA, Nam/KTP, Nam/Bot
8'703 Beiträge · seit 201001. Dez. 2025 · #18
ThF schrieb:Informiert Euch noch mal zur Tiersituation in Nxai Pan. Wir waren 2019 im Mai dort und haben es sehr genossen. Für unsere Tour Sep/Okt 2026 wollten wir auch wieder dort hin. Allerdings haben wir aus drei verschiedenen Quellen eher schlechte Rückmeldungen zu Tiersichtungen in dieser Jahreszeit bekommen. Daher lassen wir den Park auf unserer Route dieses Mal aus.
Wir hatten Anfang September immer gute Sichtungen in der Nxai Pan, aber das ist ja eh immer so eine Sache, mal hat man Glück, mal nicht, und die Ansprüche sind auch verschieden und Oktober ist nochmal trockener.

Aber ich wollte in diesem Zusammenhang Thomas eh fragen, was er mit Gweta/Nxai Pan meint. Wollt Ihr in der Gweta Lodge übernachten und Tagesausflüge in die Nxai Pan machen oder wie ist das gedacht? Bei Tagesausflügen ist es halt immer schade, dass man die schönste Zeit des Tages mit der Anfahrt oder dann mit der Abfahrt verbringt, was oft nicht so schön ist.

Ich würde da vielleicht eher ein Ntwetwe Pan Sleepout machen mit Erdmännchen davor. Das ist dann bisschen Tiere und grandiose Natur und ein schönes Erlebnis.

LG Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 01. Dez. 2025
241 Beiträge · seit 201609. Dez. 2025 · #19
Champagner schrieb:
Aber ich wollte in diesem Zusammenhang Thomas eh fragen, was er mit Gweta/Nxai Pan meint. Wollt Ihr in der Gweta Lodge übernachten und Tagesausflüge in die Nxai Pan machen oder wie ist das gedacht? Bei Tagesausflügen ist es halt immer schade, dass man die schönste Zeit des Tages mit der Anfahrt oder dann mit der Abfahrt verbringt, was oft nicht so schön ist.
Tja, wer ist jetzt mit Thomas gemeint. Ich beziehe das mal frech auf mich.
Wir hatten letztes Jahr bei der Gweta Lodge die Erdmännchentour gemacht. Das war nicht so dolle. Kleine Kolonie mit recht scheuen Tieren. Außerdem war es kalt und windig - nun gut, das war vermutlich nicht die Schuld der Lodge.
Die Lodge selbst kämpft mit sich selbst. Bisschen heruntergerockt, ziemlich improvisiert aber herzlich, engagiertes Management (eine ziemliches Sisyphos-Aufgabe) und mit exzellentem Essen.
Beim nächsten Mal steuern wir wieder Planet Baobab an. Wer die Erdmännchentour noch nie gemacht hat, dem empfehle ich ihm auch.
Naxi Pan kann man auch mal als Tagestour machen. Wir haben es gemacht. Schöner ist es aber mit Übernachtung, zweifellos.

Viele Grüße

Thomas
2010 - 2024 Nam, Nam/Bot, SA, Nam/Bot, Bot/SA, Nam/KTP, Nam/Bot
602 Beiträge · seit 202210. Dez. 2025 · #20
Ich kann auch Planet Baobab inkl sleep out empfehlen. Die Erdmännchen Tour dort ist mit einer ziemlich langen Anfahrt verbunden. Beim sleep out sieht man die aber auch.

Einen Tagesausflug zur Nxai Pan würde ich mir ehrlich gesagt nicht antun wollen. Dazu ist die Anfahrt zu heftig. WIr hatten dieses Jahr 2 Nächte und hätten gerne eine dritte Nacht gehabt