Costa Rica und Spinnen

12 Antworten · 1'311 Aufrufe · gestartet 09. Okt. 2025 von Poggemann
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Themenstarter3 Beiträge · seit 202509. Okt. 2025 · #1
Hallo,
meine Frau und ich waren bisher meist in nordischen Gegenden unterwegs.
Wir - ehrlicherweise eher meine Frau - möchte aber noch gerne Costa Rica und den dortigen Dschungel bereisen, solange wir - hier insbesonders ich - noch gesundheitlich dazu in der Lage ist, da ich mich so langsam dem Rentenalter nähere.
Wir würden dann eine durchgeplante Reise durch ein Unternehmen mit sehr guten Unterkünften nehmen.

Nun aber meine Frage:
Ich "leide" an einer leichten bis mittelgradigen Spinnenphobie. Der Besuch etwa eines Tropenterrariums im Zoo ist für mich schon eine kleine Herausforderung, die ich normalerweise eher vermeide.
Macht dann eine Costa-Rica-Reise mit vorwiegend Zielen im Dschungel überhaupt Sinn, oder wäre das eher der Versuch einer Desensibilisierungs-Therapie, aber ohne begleitenden Psychotherapeuten?
Vielen Dank für Antworten im Voraus!
397 Beiträge · seit 202109. Okt. 2025 · #2
Hallo Poggemann,

wir waren letztes Jahr sechs Wochen in Costa Rica und haben einige Spinnen gesehen, allerdings nur, weil wir auch ein Interesse daran hatten. Grundsätzlich gab es dort nicht mehr Spinnen als in Deutschland, aber halt deutlich größere Exemplare als bei uns. Ich weiß nicht, ob das für Dich einen Unterschied macht. Die Spinnen haben wir eigentlich nur gesehen, wenn uns ein Guide explizit darauf aufmerksam gemacht hat oder wir extra in Erdlöcher geleuchtet haben, um Taranteln zu finden. In den Unterkünften hatten wir keine einzige Spinne und wir haben nicht besonders edel residiert. Ich bin sicher, wenn man den Guides sagt, dass man eine Spinnenphobie hat, achten sie darauf, Dich vorzuwarnen, wenn sie anderen Besuchern eine Spinne zeigen und du kannst ihnen aus dem Weg gehen. Eine Garantie, dass Du wirklich keine Spinne zu sehen bekommst, kann ich Dir aber natürlich nicht geben.

Viele Grüße
Elke
2'191 Beiträge · seit 201610. Okt. 2025 · #3
Hallo Poggemann,

ich sehe das wie Elke. Wir waren letztes Jahr 3 Wochen in Costa Rica und Spinnen siehst Du im Normalfall nur mit Guide. Klar, kann mal eine über den Weg laufen, aber in der Regel sucht der Guide die Spinnen.

Costa Rica ist - wie auch Namibia - eine Reise wert.

Wie kommt man eigentlich darauf, seinen ersten Beitrag in einem Namibia-Forum für Costa Rica zu verfassen?

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
zuletzt bearbeitet 10. Okt. 2025
Themenstarter3 Beiträge · seit 202510. Okt. 2025 · #4
Gabi-Muc schrieb:Hallo Poggemann,

Wie kommt man eigentlich darauf, seinen ersten Beitrag in einem Namibia-Forum für Costa Rica zu verfassen?

LG

Gabi
Ganz einfach - wenn man Costa Rica/Reiseberichte oder ähnliches googelt, weisen die meisten und vor allem aktuellsten Treffer auf dieses Forum. Es gibt zwar auch Foren ausschließlich über Costa Rica und/oder Mittelamerika, die scheinen aber alle selten besucht zu sein.
Ansonsten Danke für die Antwort.
387 Beiträge · seit 202110. Okt. 2025 · #5
Na ja, ganz so einfach ist es doch nicht. Es geht ja nicht nur um gesuchte Fotomotive wie Taranteln, sondern um alle Spinnen. Natürlich kommen Spinnen auch in die Lodge, wir haben eine am Waschbecken krabbeln sehen, und man sieht zB die grossen dünnen Seidenspinnen überall in ihren Netzen in der Natur, auch gerne auf Kopfhöhe, hängen, genauso wie Silberspinnen. Die Netze sind recht stabil, und die Vorstellung, man rennt in ein Netz und die Seidenspinne verfängt sich bei mir im Nacken, finde ich nicht schön. Ist aber noch nirgends passiert, weder in CR noch Equador oder in Afrika und Asien. Auch wenn Seidenspinnen ungefährlich sind, aber so ein handtellergrosses Viech an mir rumkrabbeln zu sehen oder zu spüren - da kriege ich auch Gänsehaut bei der Vorstellung.

Tip: die meisten Wege auch in der Wildnis werden von Touristen zigmal am Tag abgelaufen, da ist kein Netz gespannt. Falls im Wald abseits des Weges: immer eine größere Person vor Dir gehen lassen, der räumt alle Spinnennetze weg. Deswegen nicht nach CR zu fahren wäre schade.
1'823 Beiträge · seit 201610. Okt. 2025 · #6
Hallo in die Runde,
ich bin im Dunkeln in ein Seidenspinnennetz reingelaufen. An die festen Fäden habe ich noch immer eine lebendige Erinnerung.
Ich denke, es kommt auch darauf an, wann man in CR unterwegs ist. In der Regenzeit waren nach Einbruch der Dunkelheit viele Spinnen unterwegs - da brauchten wir keinen Guide, um sie zu finden.
LG
Sascha
Website: www.picturesgonewild.de SA, Namibia, Mauritius 2016 / Kruger NP 2016, 2018, 2021, 2023, 2025 / Namibia 2017 / Sri Lanka 2018 / Namibia und Botswana 2019 / Costa Rica 2022 / Namibia 2022 / Norwegen 2024 / Indien 2025 Alle Reiseberichte unter: https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html
794 Beiträge · seit 200710. Okt. 2025 · #7
Hallo zusammen,

ich war zur Reisezeit Januar / Februar in Costa Rica und da hatten wir in einer Unterkunft, (die umgeben von tiefen Wald mit Blick auf den Vulkan Arenal war), zwei größere Spinnen im Zimmer. Ich habe auch eine Phobie vor größeren Spinnen. Vor allem in direkter Nähe des Bettes. Wir haben den Mann an der Rezeption gebeten, diese umgehend zu entfernen oder sonst ein anderes Zimmer zu bekommen. Die Entfernung ging dann schnell. Sonst waren Spinnen aber nirgends in CR ein Problem. Einmal wollte ein Skorpion ins Zimmer. Ehrlicherweiser muss man bei naturnahen Unterkünften weltweit damit rechnen, dass sowas mal passieren kann. Ist aber wohl eher die Ausnahme, als das es häufig vorkommt.

Costa Rica ist wunderschön. Lass Dir davon nicht die Reise verderben. Ich Phobikerin habe es auch überlebt.

Viele Grüße
Tina
Aktuell (von 2025): Sri Lanka 2.0: Birders Paradise - diesmal zu zweit https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/306027-sri-lanka-2-0-birders-paradise-diesmal-zu-zweit.html Sri Lanka 2024: Soloreise im Land der vielen Pfauen https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304773-sri-lanka-2024-soloreise-im-land-der-vielen-pfauen.html Costa Rica 2023: Von Regenwaldfieber bis Tapirsuche https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/303351-costa-rica-23-von-regenwaldfieber-bis-tapir-suche.html Uganda 2022: ohne Gorillas aber mit Chamäleons https://www.namibia-forum.ch/forum/160-diverses/301530-uganda-2022-ohne-gorillas-aber-mit-chamaeleons.html
190 Beiträge · seit 201712. Okt. 2025 · #8
Hallo,

Wir waren im April für 2 Wochen in Costa Rica, auch in sehr naturnahen Unterkünften.
In der Maquenque Lodge hatten wir im Baumhaus ein wirklich großes Exemplar, welches mein Mann todesmutig selber entfernt hat, sonst wären meine Tochter und ich gegangen.
Und im Corocovado hat sich eine Spinne, mehrere größere Kakerlaken und diese Reisenheuschrecken mit Beinen um die 10cm in unseren Bungalow verirrt. Interessant ist hierbei, dass das die mit Abstand teuerste Lodge war, aber halt direkt an der Grenze zum NP, also Natur pur.
Ich will damit sagen, dass allein das buchen teurer Unterkünfte keine Garantie verspricht keine Spinnen im Zimmer zu haben. Ich würde eher darauf achten nur Unterkünfte mit gemauerten Wänden und keinen Bananenblattdächern auszusuchen, denn hier ist die Bauweise mit reichlich Schlitzen und Löchern wie eine Einladung für Spinnen.

Was mir sehr gut hilft, ( ich mag auch keine Spinnen, alles andere ist ok) sind diese Pop Up Zelte. Das nehme ich inzwischen immer mit, wenn wir naturnah wohnen, also eigentlich immer ausserhalb Europas. Darin bist du zu 100% sicher.
Beim nächtlichen Toilettengang habe ich auf dem Rückweg in mein Zelt allerdings den Schock meines Lebend bekommen. Ich hatte das Netz für die kurze Zeit nur hochgeklappt und direkt daneben saß ein Riesengrashüpfer. Auf den ersten Blick dachte ich es wäre etwas Schlimmeres und habe durch meinen Schrei alle geweckt.
Insgesamt aber eine todsichere Sache

In der Natur haben wir Spinnen auch aktiv suchen müssen. Wir sind mit den Pferden durch den Dschungel geritten und ich dachte, da hängen mir ständig Netze o.ä. im Gesicht, aber so war das zum Glück nicht. Ich war richtig verwundert, dass es bei den Nightwalks oder den Touren durch Dschungel eben nicht überall alles kreucht und fleucht. Da gibt es bei uns im Wald vor dem Haus deutlich mehr Viechzeugs.

Macht Costa Rica und bucht feste Unterkünfte, dann kannst du ohne Angst den Urlaub genießen

LG Barbara
7'296 Beiträge · seit 200614. Okt. 2025 · #9
Gabi-Muc schrieb:H
ich sehe das wie Elke. Wir waren letztes Jahr 3 Wochen in Costa Rica und Spinnen siehst Du im Normalfall nur mit Guide. Klar, kann mal eine über den Weg laufen, aber in der Regel sucht der Guide die Spinnen.

Wenn man weiß, worauf man achten muss, findet man im Regenwald auch ohne Guide jede Menge Spinnen. Baumvogelspinnen kommen z.B. mit der Dämmerung aus den Baumkronen und warten dann weiter unten am Stamm auf Beute. Viele Vogelspinnen verstecken sich auch in Ananaspflanzen und verschiedenen anderen Bromelien. Dabei verweben sie die inneren Blattpaare mit Spinnfäden, so dass eine Röhre entsteht, die als Versteck dient. Das ist von außen gut zu erkennen.
Will man keine Spinnen sehen, läuft man ab der Dämmerung halt nicht mehr im Regenwald umher und hält sich entsprechend von versponnenen Bromelien fern. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit deutlich, den Achtbeinern zu begegnen. Einige Arten verstecken sich auch gerne zwischen Dachlatten und aufgenageltem Wellblech. Das könnte man in einfachen Lokalen mit Außenbereich vorfinden.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter3 Beiträge · seit 202515. Okt. 2025 · #10
Hallo allerseits,

vielen Dank für die vielen und sehr ausführlichen Antworten.

Leider könte eine wirklich dicke, fette Spinne im Schlafzimmer oder im Bad bei mir eine echte Panikattacke mit Herzbeschwerden (einen Infarkt habe ich glücklicherweise folgenlos überstanden) auslösen. Allein bei der Vorstellung, eine solche Spinne krabbele auf mir herum, wird mir schon schlecht, und ich muss mich ablenken, um den Gedanken loszuwerden. Tropische Reisezeile habe ich mein ganzes Leben aus diesem Grund nicht bereist, in Südamerika war ich nur in den Anden.

Viele Dschungel-Logdes, auch richtig teure wir Pacuare oder das Nayara-Camp, fallen dann ja wohl ziemlich sicher aus.

Gibt es für den Dschungel Alternativen, die auch durchaus im höheren Preissegment liegen dürfen?

Meine Tendenz geht dann aber doch wohl dahin, lieber nach Feuerland oder Kanada oder andere Ziele im Norden zu reisen. Neuseeland waren wir auch noch nicht.....

Auf jeden Fall nochmals vielen, vielen Dank für Eure Mühen,

Klaus
2'191 Beiträge · seit 201616. Okt. 2025 · #11
Hallo Claus,

wir waren sowohl Pacuare wie auch Nayara. Pacuare ist schön, aber wirklich verpassen tust Du nichts, wenn Du da nicht bist.

Nayara ist super und hat feste Hütten mit gescheiten Fenstern. Klar, reinkommen kann immer was, aber dort halte ich es für ziemlich safe. Und der eigene Pool ist phantastisch.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
111 Beiträge · seit 202416. Okt. 2025 · #12
Ich bin selbst seit vielen Jahren Halter von Spinnen und züchte diese auch professionell. Außerdem halte ich regelmäßig Vorträge zu diesem Thema. In den letzten Jahren habe ich mich sehr intensiv mit dem Thema Arachnophobie auseinandergesetzt und auch darüber einen Vortrag ausgearbeitet.

Angst ist ein wahnsinnig komplexes und vor allem individuelles Problem, da jeder seine eigenen Erfahrungen und seine eigene Gefühlswelt hat und man da sehr behutsam vorgehen muss um die Angst nicht noch zusätzlich zu verstärken.

Ich bin selbst nicht betroffen von der Arachnophobie, habe aber vor jeder Spinne einen gesunden Respekt. Wir haben uns aber sehr tiefgründig mit dem Thema beschäftigt und uns während der Ausarbeitung des Vortrags mit einigen Betroffenen und mehrerer Psychologen unterhalten.

Da kam ein Thema auf, dass ich in diesem Bereich gar nicht vermutet hätte und das war die Hypnose als Teil der Angsttherapie. Nahezu alle Psychologen raten zu dieser Methode! Das hat mich selbst sehr überrascht, da ich überhaupt nicht damit gerechnet hätte und da ich gegenüber Hypnose eine eher negative Einstellung hatte. Vielleicht kann dir das ja helfen, wieder etwas mehr Lebensqualität zu gewinnen, indem du deine Angst etwas einschränken kannst? Schon 1-2 Sitzungen reichen scheinbar aus, um einen Erfolg zu erzielen. Das haben sowohl betroffene als auch die Psychologen bestätigt. Wäre also sicher einen versuch wert.

Etwas was aber auch ganz wichtig ist: "Angst ist nichts Negatives!" Angst und Flucht sind Millionen Jahre alte Überlebensstrategien! Angst ist ganz wichtig für uns und schützt uns vor Gefahren. Wenn wir uns fürchten, schärft das die Sinne, Adrenalin schießt in den Körper und wir sind aufmerksamer. Die Evolution hat oft die "Angsthasen" belohnt, die eine Möglichkeit gefunden haben, sich vor Feinden zu verstecken und nicht gefressen zu werden etc. Oft sind die "Angsthasen" die Gewinner! Furchtlose Draufgänger leben mit einem sehr viel höheren Risiko, das kann man auch auf viele andere Lebenssituationen anwenden z.B. Autofahren, Hobby, Beruf, ...

Um wieder etwas fachlich zu werden: Keine einzige Spinnenart ist grundlos aggressiv. Es macht schlicht keinen Sinn ein offensichtlich sehr viel größeres und stärkeres Gegenüber anzugreifen. Es wäre für die Spinne ein sinnloses Risiko und eine Verschwendung ihres Giftes. Spinnen können sich aber mit einem Biss verteidigen. Bis es dazu kommt, dauert es aber meistens sehr lange, da Spinnen Fluchttiere sind und sich bei Gefahr / Bedrohung verstecken wollen. Laut einer Studie sind nur ca. 0,04 % aller Spinnen überhaupt in der Lage ein Gift zu produzieren, dass einen spürbaren Effekt im menschlichen Körper auslöst. Noch dazu muss das Tier dann groß genug sein und eine dünne Hautstelle finden um uns überhaupt beißen zu können. Vogelspinnen können das, da sie groß genug sind, das Gift ist aber nicht sehr potent und in den meisten Fällen mit einem Bienenstich zu vergleichen.

Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen, dass du weiterhin tolle Reiseerlebnisse hast!
zuletzt bearbeitet 16. Okt. 2025
3 Beiträge · seit 202520. Nov. 2025 · #13
Poggemann schrieb:Hallo,
meine Frau und ich waren bisher meist in nordischen Gegenden unterwegs.
Wir - ehrlicherweise eher meine Frau - möchte aber noch gerne Costa Rica und den dortigen Dschungel bereisen, solange wir - hier insbesonders ich - noch gesundheitlich dazu in der Lage ist, da ich mich so langsam dem Rentenalter nähere.
Wir würden dann eine durchgeplante Reise durch ein Unternehmen mit sehr guten Unterkünften nehmen.

Nun aber meine Frage:
Ich "leide" an einer leichten bis mittelgradigen Spinnenphobie. Der Besuch etwa eines Tropenterrariums im Zoo ist für mich schon eine kleine Herausforderung, die ich normalerweise eher vermeide.
Macht dann eine Costa-Rica-Reise mit vorwiegend Zielen im Dschungel überhaupt Sinn, oder wäre das eher der Versuch einer Desensibilisierungs-Therapie, aber ohne begleitenden Psychotherapeuten?
Vielen Dank für Antworten im Voraus!
Ich habe auch eine leichte Spinnenphobie. Und war damit aber auch schon in den Tropen damit, wo viele große Spinnen rumgelaufen sind. Man muss sich zusammenreißen. Falls sie einen zu nah kommen, muss man mit Abwehrspray sie verjagen.