Wildlife-Destinationen jenseits von Afrika

Reisebericht 62 Antworten · 6'593 Aufrufe · gestartet 13. Jan. 2025 von H.Badger
Gast18. Jan. 2025 ·
@CarstenS:
Also mit einer (halben) Australien-Durchquerung kann ich dienen.

Von Darwin ganz oben im Northern Territory immer den Highway #1 (Stuart Highway) ins Rote Zentrum bis nach Alice Springs (Uluru bzw Ayers Rock).
Waren 4 Wochen dafür unterwegs, 2019.

War phantastisch. Vom grünen tropischen Norden mit Litchfield NP und Kakadu NP, Nutmiluk NP mit den Süßwasser Pools und Katherine Gorge, gen Süden, Elsey NP, die Devils Marbles, immer weiter ins rote Zentrum nach Alice Springs und dann nach Westen, MacDonnell Range NP, Finke Gorge NP, Kings Canyon NP bis Kata Tjuta NP und Mount Olga mit dem Uluru.
War grandios. Wem Namibia gefällt, der wird von der "Ecke" Australiens begeistert sein.

Wir waren danach noch 10 Tage an der Ostküste. Schön, aber kein Vergleich zu der o. g. Tour.

Wir wollen evtl 2025 wieder nach Australien, diesmal Western Australien, von Perth nach Norden.
Problem: die Camper sind (seit Corona) dermaßen unverschämt teuer, dass man denkt, man kauft das Ding, aber nein, das ist der MIETpreis. 4x4 sollte es sein, da einem sonst die schönsten Ecken vorenthalten bleiben, und da ist man schnell bei 300-400€ pro Tag.
Und da alles unter 4 Wochen Australien bei den Entfernungen und der Anreise (die eh schon mehrere Urlaubstage verschlingt) sinnlos ist ist man da alleine für den Camper schon bei knapp 10000€.
Aber toll war es, ohne Frage... was für ein faszinierendes Land.
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2025
388 Beiträge · seit 201718. Jan. 2025 ·
@Chris42
Wie seid ihr geflogen und wann (Monat).
Wollte Anfang 2026 evtl. Die Ostküste hoch von Sydney nach Cairns, aber scheint nicht besonders viele Tiere dort zum sehen zu geben.
In Tasmanien hat ein Juicy Crib für zwei Personen gereicht, obwohl für ein paar Straßen ein 4x4 beser gewesen wäre (und die Australer ja glauben, gravel road kann man nur mit 4x4 befahren). Aber auch da war der Preis doppelt von dem, was ich ursprünglich für 2020 gebucht hatte. Wobei ich für 3 Wochen erst für 1700 gebucht hatte, vier Wochen vor Reise dann aber noch umbuchen konnte und dann nur 1350 bezahlt habe, was ok war. Aber mehr als 2 Personen sollte man mit dem Auto nicht sein,
zuletzt bearbeitet 18. Jan. 2025
121 Beiträge · seit 202318. Jan. 2025 ·
Toller Thread, da beteilige ich mich gerne auch ein wenig 🙂.

Im Jahr 2017 war ich für längere Zeit in Nordamerika unterwegs. Die USA und auch Kanada bieten einige wunderbare Nationalparks, welche sowohl landschaftlich, als auch tierisch überzeugen können.

Südlich vom sehr bekannten Yellowstone Nationalpark liegt der Grand Teton Nationalpark. Ich war im Mai vor Ort und so stand auch die Chance ganz gut, einige Bären zu sehen, was zum Glück auch geklappt hat ;):

Grand Teton NP:

_1050402.JPG


_1050409.JPG


_1050473.JPG


_1050351.JPG


Im Yellowstone NP konnte ich dann auch noch einige Tiere beobachten:

_1050989.JPG


_1060056.JPG


Yellowstone besticht natürlich aber zusätzlich noch durch seine einmaligen, landschaftlichen Gegebenheiten:

_1050915.JPG


Dadurch, dass die Parks so nahe beieinander sind, kann man sie auch perfekt auf einer Reise kombinieren.


Etwas weiter im Norden, nämlich bereits in Kanada, befindet sich der Jasper Nationalpark. Hier kann man ebenfalls mit ein bisschen Glück, Bären und andere grosse Säugetiere beobachten:

_1070056.JPG


_1070112.JPG


_1070165.JPG


Jasper lässt sich wunderbar mit dem Banff Nationalpark kombinieren.

Liebe Grüsse
Wini
3 Monate im südlichen Afrika: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/304752-3-monate-im-suedlichen-afrika-sa-nam-bwa.html
Gast18. Jan. 2025 ·
@CarstenS:
Das war im Mai und ich glaube München-Doha(?)-Singapur-Darwin.
Und nicht falsch auffassen, die Ostküste ist wunderschön, fanden wir, aber eben touristischer und hat nicht dieses Alleinstellungsmerkmal, die Exotik wie der Nodern und das Rote Zentrum (oder auch Western Australien). Wenn Küste, dann würde ich lieber die Westküste hochfahren, von Perth nach Broom oder sogar Darwin.
Aber um Gottes Willen, ist nur meine unbedeutende persönliche Meinung und wie immer Geschmackssache.
956 Beiträge · seit 200918. Jan. 2025 ·
Hallo Carsten,

wir haben die Tour in drei Wochen gemacht, allerdings inklusive An- und Abreise, d.h. wir hatten nur 18 Nächte vor Ort. Das rührte daher, dass wir uns wegen eines sehr günstigen Flugangebots spontan für die Reise entschieden haben und dementsprechend nicht mehr Urlaubstage zur Verfügung hatten.

Route war grob
- Darwin
- Litchfield NP (tolle Landschaft, viele Vögel und Kängurus, riesige Termitenhügel, viele Wasserfälle, wäre gerne länger geblieben)
- Kakadu NP (Kakadus, Papageien, Störche überhaupt sehr bunte Vogelwelt, Krokodile (teils wirklich riesig), Büffel, Flughunde, usw. Camping unter anderem bei der Cooinda Lodge, da haben wir zwei Bootsfahrten gemacht und viele Tiere gesehen. Wenn man eine Bootsfahrt bucht, ist das Essen in der Lodge dabei, das war super. Würde ich nochmal hinfahren, würd ich auch eine Tour ins Arnhemland anstreben)
- Katherine Gorge/Mataranka (Bootsfahrt im Canyon, abends 100.000e Flughunde, ein unglaubliches Spektakel)
- Alice Springs
- Kings Canyon (Dingos auf der Campsite, erinnert an die Hyänen in Südafrika/Bots. Kings Canyon war mein Lieblingsort der gesamten Reise, aber ich steh auf rote Felsen)
- Uluru NP (auf der Fahrt zw Mataranka Wildpferde, Kängurus, wild lebende Dromedare. Die lange Kata Tjuta Wanderung war mein zweites absolutes Highlight)
- Coober Pedy (würde beim nächsten Mal zwei Nächte bleiben, gibt viel zu entdecken)
- Flinders Range (würd auch hier länger bleiben - unzählige Kängurus, wandern mit und zwischen Emus, Tiere fast schon zahm, mehrfach tolle Echsen- und Vogelsichtungen)
- Winelands nahe Adelaide
- Adelaide
Gefahren sind wir knapp 6000 Kilometer mit dem Campingbus. Unsere Tage bestanden tatsächlich aus wandern, fahren, schlafen, aber das war ok so. Tour in drei Wochen also machbar, vier wären besser. Hätten bei mehr Zeit jedenfalls noch Kangaroo Island vor Adelaide mitgenommen.

Hoffe, ich konnte einen guten Eindruck vermitteln,

liebe Grüße, Tanja
956 Beiträge · seit 200918. Jan. 2025 ·
Aja, gereist sind wir die letzten drei Oktoberwochen. Bis auf den Großraum Adelaide war es echt heiß, aber wir sind da nicht so empfindlich. Früh aufstehen und losgehen, dann klappt das schon 😎
110 Beiträge · seit 200719. Jan. 2025 ·
TanjaH schrieb:Hallo zusammen,

ich könnte Fragen beantworten (und Fotos herzeigen) zu:

- Orang Utans (und weiteres Getier) im Dschungel von Sumatra

LG, Tanja
Hallo Tanja,
das würde mich sehr interessieren 🙂
LG
Gruß Honeybadger
607 Beiträge · seit 201019. Jan. 2025 ·
Hallo Carsten,
wir waren 2016 in Australien, ähnliche Tour wie Tanja. Geplant hatten wir, dass das unsere 1. Reise zum Reinschnuppern und dann weitere folgen sollten. So als Abwechslung zum südlichen Afrika. Der Schlusssatz im Protokoll war dann aber so: wir sind hier mindestens 20 Jahre zu spät dran, und Mary von Tidbinbilla Nature Reserve hatte recht: unsere Erwartungen an Australien werden sich nicht erfüllen. Die Reise, ohne Anreise, dauerte knapp 6 Wochen.
Unsere Route war: Sydney, Tidbinbilla, Cape Otway, Kangaroo Island(6 Übernachtungen), Adelaide, Cooper Pedy, Uluru, Kakadu NP, Darwin, und von da dann nach Hause.
Unsere Route haben wir bewusst so gewählt, wir wollten uns den Westen für später aufheben. Wir wollten Nationalparks besuchen, die von ausländischen Besuchern nicht so frequentiert sind. Der Osten kam deshalb nicht in Frage, auch sind wir keine Wasserratten bzw. Taucher. Kangeroo Island hatten wir persönlichen Kontakt und daraus eine Empfehlung für ein Blockhaus das ziemlich in der Mitte der Insel und völlig im Busch lag. Ist dem großen Feuer zum Opfer gefallen.
In Uluru und Darwin hatten wir intensiven Kontakt zur indigenen Bevölkerung, was sehr heftig war.
Warum wir nicht mehr hingeflogen sind: das lag, liegt an den Australiern. Wir hatten da völlige Fehleinschätzung, wir dachten sie sind Naturbezogen und um ihren Kontinent besorgt, bzw. Naturschützer. Für uns war das so, sie sind ähnlich wie US-Amerikaner. Die Natur ist für Party da. Im Kakadu NP und auf Kangaroo Island war es extrem. Dort war die Natur für uns wirklich ein Erlebnis, da ja total unterschiedlich zu Afrika oder Europa. Aber was da am Wochenende abging. In einer Nacht auf Kangaroo Island auf einer Strecke von nicht einmal 50 KM (Teerstraße), 7 tote Kangeruhs und Wombat.
Viele Grüße Wolfgang
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2025
Gast19. Jan. 2025 ·
Was Wolfgang (Hippie) beschreibt empfand ich teilweise auch so. Dass unsere Erwartungen enttäuscht wurden kann ich nicht sagen, im Gegenteil, ich empfand es als grandioses Land mit phantastischer Natur und extrem netten Leuten und würde jederzeit wieder hin.
Aber, und das sehe ich wie Wolfgang:
Natur und das Gefühl dafür ist den Aussies größtenteils egal, Hauptsache Party, Bier, remmidemmi. Rücksicht: ach iwo. Dagegen sind die Amis wahre Naturliebhaber.
Und die Aboriginals: also zu denen fällt einem nach einem Australienurlaub v a im Northern Territory (höchste Population in Australien, v a Darwin, Alice Springs und Uluru usw.) nichts mehr ein. Schwer, zu diesem Völkchen was zu schreiben, ohne massiv politisch inkorrekt zu werden 😉.
Aber nichts kirre machen lassen: Australien empfanden wir als traumhaft, mit Abstrichen, aber wo gibts schon das Paradies, das jeden anspricht. Also hinfliegen und erleben, es lohnt sich.
388 Beiträge · seit 201719. Jan. 2025 ·
Danke all für die Australienhinweise, sehr hilfreich.
Da es zu groß ist, alles zu sehen, muss man eben gut planen.
Denke mal, statt Ostkste wird es dann Norden und Zentrum nächstes Jahr. (Darwin - Zentrum - Cairns, denn ich muss auf jeden Fall die Baumkängurus sehen).
Und für alle Naturliebhaber, die noch nicht da waren, scheint richtig zu sein: Geht nach Tasmanien! Viele, viele Tiere, kurze Strecken, überschaubar, herrliche Landschaft!

@Hippi: Nun, was ich in Tasmanien gesehen habe, hat sich die Mentalität vieler Australier gegenber der Natur sehr verbesert, verglichen zu dem Buch von Grzimik vor 60 Jahren. Nur: Bei denen, wo sich nichts getan hat, hat sich absolut gar nix getan!
@Tanja: Überall viele Kängurus. Welche Arten waren das denn, es gibt ja 65 Arten!
zuletzt bearbeitet 19. Jan. 2025
435 Beiträge · seit 201219. Jan. 2025 ·
Wir waren 2019 drei Monate in Australien mit einem Hilux und Dachzelt im dortigen Frühling von Anfang Sept bis Anfang Dez, genau die 3 Monate, die man bleiben kann ohne Visum.
Wir sind von Darwin über Kakadu, Litchfield, Nitmiluk, Limmen NPs, Devils Marbles, East MacDonnell, Alice Springs, Kings Canyon, Palm Valley, West MacDonnell, Chambers Pillar NP, Rainbowf Valley NP, Tanami Desert, Purnululu NP, Windjana Gorge, Broome, Karijini NP, Mt. Augustus, Kennedy Ranges, Cape Range NP, Francois Perron NP, Kalbarri, Goldfields, Esperance Coast (div. NP), Albany, Soth West Coast, Margaret River, Perth. Foto-Galerie
Wir sind viel gewandert, mal geschnorchelt, mit dem Boot gefahren, in Höhlen gestiegen, viiieeel gefahren und hatten mehrheitlich tolle Campsites, zum Teil Bushcamps. Ab und zu mal einen Caravan Park wegen der Wäsche, aber sonst einfache NP-Campsites und eben "wild". Nur in Darwin und Perth haben wir je 2 Nächte im Hotel verbracht.
Mit Afrika ist Australien nicht zu vergleichen, eher mit dem Westen der USA. Teilweise, vor allem in den Nationalparks, phantastische Landschaften, zwischendurch absolut langweilige gerade Strecken. Unterwegs ist es im Westen der USA landschaftlich spannender.
Tiere:
Buschfliegen!!!! zu tausenden!!! Ohne Kopfnetz ging zum Teil gar nichts mehr.
Säugetiere: verschiedene Känguruhs/Wallabys (auch tot am Strassenrand), Flughunde, Fledermäuse, Dingos, Kamele.
Vögel waren phantastisch. Praktisch alles endemische Arten.
Reptilien: Krokodile (Salzwasser und Austral.) div. Warane, Echsen, Schlangen (auch tot auf der Strasse)
Insekten und Spinnen: Hübsche Käfer, schnelle Jagdspinnen, die zwar ungefährlich, aber gruselig sind, weil so schnell, Termiten resp. deren phantastische Bauten
Meerestiere: Mantarochen, div. bunte Fische, Krebse, Muscheln etc.

Sehr eindrücklich war die Flora, eigentlich auch alles endemisch, da Frühling war, zum Teil auch noch in Blüte.

Ursprünglich hatten wir Uluru auch eingeplant, aber es war der letzte Monat, als man den Fels noch besteigen konnte und gefühlt 3/4 der Australier wollten noch dahin und ihn besteigen. Da haben wir ihn ausgelassen.
Es war extrem trocken, eine schon länger anhaltende Dürre. Auf den Weiden lagen verendete Rinder, die zu verkaufen sich wegen der Preise nicht gelohnt hat. Die Weiden waren kahl, kein Baum nix. Auch wenn keine Dürre herrscht, wo können die Rinder Schatten finden? In Northern Territory und Western Australia legen Sie gezielt Feuer, um das Unterholz auszudünnen. Dadurch gibt es dann keine so grossen Feuer wie in Queensland die letzten Jahre. Eine sinnvolle Massnahme, aber wir konnten ein paar Dinge nicht unternehmen wegen der Feuer.
Gemäss unserer Erfahrung sind die Australier noch sehr unbeschwert, was die Umwelt angeht. Es hat ja Platz, Profit ist wichtig und das Outback ist nichts für Sissies (O-Ton Australier). Die Minen arbeiten im Tagbau und zerstören riesige Flächen. Was es längerfristig mit der Umwelt macht - wohl nichts gutes. Die mit denen wir näher Kontakt hatten, z.B. Campnachbarn oder Hosts waren durchwegs freundlich und hilfsbereit. Einzelne Aborigines Guides waren super kompetent und auch freundlich, die Leute, die in den Ortschaften herumlungerten nicht ansprechbar wegen Alkoholkonsum. Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Fazit:
Ein phantastischer Kontinent mit vielen verschiedenen Facetten. Wir haben die Einsamkeit gesucht und zum Teil auch gefunden, vor allem weil wir off-season da waren. Im dortigen Winter sind die Europäer und Amerikaner dort, im dortigen Sommer ist wegen der Einheimischen der Teufel los, v.a. an den Küsten.
Wir haben nicht erwartet, dass es wie in Afrika sei. Uns hat es gut gefallen, aber Afrika berührt uns doch mehr. Direkt nach der Reise haben wir gesagt, dass Australien für uns "erledigt" sei, zumal der Osten uns zu rummelig ist. Mittlerweile könnten wir uns vorstellen, noch Tasmanien und ein paar andere Regionen zu bereisen, auf dem Weg von oder nach Neuseeland.
Viel Spass bei der Planung
Fotos auf Flickr: Alben Reiseberichte: Botswana/Zimbabwe 2018: Reisebericht Südafrika 2016: Reisebericht[/url ] --- Namibia 2015: Reisebericht[/url ] --- Uganda 2015: Reisebericht[/url ] --- Namibia - Südafrika 2013: Reisebericht[/url ] --- Südafrika 2011: Reisebericht --- Kenia 2008: Infos --- übriges Afrika und weitere Länder: Fotos
Gast20. Jan. 2025 ·
@ D und M: hab Dir eine PN geschickt
1'624 Beiträge · seit 201520. Jan. 2025 ·
vielen Dank Sascha für diesen Vorschlag und Dank an alle die schon mitgemacht haben.

@Carsten S vielleicht noch nicht bekannt. Baumkängurus kann man gut im Malanda Falls Conservation Park sehen. Im Visitor Center fragen wo die aktuell sind. Schnabeltiere hast Du vermutlich in Tasmanien schon zu Hauf gesehen. Ansonsten ist der Petersen Creek, Ortsausgang Yungaburra eine gute Möglichkeit.
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
808 Beiträge · seit 201820. Jan. 2025 ·
Hallo Carsten!

Wenn du bei der Nord-Süd Durchquerung auch die Stuart Highway (zwischen Darwin und Adelaide) fahren willst, dann kannst du dir ein Paar, vielleicht nützliche Hinweise in meinem Bericht:
"Australien - 12000 km, oder einmal um den Südosten"*,
zumindest zum Teil zwischen Tennant Creek und die Südspitze Australiens holen.

*Der Bericht ist auf Seite 3 in der Rubrik "weitere Länder" zu finden.

Gerne kann ich bei Bedarf auch weitere Fragen versuchen zu beantworten.

Liebe Grüße,
busko
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz
zuletzt bearbeitet 20. Jan. 2025
7'304 Beiträge · seit 200620. Jan. 2025 ·
Als Radreisender sind Tierbegegnungen ja nicht meine erste Priorität, auch wenn ich vier der Big Five schon mit dem Rad begegnet bin, ein Krokodil angefasst habe, einen Königspython im Arm hatte, eine Ginsterkatze auf mir herumkletterte und mich ein Schakal gebissen hat (Mistvieh, das …).

In diesem Jahr soll es mit dem Rad über den Alaska Highway gehen. Den bin ich 1995 schon mal geradelt, also wird es eine Art „Revival-Tour“ zum 30-jährigen Jubiläum.
Damals kamen Bären, Elche, Wapitis, Stachelschweine, Koyoten, Squirrels, Stinktiere und Waschbären ziemlich nahe. Ich weiß, dass man Wildtiere nicht anfassen sollte, aber bei einem Waschbären konnte ich nicht anders. Ich habe die Waschbären etwa drei Stunden lang beobachtet und fotografiert. Sie haben die Angst verloren und ziemlich neugierig sind sie sowieso. Irgendwann machte sich die Mutter mit vier Jungen auf den Weg und ihr Trampelpfad führte in meine Richtung. Ich hockte mich 20 cm daneben und schaute, was passiert. Ich ging davon aus, dass sie mit ihren Jungen jetzt einen Bogen um mich läuft, aber sie lief direkt auf ihrem gewohnten Pfad an mir vorbei. Dem letzten der Jungtiere hielt ich meine geschlossene Faust vor die Nase mit dem Handrücken nach unten. Natürlich drehte ich mich um, um zu sehen, wie das Muttertier reagiert. Es schaute entspannt zu. Das Jungtier schnüffelte neugierig an meiner Hand und fing dann an, mit seinen kleinen Pfoten neugierig nacheinander meine Finger aufzubiegen. Als es erkannte, dass sich nichts in der Hand befand, trottete es weiter.

Ein anderer Waschbär war ebenfalls sehr neugierig. Damals fotografierte man noch analog. Als ich einen Film wechseln wollte, steckte der Waschbär seine Nase direkt in die geöffnete Kamera. Ich musste aus der Hocke aufstehen, weil ich fürchtete, dass der Waschbär den Verschlussvorhang der Kamera beschädigt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'624 Beiträge · seit 201520. Jan. 2025 ·
Kein Geheimtipp,

P5240471-Verbessert-RR-2.jpg


aber vielleicht doch noch nicht allen bekannt.

Delfinbeobachtung (Schottland) vom Chanonry Point vom Land aus. Die Delfine sind gezeitenabhängig dort zum Fischen. Bei uns sind sie leider nicht gesprungen ..... trotzdem war es schön

P5240708-Verbessert-RR.jpg


DSC_1475-Verbessert-RR-2.jpg
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
zuletzt bearbeitet 04. Mai 2025
547 Beiträge · seit 201220. Jan. 2025 ·
Birden in Florida

Liebe Forumsfreunde,
im Februar 24 waren mein Mann und ich für gut zwei Wochen in Florida. Wir besuchten meine Schwester in Bonita Springs und durften dann, während sie in Indien auf Reise gingen, ihr Haus als unsere Homebase benutzen. Von dort aus besuchten wir viele Naturparks in naher und ferner Umgebung. Jeden Abend fuhren wir zurück nach Bonita Springs. Wir haben wunderschöne Parks erkundet, viele mit Boardwalks über die Sümpfe durch Zypressenwälder. Auf diesen Holzstegen lässt es sich wunderbar spazieren und dabei in die Bäume schauen, ohne dass man ständig auf die Füsse sehen muss. Aber auf vielen Wanderpfaden muss man vorsichtig sein, um nicht über einen Aligator zu stolpern!
Es gibt unglaublich viele Vögel in Florida. In dieser Zeit befinden sich auch einige hier im Winterquartier vom Norden und Kanada. An einem Tag durften wir auch noch eine Birder Gruppe im Naples Botanical Garden begleiten. Ein weitläufiger, schöner Park mit viel Natur. Innerhalb 2 Stunden hat die Gruppe von ca. 12 Leuten über 50 verschiedene Vögel gesichtet und bestimmt!
Wir selber sind mit 75 verschiedenen Vogelarten während unseren Ferien auch ganz zufrieden. Alle 75 Arten auf der Speicherkarte festgehalten und bestimmt. Hier eine kleine Auswahl:

Bald Eagle
2024.02.27-141612_P2275726-top-.jpeg


Osprey
2024.03.08-105617_P3088831.jpg


White Ibis
2024.02.21-132932_R5BA7150.jpg


Green Heon
2024.02.23-143639_P2234078-top-.jpeg


Yellow crowned Night Heron
2024.03.04-144227_P3047886.jpg


American Bittern
2024.03.04-123755_P3047189.jpg


Rosate Spoonbill
2024.03.06-174537_P3068403.jpg


Brown Pelican
P2265067-top-.jpeg


Northen Cardinal (m)
2024.03.02-160111_P3026788-top--2.jpeg



Northern Cardinal (f)
2024.02.20-180135_P2201915-top-.jpeg


Northern Parula
2024.02.21-133835_P2212611-top-.jpeg


Eastern Meadowlark
2024.02.23-105953_P2233551-top-.jpeg


Pileated Woodpecker
2024.02.25-133959_P2254498-top-.jpeg


Red-bellied Woodpecker
2024.02.25-135044_P2254525-top-.jpeg


Blue Jay
2024.02.27-091610_P2275295-top-.jpeg



Hier einige sehenswerte Natur- und Birdingplätze, die wir besucht haben:
- Corkscrew Swamp Sanctuary
- Lovers Key State Park
- Naples Botanical Garden
- Sanibel Island
- Myakka River State Park
- Celery Fields
- Big Cypress Wildlife
- Fakahatchee State Park
- Koreshan State Park
- Coloosahatchee Regional Park
- Everglades

Herzliche Grüsse und eine gute Zeit wünscht
Sue
2025 Reisebericht Johannesburg bis Maun: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/306515-in-5-wo-von-joburg-nach-maun-im-aug-sept-25.html?start=0 2023 Reisebericht Johannesburg bis Kapstadt: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/304305-in-42-tagen-von-joburg-nach-kapstadt-okt-nov-23.html 2022 Reisebericht Westküste bis Etosha: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/302652-kapstadt-etosha-retour-bitte.html 2017 Reisebericht Richtersveld: https://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/294971-richtersveld-richtersveld.html
zuletzt bearbeitet 20. Jan. 2025
435 Beiträge · seit 201220. Jan. 2025 ·
Liebe Sue
Birds of Florida sehen super aus, vielen Dank!


Ich könnte noch Baja California ins Feld führen:

Grauwale "streicheln" Die kamen wirklich ans Boot heran. Ein einmaliges Erlebnis
39583737334_1e6fd6758a_c.jpg


39397858805_895cc13122_c.jpg


26002285027_2258e5a92b_c.jpg


26422851288_7dd50e59f2_c.jpg


Delfin
39980848815_8932c6292f_c.jpg


mit Seelöwen schnorcheln und spielen
40287375491_5d31900953_c.jpg


26414866388_e3c8f5341c_c.jpg


Diverse Vögel
25416185677_ea8d5b296c_c.jpg


40242693392_622b3e41c0_c.jpg


40295149871_1ced0e2124_c.jpg


40296367281_4000de0af8_c.jpg


40252212992_6d91cb4d41_c.jpg


Dazu eindrückliche Landschaften und phantastische Flora, vor allem die vielen Kakteen.

Wir waren ausnahmsweise mit einer Gruppe unterwegs, da es uns wegen der Drogenmafia nahe der Grenze zu den USA zu gefährlich schien, wenn man keine Ahnung hat. Wäre wohl nicht nötig gewesen. Unsere Reiseleiterin war allerdings spitze.

Gruss Daniela
Fotos auf Flickr: Alben Reiseberichte: Botswana/Zimbabwe 2018: Reisebericht Südafrika 2016: Reisebericht[/url ] --- Namibia 2015: Reisebericht[/url ] --- Uganda 2015: Reisebericht[/url ] --- Namibia - Südafrika 2013: Reisebericht[/url ] --- Südafrika 2011: Reisebericht --- Kenia 2008: Infos --- übriges Afrika und weitere Länder: Fotos
3'883 Beiträge · seit 201120. Jan. 2025 ·
War vielleicht jemand auf Selbstfahrertour in den Masuren und an der polnischen Ostsee? An ein paar Tipps und Erlebnissen wäre ich interessiert! Auf der CMT heute gab es nur Angebote für Gruppenreisen und Vermietung/Verkauf von Fahrzeugen.

Hoffnungsvoll "Danke" sagt
freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
2'462 Beiträge · seit 200627. Jan. 2025 ·
freshy schrieb:War vielleicht jemand auf Selbstfahrertour in den Masuren und an der polnischen Ostsee? An ein paar Tipps und Erlebnissen wäre ich interessiert! Auf der CMT heute gab es nur Angebote für Gruppenreisen und Vermietung/Verkauf von Fahrzeugen.

Hoffnungsvoll "Danke" sagt
freshy
Wir waren letztes Jahr in Masuren mit eigenem Fahrzeug und haben alles selbst gebucht. Es war unfassbar schön. Gern Fragen per PN.

Liebe Grüße Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo