3 Wochen Namibia und Botswana Rundreise zu zweit

15 Antworten · 3'503 Aufrufe · gestartet 06. Jan. 2025 von Maxinealessa
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Themenstarter4 Beiträge · seit 202506. Jan. 2025 · #1
Hallo liebe Forumsmitglieder,

im Rahmen der Planung unserer ersten Afrika-Reise habe ich in den letzten Tagen fleißig die Beiträge hier im Forum verfolgt.

Erstmal vielen Dank an alle erfahrene Afrika-Liebhaber, die hier mit konstruktiven Hinweisen und Rat und Tat zur Seite stehen und ihr Wissen teilen!

Einige Tipps haben wir direkt in der Planung umgesetzt (z.B. nicht direkt losfahren sondern eine Nacht in Windhoek bleiben, lieber mind. 2 Nächte pro Unterkunft buchen, genug Puffer einbauen für die Rückreise etc.).

Wir sind ein junges Paar (31,36) aus Stuttgart und haben in den letzten Jahren bereits einige Kontinente bereisen dürfen, beginnend mit Australien kurz vor Corona im Dez 19/ Jan 20, dann Thailand, das mitten in der Pandemie im Dez 21/Jan 22 für ein paar Wochen geöffnet war und zuletzt unsere Flitterwochen in Costa Rica Dez 23/Jan 24.

Da uns die Tierwelt und das Abenteuer reizt, steht als nächstes eine Selbstfahrerreise in Namibia und Botswana an.
Wir haben uns an den Reiseplänen von Freunden inspirieren lassen, Flüge über Lufthansa bereits gebucht und als nächstes steht die Buchung unseres 4x4 (vrs. Hillux mit Dachzelt) und die Buchung der Unterkünfte an.

Über Tipps zu unserer Route wäre ich sehr dankbar!
Wir möchten unbedingt Sossusvlei, Etosha NP, Chobe (Victoria Falls) und das Okavango Delta sehen und haben 3 Wochen zur Verfügung.
Mir ist bewusst, dass die meisten hier diese Route eher gesplittet in mehreren Urlauben empfehlen würden, wir wissen aber nicht ob wir nochmal eine solche Reise machen können und möchten in den drei Wochen möglichst viel sehen.
Wir haben versucht, an den meisten Unterkünften mind. 2 Nächte zu bleiben.

Hat einer von euch bereits eine ähnliche Route bereist?
Die Unterkünfte sind noch nicht gebucht, auch hier freuen wir uns über Tipps/Empfehlungen.
Wir haben am Ende noch etwas Puffer - lohnt es sich, noch eine weitere ÜN irgendwo einzubauen?
Ist die Route grundsätzlich machbar und so zu empfehlen?

Wir landen am 19.06.25 morgens in Windhoek und fliegen am 10.07.25 abends von Windhoek wieder nach Stuttgart.

Tag 1 Ankunft in Windhoek
Vorräte besorgen, akklimatisieren und ans Autofahren gewöhnen
ÜN in Windhoek vom 19.06.-20.06.

Tag 2 Fahrt nach Sossusvlei (5h)
Abends Ankunft im Campsite
ÜN im Sesriem Campsite 20.06.-21.06.

Tag 3
Düne 45 bei Sonnenaufgang besuchen
Nachmittags wandern im Namib-Naukluft Nationalpark (Dead Vlei)
ÜN im Sesriem Campsite 21.06.-22.06.

Tag 4
Fahrt nach Walvis Bay (4h)
Kanufahrt zur Besichtigung der Seerobbenkolonie
Weiterfahrt nach Swakopmund
ÜN in Swakopmund 22.06.-23.06.

Tag 5
Sightseeing in Swakopmund
Ggf. Ausflug in die Skelettwüste oder Living Desert Tour
ÜN in Swakopmunnd 23.06.-24.06.

Tag 6
Fahrt zum Etosha Nationalpark (5h)
Ankunft im Okaukuejo Camp Site
Ggf. Night Drive Safari
ÜN Okaukuejo Camping Site 24.06.-25.06.

Tag 7
Safari im Etosha Nationalpark
ÜN Namuntoni Camp 25.06.-26.06.

Tag 8
Safari im Etosha Nationalpark
ÜN Namuntoni Camp 26.06.-27.06.

Tag 9
Fahrt zum N'Kwazi Lodge (5h)
Bootsfahrt oder Safari im Mahango Nationalpark
ÜN N'Kwazi Lodge 27.06.-28.06.

Tag 10
Fahrt zur Nunda River Lodge (2h)
Popa Falls und Divundu
ÜN Nunda River Lodge 28.06.-29.06.

Tag 11
Fahrt nach Kasane (5h)
Bootstour bei Sonnenuntergang auf dem Chobe River
ÜN Chobe River Cottages 29.06.-30.06.

Tag 12
Safari im Chobe Nationalpark
ÜN Chobe River Cottages 30.06.-01.07.

Tag 13
Ausflug und Helikopterflug über Victoria Falls
ÜN Chobe River Cottages 01.07.-02.07.

Tag 14
Safari im Savuti Nationalpark
ÜN Savuti Campsite 02.07-03.07.

Tag 15
Safari im Moremi Nationalpark
ÜN im African Excursion Guesthouse 03.07.-04.07.

Tag 16
Safari im Moremi Nationalpark
ÜN im African Excursion Guesthouse 04.07.-05.07.

Tag 17
Bootstour und Safari im Okavango Delta
ÜN im Maun Crocodile Camp 05.07.-06.07.

Tag 18
Bootstour und Safari im Okavango Delta
ÜN im Maun Crocodile Camp 06.07.-07.07.

Tag 19
Rückreise nach Windhoek mit ÜN auf halber Strecke
ÜN zwischen Maun und Windhoek vom 07.07.-08.07.

Tag 20
ÜN in Windhoek vom 08.07.-09.07.

Tag 21
ÜN in Windhoek vom 09.07.-10.07.

Tag 22
Rückflug abends von Windhoek

Noch eine letzte Frage: Während es in Namibia viele Möglichkeiten zum Wandern gibt, sollte man aufgrund der Wildnis in Botswana das Auto wohl möglichst wenig verlassen - da wir aber gerne aktiv sind, uns bewegen und viel Sport machen, gibt es hier Empfehlungen für passende Aktivitäten die sich auf unserer Reise in Botswana einbauen lassen?

Herzlichen Dank im Vorraus und viele Grüße
Maxine
54 Beiträge · seit 201907. Jan. 2025 · #2
Maxinealessa schrieb:
Tag 6
Fahrt zum Etosha Nationalpark (5h)
Ankunft im Okaukuejo Camp Site
Ggf. Night Drive Safari
ÜN Okaukuejo Camping Site 24.06.-25.06.

Tag 7
Safari im Etosha Nationalpark
ÜN Namuntoni Camp 25.06.-26.06.

Tag 8
Safari im Etosha Nationalpark
ÜN Namuntoni Camp 26.06.-27.06.
2 Nächte Namutoni halte ich für ziemlich verschwendet. Als Nacht vor der Ausfahrt ok, wenn man morgens nochmal einen Game-Drive machen möchte. Das Wasserloch ist sehr Tierarm, in der Umgebung hat man aber doch noch gute Sichtungen.
Ich würde 1x Olifrantrus 1x Okaukuejo und 1x Namuntoni planen bei 3 Nächten.
Maxinealessa schrieb:
Tag 9
Fahrt zum N'Kwazi Lodge (5h)
Bootsfahrt oder Safari im Mahango Nationalpark
ÜN N'Kwazi Lodge 27.06.-28.06.

Tag 10
Fahrt zur Nunda River Lodge (2h)
Popa Falls und Divundu
ÜN Nunda River Lodge 28.06.-29.06.
Der Mahango Nationalpark ist bei Divundu - das ist am Ankunftstag mit Hin und Rückfahrt von N'Kwazi nicht zu machen.
Wenn ihr schon durch den Caprivi fahrt würde ich hier auch mehr Nächte einplanen. (mindestens 2x Divundu und 2x Kongola)
Maxinealessa schrieb:
Tag 11
Fahrt nach Kasane (5h)
Bootstour bei Sonnenuntergang auf dem Chobe River
ÜN Chobe River Cottages 29.06.-30.06.

Tag 12
Safari im Chobe Nationalpark
ÜN Chobe River Cottages 30.06.-01.07.

Tag 13
Ausflug und Helikopterflug über Victoria Falls
ÜN Chobe River Cottages 01.07.-02.07.
Sonnenuntergangtouren gibt es mmn. nicht auf dem Chobe. Die Nachmittagstouren starten alle um 15 Uhr. Das wird sportlich.
Ich würde eine Nacht in Kasane tauschen gegen 1x Ihaha auf dem Weg vom Caprivi. Den Weg dorthin an der Chobe Riverfront dann als Gamedrive nutzen. Ebenso am nächsten Morgen (ihr könnt dann schon früh los). Dann gegen 12 Uhr aus dem Park und den Permit noch für die Bootstour nutzen.
Maxinealessa schrieb:
Tag 14
Safari im Savuti Nationalpark
ÜN Savuti Campsite 02.07-03.07.
Laut SKL-Webseite (kann man neuerdings die Campsites buchen) ist für das Datum schon alles ausgebucht.
Maxinealessa schrieb:
Tag 15
Safari im Moremi Nationalpark
ÜN im African Excursion Guesthouse 03.07.-04.07.

Tag 16
Safari im Moremi Nationalpark
ÜN im African Excursion Guesthouse 04.07.-05.07.

Tag 17
Bootstour und Safari im Okavango Delta
ÜN im Maun Crocodile Camp 05.07.-06.07.

Tag 18
Bootstour und Safari im Okavango Delta
ÜN im Maun Crocodile Camp 06.07.-07.07.
Ihr fahrt nach Khwai um dann den Moremi weitläufig zu umfahren? Dafür dann 2 Nächte in Maun?
Von dort braucht ihr mindestens 1.5h zum Park. Die Tierintensive Zeit (früh morgens und spät Abends) verpasst man so auf alle Fälle und verbringt mehr Zeit mit an und abreise.
Maxinealessa schrieb:
Tag 19
Rückreise nach Windhoek mit ÜN auf halber Strecke
ÜN zwischen Maun und Windhoek vom 07.07.-08.07.

Tag 20
ÜN in Windhoek vom 08.07.-09.07.

Tag 21
ÜN in Windhoek vom 09.07.-10.07.

Tag 22
Rückflug abends von Windhoek
Eine Nacht in Windhoek sollte mehr als genügen zumal ihr Abends zurück fahrt.

Grundsätzlich würde ich euch empfehlen zu überlegen a) entweder mehr Zeit einzuplanen oder b) euch auf Namibia oder Botswana zu konzentrieren. Sonst ist das doch sehr gehetzte?
Namibia Apr. 2017, Botswana Nov. 2021, Namibia Nov. 2022, Nam/Bots/KTP Nov&Dez.2024, Cape Town - Windhoek, Nov 2026
655 Beiträge · seit 200607. Jan. 2025 · #3
Hallo, für mich ist das mehr ein Fluchtplan als eine Reise in ein fremdes Land mit immens vielen Eindrücken der unterschielichsten Art. Ein paar konkrete Punkte: Die meisten Fahrzeiten erscheinen mir sehr unrealistisch, da ist ja nichtmal ein Tankstopp drin. Mir fehlen Zeiten für Fotostopps, Einkäufe, da Ihr offensichtlich campt, Zeiten für Kochen, Essen, abwaschen, wegräumen, was halt so alles anfällt, wenn man im Camp ist. Zeiten zum Relaxen, Verarbeiten der Eindrücke.....
Legt Eure Route mal auf eine Europakarte, da bekommt man einen guten Vergleich für die Entfernungen. Erschwerend kommen im südlichen Afrika die Straßenverhälnisse dazu. Z.B., auch wenn auf Gravel 80km/h zulässig sind, die sind aber nicht oft auszufahren. Und auch die 100 km/h auf Teerstraßen werden durch intensiven Lkw-Verkehr sehr entschleunigt.
Lb Gruß von Helga
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2'462 Beiträge · seit 200607. Jan. 2025 · #4
Hallo, ich fahre ja auch gern und viel Auto in Afrika, aber die Fahrzeiten halte ich nicht für machbar. Mag sein, dass Google das so ausspuckt, realistisch ist es nicht (mM).

Wenn es die Route sein soll, würde ich eher einen Zubringerflug von Maun/Kasane nach Windhoek empfehlen, dadurch gewinnt Ihr mehrere Tage, ist aber natürlich teurer (Flug und One-way Fahrzeug). Die letzten zwei Übernachtungen in Windhoek würde ich eh streichen, so viel gibt die Stadt nicht her, das kann man - wie ICH meine - auch am Tag des Abflugs erledigen.

Denkt vielleicht auch daran, dass es zu der Jahreszeit früh dunkel wird. Wenn Ihr nicht ständig im Dustern Zelt aufbauen, Kochen, Grillen, Räumen wollt, müsst Ihr rechtzeitig auf den Campsites sein. Nicht im Dunkeln fahren, das ist nicht ungefährlich.

Viele Grüße
Sanne
"Der letzte Beweis von Größe liegt darin, Kritik ohne Groll zu ertragen." Victor Hugo
324 Beiträge · seit 201807. Jan. 2025 · #5
Maxinealessa schrieb:
Hat einer von euch bereits eine ähnliche Route bereist?
ja, und dafür 4 Wochen gebraucht (als Lodge-Hopper; d.h. ohne einkaufen, kochen, aufräumen, zusammenpacken,…)

wie vorher schon einige geschrieben haben, ist die Planung aus meiner Sicht unrealistisch. ich fahre selbst gerne Auto und kann problemlos lange Strecken absolvieren, aber selbst ich würde nie so eng planen. ihr müsst einkaufen, kochen, etc pp, die Strecken die ihr tlw. plant sind sehr weit.

- von Sesriem nach Walvis Bay, dann noch Kanufahrt, dann noch nach Swakopmund?
- von Swakopmund direkt in den Etosha?
- Divundu nach Kasane und dann noch ne Bootstour?

ich verstehe den Wunsch, möglichst viel zu sehen, aber ich würde davon abraten und einiges zusammenstreichen. da kommt es natürlich auf euren Geschmack an, ich persönlich würde Sossusvlei weglassen, vermutlich auch Swakopmund (auch wenn man dann die Little Five Tour auslässt, die ich liebe und schon mehrmals gemacht habe). damit sollte etwas Luft entstehen die man füllen kann mit mehr Zeit im Caprivi oder Moremi.
06/2026: Botswana; 10/2025: Namibia, Botswana; 10/2023: Namibia, Botswana; 11/2018: Südafrika, Namibia; 06/2012: Südafrika; 11/2010: Namibia, Botswana
Themenstarter4 Beiträge · seit 202507. Jan. 2025 · #6
Hi zusammen,

Herzlichen Dank für eure Mühen und ausführliche Rückmeldungen!

Bei den Fahrtzeiten hatten wir uns tatsächlich an Google Maps orientiert und gedacht, 5 h am Tag sind gut machbar!
Aber es stimmt, wir hatten hier nicht viel Zeit für Pausen/Tanken etc. eingeplant, daher vielen Dank für eure Hinweise.
Essen wollen wir überwiegend in den Restaurants in den Lodges und Campsites um nicht bei Dunkelheit spülen, aufräumen etc. zu müssen.

Ich habe jetzt auch eimal bzgl. Flügen von Maun/Kasane nach Winhoek geschaut. Die sind zwar für 200€ p.P. gut machbar aber mit 600€ on top wg. einer anderen Drop off Location sind wir schnell bei 1000€ mehr und da fahren wir lieber die zwei Tage nach Windhoek…

Swakopmund und Sossusvlei wollen wir ungern auslassen, die Dünen und die Wüste sind zwei Highlights, die wir nicht missen möchten. Dafür können wir ein paar kleinere Touren/Programmpunkte streichen.

Die Nacht in Windhoek vor Abflug lassen wir weg und wir könnten auf den Caprivi Zipfel verzichten oder hier ohne viel Pausen durchfahren, dafür hätten wir dann im Chobe und im Moremi mehr Zeit…?
Vielleicht dann doch nur mit zwei ÜN vom Etosha direkt nach Kasane?
Habt ihr noch eine Idee für die Strecke von Kasane nach Maun durch den Chobe/Moremi?
Hatte gelesen, dass man bei den Stopps wenn möglich immer zwei Nächte bucht...

Viele Grüße!
Maxine
807 Beiträge · seit 201708. Jan. 2025 · #7
Hallo
Ich kann zum Botswana Durchquerung wenig sagen, da wir dort aufgrund der Preise noch nicht wären und wir auch noch Fahrpraxis sammeln wollten. Wir sind nur bis nach Kasane/ Vicfalls gekommen. Nach 4 Reisen im südlichen Afrika würden wir uns die Durchquerung mit erheblich mehr Zeit zutrauen.

Auch ich finde, dass ihr viel zu viel fahrt und wenig Aktivitäten machen könnt. Auch wir würden wegen unserer schnellen Reiseplanung kritisiert und gerade unsere erste Reiseplanung stiess zum Glück auf Einspruch. Ich habe damals zum Glück aufs Forum gehört. Ihr seid im Juni unterwegs da sind nun eindeutig die Tage kürzer.. Nehmt dir Tracks for Africa Karten, die hier unter know hiw sind die sind realistischer...

Tag 1 Ankunft in Windhoek passt

Tag 2 Fahrt nach Sossusvlei passt

Tag 3 passt
ÜN im Sesriem Campsite 21.06.-22.06.

Tag 4 Fahrstrecke passt. Ausflug fraglich
Fahrt nach Walvis Bay (4h)
Kanufahrt zur Besichtigung der Seerobbenkolonie
Weiterfahrt nach Swakopmund
ÜN in Swakopmund 22.06.-23.06.

Findet die Tour wirklich nachmittags statt? Also die Pad ist seeeeehrrrr schlecht das schafft ihr eher nicht. Viell. Ein Abstecher zu den Flamingos, aber Vorsicht Einbruchgefahr Am Parkplatz.

Tag 5 passt
Sightseeing in Swakopmund
Ggf. Ausflug in die Skelettwüste oder Living Desert Tour
ÜN in Swakopmunnd 23.06.-24.06.


Tag 6 schade denn ihr verpasst die Spitzkoppe und die schönen Felsformationen des Erongos bzw. Fingerklip... Hier hätte man noch mind. 2 Nächte mehr einbauen können. Ggf. Dann eine Etosha Durchquerung mit Olifantsrus-- Okaukuejo-Halali
Fahrt zum Etosha Nationalpark (5h)
Ankunft im Okaukuejo Camp Site
Ggf. Night Drive Safari
ÜN Okaukuejo Camping Site 24.06.-25.06.

Tag 7 würde eher in Halali übernachten... Das Wasserloch ist abends ein Traum und ihr rast nicht durch den Park
Safari im Etosha Nationalpark
ÜN Namuntoni Camp 25.06.-26.06.

Tag 8
Safari im Etosha Nationalpark
ÜN Namuntoni Camp 26.06.-27.06.

Tag 9 ok
Fahrt zum N'Kwazi Lodge (5h)
Bootsfahrt oder Safari im Mahango Nationalpark
ÜN N'Kwazi Lodge 27.06.-28.06.

Tag 10 passt
Fahrt zur Nunda River Lodge (2h)
Popa Falls und Divundu
ÜN Nunda River Lodge 28.06.-29.06.
Persönlich finde ich rast ihr da soooo durch. Es gibt da soviele sehenswerte Nationalparks. Wir waren jetzt zweimal dort beim 3. Mal würde ich sogar ab Etosha 3 Nâchte Ndhovu und 3 Nâchte Camp Kwando buchen.

Tag 11 könnte passen
Fahrt nach Kasane (5h)
Bootstour bei Sonnenuntergang auf dem Chobe River
ÜN Chobe River Cottages 29.06.-30.06.

Tag 12 passt
Safari im Chobe Nationalpark
ÜN Chobe River Cottages 30.06.-01.07.

Tag 13 passt
Ausflug und Helikopterflug über Victoria Falls
ÜN Chobe River Cottages 01.07.-02.07.

Persönlich wûrde ich mich nur auf Namibia. Ggf. Mit Kasane/ vic Falls konzentrieren. Evtl. Auch One Way mit Abflug ab Vicfalls Es gibt soviele tolle Landschaften und Nationalparks. Da ist durchrasen echt schade
Und wie gesagt... Google Zeiten passen vorne und hinten nicht.
In Costa Rica sind die Strassenverhältnisse nicht vergleichbar.
Hier gibt's ein Thread Ersttâtertouren- so sehen sie aus. Schaut da mal rein.

Blende hatte hier einen super Ersttäter Camping Bericht geschrieben... Auch über Botswana, fand das sehr anschaulich. Nicht immer dûrfen Camper in der Lodge essen - hatte ich mal gelesen. Erkundigt euch.

Beste Grüsse superfanti
Mein Ersttäter- Reisebericht Namibia 2018: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/297472-5711-km-namibia-abenteuer-grosse-ersttaeter-runde.html Seychellen: Inselhopping: https://namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/299153-seychellen-inselhopping-im-tropischen-paradies.html Kurzbericht Namibia 2021 mit Fotobuch: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301218-fotobuch-und-kurzbericht-namibia-herbst-21.html Reisebericht Namibia 2021: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301521-5-056-km-zweittaeter-im-caprivi-herbst-2021.html?start=0 SÜDAFRIKA 2022 -Fotobuch und kleiner Reisebericht https://www.cewe-community.com/global/example/suedafrika-2022-68145 Costa Rica 2023 https://www.namibia-forum.ch/forum/weiterelaender/303311-2-349-km-durch-costa-ricas-regenwaelder-und-vulkane.html Costa Rica Fotobuch www.cewe-myphotos.co...40289853b4efd18f584d Ein kleiner Auszug bereister Reiseziele: Liparische Inseln - Madeira - Azoren - Schottland - Island - Neuseeland -Australien- Singapur - Namibia -Gambia - La Réunion- Mauritius - Seychellen -Südafrika- Costa Rica uvm.
229 Beiträge · seit 202208. Jan. 2025 · #8
Hallo Maxine.
Ich schließe mich den vorherigen Meinungen an.
Urlaub ist zur Erholung gedacht.
Nach dieser Tour braucht ihr Erholung.
Ihr wollt was sehen? Mit der Tour seht ihr viel Teer und Schotter, aber wenig vom Land und seiner Tierwelt.
Savuti schon gebucht? Wenn nein, wird das voraussichtlich nix mehr.
Meine Empfehlung: lasst den Caprivi weg.
Die lange Fahrt dort hin und durch den Schlauch selbst ist relativ langweilig.
Startet nach Windhoek mit dem östlichen Naukluft Park (Wandern, zum Beispiel Olive Trail oder Waterkloof Trail). Dann Sossusvlei (Dünen, Vlei, Canyon). Von hier über Swakopmund (little five) zur Spitzkoppe (ein Muß, auch Touren mit Guide zur Spitzkoppe möglich).
Hoch am Brandberg (white lady, ev. Wüstenelefanten) vorbei nach Twyfelfontein (ev. Tour Wüstenelefanten, einige Sightseeings incl. Living village) und über Hobatere Camp in den Etosha. Okaukuejo, Halali und Namutoni mindestens je eine Nacht. Namutoni raus.
Zurück eventuell Waterberg mitnehmen. Vor Windhoek in den nördlichen Erongo.
Ihr werdet fasziniert sein von den Landschaften Namibias, habt die Möglichkeit zur Bewegung im Freien und werdet ganz sicher nicht von der Tierwelt enttäuscht.
Botswana mit Caprivi ist eine eigene Tour mit mindestens 3 Wochen.
Adrian
655 Beiträge · seit 200608. Jan. 2025 · #9
Hallo, nach unzähligen Campingaufenthalten in Namibia fallen mir kaum Plätze ein, auf denen man essen gehen könnte. Die Camps sind i.d.R. für Selbstversorger ausgelegt. Und unterschätzt nicht die kurze Tageslichtdauer zu Eurer Reisezeit. Viel Vermieter verbieten Fahrten in der Dunkelheit.
Lb Gruß von Helga
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Themenstarter4 Beiträge · seit 202511. Jan. 2025 · #10
Hi zusammen,

nochmal vielen Dank für eure hilfreichen Rückmeldungen und Erfahrungsberichte.
Die letzten Tage haben wir viel überlegt und verschiedene Routen angeschaut.

Wir sind hin- und hergerissen, uns fällt es wirklich schwer auf ein oder mehrere Highlights zu verzichten.
Vom Bauchgefühl her kommen wir eher nochmal nach Namibia als nach Botswana. Nach vielen Reiseberichten vom "wilden" Afrika und den Erfahrungen auf den Campsites in Botswana möchte ich das Okavango Delta und den Chobe NP (inkl. Vic Falls) ungern auslassen.
Mein Partner möchte aber unbedingt Sossusvlei und Swakopmund sehen.
1000 Euro mehr für Einwegmiete/Flüge zu zahlen für einen Rückflug von Maun/Kasane um etwas Fahrzeit einzusparen ist für uns zu viel, dann nehmen wir lieber die Fahrtzeiten in Kauf.

Wir haben uns jetzt überlegt, beim Caprivi Zipfel nur mit 1-2 ÜN durchzufahren um dafür am Anfang noch Swakopmund einbauen zu können. Um Caprivi kommen wir nicht umhin, wenn wir nach Kasane und zu den Vic Falls wollen.

Wir haben uns auch überlegt, ob wir mit Botswana starten und erstmal nach Maun fahren, um am Ende die Zeit besser einschätzen zu können. Wird aber auch nicht easy, da wir die meisten Unterkünfte im Voraus buchen müssen.

Die Touren hier waren eine gute Inspiration: https://die-besten-touren.de/touren-karte/
Aber auch hier muss man entweder die Vic Falls, Swakopmund oder Botswana für eine 3-Wochentour auslassen 😵

Wir schauen uns nochmal die Fahrzeiten an und prüfen die Verfügbarkeit in den Unterkünften, ggf. müssen wir unsere Route dann sowieso nochmal anpassen.

Savuti ist leider schon ausgebucht, gibt es noch andere Optionen als Thobolos Bush Lodge und dann sehr lange Fahrt nach Kwai?
Würdet ihr lieber eine Nacht im Moremi weglassen und eine Nacht länger in Kwai bleiben?
In Maun sollte ja eine Nacht reichen.

Aktuell würde es dann so aussehen:

Tag 1 Windhoek 19.06.-20.06.
Tag 2 Sesriem Campsite 20.06.-21.06.
Tag 3 Sesriem Campsite 21.06.-22.06.
Tag 4 Swakopmund 22.06.-23.06.
Tag 5 Swakopmunnd 23.06.-24.06.
Tag 6 Olifrantrus 24.06.-25.06.
Tag 7 Okaukuejo oder Halali 25.06-26.06.
Tag 8 Namuntoni 26.06.-27.06.
Tag 9 N'Kwazi Lodge 27.06.-28.06.
Tag 10 Nunda River Lodge 28.06.-29.06.
Tag 11 Chobe River Cottages 29.06.-30.06.
Tag 12 Chobe River Cottages 30.06.-01.07.
Tag 13 Chobe River Cottages 01.07.-02.07.
Tag 14 Thobolos Bush Lodge oder Molapo Bush Camp 02.07.-03.07.
Tag 15 Kwai Guest House 03.07.-04.07.
Tag 16 Moremi Game Reservat / Third Bridge (falls noch verfügbar) oder Xakanaxa 04.07.-05.07.
Tag 17 Moremi Game Reservat / Third Bridge (falls noch verfügbar) oder Xakanaxa 05.07.-06.07.
Tag 18 Moremi Game Reservat / Third Bridge (falls noch verfügbar) oder Xakanaxa 06.07.-07.07.
Tag 19 Maun Crocodile Camp 07.07.-08.07.
Tag 20 ÜN zwischen Maun und Windhoek 08.07.-09.07
Tag 21 Windhoek vom 09.07.-10.07.

Liebe Grüße
Maxine
605 Beiträge · seit 201211. Jan. 2025 · #11
Puuh, was für ein Stress! Ihr seid doch noch jung, kommt lieber 2 x ins Land als so eine Stresstour zu veranstalten! Das erinnert mich an die asiatischen Touristen, die Reisen wie "Go Europe in one week" machen und dann ernsthaft glauben, sie hätten tatsächlich Europa "erlebt".
Ihr seid im afrikanischen Winter unterwegs, die Tage sind sehr kurz (!) und die Nächte frisch bis schnatterkalt. Für morgendliche oder abendliche Touren sind dicke Jacke (nicht Fleece, sondern eine gescheite Jacke), Schal, Mütze und Handschuhe empfehlenswert. Die von Google Maps angegebenen Zeiten könnt Ihr getrost in die Tonne hauen, die stimmen absolut nicht.
Zwischen Swakop und Etosha liegt die Spitzkoppe mit einem traumhaften Campground, die würde ich allemal mitnehmen.
Und nochmal und ganz ernsthaft: Teilt dieses Pensum in zwei Reisen auf und gebt Euch die Chance, von beiden Ländern wirklich etwas mitzunehmen und einfach mal zwei Stunden irgendwo zu sitzen und nur die Landschaft zu atmen.
Grüße, HeiVi
229 Beiträge · seit 202211. Jan. 2025 · #12
Warum fragt ihr dieses Forum, wenn ihr 90% der Empfehlungen beratungsresistent ignoriert?
Ihr werdet in 3 Wochen diese durchgetaktete Reise nicht bzw. nur voll gestresst durchführen können.
Aber um das abzukürzen: fragt 3rd bridge und Xakanaxa nach Verfügbarkeit ab.
Ich befürchte ein "fully booked".
Trotzdem weiterhin viel Freude in der Planungsphase.
Adrian
145 Beiträge · seit 201711. Jan. 2025 · #13
Maxinealessa schrieb:
Bei den Fahrtzeiten hatten wir uns tatsächlich an Google Maps orientiert und gedacht, 5 h am Tag sind gut machbar!
Nimm mal eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 60km/h an und rechne da großzügig Zwischenstopps drauf. Dann wird das Ganze realistischer. Die Straße den Caprivi raus zwischen Divundu und Kongola ist Asphalt, da kann man im Prinzip schneller fahren. Die Strecke zieht sich aber und ist eintönig.

Ansonsten gibt es von Tracks4Afrika, glaube ich, eine sehr gute Karte mit Fahrzeiten.

Bezüglich der Fahrt von Sesrim nach Swakopmund: Die Strecke ist so ermüdend, dass du da wirklich keine Kanutour mehr reinquetschen willst. (Straße meistens schlecht & lange eintönige Stücke)

Bezüglich der Viktoria Falls:
Ihr könnt da auch von Windhoek aus hinfliegen, wenn ihr den Caprivi diesmal nicht macht. So hab ich das damals gemacht. Caprivi dann bei einer weiteren Reise.
zuletzt bearbeitet 11. Jan. 2025
232 Beiträge · seit 202412. Jan. 2025 · #14
Wie hier schon mehrfach angemerkt wurde, solltet ihr den ein oder anderen Stop auslassen, um die Reise überhaupt genießen zu können.
Ich würde an eurer Stelle wahrscheinlich Etosha oder Vic Falls auslassen. Etosha ist super, aber wenn ihr es nochmal nach Namibia schafft, ist Etosha immer gut zu erreichen. Außerdem werdet ihr in Botswana sicherlich auf eure Kosten kommen, was Tiere angeht. Es kommt sicherlich auf das jeweilige Jahr an, aber letztes Jahr war es im Juni im Etosha sehr trocken und in Teilen des Parks war es wie ausgestorben, weil so wenige Tiere unterwegs waren. Das war für uns dann im Vergleich zu Botswana schon fast enttäuschend, zumal wir Etosha auch anders kennen.

Vic Falls ist sicher so ein bucket list Ding, aber auch das kann man ziemlich unkompliziert in eine andere Afrika Reise einbauen, weil man recht einfach hinfliegen kann. Ihr könntet überlegen, Kasane (und damit auch Chobe und Vic Falls) auszulassen und von Divundu aus über Shakawe nach Botswana/Maun zu fahren. Die Tierwelt in Khwai und Moremi ist sowieso so beeindruckend, vielleicht brauchts da Chobe nicht. Den Helikopter-Flug würde ich übrigens eher über dem Okavango Delta (geht von Shakawe oder Maun aus, Shakawe soll besser sein, da näher am Delta) als über Vic Falls machen.

Bei den Unterkünften solltet ihr, falls irgendwas schon ausgebucht ist, immer wieder nachfragen. Da tut sich normalerweise noch relativ viel. Für Davuti solltet ihr aber mindestens 2 Nächte einplanen. Die Straßen sind relativ hart, und von Thobolo‘s ist es auch noch ein ziemlicher Ritt - würde schon versuchen, stattdessen 2 Nächte auf der Savuti Campsite zu bekommen.

In Khwai gibt es auch so tolle Campsites, da würde ich gar kein Guesthouse nehmen wollen.
Prüft aber auf jeden Fall erstmal die Verfügbarkeit der Campsites ab, ggf. müsst ihr eure Planung ein Stück weit danach anpassen.
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Themenstarter4 Beiträge · seit 202512. Jan. 2025 · #15
Vielen Dank!

Wenn wir Etosha auslassen, könnte man nach Swakopmund eine Nacht in Spitzkoppe, eine Nacht beim Waterberg einlegen und dann nach Rundu fahren. Von dort dann weiter nach Divindu/Kasane und über Savuti/Moremi wieder zurück nach Windhoek. Ist aber immer noch ein ziemliches Gefahre mit langen Strecken im Auto und wenig Zeit im Caprivi-Zipfel.

Du schreibst, man könnte Vic Falls und Chobe weglassen - dann wahrscheinlich eher Chobe als Moremi weglassen oder? Habe gelesen dass Vegetation im Caprivi schon ähnlich sein soll wie Moremi.

Wir werden jetzt erstmal die Unterkünfte checken und dann entsprechend unsere Route nochmal anpassen.

Für uns ist noch alles offen, Vic Falls weglassen wäre zwar ein Highlight weniger aber ist durchaus noch eine gute Option.

Vielen Dank für die Geduld 😇
Wir sind wirklich über jeden Beitrag sehr dankbar🙏

Viele Grüße
Maxine
232 Beiträge · seit 202412. Jan. 2025 · #16
Du schreibst, man könnte Vic Falls und Chobe weglassen - dann wahrscheinlich eher Chobe als Moremi weglassen oder? Habe gelesen dass Vegetation im Caprivi schon ähnlich sein soll wie Moremi.
Wir fanden Moremi spannender als Chobe Riverfront (Savuti ist ja auch Chobe NP), aber Chobe kam bei uns auch am Schluss, wir waren müde und ein bisschen gestresst, weil die Gasdruckfeder vom Dachzelt kaputt war, und wahrscheinlich konnten wir es deshalb nicht wirklich genießen. Teile der Chobe Riverfront sind aber eben auch deutlich touristischer, sprich voll, weil man da eben so einfach als Day Trip von Kasane hin kann - das ist dann auch nicht so toll, wenn die ganze Straße voll mit Fahrzeugen ist, weil irgendwo jemand eine Sichtung hatte. Kann unter den richtigen Umständen aber natürlich auch ziemlich toll sein.

Bzgl. Highlights werdet ihr so oder so viele Highlights haben und solltet darauf achten, dass ihr das auch auskosten und verarbeiten könnt, gerade wenn ihr sowas noch nicht gemacht habt.

Für Caprivi schaut am besten, dass ihr mindestens zwei Nächte um Divundu herum habt, da kann man schon viele schöne Sachen machen, würde wahrscheinlich sogar 3 Nächte empfehlen, wenn es zeitlich drin ist. Rundu hatten wir ausgelassen und sind Divundu-Etosha in einem Rutsch durchgefahren, das ginge vom Waterberg bestimmt auch - die Straßen sind gut, und wir wollten den Tag lieber woanders einsetzen.

Ihr werdet so oder so bestimmt einen eindrucksvollen Urlaub haben, aber an den Tipps zur Entschleunigung ist wirklich was dran.
Nachdem wir unsere Ersttäter-Tour nur in Namibia gemacht haben und letztes Jahr Namibia und Botswana gemacht haben, würde ich rückblickend jedem Land eine eigene Reise gönnen.
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