MakalaniThemenstarter207 Beiträge · seit 202328. Juli 2024 · #1
Hallo liebe Fomis, alle paar Jahre bricht bei mir das Afrikavirus aus, so auch Anfang 2024. Mein Wunsch nach einer Afrikareise wuchs von Tag zu Tag und es sollte eine Reise nach Botswana in der Green Season werden … Jetzt musste ich nur noch Stefan von meiner Idee begeistern und setzte all meine Überredungskünste ein 🙂
Als er endlich zustimmte, suchte ich nach Flügen und siehe da - im März gab es ein passendes Angebot FRA-JNB-MUB mit Condor/Airlink.
Beide hatten wir die Vorstellung von „Weniger ist mehr“ und so entschieden wir uns für zwei Camps am östlichen Rand des Okavango Deltas mit Straßentransfer. Beim Veranstalter für Afrikareisen unseres Vertrauens fragte ich an, ob dies so möglich sei. Als uns das Angebot am nächsten Tag schon vorlag und in unserer Reisebudget passte, ging alles sehr schnell. Am 25. Januar buchte ich die Flüge und unser Veranstalter das gewünschte Landprogramm.
Unser Reiseplan sah dann so aus:
11.03. Flug Frankfurt nach Johannesburg mit Condor 12.03. Weiterflug nach Maun mit Airlink Straßentransfer nach Khwai 4 Übernachtungen im Sango Safari Camp 16.03. Straßentransfer in die Region Mababe 3 Übernachtungen in der Mogotlho Safari Lodge 19.03. Straßentransfer nach Maun und Rückflug über Johannesburg 20.03. Ankunft in Frankfurt
Knapp sechs Wochen später sollte es schon losgehen und die Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis werden,..
Vorab schon mal ein paar Eindrücke unserer Safari:
Khwai Consession und Moremi Game Reserve
Mababe Concession
Ich bin keine große Geschichtenschreiberin und freue mich, wenn ich trotzdem euer Interesse an unserer Reise wecken kann 🙂
Viele Grüße, Sabine
jekabemu324 Beiträge · seit 201828. Juli 2024 · #2
Hallo Sabine,
da bin ich doch gern dabei. Wenn ich die Einleitung richtig verstehe, hattet ihr kein eigenes Fahrzeug, richtig? Also Transfer in die Camps und dort dann geführte (Privat-) Touren?
MakalaniThemenstarter207 Beiträge · seit 202328. Juli 2024 · #3
@jekabemu Hallo Jens, schön, dass du dabei bist 🙂 Ja, ganz genau so war es . Zuerst überlegten wir nach Khwai zu fliegen, was pro Person ca. 120 € mehr gekostet hätte. Entschieden uns dann aber für den Straßentransfer hin und zurück, um mehr von Land und Leute mitzubekommen. Liebe Grüße, Sabine
Champagner8'684 Beiträge · seit 201028. Juli 2024 · #4
Hallo Sabine,
da bin ich natürlich auch dabei! 🤩 . Ein ähnlicher, wenn auch eeeetwas längerer Kurztrip war ja meine Botswana-Einstiegsdroge 😗
Auch wenn es in Khwai immer voller wird, ist es ein wunderbarer Ort und ich freue mich auf weitere Fotos und Erzählungen von dort. Mababe wird ja ein bisschen als das "neue Khwai" gehandelt, ich bin gespannt (und ein bisschen vorfreudig 😎 😗 ).
Hi Sabine da bin ich natürlich auch mit dabei. Botswana ab Maun, aber ohne Fahrzeug, das finde ich echt spannend. Ich freue mich auf die Abfahrt, sitze schon drin. Liebe Grüsse Kudu
MakalaniThemenstarter207 Beiträge · seit 202329. Juli 2024 · #6
@Champagner Hallo Bele, es freut mich sehr, dass du an unseren Erlebnissen und Fotos aus der Region Khwai und auch Mababe interessiert bist 🙂 Bei uns war es in Khwai gar nicht so voll, wie hier im Forum so oft berichtet wird. Das lag aber wahrscheinlich an unserer Reisezeit der Green Season. Ja, Mababe liegt nur ca. 40 km von Khwai entfernt und wurde bzw. wird erst für den Tourismus weiter ausgebaut. Es gibt dort bisher ganz wenige Camps und die neue Brücke, die wir mehrfach überquerten, ist nur für autorisierte Nutzer zugänglich (Schranke mit Schloss). Mir hat die Region Mababe sehr gut gefallen 🙂 Mehr dazu dann in meinem weiteren Reisebericht… Ganz liebe Grüße, Sabine
MakalaniThemenstarter207 Beiträge · seit 202329. Juli 2024 · #7
Hi Kudu, super, dass du mitkommst und zur Abfahrt schon bereit bist 🙂 Bald geht es los … Liebe Grüße, Sabine
ANNICK8'054 Beiträge · seit 200829. Juli 2024 · #8
MakalaniThemenstarter207 Beiträge · seit 202330. Juli 2024 · #9
@ANNICK Herzlich willkommen Annick 🙂 Das stimmt, in Khwai und Moremi hatten wir auch eine wunderschöne Zeit mit tollen Sichtungen! Liebe Grüße, Sabine
MakalaniThemenstarter207 Beiträge · seit 202330. Juli 2024 · #10
Montag, 11. März 2024
Nachdem der Streik des Bodenpersonals am Frankfurter Flughafen ein paar Tage zuvor beendet war, stand unser Reise nach Botswana nichts mehr im Weg - Juhu 🙂
Gegegn 15 Uhr machten wir uns mit unserem Auto auf den Weg, Stefan hatte das Ziel „Holiday Parking Nord“ schon im Navi eingegeben. Als wir das Parkhaus erreichten, legte er das Parkticket unter den QR-Codeleser. Die Schranke öffnete sich nicht und auch nach einem weiteren Versuch passierte nichts. Was war das?? Unser Ziel gaben wir erneut im Navi ein, doch wieder zeigte es unseren jetzigen Standort „Holiday Parking Süd“ an. Ich wählte die in der Buchung angegebene Telefonnummer: „Sie rufen ausserhalb unserer Servicezeiten an …“ Das fing ja gut an 😐 In einem nahe gelegenen Hotel, fragte ich an der Rezeption, ob jemand wüsste, wo sich unser gebuchtes Parkhaus befindet. Ein netter junger Mann recherchierte im Computer und gab ein Ziel in Google maps auf meinem Handy ein. Ein Trinkgeld für diesen Service lehnten die Hotelmitarbeiter dankend ab. So fuhren wir dann zu „unserem“ Parkhaus mitten in der Baustelle des neuen Terminals 3. Inzwischen ist das Parkhaus bei Google maps gespeichert.
Mit dem Shuttlebus ging es zum Terminal 1 und weiter zum Schalter von Condor. Da wir sicher gehen wollten, dass unser Gepäck in Johannesburg nach Maun weitergeleitet wird, checkten wir hier ein. Die Sicherheits- und Passkontrolle passierten wir problemlos und endlich kamen wir an unserem Abfluggate an.
Unseren von zu Haus mitgebrachten Snack packten wir zum Verzehr aus und waren zufrieden. Ein paar Reisende sprachen uns an, ob wir zu ihrer Reisegruppe gehörten und kamen so mit ihnen ins Gespräch - und froh, individuell zu reisen. Dann war alles für das Boarding bereit.
Im Flugzeug nahmen wir unsere Plätze ein und planmäßig hob der neue Airbus 330 neo in Richtung Johannesburg ab. Nach dem Abendessen fielen mir die Augen zu, wurde aber immer wieder durch starke Turbulenzen geweckt. Stefan, meine Nachteule, schaute noch einen Film, bevor auch er irgendwann einschlief…
Dienstag, 12. März 2024
Gegen Morgen wurde der Flug ruhiger und nach dem Frühstück ging es schon bald in den Sinkflug. Gegen 10 Uhr landeten wir am Tembo Airport im Johannesburg.
Die Pass- und Sicherheitskontrolle für unseren Weiterflug nach Maun dauerte erwas länger als sonst 😄 Im Abflugbereich tranken wir erst einmal gemütlich einen Kaffee, bevor wir uns zum Gate A14 begaben. Dort angekommen, war weit und breit niemand zu sehen, was uns leicht irritierte.
Die Anzeigetafel für Abflüge wies ausgerechnet für unsere Abflugzeit eine Lücke auf. Eine junge Amerikanerin von Wilderness Safaris stieß zu uns und war ebenfalls wegen der geringen Anzahl der Fluggäste verwirrt. Just in dem Moment ertönte eine Lautsprecheransage, dass der Abflug nach Maun am Gate A10 stattfindet. Eine Gruppe Reisender stürmte von hinten an - da waren die anderen Fluggäste nach Maun 🙂
Der Flug mit Airlink war sehr ruhig und Service und Essen um einiges besser als bei Condor.
Unsere Maschine landete ca. 30 Minuten vor der geplanten Ankunftszeit um ca. 13:15 Uhr in Maun. Nach den Einreiseformalitäten und der Passkontrolle waren wir froh, unser Gepäck in Empfang zu nehmen und den Sicherheitsbereich zu verlassen. Da stand auch schon unser Fahrer Two mit unserem Namensschild. Er begrüßte uns herzlich und wir stellten uns kurz vor. Etwas müde folgten wir ihm nach draußen.
Endlich wieder in Afrika!! 🙂
Fortsetzung folgt …
Mickey-BGL205 Beiträge · seit 201301. Aug. 2024 · #11
Da steige ich gerne noch zu. Wir fliegen in 4 Wochen nach Botswana und sind 2 volle Tage in Khwai (North Gate Camping). Freu mich schon auf Tipps für "gute Plätze" 🙂
MakalaniThemenstarter207 Beiträge · seit 202303. Aug. 2024 · #12
@Mickey-BGL Ja, steigt noch gerne ein, morgen fahren wir nach Khwai. Wie ich eurem Reisebericht Namibia und Südafrika aus 2014 entnehme, liegt euer Fokus auch auf Tierwelt und Natur. Dann seid ihr auf unserer Fahrt genau richtig und bekommt ein kleinen Vorgeschmack auf Botswana 🙂 Liebe Grüße, Sabine
MakalaniThemenstarter207 Beiträge · seit 202303. Aug. 2024 · #13
Auf dem Weg zum Parkplatz schlug uns die afrikanische Mittagshitze entgegen- 39 Grad. Bevor wir unsere Reisetaschen im Kofferraum verstauten, wechselte ich meine Schuhe in offene Latschen. Welch eine Wohltat! Two hielt kühle Getränke für uns bereit und so stiegen wir ins klimatisierte Auto, Stefan auf dem Beifahrersitz und ich machte es mir auf dem Rücksitz gemütlich. Und los ging’s - ca. 3 Stunden Fahrt (153 km) bis zum Sango Safari Camp in Khwai lagen noch vor uns. Durch das bunte Treiben der Stadt verließen wir Maun in Richtung Norden. Unser Fahrer erwies sich als sehr unterhaltsam und erzählte uns viel über sein Land und Leute.
Die Teerstraße endet in Shorobe, wo Two mit seiner Familie wohnt und eine Farm betreibt. Er berichtete uns von einem Projekt, durch das sein Dorf finanziell unterstützt wurde, das aber mangels Einnahmen und Spenden eingestellt wurde - Schade Two scheint für sein Dorf sehr engagiert zu sein. Es bereitete uns Freude, mit einem jungen und motivierten Botswana unterwegs zu sein 🙂
Weiter auf der Sandpiste, verzweigt sich die Straße und wir nahmen den rechten Weg Richtung Mababe. Der andere Weg führt durch den Moremi Nationalpark auch nach Khwai.
Als wir uns schon in der Mababe Concession befanden, begegneten wir dem „ersten“ Elefanten.
Bald kamen wir an einem idyllischen Pool des Mababe Rivers vorbei: Wasserböcke grasten am anderen Ufer, einige Hippos tümmelten sich im Wasser, verschiedene Vögel hielten sich hier auf und ein Büffel stand alleine im Gras.
Eine ganze Weile standen wir dort und genossen die Szene im Licht der Spätmittagssonne 🙂
Nachdem wir kurz hinter Mababe die Stahlbrücke über den Mababe River (so heißt der Khwai River hier) überquert hatten, waren es noch 37 km bis Khwai.
Irgendwann sahen wir eine einsame Giraffe am Wegesrand. Sie ließ sich bei ihrem Abendessen von uns nicht stören, schaute nur mal kurz zu uns herüber und aß friedlich weiter.
Weiter auf der staubigen Transit Road schoss plötzlich eine Herde Büffel aus dem Busch, überquerte die Straße und verschwand wieder genau so schnell, wie sie aufgetaucht war.
Kurz vor Khwai hielten wir auf einer Brücke und beobachteten eine Gruppe Klaffschnäbel am Ufer des Flusses.
MakalaniThemenstarter207 Beiträge · seit 202303. Aug. 2024 · #14
Gegen 16:30 Uhr erreichten wir das Sango Safari Camp, wo wir von den beiden Campmanagern Brooklyn und Mahindi herzlich begrüßt wurden. Von unserem sehr sympathischen Fahrer Two verabschiedeten wir uns und bedankten uns für die sichere und kurzweilige Fahrt zum Camp, die mehr schon wie ein erster Gamedrive war 🙂
Wie sich herausstellte, wurde der Transfer vom Flughafen Maun zum Sango Safari Camp von Bushways Safaris organisiert und Two sprang manchmal für solche Fahrten neben seinem Farmleben ein. Two verschwand nur kurz in der Küche, um die anderen Campmitarbeiter zu begrüßen. Er musste ja nochmal den Weg zurück nach Shorobe. Mir schien im nachhinein der Reise, dass sich sehr viele Leute zwischen Maun und Khwai kennen.
Dann betraten wir die Main Area des Camps, die eine warme Atmosphäre ausstrahlte und wir fühlten uns sofort wohl. Alles sah gemütlich aus und der Tisch für das Abendessen war auch schon gerichtet.
Mahindi erklärte uns die wesentlichen Abläufe des Camps und fragte, ob wir noch einen kleinen Gamedrive machen wollten. Da wir seit weit mehr als 24 Stunden schon unterwegs waren und es immer noch sehr heiß war, sehnten wir und nach einer erfrischenden Dusche und etwas Entspannung bis zum Dinner. So wurden wir zu unserem Zelt Nr. 4, direkt neben dem Hauptbereich geführt. Das Sango Safari Camp hat sechs Zelte im Meru-Stiel, die zweckmäßig und geschmackvoll eingerichtet sind und jeweils ein eigenes Bad mit Aussendusche haben, alles war sehr sauber. Über den Standventilator und die Lademöglichkeiten für Handy und Kamera im Zimmer freuten wir uns sehr.
Während Stefan duschte, genoss ich auf unserer Terrasse den weiten Ausblick auf den am anderen Ufer des Khwai Rivers gelegenen Moremi Nationalpark und ließ die Abendstimmung auf mich wirken.
Um 19:00 Uhr gab es ein leckeres Abendessen vom Buffet. Wie in vielen Camps in Botswana üblich, saßen wir am langen Tisch mit Gary & Carry und Andy & Nicky aus England, die beiden Frauen waren Schwestern. Auch sie waren erst an dem Tag angereist und wir sollten die nächsten 3 Tage miteinander im Camp verbringen. Das gesamte Personal des Camps war sehr freundlich und hilfsbereit. Sehr schön fand ich auch, dass abwechselnd bei jeder Mahlzeit zwei Campmitglieder aus Management und Guides teilnahmen. So führten wir sehr viele interessante und lustige Gespräche:)
Nach dem Abendessen wurden wir zu unserem Zelt gebracht und machten uns fertig fürs Bett. Nachts wurde ich kurz von den Geräuschen eines grasfressenden Hippos direkt neben unserem Zelt wach, schlief dann glücklich und zufrieden bis zum Morgen weiter.
Fortsetzung folgt …
MakalaniThemenstarter207 Beiträge · seit 202308. Aug. 2024 · #15
Mittwoch, 13. März 2024
Schon früh um 5:00 Uhr wurden wir geweckt und eine halbe Stunde später gab es Frühstück in der Boma. Toast und Kaffee wurden über dem Feuer zubereitet und ich trank eine Tasse Kaffee unter dem afrikanischen Sternenhimmel. Welch ein Genuss! 🙂
Am Horizont kam langsam die Sonne zum Vorschein und es wurde Zeit für den ersten Gamedrive. Jacks unser Guide wartete bereits im Jeep auf uns und hatte unsere Trinkflaschen aus Glas schon mit aufbereitetem und gefiltertem Grundwasser aus Khwai gefüllt. Zuerst waren wir skeptisch, entschieden uns dann doch für dieses nachhaltige Projekt. So kletterten wir über eine kleine Leiter in den Jeep und machten uns mit dem netten, aber noch zurückhaltenden Jacks bekannt. Die beiden englischen Ehepaare fuhren kurz vor uns in einem anderen Jeep mit July ab. Für uns war es das erste mal, dass wir ganz alleine mit einem Guide zum Gamedrive aufbrachen.
Kurz nachdem wir das Khwai Guesthouse passiert hatten, entdeckte Jacks Löwenspuren auf der Straße, die noch recht frisch waren.
Weiter auf der Transit Road Richtung Mababe bogen wir irgendwann rechts in den Busch ab. Den Morgen sollten wir in der Khwai Concession verbringen - in Mogotho, wie die Guides dieses Teilgebiet nannten. Die Spannung war riesig, welchen Tieren würden wir heute früh begegnen?
Da waren schon die ersten: Zwei Klunkerkraniche liefen vergnügt im Gras umher.
An einem kleinen Wasserloch trug ein Graureiher sein Frühstück im Schnabel. Der Frosch zappelte noch, als der Graureiher einen passenden Platz zum Fressen suchte. Auch ein Silberreiher stand in Warteposition auf einen Fang im Wasser.
Ein Riedbock stand einsam am Khwai River.
Ellipsen Wasserböcke
Schreiseeadler
Eine Funkdurchsage erreichte Jacks: ein Leopard wurde gesichtet. Wir fuhren sofort in das genannte Gebiet und stellten uns in Position. Dann kam der Leopard aus dem Busch und verschwand nach kurzer Zeit wieder im Dickicht.
Wir konnten es kaum fassen, im ersten Gamedrive in Khwai schon einen Leo gesehen zu haben 🙂
MakalaniThemenstarter207 Beiträge · seit 202309. Aug. 2024 · #16
Bei der Fahrt entlang des Khwai Rivers entdeckten wir einen Schlangenadler, sein Nest war in der Baumkrone eines anderen Baumes. Jacks erklärte uns den Nestbau des Schlangenadlers , das Nest hat einen Durchmesser von bis zu 60 cm.
Vorbei an einer Gruppe Impalas
Nun wurde es Zeit für eine Kaffeepause - wir hielten an einem kleinen See, im dem einige Hippos zu sehen waren. Jacks stellte alles liebevoll am Jeep bereit und das Beste waren die selbst gebackenen Muffins aus dem Camp. Der Jeep der Engländer parkte direkt neben uns und sie unterhielten sich angeregt mit ihrem Guide July. So hatten wir die Gelegenheit Jacks etwas näher kennenzulernen und es stellte sich heraus, dass er ein Cousin unseres Fahrers Two vom Tag zuvor war. Auch er war gebürtig aus Shorobe.
Wir packten alles zusammen und weiter ging es wieder zum Khwai River.
Dort entdeckten wir eine Elefantenfamilie im Fluss und beobachten sie eine ganze Zeit lang.
Nach und nach verließen die Elefanten das Wasser. Nur einer hatte es nicht so eilig, er war noch dabei Wasserlilien zu fressen.
Jacks erzählte uns, dass auch manche Einwohner Botswanas Wasserlilien essen.
Wieder kam eine Funkdurchsage und Jacks fuhr los. Was gab es zu sehen? Dann erreichten wir sie: ein vierköpfiges Rudel Wildhunde lief am anderen Ufer und suchte eine passende Stelle zum Überqueren des Flusses.
MakalaniThemenstarter207 Beiträge · seit 202309. Aug. 2024 · #17
Wir begleiteten die Wildhunde auf unserer Seite, bis es soweit war. Einer lief vor und dann folgten die anderen ihm durch das Wasser.
Auf unserer Seite angekommen, liefen die Wildhunde ihres Weges weiter.
Wow, das war ein tolles Erlebnis 🙂
Inzwischen wurde es immer heißer und die Tiere suchten bereits den Schatten.
Wir verließen das Gebiet und über die Transit Road ging es zurück nach Khwai.
Im Sango Safari Camp angekommen, tauschten wir uns beim Brunch mit den Engländern und Campmitarbeitern über die Erlebnisse des Morgens aus. Nach dem Essen verzogen sich alle und ich trank noch einen Kaffee in der Main Area, sortierte Fotos und schrieb noch ein paar Whatsapp Nachrichten.
Dann folgte auch ich in unser Zelt und hielt Siesta!
Liebe Sabine, von wegen " Bin nicht gut im Schreiben" Mein Interesse hattest du sofort. Dein Schreibstil ist wunderbar. Was für eine interessante Idee, mit Transfer von A nach B zu kommen. Eure Fotos und Erlebnisse und dazu deine Beschreibung machen total Lust es euch nachzumachen, nur gerne drei Mal solange und mit einem unverhofften Geldsegen 😄 Ich freue mich auf die Fortsetzung. Vielen Dank jetzt schon mal für das Teilen eurer Reise. Liebe Grüße, Silvia
MakalaniThemenstarter207 Beiträge · seit 202309. Aug. 2024 · #19
Hallo Silvia, vielen Dank für deine lieben Worte, die mich sehr motivieren, meinen Reisebericht fortzuführen. Beim Schreiben und Versenden meiner Beiträge gab es technische Probleme und ich wäre fast verzweifelt 🤩 Die Tour war zwar kurz, aber total entspannt - unser Fokus lag auf der Tierwelt. Und da hatten wir wirklich tolle Sichtungen mit sehr wenigen anderen Fahrzeugen sowohl in der Khwai Concession, als auch in der Mababe Concession. Bald geht es weiter ... Ganz liebe Grüße, Sabine
Mickey-BGL205 Beiträge · seit 201309. Aug. 2024 · #20
Ja, definitiv - Natur und Tiere. Dafür sind wir nahezu jedes Jahr in Afrika unterwegs 🙂 . Sehr schöne Bilder von euch!!